• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Steam: 14-tägiges Rückgaberecht für Steam-Spiele - mit Fallstricken

Es ist keine rechtliche Absicherung, sondern ein Winkelzug, um sich dem Rückgaberecht eben nicht zu beugen bzw. wenn zwei Parteien übereinstimmend darauf verzichten, und so. Übereinstimmende Willenserklärung sei hier erwähnt.
Ich meinte es im folgendem Sinne: Wenn jemand sich auf sein Widerrufsrecht in einem Streit mit Valve bezieht, dass sie dann eine Absicherung mithilfe dieser Klause haben. Rechtens ist es wohl schon, da man durchaus mit einer Erklärung auf sein Widerrufsrecht verzichten darf. Natürlich bin ich hier kein Fachmann. Einfach mal auf die Antwort des Verbraucherschutzes warten.
 
Viel heiße Luft um nix %-)

Accountgebundene Spiele sind nachwievor vom Verkauf ausgeschlossen nur mal zur Info und es ändert sich überhaupt nix zu früher.
Valve bewegt sich nachwievor im Rahmen des Gesetzes

Mit dieser Änderung wurde aber auch etwas positives eingefügt was wiederrum hier keinerlei Beachtung geschenkt wird.

Auch wenn ihr die neue SSA nicht zustimmt kann man auf seine Spiele zugreifen. Das war damals nämlich nicht der Fall und man musste die neue Bedingung akzeptieren um Steam nutzen zu können.
Logischerweise muss man die neuen Bestimmungen akzeptieren wenn man neue Spiele kaufen möchte.

Aber es war vollkommen absehbar dass die Kritik ausbrechen wird :-)
 
Nee falsch. Es geht nicht um den Verkauf von Gebrauchtspielen. Les mal richtig. Es geht darum, wenn ich eine Ware bestelle und über Telefon/Internet kaufe (sprich ohne vorher anzuschauen wie in einem Laden) habe ich nach deutscher Gesetzgebung ein 14-tägiges Rückgaberecht nach dem Fernabsatzgesetz. Das streicht Valve im gleichen Atemzug. Angenommen ich kaufe ein Spiel für 50 EUR. Installiere es und trotz Einhaltung der Systemvorraussetzungen läuft das Spiel nicht oder hat Bugs ohne Ende. Hätte ich das Recht auf Rückgabe und Geldrückerstattung nach Fernabsatzgesetz innerhalb der 14 Tage. Valve umgeht daß indem es Dir beim Kauf ein Fetzen unter die Nase hält, wo Du Deine eigenen Rechte mit dem Kauf streichst und wenn das Game nicht funktioniert oder nur extrem eingeschränkt dumm aus der Wäsche schaust.
 
Viel heiße Luft um nix %-)

Accountgebundene Spiele sind nachwievor vom Verkauf ausgeschlossen nur mal zur Info und es ändert sich überhaupt nix zu früher.
Valve bewegt sich nachwievor im Rahmen des Gesetzes

Mit dieser Änderung wurde aber auch etwas positives eingefügt was wiederrum hier keinerlei Beachtung geschenkt wird.

Auch wenn ihr die neue SSA nicht zustimmt kann man auf seine Spiele zugreifen. Das war damals nämlich nicht der Fall und man musste die neue Bedingung akzeptieren um Steam nutzen zu können.
Logischerweise muss man die neuen Bestimmungen akzeptieren wenn man neue Spiele kaufen möchte.

Aber es war vollkommen absehbar dass die Kritik ausbrechen wird :-)

Und da haben wir auch wieder den Steam-Lover, der bei jeder Steam-News das Positive sehen will. Klar ändert sich nichts wirklich für den Kunden, aber es wäre eine super Chance gewesen, dass Valve mal dem Kunden entgegen kommt und ein ähnliches Rückgaberecht wie bei Origin anbietet. Aber nein, Valve bleibt weiterhin kundenunfreundlich, sogar kurz nach dem Fall mit dem schlecht bewerteten Kundensupport.
 
