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Spieletest - Civilization 5 Test: Forderndes Strategie-Meisterwerk mit Innovationsmangel

Leider, Herr Bertits, muss ich mich der Kritik hier anschließen. Sie haben es einfach versäumt wirklich auf Neuerungen - die definitiv vorhanden sind, vor allem sehr tiefgreifende wie das Kampfsystem - einzugehen. Ich habe als Kenner der Serie seit Teil 2, leider weder eine Kaufempfehlung noch ein Abraten vom Kauf durch Ihren Testbericht erfahren. Ein ausgiebigeres Spielen der Demo hat mir die Änderungen aber aufzeigen können, und genau hier muss man Ihnen einfach widersprechen: die Änderungen sind vorhanden durchaus auch "evolutionär", wie Sie sie wünschen - ein tiefgreifendere Evolution kann von keinem Civ-fan ernsthaft gewünscht werden, dieses Spiel war, ist und soll bitte immer das Spiel bleiben das nunmal so beliebt ist, wie es ist - ich rede hier vom Kampfsystem, das ist ein monströser Schritt nach Vorne.

Meine Kritik ist: Sie haben das Spiel zu oberflächlich "behandelt" und ebenso auch einen "casual-Test" für Jedermann geschrieben und am schlimmsten trotz jeglicher berechtigter, nicht abschaltbarer Subjektivität, klare Fakten als nichtig dargestellt.
Und wegen Ihrem "Oma-solls-auch-verstehen"-Argument: Das kann kein Redakteur von Ihnen verlangt haben, dass Sie aus Gründen der Simplifizierung, den fünften Teil einer Serie( mit gewaltiger Fangemeinde) abhandeln wie ein Spiel das nur einen schwachen, vernachlässigbaren Vorgänger hat.
In allen Ehren - der Test ist PillePalle!
Vielleicht bekommen Sie ja eine Chance zur wiedergutmachung. Denn an Ihrem Chef dürfte der Tumult hier auch nicht vorbei gehen. ;)

Ich war bestimmt nicht konstruktiv, wie sonst. Also nehmen Sie es mir nicht übel, ein jeder macht mal Fehler. Aber der Test war eben einer.

Trotzdem viele Grüße und weiterhin frohes Schaffen

Cornholio
 
[...]

Civ-Fans werden sich den Titel doch so oder so holen.
So oder so hole ich mir gar nichts. Ein Fan einer Serie zu sein bedeutet doch nicht, dass man alles kauft nur weil der derselbe Name draufsteht. Machst du das etwa? Und wenn ein Nachfolger von einem sehr guten Spiel erscheint, will ich einfach halbwegs genau wissen inwiefern sich der neue Teil vom alten unterscheidet, um besser einschätzen zu können ob sich der Kauf für mich überhaupt lohnen würde.
Erstmal: Nein, nicht immer.

Ich wusste, der Satz wird mir noch zum Verhängnis. :-)
Da muss ich dir Recht geben, im Falle von Civilization muss ich dieses Aussage wohl zurücknehmen. Besonders bei dieser Art von Spielen ist es wohl viel entscheidender, über die Änderungen ausgiebig informiert zu sein.

Im Falle von Mafia II war es bei mir ein Blindkauf, aber wie schon gesagt kommt es auf die Art, Vorgänger, usw. eines Spieles an.
 
Ich finde den Test nicht so schlecht, wie viele ihn hier bewerten. Natürlich muss der Tester seinen Artikel so verfassen, dass jeder damit was anfangen kann, in diesem Fall also das Spielprinzip von Civ erklären. Nur, bei einer Spielserie, die Tradition hat und viele Anhänger, darf diese Zielgruppe nicht ausgeklammert werden, zumal diese doch recht groß ist. Eine (umfangreiche) Tabelle mit Neuerungen und Veränderungen zu Civ 4 hätte es schon getan, genau so wie bei Mafia 2.
Dass der Tester bestimmte Dinge kritisiert, ist absolut in Ordnung, da jeder für sich selber entscheiden kann, ob auch für einen selber diese Kritikpunkte relevant sind oder nicht.
 
