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Special - Thöing teilt aus: Thöing teilt aus - Heute im Visier: Microsoft, Alan Wake und Remedy

AW: Special - Thöing teilt aus: Thöing teilt aus - Heute im Visier: Microsoft, Alan Wake und Remedy

McDrake am 14.07.2009 18:49 schrieb:
Suuk am 14.07.2009 18:34 schrieb:
Ich glaub nicht dass viele Entwickler hinter ihren Spielen stehen. Sie wollen in erster Linie Geld machen deswegen haben auch so viele Spiele soviel üble Bugs/ kommen unfertig aus der Produktion.
Sie wollen nicht, sie MÜSSEN!
Denn vom Gewinn eines Games hängen Löhne ab.
Das ist, wie du ja selber geschrieben hast, in jedem Wirtschaftszweig so.

Siehst du und dabei sollen sie auch noch hinter ihren Spielen stehen ;)
Das ist zweitrangig ;)

McDrake am 14.07.2009 18:49 schrieb:
[
Weiß du mir gehts darum dass man mehr aus all dem rausholen kann ob nun bei Masseffect, Fallout3, Call of Duty 4 oder Call Of Juraez 2. Alle Spiele sind sehr gut - alle Spiele haben als leadplattform die Konsole und das finde ich nicht gut - nicht um zu sagen dass die Spiele deswegen auf den Konsolen schlechter seien sondern weil man einfach mehr rausholen könnte ob nun bei der Steuerung oder bei der Grafik.
JEDES Spiel könnte besser werden, wenn man noch mehr Zeit und damit Geld investieren würde. Auch eine 360 wäre im stande, schönere Planetenoberflächen darzustellen, glaub mir ;)
Ob jetzt auf dem PC oder den konsolen. Beser und grösser braucht einfach mehr Zeit und noch mehr Geld. Grade PC-Gamer regen sich ja öfters darüber auf, dass die Spiele zu teuer seien.
Man muss sich das folgendermaßen vorstellen: es wird eine Version eines Spieles erstellt die für die Konsole angepasst wird - danach wird der eigentliche Port zum PC gemacht - ab und zu wertet man das Spiel hier und da auf aber das ist schon alles - umgekehrt wäre es eigentlich besser. Jedoch natürlich nicht finanziell gesehen.
Ich weiss nicht, ob das wirklich viel besser wäre.
Es müsste Speile dann so entwickeln, dass "Medium"-Pcs damit auch zurecht kämen.
"Dank" der nicht ganz so schnellen Konsolen (die weiter ausgereizt werden), sind die Anforderungen zZ nicht mehr so stark gewachsen im PC-Gamebereich.

Ausserdem zeigt Arma2, dass es nicht unbedingt perfekte Spiele gibt, wenn ein enthusiastisches Team einen PC-Only-Titel auf den Markt bringen ;)



Das mit dem ausreizen war mal so - du musst dir über eins Gedanken machen - die multimediale welt dreht immer schneller - Die grafische Entwicklung schreitet weit aus schneller voran als damals - nicht umsonst haben wir physics,cuda und bald die nächste generation an grafikkarten man redet über raytracing und id Software plant schon nach der id Tech 5-Engine die möglicherweise nächste Generation von Grafikengines nicht auf Polygon basis (Voxel). Bei Konsolen ist die Hardware gegeben - verändern kann man nur per Software was - jedoch das Limit ist gegeben . In dieser Zeit wird die PC hardware der Konsolen Hardware ums dreifache wenn nicht sogar höher überlegen sein.

"Medium"-Pcs lol Spiele auf dem PC sind skallierbar vielleicht weiß du das nicht - selbst ein Arma2
 
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nikiburstr8x am 14.07.2009 18:52 schrieb:
Suuk am 14.07.2009 18:34 schrieb:
Ich glaub nicht dass viele Entwickler hinter ihren Spielen stehen.
Äh... doch. Ansonsten würden sie sich mit etwas anderem ihren Lebensunterhalt verdienen. %-)

Suuk am 14.07.2009 18:34 schrieb:
Sie wollen in erster Linie Geld machen deswegen haben auch so viele Spiele soviel üble Bugs/ kommen unfertig aus der Produktion.
Weil man Geld machen will kommen bugverseuchten Spiele heraus. Das musst du mal genauer erklären. :-D

Suuk am 14.07.2009 18:34 schrieb:
Natürlich hat sich die Zeit grundlegend geändert und das Geld spielt die führende Rolle
Ähh... eigentlich wurde mit Computerspielen schon immer vorrangig Geld gemacht.

Suuk am 14.07.2009 18:34 schrieb:
- wie überall - ich kann mir schlecht vorstellen dass dies viele toll finden - ist aber so.
Ich finde es nicht toll, sehe es aber als "notwendiges Übel" an, dass nun mal mit Computerspielen in erster Linie Geld verdient wird - ich als Käufer habe die Möglichkeit, frei zu entscheiden, was ich konsumiere, wer meine Kohle bekommt. :-]

Suuk am 14.07.2009 18:34 schrieb:
alle Spiele haben als leadplattform die Konsole und das finde ich nicht gut - nicht um zu sagen dass die Spiele deswegen auf den Konsolen schlechter seien sondern weil man einfach mehr rausholen könnte ob nun bei der Steuerung oder bei der Grafik.
Mich kümmert High-End-Grafik wenig und auch mit Gamepads komme ich wunderbar klar.
Für mich sind andere Spielinhalte ausschlaggebend - eine gute Story zum Beispiel.


Nicht alle stehen hinter ihren Spielen - lebst du etwa in einer anderen welt?
Spiele werden gemacht um Geld zu verdienen - hauptsache das Ding ist draußen und einigermaßen akzeptabel - sieht man oft an den ganzen Filmports oder bei Gothic3 die wollten einfach nur Geld machen und schnell das Spiel rausschmeißen da ist es doch klar dass es so viele bugs hat. Bei Arma2 ist es der deutsche Publisher der das Spiel unbedingt schnell rausbringen wollte - die internationalen versionen kammen erst später .

quote=Suuk am 14.07.2009 18:34]Ähh... eigentlich wurde mit Computerspielen schon immer vorrangig Geld gemacht.[/quote]


NEIN grundlegend falsch - es war damals nicht so und heute ist es bei manchen indy games auch nicht so
 
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Bonkic am 14.07.2009 19:00 schrieb:
Suuk am 14.07.2009 18:41 schrieb:
dadurch wird das Spielerlebnis jedoch nicht schlechter!. Es ist lediglich sinvoller Maus und Tastatur bei shootern zu verwenden. Masse heiß nicht Klasse Bonkic ;)

tut mir leid ich kann dir grad nicht mehr folgen.
hängst du dich jetzt an dem wort spielerlebnis auf? dann ersetz es eben durch spielspass, kommt aufs selbe raus.

