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Special - PC Games: Insolvenz von Karstadt und Quelle: Was tun, wenn der PC streikt oder die DVD Kratzer hat?

AW:

BitByter am 09.06.2009 21:06 schrieb:
falsch ist, dass ein unternehmen pleite ist wenn es insolvent ist. insolvent bedeutet, dass nicht genug liquide mittel da sind, um die rechnungen zu bezahlen, man also zahlungsunfähig ist (dies kann auch dadurch begründet sein, dass man selbst noch offene posten hat), ABER man hat noch genug anders gelagertes kapital, so dass sich ein weiterführen des unternehmens lohnen kann und gläubiger bezahlt werden können (z.b. durch den verkauf von immobilien der firma). der laden wird nicht dicht gemacht (weil er eben nicht pleite ist), sondern nach möglichkeit (und gesund-schrumpfen) weitergeführt...

nichts anderes wollte ich mit meinen zwei sätzen andeuten.
 
Pit0786 am 09.06.2009 21:28 schrieb:
Der Ex-Inhaber hat das Grundstück an eine große Immobillien Gesellschaft verkauft... Wenn ich mich richtig entsinne war er sogar Vorstand der Imo. Gesellschaft, oder er wurde Vorstand... aufjeden fall hat er sich das Geld gut zurseite gelegt ^^ und dann noch die horenden Mieten sind tolle zinsen xD

das war nicht der inhaber, sondern bereitserwähnter herr middelhoff, der ehemalige vorstandsvorsitzende.
und der ist -skandalöserweise- wirklich teilhaber eines fonds, der die karstadt immobilien aufgekauft hat.
irgendwo stand aber kürzlich, dass die bundesjustizministerien, ermittlungen gegen ihn anstrengen will.
sind wir mal gespannt, was dabei herauskommt... %-)
 
AW:

Boesor am 09.06.2009 21:34 schrieb:
BitByter am 09.06.2009 21:06 schrieb:
falsch ist, dass ein unternehmen pleite ist wenn es insolvent ist. insolvent bedeutet, dass nicht genug liquide mittel da sind, um die rechnungen zu bezahlen, man also zahlungsunfähig ist (dies kann auch dadurch begründet sein, dass man selbst noch offene posten hat), ABER man hat noch genug anders gelagertes kapital, so dass sich ein weiterführen des unternehmens lohnen kann und gläubiger bezahlt werden können (z.b. durch den verkauf von immobilien der firma). der laden wird nicht dicht gemacht (weil er eben nicht pleite ist), sondern nach möglichkeit (und gesund-schrumpfen) weitergeführt...

nichts anderes wollte ich mit meinen zwei sätzen andeuten.
dann hätteste das aber auch so ausdrücken müssen und nicht sagen, dass pleite gleich zahlungsunfähig ist ;-)
 
AW:

BitByter am 09.06.2009 21:48 schrieb:
Boesor am 09.06.2009 21:34 schrieb:
nichts anderes wollte ich mit meinen zwei sätzen andeuten.
dann hätteste das aber auch so ausdrücken müssen und nicht sagen, dass pleite gleich zahlungsunfähig ist ;-)

naja, da "pleite" ja auch alles andere als ein Fachterminus ist hab ich den bei mir mal damit gleichgesetzt.
Damit meinte ich allerdings nicht, dass das Unternehmen am Ende sein muss. Es hat schlicht keine liquiden Mittel.
 
Bonkic am 09.06.2009 21:16 schrieb:
Herbboy am 09.06.2009 21:02 schrieb:
naja, es ist ja nicht so grundverkehrt, aber zB kaufhof hat es besser gemacht mit so "themen"bereichen und "shop in shop"-konzepten, oder dass die sich wie hier in köln nen saturn ins haus geholt haben, der das sowieso überteuerte eigene angebot an modernen entertainment-waren ersetzt. andere häuser haben zB zu lange fast nur biedere durchschnittware im angebot gehabt...

na ja- aber es war, und zwar schon lange vor der krise, von verschiedensten seiten zu hören, dass das "warenhaus-konzept" ganz allgemein, in zukunft nicht mehr tragfähig wäre.
ob das stimmt, weiss ich nicht.
falls es stimmt, frage ich mich weshalb?
was ich bisher gehört hab: weil - auch "dank" internet - es immer mehr spezialisierte shops gibt, die dann wiederum die ware oft billiger anbieten können. das konzept eines so großes kaufhauses reagiert nunmal auch sehr träge, da wird oft schon 6 monate vorher die ware geordert, die andere kleinere läden erst kurz vor verkaufststart zu dann günstigeren preisen kaufen. und grad bei mode muss man sich sehr früh auf was festlegen, das wiederum möglichst nicht nur eine kleine zielgruppe bedient, aber auch nicht zu ausgefallen is.

