Special - Open World, Realismus-Zwang und Co.: Fünf Spiele-Trends, die uns negativ aufstoßen

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Special - Open World, Realismus-Zwang und Co.: Fünf Spiele-Trends, die uns negativ aufstoßen

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sdsOdin

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Mmmmh das angeprangerte Streben nach der Realität ist mit persönlich eine angenehme Entwicklung, gerade da sich seit dem Jahrtausendwechsel das Genre der Simulation in ein Nieschendasein zurückgezogen hat.
 
P

PapstBenediktder16te

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Ich finde hasse es das im Horror-Sektor heutzutage immer mehr auf Action statt auf psychologischen Horror gesetzt wird (siehe Resident Evil 5, Alone in the dark usw...)
 

nigra

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Also die ersten drei Punkte würde ich als positiv bezeichnen. Open World Spiele sind mir sogar die liebsten. Was wäre auch ein RPG ohne Open World. Der steigende Realismus Grad in Sachen Grafik und Gameplay perfektioniert dann noch das Spielerlebnis. Ich kann nicht ganz nachvollziehen, was daran seltsam sein soll. Natürlich soll man damit dem Alltag entrissen werden, um in eine andere Welt einzutauchen. Aus dem gleichen Grund schauen wir ja auch Filme.
 

RedDragon20

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Open-World ist tatsächlich auch nicht mein Ding. Spiele, wie Dragon Age: Origins beispielsweise, bieten auch mit "Schlauchlevel-Design" viel zu entdecken und zu experimentieren, haben oft auch eine tolle Story. Open-World-Spiele versagen ohnehin meist in der Hauptkampange, die mies erzählt wird und meist zu kurz ist (siehe Oblivion).
Ein Spiel, wie Gothic 2, wo es mehrere verschiedene große Gebiete gab, die nach und nach freigespielt werden, wird es wohl nie wieder geben. Erst wenn man ein paar Einschränkungen in Sachen Spielewelt zulässt, kann man auch ein gutes Spiel entwickeln und eine schöne Geschichte erzählen, denke ich. Ein RPG sollte nicht von ungeheuerlich viel Freiraum und tausenden Items leben. Tut ein Roman ja auch nicht. EIn Rollenspiel sollte von seinen Charakteren und der Geschichte leben, wovon man aber mittlerweile ehr selten was sieht.

Was den immer höher werdenden Grad des Realismus in Games angeht...naja. Sicher können und sollen Spiele hübscher aussehen, aber man muss ja nicht immer gleich die Messlatte immer höher setzen. Irgendwann kommt ein OP3, was tatsächlich DIE Militärsimulation ist, in der man sogar den Spatengang im Wald erledigen muss, um die Mission zu schaffen (wird man beim kacken erschossen, ist das Spiel natürlich aus :B) Realismus in Spielen schön und gut, aber es sollten Grenzen gesetzt werden. Soll ja immerhin auch weiter ein Spiel bleiben und keine Lebenssimulation. ;)
 

Rakyr

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Ich kann prinzipiell allen 5 Punkten zustimmen, aber nicht ausschließlich. Es trifft zwar nicht alle Spiele, aber es geht hier ja um Trends.

Openworld
Ich selbst mag Openworld eigentlich nur bei Rollenspielen (risen, gothic, mass effect, freelancer), wobei da auch gerne ein paar restriktionen dabei sein dürfen die man erstmal aus dem weg räumen muss. Bei GTA funktionierts auch wunderbar. Aber bei FarCry 2 haben sie es finde ich übertrieben. DragonAge zeigt auch, dass es bei RPGs ohne geht und bei Ego-Shootern hat mich linearität noch nie gestört.

Downloadcontent
Dazu muss man nichtsmehr sagen.

Realismus
Gegen Realismus hab ich eigentlich nichts. Ich mag physikalisch- und logisch-realistische (im Bezug auf NPCs und Story) Spiele. Das Problem hier sehe ich nicht als Realismustrend, sondern eher dabei, dass viele Firmen auf einfach erfolgreiche Spiele nachmachen wollen, die halt zufällig realistisch sind. Kommt zwar prinzipiell aufs gleiche hinaus, aber ich seh da einen Unterschied. Aber im Endeffekt gibts eh kaum richtig gute Spiele die man auch als Sim bezeichnen kann.

