Star Citizen: Team kritisiert Management für schlechtes Verhalten

Icetii

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Zum Artikel: Star Citizen: Team kritisiert Management für schlechtes Verhalten
 

Spiritogre

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Ist es nicht normal, dass man als Arbeitnehmer auch bei Stromausfall und Schneefall trotzdem zur Arbeit muss? Solange die Regierung keinen nationalen Notstand oder ähnliches ausruft und anordnet, dass die Leute nicht aus dem Haus müssen, sollte das doch klar sein, das einfaches fernbleiben dann vom Urlaub abgezogen wird.
 

Riesenhummel

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Ist es nicht normal, dass man als Arbeitnehmer auch bei Stromausfall und Schneefall trotzdem zur Arbeit muss? Solange die Regierung keinen nationalen Notstand oder ähnliches ausruft und anordnet, dass die Leute nicht aus dem Haus müssen, sollte das doch klar sein, das einfaches fernbleiben dann vom Urlaub abgezogen wird.
Für Texas wurde damals der Notstand ausgerufen:
 

Loosa

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Ist es nicht normal, dass man als Arbeitnehmer auch bei Stromausfall und Schneefall trotzdem zur Arbeit muss? Solange die Regierung keinen nationalen Notstand oder ähnliches ausruft und anordnet, dass die Leute nicht aus dem Haus müssen, sollte das doch klar sein, das einfaches fernbleiben dann vom Urlaub abgezogen wird.
Finde ich nicht normal. Zum einen wurde in Texas ja der Katastrophenfall ausgerufen. Zum anderen gibt es in USA keinen Mindesturlaub. Unter 5 Jahren Betriebszugehörigkeit bekommt man im Schnitt gerade mal 10 Tage bezahlten Urlaub. Den halben Jahresurlaub wegwerfen weil die Infrastruktur zusammengebrochen ist? Sehr erholsam.
Mag rechtlich in Ordnung sein, ist aber sicher ganz dolle für's Betriebsklima.

CIG hätte das Studio in Texas einfach schließen sollen. So wie EA, Aspyr Media, Certain Affinity und Owlchemy Labs. EA organisierte sogar Hotelzimmer und Notversorgung für die Angestellten. Bei CIG? Mussten sich die Angestellten selber helfen, da kam von oben nur Funkstille.


Bei uns ist das relativ klar geregelt: Von jemandem der direkt von einer Katastrophe betroffen ist, kann der Arbeitgeber nicht erwarten zur Arbeit zu erscheinen. Lohn wird weiter bezahlt. Sind "nur" die Straßen zur Arbeit nicht frei, dann trägt der Angestellte das "Wegerisiko" und Fehlzeiten müssen nicht bezahlt werden.
 

MrFob

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Das ist schon sehr uncool.
Erstens steht ja im Artikel, es geht um Leute, die wegen Stromausfaellen nicht zu Hause arbeiten konnten und aufgrund der gefaehlichen Verhaeltnisse nicht in die Arbeit fahren wollten/konnten.
Die Situation in Texas war sehr uebel und wie Loosa schreibt, es wurde der Katastrophenfall erklaert.

Abgesehen davon, dass man da als Management Verstaendnis aufbringen sollte ist es auch nicht gut, dass anscheinend Funkstille waehrend der Zeit selbst herrschte. Normalerweise bekommt bei sowas von einem ordentlichen Arbeitgebern eine Email (meist sogar mehrere oder, wie bei uns, zu viele ;)) wo dann klar gestellt wird, wie die Lage ist, wer essentiell ist und kommen muss, wer nicht, etc.
Dann weiss man als Angestellter wenigstens auch Bescheid was jetzt ist.

Einfach so die Leute im unklaren haengen zu lassen in so einer Ausnahmesituation ist nicht gut.
 

RoteRosen

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Ich weiß schon warum ich meinen Account inklusive aller Schiffe vor Weihnachten verkauft habe...Wenn ich sowas schon lese, unglaublich.
Wäre das nicht öffentlich geworden hätte der Roberts den Leuten doch nie und nimmer den Urlaub erstattet, kapitalistische Drecksau die.
 