Edt:
Hier noch genauere Daten:
Der Anteil der Wii am Umsatz steigerte sich nach Angaben von EA von acht auf rund 14 Prozent. Die PS3-Games lagen bei 23 Prozent (2007: 19 Prozent), die Xbox 360-Spiele schafften einen Anteil von 15 Prozent (2007: 21 Prozent), während der PC 21 Prozent (2007: 16 Prozent) schaffte.

hm, und?
wenn der pc die (wirtschaftlich) wichtigste plattform ist, dann wird eben primär dafür entwickelt, unabhängig davon, ob er technisch mehr ermöglicht oder nicht.
hätte ich persönlich jetzt auch kein problem damit. wieso auch? oder meinst du, ich wäre ein unverbesserlicher only-konsolero (vielleicht wegen meiner signatur?)? :-D



Suuk am 14.07.2009 18:41 schrieb:
dadurch wird das Spielerlebnis jedoch nicht schlechter!. Es ist lediglich sinvoller Maus und Tastatur bei shootern zu verwenden. Masse heiß nicht Klasse Bonkic ;)

quote=Bonkic am 14.07.2009 19:00]
Suuk am 14.07.2009 18:41 schrieb:
tut mir leid ich kann dir grad nicht mehr folgen.
hängst du dich jetzt an dem wort spielerlebnis auf? dann ersetz es eben durch spielspass, kommt aufs selbe raus.


Wenn du es nicht verstehst dann schreibe ich es nochmal verständlich extra für dich (ja ich hab dich für ein only-konsolero gehalten :-D ) auf

Das Spielerlebnis bzw der Spielpass leidet unter einer solchen Steuerung nicht d.h es kann Spass machen solche Spiele zu spielen, :finger: ABER man könnte solche spiele auch mit Maus und Tastatur spielen (sie dafür perfect optimieren) und hätte dadurch eine präzisere punktgenau steuerung - man wäre weit aus schneller untewegs mit der Maus auf dem Bildschirm und man könnte viel fiesere punktgenaue moves hinlegen (ich war mal in einem Quake3 Clan- ich weiß was das heißt ;) )

hm, und?
wenn der pc die (wirtschaftlich) wichtigste plattform ist, dann wird eben primär dafür entwickelt, unabhängig davon, ob er technisch mehr ermöglicht oder nicht.
hätte ich persönlich jetzt auch kein problem damit. wieso auch? oder meinst du, ich wäre ein unverbesserlicher only-konsolero (vielleicht wegen meiner signatur?)? :-D

naja du hast mir der Masse an Spielern angefangen - ich habe nur gesagt dass sich das wieder ändern kann (hoffentlich ;))
 
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Suuk am 14.07.2009 19:15 schrieb:
lebst du etwa in einer Traumwelt?
Das Selbe könnte ich dich auch fragen. :-D

Suuk am 14.07.2009 19:15 schrieb:
NEIN grundlegend falsch - es war damals nicht so und heute ist es bei manchen indy games auch nicht so
Also ich zocke seit 1991 ungefähr. Zu diesen Zeiten wurde mit der Entwicklung von Computerspielen Geld verdient - und zwar primär. ;-)
 
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nikiburstr8x am 14.07.2009 19:30 schrieb:
Suuk am 14.07.2009 19:15 schrieb:
lebst du etwa in einer Traumwelt?
Das Selbe könnte ich dich auch fragen. :-D

Suuk am 14.07.2009 19:15 schrieb:
NEIN grundlegend falsch - es war damals nicht so und heute ist es bei manchen indy games auch nicht so
Also ich zocke seit 1991 ungefähr. Zu diesen Zeiten wurde mit der Entwicklung von Computerspielen Geld verdient - und zwar primär. ;-)


Habs geänder in "einer anderen Welt" :finger: - das andere war fies.

Hey ich zocke auch seit 91 hallo :)

Nicht alle Spiele wie gesagt es gibt spiele die aufgrund von Überzeugung mal was besonderes zu machen gemacht worden sind (DSA1) - sowas gibt es in der Form heutzutage nicht mehr.
 
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Suuk am 14.07.2009 19:37 schrieb:
Hey ich zocke auch seit 91 hallo :)

Nicht alle Spiele wie gesagt es gibt spiele die aufgrund von Überzeugung mal was besonderes zu machen gemacht worden sind (DSA1) - sowas gibt es in der Form heutzutage nicht mehr.
Das kann ich nicht bestätigen. Schau dir Anno 1404 an ;-) .
In dem Spiel steckt genügend "Herzblut".

Auf Konsole sind solche "Herzblut"-Spiele meiner Meinung nach öfter verteten, ob damals oder heute spielt keine Rolle. =)
 
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nikiburstr8x am 14.07.2009 20:27 schrieb:
Suuk am 14.07.2009 19:37 schrieb:
Hey ich zocke auch seit 91 hallo :)

Nicht alle Spiele wie gesagt es gibt spiele die aufgrund von Überzeugung mal was besonderes zu machen gemacht worden sind (DSA1) - sowas gibt es in der Form heutzutage nicht mehr.
Das kann ich nicht bestätigen. Schau dir Anno 1404 an ;-) .
In dem Spiel steckt genügend "Herzblut".

