AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?
Boesor am 30.09.2008 12:37 schrieb:
Saug0r am 30.09.2008 12:16 schrieb:
Seit dem Publisher wie EA Firmen die wirklich geniale Spiele entwickelt haben zerstörten für ihren Profit und ihren Ruf. (Bei Origin bspw. hat man 2 Brüder dazugebracht ihre Firma aufzugeben die sie sich zusammen aufgebaut hatten)
Nein, wie rührend, ich sehe es direkt vor mir, wie die Schlapphüte von EA mit gezogenen Waffen dem weinenden und zitternden Brüderpaar die Unterschrift über den Verkauf der Firma abpressen.
Hallo? jemand zu hause? Klassisches Geschäft, einer kauft, aber einer muss auch verkaufen. Also sei nicht so naiv und stell die armen Kerle hier als Opfer hin.
Wenn du das so verstehst, dann gut, spricht evtl für deine Auffasungsgabe, ich wollte damit eigentlich nur sagen, das die Publisher nicht immer zum positiven für uns Spieler in das Geschehen eingreifen.
Titel die man wirklich gerne sehen würde, aber leider Teil eines abgesägten Programmierstudios geworden sind, werden im Schrank lliegen gelassen wegen Lizenzstreitigkeiten. (bspw Outcast oder an eine andere Programmiergruppe übergeben wie farCry). Weil der Publisher von Jahr zu Jahr auch mehr ausgeben muss, weil jährlich mehr Spieler hinzukommen, das kann kein Grund sein das man eine erfolgreiche Spieleserie wie bspw die Ultima Reihe so beendet. Richard Garriot wollte damals UIX noch nicht veröffentlichen aufgrund der vielen Bugs. Es war das erste 3D Ultima und EA hat sie gezwungen zu veröffentlichen, das haben die Brüder nicht mitgemacht.
Also standen die Publisher mehr oder weniger mit den Waffen des Geldes vor ihren Schreibtischen.
Boesor am 30.09.2008 12:37 schrieb:
Saug0r am 30.09.2008 12:16 schrieb:
Und dank euch Spielezeitschriften die bereitwillig über alles neue berichten solange die Hauptsache ne dicke Grafik und Spielbarkeit vorliegt.
Wenn man das sagt wird man verwarnt und schlimmeres gefedert und geteert aber ehrlich betrachtet wird es meistesn nicht.
Ihr Unterstützt also mal weiter die Geldhaie, doch irgendwann ist eure Seifenblase dann halt auch geplatzt.
Oh nein, versuch nur nicht dich hier als armen Martyrer hinzustellen, du wurdest mit Sicherheit keinmal für Kritik an der PCG verwarnt (auch nicht für diese hier, obwohl sie an mehreren Stellen den Boden der Sachlichkeit und Logik verlässt)
Mal ne Frage an dich: Was glaubst du, wonach wählen die Spielezeitschriften ihre Themen aus? Nach der größtmöglichen Unterstützung der "Geldhaie", oder nach Leserinteresse?
Ja, vielleicht tut es dir in der Seele weh, aber ziemlich viele Menschen scheinen sich für die xte Neuauflage von NFS, FIFA, PES, Siedler usw. zu interessieren.
Da braucht man gar keine mysteriöse Verschwörungstheorie zusammensuchen.
Sie werden durch geschickte Werbemassnahmen darauf gebracht sich darüber zu freuen.
Mal ernsthaft wenn auf Messen wie GC der nächste Teil von NFS beworben wird mit Prunk und Glamour in Zeitschriften Bilder zum neuen NFS schon präsentiert werden, obwohl noch nichtmal ne Demo aufm Markt ist. Welcher Spieler will dann was über ein anderes Rennspiel wissen, wenn er die absolut neusten neuigkeiten schon vor sich hat?
Boesor am 30.09.2008 12:37 schrieb:
Saug0r am 30.09.2008 12:16 schrieb:
Ich würde wirklich gern mehr Alben und Spiele kaufen können aber da müsste ich 1*monatlich ne Bank überfallen. Abgesehn davon das 90 % der Musik/Spiele die Knete nicht wert sind.
Aber selbst die 10 % hast du halt nicht mehr.