Valve umgeht gar nix... nochmal

EU-Richtlinie 2011/83/EU Artikel 16 m

Die Mitgliedstaaten sehen bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen kein Widerrufsrecht nach den Artikeln 9 bis 15 vor, wenn

m) digitale Inhalte geliefert werden, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, wenn die Ausführung mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers und seiner Kenntnisnahme, dass er hierdurch sein Widerrufsrecht verliert, begonnen hat.

In Deutschland wurde daraus dann § 356 Abs. 5 BGB nF

“Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten auch dann, wenn der Unternehmer mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat, nachdem der Verbraucher

- ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Unternehmer mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und
- seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrages sein Widerrufsrecht verliert.“

Valve nutzt nur die Gesetze aus die ihm vorgegeben werden.

Edit: Lustige Situation.. Viele wollten dass sich Valve an das Gesetz hält und wenn sie es machen dann ist Valve trotzdem der Böse :-D
Frust sollte man hier eher bei den Gesetzgebern auslassen denn Valve hält sich dran was vorgegeben wird. Sie müssen es sogar.

Wer denkt dass Valve hier absichtlich gegen das Gesetz verstößt der lebt doch in einer Traumwelt.
 
Valve Software scheint es mit seiner gerade erst kürzlich angekündigten Service-Offensive tatsächlich ernst zu meinen, wenn auch nur halbgar.

Also ganz ehrlich. So wirklich von Service kann man nicht sprechen, denn ändern tut sich dadurch gar nichts. ^^
 
Wer denkt dass Valve hier absichtlich gegen das Gesetz verstößt der lebt doch in einer Traumwelt.

Ähh, es ist definitiv kein *Verstoß*, wenn ein Unternehmen sich *freiwillig* kulant gegenüber seinen Kunden verhält.

Das schreibe ich aber in erster Linie nicht als Erklärung für Dich, sondern für andere, vielleicht durch Dein grob-blödsinniges Geschreibsel verunsicherte User.
Bei Deinem hochgradig ausgeprägten Fanatismus ist schon lange Hopfen und Malz verloren, fürchte ich. :-|
 
Ähh, es ist definitiv kein *Verstoß*, wenn ein Unternehmen sich *freiwillig* kulant gegenüber seinen Kunden verhält.
Jedes Unternehmen hält sich immer so streng wie möglich an die Gesetze und Valve tut dies ebenso. Was hier Kulanz verloren hat versteh ich nicht ganz.

Das schreibe ich aber in erster Linie nicht als Erklärung für Dich, sondern für andere, vielleicht durch Dein grob-blödsinniges Geschreibsel verunsicherte User.
Bei Deinem hochgradig ausgeprägten Fanatismus ist schon lange Hopfen und Malz verloren, fürchte ich. :-|

Und wieso werde ich jetzt hier angegriffen wenn ich euch schwarz-auf-weiß die neuen Gesetze zitiert habe?
Was hat meine Zufriedenheit mit Valve/Steam damit zu tun dass die Gesetzgeber solch "kundenunfreundliche" Gesetze rausbringen?

Ich bin sachlich und schütze hier niemanden. Aber wenn sich Valve hier an die Gesetze hält die ihm gegeben werden dann sehe ich keinen Grund mich hier künstlich aufzuregen.
Keine Kulanz? Ok schade. Aber das kann nicht die Basis einer Diskussion sein... Indem du mich hier wieder ins Rampenlicht rückst ändert sich gar nix an der Situation dass
Valve sich nachwievor im Rahmen des Gesetzes bewegt.

Eher sieht man hier wiedermal dass sachliche Beiträge mit Fanatismus Vorwürfen kleingeredet werden nur weil ich mich nicht einem künstlichen Shitstorm anschließe.
 
Weil Valve die Leute mit der neuen Regelung verarscht. Hätten die es belassen wie es war. Aber so ist das ein Treppenwitz schlechthin.
 