Ich finde den Test nicht so schlecht, wie viele ihn hier bewerten. Natürlich muss der Tester seinen Artikel so verfassen, dass jeder damit was anfangen kann, in diesem Fall also das Spielprinzip von Civ erklären. Nur, bei einer Spielserie, die Tradition hat und viele Anhänger, darf diese Zielgruppe nicht ausgeklammert werden, zumal diese doch recht groß ist. Eine (umfangreiche) Tabelle mit Neuerungen und Veränderungen zu Civ 4 hätte es schon getan, genau so wie bei Mafia 2.
Dass der Tester bestimmte Dinge kritisiert, ist absolut in Ordnung, da jeder für sich selber entscheiden kann, ob auch für einen selber diese Kritikpunkte relevant sind oder nicht.
Aber die Kästen/Tabellen sind immer nur im Heft gedruckt. Kann gut sein, das sich der Test noch ändert.
Ich finde es nicht okay, was hier manche geschrieben haben. Man kann Texte auch kritisieren ohne dem Autor total bescheuerte Vorwürfe zu machen.
 
Ich finde den Test nicht so schlecht, wie viele ihn hier bewerten. Natürlich muss der Tester seinen Artikel so verfassen, dass jeder damit was anfangen kann, in diesem Fall also das Spielprinzip von Civ erklären. Nur, bei einer Spielserie, die Tradition hat und viele Anhänger, darf diese Zielgruppe nicht ausgeklammert werden, zumal diese doch recht groß ist. Eine (umfangreiche) Tabelle mit Neuerungen und Veränderungen zu Civ 4 hätte es schon getan, genau so wie bei Mafia 2.
Dass der Tester bestimmte Dinge kritisiert, ist absolut in Ordnung, da jeder für sich selber entscheiden kann, ob auch für einen selber diese Kritikpunkte relevant sind oder nicht.
Aber die Kästen/Tabellen sind immer nur im Heft gedruckt. Kann gut sein, das sich der Test noch ändert.
Ich finde es nicht okay, was hier manche geschrieben haben. Man kann Texte auch kritisieren ohne dem Autor total bescheuerte Vorwürfe zu machen.
Wenn das im Heft noch ergänzt wird, hab ich nichts gesagt. Aber wenn, dann hätte der Autor das nur kurz erwähnen brauchen (im Test oder hier im Thread), und alles (vieles) wäre gut gewesen.
Die persönlichen werdenden Aussagen find ich auch nicht ok, aber das war bei anderen Tests (vor kurzem bei dem Addon zu AA2) noch wesentlich schlimmer. Sowas kommt immer vor, wenn ein Spiel eine Hardcore-Fangemeinde hat und diese alles vom Spiel oder den Vorgängern in und auswendig kennen...
 
Mir scheint als hätte der werte Tester einerseits das Handbuch ( www.2kgames.com/manual/civ5/ ) nicht durchgelesen und andererseits nur die 100 Runden Demo gespielt.

Zum Kritikpunkt "Echte Neuerungen fehlen" :

Die Einführung von Hexfeldern und verbieten von Einheitenstaplen sowie echter Fernkampf und indirektes Feuer verlangt ein völlig anderes taktisches Verhalten.
Eroberte Städte müssen nicht (sofort) ins eigene Reich integriert werden, unter gewissen Umständen kann man sich diese integration auch nicht gleich leisten.
Das System der strategischen Ressoucen wurde stark überarbeitet, auch die "Regierungsformen" wurden überholt. Die Art und Weise wie die Stadtfelder bearbeiten werden können wurde auch etwas geändert.

Also wenn die oben genannten Beispiele als keine Neuerungen gelten, dann, so scheint mir, dürfte der Tester erst mit den Neuerungen zufrieden sein, wenn ich man bei den Schlachten selbst in Ego-Perspektive mitmachen kann.


Zum Kritikpunkt "Teilweise merkwürdige Forschungsketten":

Mit Forschungsketten ist das so eine Sache. Was braucht man denn wirklich um etwas neues Erfinden zu können? Die Erfindung der CD wäre auch möglich gewesen, ohne das jemals jemand auf die Idee gekommen wäre, eine Spirale in eine Vinyl scheibe zu pressen.
Gäbe es auf der Welt keine (brauchbaren) Tiere die man in einer Schlacht reiten kann, gäbe esunter Umständen auch keine Speer- bzw. Lanzenträger, aber der Panzer wäre vielleicht trotzdem erfunden worden.
Logisch wird ein Forschungsbaum in keinem Computerspiel sein, dazu gibt es einfach viel zu viele Interpretationsmöglichkeiten welche Erfindungen zwingend(!) notwendig sind, damit irgendjemandem etwas gänzlich neues einfällt.