Auf Konsole sind solche "Herzblut"-Spiele meiner Meinung nach öfter verteten, ob damals oder heute spielt keine Rolle. =)


Natürlich steckt in Anno 1404 viel Herzblut das muss aber nicht heißen dass das die Regel ist. Ob Konsole oder PC ist auch nicht wichtig, da es im generellen weniger Spiele gibt die mit viel Liebe zum Detail gemacht werden und fiese Bugs gibt es auf den Konsolen auch sogar weit aus üblere als ich jemals gedacht hatte:
http://www.areagames.de/artikel/detail/Prototype-PS3-Bug-verhindert-Spielstart/101972
Da sieht man wie wichtig Spiele für manche Enwickler sind


Damals gab es sicherlich mehr Spiele die mit Herzblut gemacht worden sind als heute. Das betrifft ganz besonders die Konsolen. Außerdem soooo viele exclusiv titel gibt es nicht mehr auf Konsolen sehr sehr vieles ist plattformübergreifend mittleweile was ja nicht unbedingt gut sein muss, um wieder zurück zu Alan Wake zu kommen.
 
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Ich mag halt nur nicht solche Aussagen wie "Konsolen machen die Egoshooter kaputt" etc.pp

Das stimmt aber :-D

Und das beste ist, es ist nicht nur eine subjektive Meinung, sondern lässt sich empirisch erfassen^^
Die Begründungen sind zahlreich und würden hier den Rahmen sprengen, aber einige Beispiele will ich dann doch erwähnen.
Da wäre zB das letzte UT, das von der Mehrheit als Rückschritt gegenüber den früheren Teilen empfunden wird. Da die Jungs von Epic bzw Digital Extremes gemeinhin als Shooter Profis gelten, wäre es falsch anzunehmen, dass sie von heute auf morgen ihr Handwerk verlernt haben. Wahrscheinlicher dagegen ist, dass UT3 ein Produkt von vielen Kompromissen ist, die man wegen der Spielbarkeit auf den Konsolen eingehen musste.
Dann wäre da das Aiming und die Crosshairs. Lange Zeit hatte ich als Crosshair nur einen einzigen kleinen Punkt. Man war gewohnt extrem genau zu zielen, nur ein bisschen zu weit links oder rechts und man hat nicht getroffen. Heute sind die Crosshairs wieder riesig, genauso wie die Hitzones und damit ist das ganze System viel zu verzeihlich. Oftmals schiesst man 5 Meter daneben und landet trotzdem ein Headshot.
Die Spielerslots pro Server sind damals stetig gestiegen: 16 - 32 - 64 -150 , aber auf einmal hat das alles gestoppt und man ist quasi auf 16 als Standard wieder zurückgefallen. Schon ein ziemlich krasser Anachronismus, vor allem wenn man mal bedenkt wie sehr sich Datentransfer-Strukturen verbessert haben.
Früher haben einzelne Matches teilweise 2 Stunden und mehr gedauert. Der Kampf tobte hin und her und war dadurch immer spannend. Heute dauert eine Runde durchschnittlich 10-20 Minuten. Nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil die Server-Parameter auf den Konsolen einen engeren Rahmen bieten. Dh im Übrigen auch insgesamt weniger Abwechslung.
Dann die Steuerung, vieles was eigentlich längst als Standard galt wird heute einfach gestrichen, zB Neigen oder Hinlegen. HP regeneriert man heutzutage sowieso fast nur noch automatisch. Echte Medic Klassen findet man nur noch selten, was einem Spiel viel Taktik nimmt.
Die alten BFs galten seinerzeit als Arcade-Shooter, im Vergleich zu heute wirken sie nahezu wie taktische Schwergewichte vom Schlage eines OFP^^
Zieht man die gute Grafik und hammergeile Inszenierung heutiger Shooter ab, dann bleibt spielerisch nicht mehr viel übrig. Muss dabei zugeben, dass ich mich allzu häufig auch von der Inszenierung hypnotisieren lasse ;-)
Erst wenn man später keine Lust auf nochmaliges Durchspielen hat, merkt man wie spielerisch mau es doch war. Höchstens Gamerscore bzw Achievements können dann noch motivieren, falls man auf sowas steht ;-)
Die immer gängiger werdende Praxis, Spiele nur auszuleihen oder schnell wieder zu verkaufen, spricht Bände.

Übrigens, der allgegenwärtigen "Verkäschualiesierung" möchte ich an dieser Stelle keine Schuld an der Entwicklung geben. Schliesslich haben sich andere Genre auch weiterentwickelt und es gibt zahlreiche sehr anspruchsvolle Games auf den Konsolen. Das gilt aber eben nicht für den Ego-Shooter......... ;-) :-|
 
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Suuk am 14.07.2009 19:09 schrieb:
Das mit dem ausreizen war mal so - du musst dir über eins Gedanken machen - die multimediale welt dreht immer schneller - Die grafische Entwicklung schreitet weit aus schneller voran als damals - nicht umsonst haben wir physics,cuda und bald die nächste generation an grafikkarten man redet über raytracing und id Software plant schon nach der id Tech 5-Engine die möglicherweise nächste Generation von Grafikengines nicht auf Polygon basis (Voxel). Bei Konsolen ist die Hardware gegeben - verändern kann man nur per Software was - jedoch das Limit ist gegeben . In dieser Zeit wird die PC hardware der Konsolen Hardware ums dreifache wenn nicht sogar höher überlegen sein.
"Medium"-Pcs lol Spiele auf dem PC sind skallierbar vielleicht weiß du das nicht - selbst ein Arma2

Irgendwie blick ich da nicht mehr ganz durch:
Einerseits trauerst du den alten DSA-Spiele nach, andererseits willst du aber immer bessere Grafik, Sound und Physik. Schärfere Texturen und noch detailliertere Charaktere machen eben noch kein besseres Spiel... was du ja eben selber geschrieben hast.

Zum Thema skallierbar:
Sprüche wie: "Bäh, nur Windows Vista" oder andere "Was kein DX10?". Dann wieder:"Die sollen erst mal DX9 ausreizen", etc.. kenn ich eigentlich nur von PClern.
Dass der PC schnellere Hardwareentwicklungen durchmacht, hab ich nie bestritten.
Das ist aber eben auch ein wenig ein Nachteil.
Ich habe wirklich viele Kunden, die sich inzwischen eine Konsole zugelegt haben. Eben aus dem Grund, weil sie nicht aufrüsten wollen/können.
Wir dürfen hier nicht vergessen, dass hier, auf dieser Page sich schon Leute rumtreiben, die sich gerne damit beschäftigen, ihren PC zu tunen. Auch ich hab früher (386er-Zeiten) Mainboards gewechselt. Aber der Grossteil der Spieler will nicht am PC rumwerken.
 
