Steam: Es wird schwieriger für euch, günstige Spiele aus anderen Regionen zu kaufen

AndreLinken

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Batze

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Ist ja nichts Neues.
Globalisierung zur Geldgewinnung nur für die Großen, die kleinen dürfen teils in die Röhre schauen.
 

DerSchlonz

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Ich dachte die EU hätte vor kurzem ein Gesetz beschlossen, welches die unterschiedlichen Preise pro Region in solchen Portalen verhindern soll.
 

starr

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Ich dachte die EU hätte vor kurzem ein Gesetz beschlossen, welches die unterschiedlichen Preise pro Region in solchen Portalen verhindern soll.

Da hast du sicher irgendetwas falsch verstanden. Es gibt den freien Warenverkehr/Dienstleistungen innerhalb der EU. Dazu gab es ein Urteil dass Geolocking seitens Steam etc. gegen EU Recht verstösst, allerdings keine vorgaben zu Preisgestaltung. Das wäre auch unsinnig, wenn man die Kaufkraft von Ungarn mit der Deutschlands vergleicht... welcher Preis soll denn da gelten?
 

RoteRosen

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Richtiger Schritt.
Was vielen wahrscheinlich nicht bewusst ist, man kann/konnte?! über diese Methode die ganze Bibliothek aushebeln bei Steam, wodurch man in der Lage war über Warez-Seiten bezogene Spiele dann offiziell zu spielen. Also ohne irgendwelche Beschränkungen.
 

DerSchlonz

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Da hast du sicher irgendetwas falsch verstanden. Es gibt den freien Warenverkehr/Dienstleistungen innerhalb der EU. Dazu gab es ein Urteil dass Geolocking seitens Steam etc. gegen EU Recht verstösst, allerdings keine vorgaben zu Preisgestaltung. Das wäre auch unsinnig, wenn man die Kaufkraft von Ungarn mit der Deutschlands vergleicht... welcher Preis soll denn da gelten?
Ahh, danke für die Aufklärung.

(der von Ungarn natürlich ;) )

Wobei, meine Frau stammt aus Polen und wenn wir da im Urlaub sind brauchst nicht shoppen zu gehen. Da sind die meisten Sachen sogar teurer als bei uns, obwohl das Durchschnittseinkommen deutlich unter unserem liegt.
 
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LarryMcFly

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Einer meiner Bekannten ist im Dauermodus nicht am Regionshopping, sondern am Regionhopping.
Physisch - aufgrund seines Jobs, dazu noch Urlaube - momentan lediglich eingeschränkt durch Corona.
Kann er sich jetzt also in Zukunft nicht mehr in seinen Steamaccount einloggen nach viermal Länderwechsel?
Denn wenn man nicht mehr die Region wechseln kann, müßte er ja gesperrt werden, wenn er nicht einen VPN nutzt, der vorgaukelt, daß er nur in ein und demselben Land abhängt.
Oder kann man in Zukunft die Region ohne VPN wechseln und loggt sich dann in zum Beispiel Deutschland ein, hat aber z.B. Thailand weiterhin als Region eingebucht?
Die Digitalwirtschaft hat einzigartige Regelungen.
Deutschand und die USA bekommen in Zukunft alle Waren aus dem Ausland wie z.B. China nur noch mit Deutschen- bzw. Amiaufschlag - da würde die Industrie aber mit den Zähnen klappern.
Globalisierung ist ein feines Fresschen - aber nur für die Gewinner.
 

USA911

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Wann wird da Gerichtlich gegen vorgegangen? Auch ich als Deutscher Staatsbürger habe das recht in anderen Ländern waren zukaufen, genauso wie ein deutsches Unternehmen das Recht hat Waren in anderen Ländern zuverkaufen!
 

Batze

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Das wäre auch unsinnig, wenn man die Kaufkraft von Ungarn mit der Deutschlands vergleicht... welcher Preis soll denn da gelten?
Ja, in Deutschland wegen der höheren Kaufkraft seine Waren teurer verkaufen, aber dann Steuern in den SteuerOasen zahlen.
Ist genau das gleiche Chema, nur andersrum zum Vorteil der BigPlayer.
Wie ich schon sagte, Globalisierung nur für die Großen.
 
R

ribald

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Dieser Passus ist da schon seit mindestens 8 Jahren drin.