Zum Kritikpunkt "Keine Möglichkeit, ein persönliches Reich aufzubauen":

Ich muß da ehrlich sagen, ich Verstehe nicht worauf der Tester da genau anspielt.
Wenn ich mit meiner Armee ganze Zivilisationen vom Antlitz der Erde fege kommt mir das schon wie mein persönliches Reich vor, welches meiner totale Kontrolle steht.
Weiters ist es ohne nennenswerte Moddingfähigkeiten möglich ganz eigene Völker zu erschaffen, andere zu ändern, die Leader-Boni zu tauschen, usw usf.



Das waren halt mal meine Gedanken zum Test. Ich geh jetzt weiter auf die Vollversion warten, damit ich mein unübersichtlich großes, die ganze Welt umspannendes Reich erschaffen.


mfg,
Max
Hallo Max,

klar gibt es Neuerungen in Civ 5. Meine Kritik dahingehen bezieht sich jedoch auf das Spiel in seiner Gesamtheit. Ich hätte mir grundlegendere Änderungen gewünscht. Hexfelder sind schön und gut und bieten ein neues Kampfsystem mit anderer Taktik. Dadurch ändert sich aber nichts Grundlegendes am Spiel. Einem 08/15-Shooter wirft man vor, ständig nur dasselbe abzuliefern, egal, ob ein neues Kampfsystem integriert ist, bei dem man z.B. in Deckung gehen kann. Viele fanden es beispielsweise auch öde, in Bioshock 2 wieder in Rapture unterwegs zu sein und kaum große Neuerungen am Spiel zu haben. Civilization V ist der mittlerweile FÜNFTE Teil der Reihe, die seit 19 Jahren dasselbe Schema bietet. Das macht noch immer Spaß, klar. Deswegen auch die 88er-Wertung. Trotzdem fehlt mir die Evolution in der Spielereihe, etwas, was die Serie wirklich nach vorn gebracht hätte. So trippelt sie nur Milimeter für Milimeter nach vorne anstatt mal einen großen Sprung zu wagen - wie auch immer der aussehen mag. Civ 5 ist super, keine Frage, aber nach 19 Jahren würde ich gerne mal wieder einen AHA-Effekt in der Serie erleben.

Die Produktionsketten sind größtenteils logisch und schlüssig aufgebaut. Aber genau deswegen fallen einem solche Dinge wie "Bergbau fürs Wälder abholzen" umso mehr auf und sorgen für ein Stirnrunzeln.

Wegen des persönlichen Reiches: Ich will "Andreas mächtiges Imperium" spielen und nicht Montezumas oder Napoleons Reich. In Civ 5 komme ich mir wie ein Handlanger einer unsterblichen historischen Führungspersönlichkeit vor, anstatt mein eigenes Reich zu verwalten. Das nagt für mich stark an der Atmosphäre.
Damit kann man sich abfinden - ABER: wieso hat man dann hier nicht eine der von mir "geforderten" Evolutionspunkte angesetzt und beispielsweise RPG-Elemente eingeführt, durch welche diese Persönlichkeit über die Zeit mehr Fähigkeiten erhält, die meinem Reich zugute kommt.
Der Sinn, eine historische Persönlichkeit anstatt mein eigenes Reich spielen zu können, erschließt sich mir einfach bis jetzt noch immer nicht. Wieso ich nicht einfach meinen Namen eingeben und mir vielleicht ein paar der Eigenschaften aussuchen kann, ist mir schleierhaft.
Hallo!
Zunächst einmal, danke für Deine ausführliche und erklärende Antwort. Als alter CIV-Hase war ich wohl etwas zu Vorschnell mit Kritik :-)
Natürlich wünsche ich mir seit über 10 Jahren (Veröffentlichung von Sid Meier's Alpha Centauri (SMAC)) ein System in CIV mit dem ich Einheiten umkonfigurieren kann. Auch warte ich immer noch auf ein Regierungssystem wie in SMAC. Es ist zwar schön, dass diesese starre Monarchie, Republik, Kommunismus, etc. System durch ein flexibles ersetzt wurde, doch geht mir das nicht weit genug. Bei SMAC hatte ich immer das Gefühl, dass ich bei einem Regierungssystem zwar wichtige Vorteile doch auch harte Nachteile gegenüber einem anderen hatte und da viel mehr dazu gezwungen war, meine Spielweise danach auszurichten.
Trotzdem stehe ich "Evolution" in Spieleserien skeptisch gegenüber, obwohl ich Neuheiten und Vielfalt ansich stark begrüße. Mir läuft einfach nur ein kalter Schauer über den Rücken wenn ich, zum Beispiel, an SimCity Societies, oder die, zu Tode evolutionierte, Need for Speed Reihe denke.
Somit ist es mir persönlich lieber, wenn sich CIV über zwei Jahrzehnte hinweg, langsam und gemächlich entwickelt. Wenn man zurück blickt, so bietet CIV 5 mittlerweile ein anderes Spielerlebnis als CIV 1. Einfach nur weil gemächlich, aber stetig, weiterentwickelt wurde.
Und ganz abgesehen davon: Evolution braucht nun mal seine Zeit. :-D


