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Special - Top 10: Die Top 10 der erfolgreichsten Rollenspiele des Jahres 2007

AW:

Bei the witcher wird auch mehr auf Story und Chjaraktere gesetzt als auf schnetzelenein... insgesamt ist es das Rollenspiel was sich seit BG2 am ehesten diesen Begriff verdeint.

Als pen & paper süchtling frag ich moch wie gut DSA auf dem PC wird^^ hoffetnlich wirds was!
 
AW:

Rhazzazor am 19.03.2008 20:39 schrieb:
Bei the witcher wird auch mehr auf Story und Chjaraktere gesetzt als auf schnetzelenein... insgesamt ist es das Rollenspiel was sich seit BG2 am ehesten diesen Begriff verdeint.

IMO ist grade The Witcher enttäuschend wenig Rollenspiel. Man wird vom Spiel in die Rolle eines festen Charakters gepresst, hat kaum Möglichkeiten diesen wirklich unterschiedlich zu entwicklen. Story und Entscheidungsmöglichkeiten sind zwar nicht schlecht, aber ohne ne ordentliche Charakterentwicklung fehlt mir einfach was zum Rollenspiel.

Das letzte richtige Rollenspiel welches sich diesen Titel verdient hat war imo Neverwinter Nights 2 samt Addon.
 
AW:

Spassbremse am 19.03.2008 11:47 schrieb:
Von den ganzen aufgeführten "Rollenspielen" erfüllen eigentlich nur zwei die Kriterien, um als RPG bezeichnet werden zu können: Two Worlds und The Witcher. Alle anderen Titel sind Multiplayer Games und "Kloppmist", pardon: Hack&Slays :ugly: :rolleyes:

Mann, freu' ich mich auf Mass Effect und Drakensang... =)

Dem kann ich ohne weiteres zustimmen!!
Die Hälfte der Spiele in der Liste sind MMORPG's, allmhälich nervt mich sowas richtig.
Hellgate langweilt nach einigen Stunden nur noch, werd es wohl nie zu Ende spielen, so langweilig, Null Abwechslung *gähn+

Wobei ich Drakensang inzwischen ziemlich skeptisch gegenüberstehe.
Mich als DSA-Spieler würde eine gelungene Umsetzung jedoch freuen.

Bei dem Begriff RPG denk ich am liebsten an das gute alte Morrowind. Werd demnächst mal ein paar Balancing-Mod's installieren und wieder spielen.
Auch Gothic 2 könnte ich angehen.
Aber momentan erfreue ich mich an Vampire - Bloodlines, was auf Version 4.9 doch ziemlich Spaß macht, ein richtig gutes Rollenspiel mit Anspruch!

Ach ja, mein erster Gedanke zu der Überschrift war: gab es in diesem Jahr (nennenswerte) Rollenspiele? Mir fiel erstmal nur The Witcher ein.
 
AW:

ich dachte ich schreibs hier mal rein....

auf 4Players.de gibts gerade ein paar Videos aus der PC-Version von Mass Effect
 
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Iceman am 19.03.2008 20:52 schrieb:
Rhazzazor am 19.03.2008 20:39 schrieb:
Bei the witcher wird auch mehr auf Story und Chjaraktere gesetzt als auf schnetzelenein... insgesamt ist es das Rollenspiel was sich seit BG2 am ehesten diesen Begriff verdeint.

IMO ist grade The Witcher enttäuschend wenig Rollenspiel. Man wird vom Spiel in die Rolle eines festen Charakters gepresst, hat kaum Möglichkeiten diesen wirklich unterschiedlich zu entwicklen. Story und Entscheidungsmöglichkeiten sind zwar nicht schlecht, aber ohne ne ordentliche Charakterentwicklung fehlt mir einfach was zum Rollenspiel.

Das letzte richtige Rollenspiel welches sich diesen Titel verdient hat war imo Neverwinter Nights 2 samt Addon.

Ist ein Rollenspiel egal wie man es dreht und wendet, allerdings im Östlichen Stil welcher "Rollenspiel" im Gegensatz zum Westlichen nicht durch Skills, totale Handlungsfreiheit oder Freie Characterentwicklung definiert, sondern durch Szenario, Story und Charactere... Sozusagen die "Interaktiven Filme"...
 
