• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Steam: Herbst-Sale mit fantastischen Angeboten ist gestartet!

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Faktum ist wohl folgendes.
Große Firmen wie Steam Amazon und auch ander Apple usw. Sind Steuer Hinterziehen in meinen AUgen.
Das heißt, sie verkaufen in einem Land, z.B. in Deutschland ihre Waren teurer als woanders und führen aber nicht die üblichen Landes Steuern ab. Ich denke das ist Faktum.
Das ist , nennt man Globalisierung.
Ich denke da sind wir uns wohl einig das es so ist.
Key Shops sind in diesem Sinne eventuell auch nicht ganz anders. Kommt auf den Key Shop an. Aber da will ich gar nichts abstreiten.
Aber, wieso soll ich nicht da kaufen, wenn sichergestellt ist das der Shop seine Keys nicht aus illegalen z.B. Kredit karten Betrügereien hat?
Wer will das nachweisen, DU?
Woher weißt du woher Steam seine Keys hat und zu welchem Preis? Hä?
Wenn er (Key Shop)sie woanders eingekauft hat, na und, dann hat er sie eben günstig gekauft, das ist auch Globalisierung, wieso darf ich davon nicht profitieren?
Wieso nur die Big Firmen?
 
Und schau mal hier. Ist ja keine Steam Werbung, ne auf keinen Fall. Klick
Zwei mal das gleiche vom gleichem User/Redi auch noch, wer weiß wer das auch ist.:-B
Nö, hat nix mit Klickbait/Werbung zu tun.:-B
 
Faktum ist wohl folgendes.
Große Firmen wie Steam Amazon und auch ander Apple usw. Sind Steuer Hinterziehen in meinen AUgen.
Das heißt, sie verkaufen in einem Land, z.B. in Deutschland ihre Waren teurer als woanders und führen aber nicht die üblichen Landes Steuern ab. Ich denke das ist Faktum.
Da denkst du falsch. Wenn es so wäre, dann hätte der Staat schon lange die entsprechenden Steuern eingetrieben. Fakt ist, DASS diese Firmen Mehrwertsteuer abführen, auch wenn du das scheinbar konsequent ignorierst. Hier ist z.B. die Rechnung, die ich heute von Steam bekommen hab, als ich TASTEE gekauft habe. Wie du siehst, sind da Steuern ausgeschrieben (die auch tatsächlich gezahlt werden):

tastee.jpg

Die Sache mit den Gewinnsteuern für das ganze Unternehmen ist eine komplett andere Geschichte. Da sind halt die Steuerschlupflöcher so groß, dass die meisten Firmen konsequentes Steuersparen zur Kunst erhoben haben. Aber leider ist das meiste davon völlig legal. Moralisch korrekt finde ich das übrigens auch nicht, aber das ist eine andere Dimension und muss eigentlich politisch geklärt werden. Wenn du konsequent gegen diese Steuerspargeschichten bist, darfst du heute fast gar nichts kaufen, sorry. Das ist wirklich eine fadenscheinige Ausrede, um auf Keyshops zurück zu greifen, die dasselbe machen.

Key Shops sind in diesem Sinne eventuell auch nicht ganz anders. Kommt auf den Key Shop an. Aber da will ich gar nichts abstreiten.
Doch sie sind anders, denn sie führen in der Regel keine Mehrwertsteuer ab. Sie sind also definitiv "schlechter" als diese bösen großen Firmen ala Steam und Co. Wenn sie Steuern zahlen, dann ist es ok, aber dann ist der gesamte Prozess immer noch intransparent und du kannst dir nie sicher sein, ob die Keys nicht doch illegal bezogen wurden, entweder durch Diebstahl oder Kreditkartenbetrug oder was auch immer.

Aber, wieso soll ich nicht da kaufen, wenn sichergestellt ist das der Shop seine Keys nicht aus illegalen z.B. Kredit karten Betrügereien hat?
Wie willst du als Käufer das sicher stellen? Ich kenne auch keinen einzigen Keyshop, in dem du dir dessen sicher sein könntest.

Wer will das nachweisen, DU?
Ich habe nie behauptet, dass jeder Key, den du bei einem Keyshop beziehst, illegal sein muss. Aber die Chance ist nun mal ziemlich hoch. Ob dir das egal ist oder nicht und ob es dir wichtig ist, ob du einen fairen, transparenten Handel eingehst oder nicht, das ist dein eigenes Problem bzw. das des Kunden. Aber man sollte schon wissen, auf was man sich einlässt.

Woher weißt du woher Steam seine Keys hat und zu welchem Preis? Hä?
Ähm, ALLE Keys, die Steam verkauft, kommen direkt vom entsprechenden Publisher. Das kannst du ganz einfach herausfinden, indem du bei den entsprechenden Publishern nachfragst. Und der Preis, der auf Steam aufgerufen wird, wird direkt vom Publisher festgesetzt. Der hat die volle Kontrolle darüber, zu welchem Preis bei Steam, Origin, Uplay etc. verkauft wird.

Wenn er (Key Shop)sie woanders eingekauft hat, na und, dann hat er sie eben günstig gekauft, das ist auch Globalisierung, wieso darf ich davon nicht profitieren?
Weil das gegen geltende Gesetze verstößt, ist eigentlich ganz einfach. Beschäftige dich doch bitte mal erst mit der Gesetzeslage zur Versteuerung und zur Verzollung etc. Es wird im Netz viel verschleiert und man beruft sich gerne auf die angebliche Grauzone, aber eigentlich ist die Sache klar. Wenn du in Deutschland ein Produkt kaufst, egal ob online oder offline, dann musst du darauf Mehrwertsteuer zahlen. Das ist effektiv bei vielen Keyshops nicht der Fall und wird auch nicht extra ausgewiesen. Das ist dann effektiv Steuerhinterziehung, da es sich bei Keyshops natürlich nicht um Privatverkäufe im Bagatellbereich, sondern um den gewerbsmäßigen Verkauf geht.

Wieso nur die Big Firmen?
Deine großen Firmen profitieren davon gar nicht, weil sie das nicht machen. Außerdem habe ich den Eindruck, dass du hier Äpfel mit Birnen vergleichen willst...

Und schau mal hier. Ist ja keine Steam Werbung, ne auf keinen Fall. Klick
Zwei mal das gleiche vom gleichem User/Redi auch noch, wer weiß wer das auch ist.:-B
Nö, hat nix mit Klickbait/Werbung zu tun.:-B
Ähm, nein. Um als Werbung zu gelten, müsste die PCG Geld dafür bekommen, diesen Artikel zu platzieren. Ist dem nicht der Fall (wovon ich ausgehe), dann ist das hier schlicht ein Serviceartikel, in dem ein Redakteur günstige Preise herausgesucht hat. Stell dir vor, es gibt tatsächlich Leute, die das interessiert, weil sie dann selbst keine Zeit dafür aufwenden müssen. Ich habe echt keine Ahnung, was du jetzt für ein Problem hier hast. Wenn dich der Steamsale nicht interessiert und du deine Spiele eh woanders beziehst, warum ignorierst du die entsprechenden Artikel dazu nicht einfach und beschäftigst dich mit was anderem?
 
