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Steam: 14-tägiges Rückgaberecht für Steam-Spiele - mit Fallstricken

@doomkeeper:
Ich mache die Industrie & den Gesetzgeber für dieses schwachsinnige Kunden unfreundliche Gesetz verantwortlich. Mich würde es nicht wundern wenn die Industrie den Politikern (die davon eh keine Ahnung haben - wollen -) das Gesetz Wort für Wort (vor)geschrieben hat (wäre ja nicht das erste Mal).
Das digitale Zeitalter bringt eben auch neue juristische Probleme mit ist doch selbstverständlich.

Ich gehöre z.b. heute zu denjenigen die sagen dass so eine Verkaufsoption mehr Nachteile als Vorteile erschaffen wird. Ganz einfach weil man es per Internet extrem ausnutzen kann u.a. weil ein Offlinemode vorhanden ist.
Möchte hier aber nicht wieder darüber diskutieren warum solch ein "Recht" gerade bei den heutigen lächerlichen PC Spielepreisen nicht mehr der Rede wert sein dürfte.

Einfach so Just for Fun so eine Option anzubieten würde alles durcheinander bringen und die Leute würden digitale Güter noch weniger wertschätzen als sie es heute eh schon tun.

Nein Valve/Steam doch nicht, die sind doch die guten :schnarch:
Die bösen genau so wenig ^^
Die haben den DRM Sch... doch Salonfähig gemacht
Nö. Es waren Publisher die auf Steam gesetzt haben und wir Konsumenten weil wir die Entscheidungen von der gesamten Branche mit unserem Geld finanziert haben.
Niemand hat die Hersteller gezwungen auf Steam zu setzen. Da man mit Steam aber wieder einen erfolgreichen Fuß im PC Sektor setzen konnte, haben eben alle ihre Spiele für Steam angeboten um Geld zu verdienen.

Hmm... soweit ich das nach ein wenig Recherche verstanden habe, ist das alles gesetzlich exakt so vorgegeben und legitim. Was ich aber nicht verstehe ist, warum Steam das erst jetzt anwendet? Das Verbraucherschutzgesetz wurde dahingehend ja bereits am 13. Juni 2014 geändert und sollte doch ab dann ohne Übergangsphase für die gesamte EU gelten. Gerade Steam, die schon seit Jahren das Widerrufsrecht verteufeln, hätte hier doch sofort darauf eingehen können? Klar, im Endeffekt ändert sich für die Kunden von Steam nichts, aber aus Sicht von den Betreibern verstehe ich die späte Änderung der AGB's nicht. Also es hat quasi keinen wirklichen Nutzen, außer dass es den durchschnittlichen Kunden verärgert. Oder habe ich da was übersehen?

Richtig. Die Änderung ist... dass es keine Änderung gibt und alles bleibt wie früher. Es gibt sogar eher eine Verbesserung in dem Sinne dass man trotz "Ablehnung" seine bisherigen Spiele spielen kann.
Früher musste man die neuen AGBs akzeptieren um in Steam reinkommen zu können.

Grob gesehen hat Valve hier eher etwas besseres geschaffen als früher :ugly: Aber mir ist klar dass das wieder in den falschen Hals genommen wird *duck und wegrenn* lol :-B
Rein sachlich gesehen haben sie mit diesem "Update" nix schlechtes gemacht sondern eher etwas verbessert und an das neue Gesetz angepasst.

Wie manch einer sich dabei fühlt ist leider unwichtig weil alles nachwievor im Rahmen des Gesetzes stattfindet, in dem sich Valve bewegen darf ohne etwas am Ökosystem ändern zu müssen.

Warum das Update so spät kommt? Ka. Solche Geschichten brauchen immer ihre Zeit.
Kann sogar sein dass Valve diesen Zusatz gar nicht reinschreiben musste aber es trotzdem sicherheitshalber gemacht hat um aus dem Schneider zu sein?

Wie gesagt sind vor allem accountgebundene Spiele nicht gleich mit digitalen Gütern gleichzusetzen. Solche Formulierungsspielchen gehören zum alltäglichen Wahnsinn jeder Branche.
 
aber kann ich den kauf denn überhaupt zuende abwickeln ohne den Bestimmungen zuzustimmen? Wäre ja dämlich wenn nicht, weil das ganze mit der Rückgaberecht dann eh Blödsinn wäre Oo
 
@doomkeeper:
Ich mache die Industrie & den Gesetzgeber für dieses schwachsinnige Kunden unfreundliche Gesetz verantwortlich.