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McDrake am 14.07.2009 22:04 schrieb:
Irgendwie blick ich da nicht mehr ganz durch:
Einerseits trauerst du den alten DSA-Spiele nach, andererseits willst du aber immer bessere Grafik, Sound und Physik. Schärfere Texturen und noch detailliertere Charaktere machen eben noch kein besseres Spiel... was du ja eben selber geschrieben hast.

Zum Thema skallierbar:
Sprüche wie: "Bäh, nur Windows Vista" oder andere "Was kein DX10?". Dann wieder:"Die sollen erst mal DX9 ausreizen", etc.. kenn ich eigentlich nur von PClern.
Dass der PC schnellere Hardwareentwicklungen durchmacht, hab ich nie bestritten.
Das ist aber eben auch ein wenig ein Nachteil.
Ich habe wirklich viele Kunden, die sich inzwischen eine Konsole zugelegt haben. Eben aus dem Grund, weil sie nicht aufrüsten wollen/können.
Wir dürfen hier nicht vergessen, dass hier, auf dieser Page sich schon Leute rumtreiben, die sich gerne damit beschäftigen, ihren PC zu tunen. Auch ich hab früher (386er-Zeiten) Mainboards gewechselt. Aber der Grossteil der Spieler will nicht am PC rumwerken.
[/quote]


Hey das eine hat nichts mit dem anderen zu tun - ich habe nur gesagt dass es nicht nur ums Geld ging damals und dass heutige 3dshooter hauptsächlich aufgrund von Geld auf Konsolen rauskommen b.z.w die Leadplattfrom die Konsole ist. Bessere Grafik ist auf dem PC möglich warum sollte man also nicht davon gebrauch machen? Genau so eine präzisere Steuerung. Es geht hierbei darum dass man mehr Möglichkeiten hat und man nicht eingeschränkt ist bzw Kompromisse machen muss.

oceano hat ein excellenten Aufsatz darüber geschrieben was das für Nachteile hat ganz besonders im 3dshooter Bereich. Lesen!

Natürlich hat eine Konsole Vorteile - jedoch sollten deine Kunden alle mit einbeziehen dass sie mehrere Jahre auf einer alten Hardware sitzen bleiben da es kein update gibt und das muss nicht unbedingt vorteilhaft sein. Weißt du alle werden es irgendwann merken wenn die Hardware in der pc Welt zu weit fortgeschritten ist. Nicht umsonst hat einer meiner Kumpels sein PC wieder aufgerüstet zum spielen obwohl er doch eine ps3 daheim rumstehen hat.
 
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Suuk am 14.07.2009 19:27 schrieb:
ABER man könnte solche spiele auch mit Maus und Tastatur spielen (sie dafür perfect optimieren) und hätte dadurch eine präzisere punktgenau steuerung - man wäre weit aus schneller untewegs mit der Maus auf dem Bildschirm und man könnte viel fiesere punktgenaue moves hinlegen
Was eig. nicht perfekt ist.
Das ist "e-sport-realismus", mit realistischem Schießen hat das nichts zu tun. Mit Pads kommt das fast richtiger rüber.

(BTW bin wie Bonkic überhaupt kein Only-Konsolero, selber habe ich nicht mal eine...)

oceano am 14.07.2009 21:33 schrieb:
Dann wäre da das Aiming und die Crosshairs. Lange Zeit hatte ich als Crosshair nur einen einzigen kleinen Punkt. Man war gewohnt extrem genau zu zielen, nur ein bisschen zu weit links oder rechts und man hat nicht getroffen. Heute sind die Crosshairs wieder riesig, genauso wie die Hitzones und damit ist das ganze System viel zu verzeihlich. Oftmals schiesst man 5 Meter daneben und landet trotzdem ein Headshot.
Wenn man daneben ballert ist es immer noch daneben. (Sonst wäre ich viel besser^^)
Die Spielerslots pro Server sind damals stetig gestiegen: 16 - 32 - 64 -150 , aber auf einmal hat das alles gestoppt und man ist quasi auf 16 als Standard wieder zurückgefallen.
Welche UT-Map verträgt wirklich 64++ Spieler?
Außerdem! MAG anyone?
Das geht auf Konsole also genauso, wenn man wollte....
Heute dauert eine Runde durchschnittlich 10-20 Minuten. Nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil die Server-Parameter auf den Konsolen einen engeren Rahmen bieten. Dh im Übrigen auch insgesamt weniger Abwechslung.
Und das weißt du woher?
Warum sollten Konsolen mit langen Runden Probleme haben, das wäre ja sinnfrei.
Ich denke aber das die Mehrzahl der Spieler keine solangen Runden spielen will. Ich auch nicht...
Dann die Steuerung, vieles was eigentlich längst als Standard galt wird heute einfach gestrichen, zB Neigen oder Hinlegen.
Gibt es auf Konsole auch immer wieder... MoH-Airborne steuerte sich gerade beim Neigen deutlich besser wie am PC. Man hat ja 2 Sticks und zwei analoge Schultertasten die man für sowas nutzen kann.
HP regeneriert man heutzutage sowieso fast nur noch automatisch.
Und das hat genau was mit Konsolen zu tun? Damit hat nach meiner Erinnerung CoD2 angefangen, damals war es glaube ich noch hauptsächlich ein PC-spiel.
Echte Medic Klassen findet man nur noch selten, was einem Spiel viel Taktik nimmt.
Hat wieder nichts mit Konsole zu tun?! TF2 hat doch dort genauso einen Medic.

Übrigens, der allgegenwärtigen "Verkäschualiesierung" möchte ich an dieser Stelle keine Schuld an der Entwicklung geben.
Also dem würde ich viel eher die "Schuld" dafür geben das Shooter heute nicht mehr so sind wie du sie dir wünscht als den Konsolen.
 
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crackajack am 14.07.2009 22:49 schrieb:
Suuk am 14.07.2009 19:27 schrieb:
ABER man könnte solche spiele auch mit Maus und Tastatur spielen (sie dafür perfect optimieren) und hätte dadurch eine präzisere punktgenau steuerung - man wäre weit aus schneller untewegs mit der Maus auf dem Bildschirm und man könnte viel fiesere punktgenaue moves hinlegen
Was eig. nicht perfekt ist.
Das ist "e-sport-realismus", mit realistischem Schießen hat das nichts zu tun. Mit Pads kommt das fast richtiger rüber.

