AW: Special - Thöing teilt aus: Thöing teilt aus - Heute im Visier: Raubkopierer und Anno 1404
FlorianStangl am 05.07.2009 12:32 schrieb:
Heavyflame am 05.07.2009 12:11 schrieb:
Letzte Warnung: Keine Beleidigungen, kein Verharmlosen von Raubkopien oder Cracks. Beim nächsten mal wirst du gesperrt.
Was ich an solchen Kommentaren wie Deinen nie verstehe ist, warum man ein Thema totschweigen möshte und letztlich denen den Mund verbietet, die pro Crack sind.
Gehört es nicht zu jeder Problemlösung, genau die mit an Bord zu holen, die diese verursachen?
Ist es nicht genauso erfolglos in der Drogenpolitik, beim Thema Kinderpornografie, beim Thema Wafen, Gewalt und "killerspiele". Nur da von der Politik ausgehend?
Vielleicht würde man dann, endlich einmal, feststellen können, wer, wieso raubkopiert, wieviele derer sich die Spiele, am Ende doch kaufen und, ganz wichtig, wieviele derer sich das bestimmte Spiel nie gedkauft hätten.
Das würde das ganze nicht bagatellisieren, aber Aufschluss darüber geben, ob der wirtschaftliche Schaden restriktive Kopierschutz-Varianten rechtfertigt. Und man könnte noch feststellen, was man besser oder anders machen könnte.
In diesem Zusammenhang finde ich die Beoachtungen von den "World of Goo" Machern sehr interessant und wirft einige Fragen auf:
http://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/Allgemein/9550/1862973/
In sämtlichen Foren wird das Thema radikal zensiert. Auf der anderen Seite werden die Kopierschutze immer restriktiver. Ich, als Kunde, muss dann schon mal fragen, ob man an einer wirklichen, nachhaltigen Lösung überhaupt interessiert ist. Ich jedenfalls bin es.
So lange diese Diskussion nicht ausgetragen werden darf und nicht aktiv von den Publishern forciert wird, so lange dürfen die mit hahnebüchenen Zahlen um sich werfen und jedwelche Art von Kundengängelung rechtfertigen.
Im Grunde sehe ich den Jouranlismus als neutrale Kraft in der Pflicht. Aber leider muss man feststellen, dass auch hier versagt wird. Der Artikel jedenfalls hilft niemanden und ist in diesem Schreibstil unnötig und unseriös.
Am Beispiel von Anno wäre beispielsweise schon wesentlich akzeptabler gewesen, hätte man sich für einen Schutz entschieden, der eine automatisch Reaktivierung des Rechners durch den Nutzer zulässt. Auch so hätte man den Release des Spiels von Raubkopien frei halten können.