"Sie verpflichten sich, weder ein IP-Proxying noch ein sonstiges Verfahren einzusetzen, um den Ort Ihres Wohnsitzes zu verschleiern,
wobei dies sowohl im Hinblick auf eine Umgehung von geographischen Beschränkungen hinsichtlich der Inhalte von Spielen
als auch für Käufe zu an Ihrem geographischen Standort nicht geltenden Preisen als auch für sonstige Zwecke einer entsprechenden Verschleierung gilt.
Falls Sie gegen diese Pflicht verstoßen, sind wir berechtigt, den Zugang zu Ihrem Benutzerkonto zu unterbinden."

Wenn man tatsächlich da ist, sollte das eh nicht greifen.
 

LarryMcFly

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Dieser Passus ist da schon seit mindestens 8 Jahren drin.

"Sie verpflichten sich, weder ein IP-Proxying noch ein sonstiges Verfahren einzusetzen, um den Ort Ihres Wohnsitzes zu verschleiern,
wobei dies sowohl im Hinblick auf eine Umgehung von geographischen Beschränkungen hinsichtlich der Inhalte von Spielen
als auch für Käufe zu an Ihrem geographischen Standort nicht geltenden Preisen als auch für sonstige Zwecke einer entsprechenden Verschleierung gilt.
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Wenn man tatsächlich da ist, sollte das eh nicht greifen.
Der kann da auch 100 Jahre drin stehen, das macht ihn ja nicht automatisch zum Gesetz.
Ist ja nicht der erste Abschnitt einer AGB bzw. einer TOS, die irgendwann mal als ungültig bzw. unlauter erklärt wird.
Nur, wo kein Kläger da kein Richter.
 

Spiritogre

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Ich nehme an, das ist Valves Antwort auf das Geolocking Verbot.

Wobei ich zugegeben noch nie die Region geändert habe sondern Keys meist ohnehin bei Spielehändlern kaufe und nur noch selten bei Steam.

Wobei es allerdings, wenn ich drüber nachdenke, durchaus Sinn macht seine Region auf nicht Deutschland zu stellen, da Steam hierzulande ja aus Jugendschutzgründen viele Spiele sperrt. Aber wahrscheinlich würde man zusätzlich dann auch ein VPN benötigen.

Wenn Steam keine vernünftige Altersverifikation einbaut wird es über kurz oder lang für Deutschland darauf hinauslaufen, dass man bei Steam keine USK 18 Games wie Doom und Co. mehr kaufen kann. Die Anfänge sind ja da. Dann muss man ohnehin sehen, wie man an seine Games kommt.
 

LesterPG

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So oder so, ein weiterer Einschnitt in die Rechte der Kunden, das Steam für mich immer weiter unattraktiver werden läßt.
Ich nutze es auch nicht, aber besagte Sperrungen nebst nicht vorhandene Altersverifikation machen es wirklich nicht leichter Steam zu "mögen". :rolleyes:

Die EU sollte mMn ohnehin Altersverifikationen für Digitalplatformen erzwingen wenn die hier Kohle machen wollen.
Im lokalen Retailhandel legt man da doch auch Wert drauf. :O
 

shaboo

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Ist ja nichts Neues.
Globalisierung zur Geldgewinnung nur für die Großen, die kleinen dürfen teils in die Röhre schauen.
Ach Batze, den Spruch kennt man von dir mittlerweile auswendig.

Du kannst uns ja gerne mal erklären, wie eine Welt funktionieren soll, in der alle Arbeitnehmer Löhne und Gehälter auf dem Niveau der Schweiz oder Deutschlands kassieren (den Niedriglohnsektor mal außen vor), aber alle Waren nicht mehr kosten als in Pakistan.

Auch früher schon haben Händler die Preise nicht nur Angebot und Nachfrage angepasst, sondern auch lokalen Gegebenheiten und Märkten. Das hat mit Globalisierung null komma gar nichts zu tun.
 

GTAEXTREMFAN

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Ist für mich nicht mehr relevant. Die Titel die mich wirklich interessieren werden sowieso immer rarer. Meine Freizeit leider auch. Wenn es mich juckt, zahle ich dann halt mal Vollpreis. Der Rest verschwindet doch schon seit Jahren in meiner POS.
 

LarryMcFly

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Ach Batze, den Spruch kennt man von dir mittlerweile auswendig.

