• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Special - Onlinestory des Tages: Das war die PC Powerplay - Ein Rückblick von Florian Stangl

AW:

Ich finde es ebenfalls sehr schade, das die PCPP nicht mehr ist. Ich habe die Redakteure sehr gemocht und es war so ziemlich der Hauptgrund warum ich die Zeitschrift gekauft habe.

Mir haben die Meinungen der PC Games nicht unbedingt zugesagt. Die GameStar war meiner Meinung zwar dichter dran, aber die PCPP hatte nun mal die, in meinen Augen, besten Redakteure. Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ich von den Redakteuren mal wieder was lesen kann. Besonders der Sacha Adermann hat erstaunlich schnell meine Sympathie erhalten.

Und was ist mit Martin? Als "Fan" bin ich wirklich schwer enttäuscht das er nicht mal ein Lebe wohl raus bringt. Bitte, hol das nach und ich kaufe die nächste PCPP im Blindflug!

Und sorry PCGames, das in eurem Forum so über euch geschimpft wird ;)
 
AW:

Stollentroll_jan am 29.10.2007 22:00 schrieb:
Burtchen am 29.10.2007 21:52 schrieb:
Stollentroll_jan am 29.10.2007 21:46 schrieb:
Was allerdings wirklich stimmt: In allen PC-Spiele-Zeitschriften sind die Preview-Noten deutlich zu hoch (wobei sich hier die GameStar positiv abhebt von den anderen).
:confused: Wir vergeben doch gar keine Preview-Noten außer bei unseren Sneak Peeks, und die fallen je nach eingeladenen Lesern sehr unterschiedlich aus (vgl. Siedler 6 vs. The Witcher).

Stimmt, mein Fehler; das habe ich so wirklich nicht richtig formuliert ;-(

Was ich meinte, ist, dass in den Previews meist der Eindruck erweckt wird, es handele sich dabei um ein wirklich tolles Spiel, selbst wenn häufig bereits absehbar ist, dass es im Endeffekt in der Masse an ähnlichen Spielen zu Recht untergehen wird...
Das ist tatsächlich ein schwieriges Thema, mit dem wir uns auch oft auseinandersetzen. Kritische Previews können mitunter auch irren (S.T.A.L.K.E.R., anyone?) und haben natürlich einen latent negativen Einfluss auf den Publisher ;-) . Previews zu extrem unfertigen Spielen haben oft den geringen Informationsgehalt einer "Wenn X, Y, Z,... dann toll!"-Kaskade. Nur loben hat natürlich auch etwas Einseitiges. Zumal Previews (außer in diesen Monaten) extrem wichtig für die Printmagazine sind, weil sie sich da noch von der Online-Konkurrenz gut abheben können - Exklusivtests sind seltener als exklusive Enthüllungen Vor-Ort-Besuche. Ich weiß nicht, ob's hierfür die ultimative Lösung gibt - wobei wir IMHO damit schon ganz gut fahren, dass mittlerweile nur noch Titel, von denen wir wirklich einiges erwarten, im Preview-Teil landen.
 
AW:

Hmm, Bonkic ... muss ich dir Recht geben. Vllt. kann man ja aus rechtlichen Gründen nichts genaues über den Verbleib von Herrn Deppe sagen, aber eine grobe Aussage, die über das typische "er ist im Urlaub!" hinausgeht wird doch wohl drin sein.

Zweitens find ich es immer noch mehr als schlecht, dass ich als Abonnement der PCPP immer noch keine Informationen in schriftlicher Form bekommen habe, was nun genau passiert.

Wäre ich nicht in diesem Forum unterwegs, und das sogar als CO, so wüsste ich überhaupt nicht was los ist und würde mich wundern, warum meine PCPP noch nicht im Briefkasten liegt.

Auf gut deutsch:

Was soll der Scheiss?

Warum gibts keine Informationen an Kunden (!). Ich verlang doch überhaupt kein zehn seitigen Bericht über die wirtschaftl. Lage und/oder aktuelle Situation, aber ein paar grobe Hinweise bzw. Aussagen sind doch echt nicht zuviel verlangt.
 