Dort genau so wenig und meiner Meinung nach noch viel weniger da die Steuerung viel zu ungenau ist. Ein Sportschütze kann auch sehr schnell reagieren er muss sich nicht erst 2sekunden um seine Achse drehen - er kann auch punktgenau sein Ziel treffen (wäre ja auch seltsam wenn nicht) das kommt bei einer Maus meiner Meinung nach besser rüber.

Noch realistsicher wäre es sicherlich mit einer Wiimote oder ähnlichen gerät aber nur weil man selber mit der ganzen Hand zielen muss
 
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Suuk am 14.07.2009 23:06 schrieb:
Dort genau so wenig und meiner Meinung nach noch viel weniger da die Steuerung viel zu ungenau ist. Ein Sportschütze kann auch sehr schnell reagieren er muss sich nicht erst 2sekunden um seine Achse drehen - er kann auch punktgenau sein Ziel treffen (wäre ja auch seltsam wenn nicht) das kommt bei einer Maus meiner Meinung nach besser rüber.
Also bis ich auf 300 Meter Punktgenau treffe (liegend), muss ich mich erst mal 10 Sekunden konzentrieren ;)
 
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Zitat: (Original von Suuk am 14.07.2009 19:27)
ABER man könnte solche spiele auch mit Maus und Tastatur spielen (sie dafür perfect optimieren) und hätte dadurch eine präzisere punktgenau steuerung - man wäre weit aus schneller untewegs mit der Maus auf dem Bildschirm und man könnte viel fiesere punktgenaue moves hinlegen

Was eig. nicht perfekt ist.
Das ist "e-sport-realismus", mit realistischem Schießen hat das nichts zu tun. Mit Pads kommt das fast richtiger rüber.

Was das Justieren der Waffe angeht stimme ich sogar zu. Der Punkt ist aber, dass man mit dem Rechten Analogstick nicht nur die Waffe steuert, sondern vor allem den Blick. Und das kann wiederum die Maus realitätsnäher, weil schneller und präziser. Schau doch mal abwechselnd von links nach rechts. Du wirst merken, man "zieht" seinen Blick nicht, sondern fokussiert blitzschnell von einem Punkt zum nächsten.
Insgesamt wirkt die Maussteuerung also natürlicher. Die eigentlich unrealistische Waffenbewegung fällt kaum störend auf, da der Durchschnittsspieler doch sowieso nur recht selten schiesst^^, dafür blickt er aber den ganzen Tag :-D

Wenn man daneben ballert ist es immer noch daneben. (Sonst wäre ich viel besser^^)

Du weisst, was ich meine :-P

Welche UT-Map verträgt wirklich 64++ Spieler?

An der Stelle war ich nicht mehr zwingend bei UT

Außerdem! MAG anyone?

Touché! :-D
Trotzdem bis auf weiteres die berühmte Ausnahme von der Regel. Nach Jahren der Stagnation ist es aber auch verdammt nochmal an der Zeit, die Evolution wieder aufzunehmen. Zumindest im Hinblick auf die Spielerzahl. Obs spielerisch auch so konsequent ist, wird sich zeigen.

Und das weißt du woher?
Warum sollten Konsolen mit langen Runden Probleme haben, das wäre ja sinnfrei.
Ich denke aber das die Mehrzahl der Spieler keine solangen Runden spielen will. Ich auch nicht...

Naja, seinen eigenen Server kann man doch viel stärker konfigurieren als über XBL oder PSN. :-o

Gibt es auf Konsole auch immer wieder... MoH-Airborne steuerte sich gerade beim Neigen deutlich besser wie am PC. Man hat ja 2 Sticks und zwei analoge Schultertasten die man für sowas nutzen kann.

Du sagst es: "immer mal wieder"..... "immer mal wieder" ? Standard ;-)
Ich vermute auch mal, dass das Fehlen solch einfacher Befehle in erster Linie der begrenzten Anzahl der Buttons geschuldet ist.

Und das hat genau was mit Konsolen zu tun? Damit hat nach meiner Erinnerung CoD2 angefangen, damals war es glaube ich noch hauptsächlich ein PC-spiel.

Kunststück^^ Damals war das Genre noch so gerade hauptsächlich auf dem PC beheimatet. Die Wahrscheinlichkeit war also insgesamt grösser, dass dort irgendein Heini mit so ner dummen Idee ankommt^^
Dabei war Call Of Duty damals noch ein Shooter unter vielen, spielerisch aber schon immer sehr einfach gehalten. Kein Wunder, dass sich ausgerechnet dieses Modell auf den Konsolen am stärksten etablierte :-D

Also dem würde ich viel eher die "Schuld" dafür geben das Shooter heute nicht mehr so sind wie du sie dir wünscht als den Konsolen.

Dann muss es reiner Zufall sein, dass das Genre ausgerechnet seit dem Zeitpunkt stagniert oder sich gar zurückentwickelt, seit es die Plattform gewechselt hat. ;-)
Und wieso ist ausgerechnet der Shooter am stärksten von der Verkäschualisierung betroffen? Warum ist Streetfighter IV nicht auch viel einfacher und abgespeckter als seine Vorgänger? Wieso ist Ninja Gaiden dann so ein hammerhartes Game? Wieso gilt Demons Souls schon jetzt als eines der härtesten Rollenspiele aller Zeiten? Weshalb hat FIFA09, besonders die Konsolen-Versionen!, so einen starken Schritt in Richtung Simulation gemacht? Ausgerechnet FIFA, der ehemalige Arcade-Kick schlechthin.
Weil solche Spiele halt perfekt mit Konsole und Pad harmonieren und man sie deshalb ruhig weiter entwickeln und anspruchsvoller machen kann.
 