Zuletzt bearbeitet:
Dafür bist du leider einfach nicht reif genug bzw. dir fehlt wohl eventuell die Bildung dafür.
Dafür hockst du einfach nur zu Hause wohl rum und weißt wohl nicht was so alles passiert. Das hast du ja leider schon des öfteren genau so Preisgegeben in Form deiner Kommentare.
Verwechsel bitte deine komische Denkweise und dein Hirn nicht mit anderen.

langsam reichts aber mal mit deinem Gestänker oder? :rolleyes: was denkst du dir eigentlich dabei, hier andere User dumm von der Seite anzumachen? Fass dir mal an deine eigene Nase und werf nicht mit Steinen im Glashaus rum.
 
Und schau mal hier. Ist ja keine Steam Werbung, ne auf keinen Fall. Klick ...
Nö, hat nix mit Klickbait/Werbung zu tun.:-B
Bein, mit ClickBait hat das definitiv überhaupt nichts zu tun.

ClickBait ist zB sowas:

"Ihr kennt es alle, aber kaum einer weiß, was dahinter steckt: Klickmich"

Da wird Spannung erzeugt, indem man bewußt einen wichtigen Teil der Nachricht weglässt. So klickt man dann als User darauf, einfach um zu sehen, worum es denn überhaupt geht und eben nicht, weil einen das Thema interessiert.
 
Nun habe gerade meine Wishlist gecheckt!
Das Spiel was mich am meisten Reizt ist (so blöd das auch klinkt) GTA V! Denk ihr das Steam zum WS noch ein paar mehr Prozente (sprich 66%) auf GTA V gibt, oder ist das eher unwarscheinlich? Weil das einfach in der jungeren Vergangenheit nie der Fall war!

btw: bin mal gespannt wieviel Rabatt es auf RimWorld zum WS gibt?
Ein großer keysshop hat es gerade fuer 23.99 im Angebot

Gesendet von meinem SM-G900F mit Tapatalk
 
Und was andere Leute interessiert so alles, weiß du bestimmt nicht. Dafür bist du leider einfach nicht reif genug bzw. dir fehlt wohl eventuell die Bildung dafür.

Gnhihihihihihi.

Also ernsthaft, Du unterstellst Bonkic mangelnde Bildung?
'tschuldigung, sei mir nicht böse, aber das finde ich witzig, denn - sagen wir es mal so - ich würde Dich jetzt auch nicht unbedingt in der "Bildungsbürgerecke" dieses Forums verorten... :-D
 
qgUOKlw.gif
 
Ich passe beim Herbst-Sale. Will mir die Shopping-Laune zu Weihnachten nicht nehmen. ;) :D

Gesendet von meinem 6070K mit Tapatalk
 
Gnhihihihihihi.

Also ernsthaft, Du unterstellst Bonkic mangelnde Bildung?
'tschuldigung, sei mir nicht böse, aber das finde ich witzig, denn - sagen wir es mal so - ich würde Dich jetzt auch nicht unbedingt in der "Bildungsbürgerecke" dieses Forums verorten... :-D

Du, wenn es nach ihm geht hat man nach über 800 Stunden Spielzeit auch keine Ahnung von einem Spiel und sollte sich deswegen nicht dazu äußern dürfen. :-B
 
Der Batze kauft halt lieber bei MMOGA & Co. und ärgert sich dann, wenn er von selbstfinanzierten Chinafarmern zugespammt wird in MMOs :ugly:
 
Ich kaufe einen Großteil meiner Keys durchaus in "Keyshops", weswegen mir die Steam Sales auch im Großen und Ganzen zu teuer sind, allerdings nicht in ominösen sondern halt bei Green Man Gaming, Humble Bundle, Bundle Stars, Indie Gala oder gelegentlich auch diesem deutschen, dessen Name mir gerade entfallen ist, der manchmal Aktionen mit Zeitschriften wie Chip hat (weiß nicht, ob auch schon mit PC Games). Außer bei GoG kaufe ich außerdem auch gelegentlich Spiele direkt von Seiten der Hersteller, häufig dann ohne DRM oftmals aber auch dort Steam Keys dazu halt z.B. insbesondere Visual Novels bei Läden wie Manga Gamer, weil die bei Steam oftmals zensiert sind.
 
Abgesehen davon, dass ich diese Stänkerei hier recht amüsant finde... :ugly:

Sales interessieren mich längst nicht mehr. Damals habe ich mich eigentlich über jeden Sale gefreut, hab mir immer mal 50 Euro beiseite gelegt und mir fünf bis zehn Spiele pro Jahr im Summer-Sale gekauft.

Aber heute stehe ich dieser Sitte mittlerweile auch eher kritisch gegenüber und kaufe mir entsprechend nichts mehr im Sale.
Sales kommen viel zu häufig. Bei Steam gibts den Frühlings-Sale, Sommer-Sale, Herbst-Sale, Winter-Sale, Weihnachts-Sale, dazwischen irgendwelche Publisher-Sales, Halloween-Sales...hab ich welche vergessen?
Dazu kommen noch Origin, Uplay, GOG usw., die ebenfalls Sales anbieten. Auf den Konsolen das selbe, wenn auch deutlich seltener.

Auch gute Spiele verkommen so zur Ramschware, die man hinterher geworfen bekommt, bis man Stop sagt. Selbst neue Spiele, die vlt. erst wenige Monate auf dem Markt sind, werden oft um satte 50% reduziert angeboten.

Ich kaufe mir auch nichts in Key-Stores...abgesehen davon, dass ich auch nicht weiß, ob die Keys, die ich dort bekomme, auch wirklich legal erworben wurden.


Mit Sales und billigen Keystores wird eine Geiz ist geil-Mentalität gefördert, die ich wirklich nicht gut heißen kann. Spiele werden nur noch gekauft, wenn und weil sie günstig zu haben sind. Immer öfter lese ich in diversen Foren und im Social Network in etwa folgende Worte "Dann wird's halt im Sale für 5 Euro gekauft" o.ä. Oder noch besser: "Das Spiel ist totaler Müll, aber ich werd's mir wohl im Sale kaufen". Solche Sprüche sind echt keine Seltenheit. Jeder ist seines Glückes Schmied, aber ich halte das für totalen Bullshit. Ein vernünftiges Konsumverhalten ist damit keinesfalls zu fördern, weil Spiele häufig nur noch gekauft werden, eben weil sie günstig sind und nicht, weil sie gut sind.

Und irgendwann entwickelt sich ein gewisser, ich nenne es mal: "Pseudo-Anspruch". "Pseudo" deshalb, weil man damit lediglich seinen eigenen Geiz kaschieren will und eine Ausrede erfindet. Dann kommen Sprüche wie "Ein Spiel muss schon absolut hervorragend sein (90+%-Wertung), damit es den Vollpreis wert ist." Da frage ich mich: Muss es das wirklich? Jedes Spiel hat seine Schwächen und nicht jedem gefällt Spiel X und Y, so hervorragend es auch sein mag. Und je mehr man sich mit einem Spiel beschäftigt, desto mehr Schwächen werden offenbart. So werden Wertungen ganz schnell mal null und nichtig gemacht. Aus heutiger Sicht würde ich beispielsweise Skyrim mit Sicherheit keine 91%-Wertung (PC-Games-Wertung) geben. Auch keine 82%-Wertung, die ich damals in meinem Usertest vergeben habe. Höchstens eine Wertung im 70er-Bereich, also eine 3 (nach Schulnoten). Einfach, weil (auch aufgrund vieler Mods) unglaublich viele Schwächen offenbart wurden, bei denen man sich fragt, was sich die Entwickler eigentlich dabei gedacht haben.