Was Dein eigenes Reich angeht, so kann ich Dir teilweise Zustimmen.
Es wäre schön sich Fähigkeiten aussuchen zu können ohne den Editor anzureißen. Stunden über Stunden habe ich mit dem Custom-Race-Editor von Master of Orion 2 zugebracht.
Was RPG-Elemente angeht, bin ich wiederum skeptisch. Verstehe mich nicht falsch, ich genieße Spiele der wie Drakensang, Neverwinter Nights oder auch Mass Effect (ok, das ist RPG-Light: meiner Meinung nach aber trotzdem toll gemacht :-P ), bei CIV wäre ich allerdings vorsichtig. Obwohl Deine Idee verführerisch klingt, sehe ich persönlich das Maximum an "RPG-Elementen" in CIV, bei einem System, welches an das oben erwähnte MOO-System angelehnt ist. Sprich, dass ich bei einigen Technoligien, oder von mir aus auch nach diversen Meilensteine meiner Zivilisation, Punkte (Picks) bekomme, mit denen ich im Nachinein noch meine Zivilisation verbessern kann. Dann nennst Du Dich nur noch "Radaktor the Destroya", oder so ähnlich :-D , und schon hast Du Dein ganz persönliches Reich.
Das wäre vielleicht auch mal eine Frage, beziehungsweise ein Vorschlag für Ask Sid .

Und zu guter Letzt, die Frage nach der Verbindung zwischen Bergbau und Waldarbeit:
Ich denke das ist einfach historisch gewachsen. Wurde in CIV 1 eine Mine auf einem bewaldeten Feld gebaut, so war der Wald nachher einfach weg. Das wird wohl seit damals keiner bei Firaxis hinterfragt haben.
Klingt komisch, ist aber so (behaupte ich zumindest :-D )

Grüße,
Max
 
Dass der Tester bestimmte Dinge kritisiert, ist absolut in Ordnung, da jeder für sich selber entscheiden kann, ob auch für einen selber diese Kritikpunkte relevant sind oder nicht.
Gegen Kritik gibt es ja auch nichts einzuwenden, aber sie sollte dann bitte auch fundiert sein und Sinn ergeben. Und die Anregung, dass Jahreszeiten und Witterungsverhältnisse, die sich auf Truppenbewegungen auswirken, das Spiel aufgepeppt hätten, ergibt in Anbetracht der Tatsache, dass pro Runde Jahre, Jahrzehnte, oder sogar Jahrhunderte vergehen, eben keinen Sinn.
Auf mich wirkt das einfach nur wie eine spontane Idee, die aber leider nicht zu Ende gedacht wurde.

Und wenn ich mir den ersten Absatz so ansehe, in dem das Fehlen von größeren Innovationen thematisiert wird und dann erfahre, was sich der Redakteur unter solchen größeren Innovationen vorgestellt hätte, nämlich Missionen oder Vulkanausbrüche, die es im übrigen in Civ schon mal gab und keine Neuerungen wären, schon gar keine großen, während das völlig überarbeitete Kampfsystem in dem Zusammenhang nicht mal erwähnt wird, dann muss ich mich schon sehr, sehr wundern.
 
