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Special - PC Games: Insolvenz von Karstadt und Quelle: Was tun, wenn der PC streikt oder die DVD Kratzer hat?

Stiller_Meister am 10.06.2009 23:05 schrieb:
Das meinste nicht im ernst?
Haben hier nen Saturn und nen Karstadt inner Nähe, und selbst Saturn bietet, bis auf die Aktionsprodukte, nur teurere Preise an als die, die du im Internet findest. Und damit meine ich nochnichtmal nur die allerbesten Preise a la Geizhals. Karstadt sieht da noch schlechter aus als Saturn!

Zunächst mal besteht Karstadt (für einige sicher überraschend) aus mehr als nur Computerspielen.
Weiterhin kann man die natürlich nicht mit diesem oder jenem Internethändler vergleichen.
Ist ja logischerweise ein ganz anderes Konzept, mut anderen Vor- und Nachteilen und anderen Kosten.
Aber wer wie ich häufiger durch den karstadt schaut (ist halt sehr zentral in Dortmund gelegen) wird durchaus das eine oder andere Schnäppchen finden, sei es jetzt bei CD´s, oder auch bei Software.


Mal am Beispiel Opel:
Opel lies sich 1929 von GM aufkaufen. Man hing sich an einen "Global Player" um nochmehr vom sowieso fetten Kuchen abzubekommen.

Nicht ganz, man hing sich an einen Global Player (gab es sowas 1929 wohl schon?) um nicht komplett vom Markt zu verschwinden. Die Weltwirtschaftskrise (ja, sowas gab es damals schon) hatte dem Unternehmen Opel stark zugesetzt.

Und jetzt sollen wir, die Steuerzahler für die Misswirtschaft, für das Missmanagement einstehen?

das müssten wir Steuerzahler so oder so, entweder Arbeitslosengeld/Hartz 4 für die Opelmitarbeiter, oder u.U. die Bürgschaften auszahlen. Was billiger kommt wird sich zeigen. ich vermute auf lange Sicht rentiert sich die Bürgschaft, denn Arbeitsplätze wie bei Opel bekommst du in Deutschland niemals wieder, wenn die einmal weg sind.

In der Natur sterben die Tiere, die sich nicht schnell genug anpassen können (Beispiel GM) oder die einfache falsche Entscheidungen treffen (beispiel Opel), aus und die Tierarten, die sich schneller angepasst haben, die bessere Entscheidungen treffen, vermehren sich prächtig. Wenn dieses Tier sich weiter gut anpasst, überlebt es weiterhin, wenn nicht, erlebt es den gleichen Untergang wie die Tiere vor ihm.
Dadurch ist eine stetige Verbesserung, eine stetiger Fortschritt garantiert, welcher es den Tieren ermöglicht, weiter auf der Erde zu leben.

Der Tiervergleich passt nicht ganz, den müsstest du schon auf ein komplettes Ökosystem ausweiten, damit er etwas wie die Wirtschaft der Bundesrepublik abbilden könnte.

Wir aber halten unser, durch eigenes Verschulden, sterbendes Tier noch künstlich am Leben. Die Firmen, die bessere Konzepte haben und besser gearbeitet haben, werden durch die weiterhin vorhandene starke Stellung von Opel nicht derartig aufblühen können, wie sie ohne Opel, mit mehr Platz am Markt könnten. Und das Alles nur, um Kurz- und Mittelfristig Arbeitsplätze zu erhalten.

Wer hat bessere Konzepte und inwiefern würden sich diese Unternehmen in Deutschland besser entfalten? Wer würde wohl die Opelkäufer auffangen? VW sicherlich zu einem Teil. ob dieser groß genug für eine "Entfaltung" wäre wage ich zu bezweifeln. Und wenn sich Toyota und Co entfalten haben wir nichts davon.

Wenn die Chinesen das bessere Produkt anbieten, und uns deshalb die Aufträge wegfallen, sind wir selbst drann Schuld! Wir haben jederzeit die Möglichkeit, durch
a) bessere Produkte oder
b) billigere Produktion
den Chinesen den Rang abzulaufen! Wenn wir das nicht können, ist unsere Gesellschaft zu satt oder hat zu Höhe Ansprüche! Dadurch sind schon andere Völker zu Grunde gegangen und haben ihre Vormachtsstellung verloren!