Free23

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Das ist schon sehr uncool.
Erstens steht ja im Artikel, es geht um Leute, die wegen Stromausfaellen nicht zu Hause arbeiten konnten und aufgrund der gefaehlichen Verhaeltnisse nicht in die Arbeit fahren wollten/konnten.
Die Situation in Texas war sehr uebel und wie Loosa schreibt, es wurde der Katastrophenfall erklaert.

Abgesehen davon, dass man da als Management Verstaendnis aufbringen sollte ist es auch nicht gut, dass anscheinend Funkstille waehrend der Zeit selbst herrschte. Normalerweise bekommt bei sowas von einem ordentlichen Arbeitgebern eine Email (meist sogar mehrere oder, wie bei uns, zu viele ;)) wo dann klar gestellt wird, wie die Lage ist, wer essentiell ist und kommen muss, wer nicht, etc.
Dann weiss man als Angestellter wenigstens auch Bescheid was jetzt ist.

Einfach so die Leute im unklaren haengen zu lassen in so einer Ausnahmesituation ist nicht gut.
Heutzutage, wo doch jeder Dreck an die Öffentlichkeit kommt, würde ich doch als CEO alles daran setzen, einen professionellen Umgang mit solchen Situationen zu pflegen... Gerade bei einem solch umstrittenen Projekt.

Mal abgesehen davon, dass man seine Mitarbeiter eigentlich immer gut behandeln sollte.. is ja klar, ne?
 

ActionNews

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Wäre ja mal nicht schlecht gewesen auch ein wenig zu recherchieren und nicht einfach von Kotaku ab zu schreiben ;).
Es gibt nämlich auch einige CIG Mitarbeiter aus dem Austin Office die sich sehr verwundert über den Bericht geäußert haben. Ganz im Gegenteil ... CIG soll sehr hilfreich gewesen sein und versucht haben zu helfen um die Folgen des Schneesturms für die Mitarbeiter zu mildern.

Wäre nicht der erste "Jornalist" der auf irgendwelche Internettrolle rein fällt ... siehe den Escapist Artikel damals bei dem sich auch herrausstellt, dass die vermeintlichen CIG-Quelle gar keine CIG Mitarbeiter waren, denn die gezeigten "Mitarbeiter-Ausweise" wurden gar nicht bei CIG eingesetzt.
Ich weiß schon warum ich meinen Account inklusive aller Schiffe vor Weihnachten verkauft habe...Wenn ich sowas schon lese, unglaublich.
Wäre das nicht öffentlich geworden hätte der Roberts den Leuten doch nie und nimmer den Urlaub erstattet, kapitalistische Drecksau die.
Bevor du die Mistgabel auspackst würde ich auch mal die Gegenseite anhören ... da äußern sich CIG Mitarbeiter aus Austin nämlich ganz anders auf Twitter. Und ehrlich gesagt traue ich denen mehr als "anonymen" Quellen eines Journalisten der nur zu gerne auf den nächsten "Skandal"-Artikel aufspringt.
 
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graphimundo

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Ich weiß schon warum ich meinen Account inklusive aller Schiffe vor Weihnachten verkauft habe...Wenn ich sowas schon lese, unglaublich.
Wäre das nicht öffentlich geworden hätte der Roberts den Leuten doch nie und nimmer den Urlaub erstattet, kapitalistische Drecksau die.

Du meinst also der Herr Roberts ist pauschal erstmal in jede Personalentscheidung weltweit involviert?
Oder kann es vielleicht doch möglich sein, das eben jenes Studio in Texas eine eigene Managementebene mit eigenen Kompetenzen besitzt und Herr Roberts eben erst dann eingegriffen hat als er davon Wind bekam?
Ist denn die genannte Quelle überhaupt valide oder war es nur schön bequem schnell damit deinen Rant zu untermauern?

Ich zumindest gehe davon aus, du kennst die interne Firmenstruktur von CIG genauso wenig wie ich und ich finde es deshalb immer wieder erschreckend was manche sich in ihrer eigenen kleinen Welt so zusammen reimen und basierend darauf dann Tatsachen schaffen, um diese dann auch noch in die Welt hinaus zu blasen. Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Wendler.
 