AW:

Rabowke am 30.10.2007 07:35 schrieb:
Was soll der Scheiss?

tja, gute frage...

ich hab hier mal das anschreiben, das der pcg beilag:

http://www.250kb.de/u/071030/j/9f1d386c.jpg

auch wieder kein wort davon, dass man auch ohne weiteres (eigentlich sogar ohne zu kündigen!) aussteigen kann!
ich kann ja verstehen, dass ihr jeden abonennten nötig habt, aber so gehts nicht!
was soll das leute? :-|
 
AW:

Ich finde es ebenfalls sehr schade, dass die PCPP eingestellt wurde. Mir waren die Redakteure sehr sympathisch, die Artikel schön geschrieben und die Videos auf der DVD waren auch sehr hübsch anzusehen.

Was mir ein wenig auf den Geist ging, war die ganze Sache mit Gothic3, wo man sich bei den Überschriften auf dem Cover ja auch BILD-Niveau begeben hat, aber nunja.

Zumal die PCPP auch sehr preiswert war, weshalb ich sie ins Abo genommen habe. Die PCG kostet 530, dafür bekomme ich ein 188 Seiten starkes Heft, von denen knapp 75 Seiten reine Werbung sind. Das empfinde ich als Leser doch etwas sehr viel, vor allem auf den ersten Seiten ist die rechte Seite einer Doppelseite ja fast immer mit Werbung belegt.

Hier im Thread wurde ja auch die Thematik der Vollversionen angesprochen. Auf diese kann ich gut und gerne verzichten. Die letzte VV, die ich mir von einer Heft-CD installiert habe, war "Zeus - Herrscher des Olymp" von der CBS 12/03...
 
AW:

Bonkic am 30.10.2007 09:28 schrieb:
auch wieder kein wort davon, dass man auch ohne weiteres (eigentlich sogar ohne zu kündigen!) aussteigen kann!

Sorry, aber das zu erwarten ist schlichtweg einfach naiv (hehe, jetzt hat es dich schon wieder erwischt, Bokic! :-D ). Ach wenn es "menschlich" natürlich schön wäre, wenn sie diese Alternative präsentieren würden, aber so dumm wird ein Unternehmen schlichtweg nicht sein.
 
AW:

Burtchen schrieb:
Unsere Aufgabe als Journalisten ist es, gute, lesenswerte, ehrliche und informative Hefte zu machen, und dementsprechend ist auch klar, dass wir versuchen, gegen den Trend zu arbeiten.

Ohne dir oder einem deiner Kollegen zu nahe treten zu wollen - da genau liegt meiner Meinung nach ein großes Problem. Ihr seid keine Journalisten - ihr seid Redakteure. Das ist ein himmelweiter Unterschied, auch wenn das nur den wenigsten Lesern bewußt ist, weil ihnen das Fachwissen fehlt. Rein rechtlich darf sich leider in Deutschland jeder Journalist nennen - ohne spezielle Voraussetzungen oder einen bestimmter Ausbildungsweg, da es sich um eine ungeschützte Berufsbezeichnung handelt (Meinungsäusserungs-Freiheit, Art. 5 GG). Jeder Blogger, jeder Forenbetreiber, der ab und zu drei Sätze am Stück mit 5 Rechtschreibfehlern zu einem einigermassen aktuellen Thema publiziert, kann sich "Journalist" nennen, was den eigentlichen Ursprung und die Bedeutung des Berufs ad absurdum führt.
Genau diese Fehlentwicklunjg spiegelt sich auch in den Publikationen (egal ob Print oder Online) zum Thema "neue Medien" wieder. Selbst Chefredakteure haben teils nie eine vernünftige journalistische Ausbildung genossen, die meisten kamen durch Praktikumsplätze, Volontariate oder schlicht und einfach als Quereinsteiger durch fleissiges schreiben in Kommentaren oder Foren zu ihrem aktuellen Job. Im Bereich Game-Berichterstattung fehlt es den Redakteuren schlicht und einfach an Basiswissen und Erfahrung bzgl. handwerklicher Grundlagen des journalistischen Berufs - ich bezweifle keineswegs, das genügend Erfahrung beim Bedienen eines D-Pads oder mangelndes Hintergrundwissen über Shader-Modelle das Problem ist...
Was tut denn der normale Spieleredakteur? Er liest fleissig die Pressemeldungen der Publisher, nimmt möglichst viele vor Ort-Termine bei den Publishern und Entwicklern mit und unterhält sich ggf. noch mit dem einen oder anderen Kollegen über das aktuelle Spiel.
Danach fasst er alle Fakten zusammen, schmückt das ganze mit ein wenig verbalem "ChiChi" aus, greift evtl. noch auf ein paar Vergleiche aus seiner reichhaltigen Gamer-Vitae mit anderen Games zurück und hackt das ganze in seinen Mac. Problem dabei - das kann im Prinzip jeder, der sich a) einigermaßen vernünftig und fehlerfrei in Wort und Schrift ausdrücken kann und sich b) lang genug für das Thema "Games" interessiert.

