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Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

HanFred am 30.09.2008 12:46 schrieb:
[...] du kannst lange versuchen, raubkopiererei zu rechtfertigen. aber am ende läuft's immer darauf hinaus, dass du dich selbst belügst.
Oder man kann darauf verzichten es zu rechtfertigen und einfach so zu tun, je nachdem in welchem Grade das eigene Schuldbewußtsein schon erudiert wurde.

Was nicht heißen soll, dass ich Raubkopieren gut heiße. In einigen Fällen kann ich es aber durchaus nachvollziehen, v.a. wenn der betroffene Publisher seine Kunden wie Dreck behandelt (*hust*EA*hust'Spore'hust'kein Weiterverkauf möglich'hust).
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Ra-Tiel am 30.09.2008 13:25 schrieb:
Was nicht heißen soll, dass ich Raubkopieren gut heiße. In einigen Fällen kann ich es aber durchaus nachvollziehen, v.a. wenn der betroffene Publisher seine Kunden wie Dreck behandelt (*hust*EA*hust'Spore'hust'kein Weiterverkauf möglich'hust).
das ist keine legitimation. man hat immer das recht zu verzichten. aber verzicht ist ein wort, das heutzutage vielen fremd zu sein scheint.

aber ich verstehe gut, was du meinst. da würde ich auch noch künstliche marktbarrieren anführen (region codes, unterschiedliche releasedaten etc.).
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Boesor am 30.09.2008 12:37 schrieb:
Saug0r am 30.09.2008 12:16 schrieb:
Seit dem Publisher wie EA Firmen die wirklich geniale Spiele entwickelt haben zerstörten für ihren Profit und ihren Ruf. (Bei Origin bspw. hat man 2 Brüder dazugebracht ihre Firma aufzugeben die sie sich zusammen aufgebaut hatten)

Nein, wie rührend, ich sehe es direkt vor mir, wie die Schlapphüte von EA mit gezogenen Waffen dem weinenden und zitternden Brüderpaar die Unterschrift über den Verkauf der Firma abpressen.
Hallo? jemand zu hause? Klassisches Geschäft, einer kauft, aber einer muss auch verkaufen. Also sei nicht so naiv und stell die armen Kerle hier als Opfer hin.

Wenn du das so verstehst, dann gut, spricht evtl für deine Auffasungsgabe, ich wollte damit eigentlich nur sagen, das die Publisher nicht immer zum positiven für uns Spieler in das Geschehen eingreifen.
Titel die man wirklich gerne sehen würde, aber leider Teil eines abgesägten Programmierstudios geworden sind, werden im Schrank lliegen gelassen wegen Lizenzstreitigkeiten. (bspw Outcast oder an eine andere Programmiergruppe übergeben wie farCry). Weil der Publisher von Jahr zu Jahr auch mehr ausgeben muss, weil jährlich mehr Spieler hinzukommen, das kann kein Grund sein das man eine erfolgreiche Spieleserie wie bspw die Ultima Reihe so beendet. Richard Garriot wollte damals UIX noch nicht veröffentlichen aufgrund der vielen Bugs. Es war das erste 3D Ultima und EA hat sie gezwungen zu veröffentlichen, das haben die Brüder nicht mitgemacht.
Also standen die Publisher mehr oder weniger mit den Waffen des Geldes vor ihren Schreibtischen.

Boesor am 30.09.2008 12:37 schrieb:
Saug0r am 30.09.2008 12:16 schrieb:
Und dank euch Spielezeitschriften die bereitwillig über alles neue berichten solange die Hauptsache ne dicke Grafik und Spielbarkeit vorliegt.
Wenn man das sagt wird man verwarnt und schlimmeres gefedert und geteert aber ehrlich betrachtet wird es meistesn nicht.
Ihr Unterstützt also mal weiter die Geldhaie, doch irgendwann ist eure Seifenblase dann halt auch geplatzt.

Oh nein, versuch nur nicht dich hier als armen Martyrer hinzustellen, du wurdest mit Sicherheit keinmal für Kritik an der PCG verwarnt (auch nicht für diese hier, obwohl sie an mehreren Stellen den Boden der Sachlichkeit und Logik verlässt)
Mal ne Frage an dich: Was glaubst du, wonach wählen die Spielezeitschriften ihre Themen aus? Nach der größtmöglichen Unterstützung der "Geldhaie", oder nach Leserinteresse?
Ja, vielleicht tut es dir in der Seele weh, aber ziemlich viele Menschen scheinen sich für die xte Neuauflage von NFS, FIFA, PES, Siedler usw. zu interessieren.
Da braucht man gar keine mysteriöse Verschwörungstheorie zusammensuchen.

