Und schon wieder gibt es für dich nur die Maximalstrafe oder gar nichts tun? Sag mal, wie alt bist du eigentlich, dass du derart einfältig argumentierst?
Der Schutz der Gesellschaft sollte auch das oberste Ziel sein, was auf unsere westreuropäischen Rechtssysteme zutrifft. Du kommst immer mit den Kosten, aber worauf willst du damit genau hinaus? Der Knast ist nicht umsonst und jeder einzelne Todeskandidat (falls du darauf angespielt haben solltest) kostet den entsprechenden US-Bundesstaat zwischen 300 und 400 Mio (!) $.
Natürlich ist es dein gutes Recht, weniger kompromissbereit zu sein. Allerdings solltest du dir auch bewusst werden, dass deine Zweifel und Ansichten nicht zwingend etwas mit der Realität zu tun haben und für die Richter nicht relevant sein müssen. Rechtsgelehrte haben früher sehr lange geforscht, um zu ihren Erkenntnissen zu gelangen, nach welchen unsere Rechtssysteme ausgerichtet wurden. Es gibt verschiedene Kategorien von Tätern, darunter auch solche, die man nicht mehr freilassen darf. Das ist eine Tatsache, wobei die Verwahrung in solchen Fällen nicht über die Strafe hinaus als solche ausgestaltet sein sollte. Hier in der Schweiz, wo ich wohne, sitzen diese nämlich zu oft mangels Alternativen im normalen Vollzug bei den Schwerverbrechern und sollten vielleicht besser von selbigen getrennt werden.
Es gibt auch die Kategorien von Straftätern, die nach einmaliger Bestrafung wieder auf den rechten Weg finden und drüber hinaus jene, die sich ein wenig schwieriger anstellen, bis sie es gelernt haben, es schlussendlich aber dennoch tun. Danach können sie ebenfalls wieder arbeiten und Steuern bezahlen, so nebenbei bemerkt.
Ein guter Vordenker der Strafzwecktheorie war Franz von Liszt, dessen Ergebnisse du in Kurzform auf Wikipedia nachlesen kannst:
LINK .
Edit: Alleine die Möglichkeit, einem Irrtum zu unterliegen, sollte eigentlich gegen die Todesstrafe sprechen. Ist jemand erst einmal hingerichtet, kann man nichts mehr tun, sollten dereinst doch noch Beweise auftauchen, die den Hingerichteten entlasten oder auch nur Zweifel an seiner Schuld aufkommen lassen könnten.
... wenn jemand einen anderen aus so niederen Beweggründen umbringt, dann kann es nur die Maximalstrafe geben und das ohne jede Diskussion!
Und wie gesagt, ich lehne das Wort Strafe ab. Es geht nicht darum die Täter zu "bestrafen", es sollte darum gehen die Gesellschaft zu schützen.
Bestrafen tut man kleine Kinder, die man noch prägen und auf einen "guten" Weg führen kann. Menschen in dem Alter wie die Täter sind schon geprägt, ziemlich übel geprägt, aber dies ist ja nicht die "Schuld" des Opfers.
Und selbst wenn die Täter irgendwann, wenn sie älter werden es bereuen was sie getan haben, so bereuen sie es doch wohl eher nicht deswegen weil das Opfer kein Leben mehr hat sondern aus Selbstmitleid heraus.
Und auch wenn sie bereuen so ändert dies nichts, bzw. warum sollte es die Gesellschaft kümmern ob die Täter bereuen? Warum sollte es die Opfer kümmern, ob die Täter bereuen? Dies ändert nichts daran, daß es passiert ist.
Nehmen wir an jemand schlägt einen anderen aus Lust und Langeweile heraus, so schwer, daß das Opfer für den Rest seines Lebens schwer behindert ist. Was würde sich denn ändern, wenn der Täter irgendwann bereut?
Eben und weil jeder der im Knast sitzt den Staat soviel Geld kostet, sollten eben solche wie die beiden im Artikel genannten Täter erst garnicht in irgendeine Zelle kommen sondern sofort hingerichtet werden. Es ist nicht einzusehen warum die den Steuerzahler im Grunde genommen auch noch zum Opfer machen.
Die Realität? Ist die das das Opfer tot ist, erschossen wegen einer Playstation 4, daß die Täter geplant hatten zu töten.
Also die rehabilitierten können irgendwann wieder arbeiten und Steuern zahlen... das Opfer kann dies nicht mehr. Dies können die Täter ganz genauso wenig wieder gutmachen wie sie die Kosten ihrer Inhaftierung wieder reinholen könnten. Du hast was von 300-400 Millionen Dollar geschrieben.
Im obigen Fall ist es doch aber wohl erwiesen, nicht wahr?
Und allein der Zustand der menschlichen Gesellschaft zeigt doch das Herr List wohl doch kein sooo guter Vordenker war. Desweiteren ist das Leben nunmal nicht frei von Fehlern und Irrtümern. Hässliche Dinge passieren, nur wenn man zuviele Kompromisse macht, dann passiert genau das was wir jetzt haben und das ist sicher auch nicht Ideal und begünstigt eher die Entstehung von noch mehr hässlichen Dingen.
Es ist weithin bekannt, daß das Deutsche Justizsystem von vielen Gewaltverbrechern nicht Ernst genommen und regelrecht als Einladung empfunden wird.
Nun mag wieder wer mit dem Bsp. USA kommen, aber wie ich schon sagte, ich bin der Meinung das die übelsten Täter sowieso die Schreibtischtäter ...sind und das die USA für überhaupt nichts ein Vorbild sein sollten.