Was einen (echten) Journalisten auszeichnet, das ist die sogfältige Hintergrundrecherche, das kritische Hinterfragen allzu offensichtlicher "Fakten" - vor allem aber genügend Zeit, sich mit einem Thema zu beschäftigen und es adäquat dem Leser zu vermitteln. Zugegeben - in der journalistischen Hackordnung liegen Spieleredakteure nicht grade auf Traumpositionen. Und das monatliche Zuschütten mit immer neuen, phantasielosen Spielen durch die Publisher respektive Verlagsverantwortlichen trägt auch nicht dazu bei, sorgfältige Recherche und sprachlichen Esprit zu fördern.

Das vor allem ist meiner Meinung nach der Grund, weshalb die Print-Ausgaben immer mehr an Boden verlieren - ihnen geht schlicht und einfach die Existenzberechtigung flöten. Mit zunehmender Verbreitung der Breitbandanschlüsse kann sich jeder Spiele-interessierte Leser (der der dt. Sprache mächtig und auch gewillt ist, diese "Fertigkeit" zu nutzen) schnell und umfassend über aktuelle Spiele aller Publisher für alle Plattformen informieren. Durch kommerzielle Portale genauso wie durch die zahlreichen Fanseiten, die teilweise qualitativ sogar noch besser sind, weil sie über deutlich mehr Personal und Zeit verfügen, "ihr" Spiel umfassend zu begleiten.
Wer wirklich aktuelle Informationen sucht, wird in keiner der noch am Markt verbliebenen Game-Publikationen der drei verbliebenen Verlage Computec, IDG und Springer auch nur irgendeine Information finden, die wirklich "neu" und exklusiv ist.
Der zu verteilende Kuchen auf dem Print-Markt wird immer kleiner, Computec versucht dem Problem dadurch entgegenzuwirken, das die Verlagsverantwortlichen den eigentlichen Kostenfaktor "Informationsbeschaffung und Auswertung" durch möglichst viele, ähnliche Magazine möglichst effektiv verwerten - man könnte auch sagen "melken". Das Aufkaufen konkurrierender Blätter war da schon immer eine relativ kostengünstige Methode, die vorhandene Infrastruktur (Verlag) noch weiter zu nutzen. Insofern war der Aufkauf von CyPress ökonomisch durchaus sinnvoll. Und dazu gabs ja noch den Webauftritt "Cynamite" obendrauf - vielleicht sogar der eigentliche Grund für den Deal...
 
AW:

Achzo am 30.10.2007 10:05 schrieb:
Bonkic am 30.10.2007 09:28 schrieb:
auch wieder kein wort davon, dass man auch ohne weiteres (eigentlich sogar ohne zu kündigen!) aussteigen kann!

Sorry, aber das zu erwarten ist schlichtweg einfach naiv (hehe, jetzt hat es dich schon wieder erwischt, Bokic! :-D ). Ach wenn es "menschlich" natürlich schön wäre, wenn sie diese Alternative präsentieren würden, aber so dumm wird ein Unternehmen schlichtweg nicht sein.
Was hat das bitte mit naiv zutun?
Hier gehts um das korrekte Auftreten eines Unternehmens, was neue Kunden aquirieren möchte. D.h. Computec Media AG möchte mich als Kunden gewinnen, da sollte Ehrlichkeit und Transparenz gg.über dem neuen Kunden das erste Gebot sein.