Profillose Protagonisten
Den Grund hierfür seh ich teilweise auch darin, dass sich der Spieler besser mit der Figur indendifizieren kann. ZB in Half-Life hat das gut gewirkt. In Mass Effect hat aber das Gegenteil auch ganz gut funktioniert. Letzten Endes ist es egal ob der Protagonist nichts sagt oder ganze Bücher zitiert. Ist einfach Designsache. Die MW2 Typen reden auch ned zu wenig, aber indendifizieren oder nachvollziehen konnte ich keinen.

Mehrspielermodi
Weniger ist manchmal mehr. Ich spiel nurnoch MP Spiele die auch auf MP ausgelegt sind, weil sie sich einfach besser spielen und besseren Support bekommen. Namentlich UT3, Super Smash Brothers, WoW oder Battlefield. Ausnahmen sind allgemein Co-Ops und im speziellen Halo 3 :)
 

x-AndyMan-x

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Ich liebe Open World Games. Die Möglichkeiten sind bei solchen Spielen gerade in der Entwicklung unbegrenzt. Und es macht einfach nur Spaß die Welten zu erkunden.
Realismus ist dann auch nur wirklich gut wenn denn alles zusammen passt. Sprich Welt, Personen und Gegenstände.
 

Theojin

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Drittklassige F2P Spiele, wie Runes Of Magic, die auch noch vollkommen überzogen gehypt werden, gehören auch noch in die Reihe rein.

Dort wird den Leuten suggeriert, sie könnten alles erreichen, auch ohne den Einsatz von Geld, nur funktioniert das selten und so mancher gibt das 3 oder 4 fache von dem aus, was ein richtiges MMO mit monatlichem Abo kostet.
 

Mothman

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Mmmmh das angeprangerte Streben nach der Realität ist mit persönlich eine angenehme Entwicklung, gerade da sich seit dem Jahrtausendwechsel das Genre der Simulation in ein Nieschendasein zurückgezogen hat.
Ich liebe Open World Games. Die Möglichkeiten sind bei solchen Spielen gerade in der Entwicklung unbegrenzt. Und es macht einfach nur Spaß die Welten zu erkunden.
Realismus ist dann auch nur wirklich gut wenn denn alles zusammen passt. Sprich Welt, Personen und Gegenstände.
Kann ich von beiden so unterschreiben.
Realistische Open-World Spiele sind die Krönung.
 

kalanag

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Am liebsten sind mir die Open World Spiele mit Realismus! Fallout 3, Two Worlds, GTA etc....
 

SkycladGuardian

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Ich stehe Open World Spielen auch zwiespältig gegenüber. Ich hatten den meisten Spaß bei RPGs die eher linealer ausgelegt waren, wie z.B. Vampire Bloodlines und The Witcher. Bei Open World besteht immer die Gefahr, dass die Hauptstory der Größe der Welt nicht gerecht wird, und sozusagen auf etlichen Quadratkilometern nanometer-dünn gestreckt wird bis zum Rande der Wahrnehmbarkeit. Ich merke das gerade eklatant bei Gothic 3. Da verbringt man gut 15 Stunden in Varant, und ich hatte nicht das Gefühl mich noch in der Hauptstory (nämlich Xardas' Verrat und die Invasion der Orks) zu bewegen. Ich habe halt die Quests der Städte abgearbeitet, aber ein roter Faden, oder eine alles umspannende Rahmenhandlung war kaum spürbar.

Ähnlich erging is mir auch bei Morrowing (Oblivion hab ich noch nicht gespielt), aber nicht ganz so schlimm wie G3. G2 und vor allem G1 hatten es noch verstanden die Welt durch die Geschichte zusammenzuhalten. Und das macht meiner Meinung nach ein gutes RPG aus: eine glaubwürdige Welt, ebenso überzeugende Charaktere und eine spannende Geschichte, die so wenig Leerläufe wie möglich haben soll. Das hat vor allem Bloodlines geschafft, (und auch der quasi-Vorgänger Redemption), trotz oder vielleicht auch wegen seiner eingeschränkten Spielwelt.
 