In vielen Fällen bietet die 14-Tages-Rücknahme dem Kunden einen Schutz. Dass man es sich eben nochmal überlegen kann wenn man etwas am Telefon oder im Internet bestellt hat. Super Sache. Damit sollte ja ursprünglich verhindert werden, dass man überrumpelt und einem Lebensversicherungen oder was immer aufgeschwatzt werden.

Aber es gibt eben auch Fälle in denen es im Interesse des Kunden ist auf dieses Recht zu verzichten. Wenn ich meinen Handytarif ändern möchte, weil ich zum Beispiel mehr Datenvolumen brauche, will ich nicht erst 14 Tage warten bis das umgestellt wird. Daher stimme ich zu auf das Rückgaberecht zu erzichten sobald ich den Service in Anspruch nehme.

Falls Valve wirklich volle 14 Tage Umtausch gewährleisten müsste würde es deren ganzes Verkaufsprinzip umhauen. Zu viele würden ein durchgespieltes Game einfach wieder zurückgeben. Oder es müsste dermaßen eingeschränkt sein, dass man 14 Tage lang maximal eine Stunde spielen könnte. Oder nicht speichern darf. Sicher nicht im Interesse des Spielers.

Wobei ich die Lösung jetzt zwar gesetzeskonform aber trotzdem blödsinnig finde. Auf die Rückgabe zu verzichten wäre auch leicht beim ersten Spielstart machbar. Oder meinetwegen bevor man es installiert, weil dabei ja auch schon Kosten entstehen.
 
In vielen Fällen bietet die 14-Tages-Rücknahme dem Kunden einen Schutz. Dass man es sich eben nochmal überlegen kann wenn man etwas am Telefon oder im Internet bestellt hat. Super Sache. Damit sollte ja ursprünglich verhindert werden, dass einem Lebensversicherungen oder was immer aufgeschwatzt werden.

Aber es gibt eben auch Fälle in denen es im Interesse des Kunden ist auf dieses Recht zu verzichten. Wenn ich meinen Handytarif ändern möchte, weil ich zum Beispiel mehr Datenvolumen brauche, will ich nicht erst 14 Tage warten bis das umgestellt wird. Daher stimme ich zu auf das Rückgaberecht zu erzichten sobald ich den Service in Anspruch nehme.

Falls Valve wirklich volle 14 Tage Umtausch gewährleisten müsste würde es deren ganzes Verkaufsprinzip umhauen. Zu viele würden ein durchgespieltes Game einfach wieder zurückgeben. Oder es müsste dermaßen eingeschränkt sein, dass man 14 Tage lang maximal eine Stunde spielen könnte. Oder nicht speichern darf. Sicher nicht im Interesse des Spielers.

Wobei ich die Lösung jetzt zwar gesetzeskonform aber trotzdem blödsinnig finde. Auf die Rückgabe zu verzichten wäre auch leicht beim ersten Spielstart machbar. Oder meinetwegen bevor man es installiert, weil dabei ja auch schon Kosten entstehen.

Offline Modus nicht vergessen.
 
Für Kunden die diese Option nicht wollen, wäre es gut wenn Steam noch ein bsichen mit dem Preis nach unten geht, das Game also noch billiger wird!!!
 
Nö. Es waren Publisher die auf Steam gesetzt haben und wir Konsumenten weil wir die Entscheidungen von der gesamten Branche mit unserem Geld finanziert haben.
Niemand hat die Hersteller gezwungen auf Steam zu setzen. Da man mit Steam aber wieder einen erfolgreichen Fuß im PC Sektor setzen konnte, haben eben alle ihre Spiele für Steam angeboten um Geld zu verdienen.

Wenn mein Erinnerungsvermögen mich nicht täuscht, hat Valve mit Half Live 2 mit DRM Accountbindung angefangen, und erst danach sind andere Publisher aufgesprungen (aber vielleicht irre ich mich da auch).

Als ob vor Steam die Publisher kein Geld mit PC-Spielen verdient haben, ich denke eher die kriegen den Hals nicht voll (so müßen sie dem Handel nichts abgeben).

Und so es ist eh "nur" der ehrliche der Dumme, von wegen Offline-Modus und so.
 
In vielen Fällen bietet die 14-Tages-Rücknahme dem Kunden einen Schutz. Dass man es sich eben nochmal überlegen kann wenn man etwas am Telefon oder im Internet bestellt hat. Super Sache. Damit sollte ja ursprünglich verhindert werden, dass man überrumpelt und einem Lebensversicherungen oder was immer aufgeschwatzt werden.