Wenn ich mir so die Umsatz bzw. Verkaufszahlen der Heftmagazine anschaue, dann bin ich weiterhin der Meinung das Computec handeln muss und sich so ein Verhalten nicht (mehr) erlauben kann.
 
AW:

Rabowke am 30.10.2007 10:42 schrieb:
Hier gehts um das korrekte Auftreten eines Unternehmens, was neue Kunden aquirieren möchte. D.h. Computec Media AG möchte mich als Kunden gewinnen, da sollte Ehrlichkeit und Transparenz gg.über dem neuen Kunden das erste Gebot sein.

Was hat das damit zu tun? Also echt, lasst mal die Kirche im Dorf. Zeig mir mal ein Beispiel wo eine Firma in einer solchen Situation das dem Kunden ohne Aufforderung mitgeteilt hat. Oder anders gesprochen: Du kaufst für teures Geld den Kundenstamm ab um dem Kundenstamm dann mitzuteilen, dass er schön kündigen kann. Also bitte...
 
AW:

Achzo am 30.10.2007 10:57 schrieb:
Was hat das damit zu tun? Also echt, lasst mal die Kirche im Dorf. Zeig mir mal ein Beispiel wo eine Firma in einer solchen Situation das dem Kunden ohne Aufforderung mitgeteilt hat. Oder anders gesprochen: Du kaufst für teures Geld den Kundenstamm ab um dem Kundenstamm dann mitzuteilen, dass er schön kündigen kann. Also bitte...
Kann ja sein, dass wir beide eine unterschiedliche Auffassung zu diesem Thema haben.
Von mir aus, blenden wir mal den Punkt des "ich kann sofort kündigen" aus, dann bleibt immer noch der absolut miese Informationsfluss.

Ich hab bis dato noch kein Schreiben bezügl. der Abo-Übernahme erhalten. Weder von CryPress, noch von der PCG.

Ich hab bis dato noch keine PCG im Postfach gehabt.

Merkst du was? Der Käufer bekommt null komma null ( 0,0 ) Informationen 'offline', nicht jeder besitzt Internet und stößt zufällig auf die News-Meldung, dass die PCPP nicht mehr existiert und die PCG dafür geliefert wird.
 
AW:

Rabowke am 30.10.2007 11:01 schrieb:
Achzo am 30.10.2007 10:57 schrieb:
Was hat das damit zu tun? Also echt, lasst mal die Kirche im Dorf. Zeig mir mal ein Beispiel wo eine Firma in einer solchen Situation das dem Kunden ohne Aufforderung mitgeteilt hat. Oder anders gesprochen: Du kaufst für teures Geld den Kundenstamm ab um dem Kundenstamm dann mitzuteilen, dass er schön kündigen kann. Also bitte...
Kann ja sein, dass wir beide eine unterschiedliche Auffassung zu diesem Thema haben.
Von mir aus, blenden wir mal den Punkt des "ich kann sofort kündigen" aus, dann bleibt immer noch der absolut miese Informationsfluss.

Ich hab bis dato noch kein Schreiben bezügl. der Abo-Übernahme erhalten. Weder von CryPress, noch von der PCG.

Ich hab bis dato noch keine PCG im Postfach gehabt.

Merkst du was? Der Käufer bekommt null komma null ( 0,0 ) Informationen 'offline', nicht jeder besitzt Internet und stößt zufällig auf die News-Meldung, dass die PCPP nicht mehr existiert und die PCG dafür geliefert wird.


Ja, da gebe ich dir absolut recht. Wäre schön wenn das bessere wäre, aber ich setze da keine großen Hoffnungen darin, das war immer so bei Computec und wird wohl immer so sein. Leider.
 
