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Star Citizen: Ego-Shooter-Part anspruchsvoller als Call of Duty und Co.

Beim Artikel fehlt anscheinend ein ganzes Stück.
Nach "Daran glauben aber wohl selbst die größten Optimisten nicht mehr wirklich,"
sollte ein "... denn" und dann die Erklärung für diese Behauptung kommen.

Es ist ja nicht jeder Leser hier Backer und ist über den Fortschritt so informiert, dass er sich die Gründe selbst zusammenreimen kann.
 
Ja ne ist klar.... SC scheint ja überall besser zu sein als die Genre Primus.

Die glauben das doch selbst nicht oder?
 
Top oder Flop, dazwischen wird es bei dem Spiel nichts geben und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass man zuviel will und am Ende lauter lange Gesichter sehen wird.
 
Es wird auf jeden Fall kein Spiel für die breite Masse. Der Otto-Normal-Spieler wird sich diesen Realismus bei Gefechten und beim Fliegen mit Raumschiffen nicht antun wollen. Das würde ich auch nicht wollen. Ich bin zwar Backer und somit steht mir das Spiel dann auch zu, aber viel spielen werde ich es wohl nicht. Es ist einfach zu "heftig".
 
Ja ne ist klar.... SC scheint ja überall besser zu sein als die Genre Primus.

Die glauben das doch selbst nicht oder?

SC wird so wenig "besser" wie CoD wie ArmA "besser" als CoD ist. Es wird nur anders. Taktischer, langsamer etc. Was anderes lese ich aus dem Artikel aber auch nicht heraus ...
 
Viele Shooter sind mit den Anspruch gestartet taktischer zu sein als CoD und Co.
Bei Battlefield 2 endete das im Granatenspam auf 24/7 Karkand inf only Server, weil die meisten Spieler mit Taktik und Teamwork nichts anfangen können.
Schon frühzeitig wurde auf manchen Servern dann der Commander verboten, oder es wurde durch scripte sicher gestellt das kein Spieler Fahrzeuge aus der Base klaut...

Ich hab so meine Zweifel ob ein anspruchsvoller Shooter wirklich soviele Fans findet, vor allem wenn peramdeath möglich ist.
 
Der unterschied liegt halt daran das bei SC Dein Charakter draufgehen kann und dann wird "vererbt"

und das man theoretisch in sein Schiff abhauen kann und einfach wegfliegt. Das kannst bei BF oder COD nicht, ist aber da auch nicht förderlich für Spielprinzip, deswegen sind das ja auch keine offene Spielwelten, weil man will ja den Konflikt und nicht stundenlang nach dem nächsten Abschuss suchen.

Ob das besser oder schlechter ist, keine Ahnung. Es sind halt andere Optionen die man hat.
 
Gerade weil in SC der Perma-Tod droht wird es völlig anders als andere Spiele auf dem Markt. Es droht Tod, es droht Verlust an Equiptment, es drohen Maßregelungen durch Militär, Behörden, (NPC-)Kopfgeldjäger in fast allen Systemen. Mancher hat sich schon seit Jahren ein "süßes" Leben als Pirat ausgemalt und vom Entern und Klauen fremder Spielerschiffe geträumt. Chris Roberts aber mahnte von Anfang an, das eine Ingame-Strafverfolgung und Perma-Tod drohen. Piraterie, Kriminalität möglich, aber sehr schwer und für Spieler extrem unangenehm.
Nun zeigt sich, das es auch im Ego-Shooter nicht so simpel wird wie in genretypischen Shootern, sondern das hier ein kluges, beherrschtes Vorgehen von Nöten ist und es droht auch hier der Perma-Tod. Mancher Kritiker wird es für unmöglich halten. Man hielt ja auch Mehrspielerschiffe (trotz Star Wars Galaxies) für nicht möglich. Man hielt auch einen stufenlosen Übergang von Raumstation>>>Schiff>>>Flug>>>Landung>>>Raumstation für unmöglich. CIG bewies das Gegenteil.
Wer nun in SC rumballern will wie in CoD wird seinen Spielstil überdenken müssen. Chris Roberts gab an, das er selber als Spieler in einigen MMO erschrocken und enttäuscht war, mit wie wenig Liebe und Achtung zum Avatar gezockt wurde.
Team bilden, buffen, Boss anrennen, Team-Wipe! Und dann Releasen, dann das ganze von vorne. Und sowas dann immer wieder von vorne. Chris aber möchte, das man seinen Avatar lieben und achten lernt. Man soll abwägen, ob es das Risiko wert ist, einen Kampf einzugehen und dann eventuell doch als der Verlierer draufzuzahlen. Er möchte, das der Spieler wie im wirklichen Leben doch vorsichtiger ist und sich sein Vorgehen im Spiel gründlich überdenkt. Dies schützt den Spieler aber auch vor Grief-Playing und schwer zu verschmerzenden Verlusten.
Ein Spieler, der 600,- oder 800,- Tacken für ein Spiel hingelegt hat wird sich schon überlegen, ob der bevorstehende Kampf es wert ist, sein Schiff zu riskieren. Es nützt die beste (Ingame-)Versicherung nichts, wenn das Material für das Schiff nicht vorrätig ist (siehe auch "EVE") und der Spieler viele Stunden, evt. auch 1-2 Tage warten muß, bis sein Schiff, das ihn heute mal viele hundert Euro/Dollar gekostet hat, wieder durch die Versicherungsgesellschaft ersetzt wurde.
Und ein Pirat, der beim Entern eines Schiffes im Ego-Shooter-Part tödlich getroffen wird, der verliert sein Schiff. Und war dies dann eine derzeit schon gekaufte "Redeemer", so ist der Wert von derzeit 270,73€ erstmal für Stunden/Tage weg und der Spieler wartet auf Ersatz. Solange kann er dieses Schiff, für das er ja mit Echtgeld bezahlte, nicht fliegen.
Sein nächster Enterangriff mit Shooter-Part wird dann aber sicherlich mit mehr Bedacht und weniger CoD- oder CS-Manie von statten gehen.
 