Du kannst uns ja gerne mal erklären, wie eine Welt funktionieren soll, in der alle Arbeitnehmer Löhne und Gehälter auf dem Niveau der Schweiz oder Deutschlands kassieren (den Niedriglohnsektor mal außen vor), aber alle Waren nicht mehr kosten als in Pakistan.

Auch früher schon haben Händler die Preise nicht nur Angebot und Nachfrage angepasst, sondern auch lokalen Gegebenheiten und Märkten. Das hat mit Globalisierung null komma gar nichts zu tun.
Natürlich wird von einem Bayern in Berlin der Bayerzuschlag verlangt - hört man ja jeden Tag, daß die Preise knallhart nach Bundesländern bepreist sind und so...
Zumindest in indirekter Form durch den Länderfinanzausgleich, darf der Schwabe und der Bayer löhnen.
Oder meinst du die hunderten kleinen deutschen Staaten im 17. Jahrhundert mit ihren Zöllen?
Da gab es aber für die besonders frechen Wucherer aber auch manchmal einfach den Strick am nächsten Galgen, wenn der Mob mal die Schnauze voll hatte. ;)
In China billigst produzieren lassen und dann hier teuer verscherbeln.
Die Gewinnspannen haben sich seit den 50er Jahren für baugleiche Produkte fast vervierfacht.
Aber nein alles völlig unabhängig von der Globalisierung. :rolleyes:
 

MichaelG

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Die Landeseinstellung für den Steamshop läßt sich nicht einfach ändern. Dazu muß man den Support kontaktieren. Ob die dann so einfach aus Zuruf den Shop von Deinem Steamaccount auf z.B. USA oder was weiß ich umstellen? Bezweifle ich mal. Eine VPN-Benutzung hilft für den Kauf bei Steam dann auch nicht, weil man ja den DE-Shop aktiviert hat unabhängig von der IP.

Dann kann man nur in Keystore erworbene Keys so aktivieren (eventuell) und muß dann entweder via VPN spielen oder 90 Tage warten. Oder ist die 90 Tage Regel auch schon wieder Geschichte und man braucht generell eine VPN ?
 

LarryMcFly

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Hast du da evtl. konkrete Beispiele für?
Die generelle Gewinnspanne des Einzelhandels in der historischen Entwicklung.
Für einen Link muß ich erst nochmal die Quelle aus dem Buch von Sahra Wagenknecht raussuchen und dann eine digitale Quelle finden.
Ich wette Statista hätte wahrscheinlich auch die Daten, nur ich habe keinen Account mehr.

Edit:
Ich werde nachher nochmal reinschauen und die Quelle posten, digital hin, digital her.
Diese Daten habe ich aber schon einmal in einer Diskussion über zu billiges Fleisch irgendwo rumfliegen sehen.
Denn die Gewinnspannen im Lebensmittelhandel die durch Aldi, Lidl & Co. erwirtschaftet werden zeigen eins auf - die Bauern und andere nagen nicht am Hungertuch aufgrund zu niedriger Lebensmittelpreise die vom Endkunden gezahlt werden, sondern weil der Einzelhandel seine Marge immer weiter nach oben schraubt (auf dem Rücken der Bauern und der eigenen Arbeitnehmer).
Ok etwas off-topic...
 
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Batze

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Ach Batze, den Spruch kennt man von dir mittlerweile auswendig.

Du kannst uns ja gerne mal erklären, wie eine Welt funktionieren soll, in der alle Arbeitnehmer Löhne und Gehälter auf dem Niveau der Schweiz oder Deutschlands kassieren (den Niedriglohnsektor mal außen vor), aber alle Waren nicht mehr kosten als in Pakistan.

Auch früher schon haben Händler die Preise nicht nur Angebot und Nachfrage angepasst, sondern auch lokalen Gegebenheiten und Märkten. Das hat mit Globalisierung null komma gar nichts zu tun.
Ach, und (mehr)Geld das in Deutschland erwirtschaftet wird darf aber zu besseren Bedingungen woanders versteuert werden. Das ist also erlaubt.
Darum geht es mir und nicht unbedingt das es in einem anderem Land mit weniger Kaufkraft günstiger ist.
 