Dass der Tester bestimmte Dinge kritisiert, ist absolut in Ordnung, da jeder für sich selber entscheiden kann, ob auch für einen selber diese Kritikpunkte relevant sind oder nicht.
Gegen Kritik gibt es ja auch nichts einzuwenden, aber sie sollte dann bitte auch fundiert sein und Sinn ergeben. Und die Anregung, dass Jahreszeiten und Witterungsverhältnisse, die sich auf Truppenbewegungen auswirken, das Spiel aufgepeppt hätten, ergibt in Anbetracht der Tatsache, dass pro Runde Jahre, Jahrzehnte, oder sogar Jahrhunderte vergehen, eben keinen Sinn.
Auf mich wirkt das einfach nur wie eine spontane Idee, die aber leider nicht zu Ende gedacht wurde.
Der Tester hat sich halt mehr Veränderungen gewünscht, was auch subjektiv absolut in Ordnung geht. Lass es halt nicht Jahreszeiten sein, sondern Eiszeiten oder was weiss ich. Das waren auch nur Gedankenspiele und keine ausgereiften Überlegungen, dafür sind andere zuständig. Wenn dir solche Neuerungen egal sind, dann pack halt noch ein paar Prozentpunkte drauf.

Und wenn ich mir den ersten Absatz so ansehe, in dem das Fehlen von größeren Innovationen thematisiert wird und dann erfahre, was sich der Redakteur unter solchen größeren Innovationen vorgestellt hätte, nämlich Missionen oder Vulkanausbrüche, die es im übrigen in Civ schon mal gab und keine Neuerungen wären, schon gar keine großen, während das völlig überarbeitete Kampfsystem in dem Zusammenhang nicht mal erwähnt wird, dann muss ich mich schon sehr, sehr wundern.
Der Test ist auf keinen Fall perfekt, ich hab nur behauptet, dass er nicht so schlimm ist, wie viele ihn hier darstellen. Ich hab die Demo nur angespielt und kann nicht viel zum Kampfsystem sagen, aber wenn es so grundlegend anders ist, hätte natürlich darauf eingeganden werden müssen.
Alleine deshalb, weil der Kampf ein wichtiges Spielelement ist und in den Vorgängern eher stiefmütterlich behandelt worden ist.
 
Und wenn ich mir den ersten Absatz so ansehe, in dem das Fehlen von größeren Innovationen thematisiert wird und dann erfahre, was sich der Redakteur unter solchen größeren Innovationen vorgestellt hätte, nämlich Missionen oder Vulkanausbrüche, die es im übrigen in Civ schon mal gab und keine Neuerungen wären, schon gar keine großen, während das völlig überarbeitete Kampfsystem in dem Zusammenhang nicht mal erwähnt wird, dann muss ich mich schon sehr, sehr wundern.
Meine Meinung. Es wirkt willkürlich, als hätte Herr Bertits einfach mal geschrieben, um was geschrieben zu haben.
Aber fundiert sind diese Aussagen eben nicht, schon garnicht Anbetracht dessen, dass das stark veränderte Kampfsystem einfach unter den Tisch gefallen lassen wird - es wirkt so als wäre das passiert, um die vorhergehende Aussage nicht ad absurdum zu führen.
Und ja, Vulkanausbrüche gab es sehr wohl( zu meinem Leid :) ) in Teil 4.
Was glaube ich die meisten stört an diesem Test, ist das er willkürlich, oberflächlich und vor allem ziemlich unsachlich wirkt. Und das hat Herr Bertits selbst verschuldet durch seine fragwürdigen, oben genannten Aussagen. - Es ist einfach kein kompetenter Testbericht, so leid das mir und wohl auch der PCGames tuen wird. Aber die sich häufenden und begründeten Kritiken sprechen eine klare Sprache.

Jeder macht mal Fehler! Herr Bertits, hocken Sie sich hin, spielen noch einmal ein paar Runden Civ5 und dann schreiben Sie einen neuen Test. Ich denke dieses Eingeständniss mit anschließender Nachbesserung ist das einzige was dieses Feuer hier löschen könnte.

Grüße und Anerkennung an Ihre Arbeit, die menschlich wie wir alle sind, eben auch mal nicht gut läuft