Aber hier gehts ja um Sales und nicht um Wertungen. :ugly: Das eine führt lediglich zum anderen.

Ich wähle meine Spiele jedenfalls mittlerweile mit Bedacht aus und wenn mir ein Spiel nicht gefällt, dann kaufe ich es erst gar nicht. Wenn doch, dann auch gern zum Vollpreis. Manchmal geht das nach hinten los, wie im Fall von Dishonored 2, aufgrund der zu Release unglaublich unterirdischen Performance, aber ansonsten hatte ich immer gutes Glück.
 
Sagen wir es so, die Geiz-Mentalität haben sich die Publisher selbst zuzuschreiben. Grund sind eine Vielzahl an Faktoren, ein Spiel verkauft sich nur innerhalb des ersten Monats gut, danach gehen die Verkäufe sehr rasant gen Null. Es ist also logisch, dass schon nach wenigen Monaten die ersten Preissenkungen kommen. Der Witz ist, wer schlau ist wartet ohnehin, da gerade auf PC die Spiele meist unfertig erscheinen und erst noch gepatcht werden und Inhalte per DLC nachgereicht werden. Wer sofort kauft und spielt ist also gearscht, nicht nur zahlt er mehr, er bekommt auch das schlechtere Spielerlebnis.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, der Markt ist einfach übersättigt. Es gibt viel zu viele Spiele und es gibt eben neben Tonnen an (Indie-) Shuffleware auch jede Menge gute Games, niemand kann die alle zocken. Durch diese Sales verkaufen sich jedoch über die Menge die Titel auch bei den Leuten, die sie sonst eben nicht gekauft hätten und bringen den Herstellern so auch Monate und Jahre nach Release noch Geld ein.

Um diese Situation zu ändern muss man es schon machen wie Blizzard und eingeschränkt Activision. D.h. zeitlose Spiele mit Langzeitsupport, dann kann man auch den Preis hoch halten.
Oder halt gleich einen günstigeren Einstandspreis nehmen und den dann halten.

So oder so muss sich der Markt halt selbst bereinigen, wenn eine Änderung gewünscht wird. Der Markt der Core Gamer ist eben nicht unendlich groß, vor allem da seit zehn Jahren sich viele Spieler auch von den Standard Singleplayer Games abgewandt haben und sich auf wenige Titel verlagert haben, die sie dann aber auch über Jahre hinweg zocken.

Ich selbst kaufe keine Spiele mehr zum Vollpreis, mit Ausnahme von speziellen Konsolentiteln, wo ich relativ sicher bin, dass die nicht im Preis sinken bzw. sogar teurer werden (ist bei vielen Third Party Titeln für Nintendo Konsolen der Fall, weil scheinbar deren Auflage sehr gering ist). Ansonsten liegt mein Limit inzwischen bei ca. 20 - 25 Euro für (neuere) Games, die ich unbedingt, also wirklich unbedingt spielen will. Bei Konsole zahle ich in der Regel zwischen 10 und 20 Euro auf Disc und mit Hülle, als Download bei PC und Konsole für gute Standardspiele die kein "must have" sind bis zu 10 Euro, für "must have" bis zu 15 - 20 Euro.

Auf diese Weise spare ich übrigens kein Geld, ich kaufe nur halt viel mehr Spiele, als wenn ich 40 - 60 Euro für einen Titel löhnen würde. Was nämlich gerne bei dieser Debatte über Sales vergessen wird, in der Regel hat ein Konsument nur Summe X zur Verfügung. Er hat also die Wahl, die Spiele, die er wirklich will teuer zu bezahlen oder halt ein wenig zu warten und auch ein paar "ganz gerne aber muss nicht" Titel mal zu kaufen.

Werden die Sales eingestellt, dann wird es eine Marktbereinigung geben, dann dann werden viele Studios, die keine "must have" Titel für die breite Masse produzieren dicht machen können. Das trifft dann zunächst die kleinen und "innovativen" Hersteller und das, so bin ich sicher, würde hier vielen so gar nicht schmecken.
 
Sagen wir es so, die Geiz-Mentalität haben sich die Publisher selbst zuzuschreiben. Grund sind eine Vielzahl an Faktoren, ein Spiel verkauft sich nur innerhalb des ersten Monats gut, danach gehen die Verkäufe sehr rasant gen Null. Es ist also logisch, dass schon nach wenigen Monaten die ersten Preissenkungen kommen. Der Witz ist, wer schlau ist wartet ohnehin, da gerade auf PC die Spiele meist unfertig erscheinen und erst noch gepatcht werden und Inhalte per DLC nachgereicht werden. Wer sofort kauft und spielt ist also gearscht, nicht nur zahlt er mehr, er bekommt auch das schlechtere Spielerlebnis.
Das ist ein Faktor von vielen, den ich aber bewusst ausgelassen habe. Aber auch hier halte ich es für unwahrscheinlich, dass Publisher für all das überhaupt verantwortlich sind. Wirtschaft ist keine Gerade, sondern ein Kreislauf. Angebot beeinflusst die Nachfrage und umgekehrt. Nachfrage beeinflusst auch die Qualität des Angebotes. Die Qualität des Angebotes beeinflusst natürlich auch die Nachfrage. Alles wird von allem beeinflusst. Das wird nämlich auch gern vergessen, auch wenn der Kunde letztlich das letzte Wort hat. Bei Publishern arbeiten in der Regel keine Vollidioten. Die machen sich schon Gedanken um das, was sie tun, auch wenn viele Entscheidungen der Publisher dem kritischen User zurecht suspekt vorkommen und auch zurecht kritisiert werden.

Und auch hier kommt es erstmal auf den Kunden an, zu filtern, welches Spiel und welcher DLC einem das Geld wert ist. Für Mass Effect 2 damals habe ich mir z.B. den Shadow Broker-DLC gern gekauft, weil er a.) gut bewertet wurde und b.) weil er tatsächlich ziemlich gut war. Gegenbeispiel wäre der Dawnguard-DLC für Skyrim, der mir ehrlich gesagt deutlich weniger gefallen hat, als der Dragonborn-DLC, der echt klasse war.

Weder ist der Hersteller allein Schuld daran, noch der Kunde. Beide tragen Verantwortung dafür. Beide sind Teil der Wirtschaft.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, der Markt ist einfach übersättigt. Es gibt viel zu viele Spiele und es gibt eben neben Tonnen an (Indie-) Shuffleware auch jede Menge gute Games, niemand kann die alle zocken. Durch diese Sales verkaufen sich jedoch über die Menge die Titel auch bei den Leuten, die sie sonst eben nicht gekauft hätten und bringen den Herstellern so auch Monate und Jahre nach Release noch Geld ein.
Das ist widerum wahr.

Um diese Situation zu ändern muss man es schon machen wie Blizzard und eingeschränkt Activision. D.h. zeitlose Spiele mit Langzeitsupport, dann kann man auch den Preis hoch halten.
Oder halt gleich einen günstigeren Einstandspreis nehmen und den dann halten.
Vor nicht allzu langer Zeit haben die Spiele ja auch auf Steam gerademal um die 45 Euro gekostet. Ich kann mich auch irren, aber ich entsinne mich, dass erst Activision mit CoD den Preis von 60 veranschlagt und damit auch Erfolg hatte. Zumindest war CoD die erste Reihe, von der ich gesehen habe, dass sie digital 60 Euro kostet.