Loosa

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Die generelle Gewinnspanne des Einzelhandels in der historischen Entwicklung.
Für einen Link muß ich erst nochmal die Quelle aus dem Buch von Sahra Wagenknecht raussuchen und dann eine digitale Quelle finden.
Da wäre ich eh' vorsichtig, weil Gewinnspanne so wenig aussagt.

Damit müssen ja sämtliche Kosten gedeckt werden. Eben auch von anderen Produkten, etwa unverkaufter Saisonmode die vernichtet wird (weil Spenden noch teurer wäre). Ich hatte mal wo aufgeschnappt, dass bei Mode ein Viertel "Müll" pro Saison relativ normal ist. Diesen Winter blieb sogar rund die Hälfte in den Lagern liegen.

Bin mir ziemlich sicher, dass der Einzelhandel der letzte ist, der sich über tolle Gewinne freuen darf. ;)
Das schaffen mittlerweile ja selbst die großen Ketten nicht unbedingt, siehe Kaufhof.

Ach, und (mehr)Geld das in Deutschland erwirtschaftet wird darf aber zu besseren Bedingungen woanders versteuert werden. Das ist also erlaubt.
Das ist von den Ländern so vorgesehen, ja.
Immerhin scheint der Trend endlich umzuschwenken. =)
 

XashDE

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Und wo ist das Problem? Ich kann weiter wie gehabt die Keys im Keyshop günstig kaufen und gut ist, denn daran hindert mich nach wie vor niemand.
Und das man nicht seine Region einfach auf Russland stellen kann und dort mal eben 100 Spiele zum kauf von hier 10 kaufen kann ist auch vollkommen okay. Güstig kaufen ist ja schön und gut aber man sollte es doch nicht übertreiben!
 

MichaelG

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Und wo ist das Problem? Ich kann weiter wie gehabt die Keys im Keyshop günstig kaufen und gut ist, denn daran hindert mich nach wie vor niemand.
Und das man nicht seine Region einfach auf Russland stellen kann und dort mal eben 100 Spiele zum kauf von hier 10 kaufen kann ist auch vollkommen okay. Güstig kaufen ist ja schön und gut aber man sollte es doch nicht übertreiben!
Trotzdem kannst Du dann den Key bei Steam nicht ohne Klimmzüge (sprich VPN) aktivieren. Und ob Du das Spiel danach ohne VPN zocken kannst ist das nächste.
 

Shadow_Man

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Das ist eben ein schwieriges Thema. Für manche ärmeren Länder werden eben extra Keys rausgegeben, die sehr wenig kosten, um den Leuten dort das Spiel auch zu ermöglichen und zusätzlich dort natürlich auch damit gegen Raubkopierer anzukämpfen. Die sind ja eigentlich nur für den dortigen Markt gedacht und nicht dafür, dass ein Deutscher die dann für ein paar Euro kauft ;)
 

XashDE

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Trotzdem kannst Du dann den Key bei Steam nicht ohne Klimmzüge (sprich VPN) aktivieren. Und ob Du das Spiel danach ohne VPN zocken kannst ist das nächste.

Wenn man seine Keys nicht gerade zu (offensichtlichen) fern-ost Preisen kauft und gemässigte Keyseller nutzt geht das prima. Ich habe bis dato in 15 Jahren erst 1x ein Problem gehabt und das war bei G2G welche sich ja inzwischen deutlich als Abzocker etabliert haben, mMn.
Wenn man aktuelle AAA Spiele zu 40% weniger bekommt, sollte einem klar sein das die Sache einen Haken hat.
Und wenn schon wo dabei steht VPN-Aktivierung, mache ich freiwillig schon einen grossen Bogen, das schreit ja förmlich nach "wird irgendwann gesperrt".
 

MichaelG

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Nee das fängt schon bei US-Uncut-Spielen an. Nicht bei Billigkeys u.a.
 

starr

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Die generelle Gewinnspanne des Einzelhandels in der historischen Entwicklung.
Für einen Link muß ich erst nochmal die Quelle aus dem Buch von Sahra Wagenknecht raussuchen und dann eine digitale Quelle finden.
Ich wette Statista hätte wahrscheinlich auch die Daten, nur ich habe keinen Account mehr.