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McDrake

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Bevor du die Mistgabel auspackst würde ich auch mal die Gegenseite anhören ... da äußern sich CIG Mitarbeiter aus Austin nämlich ganz anders auf Twitter. Und ehrlich gesagt traue ich denen mehr als "anonymen" Quellen eines Journalisten der nur zu gerne auf den nächsten "Skandal"-Artikel aufspringt.
Dass die Quellen anonym bleiben müssen ist ja wohl klar.
Und dass es Leute gibt, welche ihre Firma dann mit Klarnamen "reinwaschen" ebenso.
Einfach mal pauschal sagen/schreiben, dass anonyme Quellen falsch sind, ist ein sehr gefährlicher Gedankengang.
Oder sind nur anonyme Quellen bei CIG nicht glaubhaft?

Das Hauptproblem liegt hier aber in der Möglichkeit, dass es Bundestaten gibt, in denen solche Praktiken erlaubt sind.
Das hat nicht speziell mit CIG zu tun. Da gabs wohl auch in anderen Firmen solche Aktionen...darum ist das nicht so weit hergeholt. Da ist legal, dass Mitarbeiter einfach so gekündigt werden. Arbeiterschutz gleich Null.
Da heissts schlicht: Friss oder stirb/geh

Zum Thema: CR wusste davon vielleicht nix...
Was auch nicht sooo toll wäre. Entweder weiss er nicht, was da abgeht.
Austin ist nicht das kleinste Team, oder?
Oder seine Verantwortlichen entscheiden über seinen Kopf hinweg, was ebenfalls Konsequenzen haben müsste.
 

ActionNews

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Dass die Quellen anonym bleiben müssen ist ja wohl klar.
Und dass es Leute gibt, welche ihre Firma dann mit Klarnamen "reinwaschen" ebenso.
Einfach mal pauschal sagen/schreiben, dass anonyme Quellen falsch sind, ist ein sehr gefährlicher Gedankengang.
Oder sind nur anonyme Quellen bei CIG nicht glaubhaft?

Das Hauptproblem liegt hier aber in der Möglichkeit, dass es Bundestaten gibt, in denen solche Praktiken erlaubt sind.
Das hat nicht speziell mit CIG zu tun. Da gabs wohl auch in anderen Firmen solche Aktionen...darum ist das nicht so weit hergeholt. Da ist legal, dass Mitarbeiter einfach so gekündigt werden. Arbeiterschutz gleich Null.
Da heissts schlicht: Friss oder stirb/geh

Zum Thema: CR wusste davon vielleicht nix...
Was auch nicht sooo toll wäre. Entweder weiss er nicht, was da abgeht.
Austin ist nicht das kleinste Team, oder?
Oder seine Verantwortlichen entscheiden über seinen Kopf hinweg, was ebenfalls Konsequenzen haben müsste.
Dass ananoyme Quellen nicht glaubhaft sind habe ich nicht gesagt, nur dass man vorsichtig mit sowas sein muss denn es gab halt leider auch schon Trolle die das ausnutzten und "Artikel" entstanden bei denen die anoymen Quellen nicht korrekt geprüft wurden weil die Aussicht auf einen Skandalartikel und damit klicks zu verlockend waren ... siehe Escapist Artikel.
Und ja ich gebe dir Recht in den USA ist halt auch vieles echt unschönes erlaubt was Arbeitnehmerrecht angeht.
 

LesterPG

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Dass die Quellen anonym bleiben müssen ist ja wohl klar.
Und dass es Leute gibt, welche ihre Firma dann mit Klarnamen "reinwaschen" ebenso.
Einfach mal pauschal sagen/schreiben, dass anonyme Quellen falsch sind, ist ein sehr gefährlicher Gedankengang.
Oder sind nur anonyme Quellen bei CIG nicht glaubhaft?
Gerade in Punkto "Abschreibnews" ist das zumindest sehr gefährlich.
Die sehr sinnvolle Quellenanonymität wird mittlerweile oft wissendlich als Schild genutzt um die übelsten Dinge ungestraft zu behaupten.

Generell muß man aber auch vorsichtig sein lokale marktübliche Praktiken aus seiner Komfortzone heraus einer Firma anzulasten.
Innerhalb der "Hire and Fire Mentalität" der USA ist es schwer davon abweichend noch direkt konkurrenzfähig zu sein.
 

