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Streit um PS4: 18-Jährige erschießt Mann, um an Konsole zu gelangen

"Auge um Auge" ist eine vollommen schwachsinnige und veraltete Rechtssprechung die keinem hilft. Selbst die Todesstrafe verhindert weder Morde, noch macht sie es für Hinterbliebene besser. Außer vielleicht um Rachegelüste etwas zu befriedigen.
Resozialisierung als Ziel mag für Gewaltopfer bei uns oft wie ein Hohn erscheinen, aber es ist IMHO das einzig menschenwürdige.

Ein juristisches System bei dem sogar 11-jährige zu Lebenslang (ohne Chance auf Bewährung) verurteilt werden, ist vollkommen unmenschlich.
Und ein System, bei dem jemand der gewaltlos ein paar Gramm Gras dealte 50 Jahre bis Lebenslang bekommt (ohne Bewährung) ist katastrophal. Nicht umsonst sitzt in den USA jeder hundertste(!) Einwohner im Gefängnis. Und Dreiviertel davon sind Minderheiten, so wie auch die jetzt Verurteilte.


Ja dann sei doch froh das Du in Deutschland wohnst. Wenn Dich hier morgen ein Betrunkener überfährt kommt er mit einer lockeren Bewährungsstrafe davon. Das dürfte doch in deinem Interesse sein? Das in den USA die Uhren bei Polizei und Justiz anders ticken hat oder besser gesagt wird VW und vermutlich auch Bosch in den nächsten Jahren noch spürbar merken.
 
Genau das ist auch das Problem . Das es überhaupt Waffen gibt . Die werden nur Produziert um Leuten Macht und Kontrolle zu geben . Ich meine wie viele Leute haben Waffen die für Staat Arbeiten ? Genug !!!
Die Waffen sind nur da um das Volk das sind wird unter Kontrolle zu halten . Das war auch schon vor 100 von Jahren so . Das König und Soldaten Waffen hatten das Volk hatte keine . Je größer die Masse die Kontrolliert wird desto Stärker müssen die Waffen sein damit das Volk nicht so einfach Rebellieren kann .
 
Genau das ist auch das Problem . Das es überhaupt Waffen gibt . Die werden nur Produziert um Leuten Macht und Kontrolle zu geben .
Und um Lebewesen zu töten. Gibt ja genug Jäger und Berufsmörder, die die dafür verwenden.

Ich meine wie viele Leute haben Waffen die für Staat Arbeiten ? Genug !!!
Äh ja, natürlich. Was ist denn dein Vorschlag? Polizisten nur mit Knüppeln ausrüsten, damit die von jedem mit ner Schußwaffe einfach so erledigt werden können?

Die Waffen sind nur da um das Volk das sind wird unter Kontrolle zu halten . Das war auch schon vor 100 von Jahren so . Das König und Soldaten Waffen hatten das Volk hatte keine . Je größer die Masse die Kontrolliert wird desto Stärker müssen die Waffen sein damit das Volk nicht so einfach Rebellieren kann .
Äh ... :B ...ja sicher braucht der Staat eine gewisse Macht, um in entsprechenden Kreisen auch eine Durchsetzungskraft zu haben - bloß: was hat das jetzt mit dem Threadthema zu tun?

Hier geht es doch eher darum, daß es in den USA für die Bevölkerung viel zu leicht ist, an Waffen zu kommen, obwohl es eigentlich gar keinen Grund für eine Zivilbewaffnung gibt. Außer eben, man plant solche Straftaten oder noch schlimmere. Und natürlich spricht dagegen, daß es momentan zu viele Waffen in der Zivilbevölkerung gibt, um das kurzfristig ändern zu können.
 
Nur steht davon nichts im Artikel und die Überschrift suggeriert eindeutig, dass sich das erst kürzlich zugetragen hat nicht nicht bereits 2014.