Cornholio
 
Dass der Tester bestimmte Dinge kritisiert, ist absolut in Ordnung, da jeder für sich selber entscheiden kann, ob auch für einen selber diese Kritikpunkte relevant sind oder nicht.
Gegen Kritik gibt es ja auch nichts einzuwenden, aber sie sollte dann bitte auch fundiert sein und Sinn ergeben. Und die Anregung, dass Jahreszeiten und Witterungsverhältnisse, die sich auf Truppenbewegungen auswirken, das Spiel aufgepeppt hätten, ergibt in Anbetracht der Tatsache, dass pro Runde Jahre, Jahrzehnte, oder sogar Jahrhunderte vergehen, eben keinen Sinn.
Auf mich wirkt das einfach nur wie eine spontane Idee, die aber leider nicht zu Ende gedacht wurde.
Der Tester hat sich halt mehr Veränderungen gewünscht, was auch subjektiv absolut in Ordnung geht. Lass es halt nicht Jahreszeiten sein, sondern Eiszeiten oder was weiss ich. Das waren auch nur Gedankenspiele und keine ausgereiften Überlegungen, dafür sind andere zuständig. Wenn dir solche Neuerungen egal sind, dann pack halt noch ein paar Prozentpunkte drauf.
Ich sehe es ja durchaus ähnlich dass man der Serie mehr grundsätzliche Neuerungen verpassen hätte können, aber es ist nicht gerade sehr sachlich einerseits das Fehlen größerer Innovationen anzuprangern, gleichzeitig die wenigen tatsächlich vorhandenen untern Tisch fallen lassen, und stattdessen wünschenswerte Beispiele für "Neuerungen" wie Vulkanausbrüche und Missionen aufzuzählen, die, wie man ja bereits in Vorgängern sehen konnte, weit weniger Einfluß auf das gesamte Spielerlebnis haben als etwa ein verändertes Ressourcensystem wie es das jetzt in Teil 5 gibt, bei dem Rohstoffe erstmalig in der Civ-Reihe auch schnell zur Neige gehen können. Aber auch hierüber wird kein Wort verloren.

Man kann sich schon auf Gedankenspiele einlassen, aber die sollten dann bitte auch den Kern der vorher geäußerten Kritik betreffen, nämlich wirklich größere Veränderungen. Einerseits den Mangel an Innovationen zu kritisieren und im nächsten Atemzug von Kleinigkeiten wie Vulkanausbrüchen, Erdbeben, Missionen oder gar Wetter zu sprechen, ist einfach unverhältnismässig und sinnlos.
 
Ich versteh schon was du meinst. Dennoch glaube ich, dass mit Innovationen grundlegend neue Spielelemente gemeint waren und nicht Verbesserungen in diesem oder jenem schon vorhandenen Bereich.
Ich hab CIV4 auch 30Std.+ gespielt, gab es da Vulkanausbrüche? Wohl nur in den Addons, ich hab jedenfalls keinen erlebt. Aber das mein ich halt auch mit Kritik von Hardcore-Spielern: Da werden halt Dinge bemängelt, die den Ottonormalspieler am Allerwertesten vorbeigehen, die alten Hasen aber sehr wohl interessieren. Genau das hab ich auch in meinem ersten Post bemängelt.
Lass uns mal den Test im Magazin abwarten, vielleicht ist der noch ausführlicher. Und zum Glück gibts ja die Demo, die wirklich allen Zielgruppen Aufschluss darüber gibt, ob das Spiel ihren Ansprüchen genügt oder nicht :-)
 
Ich hab CIV4 auch 30Std.+ gespielt, gab es da Vulkanausbrüche? Wohl nur in den Addons, ich hab jedenfalls keinen erlebt.
Ob es in Civ 4 auch Vulkane gab weiß ich nicht mehr so genau. Ganz sicher gab es sie in Teil 3, aber auch da waren sie ähnlich wie die Naturkastrophen, die das zweite Civ 4 Add On in's Spiel brachte, höchstens ein kleines Ärgernis und keine nennenswerte Bereicherung. Und auch Zufallsmissionen wurden mit diesem Add On eingeführt, von daher ist es glaube ich nicht verwunderlich, dass sich so mancher beim Lesen dieses Absatzes fragt, was an diesen Ideen eigentlich neu sein soll. Wenn überhaupt hätte man das unter einem Punkt Kürzungen erwähnen können, aber nicht im Zusammenhang mit fehlenden Neuerungen.
 
Zugegeben, ich spielte nur die Demo und auch nur einen Durchgang von etwa 2 Std. ABER mir sind wirklich einige Evolutionen zu den Vorgängern aufgefallen. Und die Umstellung auf Hex-Felder ist noch die am wenigsten gravierende...

- Neues Sozial / Kultursystem

- steigende Bedeutung von Gold, da damit von Beginn an Einheiten / Gebäude zu erwerben sind und bewirtschaftbare Felder erworben werden (müssen).