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Kandinata am 20.03.2008 08:12 schrieb:
Iceman am 19.03.2008 20:52 schrieb:
Rhazzazor am 19.03.2008 20:39 schrieb:
Bei the witcher wird auch mehr auf Story und Chjaraktere gesetzt als auf schnetzelenein... insgesamt ist es das Rollenspiel was sich seit BG2 am ehesten diesen Begriff verdeint.

IMO ist grade The Witcher enttäuschend wenig Rollenspiel. Man wird vom Spiel in die Rolle eines festen Charakters gepresst, hat kaum Möglichkeiten diesen wirklich unterschiedlich zu entwicklen. Story und Entscheidungsmöglichkeiten sind zwar nicht schlecht, aber ohne ne ordentliche Charakterentwicklung fehlt mir einfach was zum Rollenspiel.

Das letzte richtige Rollenspiel welches sich diesen Titel verdient hat war imo Neverwinter Nights 2 samt Addon.

Ist ein Rollenspiel egal wie man es dreht und wendet, allerdings im Östlichen Stil welcher "Rollenspiel" im Gegensatz zum Westlichen nicht durch Skills, totale Handlungsfreiheit oder Freie Characterentwicklung definiert, sondern durch Szenario, Story und Charactere... Sozusagen die "Interaktiven Filme"...

Ist das jetzt ne eigene Interpretation des Rollenspiels in Osteuropa, die du dir gerade ausgedacht hast, odeer ist es wirklich so, dass "Rollenspiel" im Osten so definiert wird?
 
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fredfreak am 20.03.2008 11:07 schrieb:
Ist das jetzt ne eigene Interpretation des Rollenspiels in Osteuropa, die du dir gerade ausgedacht hast, odeer ist es wirklich so, dass "Rollenspiel" im Osten so definiert wird?

Das ist die Definition des "Stiles" und nicht die Definition des Rollenspiels im Östlichen Teil, ein kleiner Unterschied... Rollenspiel ist leider ein sehr weiter Begriff mit dutzend verschiedenen Unterkategorien, daher kommt man oft durcheinander...

Auf jedenfall gibts beim Rollenspiel 2 Stile die sich etabliert haben:

Östlicher Stil: Hauptmerk auf Story, Szenario und Characteren... Nachteil daran, wenn man komplexe Storys schreibt und alles mit dem Hauptcharactern, Gegnerbeziehungen, Nebenstorys und dem Szenario verschachtelt ist einfach kein Platz für ein allzu offenes Spiel, dadurch gibts in dem Stil auch massiv viele Zwischensequenzen die "nichtssagende Dialoge" ersetzen...Das brachte ihm die Definition "Interaktiver Film" ein... Beispiele hierfür sind natürlich alle Japano Rpgs ala Final Fantasy, aber auch westliche Vertreter wie The Witcher oder sogar Knights of the old Republic... Da im Westen aber eher die Handlungsfreiheit gewünscht wird setzen sich nur die wenigsten Spiele durch und der Stil ist nicht wirklich beliebt.

Westlicher Stil: Hauptmerk auf Handlungsfreiheit und freie Characterentwicklung... Nachteil ist daran das sich mit ultimativer Freiheit keine guten Geschichten erzählen lassen und sich auch kein gefühlter Zeitdruck im Szenario erzeugen lässt weil es egal ist wann man wo auftaucht und wo man als nächstes hingeht... Beispiele sind Gothic oder Morrowind wo beide genau in diese Sparte passen, viel zu machen, aber vom Spiel aus gibt es nicht wirklich Motivation dazu... Und von den flachen 0815 Storys wo man versucht zu verschachteln, es aber einfach nie gelingen kann wollen wir garnicht erst Anfangen... Das selbe wie im Osten, da man sich dort eben mehr von Characteren und Storys verzaubern lässt als riesige Welten die du nichtmal besuchen musst, ist der Westliche Stil dort drüben nicht unbedingt Favorit... soll aber nicht heßen das er nicht benutzt wird ;)

Natürlich versuchen manche diese Stile zu mischen oder ihre Schwächen irgendwie zu überbrücken, allerdings ist die Anzahl die das wirklich GUT geschafft haben wirklich gering... Selbst ein Baldurs gate oder ein Kotor die das ganz ordentlich gemacht haben, kamen nicht herum sich für eine Seite als Schwerpunkt zu entscheiden, dafür beißen sich beide einfach zu sehr :)
 
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Kandinata am 20.03.2008 08:12 schrieb:
Ist ein Rollenspiel egal wie man es dreht und wendet, allerdings im Östlichen Stil welcher "Rollenspiel" im Gegensatz zum Westlichen nicht durch Skills, totale Handlungsfreiheit oder Freie Characterentwicklung definiert, sondern durch Szenario, Story und Charactere... Sozusagen die "Interaktiven Filme"...