Aller 3 Monate 1 Spiel wenns hochkommt und was machst du wenn in 3 Jahren mal wieder 3 Spiele auf einen Zeitpunkt treffen? wenn es verdammt gut läuft und keine weitere Rechnung ins Haus kommt, evtl reicht es dann für 1 Album pro Monat zusätzlich.
Um Gottes Willen, dann mach es halt wie andere ehrliche Menschen, übe Verzicht und warte auf Gelegenheiten. Ich z.B. (Student, derzeit gar kein Einkommen) hab mir gestern für 15 € Medieval II und Paraworld gekauft. Aber dazu muss man natürlich warten können, eine Fähigkeit, die scheinbar immer seltener auftritt.
Stimmt, was aber auch Spielemagazine unnötig werden lässt, denn wenn wir die Spiele eh nur noch aller 2 Jahre kaufen können, wenn sie es dann mal zum Budgettitel geschafft haben dann bräuchten wir nur noch 1 Buch im Jahr lesen nämlich PC Spiele 2k8 2k9 2kx
Publisher gehen dann Pleite weil Ihre Kredite sich nicht mehr refinanzieren lassen, wiegesagt wenn alle nur Budgettitel kaufen würden.
Kopierschutz ist demzufolge nur noch Ballast, das enthalten sein muss weil man sich zum Schutz der Kredite bei Banken Rückversichern muss.
Boesor am 30.09.2008 12:37 schrieb:
Saug0r am 30.09.2008 12:16 schrieb:
So dann liebes Forenteam dann verwarnt mal lieb weiter, ich weiss ihr könnt es nicht anders.
Und nicht vergessen HarzIv'ler sind Verbrecher, weil sie sich ja nen Job suchen könnten und arbeiten gehen könnten, anstatt mit Steuergeldern sich finanzieren zu lassen.
Auf der selben Intelligenzstufe befindet sich im übrigen eure Frage: sollte ein spiel ein Kopierschutz haben oder nicht.
Ich sags ja, spiel nicht den Martyrer, den nimmt dir keiner ab. Auch nicht durch dumme Hatz 4 Vergleiche, die so gar nicht zum Thema passen.
naja bei der Frage warum so viele Leute raubkopieren stellt keiner die These/Frage auf weil die Lebenserhaltungskosten in den letzten 10 Jahren prozentual um ein extrem Faktor angestiegen sind.
Nach Adam Riese 1500DM / 50DM = 30 Spiele/monat [10 Jahre später] 340€ /40 € =8,5 Spiele / Monat
Im Vergleich zu vor 10 Jahren kann ich mir grundsätzlich im Laden nicht mal mehr 1/3 der Menge an Spielen die ich mir vorher noch kaufen konnte zulegen. (Vorausgesetz ich ernähre mich von Spielen und wasch mich mit spielen

)
Der Unterschied früher waren die Titel dazu noch kaufwürdig, heute kommen nur noch Clones raus und wenn neue Idee dann kostet die Finanzierung oder Umsetzung sovil das Urversion grad mal 10 H spielzeit mitbringt und die eigentliche Story dann im Addon erklärt wird, alles ein Indiz dafür, ich soll weiter für die Ideenlosigkeit bezahlen.
Boesor am 30.09.2008 12:37 schrieb:
Saug0r am 30.09.2008 12:16 schrieb:
Im Falle von Securom den mehr als ne Million Leute weltweit ablehnen ist die Antwort wohl schon mehr als deutlich gefallen.
Jaja, jetzt sind Raubkopien schon ein Indiz für die Ablehnung eines Kopierschutzes?
Wiegesagt Kopierschutz ist im Grunde genommen von technischer Sicht her nicht nötig, es bremst mehr aus wie es hilft. Wenn du Leute nun zwingst generell das Spiel neu zu kaufen und den Wiederverkauf verhinderst, dann sollte die Raubkopie die Antwort auf den Publisher sein der es ja scheinbar nicht einsehen will. Ist nicht die feine englische Art aber irgendwo müssen unsere Rechte als Spielekäufer auch mal zur Geltung kommen.
In Zukunft sollte man evtl für HarzIV empfänger/wenigverdiener/Rentner u. Invalide Spiele günstiger anzubieten dann würde man diese nicht zwingen raubzukopieren.