Mothman

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Und das macht meiner Meinung nach ein gutes RPG aus: eine glaubwürdige Welt, ebenso überzeugende Charaktere und eine spannende Geschichte, die so wenig Leerläufe wie möglich haben soll. Das hat vor allem Bloodlines geschafft, (und auch der quasi-Vorgänger Redemption), trotz oder vielleicht auch wegen seiner eingeschränkten Spielwelt.
Naja, du legst eben am meisten Wert auf Story. Aber für mich pers. ist Freiheit am wichtigsten. Story ist mir garnicht mal so wichtig, weil imo selbst die beste Story in Games irgendwie aufgesetzt wirkt.
Aber generell spiele ich eh alles.^^
 
E

einkaufswagen

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...
Openworld
Ich selbst mag Openworld eigentlich nur bei Rollenspielen (risen, gothic, mass effect, freelancer), wobei da auch gerne ein paar restriktionen dabei sein dürfen die man erstmal aus dem weg räumen muss. Bei GTA funktionierts auch wunderbar. Aber bei FarCry 2 haben sie es finde ich übertrieben. DragonAge zeigt auch, dass es bei RPGs ohne geht und bei Ego-Shootern hat mich linearität noch nie gestört.
...
Öhm, also Mass Effect iss OpenWorld und DragonAge nicht? Wo iss den da - abgesehen vom Setting - genau der Unterschied? *G* Also eigentlich sind beides keine OpenWorld Spiele ;) Und Freelancer ein Rollenspiel? Das muss ich wohl irgendwie missverstanden haben :P


FarCry hingegen ist OpenWorld vom Feinsten und das auch konsequent. Leider ist hier das eigentliche Spiel Schrott ;)
 
V

Vidder

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Was für ein fadenscheiniger Schulterschluss mit den Werbekunde.. uhm Lesern.
Hat man doch viele dieser Punkte selber zu verantworten, bzw. deren Entwicklung immer unterstützt.
 

FlorianStangl

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Kann ich von beiden so unterschreiben.
Realistische Open-World Spiele sind die Krönung.
Interessant - in meinem Freundeskreis ist das tatsächlich auch immer wieder Diskussionspunkt. Realismus-Fans kontra Entspannungssucher. Ich persönlich finde realistische Open-World-Spiele faszinierend, spiele sie aber nicht so gerne, weil mir oft das Spiel als Kernelement fehlt. Klassische Gameplay-Elemente mit direktem Feedback auf meine Aktionen finde ich unterhaltsamer als das Entdecken.
 

SebastianThoeing

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Kann ich von beiden so unterschreiben.
Realistische Open-World Spiele sind die Krönung.
Interessant - in meinem Freundeskreis ist das tatsächlich auch immer wieder Diskussionspunkt. Realismus-Fans kontra Entspannungssucher. Ich persönlich finde realistische Open-World-Spiele faszinierend, spiele sie aber nicht so gerne, weil mir oft das Spiel als Kernelement fehlt. Klassische Gameplay-Elemente mit direktem Feedback auf meine Aktionen finde ich unterhaltsamer als das Entdecken.
Ich persönlich mag mich da nicht recht entscheiden. In Far Cry 2 beispielsweise fand ich die offene Welt zuerst entspannend und schön. Wenig später wurde mir langweilig. Bei Assassin's Creed 2, spiele es gerade auf der Konsole, ist das jedoch - wie schon bei Assassin's Creed - nicht der Fall. Hier freue ich mich, auf Entdeckungstour durch die einzelnen Städte gehen zu können. Bei Modern Warfare habe ich die Linearität geliebt, man erinnere sich nur an die Sniper-Mission und die vielen gescripteten Aktionen. Das wirkte einfach wie aus einem Guss und fesselte. Generell muss ich sagen, hat sich meine Haltung gegenüber Open-World-Games gewandelt. Fand ich sie früher noch interessant und spannend, bin ich heute eher skeptisch, wenn ein Hersteller mit einer allzu offenen Welt prahlt. Ich mag es lieber spannend inszeniert, atmosphärisch, gescriptet... und auch wieder nicht. Siehe Assassin's Creed. Ich mag mich da, wie gesagt, nicht recht entscheiden :)
 