McDrake

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Dass ananoyme Quellen nicht glaubhaft sind habe ich nicht gesagt, nur dass man vorsichtig mit sowas sein muss denn es gab halt leider auch schon Trolle die das ausnutzten und "Artikel" entstanden bei denen die anoymen Quellen nicht korrekt geprüft wurden weil die Aussicht auf einen Skandalartikel und damit klicks zu verlockend waren ... siehe Escapist Artikel.
Und ja ich gebe dir Recht in den USA ist halt auch vieles echt unschönes erlaubt was Arbeitnehmerrecht angeht.
Aber warum traust Du Twitter-Accounts mehr?
Die können genauso "PR"-Accounts sein, welche sich bei ihrem Arbeitgeber einschmeicheln wollen.
Dass man da dann mit Klarnamen arbeitet, ist ja klar.

Dass es hier ein "Skandal" ist, liegt daran, dass SC sich meist hochschaukelt.
Das ist sicherlich Kalkül, dass man das als News raushaut.
Aber, wie Du auch geschrieben hast: Der eigentliche Skandal ist der mangelnde Arbeiterschutz.

Wenn die Wäschereimitarbeiter eine ähnliche Problematik hätten/haben und weltweit so viel aufsehen erregen würden wie ein CIG, wäre dies auch in der "Wäsche-Presse" als Skandal betitelt worden .
Ok, vielleicht gibts ein spezielles Wäschereiforum und da wird über das selbe diskutiert :P
Gerade in Punkto "Abschreibnews" ist das zumindest sehr gefährlich.
Die sehr sinnvolle Quellenanonymität wird mittlerweile oft wissendlich als Schild genutzt um die übelsten Dinge ungestraft zu behaupten.

Was wäre denn eine Alternative.
Nehmen wir das Extrembeispiel Assange.
Wir haben viel erfahren, was stimmt, oder?
Der konnte nicht mit x hundert Magazinen gleichzeitig sprechen... wie sollte das gehen, als anonyme Quelle?
Dann wurde der Schutz aufgehoben und...

Auf den kleinen Entwickler runtergebrochen:
Wenn es etwas zu erzählen gibt, wendet man sich an eine Stelle, der man vertraut.
Würde der Name der Quelle öffentlich, wäre die Person gefeuert und nie mehr nen Job in der Branche bekommen.
Kein Lohn, Familie am Abgrund.

Also schweigend alles hinnehmen?
Dann gibts ja keine Probleme, alles gut.

Generell muß man aber auch vorsichtig sein lokale marktübliche Praktiken aus seiner Komfortzone heraus einer Firma anzulasten.
Innerhalb der "Hire and Fire Mentalität" der USA ist es schwer davon abweichend noch direkt konkurrenzfähig zu sein.
Wäre natürlich schon schlimm, wenn man die Gesetze zu Gunsten der Arbeitnehmer ändern müsste.
 
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Bonkic

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das problem an dieser "news" ist, dass hier (mal wieder) - siehe headline (und 1. satz der einleitung)- aus behauptungen fakten gemacht werden.
die quelle, also kotaku, die von ihrer recherche vermutlich überzeugt ist , darf das natürlich so formulieren. bei der zweitverwertung, also bspw hier auf pcgames, sieht das imo anders aus. im fließtext des artikels wirds dann ja auch ein wenig relativiert, als plötzlich nur noch die rede von "sollen" ist. das ist aber einfach unsauber, mindestens.
 

McDrake

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das problem an dieser "news" ist, dass hier (mal wieder) - siehe headline (und 1. satz der einleitung)- aus behauptungen fakten gemacht werden.
die quelle, also kotaku, die von ihrer recherche vermutlich überzeugt ist , darf das natürlich so formulieren. bei der zweitverwertung, also bspw hier auf pcgames, sieht das imo anders aus. im fließtext des artikels wirds dann ja auch ein wenig relativiert, als plötzlich nur noch die rede von "sollen" ist. das ist aber einfach unsauber, mindestens.
Und es sit eben nicht ein ganzes Team, sondern einzelne Mitarbeiter, was ich wirklich für glaubhaft(er) halte.