Aber es gibt eben auch Fälle in denen es im Interesse des Kunden ist auf dieses Recht zu verzichten. Wenn ich meinen Handytarif ändern möchte, weil ich zum Beispiel mehr Datenvolumen brauche, will ich nicht erst 14 Tage warten bis das umgestellt wird. Daher stimme ich zu auf das Rückgaberecht zu erzichten sobald ich den Service in Anspruch nehme.

Falls Valve wirklich volle 14 Tage Umtausch gewährleisten müsste würde es deren ganzes Verkaufsprinzip umhauen. Zu viele würden ein durchgespieltes Game einfach wieder zurückgeben. Oder es müsste dermaßen eingeschränkt sein, dass man 14 Tage lang maximal eine Stunde spielen könnte. Oder nicht speichern darf. Sicher nicht im Interesse des Spielers.

Wobei ich die Lösung jetzt zwar gesetzeskonform aber trotzdem blödsinnig finde. Auf die Rückgabe zu verzichten wäre auch leicht beim ersten Spielstart machbar. Oder meinetwegen bevor man es installiert, weil dabei ja auch schon Kosten entstehen.

Eben. Spätestens wenn man merkt, daß das Game eben nicht läuft muß ein Umtausch drin sein. Es geht nicht darum, es für lau durchzuzocken.
 
Wenn mein Erinnerungsvermögen mich nicht täuscht, hat Valve mit Half Live 2 mit DRM Accountbindung angefangen, und erst danach sind andere Publisher aufgesprungen (aber vielleicht irre ich mich da auch).

Als ob vor Steam die Publisher kein Geld mit PC-Spielen verdient haben, ich denke eher die kriegen den Hals nicht voll (so müßen sie dem Handel nichts abgeben).

Und so es ist eh "nur" der ehrliche der Dumme.


Jepp Half Life 2 und Team Fortress waren die ersten.
 
Eben. Spätestens wenn man merkt, daß das Game eben nicht läuft muß ein Umtausch drin sein. Es geht nicht darum, es für lau durchzuzocken.

Das ist doch juristisch gesehen eine völlig andere Baustelle. Der Hersteller/Händler haftet natürlich für Sachmängel, das hat mit einem Widerruf nichts zu tun. ;-)
 
Wenn mein Erinnerungsvermögen mich nicht täuscht, hat Valve mit Half Live 2 mit DRM Accountbindung angefangen, und erst danach sind andere Publisher aufgesprungen (aber vielleicht irre ich mich da auch).
Es waren Vales Spiele und sie konnten damit tun und lassen was sie wollten.
Der Verkaufserfolg von HL2 war nicht der Grund weshalb andere Publisher ebenfalls auf Steam rausgekommen sind.

Als ob vor Steam die Publisher kein Geld mit PC-Spielen verdient haben, ich denke eher die kriegen den Hals nicht voll (so müßen sie dem Handel nichts abgeben).
Mit solchen Sprüchen kommen wir nicht weiter.

Und so es ist eh "nur" der ehrliche der Dumme, von wegen Offline-Modus und so.
Offline Modus kann in diesem Zusammenspiel sehr wohl ausgenutzt werden ob du es glaubst oder nicht. Ich habe Verständnis für die Leute die gerne mehr Rechte haben wollen, aber leider zieht das genau so viele Leute an
die dieses System aufs schärftste ausnutzen werden.

Eben. Spätestens wenn man merkt, daß das Game eben nicht läuft muß ein Umtausch drin sein. Es geht nicht darum, es für lau durchzuzocken.

Systemanforderungen sind bekannt. Youtube und Google sind bekannt. Reviews sind bekannt.
Und sollte ein Spiel (kein Early Access) so scheisse programmiert sein dass es wirklich nicht funktionstüchtig ist oder falsche Produktbeschreibung vorhanden sind, dann gab es schon immer Geld-zurück-Aktionen und die wird
es auch weiterhin immer wieder geben.
 
Verstehe ich das richtig? Ich habe also ein Rückgaberecht eines gekauften Spieles, dessen Rückgaberecht ich wieder zurückgebe, wenn ich während des Kaufes den Nutzungsbestimmungen zustimmen? Das ergibt doch gar keinen Sinn. :ugly:
Das klingt wahrlich wie vom Postillion erfunden. :-D
 
Mit dieser Änderung wurde aber auch etwas positives eingefügt was wiederrum hier keinerlei Beachtung geschenkt wird.