Wie genau wollen wir billiger als die Chinesen anbieten? Über den preis alleine kannst du mit China in Deutschland nicht konkurrieren, nicht in halbwegs arbeitsintensiven Branchen.
Es muss über die besseren Produkte gehen, bzw über die höhere Produktivität.

Die ist allerdings oftmals vorhanden, glücklicherweise. Kein Grund sich auszuruhen, aber wenn wir beim beispiel Automobil bleiben, solange die Chinesen nicht wenigstens einen beinahe brauchbaren Crashtest hinbekommen ist die Konkurrenz aus China nicht
besonders groß Aber wie gesagt, kein grund sich auszuruhen.
 
Boesor am 11.06.2009 03:29 schrieb:
...viele wahre worte...
danke, boesor dann brauch ich da nicht so viel zu schreiben....
du hast größtenteils meine meinung vertreten, mit kleinen unterschieden:
ich persönlich hätte es lieber gesehen, wenn opel in die insolvenz gegangen wäre, weil ich denke, dass das der bessere weg für opel gewesen wäre. wir haben mittel und wege genau solche probleme bei opel durch unser insolvenzrecht aufzufangen. das ist aber natürlich nicht so publikumswirksam. außerdem kommt man durch die opelrettung in die zwickmühle, dass andere firmen (zu recht) auch ansprüche auf ihre rettung stellung (siehe arcandor).
auch geht es hier für mich nicht um sympathiebekundung für arbeitnehmer, aber wer sich darüber freut, dass eine firma pleite geht und leute (evtl, da ja hier insolvenz) ihren job verlieren, der hat einfach den schuss nicht gehört und den kann man (imho) nur in die schublade 'verzogenes scheißblag' stecken.
zu den chinesen: die haben momentan genug eigene probleme. dadurch, dass der westen so tief in die krise gestürzt ist, sind da millionen von wanderarbeitern ohne job... den gehts schelchter als uns und sorgen müssen wir uns da nicht wirklich machen, glaube ich..
 
das große Problem bei Karstadt ist halt, die reiten sich selbst immer und immer tiefer in die scheisse

die wollen keine sparten verkaufen, die gespräche mit der Metro wurden auch abgebrochen, vorallem weil man von Arcandor seite völlig überzogene forderungen stellte, die eigentümer wollen keinen einzigen € mehr darein stecken

wenn Arcandor hops geht verlieren die eigentümer allerdings ziemlich viel kohle, und das soll der steuerzahler verhindern, ich wette fast drauf wenn es Arcandor durch einen staatskredit wieder halbwegs gut geht verkaufen die alle schnell ihre aktien und lassen das ding komplett vor die Wand fahren

da könnte jetzt nur ein Sanierer helfen, aber das will keiner, die wollen staatskohle, und um die arbeitsplätze gehts denen doch sowieso nicht, die werden so oder so zum großteil abgebaut

Otto hat z.b. interesse an Quelle
Metro an diversen Karstadt Filiale (um die mit dem Kaufhof zu fusionieren)
Rewe hat interesse an Thomas Cook

verkaufen will Arcandor nur nichts,..
 
Boesor am 11.06.2009 03:29 schrieb:
Stiller_Meister am 10.06.2009 23:05 schrieb:
Das meinste nicht im ernst?
Haben hier nen Saturn und nen Karstadt inner Nähe, und selbst Saturn bietet, bis auf die Aktionsprodukte, nur teurere Preise an als die, die du im Internet findest. Und damit meine ich nochnichtmal nur die allerbesten Preise a la Geizhals. Karstadt sieht da noch schlechter aus als Saturn!

Zunächst mal besteht Karstadt (für einige sicher überraschend) aus mehr als nur Computerspielen.
Das Urpsrungszitat des Users bezog sich aber einzig und alleine auf Computerhardware! Und du hast darauf geantwortet.
Wenn du nicht genau auf den Sachverhalt eingehen wirst, denn du zitiert hast, solltest du das kenntlich machen! Noch dazu hast du den user zynisch angemacht, obwohl er weiterhin vollkommen Recht hat! Oder siehst du das anders?