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McDrake am 14.07.2009 22:04 schrieb:
Sprüche wie: "Bäh, nur Windows Vista" oder andere "Was kein DX10?". Dann wieder:"Die sollen erst mal DX9 ausreizen", etc.. kenn ich eigentlich nur von PClern.
Dass der PC schnellere Hardwareentwicklungen durchmacht, hab ich nie bestritten.
Das ist aber eben auch ein wenig ein Nachteil.
Ich habe wirklich viele Kunden, die sich inzwischen eine Konsole zugelegt haben. Eben aus dem Grund, weil sie nicht aufrüsten wollen/können.
Wir dürfen hier nicht vergessen, dass hier, auf dieser Page sich schon Leute rumtreiben, die sich gerne damit beschäftigen, ihren PC zu tunen. Auch ich hab früher (386er-Zeiten) Mainboards gewechselt. Aber der Grossteil der Spieler will nicht am PC rumwerken.

Dann sollten sie einfach jemanden fragen, der sich damit auskennt, der stellt ihnen dann einen PC zusammen, mit dem sie dann die nächsten 2-3 Jahre zocken können. Ich verstehe die ganze Diskussion sowieso nicht. Am PC spielen war noch nie so billig, wie in der heutigen Zeit.
 
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oceano am 15.07.2009 01:18 schrieb:
Naja, seinen eigenen Server kann man doch viel stärker konfigurieren als über XBL oder PSN. :-o
Das mag sein. Aber wie man sieht, sind viele Konsoleros mit den Einstellungen zufrieden. Ich weiß auch gar nicht ob man nicht auch einfach höhere Siegbedingungen einstellen kann und damit das Spiel verlängern kann, so wie du es willst, aber sofern es nicht geht, scheint es auch niemand zu vermissen. Und sofern es geht, löst sich dein Argument eh in Luft auf.

Du sagst es: "immer mal wieder"..... "immer mal wieder" ? Standard ;-)
Ich vermute auch mal, dass das Fehlen solch einfacher Befehle in erster Linie der begrenzten Anzahl der Buttons geschuldet ist.
Nö, ich denke weil neigen schlicht ein unnötiges Feature ist. Benutze ich eig. nie. Das erste mal das es wirklich sinnig wirkte, war beim angesprochenen Airbone auf Konsole.
Buttons gibt es meist genug. Wenn man will, bekommt man auch sowas einfaches hin wie sofort umdrehen bzw. im bestimmtem Winkel drehen hin. z.B. RE4.

Dabei war Call Of Duty damals noch ein Shooter unter vielen, spielerisch aber schon immer sehr einfach gehalten. Kein Wunder, dass sich ausgerechnet dieses Modell auf den Konsolen am stärksten etablierte :-D
Konsole war imo immer schon massenmarktnäher, familienspasstauglicher und damit auch dem Casualmarkt näher. Eh klar das man das Produkt das mit Turok (imo war das der erste Shooter) erste Schritte auf der Konsole wagte, etwas den Spielgewohnheiten angepasst hat.
Aber ganz ehrlich, selbst ein Turok war imho damals schon nicht wirklich anders wie ein Unreal. Turok hatte sogar sowas ähnliches wie WASD. Die 4 C-Tasten wurden zur Bewegung genutzt, während man mit Stick, ähnlich der Maus die Sicht drehte und gleichzeitig zielte.
Und das Genre hat sich allgemein weiterentwickelt. Hätte es Konsolen überhaupt nicht gegeben, hätte man den Massenmarkt halt direkt am PC ansprechen versucht. Dann wäre das Genre wohl genauso wie du es dir auch nicht wünscht. Wobei ich ehrlich immer noch nicht wirklich weiß was wegen Konsolen schlechter geworden wäre. außer der unterschiedlichen Steuerung die nun mal eine etwas angepasste Spielgeschw. erfordert gibt es imo keinen wirklichen Unterschied.

Dann muss es reiner Zufall sein, dass das Genre ausgerechnet seit dem Zeitpunkt stagniert oder sich gar zurückentwickelt, seit es die Plattform gewechselt hat. ;-)
Leichter ist es nicht geworden- man spielt ja mit dem uuuuur-ungenauen Pad. ;-) :-P
(Ein Crysis spielt man auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad ziemlich ohne Probleme durch, während ich nun schon Jahre an den psychischen Folgen des Scheiterns am zweiten Schwierigkeitgrads bei Perfekt Dark hadere. :ugly: Ernsthaft das ist imo so bockschwer wie OFP&Co.)

Mit dem Schritt zu Konsole wurde erstmals so richtig der Massenmarkt angesprochen. Mag sein das man da ein bisschen was geändert hat, aber wie gesagt, au0er der Steuerung....
 
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Shadow_Man am 15.07.2009 05:33 schrieb:
Dann sollten sie einfach jemanden fragen, der sich damit auskennt, der stellt ihnen dann einen PC zusammen, mit dem sie dann die nächsten 2-3 Jahre zocken können. Ich verstehe die ganze Diskussion sowieso nicht. Am PC spielen war noch nie so billig, wie in der heutigen Zeit.
Man könnte jemanden Fragen. Ich selber hab auch schon Freunden und sogar Kunden diesbezüglich weitergeholfen. Aber eben... es ist mit Umtrieben verbunden und die heutige Gesellschaft ist nun mal eher lasch geworden ;)
Und ein PC ist, wenns ums reine Spievergnügen geht, ein wenig komplizierter als eine Konsole. Treiberunpdates, Antivirenprogis, etc.

Und ich habe selber gemerkt, dass die PC-Preise zur Zeit wirklich recht tief sind. Aber vielleicht hat das eben damit zu tun, dass der technische Fortschritt jetzt gerade nicht so schnell vonstatten geht, weil die Konsolen, auf denn die spiele rauskommen, eben einigermassen Limitiert sind.
Ich find das aber gar nicht übel, wenn mal wieder versucht wird die heutige Hardware auszureizen.
Dies gilt sowohl für PC, als auch für Konsolen.
Denn das hat in meinen Augen einen sehr begrenzten negativen Einfluss auf die Qualität der Spiele.
 
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"Konsolen machen Ego-Shooter kaputt."

Die These kann ich nicht teilen, nicht einmal ansatzweise nachvollziehen, obwohl ich auf allen größeren Plattformen (N64, PSP, DS, Wii, Cube, XB360, PS3, PC) Shooter unterschiedlichster Art gespielt habe.