- Eine Einheit pro Feld ist nicht nur für Kämpfe wichtig sondern auch für Blockaden und für die Modernisierungsarbeiten durch Bauarbeiter... dauert länger, wenn nur eine Einheit auf einem Feld bauen kann.

- Alle Menüs, sprich das Interface. Wenn man (so wie ich) noch voll auf Civ 4 geerdet ist, dann kommt man mit den vielen großen, schmucken Kästen an teils scheinbar willkürlichen Bildschirmpositionen nicht wirklich zurecht. Auch nach 2 Stunden musste ich immer suchen und habe sicherlich nur einen kleinen Teil des Möglichen ausgeschöpft - also Übersichtlichkeit sieht anders aus, weswegen ich finde, dass der Zugang zum Spiel nicht so einfach ist, wie der Redakteur das sieht.

Und was ist eine Revolution bitteschön? Wenn sich ein Nachfolgespiel hinsichtlich Kampf, Kultur, Sozialem, Diplomatie, Religionen und Interface und geringeren Spielanpassungen wie Hexfeldern, kein Einheiten stapeln mehr, keine Spionage mehr (zumindest in der Demo), detailreichere Grafik, neuen Einheiten, Gebäuden, Forschungen, sich deutlich voneinander unterscheidenden Staatsoberhäuptern, und und und... unterscheidet oder wenn aus einem rundenbasierendem Strategiespiel ein Flugzeugsimulator mit levelbarem Piloten wurde?

Auch wenn der Test nicht so schlecht ist, er gibt einen einfachen Überblick über das Spiel, erwarte ich so einen Artikel doch eher in meiner Tageszeitung und nicht in einem PC-Magazin, dass sich explizit an den Spieler in einem wendet. Vor allem zu so eienm Spiel - es geht schließlich um Civ 5 nicht um Moorhuhn (das seiner Zeit zugegebener Maßen revolutionär war... aber im Vergleich doch bei weitem weniger Evolutionen und Innovationen von Serienteil zu folgendem bietet, wie das vorliegende Spiel).
 
So, ich als Strategiemuffel habe mir das Spiel gestern auch bestellt, die Demo hat mich wirklich gepackt. Lese mich nun durch die Online-Manual. :-)
 
Schon interessant, dass eine andere hier nicht namentlich zu nennende Spielezeitschrift über Civ 5 urteilt, dass das Spiel "der größte Schritt für die Serie seit 19 Jahren" und eine "überraschend frische Erfahrung" sei. Trotzdem werden weniger Prozentpunkte vergeben, eben weil weitaus detaillierter auf das Spiel eingeht als es Herr Bertits tut. 1 Einheit pro Feld, Kosten für Verbesserungen und Gebäude, Wiedereinführung von Fernkampf, Beispiele für die Dummheit der AI, Kürzung von Wunderfilmen und ähnlichem. All das hätte einen Civilization Fan interessiert. Stattdessen werden Hexfelder hervorgehoben, den meiner Ansicht nach unwichtigsten Punkt.
Schon bei Civ 4 Beyond the Sword war der PC Games-Test mehr als karg, während man dort ebenfalls in die Tiefe gegangen ist.
Ich habe die PC Games immer für das beste Spielemagazin gehalten, um mir eine Kaufentscheidung zu erleichtern, aber bei einem so oberflächlichen Test überlege ich mir ernsthaft umzusteigen. Aber anscheinend glaubt die PC Games, dass das Spiel niemanden interessiert, sonst hätte sie es nicht so lieblos behandelt.
 
IOhne eine Bewertung für das Spiel abgeben zu wollen, fühle ich mich nach dem Lesen dieses Reviews genötigt einen Kommentar abzugeben. Ich gehe sogar noch weiter als wipeout (vorheriger Kommentar): Ich bin mir nichtmal sicher, ob er die Demo wirklich gespielt wurde.