und auch "jüngere" leute shoppen tendenziell inzwischen lieber von laden zu laden in nem einkaufszentrum als in ein kaufhaus zu gehen, was vor allem in den 90er jahren ein eher biederes image bekommen hat. selbst 12jährige gehen ja heute lieber mit freunden in ne hippe markenboutique anstatt - wie früher völlig üblich - dass man mit mami zu karstadt geht und da "irgendeinen" pullover kaufen geht "halt nicht teurer als 30 mark". :ugly:

dass es auch in kaufhäusern schon lang auch gute markenware gibt, is vielen auch gar nicht wirklich bewußt. mein bruder zB bestellt lieber bei boss online, weil "bei kaufhof gibt es doch nur billigzeugs" :-S


grad bei ZDF ein manager aus dem bereich: "man muss nur vom marketing zielgrupengerecht das vorhandene angebot auch wirklich präsentieren können"


ob die zahlen stimmen, weiss ich nicht, aber es ist ja allgemein bekannt, dass herr middelhoff nicht die beste arbeit abgeliefert hat.
das wurde vor ein paar tagen sehr genau in einem TV-bericht gesagt. also nicht von einer befangenen person wie zB nem betriebsratsvertreter oder einem verdi-sprecher [is ja an sich dämlich: wenn, dann müßte es an sich ein verdi-sänger sein ^^ ] oder so.
 
Herbboy am 09.06.2009 21:55 schrieb:
Bonkic am 09.06.2009 21:16 schrieb:
Herbboy am 09.06.2009 21:02 schrieb:
naja, es ist ja nicht so grundverkehrt, aber zB kaufhof hat es besser gemacht mit so "themen"bereichen und "shop in shop"-konzepten, oder dass die sich wie hier in köln nen saturn ins haus geholt haben, der das sowieso überteuerte eigene angebot an modernen entertainment-waren ersetzt. andere häuser haben zB zu lange fast nur biedere durchschnittware im angebot gehabt...

na ja- aber es war, und zwar schon lange vor der krise, von verschiedensten seiten zu hören, dass das "warenhaus-konzept" ganz allgemein, in zukunft nicht mehr tragfähig wäre.
ob das stimmt, weiss ich nicht.
falls es stimmt, frage ich mich weshalb?
und auch "jüngere" leute shoppen tendenziell inzwischen lieber von laden zu laden in nem einkaufszentrum als in ein kaufhaus zu gehen, was vor allem in den 90er jahren ein eher biederes image bekommen hat. selbst 12jährige gehen ja heute lieber mit freunden in ne hippe markenboutique anstatt - wie früher völlig üblich - dass man mit mami zu karstadt geht und da "irgendeinen" pullover kaufen geht "halt nicht teurer als 30 mark". :ugly:
Die guten alten Zeiten. :B ;)

Ich geh aber, wenn denn Bedarf ist, ganz gerne zu Kaufhof. Ich find das einfach genial, dass man da so gut wie alles in einem Haus findet. Das könnte man zwar genausogut zu einem Einkaufszentrum sagen, aber da finde ich die Atmosphäre irgendwie bedrückend, da man in jeden einzelnen Laden rein muss.. Im Kaufhaus fühl ich mich einfach freier.
 
Teslatier am 09.06.2009 23:00 schrieb:
Ich geh aber, wenn denn Bedarf ist, ganz gerne zu Kaufhof. Ich find das einfach genial, dass man da so gut wie alles in einem Haus findet. Das könnte man zwar genausogut zu einem Einkaufszentrum sagen, aber da finde ich die Atmosphäre irgendwie bedrückend, da man in jeden einzelnen Laden rein muss.. Im Kaufhaus fühl ich mich einfach freier.
mir geht es auch so, zudem findest du da halt immer alles von billig bis edel. wenn du aber in einen der kleinen läden in nem EKZ gehst, findest du "pro laden" etwas überzogen gesagt entweder nur billigsten ramsch oder nur edelmarken, wo nur für den designernamen ne 0 an den preis anhängen darfst... zudem hast du in nem kaufhaus auch ne gute übersicht, da sind halt alle "jeans und junge mode"-artikel in einem überschaubaren bereich, woanders sind dann die "seriösen" hemden und anzüge, wieder woanders jacken usw.. in nem EKZ muss man oft in 5-6 läden, dann wieder zurück zum vergleichen usw., da findest du pro laden dann 1-2 pullover, die in frage kommen - im kaufhaus findest du direkt 5-6 gesammelt an einer stelle. und viele EKZ sind auch rel. verschachtelt und nicht übersichtlich...