So oder so muss sich der Markt halt selbst bereinigen, wenn eine Änderung gewünscht wird. Der Markt der Core Gamer ist eben nicht unendlich groß, vor allem da seit zehn Jahren sich viele Spieler auch von den Standard Singleplayer Games abgewandt haben und sich auf wenige Titel verlagert haben, die sie dann aber auch über Jahre hinweg zocken.
Und genau auf diese Nachfrage reagieren Entwickler/Publisher ja, indem viele aktuelle Titel in ein Open World-Gewand gestopft werden. Oder es wird zu fast jedem Spiel ein Multiplayer hin geklatscht.

Ich selbst kaufe keine Spiele mehr zum Vollpreis, mit Ausnahme von speziellen Konsolentiteln, wo ich relativ sicher bin, dass die nicht im Preis sinken bzw. sogar teurer werden (ist bei vielen Third Party Titeln für Nintendo Konsolen der Fall, weil scheinbar deren Auflage sehr gering ist). Ansonsten liegt mein Limit inzwischen bei ca. 20 - 25 Euro für (neuere) Games, die ich unbedingt, also wirklich unbedingt spielen will. Bei Konsole zahle ich in der Regel zwischen 10 und 20 Euro auf Disc und mit Hülle, als Download bei PC und Konsole für gute Standardspiele die kein "must have" sind bis zu 10 Euro, für "must have" bis zu 15 - 20 Euro.
Und genau das ist der Punkt, den ich kritisiere. Ich kann natürlich nur aus meiner Sicht sprechen. Aber ein Must have-Titel ist, wie du schon sagtest, ein Spiel, dass man unbedingt spielen will. Und solche Must have-Titel sind in der Regel doch eher die Seltenheit. Und mMn kann man da durchaus den vollen Preis bezahlen. Einfach, um sowohl Entwickler, als auch Publisher zu unterstützen. Den Vollpreis zahlen zeigt ja immerhin: "Alles richtig gemacht, werte Entwickler. Weiter so!" Bei anderen Titeln, die eher "nice to have" sind, warte auch ich auf eine GotY-Edition o.ä., zahle dann aber auch für diese Edition den vollen, dafür veranschlagten Preis. Ansonsten kaufe ich mir ein Spiel eben gar nicht. Abgesehen davon, dass man heutzutage genug Möglichkeiten hat, um zu filtern, welche Titel man wirklich haben will und welche nicht.

Aber wenn man nichtmal bereit ist, für Must have-Titel mehr als 25 Euro zu bezahlen, sollte man sich doch mal darüber Gedanken machen, ob Gaming nicht eventuell das falsche Hobby ist. Man schadet damit in gewisserweise dem geliebten Entwickler, von dem man den Must have-Titel haben will.

Auf diese Weise spare ich übrigens kein Geld, ich kaufe nur halt viel mehr Spiele, als wenn ich 40 - 60 Euro für einen Titel löhnen würde. Was nämlich gerne bei dieser Debatte über Sales vergessen wird, in der Regel hat ein Konsument nur Summe X zur Verfügung. Er hat also die Wahl, die Spiele, die er wirklich will teuer zu bezahlen oder halt ein wenig zu warten und auch ein paar "ganz gerne aber muss nicht" Titel mal zu kaufen.

Werden die Sales eingestellt, dann wird es eine Marktbereinigung geben, dann dann werden viele Studios, die keine "must have" Titel für die breite Masse produzieren dicht machen können. Das trifft dann zunächst die kleinen und "innovativen" Hersteller und das, so bin ich sicher, würde hier vielen so gar nicht schmecken.
Viel mehr Spiele, die du dann aber möglicherweise gar nicht spielst. Den Fehler, mir mehr Games im Sale zu kaufen, einfach weil sie günstiger sind, habe ich auch gemacht...das Resultat: Rausgeworfenes Geld. Einfach, weil ich viele Spiele in meiner Steamliste bis heute entweder gar nicht erst angespielt habe, oder aber gar nicht durch gespielt habe. Und ich habe mir im Summer-Sale stets für ein Budget von 50 Euro einige Spiele zugelegt. In diesem Sinne spare ich mir heute auf langfristiger Sicht doch deutlich mehr Geld, wenn ich ein Spiel zum Vollpreis kaufe und eben mal nicht in nem Sale zuschlage.

Aber zum Verständnis...worauf ich eigentlich mit meinem vorherigen Post hinaus wollte, ist nicht die Kritik an Sales als solche. Ich kritisiere eher die Menge an Sales. Würden im Jahr nicht ein, zwei Sales reichen? Ein Sale im Sommer, einer zur Weihnachtszeit? Oder nur ein Sale, der dafür eben mal n bissl länger andauert und dafür täglich neue, wechselnde Angebote bereit hält? Das wäre meines Erachtens die bessere Lösung.

Spiele sollten keine Ramschware sein. Aber durch die schiere Menge an sales und Keystores sind sie genau das geworden. Das eine beeinflusst das andere und sowohl sind Kunde und Hersteller Schuld am Erfolg dieser Unsitte, als auch umgekehrt. Diese Unsitte ist Schuld daran, dass sich bei AAA-Titeln weniger Mühe gegeben wird, trotz gleichbleibenden Preis, der dann aber eh nach kurzer Zeit fällt.

Aber letztlich hat der Kunde, wie gesagt, das letzte Wort und mit seinem Kaufverhalten ist er DER ausschlaggebende Faktor. Man muss sich seinem Konsumverhalten und dessen Folgen nur mal bewusst werden.
 
Vor nicht allzu langer Zeit haben die Spiele ja auch auf Steam gerademal um die 45 Euro gekostet. Ich kann mich auch irren, aber ich entsinne mich, dass erst Activision mit CoD den Preis von 60 veranschlagt und damit auch Erfolg hatte. Zumindest war CoD die erste Reihe, von der ich gesehen habe, dass sie digital 60 Euro kostet.
Angebot und Nachfrage halt. Viele Titel können sich das nicht erlauben.

Und genau auf diese Nachfrage reagieren Entwickler/Publisher ja, indem viele aktuelle Titel in ein Open World-Gewand gestopft werden. Oder es wird zu fast jedem Spiel ein Multiplayer hin geklatscht.
Was in der Regel ein verzweifelter Versuch ist, der absolut nicht hilft.

Und genau das ist der Punkt, den ich kritisiere. Ich kann natürlich nur aus meiner Sicht sprechen. Aber ein Must have-Titel ist, wie du schon sagtest, ein Spiel, dass man unbedingt spielen will. Und solche Must have-Titel sind in der Regel doch eher die Seltenheit. Und mMn kann man da durchaus den vollen Preis bezahlen. Einfach, um sowohl Entwickler, als auch Publisher zu unterstützen. Den Vollpreis zahlen zeigt ja immerhin: "Alles richtig gemacht, werte Entwickler. Weiter so!"