Mir fällt auf, dass gerade einige Shooter auf Konsole durchweg intelligenter und spielbarer konzipiert wurden, als ihre angeblich stets überlegenen Konkurrenten auf dem PC.
GoldenEye64 und Perfect Dark demonstrieren noch heute, wie eingängige und perfekt aufgebaute Shooter aussehen müssen. Auch die Steuerung ist da kaum ein limitierender Faktor. Da gelingen präzise Körper- und Kopftreffer genauso, wie bei einem PC-Shooter. Bei beiden Titeln ist das gar erforderlich, da die höheren Schwierigkeitsgrade aufgrund geringer Munitionsvorräte und starker Körperpanzerungen der Gegner förmlich das Headshot-Gameplay erzwingen.

Far Cry auf der XBox bot Gameplayideen (spezielle Fähigkeiten, beeinflussbares Gameplay) lange vor Crysis. Richtig dreist wurde es erst, als man die modifizierten Features aus dem Spiel bei Crysis als Neuerung und Innovation lobte. Auf Konsole gibt es die intelligenteste Ego-Adventure-Trilogie (Metroid Prime). Die Kombination aus Orientierung (anspruchsvolles Leveldesign!), Kämpfe gegen verschiedene Gegner mit verschiedenen Schwerpunkten und teils fordernden Rätselelementen, ist einfach einmalig. Da kommt nicht einmal der Vorzeigeshooter HL(1!) ran - zumindest, wenn man auf Spiele mit Action steht, die nicht nur einfaches Ballern und einige Sprungabschnitte bieten.
Das Konsolenspiel Resident Evil 4 zeigte, wie man Action und Survival perfekt und motivierend verknüpfen kann. Vom grandiosen Leveldesign und der effektvoll erzählten B-Story ganz zu schweigen.

Selbst am aktuellen und optischen eher schwachen Wii-Shooter "The Conduit" sehe ich nicht, warum ein Konsolenshooter ein Genre beeinträchtigen, oder generell "schlechter spielbar" machen soll. Für 6 Stunden bekommt man intuitive und schnelle Action gegen Menschen, Aliens und andere Viecher präsentiert. Übliche B-Story mit den üblichen eher seichten Figuren. Tolle Steuerung, konstante FPS. Bis auf die Grafik empfinde ich das Spiel kaum schwächer als den Primus HL2 auf dem PC. Fire & Forget.

Hochgelobte Spiele wie etwa HL2 waren nun auch nicht gerade Gameplayinnovationen oder sonderlich "intelligent" - aber viele PC-Spieler sehen das Spiel als "Referenz" an, wogegen kein Konsolenshooter angeblich anstinken kann . Es war halt ein normaler und linearer Shooter mit netten Ideen aber teils unerträglich langatmigen Fahrzeugabschnitten. Keine echte bzw. vernünftig präsentierte Story oder besonderes Spielverhalten (Grav-Gun bereichtet das Gameplay nun nicht sonderlich stark).

Spielrelevanz oder "qualitative Rückschritte" von den Spielerzahlen im MP abzuleiten finde ich auch recht zweifelhaft. Der MP aus Gears of War ist klein aber perfekt abgestimmt. Wenn ich da an BF2 und Joint Ops denke, wo viele Spieler nicht unbedingt viel Tiefe brachten oder das Gameplay schlüssiger erschienen ließen. Gerade beim anspruchsvollen Joint Ops hätte ich eine stärkere Beschränkung der Spielerzahl als Bereicherung für das Gameplay empfunden. Bei einem Arcarde-Shooter wie BF2 kann man mit dem Chaos noch leben. Generell bin ich der Ansicht, dass Shooter mit einer überlegten Spieleranzahl mehr punkten, als durch pure Masse. Ein Quake Wars funktioniert vornehmlich deshalb so gut, weil aufgrund der wenigen Spieler die taktischen und strategischen Facetten des Spiel perfekt betont werden. So wird auch auf öffentlichen Servern ein halbwegs vernünftiges Teamplay erzwungen.
Für mich machen Shooter auf allen Plattformen Sinn. Einen Qualitätsabfall begünstigt durch die Konsolen kann ich auch bei der erzwungenen objektiven Perspektive beim besten Willen nicht erkennen. Call of Duty 4 wird ja auch als Heiland gesehen, und alle freuen sich auf den Nachfolger. Obwohl das Spiel eine Lead-Entwicklung für die 360 war.

Regards, eX!
 
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Bist du denn nicht aber auch jemand, der an aktuellen Titeln kaum ein gutes Haar lässt und Multiplattform-Verwurstungen verteufelt? Da du gerade das Uralt-Juwel Goldeneye angesprochen hast, wie hat dir denn die letzte James Bond Versoftung QoS gefallen?^^

Resident Evil4 lass ich als Beispiel nicht gelten, weil ich schon explizit von Ego Shootern spreche. Story und Präsentation stehen auch nicht zur Debatte, weil sie nichts mit dem Gameplay zu tun haben. Ausserdem hab ich schon gesagt, dass ich aktuellen Titeln die grandiose Inszenierung nicht abspreche und mich sogar hin und wieder selbst davon einlullen lasse und somit über kaum vorhandenes Gameplay hinwegsehe.
Typische Ausleihspiele halt, die man einmal durchspielt (in 4-8 Stunden), gross staunt, aber dann auch wieder schnell vergisst.
Spielrelevanz oder "qualitative Rückschritte" von den Spielerzahlen im MP abzuleiten finde ich auch recht zweifelhaft. Der MP aus Gears of War ist klein aber perfekt abgestimmt. Wenn ich da an BF2 und Joint Ops denke, wo viele Spieler nicht unbedingt viel Tiefe brachten oder das Gameplay schlüssiger erschienen ließen.