Einige Anmerkungen:
a) Man kann die Namen etc. der eigenen Zivilisation ändern. Boni kann man freilich nicht ändern. In Szenarien bzw. beim Erstellen selbiger geht selbstverständlich noch mehr.
b) Warum man Bergbau etc. braucht. In Civ4 brauchte man bspw. Bronzeverarbeitung, es gab damit auch die Möglichkeit Axtkämpfer zu bauen. Daher sollte es einem möglich sein herzuleiten, dass man um Bäume zu fällen ein härteres Material verarbeiten muss... (hoffe das System wird dem Ersteller klar), dass es dort mitunter unterschiede gibt, hat wipeout schon klargestellt.
c) Den Punkt muss ich leider nochmal ansprechen: Keine Neuerungen?
Sorry, aber alleine diese Aussage dieser Serie mit den den meisten Neuerungen ist: Hexafelder, erhöhte Einheitenbewegung, "wirlicher" Fernkampf, keine Einheitenstapel, neues System der Stadtüber-/-einnahme, Abschaffen von Religionen (ist ja auch eine Veränderung zum Vorgänger), vollkommen überarbeitetes Diplomatiesystem, Einführung der unabhängigen Staaten...

Als Fazit muss man festhalten:
(1) Besser kein Review als so eines!
(2) Schneller kann man seinen Ruf nicht versauen, da kann man auch Computerbild-Spiele lesen, die ist qualitativ noch hochwertiger und fundierter...
Obwohl ich auf einen solchen Kommentar eigentlich gar nicht antworten würde, verweise ich mal auf meine Antwort unten.

Hallo,

ich muss leider vielen anderen Kommentatoren, für bestimmte Kritikpunkte, recht geben.

Da wären...

1.) Evolution in Computerspielen ist so eine Sache. Das was sich Herr Bertilis z.b. für Civ 5 wünscht, passt meiner Meinung nicht zum Gameplay. RPG -Elemente sind in einfachen Strategiespielen, wie WCIII, SC2, KB, etc. durchaus erwünscht und bereichern das Spiel ungemein.(Nur Einheiten Bauen und Base aufbauen, das kann Spaß machen, dann aber bitte im TA/TC-Stil)

In Civilization 5 jedoch, würde es viel von der Atmossphäre rund um den laufenden Regierungsbetrieb einschränken, zumal man in anderen Strategie-RPGS gesehen hat, das HeldenEinheiten oft zu stark sind.

2.) Man sieht an anderen Spiele-Reihen, wie diese kaputt gemacht wurden, einige wurden ja schon genannt.
NFS-Serie, AoE, WoW wurde mit jedem Addon schlechter, weil einfacher.
Die echten Civ Fans wünschen sich daher keine dieser Vereinfachungen...Civ ist ein Spiel das lange dauert, deshalb kann man ja speichern :)

Kritik hab ich allerdings seit jeher an der Civ Reihe, das wären folgende Punkte.

-Multiplayer funktionierte bisher nur an einem PC/Laptop, reibungslos.
Internetspiele oper auch LAN Spiele sind immer wieder abgestürzt oder haben sich desynchronisiert.
-Zu große Reiche(ab 15-20 Städten, zehren ziemlich am Prozessor und RAM. Abhilfe konnte man sich nur schaffen in dem die Computergegner von Anfang an angreift und so einen nach dem anderen erledigt, so das diese nicht erst groß werden und viel Rechnerleistung brauchen.

Der Artikel ansich, der Online hier zu lesen ist, ist natürlich etwas mager, aber er ist nunmal kostenlos und man muss hoffen das der gedruckte Artikel umfangreicher wird, trotzdem ist es sehr sehr bedauerlich mit welcher Einstellung ihr diese Test schreibt.

Denn ihr sagt den "alten Hasen" direkt ins Gesicht..."Unsere Zeitung richtet sich nur an Neueinsteiger" und damit verscheucht ihr sicher alte Kunden.

Ich lese Spielberichte seit etwa 99 nur noch in den jeweiligen einschlägigen Foren und bilde mir dadurch eine Meinung.
 
achtung .. zuerst testen (spiel wir nicht besser) und dann erst kaufen.
spiel ist meiner meinung nach kein pc sondern bestenfalls konsolenspiel.
einige enttäuschungen:
grafik schlecht: städte sehen aus wie umgedrehte winzige kochtöpfe, weniger übersicht. Mini-Karte war zb. bei civ1 fortschrittlicher.
kein technologiehandel, nur 1ne einheit auf geländefeld, grundcharakter von civ1-4 fällt weg . mehr geplänkel als strategie. fast keinen einfluß mehr auf technologie, diplomatie, kultur, produktivität der städte. civ5 ist eher ein schlechtes siedler spiel .. werds wieder einpacken und civilization4 spielen.

Fazit: größte enttäuschung und geldverschwendung dies gibt. ein strategiespiel ist das sicher nicht. (testen - nicht von screenshots blenden lassen)
 
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