Mothman

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Also mich hat in Spielen wie Morrowind, Oblivion, Far Cry und Fallout 3 die offene zu erkundene Welt extrem fasziniert.
Ich liebe es in eine unerforschte Welt "geworfen" zu werden und alles selbst entdecken zu dürfen.
Gegen Skripte habe ich nichts. Man kann ja auch geskriptete Ereignisse in ein open-World-Spiel einbauen und diese an besitmmten Stellen triggern.

Fallout 3 kam meinem Ideal eines Computerspieles schon sehr nahe. Das Ganze noch mit mehr Items (a la WoW oder Borderlands) und aufrüstbaren Waffen (a la STALKER) und einer verbesserten Grafik und ich würde kein anderes Spiel mehr brauchen. :-D
 

Thyariol

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So formuliert durchaus korrekte Kritik an den Punkten, auch wenn es natürlich nicht immer pauschal aburteilbar ist. Das ist hier aber sicherlich auch nicht pauschal gemeint.
 

Gario92

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ich stehe auf realistische Spiele mich fasziniert real erscheinende physik und echt wirkenden Animationen..oder wenn man in einem Spiel die Realität (zB Simulations shooter) mehr begreifen kann.... aber wenn Spiele wie Cod oder andere Arcade shooter sich "realistsisch" auf die Fahne schreiben muss ich eich zustimmen ist das schon lächerlich.
 

tastenklopper

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Open World: Nur in "GTA" genial umgesetzt. In Spielen wie "Far Cry 2" hat es mich tierisch genervt.

DLC: Abzocke. Add-Ons sind okay, DLCs sind Mist!

Profillose Protagonisten: Stumme Klischee-Actionhelden ohne Charakter stören mich eigentlich nicht.

Lieblose Multiplayermodi: Wenn der Singleplayer richtig gut und lang geworden ist, ist das in Ordnung. Aber der Mehrspieler sollte schon eine bestimmte Qualität erreichen, also keine lieblose Beilage ohne Herz.

Drang zum Realismus: Automatische Heilung ist ja sooo realistisch... Wenn ich schwer verwundet bin, muss mich einfach ein paar Sekunden ausruhen und dann bin ich wieder topfit.
 

looser111

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diese ganze open world kacke nerft mich mittlerweile echt tierisch. man irrt 500000 stunden durche gegend und sucht quests. da kommt keine action auf. wenn es gut gemacht ist gerne. aber die meisten open world games sind nit so doll
 

UthaSnake

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das schlimmste Open WOrld war ja wohl bei Stalker - wo man nichtmal ein auto hatte!
Wäre das bei FarCry 2 auch so gewesen, hätte ich es nicht durchgespielt!

Realismus?
Ganz ehrlich, ich will es lieber unrealistisch!
Wenn alles realistisch sein würde, wäre alles viel langweiliger - sowohl bei Games als auch bei Serien/Filmen!
Stellt euch mal LOST in realistisch vor.... spannend! *gäääähn!*

DLC`s ???
Noch NIE einen runtergeladen! Find ich persönlich Quatsch und reine Geldbabzocke!!!
Add Ons (wie bei The Movies z.B.) sind da schon viiiiel besser :-D

Multiplayer? Spiel ich fast gar nicht! Langweilen mich, weil keine Story enthalten ist!

Sprachlose Protagonisten?
Das wäre etwas was sie realistischer gestalten könnten!
Wie bekloppt wen man von fiesen, Körperteilenfressenden Zombies verfolgt wird und der Protagonist so gar nichts davon hällt
Hab mal gelesen das es von einigen Entwickler ABSICHT ist das die nichts sagen damit der Spieler sich mehr mit dem Helden identifizieren kann - soory, aber ein schweigender Alienrambo der durch einen gefrorenen Dschungel rennt??!?! *räusper*

Aber es gibt auch ein Trend der immer mehr einsetzt, der ist auch schon in Hollywood schon groß vertreten:
Ideenlosigkeit!
 