Würdest Du auf den im Text verlinkten Artikel schauen und Ihn lesen, dann wüßtest Du, daß es genau so aber ist. Es war 2014 und die Haft beträgt 40 Jahre.

Solche Haftstrafen begrüße ich, und vermisse ich hier in Deutschland. Außerdem war die Tat geplant, was noch viel hinterhältiger ist, da kann die
mit ihren Entschuldigungen kommen, wie sie will. So etwas gehört weggesperrt oder gar selbst dann in den Todeszellen Trakt. Wer jemanden
ermordet hat nichts anderes verdient. Ende
 
Würdest Du auf den im Text verlinkten Artikel schauen und Ihn lesen, dann wüßtest Du, daß es genau so aber ist. Es war 2014 und die Haft beträgt 40 Jahre.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Link gestern Morgen noch nicht drin war, er ändert aber auch nichts an der Clickbaiting Überschrift.
 
Wieso Clickbaiting? Es geht doch um genau das, was im Titel erwähnt wird.

Weil das, was in der Überschrift steht, schon 2 Jahre alt ist und damals die passende Überschrift war. Passend wäre "Urteil im PS4 Mordfall gefällt" oder "40 Jahre Haft für PS4 Mörder" etc. Dazu ein Artikel, der auf das aktuelle eingeht und auf das vergangene verlinkt und nicht umgekehrt. Naja ist auch egal, ich scheine ja eh der einzige zu sein, dem der Artikel in der derzeitigen Form misfällt.
 
Weil das, was in der Überschrift steht, schon 2 Jahre alt ist und damals die passende Überschrift war. Passend wäre "Urteil im PS4 Mordfall gefällt" oder "40 Jahre Haft für PS4 Mörder" etc. Dazu ein Artikel, der auf das aktuelle eingeht und auf das vergangene verlinkt und nicht umgekehrt. Naja ist auch egal, ich scheine ja eh der einzige zu sein, dem der Artikel in der derzeitigen Form misfällt.

Nein bist du nicht. Mir geht es da genauso.
 
Das Tatmotiv wäre verständlicher, wenn es sich um einen High-End-PC gehandelt hätte. :-B
 
Auch mit 16 muß man sich der Tragweite so einer Tat klar sein.

Kann man sich gerne so wüschen. Aber genau das ist man erwiesenermaßen nicht. Oder nur eingeschränkt.
Sehr empfehlenswerter Artikel zum Thema Pubertät: Pubertät - Großbaustelle Gehirn - Wissen - Süddeutsche.de

Hormone ändern die Chemie im Gehirn, Synapsen verbinden sich komplett neu und verschiedene Areale reifen aus. Leider nicht alle gleich schnell. Anfangs bekommt das limbische System einen Kick. Das beeinflusst Emotionen und Triebverhalten. Dopaminrezeptoren sind dagegen noch gering ausgebildet, was bedeutet, dass Jugendliche für Glücksgefühle einen stärkeren "Kick" benötigen als Erwachsene. Mehr Risiko, mehr Extreme, Mehr.
Der Präfrontalcortex reift mit als letztes. Blöderweise ist genau der für Impulskontrolle und längerfristige Planung zuständig. Um auf die von dir angesprochene "Tragweite" zurückzukommen: erst durch dieses Hirnareal verstehen wir die möglichen Konsequenzen unserer Taten.
"Mach jetzt ABC, sonst darfst du später nicht XZY" funktioniert deswegen nicht. Dürfte Eltern bekannt vorkommen; und man kann den Kids nichtmal Absicht unterstellen. Die Signale kommen einfach nicht richtig an. :D

All das führt auch dazu, dass Gefühle einen viel stärkeren Einfluss haben als Vernunft. Jugendliche reagieren stärker und sponataner mit Wut, Angst und Agressivität.