Wobei Witcher nicht so recht zum "japanischen" Stil passt, dafür bietet es noch zu viele Freiheiten und zu viel Nichtlinearität.

Die meisten japanischen Spiele würde ich nichtmal mehr als Rollenspiel und nur noch mit viel gutem Willen überhaupt als Spiel bezeichnen wollen, dass sind einfach Filme mit nen bisschen Rumgelaufe dazwischen. Jedes Mal wenn ich so ein Spiel anfasse hab ich den Eindruck, dass die Entwickler lieber nen Film gedreht hätten, aber ihnen keiner nen 40 Stunden Epos finanzieren wollte ;)
 
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Gasoline am 20.03.2008 15:20 schrieb:
Kandinata am 20.03.2008 11:49 schrieb:
interessant, interessant...

gibt's dafür eigentlich ne quelle?


was denn für `ne quelle?
er hat doch, wie ich finde, sehr treffend die eigentümlichkeiten westlicher bzw (fern-) östlicher rollenspiele zusammengefasst.

dass stimmt, was er schreibt, kann jeder nachvollziehen, der mindestens jeweils einen vertreter beider gattungen gespielt hat.
 
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Bonkic am 20.03.2008 15:24 schrieb:
was denn für `ne quelle?
er hat doch, wie ich finde, sehr treffend die eigentümlichkeiten westlicher bzw (fern-) östlicher rollenspiele zusammengefasst.

dass stimmt, was er schreibt, kann jeder nachvollziehen, der mindestens jeweils einen vertreter beider gattungen gespielt hat.

mag ja sein. mich würde nur interessieren, ob noch irgendwo quasi ne "offizielle" definition existiert.
 
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Gasoline am 20.03.2008 15:26 schrieb:
Bonkic am 20.03.2008 15:24 schrieb:
was denn für `ne quelle?
er hat doch, wie ich finde, sehr treffend die eigentümlichkeiten westlicher bzw (fern-) östlicher rollenspiele zusammengefasst.

dass stimmt, was er schreibt, kann jeder nachvollziehen, der mindestens jeweils einen vertreter beider gattungen gespielt hat.

mag ja sein. mich würde nur interessieren, ob noch irgendwo quasi ne "offizielle" definition existiert.

Die einzige "offizielle" Quelle, wobei offiziell natürlich sehr weit gegriffen ist, wäre wiedermal Wikipedia ( http://de.wikipedia.org/wiki/Computer-Rollenspiel ), die zumindest auf die Schwerpunkte eingeht, allerdings vom Darstellungsaspekt zu sehr verallgemeinert... Ein richtig offizielle Quelle kenne ich nicht, aber du wirst das in so ziemlich jedem Forum in dem diese Diskussion aufkommt anderst Ausgedrückt, aber mit dem selben Gedanken, finden :)
 
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hab den artikel auch grad gefunden :-)

hatte nur nach ner quelle gefragt, weil deine ausführungen so fundiert schienen und mich die geschichte um diese beiden richtungen schon bissl interessiert. thx auf jeden fall :top:
 
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Kandinata am 20.03.2008 11:49 schrieb:
Beispiele sind Gothic oder Morrowind wo beide genau in diese Sparte passen, viel zu machen, aber vom Spiel aus gibt es nicht wirklich Motivation dazu... Und von den flachen 0815 Storys wo man versucht zu verschachteln, es aber einfach nie gelingen kann wollen wir garnicht erst Anfangen...
Also grad die beiden Spiele hatten eine tolle Story, die jeweils wirklich gut erzählt war, überraschende Wendungen hatte und alles was das Herz sonst noch begehrt. Vor allem Morrowind sollte man halt ne Chance geben und sich die vielen (Story-)Textfenster durchlesen statt einfach wegzuklicken, bevor man behauptet es hätte eine 08/15-Story...
 