Dem muss ich energisch wiedersprechen :-P
Es ist doch nicht schwer vorzustellen, dass mehrere Spieler + damit verbundene grössere Maps mehr Abwechslung und somit auf Dauer mehr Langzeitmotivation versprechen. Besonders Joint Ops hat das hervorragend umgesetzt. Während die meisten Spielepackungen nur riesige Schlachtfelder und gewaltige Schlachten versprechen, hat sie JO tatsächlich geliefert. Sogar Logistik spielte eine Rolle, weil Soldaten und Material permanent von weit enfernten Basen an die Front transportiert werden mussten. Wofür es im Übrigen in vorbildllicher Weise Punkte gab. Und das waren dann meistens auch keine langweiligen oder gemütliche Transporte, weil wegen der grossen Spieleranzahl ständig und überall was los war.
Bei Call Of Duty stellt sich dagegen mittelfristig eine gewisse Routine ein, irgendwann kennt man die Maps, die Laufwege, die interessanten Positionen. Das beginnt schon direkt nach dem Start, wenn man genau weiss wo man hinlaufen darf und wo nicht, weil einen dort mit 99% Wahrscheinlichkeit ne Granate erwartet, die von der anderen Seite der Map geworfen wird :ugly:
Gears2 kommt meines Wissens auch nicht sooo gut im MP an. Nicht zuletzt auch wegen den unfairen Vorteilen, die der Hoster geniesst. Störende Lags wirken sich bei kleiner Spielerzahl auf kleinen Maps viel stärker aus.
QuakeWars war der letzte Shooter den ich sehr gerne und sehr ausgiebig gespielt hab. Aber auch hier schlich sich irgendwann Routine ein. Immerhin hat es sich noch wie ein echter "PC-Shooter" angefühlt, der präzises Aiming und schnelle Ausweichbewegungen erforderte. Dazu noch ein durchdachtes Klassen-System und intelligentes Missionsdesign. Leider insgesamt gefloppt. Auf den Konsolen sowieso kaum angenommen. Wieso wohl^^

Naja, schluss jetzt mit dem Lamentieren, dann wird sich eben auf die hammer Blockbuster Inszenierung von Modern Warfare2 gefreut :-]
 
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oceano am 15.07.2009 18:32 schrieb:
Bist du denn nicht aber auch jemand, der an aktuellen Titeln kaum ein gutes Haar lässt und Multiplattform-Verwurstungen verteufelt? Da du gerade das Uralt-Juwel Goldeneye angesprochen hast, wie hat dir denn die letzte James Bond Versoftung QoS gefallen?^^
Ja, ich kritisiere Shooter (wegen der inhaltlichen Impotenz, den oft laienhaften Inszenierungen und der mangelnden Motivation). Ziehe aber bezogen auf die inhaltlichen Faktoren keine Rückschlüsse auf die Herkunft. Bei Ports kritisiere ich primär technische Mängel, die das Spiel auf dem PC nicht angenehm / optimal spielbar machen. Beim Gameplay selbst (wenn wir alle anderen Punkte ausklammern) kann ich keine Verschlechterung feststellen, nur weil Shooter X von der Konsole kommt. An einem automatischen Regenerationssystem mag ich mich nicht aufhängen. Quantum of Solace war imho auf Wii eine Katastrophe (technisch), auf der Box ein ordentlicher Feierabendshooter, der aber nicht an das Design und die Spielbarkeit von GoldenEye 64 rankam. Kein wirklich schlechtes Spiel, kein schlechter Shooter aber einfach zu gewöhnlich.
Typische Ausleihspiele halt, die man einmal durchspielt (in 4-8 Stunden), gross staunt, aber dann auch wieder schnell vergisst.
Aber waren das normale SP-Shooter nicht schon immer? Wenn ich mich an Doom 1, 2 ,3, Duke Nukem 3D, Hundefels + Rückkehr zum Hundefels, Blood 1 & 2, Quake 1, 2, 4 und ähnliche Titel entsinne, dann komme ich zum Ergebnis, dass diese Spiele auch vom Gameplay "zugänglich" und eher anspruchslos waren - was ja nicht schlimm ist, da es eben Shooter sind, die möglichst viel Action und Kurzweil bieten müssen. Diese Spiele waren / sind Ikonen auf dem PC, aber nun wirklich nicht intelligenter oder vom Gameplay fordernder als ein Perfect Dark oder das vom Design eher unterdurchschnittliche "The World is not enough" bzw. der durchaus gelungene Shooter "Black" (alles Konsole). Quake, Doom und Co wurden ebenfalls auf Konsole portiert, ohne großartig Federn lassen zu müssen. Bei Quake 2 auf dem N64 war die Steuerung natürlich anders, aber das Gameplay war exakt so, wie auf dem PC.

Alle Spiele sind relativ kurz, relativ einprägsam und bieten relativ wenig Langzeitmotivation (wenn man den MP nicht berücksichtigt). Nur verbindet man sicherlich mit Quake 2 gewisse Erinnerungen. "Ach, der erste richtig geile Shooter mit toller Grafik", "Mein erstes LAN-Spiel", "für das Spiel kaufte ich mir meine erste Open-GL-Karte". Vielleicht lassen diese Punkte in der Erinnerung der Spieler die alten Titel besser erscheinen, als sie womöglich waren. Alles coole Shooter, aber das Gameplay beschränkte sich tatsächlich nur auf das banale Umnieten von Figuren in damals neuartigen und technisch visionären Umgebungen (beim Duke kam der Humor dazu...bei Blood eben die übertriebene Brutalität).

Das Shootergenre im SP hat sich nicht entwickelt, bzw. nicht konsequent genug. Das ist kaum die Schuld der Konsole, sondern der Kunden. NOLF1 war ja quasi der Testlauf einer neuen Shootergeneration. Keiner wollte es auf dem PC (!) kaufen. Und auch der PS2-Port kam nicht gut an (wobei da eher technische Macken verantwortlich waren).

Es ist doch nicht schwer vorzustellen, dass mehrere Spieler + damit verbundene grössere Maps mehr Abwechslung und somit auf Dauer mehr Langzeitmotivation versprechen.
Das ist imho stark von der subjektiven Auffassung und des Geschmacks abhängig. Für mich enden große Areale mit vielen Spielern oftmals im Chaos. Aus offener Taktik wird permanente Hektik. Ich fühle mich bei "kleinen" Spielen besser aufgehoben, weil dort schlicht der Einzelne im Verbund mit dem Team etwas bewirken kann, während ich mich als einer von 64 Spielern bei BF2 eher unwichtig fühle, und von ungehobelten Spielern auch so behandelt werde. ^^
Naja, schluss jetzt mit dem Lamentieren, dann wird sich eben auf die hammer Blockbuster Inszenierung von Modern Warfare2 gefreut :-]
Da stimme ich zu. Wobei das für mich auch so ein Ausleihspiel für 6 Stunden ist, wie auch Call of Juarez, The Conduit, FEAR 2...

Regards, eX!
 
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