Das wären bei mir z.B. aber praktisch ausschließlich Triple A und vielleicht ein paar Japano-Games. Da würden dann viele Gamefans auch wieder meckern, wenn wegen mir Mainstream Zocker, der auf polierte Storys und tolle Grafik steht, und es dann alle so machen, die ganzen Indies sich einen richtigen Job suchen müssen, weil sie reihenweise Pleite gehen ... ^^

Bei anderen Titeln, die eher "nice to have" sind, warte auch ich auf eine GotY-Edition o.ä., zahle dann aber auch für diese Edition den vollen, dafür veranschlagten Preis. Ansonsten kaufe ich mir ein Spiel eben gar nicht. Abgesehen davon, dass man heutzutage genug Möglichkeiten hat, um zu filtern, welche Titel man wirklich haben will und welche nicht.
Da kommen ein paar Faktoren zusammen, die ich oben ja auch schon ansprach. PC Spiele erscheinen halt oft unfertig. Ich habe keine Lust auf diesen Patch- und DLC Quatsch, ich will ein vollwertiges, vollständiges, voll funktionstüchtiges Game. Andererseits, wenn ich ohnehin Monate oder gar Jahre warten muss, bis eine vernünftige GotY erschienen ist, dann will ich für so einen alten Titel sicher auch keinen Vollpreis mehr löhnen!

Aber wenn man nichtmal bereit ist, für Must have-Titel mehr als 25 Euro zu bezahlen, sollte man sich doch mal darüber Gedanken machen, ob Gaming nicht eventuell das falsche Hobby ist. Man schadet damit in gewisserweise dem geliebten Entwickler, von dem man den Must have-Titel haben will.
Sorry, aber diese Aussage ist der größte Blödsinn, den man sich vorstellen kann!
1. Ich habe keinen Lieblings-Publisher oder Entwickler
2. Ich kaufe keine unvollständigen, unfertigen Spiele zum Premiumpreis und unterstütze damit solch grässliche, widerliche Veröffentlichungspolitik.
3. Wie ich schrieb, ich verteile mein Geld dadurch auf mehr Firmen.
4. Weil ich viel mehr Spiele kaufe und zocken kann habe ich das falsche Hobby? Wo ist da die Logik?

Ehrlich gesagt, mir hängt dieses Jammern der Publisher und Entwickler zum Halse raus. Solange die mehr Kohle verdienen als ich, denke ich nicht daran da irgendwen als "Fan" zu unterstützen, weil ich mich in den verliebt habe oder so cool finde, weil er Indie ist, weil er gegen die Masse antritt etc. Bullshit! Die wollen ALLE nur eines: Geld verdienen, so viel wie möglich! Wer etwas anderes denkt, der ist einfach nur naiv.

Viel mehr Spiele, die du dann aber möglicherweise gar nicht spielst. Den Fehler, mir mehr Games im Sale zu kaufen, einfach weil sie günstiger sind, habe ich auch gemacht...das Resultat: Rausgeworfenes Geld.
Sicher, gerade bei Bundles ist ja unglaublich viel Beifang und Müll bei. Das letzte Humble Bundle habe ich wegen Grim Dawn und The Secret World gekauft, beide auch schon ordentlich gezockt, alleine für die hat sich die Ausgabe also gelohnt. Legend of Grimrock 2 und Dungeons 2 sind netter Beifang, habe ich kurz angespielt und kann mir vorstellen die u.U. noch mal weiter zu zocken, wenn ich in Stimmung für solche Games bin. Der Rest ist halt Indie-Krams wobei mich Volume und Infinifactory postiv überrascht haben, beide nie von gehört und beide ziemlich cool, die werde ich definitiv immer mal in einer Pause ein paar Minütchen weiterzocken. Totalausfall war nur TIS-100, das ich sofort wieder gelöscht habe, weil es halt so gar nicht meins war.

Wobei es allerdings eben bei Bundles immer verschieden ist. Bei einigen hat man fast alles nur Perlen bei, bei anderen halt nur ein, zwei interessante Titel und der Rest ist Ausschuss. Ist mir dann relativ egal, da die Preise selbst für die ein, zwei Titel schon extrem günstig sind. Und sicher, ich habe inzwischen da 100 Titel an Ausschuss in Steam oder gar mal den einen oder anderen Klassiker, den ich wohl kaum noch mal spielen werde, außer in einem Anfall von Retrowahn. Halte ich aber nicht für schlimm.

Aber zum Verständnis...worauf ich eigentlich mit meinem vorherigen Post hinaus wollte, ist nicht die Kritik an Sales als solche. Ich kritisiere eher die Menge an Sales. Würden im Jahr nicht ein, zwei Sales reichen? Ein Sale im Sommer, einer zur Weihnachtszeit? Oder nur ein Sale, der dafür eben mal n bissl länger andauert und dafür täglich neue, wechselnde Angebote bereit hält? Das wäre meines Erachtens die bessere Lösung.

Da bin ich voll mit dir einer Meinung! Lieber nur ein, zwei Sales im Jahr, dafür dann richtige, als alle paar Wochen wie aktuell, wo aber nichts spannendes (mehr) mit bei ist.

Spiele sollten keine Ramschware sein. Aber durch die schiere Menge an sales und Keystores sind sie genau das geworden. Das eine beeinflusst das andere und sowohl sind Kunde und Hersteller Schuld am Erfolg dieser Unsitte, als auch umgekehrt. Diese Unsitte ist Schuld daran, dass sich bei AAA-Titeln weniger Mühe gegeben wird, trotz gleichbleibenden Preis, der dann aber eh nach kurzer Zeit fällt.
Wie gesagt, Angebot und Nachfrage.

Aber letztlich hat der Kunde, wie gesagt, das letzte Wort und mit seinem Kaufverhalten ist er DER ausschlaggebende Faktor. Man muss sich seinem Konsumverhalten und dessen Folgen nur mal bewusst werden.
Für mich als Kunden mit Geduld, ich brauche halt Spiele nicht bei Release, weil ich nicht mehr diese Peergroup habe und Titel wenn sie fertig und vollständig sind genießen möchte, ist dieser völlig überflutete Markt, der sich selbst kannibalisiert, geradezu ein Paradies. Ich bekomme halt, im Gegensatz zu früher, praktisch alle Spiele die mich interessieren und muss nicht mehr verzichten.
 
Angebot und Nachfrage halt. Viele Titel können sich das nicht erlauben.
Korrekt. Aber im AAA-bereich hat es sich etabliert. Muss man nicht gut finden, ist aber so.

Was in der Regel ein verzweifelter Versuch ist, der absolut nicht hilft.
Auch korrekt. Ändert aber nichts an meiner Aussage dies bezüglich.

Das wären bei mir z.B. aber praktisch ausschließlich Triple A und vielleicht ein paar Japano-Games. Da würden dann viele Gamefans auch wieder meckern ... ^^
Verstehe ich jetzt nicht. Und wieso würden viele Gamefans meckern, wenn ich oder du den Vollpreis für Titel zahlen?