Sie werden durch geschickte Werbemassnahmen darauf gebracht sich darüber zu freuen.
Mal ernsthaft wenn auf Messen wie GC der nächste Teil von NFS beworben wird mit Prunk und Glamour in Zeitschriften Bilder zum neuen NFS schon präsentiert werden, obwohl noch nichtmal ne Demo aufm Markt ist. Welcher Spieler will dann was über ein anderes Rennspiel wissen, wenn er die absolut neusten neuigkeiten schon vor sich hat?


Boesor am 30.09.2008 12:37 schrieb:
Saug0r am 30.09.2008 12:16 schrieb:
Ich würde wirklich gern mehr Alben und Spiele kaufen können aber da müsste ich 1*monatlich ne Bank überfallen. Abgesehn davon das 90 % der Musik/Spiele die Knete nicht wert sind.
Aber selbst die 10 % hast du halt nicht mehr.
Aller 3 Monate 1 Spiel wenns hochkommt und was machst du wenn in 3 Jahren mal wieder 3 Spiele auf einen Zeitpunkt treffen? wenn es verdammt gut läuft und keine weitere Rechnung ins Haus kommt, evtl reicht es dann für 1 Album pro Monat zusätzlich.

Um Gottes Willen, dann mach es halt wie andere ehrliche Menschen, übe Verzicht und warte auf Gelegenheiten. Ich z.B. (Student, derzeit gar kein Einkommen) hab mir gestern für 15 € Medieval II und Paraworld gekauft. Aber dazu muss man natürlich warten können, eine Fähigkeit, die scheinbar immer seltener auftritt.

Stimmt, was aber auch Spielemagazine unnötig werden lässt, denn wenn wir die Spiele eh nur noch aller 2 Jahre kaufen können, wenn sie es dann mal zum Budgettitel geschafft haben dann bräuchten wir nur noch 1 Buch im Jahr lesen nämlich PC Spiele 2k8 2k9 2kx
Publisher gehen dann Pleite weil Ihre Kredite sich nicht mehr refinanzieren lassen, wiegesagt wenn alle nur Budgettitel kaufen würden.
Kopierschutz ist demzufolge nur noch Ballast, das enthalten sein muss weil man sich zum Schutz der Kredite bei Banken Rückversichern muss.

Boesor am 30.09.2008 12:37 schrieb:
Saug0r am 30.09.2008 12:16 schrieb:
So dann liebes Forenteam dann verwarnt mal lieb weiter, ich weiss ihr könnt es nicht anders.
Und nicht vergessen HarzIv'ler sind Verbrecher, weil sie sich ja nen Job suchen könnten und arbeiten gehen könnten, anstatt mit Steuergeldern sich finanzieren zu lassen.
Auf der selben Intelligenzstufe befindet sich im übrigen eure Frage: sollte ein spiel ein Kopierschutz haben oder nicht.

Ich sags ja, spiel nicht den Martyrer, den nimmt dir keiner ab. Auch nicht durch dumme Hatz 4 Vergleiche, die so gar nicht zum Thema passen.

naja bei der Frage warum so viele Leute raubkopieren stellt keiner die These/Frage auf weil die Lebenserhaltungskosten in den letzten 10 Jahren prozentual um ein extrem Faktor angestiegen sind.
Nach Adam Riese 1500DM / 50DM = 30 Spiele/monat [10 Jahre später] 340€ /40 € =8,5 Spiele / Monat
Im Vergleich zu vor 10 Jahren kann ich mir grundsätzlich im Laden nicht mal mehr 1/3 der Menge an Spielen die ich mir vorher noch kaufen konnte zulegen. (Vorausgesetz ich ernähre mich von Spielen und wasch mich mit spielen :D)

Der Unterschied früher waren die Titel dazu noch kaufwürdig, heute kommen nur noch Clones raus und wenn neue Idee dann kostet die Finanzierung oder Umsetzung sovil das Urversion grad mal 10 H spielzeit mitbringt und die eigentliche Story dann im Addon erklärt wird, alles ein Indiz dafür, ich soll weiter für die Ideenlosigkeit bezahlen.