Natürlich entschuldigt das keinen Mord. Auch ihre vorgebliche, schwere Kindheit nicht.
Es rechtfertigt aber auch keine 40 Jahre Gefängnis. Aber das US-Strafrecht ist halt auf Rache aus, ganz egal was es bringt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat " Wie die laufenden Ermittlungen ergaben, war die Aktion von langer Hand geplant. Im Internet suchten die Täter nach besonders effektiven Methoden, den Verkäufer zu töten. "

Zitat " Wie der Anwalt der 18-Jährigen erklärte, läge ihr Verhalten in ihrer schweren Kindheit begründet. Sie wurde mehrfach vergewaltigt und hatte mit kriminellen Menschen zu tun. "

... soll heißen? Das jetzt hier irgendwie Rechtfertigungen, oder Entschuldigungen für die Täter gefunden werden sollen? Wozu? Um die Tat zu relativeren, die nötige "Strafe" zu mildern?
Damit der Verteidiger mehr Geld und Ansehen erlangt?
Absolut nichts entschuldigt, was die beiden getan haben und gerade weil die Beweggründe so absolut nieder waren und sie damit ein sehr bezeichnendes Licht auf die Persönlichkeit der Täter und deren Wert für die Gesellschaft werfen sollte da garnicht lange gefackelt werden.
Es ist erwiesen, daß die beiden die Tat begangen haben und mit Vorsatz gehandelt haben, alles andere sollte keine Rolle mehr spielen und die beiden unverzüglich hingerichtet werden.
Und zwar nicht wegens einer Strafe? Strafen tut man kleine Kinder, damit sie etwas lernen.
Die beiden Täter sind alt genug und die schwere ihrer Tat so kaum zu übertreffen, als das es hier nicht mehr um einen Lerneffekt gehen sollte, sondern nur noch darum das die Gesellschaft vor solchen geschützt werden sollte und das die beiden auch jedes Recht darauf verwirkt haben der Gesellschaft weiterhin zu Last zu fallen.
 
Zuletzt bearbeitet:
PC-Games, weshalb bringt ihr eine Nachricht die sich bereits September 2014 ereignet hat, und verkauft diese auch noch als aktuell? Denn ich kann keinen Hinweis erkennen welches darauf hinweist. Wenn wir schon Sommerloch haben, habt ihr ja genügend Zeit eure Journalisten Fähigkeiten zu schulen: "Pressekodex" (Wikipedia)
 
Aber das US-Strafrecht ist halt auf Rache aus, ganz egal was es bringt.
Eigentlich ist der Hauptsinn dahinter vor allem eine angestrebte Abschreckung für andere. Aber auch das funktioniert so gut wie gar nicht, schlicht weil die meisten denken, dass sie sowieso nicht erwischt werden oder weil sie im Affekt handeln. Oder weil sie schlicht keine Alternativen haben.
 
PC-Games, weshalb bringt ihr eine Nachricht die sich bereits September 2014 ereignet hat, und verkauft diese auch noch als aktuell?
Diese Frage hat Loosa bereits auf der letzten Seite beantwortet, ausserdem ist sie im verlinkten Artikel ersichtlich.
 
Eigentlich ist der Hauptsinn dahinter vor allem eine angestrebte Abschreckung für andere. Aber auch das funktioniert so gut wie gar nicht, schlicht weil die meisten denken, dass sie sowieso nicht erwischt werden oder weil sie im Affekt handeln. Oder weil sie schlicht keine Alternativen haben.
Überzogene Strafen können sogar einen schädlichen Effekt mit sich bringen. Angenommen, es droht eine Verhaftung wegen (wiederholten) Drogenbesitzes und man weiss, dass man deswegen Jahrzehnte einsitzen wird. Da sinkt doch die Schwelle, sich den Weg freizuschiessen IMHO deutlich.
 