Verganon

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@tastenklopper: mit realistisch ist wohl nur die Grafik gemeint... so fass ich es jedenfalls inzwischen auf. mich nervt das sekundenschnelle heilen durch verstecken aber auch :)

so... meine Meinung :-D
____________________________________
Open World: Immerwieder gern aber bitte nur, wenn die Tristheit möglichst kaum auftritt. Aber auch gern linear, besonders wenn die Welt trotz allem offen wirkt natürlich :)

DLC: brauch ich nicht. entweder ich bekomme ein abgeschlossenes spiel, oder die möglichkeit selbst Hand anzulegen. Modding4Ever ;)

Realismus (grafisch): Genreabhängig. in einem Shooter hab ich gern mehr details um den Realismusgrad zu erhöhen. Bei Strategie weniger, das zieht unheimlich Performance und lohnt meist eh nur für Screenshots oder Aufbauspiele (Tropico 3 steht es sehr gut, bei einem Spiel wie AoE kann ich aber dankend verzichten, keine Zeit es mir anzusehen)
Für gute Lichteffekte bin ich auch immer zu haben, Physik - besonders Kollision von Gegenständen - sollte aber unaufdringlicher sein (bsp. Oblivion: man berühert auf einem Tisch eine Erdbeere und die Tischdeko schwappt nach links und rechts weg).
Realismus Spielerisch: wieder Genreabhängig. in einem Action-Adventure/Shooter will ich mich besser als alles andere fühlen als in einem Taktik-Shooter. Und bitte bitte: wieder Medikits fürs Heilen in mehr spielen :-D

Profillose Protagonisten: Situationsbedingt. Ich will meinen Char. nicht sagen hören "schei*e war das knapp" obwohl ich in der Situation keine Bedrohung gesehen hab. in Gesprächen/Kämpfen möchte ich ihn aber als teil der Geräuschkulisse erleben.

Multiplayer: keine Meinung, ich spiele bevorzugt Singleplayer.
 

Tyrm

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Open World und Realismus sind doch sehr positiv. Nicht in jedem Spiel, aber wenn gut gemacht, dann ist es wohl die Königsklasse (und ich denke auch an Scifi und Fantasy).
Ich finde es interessant, wie die Entwickler von Alan Wake auf den Unterschied von Sandbox und Open World hingewiesen haben. Open World kann nämlich auch eine interessante Geschichte erzählen, während Sandbox Spiele das bereits ausschließen. Nicht unbedingt eine natürliche Einteilung, aber ein zuversichtlciher Standpunkt gegen all die Extremformen von "Storyspiel" und "offenes Spiel".
 

Kokirikid

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Das Kernelement eines Spieles sollte die Geschichte sein vorauf alles andere aufbaut. Steht der Geschichte eine offene Welt und kommt diese überzeugend daher, so finde ich es gut. (z.b. GTA). Genauso sollte es sich bei der Grafik verhalten, leider verkauft sich Realismus besser, sodass viele Unternehmen sich nicht die künstlerische Freiheit nehmen und experimentieren. Dadurch bekommt man zu jeder Geschichte das selbe Bild. Was dem künstlerischen Wert von solchen Spielen noch mehr Senkt. Durchweg positiv ist die Grafik von Ökami sie passt perfekt, und verzichtet auf jegliche Art von Realismus. Leider sind solche Spiele selten. Auch zu bemängeln sind die formlosen Charakter, viele sind einfach flach. Die Charaktere sind nicht ausgearbeitet und wie der Artikel schon richtig bemerkt, ist der eigene Held meist profillos. Liegt aber daran das viel Text in Spielen negativ auffällt für viele.
Was mich aber besonders stört sind die stumpfen Geschichten. Spannung, Abwechslung und viele weitere Adjektive für die ein gutes Buch steht, sind nicht vorhanden. Die Interpretation einer solchen Geschichte passt auf eine DinA4 Seite. Meist ist die sogar aus dem Vorgänger kopiert.