Weiterhin kann man die natürlich nicht mit diesem oder jenem Internethändler vergleichen.
Ist ja logischerweise ein ganz anderes Konzept, mut anderen Vor- und Nachteilen und anderen Kosten.
Natürlich kann man die Vergleich. Und zwar in der Hinsicht, welches Konzept den Kunden mehr anspricht, und welches Konzept dem Anderen den Rang abläuft. Und das tuen nun mal eben die Internetshops und die spezialisierten Läden mit den großen Kaufhäusern!
Nur weil du im speziellen Kaufhäuser magst, heißt dass nicht das dass Alle tuen! ;)

Mal am Beispiel Opel:
Opel lies sich 1929 von GM aufkaufen. Man hing sich an einen "Global Player" um nochmehr vom sowieso fetten Kuchen abzubekommen.

Nicht ganz, man hing sich an einen Global Player (gab es sowas 1929 wohl schon?) um nicht komplett vom Markt zu verschwinden. Die Weltwirtschaftskrise (ja, sowas gab es damals schon) hatte dem Unternehmen Opel stark zugesetzt.
Und? Ändert doch nichts an der Tatsache, dass man aus eigen Willen sich GM anschloss bzw. sich anschliessen lies?

Und jetzt sollen wir, die Steuerzahler für die Misswirtschaft, für das Missmanagement einstehen?

das müssten wir Steuerzahler so oder so, entweder Arbeitslosengeld/Hartz 4 für die Opelmitarbeiter, oder u.U. die Bürgschaften auszahlen. Was billiger kommt wird sich zeigen. ich vermute auf lange Sicht rentiert sich die Bürgschaft, denn Arbeitsplätze wie bei Opel bekommst du in Deutschland niemals wieder, wenn die einmal weg sind.
Durchaus möglich. Es wäre trotzdem fairer! DIe Arbeitsplätze, die wegen Opel wegfallen, entstehen mittel- bis langfristig an den Standorten, wo die Arbeitskraft billiger/besser ist, wo mehr Know-How vorhanden ist usw.
Wenn dieser Standort dann nicht Deutschland heißt, sind wir, wie in meinem vorherigen Post angeklungen, selbst drann Schuld, und das Land, was diese Arbeitsplätze bekommt, hat es sich schlicht und ergreifend verdient.

In der Natur sterben die Tiere, die sich nicht schnell genug anpassen können (Beispiel GM) oder die einfache falsche Entscheidungen treffen (beispiel Opel), aus und die Tierarten, die sich schneller angepasst haben, die bessere Entscheidungen treffen, vermehren sich prächtig. Wenn dieses Tier sich weiter gut anpasst, überlebt es weiterhin, wenn nicht, erlebt es den gleichen Untergang wie die Tiere vor ihm.
Dadurch ist eine stetige Verbesserung, eine stetiger Fortschritt garantiert, welcher es den Tieren ermöglicht, weiter auf der Erde zu leben.

Der Tiervergleich passt nicht ganz, den müsstest du schon auf ein komplettes Ökosystem ausweiten, damit er etwas wie die Wirtschaft der Bundesrepublik abbilden könnte.
Sicherlich passt es nicht 100%. Hab es mir auch nur zur Veranschaulichung ausgedacht. Aber du darfst den gedanken gern weiterspinnen und deine These damit unterlegen, wenn dir das gelingt! :)

Wir aber halten unser, durch eigenes Verschulden, sterbendes Tier noch künstlich am Leben. Die Firmen, die bessere Konzepte haben und besser gearbeitet haben, werden durch die weiterhin vorhandene starke Stellung von Opel nicht derartig aufblühen können, wie sie ohne Opel, mit mehr Platz am Markt könnten. Und das Alles nur, um Kurz- und Mittelfristig Arbeitsplätze zu erhalten.