Wenn sich im Endeffekt eh garnichts ändert ist das eh nur heisse Luft.

Nein, heiße Luft ist das nicht. Wenn das so praktiziert wird und so die neue Regelung ist. Dann ist das eine absichtliche Verbrauchertäuschung. Es wird vorgetäuscht das ein Neuerworbenes
Produkt bis zu 14 Tage zurück gegeben werden kann, allerdings nur wenn man den AGB nicht zustimmt. Denn um es zuerwerben müssen die AGB akzeptiert werden bei kauf und damit schließt man die Rückgabe automatisch aus.
Dies ist eine Leistungsvortäuschung, weil man nie die Leistung in anspruch nehmen kann.

Wenn es nicht sogar noch rechtlich einkassiert wird, weil für mich hier eine klare einseitige Bevorteilung für einen der Vertragspartner eingeführt wird.
 
Jedes Unternehmen hält sich immer so streng wie möglich an die Gesetze und Valve tut dies ebenso. Was hier Kulanz verloren hat versteh ich nicht ganz.

Warum tu ich mir das an?
Trotzdem, ein Versuch: Hierzulande gilt eine zweijährige Gewährleistungspflicht. Würde ein Hersteller weniger anbieten, dann würde er gegen dieses Gesetz verstoßen. Gewährt er aber freiwillig mehr, dann ist das natürlich kein Gesetzesverstoß.
Verstehst Du denn nicht den Unterschied zwischen können, müssen und dürfen?

Ich bin sachlich und schütze hier niemanden. Aber wenn sich Valve hier an die Gesetze hält die ihm gegeben werden dann sehe ich keinen Grund mich hier künstlich aufzuregen.
Keine Kulanz? Ok schade. Aber das kann nicht die Basis einer Diskussion sein... Indem du mich hier wieder ins Rampenlicht rückst ändert sich gar nix an der Situation dass
Valve sich nachwievor im Rahmen des Gesetzes bewegt.

Ich persönlich rege mich übrigens nicht über Valve aus. Ja, sie halten sich 100% an das Gesetz, das bestreite ich nicht und mache es ihnen nicht zum Vorwurf.
Was mich dagegen aufregt, ist, dass Du so einen Käse verzapfst von wegen "sie würden gegen Gesetze verstoßen, wenn sie es kundenfreundlicher handhaben würden."
DAS, und nix anderes regt mich auf. :-S
 
Weil Valve die Leute mit der neuen Regelung verarscht. Hätten die es belassen wie es war. Aber so ist das ein Treppenwitz schlechthin.

Valve verarscht hier niemanden. Siehe meinen Beitrag.
Wer hier verarscht sind die Gesetzgeber weil sie genau so eine Situation zulassen.

Statt weiter hier so heiße Luft um nix zu machen einfach die Gesetzauszüge nochmal durchlesen, tief durchatmen, verstehen und die Gesetzgeber dafür verantwortlich machen.
Klar hört es sich "doof" an aber genau das darf man laut dem Gesetz... Wer macht man jetzt denn dafür verantwortlich Valve oder den Gesetzgeber %-)

Es ändert sich rein gar nix und alles bleibt so wie es ist. Ergo: Eigentlich ist eben der "positive" Punkt dazugekommen dass man ohne die neue SSA Zustimmung trotzdem seinen Account weiternutzen darf.
Aber Clickbait Artikel zu schreiben um einen künstlichen Shitstorm herbeizurufen ist natürlich viel spannender.

Wer hier seine Emotionen nicht im Griff hat und den Bezug zur Sachlichkeit verliert ist selber schuld.
Valve hält sich an das neue Gesetz. Streng.. aber sie tun es.
 
