Das Spiel ist doch nicht so übel.
Open World ist halt immer ein Problem.
Denke hier z. B. an wiederkehrende Autofahrten mit Mautzahlung bei GTA4. Wollt ihr kämpfen oder fahren?
Zugegeben, die respawneneden Gegner an den Checkpoints nerven, sind aber oft schnell erledigt und es gibt Alternativen: Fahrt öfter mit dem Bus! Erkundet Bergpfade, oder macht eine Buggyfahrt durch die Wüste. Nachts und/oder bei Regen kann man sich mit dem Boot oder Auto besser an den Wachposten vorbeischmuggeln. Solche Einflussnahme von Tageszeit und Wetter habe ich bis dato noch in keinem Spiel erlebt. Wenn mann das Game in 1 1/2 Tagen nonstop durchzocken möchte und immer mit dem Jeep mitten durch muss, nerven die Checkpoints natürlich mehr.
Für die Story ist es leider herzlich egal in welcher Reihenfolge die Hauptmissionen, bzw. ob Nebenmissionen erledigt werden. Falls es verschiedene Versionen der weiteren Geschichte geben würde, hätten die Entwickler Millionen in Inhalte investiert, die ein Großteil der Spieler nie zu Gesicht bekommt. Trotz durchspielen. Bei den wenigsten Titeln hat es bisher zu mehr als ein paar unterschiedlichen Enden gereicht.
Grafisch gibt es nicht viel zu meckern. Crysis sieht zwar etwas natürlicher aus, letztendlich aber Geschmackssache. Bei starkem Regen könnten Oberflächen, wie Straßen, etwas spiegeln und dem Wasser eine andere Textur aufgelegt werden.
Für mich geht die Wertung von PCG in Ordnung!
Bei welchen Spielen hattet ihr denn bisher das beste "Open World Feeling"?
Happy Zocking