Top oder Flop, dazwischen wird es bei dem Spiel nichts geben und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass man zuviel will und am Ende lauter lange Gesichter sehen wird.

Flop vielleicht nicht grad, aber gemessen an den Erwartungen wird es wohl (denk ich) scheitern, zwar ein gutes bis sehr gutes SciFi Game werden, aber nicht der Ober-Primus, als der er gehypt wird, daran glaub ich ehrlich gesagt nicht.

Und Perma-Tod schreckt auch eher ab
 
Hm ich glaube man muss hier ganz stark unterscheiden zwischen StarMarine und dem FPS -part in SC.

StarMarine wird ja nur die Simulation (wie Arena Commander) sein und daher schon "normalen"shooter charakter haben (mit respawn etc.) aber halt alles genau so wie als wäre es in der echetn SC welt. Sprich eher taktisch und realistisch. Der FPS Part in SC hingegen wird kaum rumgeballer sein, da eben mit dem Verlust des Lebens andere Dinge verknüpft sind, was das Ableben an sich unatraktiv macht.
 
Und Perma-Tod schreckt auch eher ab

Aber nur Leute die ein Battlefield, CS oder COD erwartet haben. Alle anderen, vor allem die Baker der ersten Stunde schreckt das nicht ab... viele freuen sich sogar darauf. Vor allem die Händler und co freuen sich auf so etwas, denn da überlegen sich die Piraten zwei mal ob sie einen "nerven". ;) Es gibt nichts schlimmeres als wenn man am "Respawnpunkt" gecampt wird oder die einen einfach mal mit der Aurora ein Kamikaze Flug starten....

Viele "Das Spiel ist gerade Hype, da mach ich mal schnell mit" Gamer werden sich da sicherlich wundern wenn sie tot in der Ecke liegen ;)
 
Es wird auf jeden Fall kein Spiel für die breite Masse. Der Otto-Normal-Spieler wird sich diesen Realismus bei Gefechten und beim Fliegen mit Raumschiffen nicht antun wollen. Das würde ich auch nicht wollen. Ich bin zwar Backer und somit steht mir das Spiel dann auch zu, aber viel spielen werde ich es wohl nicht. Es ist einfach zu "heftig".

Man muss aber gestehen, das selbst für Simu-Einsteiger das fliegen mit Tastatur und Maus erstaunlich gut von der Hand geht. Ich bin kein backer/spender whatever, ich habe lediglich mal bei den kostenlosen "Events" reingeschaut. Ich bin weder Fan von Simulationen noch Flug-Spielen, aber es fühlte sich recht gut an. Auch das Feedback vom Schiff war sehr glaubhaft. Wenn die Entwickler auch im FPS Part so gewissenhaft arbeiten, dann wird auch dieser Teil für "Otto-Normal"-Spieler spaßig sein. Dank dem Arena Commander wird man sowieso im Vorfeld üben können. Kein Sprung ins Kalte Wasser wie EVE.
 
Wobei der Perma-Death in SC nicht mit dem z.B. in Day-Z zu vergleichen ist. Denn im Gegensatz zu Day-Z verliert man sein Besitz nie. Der Besitz geht an einen "Erben" über. Die Strafe dabei ist die fette Erbschaftssteuer die dabei Gezahlt werden muss.