Boesor am 30.09.2008 12:37 schrieb:
Saug0r am 30.09.2008 12:16 schrieb:
Im Falle von Securom den mehr als ne Million Leute weltweit ablehnen ist die Antwort wohl schon mehr als deutlich gefallen.
Jaja, jetzt sind Raubkopien schon ein Indiz für die Ablehnung eines Kopierschutzes?

Wiegesagt Kopierschutz ist im Grunde genommen von technischer Sicht her nicht nötig, es bremst mehr aus wie es hilft. Wenn du Leute nun zwingst generell das Spiel neu zu kaufen und den Wiederverkauf verhinderst, dann sollte die Raubkopie die Antwort auf den Publisher sein der es ja scheinbar nicht einsehen will. Ist nicht die feine englische Art aber irgendwo müssen unsere Rechte als Spielekäufer auch mal zur Geltung kommen.
In Zukunft sollte man evtl für HarzIV empfänger/wenigverdiener/Rentner u. Invalide Spiele günstiger anzubieten dann würde man diese nicht zwingen raubzukopieren.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Saug0r am 30.09.2008 13:56 schrieb:
In Zukunft sollte man evtl für HarzIV empfänger/wenigverdiener/Rentner u. Invalide Spiele günstiger anzubieten dann würde man diese nicht zwingen raubzukopieren.
was für ein absolut lächerliches statement. das kannst du doch nicht ernst meinen. :o
wenn man sich etwas nicht leisten kann, verzichtet man eben. vor allem wenn es um luxusgüter wie computerspiele geht. basta!
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Saug0r am 30.09.2008 13:56 schrieb:
naja bei der Frage warum so viele Leute raubkopieren stellt keiner die These/Frage auf weil die Lebenserhaltungskosten in den letzten 10 Jahren prozentual um ein extrem Faktor angestiegen sind.

Warum auch, denn das ist immer noch kein Argument oder eine Rechtfertigung. Was ich mir nicht leisten kann kaufe ich nicht, aber ich besorge es mir doch deshalb nicht illegal.
Schaffst du es wirklich dir so einzureden, dass du das Recht auf diese Spiele hast?
Unfassbar!

Der Unterschied früher waren die Titel dazu noch kaufwürdig, heute kommen nur noch Clones raus und wenn neue Idee dann kostet die Finanzierung oder Umsetzung sovil das Urversion grad mal 10 H spielzeit mitbringt und die eigentliche Story dann im Addon erklärt wird, alles ein Indiz dafür, ich soll weiter für die Ideenlosigkeit bezahlen.

Wenn es dir nicht gefällt kaufe es nicht, aber "klaue" es auch nicht.
das ist doch lächerlich, ein deiner Meinung nach fehlerbehaftetes Produkt gibt dir also mal wieder das recht es dir illegal zu besorgen?
Ganz ehrlich, mit deiner Logik gelingt es mir auch ganz locker zu "beweisen", warum du nur hartz 4 und nichts anderes verdient hast.
Aber keine Angst, diese Logik ist Blödsinn!
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

HanFred am 30.09.2008 13:53 schrieb:
das ist keine legitimation. man hat immer das recht zu verzichten. aber verzicht ist ein wort, das heutzutage vielen fremd zu sein scheint.
Och, ich verzichte sehr gerne. Mein letztes Vollpreisspiel war die CE von Oblivion (womit ich übrigens sehr zufrieden war ^^), seit dem ist kein Spiel erschienen für welches ich bereit gewesen wäre ~45€ zu bezahlen.

Anders ausgedrückt, ich kauf mir meine Spiele nur noch aus der Spielepyramide, zuletzt Act of War, Ghost Recon AW und Titan Quest. Von diesen Dreien macht mir nur TQ wirklich Spaß; AoW läuft nicht unter Vista x64 bei 8GB Ram, und GRAW ist vom Gameplay her ja mal sowas von fürn Arsch (Speicherpunkte statt Quicksave damit man auch ja jede Mission 5x spielen kann, Gegner die einen Nachts in der Dunkelheit sofort sehen wenn man mit ner schallgedämpften Waffe aus 150m Entfernung halbverdeckt hinter nem Felsen liegend einen Feind abknallt, und Squadmitglieder die beim Pathfinding einem Rudel Lemminge in nichts nachstehen und zielstrebig das nächste feindlichen MG Nest ausfindig machen obwohl man ihnen nur gesagt hat "geht mal 10m weiter hinter dieses Haus" - man, wie ich Babysitterspiele hasse -.-).