Edit:
Ich werde nachher nochmal reinschauen und die Quelle posten, digital hin, digital her.
Diese Daten habe ich aber schon einmal in einer Diskussion über zu billiges Fleisch irgendwo rumfliegen sehen.
Denn die Gewinnspannen im Lebensmittelhandel die durch Aldi, Lidl & Co. erwirtschaftet werden zeigen eins auf - die Bauern und andere nagen nicht am Hungertuch aufgrund zu niedriger Lebensmittelpreise die vom Endkunden gezahlt werden, sondern weil der Einzelhandel seine Marge immer weiter nach oben schraubt (auf dem Rücken der Bauern und der eigenen Arbeitnehmer).
Ok etwas off-topic...

Der Fehler liegthier schon im Ansatz: "historische Entwicklung"

Fakten: wie zb. dass sich in den 40 Jahren zuvor globale Ereignisse (z.B. Oktoberrevolution, Weltwirtschaftskrise, erster und zweiter Weltkrieg) quasi die Klinke in die Hand gegeben haben, Europa noch zu weiten Teilen in Trümmern lag und die Weltbevölkerung mit ca. 2.5 mrd nicht mal ein drittel von heut betrug. Kleinigkeiten wie steigende Wirtschaftsleistung und damit einhergehende Kaufkraft, globale Vernetzung und Inflation sind nur schmückendes Beiwerk und sorgen für Verwirrung. Also, weglassen.

Auch dein nächstes Beispiel mit der Landwirtschft ist irgendwie sehr kurz gedacht. Die EU- Subventionspolitik ist der treibende Faktor. Millarden Subventionen gehen zum allergrössten Teil an ganz wenige "global Player". Die können natürlich nun Preisdumping betreiben. Ein Mittelständischer oder kleiner Betrieb kann auch nicht einfach anbauen was ihm gerade gefällt, oder was in der Region gebraucht wird weil er dann die Subventionen eben nicht mehr erhält. Komplett untergepflügte Ernten sind keine Ausnahme.

Vom unwillen des Kunden mehr zu Zahlen müssen wir nicht reden, weil der Kunde kommt mit deinen Argumenten (womit wir wieder beim Thema wären).

In der WG- Küche oder in der Kneipe finde ich solche Diskussionen völlig ok und wichtig, eine Meinung und Philosophie (das hat Frau Wagenknecht im übrigen studiert) bildet sich meist in der eigenen "peer Group". Nur halt aufpassen dass man komplexe Themen nicht zu sehr eindampft.
 

Spiritogre

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Wobei jetzt ja gerade die Meldung kam, dass Aldi in ein paar Jahren kein Billigfleisch der Kategorie 1 und 2 mehr anbieten will sondern nur noch Kategorie 3 und 4.

Mit Gewinnspannen von Supermärkten zu argumentieren finde ich aber kontraproduktiv. Zum einen sind die Gehälter der Angestellten immer besser geworden, auch wenn immer noch viel zu niedrig, zum anderen sind die meisten Supermärkte Franchise-Nehmer, also quasi kleine Tante Emma Läden, die eben einen Vertrag mit Rewe, Lidl, Edeka und Co. haben. Davon ab müssen Supermärkte heute eine weitaus größere Produktvielfalt anbieten, was in den letzten Jahrzehnten zu immer größeren Läden geführt hat und die verursachen Unkosten (neben den einmaligen Baukosten). Hatte ein Supermarkt früher 800 verschiedene Produkte so sind es heute oft locker 3000. Und es werden natürlich auch mehr Mitarbeiter benötigt.

Ich kenne mehrere Supermarkt Eigentümer, die arbeiten da auch ganz normal im Laden mit, räumen Regale ein etc., die sind auch alles andere als "reich". Natürlich kenne ich auch einige Supermarkt Besitzer, die haben mehrere Märkte und vielleicht sogar noch andere Firmen. Die sind dann durchaus schon einfache Millionäre, arbeiten allerdings selbst auch sehr viel.
 
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LarryMcFly

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Mit Gewinnspannen von Supermärkten zu argumentieren finde ich aber kontraproduktiv. Zum einen sind die Gehälter der Angestellten immer besser geworden, auch wenn immer noch viel zu niedrig, zum anderen sind die meisten Supermärkte Franchise-Nehmer, also quasi kleine Tante Emma Läden, die eben einen Vertrag mit Rewe, Lidl, Edeka und Co. haben.
Ich sprach vom Lebensmitteleinzelhandel.
Bei dem Begriff sind Aldi, Schwarz-Gruppe (Lidl) etc. alle inbegriffen.
 
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