Da kommen ein paar Faktoren zusammen, die ich oben ja auch schon ansprach. PC Spiele erscheinen halt oft unfertig. Ich habe keine Lust auf diesen Patch- und DLC Quatsch, ich will ein vollwertiges, vollständiges, voll funktionstüchtiges Game. Andererseits, wenn ich ohnehin Monate oder gar Jahre warten muss, bis eine vernünftige GotY erschienen ist, dann will ich für so einen alten Titel sicher auch keinen Vollpreis mehr löhnen!
1. Die wenigstens PC-Spiele laufen tatsächlich unrund. Klar, es gibt zig Beispiele, die zurecht kritisiert wurden. Aber die Tendenz ist dann doch eher die, dass die meisten Spiele rund laufen. Ob sie nun durch bessere Grafik dem PC Ehre machen oder nicht, sei mal dahin gestellt. Aber "unfertig", also verbuggt, würde ich die wenigsten Titel bezeichnen, die groß raus kommen. Kleinere Bugs gibt es immer. Spiele, die wirklich unfertig sind, halte ich dann doch für die Ausnahme, auch wenn das medial gern anders dargestellt wird. Beispiel: Ubisoft. Nach Unity, das zurecht durch Bugseuche kritisiert wurde, stand der Publisher auf einmal im Ruf, ausschließlich unfertige Spiele zu verkaufen...obwohl das überhaupt gar nicht der Fall ist. Jedenfalls war Unity das erste und einzige Ubisoft-Spiel, das wirklich als unfertig bezeichnet werden konnte. Der Rest war meines Erachtens absolut spielbar, auch wenn die "Ubisoft-Formel" Ermüdungserscheinungen aufweist.
2. Ein Titel ist auch dann nicht unfertig, wenn irgendwann DLCs erscheinen. Die Leute scheinen zu vergessen, dass DLCs zu allererst lediglich und ausschließlich zusätzlicher Content sind, die man nicht kaufen muss und die keinerlei Auswirkungen auf das Release-Spiel haben. Natürlich gibt es auch hier wieder negative Beispiele, in denen essenzielle Inhalte als DLCs verkauft wurden. Aber mehr als genug Beispiele, in denen das Hauptspiel gänzlich und ohne DLCs auskam. Niemals hatte ich beispielsweise in Mass Effect 2 das Gefühl, dass da irgendwas fehlte, bevor DLCs released wurden. Und ich habe mich wirklich ausgiebig mit dem Spiel beschäftigt. DLCs dienen dazu, das Spiel auch langfristig noch interessant zu gestalten (die Umsetzung dabei ist hierbei zweitrangig) und natürlich auch, um mehr an dem Spiel zu verdienen.

Sorry, aber diese Aussage ist der größte Blödsinn, den man sich vorstellen kann!
1. Ich habe keinen Lieblings-Publisher oder Entwickler
2. Ich kaufe keine unvollständigen, unfertigen Spiele zum Premiumpreis und unterstütze damit solch grässliche, widerliche Veröffentlichungspolitik.
3. Wie ich schrieb, ich verteile mein Geld dadurch auf mehr Firmen.
4. Weil ich viel mehr Spiele kaufe und zocken kann habe ich das falsche Hobby? Wo ist da die Logik?
1. Das war nicht auf dich persönlich gemünzt. Aber "Must have"-Titel kommen in der Regel von Herstellern, denen man vertraut. Quasi "Lieblings"-Entwickler.
2. Premiumpreis? Ich spreche vom Vollpreis. Das sind zwei Paar Schuhe. Aber wenn du meinst, dass die Veröffentlichungspolitik grässlich und widerlich ist...wieso kaufst du dir die Spiele dann noch? Sei doch einfach so konsequent und kaufe sie dir gar nicht. Denn so unterstützt du den Hersteller ja trotzdem. Und auch wenn du nicht den Vollpreis zahlst, zeigst du damit dennoch irgendwo, dass du es zumindest billigst. Sorry, sei mir nicht böse, aber DAS ist wirklich absolut unglaubwürdig und völlig inkonsequent. ^^
3. Richtig. Aber bringt der einzelnen Firma ja weniger, wenn du ihr weniger Geld in die Tasche schiebst.
4. Wenn du an der Stelle noch fragen musst, wo die Logik ist, hast du nicht verstanden, was ich meine. Wer nicht bereit ist, selbst für Must Have-Titel auch mal ein wenig mehr zu münzen, der hat meiner Meinung nach das falsche Hobby. Ich bin bereit dazu, wähle aber auf der anderen Seite konsequenterweise aber kritischer aus, was ich mir kaufe und was nicht. Ich kann es bei "nice to have"-Titeln durchaus nachvollziehen, dass man da lieber wartet und später für weniger zugreift. Aber gerade Must Have-Titel sind es doch wert, dass man da mehr zahlt, oder nicht? Deswegen sind sie doch "must have".

Und gerade bei dir scheint dieses Hobby nichts halbes und nichts ganzes zu sein. Einerseits findest du die Veröffentlichungspolitik grässlich und widerlich...auf der anderen Seite hast du Must Have-Titel, für die du aber nicht bereit bist, den Vollpreis zu zahlen, aus voran besagten Gründen. Obwohl du eben diese Veröffentlichungspolitik am Ende doch durch deinen Kauf unterstützt, wenn auch durch weniger bezahltes Geld. Aber unterstützen tust du es... Du kannst das drehen und wenden, wie du willst, aber das ist schlicht und ergreifend absolut inkonsequent. Wenn nicht ein anderes Hobby, dann doch wenigstens mal über diese Punkte nachdenken und reflektieren, ob man das eigene Konsumverhalten nicht doch mal überdenken sollte. ;) Wenn ich etwas nicht gutheiße, dann will ich damit auch nichts zu tun haben und unterstütze es auch nicht. Heißt in diesem konkreten Fall: Ich kaufe einfach GAR NICHTS von Publisher/Entwickler X und Y.

Sicher, gerade bei Bundles ist ja unglaublich viel Beifang und Müll bei. Das letzte Humble Bundle habe ich wegen Grim Dawn und The Secret World gekauft, beide auch schon ordentlich gezockt, alleine für die hat sich die Ausgabe also gelohnt. Legend of Grimrock 2 und Dungeons 2 sind netter Beifang, habe ich kurz angespielt und kann mir vorstellen die u.U. noch mal weiter zu zocken, wenn ich in Stimmung für solche Games bin. Der Rest ist halt Indie-Krams wobei mich Volume und Infinifactory postiv überrascht haben, beide nie von gehört und beide ziemlich cool, die werde ich definitiv immer mal in einer Pause ein paar Minütchen weiterzocken. Totalausfall war nur TIS-100, das ich sofort wieder gelöscht habe, weil es halt so gar nicht meins war.

Wobei es allerdings eben bei Bundles immer verschieden ist. Bei einigen hat man fast alles nur Perlen bei, bei anderen halt nur ein, zwei interessante Titel und der Rest ist Ausschuss. Ist mir dann relativ egal, da die Preise selbst für die ein, zwei Titel schon extrem günstig sind. Und sicher, ich habe inzwischen da 100 Titel an Ausschuss in Steam oder gar mal den einen oder anderen Klassiker, den ich wohl kaum noch mal spielen werde, außer in einem Anfall von Retrowahn. Halte ich aber nicht für schlimm.
Das ist dann deine persönliche Entscheidung. Für mich wäre es raus geworfenes Geld, weswegen ich mich davor hüte, Bundles zu kaufen oder nochmal im Sale für 50 Eier n paar Spiele zu kaufen. Weniger ist mehr. Und so habe ich auch die Chance und die Zeit, mich mit den Games, die ich kaufe, auch deutlich intensiver auseinanderzusetzen. Für mehr Titel fehlt mir dann auch ohnehin die Zeit.

Da bin ich voll mit dir einer Meinung! Lieber nur ein, zwei Sales im Jahr, dafür dann richtige, als alle paar Wochen wie aktuell, wo aber nichts spannendes (mehr) mit bei ist.
Zumindest darin sind wir uns ja einig. :ugly: hervorragend.