Wenn ich für AoW oder GRAW den vollen Preis bezahlt hätte, würd ich mich sowas von tierisch in den Arsch beißen, das weiß ich aber. Und um Spiele die nicht ohne Steam laufen mach ich auch dann noch einen großen Bogen, obwohl ich auch gerne DMoM&M oder Portal spielen würde.

Bei Vollpreistiteln kann ich die Argumentation der Publisher nachvollziehen, bei Sparversionen allerdings schon nicht mehr. Worin liegt bitte der Sinn, eine Budgetversion für 5/10/15€ noch mit Kopierschutz zu veröffentlichen? Wenn die Publisher mal ganz scharf nachdenken würden, würden sie eventuell auch auf den Einfall kommen, dass Kopierschutz in einer Budgetversion ein Rohrkrepierer ist.

Zu dem Zeitpunkt wenn eine Budgetversion erscheint gibt es in 99.9% aller Fälle sowieso schon einen entsprechenden Crack oder ein modifiziertes ISO - soll heißen, alle Leute die bis dahin noch ein Original kaufen wollen haben sich bisher gegen eine (einfachere, billigere, schnellere) Raubkopie entschieden, und sollten daher nicht wie potenzielle Verbrecher behandelt werden.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Ra-Tiel am 30.09.2008 14:19 schrieb:
Bei Vollpreistiteln kann ich die Argumentation der Publisher nachvollziehen, bei Sparversionen allerdings schon nicht mehr. Worin liegt bitte der Sinn, eine Budgetversion für 5/10/15€ noch mit Kopierschutz zu veröffentlichen? Wenn die Publisher mal ganz scharf nachdenken würden, würden sie eventuell auch auf den Einfall kommen, dass Kopierschutz in einer Budgetversion ein Rohrkrepierer ist.

sind die allermeisten Budgettitel nicht auch ohne Kopierschutz?
Man muss natürlich auch unterschieden, manchmal werden für die Budgetversion nicht unbedingt neue DVD´s gepresst, der Kopierschutz ist also schon drauf.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Boesor am 30.09.2008 14:22 schrieb:
Ra-Tiel am 30.09.2008 14:19 schrieb:
Bei Vollpreistiteln kann ich die Argumentation der Publisher nachvollziehen, bei Sparversionen allerdings schon nicht mehr. Worin liegt bitte der Sinn, eine Budgetversion für 5/10/15€ noch mit Kopierschutz zu veröffentlichen? Wenn die Publisher mal ganz scharf nachdenken würden, würden sie eventuell auch auf den Einfall kommen, dass Kopierschutz in einer Budgetversion ein Rohrkrepierer ist.

sind die allermeisten Budgettitel nicht auch ohne Kopierschutz?
Man muss natürlich auch unterschieden, manchmal werden für die Budgetversion nicht unbedingt neue DVD´s gepresst, der Kopierschutz ist also schon drauf.
Bin gespannt, ob die Pyramiden-Version von Bioshock, die am 15.10.2008 für 10 Euro erscheint, eine aktive Internetverbindung zwecks Aktivierung benötigt. Diese "normalen" Überprüfungen der Speichermedien sind zumindest bei Pyramiden-Spielen häufig vorhanden, bzw. ich erwische diese Spiele, die unbedingt eine CD im Laufwerk zum Spielstar benötigen (Star Wars Battlefront 2 z.B.). Mit diesen Maßnahmen kann ich noch leben, aber eine Aktivierung von Bioshock wäre angesichts des Alters des Spiels (immerhin auch schon 1 Jahr) und des Preises von 10 Euro schon recht übertrieben - sogar regelrecht frech.

Regards, eX!
 
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eX2tremiousU am 30.09.2008 14:29 schrieb:
die Pyramiden-Version von Bioshock, die am 15.10.2008 für 10 Euro erscheint,

Juhuuu. Dann werd ich zuschlagen :-)
Danke für den Tip!!

MfG
 
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Boesor am 30.09.2008 14:22 schrieb:
sind die allermeisten Budgettitel nicht auch ohne Kopierschutz?
Nein, eben nicht. Das ist ja das "Problem". GRAW 1 und 2 bringen immer noch Securom (*grusel*) mit, und ich denke nicht, dass z.B. Portal ohne Steam funktioniert (zumindest ist mir nichts gegenteiliges bekannt).