ich find es auch einfach simpler, wenn ich in köln zum karstadt oder kaufhof gehe und dann erst ein paar schreibwaren hole und nen reiseführer "schinkenstraße" :ugly: , dann ne etage häher neue jeans kaufe, in der sportabteilung nen runtergesetzten adidas-kapu, dann noch bei CDs und games was rumschaue und später noch ne playmobilfigur für mein patenkind für 2€ mitnehmen kann, und wenn ich fertig bin, hat der uhr-service im EG meine batterie gewechselt :top:
 
da ist was falsch im Artikel. Große Banken und andere werden vom Insolvenzverwalter keineswegs bevorzugt behandelt. Nach dem neuen Insolvenzrecht sind alle Gläubiger gleich und werden auch entsprechend behandelt. In der Regel kommt es im Insolvenzverfahren zu einer Ausschüttungsquote und die bekommt jeder Gläubiger egal ob er 10 € oder 1 Mio zu bekommen hat.

Mit den Anzahlungen ist das so eine Sache, hat der Schuldner für jede einzelne Anzahlung ein Konto errichtet ist sie nicht weg, da das sehr unwahrscheinlich ist und die Anzahlungen auf den üblichen Geschäftskonten verbucht werden ist die Anzahlung definitiv weg.

Insolvenz ist Insolvenz, eine nicht nur vorübergehende Zahlungsunfähigkeit. Ist verwertbares Vermögen wie Immobilien vorhanden und kann dieses zur Abwendung der Zahlungsunfähigkeit verwendet werden handelt es sich um eine vorübergehende Zahlungsunfähigkeit. Kein Richter wird in so einem Fall das Verfahren eröffnen. Wenn das verfahren also eröffnet werden sollte, dann ist es eben keine vorübergehende Zahlungsunfähigkeit und damit ist das Unternehmen insolvent, pleite oder wie immer man das bezeichnen möchte.
 
Wer kauft denn bitte seine Hardware bei Karstadt oder Quelle?????? Den überteuerten Mist, den die da anbieten...
 
Bonkic am 09.06.2009 20:47 schrieb:
ich verstehe auch nicht, was an diesem "all-in-one" konzept so verkehrt sein soll.
Wäre das Sortiment etwas spezialisierter und effektiver auf die Bedürfnisse der heutigen Kundenstämme (Rentner und junge Leute) ausgelegt, dann müssten Warenhäuser doch attraktiv bleiben. Ich lasse jedenfalls immer Geld in diesen Häusern. Sei es für Kleidung, Uhren oder eben Spiele / Filme.

gerade in meiner (kleineren) stadt wärs echt ziemlich tragisch, wenn karstadt -ersatzlos- dichtmachen würden.
Das Worst-Case-Szenario ist bei uns bereits Ende Februar eingetreten. "Wir" hatten eine der ersten 11 Hertie-Filialen erwischt, die geschlossen wurde. Die Folgen waren...eindeutig. Die Innenstadt ist quasi tot. Das Kaufangebot tangiert gegen null. Sprich: Man kann nicht einmal mehr absolut banale Dinge des täglichen Gebrauchs kaufen. Du brauchst Teller, eine Kaffeemaschine, Nähzeug, Bettbezüge, Bilderrahmen oder mal schnell für einen Termin ein weißes Hemd, weil die anderen noch im Wäschekorb liegen? Tja, Pech. Fahr halt die 30 Kilometer in die nächste größere Stadt. Besonders doof ist bei uns, dass scheinbar Hertie auch kleine Geschäfte mitreißt. Wir haben einen Bäcker, einen Frisör, einen Kiosk und 2 Modegeschäfte (hochqualitative Ware) verloren. Wenn man schon alltägliche Sachen wie Kleidung nicht mehr bekommt (außer man kauft bei KIK -.- ), dann weißt du sicher, wie es mit Luxusartikeln wie Spielen oder DVDs aussieht. In der ganzen Stadt gibt es jetzt keinen Anbieter von Unterhaltungselektronik mehr (nachdem etwas 1 Jahr zuvor ein spezialisierter Gamestore geschlossen hat).