Für mich als Kunden mit Geduld, ich brauche halt Spiele nicht bei Release, weil ich nicht mehr diese Peergroup habe und Titel wenn sie fertig und vollständig sind genießen möchte, ist dieser völlig überflutete Markt, der sich selbst kannibalisiert, geradezu ein Paradies. Ich bekomme halt, im Gegensatz zu früher, praktisch alle Spiele die mich interessieren und muss nicht mehr verzichten.
Spiele kosten ja nicht nur zum Release den Vollpreis. :) Auch gut einen Monat danach. Dishonored 2 z.B. war bei mir ein Releasekauf. Aufgrund der Performance zugegebenermaßen zwar sehr ernüchternd, aber nach dem aktuellen Patch wäre ich mir sicher, hätte ich mir das Spiel auch Wochen nach Release zum Vollpreis geholt. Weil das Spiel als solches, abseits der Performance, einfach genial ist und man aufgrund des Patches merkt, dass die Entwickler sich wirklich Mühe gegeben haben.

Und ja, auch wenn ein Spiel etwas älter ist, würde ich noch ein wenig mehr als nur 10 oder 20 Euro zahlen, wenn es gut ist. Das Alter macht ein Spiel ja nun nicht schlechter. Hätte ich z.B. Skyrim nicht vorher schon gehabt, hätte ich mir die SE für den veranschlagten Preis von rund 40 Euro durchaus gekauft.
An der Stelle möchte ich auch mal klarstellen, dass der Vollpreis ja nun grundsätzlich nicht mit "60 Euro" definiert ist. Der Vollpreis ist einfach das, was der Publisher für sein Spiel verlangt. Und wenn der Publisher meint, sein Spiel für 45 Euro zu verkaufen, ist das genauso der Vollpreis, wie die 60 Euro für jeden x-ten CoD-Ableger.

Kurzum...man sollte schon genauer heraus filtern, welche Spiele es wert sind und welche nicht. "Geiz ist geil" ist blöd. Und einfach nicht für förderlich für Entwickler, die es verdienen. Und langfristig auch nicht förderlich für die Branche an sich und auch nicht für den Kunden.
 
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Verstehe ich jetzt nicht. Und wieso würden viele Gamefans meckern, wenn ich oder du den Vollpreis für Titel zahlen?
Weil die bei Freaks populären Entwickler dann ihren Laden dicht machen können und das Geld nur an die großen Studios geht.


1. Die wenigstens PC-Spiele laufen tatsächlich unrund. Klar, es gibt zig Beispiele, die zurecht kritisiert wurden. Aber die Tendenz ist dann doch eher die, dass die meisten Spiele rund laufen. Ob sie nun durch bessere Grafik dem PC Ehre machen oder nicht, sei mal dahin gestellt. Aber "unfertig", also verbuggt, würde ich die wenigsten Titel bezeichnen, die groß raus kommen. Kleinere Bugs gibt es immer. Spiele, die wirklich unfertig sind, halte ich dann doch für die Ausnahme, auch wenn das medial gern anders dargestellt wird. Beispiel: Ubisoft. Nach Unity, das zurecht durch Bugseuche kritisiert wurde, stand der Publisher auf einmal im Ruf, ausschließlich unfertige Spiele zu verkaufen...obwohl das überhaupt gar nicht der Fall ist. Jedenfalls war Unity das erste und einzige Ubisoft-Spiel, das wirklich als unfertig bezeichnet werden konnte. Der Rest war meines Erachtens absolut spielbar, auch wenn die "Ubisoft-Formel" Ermüdungserscheinungen aufweist.

Und du vergisst die Problematiken, die es seit vielen Jahren bei fast jedem größeren Titel gibt. Sei es wegen mangelnder Anpassung oder weil ein Titel schlecht unfertig ist. Siehe aktuell Battlefield 1, Dishonored 2 usw. usf.

2. Ein Titel ist auch dann nicht unfertig, wenn irgendwann DLCs erscheinen. Die Leute scheinen zu vergessen, dass DLCs zu allererst lediglich und ausschließlich zusätzlicher Content sind, die man nicht kaufen muss und die keinerlei Auswirkungen auf das Release-Spiel haben. Natürlich gibt es auch hier wieder negative Beispiele, in denen essenzielle Inhalte als DLCs verkauft wurden. Aber mehr als genug Beispiele, in denen das Hauptspiel gänzlich und ohne DLCs auskam. Niemals hatte ich beispielsweise in Mass Effect 2 das Gefühl, dass da irgendwas fehlte, bevor DLCs released wurden. Und ich habe mich wirklich ausgiebig mit dem Spiel beschäftigt. DLCs dienen dazu, das Spiel auch langfristig noch interessant zu gestalten (die Umsetzung dabei ist hierbei zweitrangig) und natürlich auch, um mehr an dem Spiel zu verdienen.

Kann man so und so sehen. Für mich ist ein Spiel vollständig, wenn ALLES vorhanden ist, inkl. aller DLCs etc., klar, die braucht man oft nicht aber schön sie zu haben ist es dennoch. Vielleicht braucht man Rüstung X nicht, die es als DLC gibt, aber wenn sie gut ist und man sie im Spiel halt hat, dann ist das auch kein Minuspunkt. Und ich warte halt inzwischen lieber und kaufe mir dann das Komplettpaket als das ich ein altes Spiel noch mal wieder anschmeiße, bloß weil da ein neues Addon erschienen ist.

1. Das war nicht auf dich persönlich gemünzt. Aber "Must have"-Titel kommen in der Regel von Herstellern, denen man vertraut. Quasi "Lieblings"-Entwickler.
Diese Leute kaufen ohnehin nur sehr wenige Spiele.
Ich bin da einfach nirgends beschränkt, außer Sportspiele, damit kann ich in der Regel nichts anfangen, es sei denn es ist Funsport.

2. Premiumpreis? Ich spreche vom Vollpreis. Das sind zwei Paar Schuhe. Aber wenn du meinst, dass die Veröffentlichungspolitik grässlich und widerlich ist...wieso kaufst du dir die Spiele dann noch? Sei doch einfach so konsequent und kaufe sie dir gar nicht. Denn so unterstützt du den Hersteller ja trotzdem. Und auch wenn du nicht den Vollpreis zahlst, zeigst du damit dennoch irgendwo, dass du es zumindest billigst. Sorry, sei mir nicht böse, aber DAS ist wirklich absolut unglaubwürdig und völlig inkonsequent. ^^
Nein! Völlig falsch!
Wenn ich das nicht zum Vollpreis kaufe, dann zeige ich nicht, das ich das billige, sondern gerade, das ich das nicht billige, ihre Titel aber generell eigentlich mag.

3. Richtig. Aber bringt der einzelnen Firma ja weniger, wenn du ihr weniger Geld in die Tasche schiebst.
Wenn ich ihr gar kein Geld gebe, weil ich nichts von ihnen kaufe bringt ihnen das noch weniger. Und das musst du auf die Masse der Käufer umlegen.