Aber dass es so war, liegt doch auf der Hand. Sonst hätte sich CR nicht per Mail gemeldet zu dem Thema und im Nachhinein geschrieben, dass alle den Lohn bekommen
 

LesterPG

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Also schweigend alles hinnehmen?
Dann gibts ja keine Probleme, alles gut.

Wäre natürlich schon schlimm, wenn man die Gesetze zu Gunsten der Arbeitnehmer ändern müsste.
Man kann sich als an alle Fronten kämpfender selbsternannter Universalweltverbesserer natürlich über alles aufregen, aber ob das wirklich zielführender ist ? :confused:
 

McDrake

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Man kann sich als an alle Fronten kämpfender selbsternannter Universalweltverbesserer natürlich über alles aufregen, aber ob das wirklich zielführender ist ? :confused:
oO

Also schweigend alles hinnehmen?
Dann gibts ja keine Probleme, alles gut.

1. Wie soll sich eine Quelle verhalten?

Wäre natürlich schon schlimm, wenn man die Gesetze zu Gunsten der Arbeitnehmer ändern müsste.
2. Man darf also seine Meinung zu einem Misstand nicht kundtun?

Welcher Weg, wäre denn deiner Meinung nach zielführender?
 

LesterPG

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Welcher Weg, wäre denn deiner Meinung nach zielführender?
Sich wegen alles und jeden wegen jeden Krümel zu echauffieren ist definitiv nicht zielführend weil unter dem Strich nichts passiert als sich wegen alles aufzuregen.

Ein Fuß vor den Anderen auf einer Route ist definitiv zielführender als nach jedem Schritt die Zielrichtung neu auszuwürfeln und sich dann vielleicht irgendwann mal zu wundern warum man seine Position nicht nennenswert verlassen hat. :B


Wieso unterstellst Du mir Ausagen die ich nie behauptet habe ?
Mit Bedacht ist das Zauberwort !
Man darf also seine Meinung zu einem Misstand nicht kundtun?
Also schweigend alles hinnehmen?
 

McDrake

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Sich wegen alles und jeden wegen jeden Krümel zu echauffieren ist definitiv nicht zielführend weil unter dem Strich nichts passiert als sich wegen alles aufzuregen.

Ein Fuß vor den Anderen auf einer Route ist definitiv zielführender als nach jedem Schritt die Zielrichtung neu auszuwürfeln und sich dann vielleicht irgendwann mal zu wundern warum man seine Position nicht nennenswert verlassen hat. :B

Und was wäre denn der erste Schritt?

Das "schweigend hinnehmen" bezog sich auf den Arbeitnehmer, der als Quelle auf Misstände aufmerksam macht und nicht auf mich oder dich.
 
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RoteRosen

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Du meinst also der Herr Roberts ist pauschal erstmal in jede Personalentscheidung weltweit involviert?
Oder kann es vielleicht doch möglich sein, das eben jenes Studio in Texas eine eigene Managementebene mit eigenen Kompetenzen besitzt und Herr Roberts eben erst dann eingegriffen hat als er davon Wind bekam?
Ist denn die genannte Quelle überhaupt valide oder war es nur schön bequem schnell damit deinen Rant zu untermauern?

Ich zumindest gehe davon aus, du kennst die interne Firmenstruktur von CIG genauso wenig wie ich und ich finde es deshalb immer wieder erschreckend was manche sich in ihrer eigenen kleinen Welt so zusammen reimen und basierend darauf dann Tatsachen schaffen, um diese dann auch noch in die Welt hinaus zu blasen. Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Wendler.
Dann solltest du dir einmal, ganz objektiv betrachtet, einige Entscheidungen bezüglich des Personals durchlesen, die der Mann in der Vergangenheit getroffen hat oder aber wie er mit Geldern von anderen umgeht. Er und vor allem seine Frau werden von vielen Quellen als Betrüger und Arschlöcher geschildert, dazu ist Roberts ein absoluter Kontrollfreak, weshalb das Spiel auch bis heute nicht fertig ist, da er wirklich JEDE Entscheidung zu dem Spiel am Ende absegnet. Außerdem stehen die beiden Studios in LA und in Austin direkt unter seiner Leitung, er fliegt mehrere Male im Monat dort rüber und bleibt dann dort und wechselt wieder zurück nach LA.
Und nur damit du es weißt, da du anscheinend keine Ahnung davon hast, ich mir aber 6 Jahre lang jeden Citizen Podcast angeschaut und jeden Krümel zu dem Spiel aufgesogen habe: Das habe ich mir nicht ausgedacht, dass sind Infos die bekommt man ganz leicht wenn man mal nach Chris Roberts sucht.