Dabei hat unser Bürgermeister recht viel mobilisiert, damit Hertie bleibt. Tja, nur gebracht hat es nix. Und wenn jetzt alle Hertie-Filialen schließen bzw. "weniger attraktive" Karstadt-Häuser nicht von Metro weitergeführt werden, dann droht dieses Schicksal womöglich vielen kleineren Städten.
das gebäude liegt, wie so oft, mitten in der innenstadt, stellt mithin also quasi erste anlaufstelle für so ziemlich jeden "shopper" dar, dementsprechend viel, spielt sich auch drumherum ab.
Bei uns nicht anders. Jetzt gibt es an der Stelle "kreisrunden Haarausfall". Sprich alles in der Umgebung geht vor die Hunde, weil die Kunden nicht mehr kommen. Tolle Wurst. :top:

Regards, eX!
 
eX2tremiousU am 10.06.2009 10:44 schrieb:
Bonkic am 09.06.2009 20:47 schrieb:
ich verstehe auch nicht, was an diesem "all-in-one" konzept so verkehrt sein soll.
Wäre das Sortiment etwas spezialisierter und effektiver auf die Bedürfnisse der heutigen Kundenstämme (Rentner und junge Leute) ausgelegt, dann müssten Warenhäuser doch attraktiv bleiben. Ich lasse jedenfalls immer Geld in diesen Häusern. Sei es für Kleidung, Uhren oder eben Spiele / Filme.

gerade in meiner (kleineren) stadt wärs echt ziemlich tragisch, wenn karstadt -ersatzlos- dichtmachen würden.
Das Worst-Case-Szenario ist bei uns bereits Ende Februar eingetreten. "Wir" hatten eine der ersten 11 Hertie-Filialen erwischt, die geschlossen wurde. Die Folgen waren...eindeutig. Die Innenstadt ist quasi tot. Das Kaufangebot tangiert gegen null. Sprich: Man kann nicht einmal mehr absolut banale Dinge des täglichen Gebrauchs kaufen. Du brauchst Teller, eine Kaffeemaschine, Nähzeug, Bettbezüge, Bilderrahmen oder mal schnell für einen Termin ein weißes Hemd, weil die anderen noch im Wäschekorb liegen? Tja, Pech. Fahr halt die 30 Kilometer in die nächste größere Stadt. Besonders doof ist bei uns, dass scheinbar Hertie auch kleine Geschäfte mitreißt. Wir haben einen Bäcker, einen Frisör, einen Kiosk und 2 Modegeschäfte (hochqualitative Ware) verloren. Wenn man schon alltägliche Sachen wie Kleidung nicht mehr bekommt (außer man kauft bei KIK -.- ), dann weißt du sicher, wie es mit Luxusartikeln wie Spielen oder DVDs aussieht. In der ganzen Stadt gibt es jetzt keinen Anbieter von Unterhaltungselektronik mehr (nachdem etwas 1 Jahr zuvor ein spezialisierter Gamestore geschlossen hat).

Dabei hat unser Bürgermeister recht viel mobilisiert, damit Hertie bleibt. Tja, nur gebracht hat es nix. Und wenn jetzt alle Hertie-Filialen schließen bzw. "weniger attraktive" Karstadt-Häuser nicht von Metro weitergeführt werden, dann droht dieses Schicksal womöglich vielen kleineren Städten.
das gebäude liegt, wie so oft, mitten in der innenstadt, stellt mithin also quasi erste anlaufstelle für so ziemlich jeden "shopper" dar, dementsprechend viel, spielt sich auch drumherum ab.
Bei uns nicht anders. Jetzt gibt es an der Stelle "kreisrunden Haarausfall". Sprich alles in der Umgebung geht vor die Hunde, weil die Kunden nicht mehr kommen. Tolle Wurst. :top:

Regards, eX!

Gut auf den Punkt gebracht!
Ich wohne zwar nur auf dem Dorf bzw. in unmittelbarer Nähe einer kleinen Stadt.
Bei uns gab es auch nie ein Kaufhaus bzw. Warenhaus. Da sieht es natürlich etwas anders.
Aber da wo jahrelang solche Einrichtungen am Ort waren und die dann einfach "wegbrechen" oder dichtmachen (müssen), bleibt natürlich ein solches Szenario zurück, wie von dir beschrieben.
Klar es könnten sich jetzt auch wieder kleine Ladengeschäfte entwickeln.
Die Betonung liegt auf könnten.
Allerdings bei der heutigen Wirtschaftslage, machen eher Läden dicht, als welche eröffnen.
 