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Dumbi am 20.03.2008 18:21 schrieb:
Kandinata am 20.03.2008 11:49 schrieb:
Beispiele sind Gothic oder Morrowind wo beide genau in diese Sparte passen, viel zu machen, aber vom Spiel aus gibt es nicht wirklich Motivation dazu... Und von den flachen 0815 Storys wo man versucht zu verschachteln, es aber einfach nie gelingen kann wollen wir garnicht erst Anfangen...
Also grad die beiden Spiele hatten eine tolle Story, die jeweils wirklich gut erzählt war, überraschende Wendungen hatte und alles was das Herz sonst noch begehrt. Vor allem Morrowind sollte man halt ne Chance geben und sich die vielen (Story-)Textfenster durchlesen statt einfach wegzuklicken, bevor man behauptet es hätte eine 08/15-Story...

Habe ich, aber danke für den Hinweis... Achja ich spiele gerade wiedermal Fallout, soviel zum Thema ich klicke die Texte weg ;)

Die Story mag zwar oberflächlich toll aussehen und bietet villeicht ab und an mal etwas Abwechslung oder sogar Überraschung, aber im Gesamten betrachtet wirkt das einfach viel zu inszeniert so das die Wendungen oder Komplexität der Story einfach aufgesitzt wirken... Einfach völlig ohne Stil...
Nur weil einer Anfangs "Gut" erscheint und dann ohne Vorwarnung "Böse" wird bzw sogar ist, dann reicht das einfach noch lange nicht das man das als "Besondere Storywendung" bezeichnen kann...

Zugegeben, die Storys von Gothic und Morrowind gehen noch als brauchbar durch und es gibt durchaus schlechtere, ja, für den Durchnschittsspieler wird sie sogar mehr als das sein, aber ich habe einfach zuviele Storys und Präsentation gesehen und analysiert das ich es einfach als nichts anderes bezeichnen konnte... Meine Meinung, nicht mehr...
 
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Recht nette Übersicht, nur wird hier wieder durcheinandergewürfelt ... ist ja nett aber Online MMORPG und NonOnline RPGs zusammenzuwürfeln, das hätt ich von ner Gamesreadktion jetzt nicht erwartet ...zeugt nicht gerade von Kompetenz ... das WOW auf Platz 1 landet war auch zu erwarten, leider aber ohne Grund, ohne den Hype um dieses Game wäre es nur Mittelfeld ... ohne jetzt damit jemanden auf die Füsse tretten zu wollen, aber jeder der ernsthaft schon lange andere MMOPRGs spielt kann dem nur zustimmen ...
 
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serra_avatar am 21.03.2008 09:55 schrieb:
Recht nette Übersicht, nur wird hier wieder durcheinandergewürfelt ... ist ja nett aber Online MMORPG und NonOnline RPGs zusammenzuwürfeln, das hätt ich von ner Gamesreadktion jetzt nicht erwartet ...zeugt nicht gerade von Kompetenz ...

na ja- es geht halt um rollenspiele allgemein, darunter fallen nummal sowohl mmorpgs als auch einzelspieler- rpgs auch wenn die einzelnen titel äusserst wenig miteinander gemein haben mögen.

irgendeine einteilung muss an halt vornehmen bei erstellung solch einer liste.
der nächste sagt dann -ebenso berechtigt- dass action rpgs ja auch nix in der liste verloren hätten und so könnte man die diskussion endlos weiterführen.

da muss nicht immer gleich an der kompetenz des verfassers gezweifelt werden.

dass WOW auf Platz 1 landet war auch zu erwarten, leider aber ohne Grund, ohne den Hype um dieses Game wäre es nur Mittelfeld ...

da liegt wohl ein missverständnis vor.
hier geht es nicht um eine zusammenstellung nach qualitativen kriterien, sondern rein um die auflistung der erfolgreichsten rpgs nach verkaufszahlen.

ohne jetzt damit jemanden auf die Füsse treten zu wollen, aber jeder der ernsthaft schon lange andere MMOPRGs spielt kann dem nur zustimmen ...

ist ein ganz anderes thema.
und mit behauptungen die mit "jeder, der..." beginnen, wäre ich verdammt vorsichtig. ;-)
 
AW:

In der Liste vermisse ich allerdings Jade Empire.

