Und da es ja wie man sieht es ja nicht merkst, wenn man nicht gerade das Hobby zum Beruf macht, bringt ein Hobby im Beruf generell reichlich wenig mit dem Unterschied das bestimmte Hobbys anerkannter sind als andere
Du musst deinen Job wirklich unglaublich hassen. Ich war bisher immer der Meinung, dass man zumindest versucht, das zu seiner Arbeit zu machen, was man auch privat gerne macht (Hobby anyone?). Und sry, es gibt verdammt viele Hobbies, die einem in einem Beruf oder auch "nur" im Leben nutzen können.
Aber wie bereits gesagt: ich habe nix gegen "nutzlose" Hobbies, die man schlicht aus Spaß un Zerstreuung betreibt, ich hab' derer selbst genug. Aber wenn man sich versucht, fast 10k Stunden WoW in 5 Jahren als insgesamt vorteilhaft fürs Leben einzureden, dann hat man ein Problem. Was will man denn im mittleren Alter dann seinen Kindern an Anekdoten erzählen? Dass man seine Jugendzeit fast ausschließlich mit einem Computerspiel verbracht hat?
Und toll, wenn ich jetzt Spieleredakteur werden will, dann bringt mir auch wieder WoW spielen was womit wir wieder ganz einfach dort sind, das man die Gesamtheit im Blick behalten sollte
Wieviel WoW spielt denn ein PCG-Redakteur von Berufswegen denn so? 5,5h täglich? Der wird seine Zeit wohl eher mit zig Neuerscheinungen jeden Monat verbringen. Denkst du, es wäre vorteilhaft, in einer Bewerbung an PCG seine 9.6k Erfahrung in WoW zu erwähnen?
Außerdem würde ich das bezweifel das man Saufkumpane als besser einstufen kann als WoW-Bekanntschaften, denn wenn man am WE hauptsächlich dadurch in Erscheinung tritt breit und dicht zu sein, werden sich nämlich eher die Freunde abwenden und es bleiben nur mehr die anderen über, die am WE hauptsächlich dadurch in Erscheinung treten, breit und dicht zu sein
Du verwechselt
Freunde mit denen man sich manchmal (aka "neben anderen gemeinsamen Beschäftigungen, gerne auch ein MMO") betrinkt, weil man zusammen ist, mit
"Freunden", die zusammen sind weil sie sich besaufen. Ich habe ausschließlich Personen von erstem Schlage gemeint. Solche lernt man idR *nicht* in einem MMO kennen. Mit MMO-Freunden kann man bestenfalls das MMO gemeinsam spielen, andere Betätigungen sind prinzipbedingt schwierig. Ausnahmen stellen natürlich die, die sich auch im RL kennen. Die zweite Gruppe bezeiche ich nicht als Freunde, bestenfalls als Bekannte.
So, ich klink' mich jetzt aus. Ist meine Meinung zum Thema exzessives Spielen, man kann sie teilen, muss es aber nicht.