Wer hat bessere Konzepte und inwiefern würden sich diese Unternehmen in Deutschland besser entfalten? Wer würde wohl die Opelkäufer auffangen? VW sicherlich zu einem Teil. ob dieser groß genug für eine "Entfaltung" wäre wage ich zu bezweifeln. Und wenn sich Toyota und Co entfalten haben wir nichts davon.
Wie oben angeklungen: Wenn es nicht Deutschland ist, ist es ein anderes Land. Und dann dürften wir Deutschen uns nicht beschweren.

Wenn die Chinesen das bessere Produkt anbieten, und uns deshalb die Aufträge wegfallen, sind wir selbst drann Schuld! Wir haben jederzeit die Möglichkeit, durch
a) bessere Produkte oder
b) billigere Produktion
den Chinesen den Rang abzulaufen! Wenn wir das nicht können, ist unsere Gesellschaft zu satt oder hat zu Höhe Ansprüche! Dadurch sind schon andere Völker zu Grunde gegangen und haben ihre Vormachtsstellung verloren!

Wie genau wollen wir billiger als die Chinesen anbieten? Über den preis alleine kannst du mit China in Deutschland nicht konkurrieren, nicht in halbwegs arbeitsintensiven Branchen.
Es muss über die besseren Produkte gehen, bzw über die höhere Produktivität.
Auch hier waren die Chinesen wieder nur als Beispiel angeführt.
Muss mich ja fast Mantrahaft wiederholen, wenn wir als "satte" Nation preislich nicht mit den Chinesen (oder wen auch immer) mithalten können, sind wir selbst drann Schuld. Höhere Preise rechtfertigen sich nur durch höhere Qualität. Wenn wir die bieten können, ist ja Alles im Lot! Wenn wir es nicht können ---> Selbst Schuld.

Die ist allerdings oftmals vorhanden, glücklicherweise. Kein Grund sich auszuruhen, aber wenn wir beim beispiel Automobil bleiben, solange die Chinesen nicht wenigstens einen beinahe brauchbaren Crashtest hinbekommen ist die Konkurrenz aus China nicht
besonders groß Aber wie gesagt, kein grund sich auszuruhen.
Ganz deiner Meinung! :)
 
Stiller_Meister am 11.06.2009 14:53 schrieb:
Das Urpsrungszitat des Users bezog sich aber einzig und alleine auf Computerhardware! Und du hast darauf geantwortet.
Wenn du nicht genau auf den Sachverhalt eingehen wirst, denn du zitiert hast, solltest du das kenntlich machen! Noch dazu hast du den user zynisch angemacht, obwohl er weiterhin vollkommen Recht hat! Oder siehst du das anders?

Weiterhin kann man die natürlich nicht mit diesem oder jenem Internethändler vergleichen.
Ist ja logischerweise ein ganz anderes Konzept, mut anderen Vor- und Nachteilen und anderen Kosten.
Natürlich kann man die Vergleich. Und zwar in der Hinsicht, welches Konzept den Kunden mehr anspricht, und welches Konzept dem Anderen den Rang abläuft. Und das tuen nun mal eben die Internetshops und die spezialisierten Läden mit den großen Kaufhäusern!
Nur weil du im speziellen Kaufhäuser magst, heißt dass nicht das dass Alle tuen! ;)

Die Aussage war, wer den dort seinen überteuerten mist kauft.
Und ich wollte mal drauf hinweisen, dass nicht alle leute beim kauf nur nach dem preis gehen. Und er hat eben nicht vollkommen recht!
Mit der Hard- udn Software hab ich mich verlesen, ich habe aber in der Tat auch schon hardware (kleinere Dinge) bei Karstadt erworben, an meiner Aussage ändert sich also nichts.

Und noch eine Anmerkung: Falls du nicht gerade zu Guttenberg heißt bin ich außerordentlich froh, dass du nichts mit der Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsförderung in diesem land zu tun hast!
 
Boesor am 11.06.2009 15:00 schrieb:
Die Aussage war, wer den dort seinen überteuerten mist kauft.
Mit der Hard- udn Software hab ich mich verlesen, ich habe aber in der Tat auch schon hardware (kleinere Dinge) bei Karstadt erworben, an meiner Aussage ändert sich also nichts.
Wenn man keine ahnung hat...einfach mal wieder in einen Karstadt reingehen.
Aber Vorsicht, deine Vorurteile könnten in Gefahr sein.
Obwohl du zugibst dich da vertan zu haben, und obwohl selbst du sagts, dass du dir maximal "kleine Hardware" da gekauft hast, nimmst du deine zynische Anmache von wegen "Voruteile sind in Gefahr" nicht zurück?