Zwar hat der Spieler hier nur wenig Entwicklungsmöglichkeiten im Charaktersystem, aber Story und teilweise Entscheidungsvielfalt (trotz Linearität: die beiden wählbaren Pfade), aber auch die gut ausgearbeiteten Gefährten (die man aber nicht spielen kann), weisen - wie auch bei TW - auf ein Rollenspiel hin.

zur Rollenspiel - Definition: gerade im Bereich CRPG gilt mit Sicherheit eine ggü. dem Pen & Paper modifizierte Def.: m.E. enthält diese folgende Komponenten:

ein Charakterentwicklungssystem und Regelsystem, das die Entwicklung des/der Helden begleitet, dokumentiert und interessant gestaltet (z.B.: die CRPG - Variante des D& D in den Bioware - Spielen)

Entscheidungsfreiheit, aber nicht unbedingt Entwicklungsfreiheit:
eng verbunden mit der Story, der (möglichst frei begehbaren) Welt/des Schauplatzes ist die Entscheidungsfreiheit: sie ermöglicht die (nicht durch das Spiel festgelegte) freie Interpretation der Rolle, die man ausfüllt will (bei freier Wahl einer Charakterklasse - wie bei Oblivion oder NWN 2) oder (bei nicht festgelegtem Charakter) ausfüllen muss: Entscheidungsfreiheit heißt, sich auch zwischen guten/bösen (gewaltfreien/-tätigen) Wegen der Konfliktlösung entscheiden zu können oder (wie u.a. Gerald) den realistischen grauen Weg zu gehen

Entwicklungsfreiheit muss dagegen m.E. nicht unbedingt vorliegen: d.h. entscheide ich mich (wie in den D & D - Spielen: BG, NWN) für eine Klasse, ist später nur eingeschränkt ein Wechsel der Rolle möglich - ein Korsett, dass ich gern getragen habe, diszipliniert es doch den Spieler in seiner Rolleninterpretation (was nicht unbedingt einen Gegensatz zur Entscheidungsfreiheit darstellt, da es ja auch die gute/böse Interpretation eines Schurken/Diebes geben kann - was allerdings nicht für die deswegen selten gewählten Paladine - in Drakensang Praios - Geweihte gilt)

Story: Dramatik, Humor, überraschende Wendungen: selten kann ein CRPG die gestiegenen Erwartungen der Community erfüllen (TW kann es durchaus); hinzu kommt ein glaubhaft gestalteter Schauplatz

ein Wort zur Linearität contra der offenen/freien Ausgestaltung der Story: je offener die Welt, desto schwieriger fällt es dem CRPG, den roten Faden bei der Story beizubehalten: wegen dieser Schwierigkeit darf an offene Welten (wie bei Gothic 3) auch keine übertriebene Erwartungshaltung gerichtet sein: die Entscheidungsvielfalt geht der Story vor !

Charaktere/NPC: mir ist es gleich, ob die Rolle festgelegt ist (Gothic, TW, eigentlich auch 2W) oder der Spieler sich eine Charakterklasse auswählen kann: wenn die oben dargestellten wichtigen Punkte gegeben sind, liegt tendenziell schon ein gutes CRPG vor !
wichtig ist aber die glaubhafte Gestaltung der NPC
ob Einzelspieler oder Party: ein gutes CRPG kommt nicht ohne gute NPC aus; bei einer Party erwarte ich allerdings auch die Möglichkeit der Einflussnahme auf die Gefährten (bei Jade Empire hat man leider keinen Zugriff auf das Inventar der Gefährten)

Kampf/Steuerung: gelungene Spielmechanik gehört zu jedem guten Spiel, dies stellt also keine Besonderheit des CRPG dar: daher ist es mir auch egal, ob ein (gut gestalteter) Echtzeitkampf (nicht Hack & Slay), ein modifizierter Echtzeitkampf (pausierbar, sog. Taktikkampf) oder Rundenkampf gegeben ist

So - leider ist der Beitrag mal wieder etwas zu lang und off topic geraten - jedenfalls ist dies meine (mehrheitsfähige) Auffassung zu CRPG !
 
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