4. Wenn du an der Stelle noch fragen musst, wo die Logik ist, hast du nicht verstanden, was ich meine. Wer nicht bereit ist, selbst für Must Have-Titel auch mal ein wenig mehr zu münzen, der hat meiner Meinung nach das falsche Hobby. Ich bin bereit dazu, wähle aber auf der anderen Seite konsequenterweise aber kritischer aus, was ich mir kaufe und was nicht. Ich kann es bei "nice to have"-Titeln durchaus nachvollziehen, dass man da lieber wartet und später für weniger zugreift. Aber gerade Must Have-Titel sind es doch wert, dass man da mehr zahlt, oder nicht? Deswegen sind sie doch "must have".
Du hast da deine eigene Logik und versuchst sie als allgemeingültig anzusehen.

Meine Logik ist eben, selbst bei einem "must have" kann ich warten, wenn ich weiß, dass der Titel noch reift. Ich musste ja eh warten von der ersten Ankündigung an, durch diverse Verschiebungen etc. da macht es für mich keinen Unterschied auch mal ein Jahr länger zu warten.
Gerade als Japano Game Zocker ist man es außerdem ohnehin gewohnt, dass Titel hier erst ein, zwei, drei oder noch mehr Jahre später hier erscheinen als im Heimatland. Siehe etwa das aktuelle Yakuza, Tales of Berseria oder Persona 5, die z.T. seit Monaten von den Asiaten auf Twitch gezockt werden, wo wir nur neidisch schauen können, weil sie erst irgendwann kommendes Jahr hier erscheinen.

Und ich habe sicher nicht das falsche Hobby, ich zocke intensiv seit 30 Jahren, es gibt kaum einen verrückteren Spielefreak als mich! Es gibt nur wenige Leute mit mehr PCs und Konsolen als ich und von Spielen wollen wir gar nicht erst reden, da liegen locker 2000 Spielepackungen im Keller.
Das heißt aber eben nicht, dass ich Geld scheiße oder einfach blind hinauswerfe, ich bin alt und geduldig und ich bin Genießer.

Und gerade bei dir scheint dieses Hobby nichts halbes und nichts ganzes zu sein. Einerseits findest du die Veröffentlichungspolitik grässlich und widerlich...auf der anderen Seite hast du Must Have-Titel, für die du aber nicht bereit bist, den Vollpreis zu zahlen, aus voran besagten Gründen. Obwohl du eben diese Veröffentlichungspolitik am Ende doch durch deinen Kauf unterstützt, wenn auch durch weniger bezahltes Geld. Aber unterstützen tust du es... Du kannst das drehen und wenden, wie du willst, aber das ist schlicht und ergreifend absolut inkonsequent.
Nein, ist es nicht!
Es ist überlegtes vorgehen.
Ich bin unempfindlich gegenüber Hypes und ich bin von praktisch nichts ein blinder Fanboy.
Ich lasse mich nicht mitreißen und schmeiße mein Geld nicht zum Fenster raus oder opfere es für wenige Titel, wenn ich dafür mehrere erstklassige kaufen kann, schließlich gibt es meist nicht nur ein gutes Spiel sondern eben drei, oder vier auf einmal. Und ich brauche dann auf keines verzichten ...

Wenn nicht ein anderes Hobby, dann doch wenigstens mal über diese Punkte nachdenken und reflektieren, ob man das eigene Konsumverhalten nicht doch mal überdenken sollte. ;) Wenn ich etwas nicht gutheiße, dann will ich damit auch nichts zu tun haben und unterstütze es auch nicht. Heißt in diesem konkreten Fall: Ich kaufe einfach GAR NICHTS von Publisher/Entwickler X und Y.
Jupp, sollten du und andere Sofortkäufer wirklich mal drüber nachdenken, ob das so schlau ist, was ihr da tut ...

Das ist dann deine persönliche Entscheidung. Für mich wäre es raus geworfenes Geld, weswegen ich mich davor hüte, Bundles zu kaufen oder nochmal im Sale für 50 Eier n paar Spiele zu kaufen. Weniger ist mehr. Und so habe ich auch die Chance und die Zeit, mich mit den Games, die ich kaufe, auch deutlich intensiver auseinanderzusetzen. Für mehr Titel fehlt mir dann auch ohnehin die Zeit.
Ich bin schnell gelangweilt. Die meisten Games spiele ich vielleicht zehn bis 20 Stunden, nur die mich wirklich fesseln dann auch teilweise deutlich mehr. Deswegen möchte ich aber nicht auf die Kurzzeitspiele, auch wenn ich sie oftmals nicht durchspiele, verzichten, schlicht weil ich gerne die Erfahrung haben möchte, sie zu kennen. Wie gesagt, Gaming ist mein großes Hobby und ich will da immer allumfassend im Bilde sein.

Und ja, auch wenn ein Spiel etwas älter ist, würde ich noch ein wenig mehr als nur 10 oder 20 Euro zahlen, wenn es gut ist. Das Alter macht ein Spiel ja nun nicht schlechter. Hätte ich z.B. Skyrim nicht vorher schon gehabt, hätte ich mir die SE für den veranschlagten Preis von rund 40 Euro durchaus gekauft.
Nein, 40 Euro wäre mir einfach zu viel gewesen, ich hatte damals die Legendary für 25 gekauft, das war voll in Ordnung. Aber für 40 Euro muss es dann wirklich schon ein sehr spezieller Titel sein.

An der Stelle möchte ich auch mal klarstellen, dass der Vollpreis ja nun grundsätzlich nicht mit "60 Euro" definiert ist. Der Vollpreis ist einfach das, was der Publisher für sein Spiel verlangt. Und wenn der Publisher meint, sein Spiel für 45 Euro zu verkaufen, ist das genauso der Vollpreis, wie die 60 Euro für jeden x-ten CoD-Ableger.
Ja, oder mit Season Pass und Co. bei vielen aktuellen Titeln auch mal 100 Euro oder 120 Euro oder noch mehr ...

Kurzum...man sollte schon genauer heraus filtern, welche Spiele es wert sind und welche nicht. "Geiz ist geil" ist blöd. Und einfach nicht für förderlich für Entwickler, die es verdienen. Und langfristig auch nicht förderlich für die Branche an sich und auch nicht für den Kunden.
"Geiz ist geil" ist nicht per se blöd. 1. schrieb ich 1000 Mal, ich gebe die gleiche Summe X aus, nur halt verteilt auf mehr Firmen, so haben also mehr Entwickler was davon und nicht nur einige wenige. 2. Wer sein Geld einfach so rausschmeißt und verschenkt, der ist einfach nur dumm, sorry, wer den Kreuzer nicht ehrt, der ist des Talers nicht wert.

Also, ich habe hier einen Stapel Spiele ungespielt liegen. Dann kommt "must have" Spiel XYZ raus, kann ich für 40 - 60 Euro kaufen, muss ich aber nicht, ich kann auch abwarten bis alle Bugs gefixt, alle DLCs erschienen sind und ich so ein Jahr später für den halben Preis das insgesamt beste Spielerlebnis bekomme, dass der Titel bieten kann. So einfach ist das. In der Zwischenzeit habe ich dann meinen Pile of Shame schon ein wenig weiter abarbeiten können. Eine absolute Gewinnsituation für mich. Und darum geht es, um mich. Wie ich schon schrieb, der Publisher ist mir so was von völlig egal, ich kenne ihn nicht, er ist kein persönlicher Freund sondern irgend ein fremder, der mein gutes, schwer verdientes Geld will. Dafür erwarte ich was. Und der Markt ist eben überschwemmt mit tollen Spielen, wenn er mich als Kunde will, dann muss er liefern, nicht ich.
 
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