Warum tu ich mir das an?
Trotzdem, ein Versuch: Hierzulande gilt eine zweijährige Gewährleistungspflicht. Würde ein Hersteller weniger anbieten, dann würde er gegen dieses Gesetz verstoßen. Gewährt er aber freiwillig mehr, dann ist das natürlich kein Gesetzesverstoß.
Verstehst Du denn nicht den Unterschied zwischen können, müssen und dürfen?

Über Kulanz zu reden ist sinnlos und absolute Zeitverschwendung.

Ich persönlich rege mich übrigens nicht über Valve aus. Ja, sie halten sich 100% an das Gesetz, das bestreite ich nicht und mache es ihnen nicht zum Vorwurf.
Was mich dagegen aufregt, ist, dass Du so einen Käse verzapfst von wegen "sie würden gegen Gesetze verstoßen, wenn sie es kundenfreundlicher handhaben würden."
DAS, und nix anderes regt mich auf. :-S

Wo habe ich das geschrieben?

Hier wird so getan als ob Valve irgendwelche dubiosen Spielchen abzieht um sich vor dem neuem Gesetz zu drücken aber genau der Gegenteil ist der Fall.
Valve würde doch nicht absichtlich solche Mafiamethoden anwenden und ernste Schwierigkeiten provozieren.

Über mich aufzuregen bringt dir genau so wenig ^^
Eher würde ich mich an deiner Stelle über all die anderen aufregen weil sie Valve für diese Gesetzlücke kritisieren und schlimmere Sachen ablassen als ich... obwohl ich immer noch nicht weiß was ich so schlimmes geschrieben habe :-P
 
Ähm das Fernabsatzgeschäft wurde nie abgeschaft nur so zur Info und umgehen kann man es auch nicht. Es war nie für Download Inhalte gültig
 
@doomkeeper:
Ich mache die Industrie & den Gesetzgeber für dieses schwachsinnige Kunden unfreundliche Gesetz verantwortlich. Mich würde es nicht wundern wenn die Industrie den Politikern (die davon eh keine Ahnung haben - wollen -) das Gesetz Wort für Wort (vor)geschrieben hat (wäre ja nicht das erste Mal).

Valve würde doch nicht absichtlich solche Mafiamethoden anwenden und ernste Schwierigkeiten provozieren.

Nein Valve/Steam doch nicht, die sind doch die guten :schnarch:. Die haben den DRM Sch... doch Salonfähig gemacht, mit der Begründung den Wiederverkauf gebrauchter Spiele zu unterbinden, und nun gibt es Spiele in den Sales billiger, als sie es je gegeben hat :-P (nur verdient nun Steam immer daran).
 
Steam: 14-tägiges Rückgaberecht für Steam-Spiele - mit Fallstricken

Hmm... soweit ich das nach ein wenig Recherche verstanden habe, ist das alles gesetzlich exakt so vorgegeben und legitim. Was ich aber nicht verstehe ist, warum Steam das erst jetzt anwendet? Das Verbraucherschutzgesetz wurde dahingehend ja bereits am 13. Juni 2014 geändert und sollte doch ab dann ohne Übergangsphase für die gesamte EU gelten. Gerade Steam, die schon seit Jahren das Widerrufsrecht verteufeln, hätte hier doch sofort darauf eingehen können? Im Endeffekt ändert sich für die Kunden von Steam ja nichts, aber aus Sicht von den Betreibern verstehe ich die späte Änderung der AGB's nicht. Also es hat quasi keinen wirklichen Nutzen, außer dass es den durchschnittlichen Kunden verärgert. Oder habe ich da was übersehen?
 
Das alles scheint rechtens, aber für die Kunden ist es ein Schlag ins Gesicht, eigentlich nur Verarsche.
Aber leider hat ja Valve fast ein Monopol, man kommt nicht um sie herum, daher haben sie gar keine Veranlassung auf den Kunden anders zu reagieren.
Die können uns den Stickefinger zeigen, weil sie es sich leisten können.

So langsam wird mir EA mit ihrer Rückgabemöglichkeit immer sympatischer.
 
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