Auch wenn ihr die neue SSA nicht zustimmt kann man auf seine Spiele zugreifen. Das war damals nämlich nicht der Fall und man musste die neue Bedingung akzeptieren um Steam nutzen zu können.
Was interessiert mich oder Valve das Rückgaberecht von Titeln, die bereits schon länger als 14 Tage im Account sind? Da gibt es doch überhaupt keine Grundlage, da nachträglich was zu ändern?
Was an diesem Winkeladvokaten Schachzug positiv sein soll, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
 
Verstehe ich das richtig? Ich habe also ein Rückgaberecht eines gekauften Spieles, dessen Rückgaberecht ich wieder zurückgebe, wenn ich während des Kaufes den Nutzungsbestimmungen zustimmen? Das ergibt doch gar keinen Sinn. :ugly:
Das klingt wahrlich wie vom Postillion erfunden. :-D

Bedanke dich beim Gesetzgeber :ugly:

Was interessiert mich oder Valve das Rückgaberecht von Titeln, die bereits schon länger als 14 Tage im Account sind? Da gibt es doch überhaupt keine Grundlage, da nachträglich was zu ändern?
Was an diesem Winkeladvokaten Schachzug positiv sein soll, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

hä?
Ich rede davon dass man früher die Nutzungsbestimmungen zustimmen musste um die Spiele überhaupt weiterspielen zu können. Solange man nicht mit den neuen einverstanden war, konnte man Steam quasi gar nicht richtig starten.
Jetzt kann man jede neue Bedingung ablehnen und man wird nicht mehr aus seiner Bibliothek ausgegrentzt wie vor 2 - 3~ Jahren.

Es ist aufjedenfall eine Besserung zu früher weil man gezwungen war die neuen SSAs zu akzeptieren bevor man weiterspielen wollte. Wer jetzt Valves "Rückggaberecht Politik" nicht hinnehmen möchte, obwohl sich nix geändert hat, der kann weiterhin seine Spiele bis dato spielen. Blöd wirds nur dann wenn man neue Spiele kaufen muss weil man auch somit automatisch die neuen Bedingungen akzeptieren muss.
 
tut mir leid, ich weiß nicht, was valve von mir will:

STEAM schrieb:
Durch Klicken auf "Kaufen" stimmen Sie zu, dass Valve Ihnen sofort den Zugang zu diesen digitalen Inhalten gewährt, ohne die vierzehntägige Widerrufsfrist abzuwarten. Sie verzichten damit ausdrücklich Ihr Widerrufsrecht.

vielleicht wärs doch langsam mal an der zeit, professionelle übersetzer zu engagieren, denen solche schnitzer sicher nicht unterlaufen würden. :ugly:
 
hä?
Ich rede davon dass man früher die Nutzungsbestimmungen zustimmen musste um die Spiele überhaupt weiterspielen zu können. Solange man nicht mit den neuen einverstanden war, konnte man Steam quasi gar nicht richtig starten.
Jetzt kann man jede neue Bedingung ablehnen und man wird nicht mehr aus seiner Bibliothek ausgegrentzt wie vor 2 - 3~ Jahren.
Es ist dir aber schon klar, daß das was völlig anderes ist, ob Valve von sich aus die allgemeinen Nutzungsbedingungen frei nach ihrem Gusto ändert oder ob sie jetzt das gesetzlich vorgeschriebene Rückgaberecht, bezogen auf einen konkreten einzelnen Kauf, versuchen umzusetzen?

Es ist aufjedenfall eine Besserung zu früher weil man gezwungen war die neuen SSAs zu akzeptieren bevor man weiterspielen wollte. Wer jetzt Valves "Rückggaberecht Politik" nicht hinnehmen möchte, obwohl sich nix geändert hat, der kann weiterhin seine Spiele bis dato spielen. Blöd wirds nur dann wenn man neue Spiele kaufen muss weil man auch somit automatisch die neuen Bedingungen akzeptieren muss.
Wenn es bei dem konkreten Fall doch "blöd" ist, wo ist dann die "Besserung"?
 
vielleicht wärs doch langsam mal an der zeit, professionelle übersetzer zu engagieren, denen solche schnitzer sicher nicht unterlaufen würden. :ugly:

Hm, also dieselbe Info wie bei Mobilfunkanbietern. Im Endeffekt haben sie ihre Verkaufspraxis damit einfach rechtlich abgesichert. Ich würd denen auch was husten, wenn ich nach einem Kauf noch zwei Wochen warten müsste um zu spielen, nur für den Fall, dass ich meine Kaufentscheidung vielleicht doch noch bereue.
 