Nochmal, im Kern meinte der User, dass a) Karstadt im vergleich mit zB den internetläden zu teuer ist, und b) dort kaum noch jemand seine Sachen kauft!

Welche Informationen sind dir zugänglich, dass entgegen jeder Aussage der Leute die von dem kaufhausproblem Ahnung haben meinst, diese Aussagen wiederlegen zu können?
Ich bin da sehr gespannt......

Und ich wollte mal drauf hinweisen, dass nicht alle leute beim kauf nur nach dem preis gehen.
Richtig. Nicht Alle. Aber die meißten.

Und er hat eben nicht vollkommen recht!
Nochmal? Weswegen denkst du das? Du untermauerst deine behauptungen nicht gerade mit vielen Argumenten.....

Und noch eine Anmerkung: Falls du nicht gerade zu Guttenberg heißt bin ich außerordentlich froh, dass du nichts mit der Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsförderung in diesem land zu tun hast!
Und ich bin froh, dass auch du damit als Theologiestudent nichts zu tuen haben wirst! ;)
 
Stiller_Meister am 11.06.2009 15:18 schrieb:
Obwohl du zugibst dich da vertan zu haben, und obwohl selbst du sagts, dass du dir maximal "kleine Hardware" da gekauft hast, nimmst du deine zynische Anmache von wegen "Voruteile sind in Gefahr" nicht zurück?

Erstmal schein "zynische Anmache" (was ist das überhaupt?) ja ein wares Lieblingswort von dir zu sein. Und um das Sortiment beurteilen zu können muss man dort nichts kaufen, es reicht doch, es zu kennen.

Nochmal, im Kern meinte der User, dass a) Karstadt im vergleich mit zB den internetläden zu teuer ist, und b) dort kaum noch jemand seine Sachen kauft!

Und ich wies drauf hin (mit meiner zynischen Anmache), dass das eben ganz und gar nicht immer der Fall ist.

Welche Informationen sind dir zugänglich, dass entgegen jeder Aussage der Leute die von dem kaufhausproblem Ahnung haben meinst, diese Aussagen wiederlegen zu können?
Ich bin da sehr gespannt......

:confused: Äußerte ich mich zu den allgemeine Kaufhausproblemen? Ich habe nur aus meiner Erfahrung geschildert, dass bei karstadt nicht alles "überteuerter Mist" ist. Auch wenn der User nur auf Hardware aus war, habe ich das aufgrund meines Irrtums noch für andere Bereiche erwähnt.

Richtig. Nicht Alle. Aber die meißten.

Was ich nicht bestreite, nie bestritten habe und so schnell auch nicht werde. Aber das war ja auch gar nicht das Thema.

Nochmal? Weswegen denkst du das? Du untermauerst deine behauptungen nicht gerade mit vielen Argumenten.....

Soll ich dir jetzt Fotos mit Karstadt Angeboten der Vergangenheit schicken? Besitze ich leider nicht.

Und ich bin froh, dass auch du damit als Theologiestudent nichts zu tuen haben wirst! ;)

Es ist noch viel schlimmer als du denkst, ich bin erstens kein Student mehr und zweitens waren meine Studienfächer Theologie und Wirtschaftswissenschaft :-D
 
Boesor am 11.06.2009 16:10 schrieb:
Erstmal schein "zynische Anmache" (was ist das überhaupt?) ja ein wares Lieblingswort von dir zu sein.
Nö, mir fällt bloß momentan kein Wort ein, was passender ist. Sobald ich es kenne, werde ich es benutzen, versprochen!

Und um das Sortiment beurteilen zu können muss man dort nichts kaufen, es reicht doch, es zu kennen.
Du bist also der Meinung, dass im groben und ganze die Hardware bei Karstadt nicht teurer ist als im Internet oder in Spezialläden?
Ich meine, genau darum gings doch in der Aussage!