Das freut mich, dass Quelle hopps geht! War auch mal Kunde bei Quelle. Dreimal was bestellt, dreimal brav innert Frist bezahlt, beim viertenmal bestellen kam nichts. Auf Anfrage meinerseits wurde mir dann mitgeteilt, ich müsse voraus bezahlen. Sehr lustiges Geschäftsgebahren das Quelle da an den Tag legte.

Gruss tonidoc
 
tonidoc am 10.06.2009 16:18 schrieb:
Das freut mich, dass Quelle hopps geht! War auch mal Kunde bei Quelle. Dreimal was bestellt, dreimal brav innert Frist bezahlt, beim viertenmal bestellen kam nichts. Auf Anfrage meinerseits wurde mir dann mitgeteilt, ich müsse voraus bezahlen. Sehr lustiges Geschäftsgebahren das Quelle da an den Tag legte.

Gruss tonidoc

Es freut mich das du irgendwann hopps gehst.
 
Ghostwalker666 am 10.06.2009 16:38 schrieb:
tonidoc am 10.06.2009 16:18 schrieb:
Das freut mich, dass Quelle hopps geht! War auch mal Kunde bei Quelle. Dreimal was bestellt, dreimal brav innert Frist bezahlt, beim viertenmal bestellen kam nichts. Auf Anfrage meinerseits wurde mir dann mitgeteilt, ich müsse voraus bezahlen. Sehr lustiges Geschäftsgebahren das Quelle da an den Tag legte.

Gruss tonidoc

Es freut mich das du irgendwann hopps gehst.

Meine Eltern bestellen seit 30 oder 40 jahren bei quelle, und sowas ist nie passiert :ugly: Mein erster Computer stammte von Quelle

ich hatte da auch nie probleme, gefällt was nicht oder passt nicht, ab in den karton und zurück, bei quelle ist das einfacher als bei Amazon..
 
norea-x am 10.06.2009 10:21 schrieb:
Wer kauft denn bitte seine Hardware bei Karstadt oder Quelle?????? Den überteuerten Mist, den die da anbieten...

Wenn man keine ahnung hat...einfach mal wieder in einen Karstadt reingehen.
Aber Vorsicht, deine Vorurteile könnten in Gefahr sein.
 
tonidoc am 10.06.2009 16:18 schrieb:
Das freut mich, dass Quelle hopps geht! War auch mal Kunde bei Quelle. Dreimal was bestellt, dreimal brav innert Frist bezahlt, beim viertenmal bestellen kam nichts. Auf Anfrage meinerseits wurde mir dann mitgeteilt, ich müsse voraus bezahlen. Sehr lustiges Geschäftsgebahren das Quelle da an den Tag legte.

Gruss tonidoc
ich bin mal gespannt ob du so ne scheiße auch noch erzählst, wenn du selbst mal nen job hast, der in gefahr gerät. oder soll ich dir gleich wünschen, mit so ner einstellung keinen zu kriegen...? unglaublich...
 
STF am 10.06.2009 11:59 schrieb:
eX2tremiousU am 10.06.2009 10:44 schrieb:
Bei uns nicht anders. Jetzt gibt es an der Stelle "kreisrunden Haarausfall". Sprich alles in der Umgebung geht vor die Hunde, weil die Kunden nicht mehr kommen. Tolle Wurst. :top:

Regards, eX!

Gut auf den Punkt gebracht!
Ich wohne zwar nur auf dem Dorf bzw. in unmittelbarer Nähe einer kleinen Stadt.
Bei uns gab es auch nie ein Kaufhaus bzw. Warenhaus. Da sieht es natürlich etwas anders.
Aber da wo jahrelang solche Einrichtungen am Ort waren und die dann einfach "wegbrechen" oder dichtmachen (müssen), bleibt natürlich ein solches Szenario zurück, wie von dir beschrieben.
.
das is aber oft auch dann schuld der stadtverwaltung. die KANN nämlich dafür sorgen, dass sich neue läden früh genug oder auch auf die schnelle dort ansiedeln, so dass der wegfall eines kaufhauses nicht mehr ins gewicht fällt. da kam gestern ein interessanter bericht mit dem beispiel von ich glaub Hameln. da hat die stadtplanung dafür gesorgt, dass halt ein media markt, ein H&M usw. sich da ansiedelt. das muss dann nicht mal das gesamte alte sortiment abdecken, denn diese läden sorgen wiederum dafür, dass auch ein zB schreibwarenladen oder ein sportladen neu eröffnet oder expandiert usw., anstatt die stadt ganz zu verlassen.
 