Multiplayer sind in der heutigen Zeit pflicht und einige könnten tatsächlich besser umgesetzt werden.
 

MrBigX

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Was habt ihr gegen eine offene Welt?
Solange der rote Faden immer gut sichtbar ist seh ich kein Problem.

Und so *richtig* machen was man will kann man doch letztlich in keinem Spiel.
 

Rookster

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Die Liste ist ziemlich simplifiziert. Es gibt zu allen Punkten Beispiele, wo man vollkommen zustimmen oder vollkommen widersprechen muss (ausser vielleicht bei DLCs).
Generell kann ich sagen, dass die angesprochenen Punkte alle ihre Daseinsberechtigung in Spielen haben, solange sie nicht nur als werbemaessige Ablenkung vom Mangel bei wichtigen Elementen wie Story und Gameplay ist.
Also ein Spiel, das eine offene Spielwelt hat, aber nichts Interessantes um sie zu fuellen, tut dem Open World-Prinzip keinen Gefallen. Was nuetzt einem eine Stadt mit so-und-so-vielen Quadratkilometern Spielflaeche, wenn es dort nichts zu tun gibt oder es einfach keine Motivation gibt, etwas zu tun.
Open World sollte Hand in Hand gehen mit sinnvollem Gameplay und auch einer Story, die den Spieler nicht gleich allein auf weiter Flur laesst. Die volle Breitseite Freiheit ist einfach zu ueberfordernd, der Spieler sollte erst an die Moeglichkeiten herangefuehrt werden - so verpasst er auch nicht die kleinen Schmankerl, die sich die Entwickler ausgedacht haben, und weiss das Spiel generell besser zu schaetzen, als jemand der sich alles selbst zusammen suchen muss. Und wie gesagt, Motivation muss auch immer da sein: "Weil ich's kann" ist einfach sehr selten ausreichend als Grund, irgendetwas zu tun.

Die Charakterisierung von Protagonisten ist ein zweischneidiges Schwert. Ein gut und glaubhaft illustrierter Charakter kann der Atmosphaere eines Spieles unglaublich viel Gutes tun, aber genauso kann ein unglaubwuerdiger Charakter den Spielspass zerstoeren. Viele Entwickler machen es sich daher einfach und benutzen "stumme" Helden - das ist allerdings haeufig eher negativ als positiv. Bei vielen Spielen, unabhaengig vom Genre, ist die Motivation einer Figur fuer den anspruchsvollen Spieler von grosser Bedeutung. Warum tut er das eigentlich? Was denkt er dabei? Wenn solche Fragen offen bleiben, kommt die Story selten ueber Eindimensionalitaet hinaus.

Fazit: Das Wie entscheided.
 

sickBoy82

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Ich denke keiner dieser Trends ist generell gut oder schlecht. Jeder dieser Trends kann gut oder schlecht in ein Spiel integriert werden. Es kommt immer auf das gesamtpaket an, was am Ende bei rauskommt und wieviel Spielspass man letztendlich aus diesen Features herauskizelt.

Open World: Man kann es langweilig und unnütz machen wie in Two Worlds oder FarCry2 oder genial wie in Fallout3, GTA4 oder Infamous.


Hauptcharakter ohne wirkliche Persönlichkeit: Der kniffligste Punkt, dieses Konzept wirklich gut umzusetzen ist ein kleines Kunststück, besonders in Rollenspielen. Bioware hat da meiner Meinung den besten Kompromiss gefunden in Dragon Age, ich finde es ist besser, dass der Held hier schweigt im Gegensatz zu Mass Effect wo der Sprecher zwar verschiedene Persönlichkeiten vordefiniert hat, aber öfters kein wirklicher zusammenhang zwischen gewähter Dialogoption und den tatsächlichen Worten besteht.