Im Detail hier nachzulesen: Death of a Spaceman
 
Zum Perma-Tod kommt auch noch ein Verlust der erarbeiteten Reputation. Zwar handeln die NPC-Organisationen in SC nach dem Prinzip "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm", jedoch hat ein Erbe lediglich nur einen Teil der vom Verstorbenen erarbeiteten Reputation. Ob ein Erbe auch die Bürgerschaft (die man sich in SC ja durch erfolgreiches Abschliessen von "Squadron 42" bzw. durch Auftragsarbeit für die UEE erst erarbeiten muß) erbt wage ich noch zu bezweifeln.
In jedem Fall ist aber die Möglichkeit, das ein Charakter einen endgültigen Tod ereilen kann (betonung liegt auf KANN!) durchweg zu begrüßen. Lerne Deinen Avatar lieben. Kenne Deine Fähigkeiten und akzeptiere Deine Leistungsgrenzen. Lieber breche ich eine Aktion ab als durch immer neuen Wipe und erneutes Boss-Anrennen das Spiel an sich zu verar*** wie in WOW, HdRO, SW:ToR u.s.w.
Bin ich im RL kein kraftstrozender Spezialist, dann bin ich auch kaum ein Held der Specialtruppen SAS, KSK, SEALS, OMON..., und im Spiel soll es genauso sein. Wer ein schlechter Pilot und schlechter Schütze ist, sollte lieber Händler oder Fabrikant werden. Lauf CIG kann jeder im Spiel jedem Kampf immer noch entfliehen, wenn er der Meinung ist, diesen nicht bestreiten oder gewinnen zu können.
 
Es wird auf jeden Fall kein Spiel für die breite Masse. Der Otto-Normal-Spieler wird sich diesen Realismus bei Gefechten und beim Fliegen mit Raumschiffen nicht antun wollen. Das würde ich auch nicht wollen. Ich bin zwar Backer und somit steht mir das Spiel dann auch zu, aber viel spielen werde ich es wohl nicht. Es ist einfach zu "heftig".
Nun, für die breite Masse war das Spiel ja eh nie gedacht. Auch ein Grund warum die aktuell $105 Millionen zusammen gekommen sind. Der Mainstream wird von den großen Publisher doch reichlich mit "Standard" versorgt, es gibt genug Spieler da draußen die kaum noch Mainstream-Spiele spielen. In einem anderem Forum hatte jemand gefragt auf welche Spiele man im Jahr 2016 wartet. Ich habe 10 angegeben von denen kommt nur ein Spiel von einem Mainstream-Publisher.

Eines der Indie-Spiele ist, das wir hier das Thema Shooter haben, der Indie-Titel Squad. Und dieser Shooter ist richtig herausfordern, TS ist genau so von Nöten wie Taktik und das einhalten von befehlen des Squad-Leaders. Es befindet sich gerade im Early Access in der Alpha und hat jetzt schon verdammt gute Nutzerreviews, 85% von jetzt schon 2,733 Empfehlen es. Indie-Titel werden immer beliebter, besonders dank Crowdfunding, da sie einfach weniger Einheitsbrei liefern und auch weg gehen von dem immer Einfacher und noch Einfacher.
 
Da das Spiel ja quasi durchfinanziert ist, können sie den Massenmarkt ja komplett ignorieren und das Hardcorespiel machen, was sie wollen. Ich hab es übrigens an Weihnachten auch mal unterstützt :top:
 
Ein Spieler, der 600,- oder 800,- Tacken für ein Spiel hingelegt hat wird sich schon überlegen, ob der bevorstehende Kampf es wert ist, sein Schiff zu riskieren. Es nützt die beste (Ingame-)Versicherung nichts, wenn das Material für das Schiff nicht vorrätig ist (siehe auch "EVE") und der Spieler viele Stunden, evt. auch 1-2 Tage warten muß, bis sein Schiff, das ihn heute mal viele hundert Euro/Dollar gekostet hat, wieder durch die Versicherungsgesellschaft ersetzt wurde.
Und ein Pirat, der beim Entern eines Schiffes im Ego-Shooter-Part tödlich getroffen wird, der verliert sein Schiff. Und war dies dann eine derzeit schon gekaufte "Redeemer", so ist der Wert von derzeit 270,73€ erstmal für Stunden/Tage weg und der Spieler wartet auf Ersatz. Solange kann er dieses Schiff, für das er ja mit Echtgeld bezahlte, nicht fliegen.
Sein nächster Enterangriff mit Shooter-Part wird dann aber sicherlich mit mehr Bedacht und weniger CoD- oder CS-Manie von statten gehen.
Hm, da fällt mir der Goonswarm ein.
Die haben mit mit ihren Taktiken schon EvE Online bereichert, und bei Star Citizen sind sie auch am Start.

Die werden ganz bestimmt nicht 270 €uro für ihren Account zahlen, und wenn sie draufgehen und dabei den Spieler mit 270 €uro Schiff mitnehmen können dann tun sie das.
Gerade das viele Spieler viel reales Geld in Star Citizen investiert haben macht das killen von Avataren für sie interessant.
 
Ich dachte, die Goons wären aktuell etwas auf dem Kriegspfad was SC betrifft? :haeh: Zumindest wenn man Reddit glauben darf.
 
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