Boesor am 10.06.2009 18:07 schrieb:
norea-x am 10.06.2009 10:21 schrieb:
Wer kauft denn bitte seine Hardware bei Karstadt oder Quelle?????? Den überteuerten Mist, den die da anbieten...

Wenn man keine ahnung hat...einfach mal wieder in einen Karstadt reingehen.
Aber Vorsicht, deine Vorurteile könnten in Gefahr sein.
:confused:
Das meinste nicht im ernst?
Haben hier nen Saturn und nen Karstadt inner Nähe, und selbst Saturn bietet, bis auf die Aktionsprodukte, nur teurere Preise an als die, die du im Internet findest. Und damit meine ich nochnichtmal nur die allerbesten Preise a la Geizhals. Karstadt sieht da noch schlechter aus als Saturn!

Von daher ist "überteuerter Mist" durchaus richtig. Nicht wirklich galant rübergebracht, vom Kern der Aussage aber wohl wahr.....

Das freut mich, dass Quelle hopps geht! War auch mal Kunde bei Quelle. Dreimal was bestellt, dreimal brav innert Frist bezahlt, beim viertenmal bestellen kam nichts. Auf Anfrage meinerseits wurde mir dann mitgeteilt, ich müsse voraus bezahlen. Sehr lustiges Geschäftsgebahren das Quelle da an den Tag legte.

Gruss tonidoc

ich bin mal gespannt ob du so ne scheiße auch noch erzählst, wenn du selbst mal nen job hast, der in gefahr gerät. oder soll ich dir gleich wünschen, mit so ner einstellung keinen zu kriegen...? unglaublich...

Bei aller Sympathie und bei allem Mitgefühl für die Leute, die in so einem Szenario die Leidtragenden sind:
Denken noch Anderen ausser mir, dass Staatshilfen für Firmen denen es schlecht geht, absolut der falsche Weg sind?
Mal am Beispiel Opel:
Opel lies sich 1929 von GM aufkaufen. Man hing sich an einen "Global Player" um nochmehr vom sowieso fetten Kuchen abzubekommen. Jetzt hat es sich so entwickelt, dass eben jener Zug, an welchen man sich angehangen hat, nicht gut gewartet wurde, der nun veraltet ist (zB CO² Ausstoß) und der jetzt eher noch hinten schiebt anstatt Opel mitzuziehen. Und ejtzt sollen wir, die Steuerzahler für die Misswirtschaft, für das Missmanagement einstehen?

In der Natur sterben die Tiere, die sich nicht schnell genug anpassen können (Beispiel GM) oder die einfache falsche Entscheidungen treffen (beispiel Opel), aus und die Tierarten, die sich schneller angepasst haben, die bessere Entscheidungen treffen, vermehren sich prächtig. Wenn dieses Tier sich weiter gut anpasst, überlebt es weiterhin, wenn nicht, erlebt es den gleichen Untergang wie die Tiere vor ihm.
Dadurch ist eine stetige Verbesserung, eine stetiger Fortschritt garantiert, welcher es den Tieren ermöglicht, weiter auf der Erde zu leben.

Wir aber halten unser, durch eigenes Verschulden, sterbendes Tier noch künstlich am Leben. Die Firmen, die bessere Konzepte haben und besser gearbeitet haben, werden durch die weiterhin vorhandene starke Stellung von Opel nicht derartig aufblühen können, wie sie ohne Opel, mit mehr Platz am Markt könnten. Und das Alles nur, um Kurz- und Mittelfristig Arbeitsplätze zu erhalten.

Wenn die Chinesen das bessere Produkt anbieten, und uns deshalb die Aufträge wegfallen, sind wir selbst drann Schuld! Wir haben jederzeit die Möglichkeit, durch
a) bessere Produkte oder
b) billigere Produktion
den Chinesen den Rang abzulaufen! Wenn wir das nicht können, ist unsere Gesellschaft zu satt oder hat zu Höhe Ansprüche! Dadurch sind schon andere Völker zu Grunde gegangen und haben ihre Vormachtsstellung verloren!


Scheint eine Wesensart des Menschen zu sein "satt" zu sein, wenn er an der Spitze angekommen ist...
 
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