Realismus: Ich persönlich mag ja realistische Fantasy, es ist wichtig das die Spielwelt als ganzes stimmig und realistisch ist, besonders in Punkten wie, wie viel Schaden vertragen Gegner und Spielfigur, aus welchen Höhen kann man fallen ohne sich zu verletzen, könnte dieser Drache aerodynamisch wirklich fliegen usw. Man kann das fantastisch auch realistisch inszenieren.
 

Vorion

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Open World: solange die Welt überall interessant ist, ist alles ok. Stalker wäre wohl linear eher nicht so gut. Kommt eben aufs Spiel an.

DLC: früher hieß das Add-on, heute spart man sich Verpackung und das pressen der Rohlinge. Ich fühl mich da erst dann verarscht, wenn der DLC 1 Woche nach dem Release erscheint.

Realismus...also jetzt werdet ihr albern.
". War es nicht einst Sinn und Zweck der Spiele, uns aus dem Alltag zu reißen und in fremde, unfassliche Welten zu entführen? "

Ja, war und ist es..und wieviele von euch fahren einen Bugatti Veyron oder Corvette? Wieviele von euch sind Präzisionsschützen? Wer von euch war schonmal im Krieg oder zumindest mal im Auslandseinsatz? Ist das nicht unfassbar und fremd?

Profillose Hauptcharaktere...
Naja...Man rettet zwar die Welt, ist aber trotzdem nur ein kleines Rad im Getriebe. Entweder man schlüpft explizit in die Rolle eines anderen (Sam Fisher) oder man spielt sich selber...und wer sich selber spielt, dem muss nicht gesagt werden, wie er sich zu fühlen hat., oder? Weil dann kommt ja gleich der nächste Punkt: "Wäääh Bevormundung! geht ja mal garnicht!" :)
 

Z3R0B4NG

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**** SCHNITZELJAGD !

Noch ein Trend der mir auf die nerven geht der weder hier noch in dem verlinktem Artikel genannt wird sind diese Schnitzeljagden, um (Xbox-)Achievements zu bekommen!

Egal ob Fahnen in Assassins Creed, Totenköpfe in Halo oder Ninja Gaiden, Vögel in GTA4 oder Bobbleheads in Fallout 3. Egal ob Open World oder in der letzten ecke im Schlauchlevel, man soll dutzende bis hunderte Objekte in dieser Welt finden... und MAL EHRLICH wer findet den Kram alleine ohne sich im Internet eine Karte zu suchen???

Ich werde nie die 30 versuche vergessen in der richtigen reihenfolge durch die ringe zu hüpfen um den "IWHBYD" (I Would Have Been Your Daddy)-Schädel zu bekommen, nur um dann zu merken das ich das level irgendwie falsch geladen hatte.

Dazu kommt man MUSS von Anfang an mit Karte arbeiten um wirklich Alles zu finden sonst hat man am Ende 99 / 100 Schnitzeln und findet das Letzte nie (man kann den Mist ja auch nicht in der ingame Karte anzeigen!?), darf dann nochmal von vorne anfangen usw. das hat doch jeder schon erlebt?

Soll damit die zu kurze Spielzeit künstlich gestreckt werden?
Gibt es wirklich irgendwelche Schnitzeljagd-Fetischisten die sich das freiwillig in jedem Spiel antun?


***** ZU KLEINER TEXT
siehe Dragon Age Origins (PC), der Text ist so klein, skaliert nicht bei hoher Auflösung und etwas mehr Abstand zum Monitor ist der Text oft kaum noch lesbar.

Es gibt Leute die eine Lesebrille brauchen, wenn ich an mein Vater denke der könnte das ohne Lupe nie Entziffern und ganz ehrlich ich bin zu faul mir kilometertexte durchzulesen wenn ich mich schon vorbeugen muss (und ich denke meine Augen sind noch ganz gut mit 26 Jahren).



***** 5.1 System, Full HD Screen und ich darf TEXT lesen...

Ich meine euch STALKER und SACRED 2!
Schonmal was von VERTONUNG gehört?

Wenn ich lesen will nehme ich mir ein Buch!!!
 
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