Es ist dir aber schon klar, daß das was völlig anderes ist, ob Valve von sich aus die allgemeinen Nutzungsbedingungen frei nach ihrem Gusto ändert oder ob sie jetzt das gesetzlich vorgeschriebene Rückgaberecht, bezogen auf einen konkreten einzelnen Kauf, versuchen umzusetzen?

Woher weißt du aus welchen Motiven sie irgendwelche Änderungen an den AGBs vornehmen? Arbeitest du in ihrer Rechtsabteilung?
Damals gab es eben einen großen Aufschrei als man die neuen AGBs akzeptieren musste um die vorhandenen Spiele weiterspielen zu können.

Dies hat man jetzt geändert aus welchen Gründen auch immer. Ergo: Es ist eine Verbesserung zu früher weil man keine neuen AGBs zustimmen muss.
Rückggaberecht wird in unserer Digitalwelt noch lange ein großes Thema bleiben und ehrlich gesagt nervt mich dieses Thema so langsam :ugly:

Rückgaberecht wirds nachwievor geben bei bestimmten Spielen die eine extrem schlechte Qualität aufweisen bzw. falsche Produktwerbung gemacht wurde und somit viele Käufer betrogen wurden.

Wenn es bei dem konkreten Fall doch "blöd" ist, wo ist dann die "Besserung"?

Weil neue Spiele eben unter dem neuem Gesetz stehen und man diese Vereinbarung akzeptieren muss wenn man Steam weiterhin in seinem vollem Umfang nutzen möchte.
Wer es nicht akzeptiert hat eben ein Steam welches vor dem neuem Gesetz entstanden ist.

Da Publisher ihre Spiele über Steam vertreiben sind sie automatisch an das neue Gesetz gebunden.

Fazit: Käufer und Verkäufer müssen den gleichen Vertrag vor sich liegen haben damit die Abwicklung gültig ist.
Da der Spieler es nicht akzeptieren möchte, hat er automatisch keinen Zugriff auf den Steamshop da dort die neuen Gesetze gelten.
 
Ich muss zugeben, dass ich anfangs auch Probleme mit dem Verständnis hatte und in Teilen auch nach wie vor habe.
Mit so viel Dreistigkeit seitens Valve hatte ich ehrlich gesagt schlicht nicht gerechnet.
So wie ich das jetzt sehe, ist das Ganze einfach nur eine gewaltige Farce: Valve versucht damit anscheinend eine EU-Verbraucherschutzrichtlinie (das Widerrufsrecht betreffend) zu unterlaufen.

Das ist natürlich nur meine ganz persönliche Meinung zum Thema.
Wollen wir hoffen, dass sich das Ganze noch irgendwann als Fehler herausstellt.

Tut mir leid dich enttäuschen zu müssen aber sie halten sich ganz streng an das neue Gesetz und verarschen hier niemanden. Siehe diesen Beitrag von mir

Vor allem von den Magazinen erwarte ich eine gesunde Portion an Sachlichkeit bei solch einem empfindlichem Thema.
Vorher die Gesetze zu checken wäre erstmal sinnvoller gewesen und es war bis heute kein Geheimnis dass diese EU Änderung im Falle von Valve eigentlich keine Wirkung gezeigt hat und keine Änderungen angekündigt waren.

Hier wird so dargestellt als ob Valve mit Steam über dem Gesetz zu stehen versucht und das ist absolut nicht der Fall.
Mir ist vollkommen verständlich dass auch ihr im Kommentarbereich quasi privat unterwegs seit, aber dennoch wäre ich an eurer Stelle etwas vorsichtig wenns um Halbwahrheiten bzw. emotionalen Ausbrüchen geht.
Valve handelt hier absolut im Rahmen des Gesetzes.

Das was du hier mit Dreistigkeit, Farce und "versuchen eine EU-Verbraucherschutzlinie zu unterlaufen" beschreibst, ist streng genommen eine üble Nachrede wenn ich mich nicht irre.
Das EU Gesetz ist nunmal in Wirklichkeit anders als es nach außen hin verkauft wurde, das sollte man eher kritisieren ;)
 
Die Leute hier im Forum wollen und werden nicht ihre Meinung ändern, das alles rechtens ist, was Steam da abzieht. Ausserdem werden wieder einmal alle Begriffe gemischt bzw gleichgesetzt. Das kann man den Leuten 1000mal erklären.....aber je mehr Wissen verfügbar ist, desto engstirniger beharren Leute auf ihrer Meinung. Und sorry, dass selbst der Verfasser nicht mal das einschlägige gesetz nachschaut, und den Unterschied zwischen Rückgabe und Widerruf und Gewährleistung nicht erkennt bzw. erläutert, ist ein wenig armselig.
 
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