Und ich wies drauf hin (mit meiner zynischen Anmache), dass das eben ganz und gar nicht immer der Fall ist.
Drehen wir uns nicht irgendwie im Kreis?^^
Nein, es ist nicht immer der Fall. Aber meißtens. Und meißtens ist doch das, was zählt.
Einwände?

:confused: Äußerte ich mich zu den allgemeine Kaufhausproblemen? Ich habe nur aus meiner Erfahrung geschildert, dass bei karstadt nicht alles "überteuerter Mist" ist. Auch wenn der User nur auf Hardware aus war, habe ich das aufgrund meines Irrtums noch für andere Bereiche erwähnt.
Ok, für andere Bereiche kann ich das selber nicht beurteilen! Für mich persönlich liegt nur die Vermutung nahe, dass, wie im Hardwarebereich, auch in anderen Bereichen das Internet und Spezi-Läden den großen Kaufhäusern den Rang ablaufen. Wenn das anders ist, korrigiert mich bitte.

Mal dazwischen eingeschoben:
Dass du deine Antwort (ich suche händringend nach Alternativen zur zynischen Anmache! ;) ) zu des Users Posting nicht zurücknehmen willst, obwohl er Recht hatte, das Hardware bei Karstadt überteuert(= teurer als andere Geschäfte) ist, und wohl kaum einer dort seine Hardware zusammen kauft, nicht zurücknimmst, halten wir einfach mal so fest!?


Richtig. Nicht Alle. Aber die meißten.

Was ich nicht bestreite, nie bestritten habe und so schnell auch nicht werde. Aber das war ja auch gar nicht das Thema.
? War nicht eben genau dass das Thema? War doch ein Teil der Aussage des Users! Sinngemäß "kaum einer kauft überteuerte Hardware bei Karstadt". Genau das war doch der Ausgangspunkt!?

Nochmal? Weswegen denkst du das? Du untermauerst deine behauptungen nicht gerade mit vielen Argumenten.....

Soll ich dir jetzt Fotos mit Karstadt Angeboten der Vergangenheit schicken? Besitze ich leider nicht.
Brauchst nicht polemisch werden. Nochmal, um nicht weiterhin mit Wischiwaschi Aussagen hin und her zu schreiben:

Du bist der Meinung, dass das Großsortiment bei Karstadt nicht teuerer ist als in Spezi Läden und Internet?

Es ist noch viel schlimmer als du denkst, ich bin erstens kein Student mehr und zweitens waren meine Studienfächer Theologie und Wirtschaftswissenschaft :-D
ayayayay :-D

Gratulation an der Stelle zum bestehen. Ist, wie ich finde, nen interessantes Studium. :)
 
Stiller_Meister am 11.06.2009 16:33 schrieb:
Du bist der Meinung, dass das Großsortiment bei Karstadt nicht teuerer ist als in Spezi Läden und Internet?

mal so mal so, eine generelle Aussage ist da denke ich nicht mgl.
Und nebenbei, das Wort "überteuert" impliziert ja noch mehr als nur "teurer"
 
Boesor am 11.06.2009 16:40 schrieb:
Stiller_Meister am 11.06.2009 16:33 schrieb:
Du bist der Meinung, dass das Großsortiment bei Karstadt nicht teuerer ist als in Spezi Läden und Internet?

mal so mal so, eine generelle Aussage ist da denke ich nicht mgl.
Und nebenbei, das Wort "überteuert" impliziert ja noch mehr als nur "teurer"

Ich finds immer geil, wie einige versuchen hier den dicken raushängen zu lassen, immer meinen sich überall bestens auszukennen und andere versuchen zu maßregeln. :hop:
 
Boesor am 11.06.2009 16:40 schrieb:
Stiller_Meister am 11.06.2009 16:33 schrieb:
Du bist der Meinung, dass das Großsortiment bei Karstadt nicht teuerer ist als in Spezi Läden und Internet?