Boesor am 30.09.2008 14:22 schrieb:
Man muss natürlich auch unterschieden, manchmal werden für die Budgetversion nicht unbedingt neue DVD´s gepresst, der Kopierschutz ist also schon drauf.
Das ist ein Grund aber keine Entschuldigung. ^^
 
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Ra-Tiel am 30.09.2008 14:37 schrieb:
Das ist ein Grund aber keine Entschuldigung. ^^
Was gibt es denn für einen Grund sich zu entschuldigen?

MfG
 
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HanFred am 30.09.2008 13:59 schrieb:
Saug0r am 30.09.2008 13:56 schrieb:
In Zukunft sollte man evtl für HarzIV empfänger/wenigverdiener/Rentner u. Invalide Spiele günstiger anzubieten dann würde man diese nicht zwingen raubzukopieren.
was für ein absolut lächerliches statement. das kannst du doch nicht ernst meinen. :o
wenn man sich etwas nicht leisten kann, verzichtet man eben. vor allem wenn es um luxusgüter wie computerspiele geht. basta!

Wenn man etwas nicht haben kann, dann holt man es sich einfach siehe Öl im Irak.
Was für Regierungen nicht gilt, daran soll ich mich da halten?
Oh Jesus ich glaub ich hab dich gefundn ....
 
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HanFred am 30.09.2008 13:59 schrieb:
... vor allem wenn es um luxusgüter wie computerspiele geht. basta!
Da ich es nun schon öfters hier gelesen habe muss ich mal dagegen vorgehen. Ein Computerspiel ist kein Luxusgut. Wie kommt ihr darauf. Es ist ein Konsumgut und auch nicht unbedingt notwendig aber wenn es ein Luxusgut wäre, dann würde es z.B. EA nicht geben. Ein Luxusgut ist sehr teuer und knapp. Beides ist bei Computerspielen absolut nicht gegeben besonders nicht bei EA Spielen die ja oft mit Millionen Verkäufen kalkuliert werden. Ein Luxusgut kann man wie folgt definieren:
[url=http://www.isu.uzh.ch/marketing/research/diplomarbeit/LuxuryMarketing.PDF schrieb:
Luxury Marketing von Philipp Leo[/url]]Luxusgüter sind ästhetische, qualitativ und technisch hochwertige Produkte. Diese sind relativ
wie absolut hochpreisig, zudem sind sie nur beschränkt erhältlich. Luxusgüter übersteigen den
eigentlichen Zweck eines Gutes und erlauben als Zusatznutzen eine soziale Positionierung des
Konsumenten.
Keine Ahnung warum einige meinen das Spiele ein Luxusgut sind, aber es ist einfach nur Blödsinn. Spiele sind ganz einfach ein Konsumgut.
 
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Saug0r am 30.09.2008 14:55 schrieb:
Wenn man etwas nicht haben kann, dann holt man es sich einfach siehe Öl im Irak.
Was für Regierungen nicht gilt, daran soll ich mich da halten?
Oh Jesus ich glaub ich hab dich gefundn ....

Ich bin gespannt wo das endet, mal sehen was als nächstes kommt.
Übrigens, als das öl "geholt" wurde sind auch menschen gestorben, wäre das nicht ne Klasse Rechtfertigung für weitergehende Taten.
Nachdem wir das moralische jetzt ja ziemlich eindeutig geklärt haben steht uns doch die Welt offen, wir dürfen ALLES!
:ugly:
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Saug0r am 30.09.2008 14:55 schrieb:
Wenn man etwas nicht haben kann, dann holt man es sich einfach siehe Öl im Irak.
Was für Regierungen nicht gilt, daran soll ich mich da halten?
Oh Jesus ich glaub ich hab dich gefundn ....
nur weil sich andere über einfache regeln hinwegsetzen, heisst das noch lange nicht, dass man das auch tun darf.
 
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Raptor am 30.09.2008 15:04 schrieb:
HanFred am 30.09.2008 13:59 schrieb:
... vor allem wenn es um luxusgüter wie computerspiele geht. basta!
Da ich es nun schon öfters hier gelesen habe muss ich mal dagegen vorgehen. Ein Computerspiel ist kein Luxusgut. Wie kommt ihr darauf. Es ist ein Konsumgut und auch nicht unbedingt notwendig aber wenn es ein Luxusgut wäre, dann würde es z.B. EA nicht geben. Ein Luxusgut ist sehr teuer und knapp. Beides ist bei Computerspielen absolut nicht gegeben besonders nicht bei EA Spielen die ja oft mit Millionen Verkäufen kalkuliert werden.