Kann man sich gerne so wüschen. Aber genau das ist man erwiesenermaßen nicht. Oder nur eingeschränkt.
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Hormone ändern die Chemie im Gehirn, Synapsen verbinden sich komplett neu und verschiedene Areale reifen aus. Leider nicht alle gleich schnell. Anfangs bekommt das limbische System einen Kick. Das beeinflusst Emotionen und Triebverhalten. Dopaminrezeptoren sind dagegen noch gering ausgebildet, was bedeutet, dass Jugendliche für Glücksgefühle einen stärkeren "Kick" benötigen als Erwachsene. Mehr Risiko, mehr Extreme, Mehr.
Der Präfrontalcortex reift mit als letztes. Blöderweise ist genau der für Impulskontrolle und längerfristige Planung zuständig. Um auf die von dir angesprochene "Tragweite" zurückzukommen: erst durch dieses Hirnareal verstehen wir die möglichen Konsequenzen unserer Taten.
"Mach jetzt ABC, sonst darfst du später nicht XZY" funktioniert deswegen nicht. Dürfte Eltern bekannt vorkommen; und man kann den Kids nichtmal Absicht unterstellen. Die Signale kommen einfach nicht richtig an. :D

All das führt auch dazu, dass Gefühle einen viel stärkeren Einfluss haben als Vernunft. Jugendliche reagieren stärker und sponataner mit Wut, Angst und Agressivität.

Natürlich entschuldigt das keinen Mord. Auch ihre vorgebliche, schwere Kindheit nicht.
Es rechtfertigt aber auch keine 40 Jahre Gefängnis. Aber das US-Strafrecht ist halt auf Rache aus, ganz egal was es bringt.

Und? Diese Erkenntniss nützt dem Opfer was?
Es rechtfertigt deiner Meinung nach keine 40 Jahre Haft?
Also Mord aus Vorsatz und aus niedersten Beweggründen heraus rechtfertigt deiner Meinung nach keine 40 Jahre Haft?
Was dann? Ein Klaps auf den Popo weil die "Kleinen" noch nicht Erwachsen genug sind (es meiner Meinung nach auch nie werden) und die Hoffnung, daß sie was draus lernen?
Also keine Strafe deiner Meinung nach, nur die Hoffnung auf Besserung, durch Einsicht?
Wenn sich die Gesellschaft sowas gefallen lässt und das immer wieder, dann lernen potentielle Täter nur eines und zwar, daß sie sich erlauben können was sie wollen und damit durchkommen.
Die Auswirkungen einer Kuscheljustiz,- Pädagogik kann man auch hier in Deutschland wunderbar beobachten.
Niemand nimmt diejenigen die früher noch als Respektpersonen gegolten hätten noch Ernst und Deutschland verroht immer mehr, spaltet sich zusehends in eine Gesellschaft von Opfern und Tätern.

Es geht hier nicht um Rache, außer vielleicht für die Angehörigen, für den Rechtsstaat sollte es darum gehen die Gesellschaft zu schützen unter anderem dafür bezahlen die Steuerzahler auch Steuern, wofür brauchen wir den Staat noch wenn der nicht mal mehr bereit ist unsere Sicherheit zu gewährleisten und der Gemütszustand der Täter wichtiger ist wie der der Opfer.
Sicher aus Opfern können auch Täter werden, aber nur weil man selbst Opfer war gibt das einem noch lange nicht das Recht ungestraft anderen Schaden zuzufügen und wenn es einmal geschehen ist dann sollte das auch keine Rolle mehr spielen.
Eine Gesellschaft die sich erst dann um die Opfer kümmert, wenn sie zu Tätern geworden sind ist nichts weiter als inkonsequent und Scheinheilig.
 
Und? Diese Erkenntniss nützt dem Opfer was?
Es rechtfertigt deiner Meinung nach keine 40 Jahre Haft?

Interessante Argumentation, was bringt die Haftstrafe denn dem Opfer genau? :D
Ausserdem ist es ziemlich kindisch von dir, Loosa zu unterstellen, dass er sich grundsätzlich gegen eine Bestrafung aussprechen würde. Auch im Jugendstrafrecht sind Haftstrafen vorgesehen und aus gutem Grund fallen diese kürzer aus.
 
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