mal so mal so, eine generelle Aussage ist da denke ich nicht mgl.
Und nebenbei, das Wort "überteuert" impliziert ja noch mehr als nur "teurer"

eben. wenn man sich (warte)zeit und mühe und weg, und btw auch versandkosten sparen will, sind die preise in einem kaufhaus völlig o.k. - "überteuert" sind da nur sehr wenige dinge, bei denen das management/die abteilungsleiter vermutlich einfach auch nicht gemerkt hat, dass es produkte sind, die zwar damals zB 49€ kosteten, inzwischen aber überall für 29€ zu haben sind. zB neulich bei karstadt/wom in köln hab ich gemerkt, dass die wohl mal die spiele "ausgemistet" haben, da sind etliche games stark reduziert worden, die kurz vorher ganz einfach die alte UVP zum release noch als preis hatten.

natürlich fährt man insbesondere bei hochpreisigen dingen per internet meistens besser. vor allem bei technik, die einem starken preisverfall unterliegt. das sind dann eben auch läden, die gewisse kostenvorteile nutzen können und auch idR sehr zeitnah einkaufen, also selber von "tagespreisen" profitieren. und da sind selbst "spezis" wie saturn&co oft teuer.

aber wenn ich mal ne DVD oder ein spiel als geschenk für nen freund kaufen will, dann bestell ich nicht extra im internet und warte, sondern ich geh zB zu karstadt und stöbere was rum, und dann dann würd ich nicht mal extra 15min zum nächsten saturn laufen, um da zu schauen, ob ich den gleichen film vlt. 2€ billiger bekomme...
 
Boesor am 11.06.2009 03:29 schrieb:
Nicht ganz, man hing sich an einen Global Player (gab es sowas 1929 wohl schon?)

Kleine Anmerkung vom Historiker:

Natürlich gab es im frühen 20. Jahrhundert schon "Global Player", ja, sogar schon deutlich früher!
Der berühmteste früh-neuzeitliche "Global Player", also eine Firma, die im heutigen Bedeutungssinn weltweit agierte, war wohl die "East India Trading Company" - und die wurde um ca. 1600 gegründet.

Nur der Begriff "Global Player" ist erst in den letzten Jahr(zehnt)en populär geworden.
;-)
 
Spassbremse am 11.06.2009 16:49 schrieb:
Boesor am 11.06.2009 03:29 schrieb:
Nicht ganz, man hing sich an einen Global Player (gab es sowas 1929 wohl schon?)

Kleine Anmerkung vom Historiker:

Natürlich gab es im frühen 20. Jahrhundert schon "Global Player", ja, sogar schon deutlich früher!
Der berühmteste früh-neuzeitliche "Global Player", also eine Firma, die im heutigen Bedeutungssinn weltweit agierte, war wohl die "East India Trading Company" - und die wurde um ca. 1600 gegründet.

Nur der Begriff "Global Player" ist erst in den letzten Jahr(zehnt)en populär geworden.
;-)

ja, ich meinte damit auch eher, ob das ein Glauóbal Player mit Synergieeffekten etc. wie heute war. Wegen der Aussage des Users, dass sich Opel an Gm gehängt hat, um noch mehr vom fetten kuchen zu bekommen.
Das jedenfalls war definitiv Unsinn.
 
Boesor am 11.06.2009 16:53 schrieb:
ja, ich meinte damit auch eher, ob das ein Glauóbal Player mit Synergieeffekten etc. wie heute war.

Wenn Du darunter Fusionen, Diversifizierung der Geschäftsfelder, etc. meinst, dann absolutes "Ja".
=)

Bezüglich Deiner Einschätzung der Opel-GM Geschichte pflichte ich Dir aber bei.
 
Mag sein, dass Opel nicht mehr vom fetten Kuchen haben wollte, sondern überhaupt wieder Krümel.

Meine Aussage die dahinter steckte war bloß, dass sich Opel gut- und bereitwillig schlucken lies. Und sich jetzt vom Staat, also von uns retten lässt.
Mit anderen Worten, da, wos was zu holen gibt schlägt Opel zu, wenns aber negative Konsequenzen zu tragen gibt duckt man sich weg und versucht, die Schulden woanders abzuladen.


Wenn man mal seine *Hauptsache Deutschland und damit ich bleiben weiter wohlhabend* Brille ablegt, soltle man zumindest diese Sache anerkennen können.
 