Ich kann natürlich deine Reaktion absolut nachvollziehen, wirkt es halt wie der, heutzutage leider zur Normalität geworden, nächste Lynch Mob. Ist es aber in diesem Falle nicht.
Ich habe dir hier einmal, falls dich das Thema wirklich interessieren sollte und du dich dazu noch einmal objektiv einlesen möchtest, einen Artikel aus dem Forbes-Magazin von 2019 rausgekramt, wo auf die Machenschaften von Roberts und seiner psychisch gestörten Frau (jep, diese Frau ist schwer gestört, steht auch im Artiekl) eingegangen wird. Artikel über Chris Roberts im Forbes
 

RoteGarde

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Das Management von denen braucht wohl ein paar Seminare mit der PR Abteilung.
Obwohl, Angestellte sind auch nur Sklaven.

Passt schon.
 

Loosa

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Das "schweigend hinnehmen" bezog sich auf den Arbeitnehmer, der als Quelle auf Misstände aufmerksam macht und nicht auf mich oder dich.
In diesem Fall bezieht es sich sogar auf sechs Arbeitnehmer.
Eine dicke Handvoll unabhängiger Quellen ist schon 'ne Hausnummer.
 

Brainwaver

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Also selbst Entwickler im benannte Austin Office haben davon nichts mitbekommen und halten das sogar für eine Lüge.


Und selbst wenn die Leute das nicht mal mitbekommen haben, wie soll es erst recht dann CR und Co. in LA mitbekommen haben?
 
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Gekko23

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Donnerwetter PCGames, das ist ja wirklich der Gipfel!
Ihr bringt also einen Artikel heraus, der auf nur einer einzigen Quelle fußt und das, obwohl alles dafür spricht, dass die Quelle das Ganze erfunden hat? Mir fehlen die Worte.
Zu den Fakten:
Kotaku (die Quelle dieses Gerüchts) hat in einem Clickbait-verdächtigen Artikel behauptet, dass das Entwicklerbüro von CIG in Austin/Texas Mitarbeiter trotz des Eis-Sturms zur Arbeit gezwungen hätte.
Kotaku nennt keine Quellen. Es ist bis dato völlig unklar, ob sich Kotaku auf irgendwelche Gerüchte aus dem Netz gestützt hat.
Kein Mitarbeiter von CIG hält die Behauptungen Kotakus für richtig. Im Gegenteil: CIG hat eine Reihe Emails veröffentlicht, in denen klar hervorgeht, dass sich Mitarbeiter nicht um Arbeit/Gehalt sorgen müssen.

Und IHR, liebe PCGames, habt hier tatsächlich die CHUZPE, als Multiplikatoren von irgendwelchen Gerüchten mit geschwollener Brust dazustehen und uns diese Gerüchte als TATSACHEN ZU PRÄSENTIEREN? Ja, sagmal, GEHT'S NOCH? Wisst Ihr wirklich überhaupt nicht mehr, wie man journalistisch arbeitet? Das kann doch echt nicht wahr sein! Was ist aus Euch geworden!

"Mitarbeiter von Cloud Imperium Games in Austin wurden während des Wintersturms in Texas vom Management zum Weiterarbeiten aufgefordert. Wer aufgrund des Stromausfalls oder zugeschneiter Straßen nicht arbeiten konnte, musste Urlaub nehmen. In anonymen Statements zeigen sich die Angestellten enttäuscht vom Umgang der Verantwortlichen mit dem Team."

Kein einziger Konjunktiv, wie er journalistisch Pflicht wäre bei einer einzigen Quelle!
Ihr teasert das Ganze als Tatsache an!
Ich war jahrelang ein Fan von euch, aber diese Inkompetenz ist wirklich genug für mich.
 