Naja, wir sind hier ja nicht im Lexika Forum.
Mit "Luxusgut" soll ja nur deutlich gemacht werden, dass kein mensch ein Computerspiel wirklich braucht.
Da wäre z.B. die Bezeichnung "Konsumgut, welches nicht unbedingt nötig ist" etwas sperriger.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Saug0r am 30.09.2008 14:55 schrieb:
HanFred am 30.09.2008 13:59 schrieb:
Saug0r am 30.09.2008 13:56 schrieb:
In Zukunft sollte man evtl für HarzIV empfänger/wenigverdiener/Rentner u. Invalide Spiele günstiger anzubieten dann würde man diese nicht zwingen raubzukopieren.
was für ein absolut lächerliches statement. das kannst du doch nicht ernst meinen. :o
wenn man sich etwas nicht leisten kann, verzichtet man eben. vor allem wenn es um luxusgüter wie computerspiele geht. basta!

Wenn man etwas nicht haben kann, dann holt man es sich einfach siehe Öl im Irak.
Was für Regierungen nicht gilt, daran soll ich mich da halten?
"Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde."
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

DaStash am 30.09.2008 14:41 schrieb:
Was gibt es denn für einen Grund sich zu entschuldigen?

MfG
Nicht "entschuldigen" im Sinne von "um Verzeihung bitten", sondern "entschuldigen" im Sinne von "sich rechtfertigen".


Burtchen am 30.09.2008 15:25 schrieb:
"Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde."
Prinzipiell korrekt, aber was muss ich da sehen? Zitat ohne Quellenangabe? ^^
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

DaStash am 30.09.2008 10:01 schrieb:
Huskyboy am 29.09.2008 21:41 schrieb:

:-S
Nach dem was du schreibst scheinst du ja aller höchstens ein EBay Händler zu sein. Anders kann ich mir deine geschäftschädigende Einstellung nicht erklären. Von daher teile ich Burtchens Zweifel...

MfG

nö kein ebay, das lohnt nicht

und wieso geschäftsschädigend, ob ich ein EA spiel verkaufe oder eines von Ubi ist für mich so ziemlich belanglos, eigentlich komplett belanglos, ob ich an an Spore beispielsweise 7€ verdiene oder an FarCry 2 7€ ist für mich egal

was ich aber gehäuft bei EA spielen habe ist das Kunden über die "qualität" verärgert sind, aktuelles beispiel halt SecuROM, mehr verärgerte Kunden hat mir bisher aktuell nur Stalker:ClearSky gemacht, und das hab ich deswegen schon aus dem sortiement genommen, es bringt keinem was davon 5 zu verkaufen und 4 zurückzunehmen

und verärgerte kunden sind dann eher geschäftsschädigent als von EA produkten abzuraten
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

HanFred am 30.09.2008 13:59 schrieb:
Saug0r am 30.09.2008 13:56 schrieb:
In Zukunft sollte man evtl für HarzIV empfänger/wenigverdiener/Rentner u. Invalide Spiele günstiger anzubieten dann würde man diese nicht zwingen raubzukopieren.
was für ein absolut lächerliches statement. das kannst du doch nicht ernst meinen. :o
wenn man sich etwas nicht leisten kann, verzichtet man eben. vor allem wenn es um luxusgüter wie computerspiele geht. basta!

Muss letztes Jahr gewesen sein, k.a. ob Du die Sendung kennst, aber da kam ein Beitrag bei "quer" (bayrischer Rundfunk) über eine Stadt in Bayern, die nahezu Vollbeschäftigung hat.

Das Ergebnis war, eine ziemlich leere Stadt tags über, so leer, das der Weihnachtsmarkt nur noch am WE öffnete. Interessant war das Statement einer Videothekenbetreiberin, die massive Verluste (irgendwas bei 25+ %) zu verzeichnen hatte - keiner hatte mehr Zeit für sowas.

Es hört sich vielleicht komisch an, aber jemand mit wenig Geld ist vom kulturellen Leben, wie Kneipe, Sportstudio, Kino, Theater, Konzert eigentlich abgeschnitten, selbst Vereinsmeierei ist da kaum zu machen (btw. einer der übleren Sachen ist z.B., das man mit H4 keinen Schrebergarten mehr haben DARF), aber Videothek geht grad noch und das Maximum dürfte eine flat sein (und INet braucht man heute schon).

Den meisten Alk verkaufst im "Ghetto" und die florierensten Videotheken dürften auch in diesem Bereich zu finden sein...
 
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