Nur Quelle Deutschland ist von der Insolvenz betroffen, die Österreichischen Niederlassungen hingegen nicht. Also wäre das logischte, sich an die dortigen Niederlassungen zu wenden, bei Problemen mit defekten Geräten, Software, DVD oder anderen Artikeln. Die müssten das, rein rechtlich betrachtet, trotz Insolvenz der deutschen Filialen, auch als Garantiefall abwickeln.
 
Stiller_Meister am 11.06.2009 17:17 schrieb:
Meine Aussage die dahinter steckte war bloß, dass sich Opel gut- und bereitwillig schlucken lies.

ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso du das immer wieder so betonst. Die waren so gut wie pleite. Die mussten verkaufen! das ist doch nicht "gut und bereitwillig"

Mit anderen Worten, da, wos was zu holen gibt schlägt Opel zu, wenns aber negative Konsequenzen zu tragen gibt duckt man sich weg und versucht, die Schulden woanders abzuladen.

Das klingt ja gerade zu, als würdest du das für ein Geschäftsmodell halten.,
"Wo es was zu holen gibt", was soll diese Wortwahl? Wie oft hat Opel sich denn seit Gründung vor über 100 jahren an den Staat gewandt?
Und was du scheinbar auch nicht siehst, die ducken sich nicht weg, wie auch? Nur wenn die insolvent gehen besteht nunmal die Gefahr eines viel größeren Stellenabbaus.

ich weiß, das stört dich nicht, denn wir sind ja selbst schuld wenn andere billiger produzieren, aber du solltest das ganze weniger einseitig sehen.
Der Staat rettet nicht Opel, der Staat rettet Arbeitsplätze.
 
Huskyboy am 11.06.2009 14:30 schrieb:
das große Problem bei Karstadt ist halt, die reiten sich selbst immer und immer tiefer in die scheisse

die wollen keine sparten verkaufen, die gespräche mit der Metro wurden auch abgebrochen, vorallem weil man von Arcandor seite völlig überzogene forderungen stellte, die eigentümer wollen keinen einzigen € mehr darein stecken

wenn Arcandor hops geht verlieren die eigentümer allerdings ziemlich viel kohle, und das soll der steuerzahler verhindern, ich wette fast drauf wenn es Arcandor durch einen staatskredit wieder halbwegs gut geht verkaufen die alle schnell ihre aktien und lassen das ding komplett vor die Wand fahren

da könnte jetzt nur ein Sanierer helfen, aber das will keiner, die wollen staatskohle, und um die arbeitsplätze gehts denen doch sowieso nicht, die werden so oder so zum großteil abgebaut

Otto hat z.b. interesse an Quelle
Metro an diversen Karstadt Filiale (um die mit dem Kaufhof zu fusionieren)
Rewe hat interesse an Thomas Cook

verkaufen will Arcandor nur nichts,..
blöd nur, wenn die argumentation dadurch zusammenbricht, dass arcandor längst in die insolvenz gegangen ist, oder?
 
Insolvenz bedeutet nicht Plete

wie gesagt, die hatten wohl drauf gehoft knete vom staat zu kriegen was aber eben nicht passiert ist, jetzt müssen die selbst versuchen zu retten was zu retten ist von ihrem vermögen
 
Huskyboy am 11.06.2009 17:41 schrieb:
Insolvenz bedeutet nicht Plete

wie gesagt, die hatten wohl drauf gehoft knete vom staat zu kriegen was aber eben nicht passiert ist, jetzt müssen die selbst versuchen zu retten was zu retten ist von ihrem vermögen
lol... du hast nicht verstanden, was ich damit ausdrücken wollte. was insolvenz bedeutet haben boesor und ich schon einige seiten vorher beschrieben, dass ist mir durchaus bewusst. aber du schreibst davon, dass die führung von arcandor geld und unterstützung vom staat haben will. diese ist aber längst abgelehnt worden und der laden ist in die insolvenz gegangen, was deine vorwürfe, unterstellungen und argumentationen bezüglich der verhandlungen (seitens des arcandor-managements) ziemlich unütz macht...
 
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