CyrionX

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Ach gib dem Redakteur doch etwas Luft.
Er ist gerade mal seit 5 Wochen daran news zu schreiben, vielleicht so als Nebenjob.
Da hat man eben keine Zeit Behauptungen auf Wahrheitsgehalt zu überprüfen, geschweige denn sich die Kommentare dazu anzuschauen...

EDIT: Ich sehe gerade mein Beitragszähler ist auf 1 gesetzt worden. Eigenartig. Plattformwechsel?
Ein Grund mehr den Account hier zu löschen. Dabei habe ich damals sogar fleissig Hefte gekauft.
Ja gut, ich schau ja auch kein RTL2 mehr =)
 
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Loosa

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Donnerwetter PCGames, das ist ja wirklich der Gipfel!
Ihr bringt also einen Artikel heraus, der auf nur einer einzigen Quelle fußt und das, obwohl alles dafür spricht, dass die Quelle das Ganze erfunden hat? Mir fehlen die Worte.

Es ist völlig normal, über den Artikel eines anderen Mediums zu berichten. Umso mehr im Bereich Spiele wo es a) keine Presseagenturen gibt und b) die (finanziellen) Möglichkeiten für investigativen Journalismus noch geringer sind als in der normalen Medienlandschaft.
Ganz davon ab, dass es bei einem Exklusivbericht aus nachvollziehbaren Gründen selten anderen Quellen gibt.

Kotaku wiederum beruft sich auf sechs anonyme Quellen. Sechs ist 'ne Hausnummer und "anonym" im Journalismus nun wirklich nichts sprachlos machend Neues. Natürlich werden diese Quellen nicht identifiziert.

"Alles spricht dafür, dass die Quelle das Ganze erfunden hat?"
Wo? Warum? Kotaku ist nicht dafür bekannt sich Geschichten auszudenken. Jedenfalls halten sich die Kontroversen zu der Seite in sehr kleinem Rahmen. Oder worauf basierst du deine Anschludigung?

Du kritisierst eine angebliche Gerüchteküche in der du aber selbst munter mitkochst. ;)
 

graphimundo

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Es ist völlig normal, über den Artikel eines anderen Mediums zu berichten. Umso mehr im Bereich Spiele wo es a) keine Presseagenturen gibt und b) die (finanziellen) Möglichkeiten für investigativen Journalismus noch geringer sind als in der normalen Medienlandschaft.
Ganz davon ab, dass es bei einem Exklusivbericht aus nachvollziehbaren Gründen selten anderen Quellen gibt.

Kotaku wiederum beruft sich auf sechs anonyme Quellen. Sechs ist 'ne Hausnummer und "anonym" im Journalismus nun wirklich nichts sprachlos machend Neues. Natürlich werden diese Quellen nicht identifiziert.

"Alles spricht dafür, dass die Quelle das Ganze erfunden hat?"
Wo? Warum? Kotaku ist nicht dafür bekannt sich Geschichten auszudenken. Jedenfalls halten sich die Kontroversen zu der Seite in sehr kleinem Rahmen. Oder worauf basierst du deine Anschludigung?

Du kritisierst eine angebliche Gerüchteküche in der du aber selbst munter mitkochst. ;)
Der Unterschied ist aber:
A: Er formuliert im Gegensatz zu dem Artikel hier keine absoluten Fakten.
B: Er ist kein bezahlter Redakteur hier und es ist nicht seine Aufgabe saubere journalistische Arbeit abzuliefern.

Nun ja mal ganz ehrlich, deine ganzen Argumente sind am Ende nichts anderes als Ausreden. Rein gar nichts davon recht fertig die Art und Weise wie dieser Artikel hier verfasst wurde, das ist schlicht und ergreifend journalistisch extrem unsauber. Im Übrigen wurde auch genau das bemängelt und nicht die Existenz dieses Artikels per se.
Die gesamte gesellschaftliche Diskussion über Fake News können wir auch gleich ad acta legen, wenn wir nicht ein mal an eine professionelle Newsseite wie PCGames den Anspruch stellen können nach journalistischen Grundprinzipien zu handeln und zu arbeiten.
 
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