AW:

Achzo am 30.10.2007 10:05 schrieb:
Sorry, aber das zu erwarten ist schlichtweg einfach naiv (hehe, jetzt hat es dich schon wieder erwischt, Bonkic! :-D ). Ach wenn es "menschlich" natürlich schön wäre, wenn sie diese Alternative präsentieren würden, aber so dumm wird ein Unternehmen schlichtweg nicht sein.

ok, dann bin ich halt naiv.
ich sehs aber leider so, dass diese vorgehensweise nicht nur moralisch fragwürdig, sondern auch rechtlich sehr wahrscheinlich zumindest nicht ganz astrein ist.

es ist schlicht keine "kündigung" vonnöten.

computec kann den vertrag mit den (ehem-) pcpp abonennten schlicht nicht einhalten und macht diesen eine neues angebot (bzw. liefert eine quasi "mangelhafte" sache).
dieses angebot kann dann angenommen werden oder eben auch nicht.

darauf muss hingewiesen werden!

sorry, achzo aber dieses mal kommen wir nicht zusammen- da bin ich wirklich grundlegend anderer meinung. ;-)
 
AW:

Bonkic am 30.10.2007 09:28 schrieb:
...ich hab hier mal das anschreiben, das der pcg beilag:
...
Dazu kann ich ja mal erzählen, wie ich davon erfahren habe: Als ich die PCG + PCA gestern bekommen habe, dachte ich zuerst - als ehemaliger PCG-Abonent - es würde sich um eine Werbeaktion seitens Computec handeln. Dann habe ich die kleine Notiz auf dem Titelblatt bemerkt. Das angesprochene beiliegende Infoblatt habe ich erst irgendwo zwischen den Seiten beim Durchblättern entdeckt.

Außerdem habe ich mir mal Gedanken gemacht; nehmen wir an, ich würde mein "PCPP-Abo" fristgemäß zur Ausgabe 04/08 (das Abo ist bis einschließlich 03/08 bezahlt) kündigen, habe ich dann trotzdem die 12-monatige Computec-Sperre für Prämien am Hals? :confused:

MfG Jokka
 
AW:

zyklop am 30.10.2007 10:11 schrieb:
Was tut denn der normale Spieleredakteur? Er liest fleissig die Pressemeldungen der Publisher, nimmt möglichst viele vor Ort-Termine bei den Publishern und Entwicklern mit und unterhält sich ggf. noch mit dem einen oder anderen Kollegen über das aktuelle Spiel.
Danach fasst er alle Fakten zusammen, schmückt das ganze mit ein wenig verbalem "ChiChi" aus, greift evtl. noch auf ein paar Vergleiche aus seiner reichhaltigen Gamer-Vitae mit anderen Games zurück und hackt das ganze in seinen Mac. Problem dabei - das kann im Prinzip jeder, der sich a) einigermaßen vernünftig und fehlerfrei in Wort und Schrift ausdrücken kann und sich b) lang genug für das Thema "Games" interessiert.

Falsch. Wir arbeiten nicht mit einem Mac. ;)

Aber ernsthaft: Du hast flüchtig beschrieben, was wir tun. Ich würde es mir wohl auch so ähnlich vorstellen, wüsste ich nicht, wie die Realität aussieht.

Tatsächlich geht es darum, die Pressemitteilungen der Publisher zu lesen und kritisch zu hinterfragen; es geht darum, die Vor-Ort-Termine wahrzunehmen und nicht nur über das Spiel, sondern auch über die Menschen dahinter zu schreiben - in möglichst lesefreundlicher Symbiose.

Fakten fassen wir in unserem Wertungskasten zusammen; das macht nur einen kleinen Teil der Arbeit aus. In unseren Artikeln geht es viel, viel weniger um Fakten als darum, wie sich das Spiel anfühlt, ob es Spaß macht und wenn ja, warum.

Wir wollen keinen aufgeblähten Backcover-Text bringen, sondern eine attraktive Beschreibung des Dargebotenen. Wir müssen ein Bild malen, das in aller Deutlichkeit Auskunft darüber gibt, ob der Leser 40 Euro für das Spiel hinblättern sollte oder nicht.

Der Fließtext ist nur ein geringer Teil des Ganzen. Die Berichte enthalten auch Kästen, deren Bau schwieriger ist als man sich vermutlich vorstellt; es steckt ja immer ein Konzept dahinter. Den Spagat zwischen Information und Unterhaltung zu finden, jedesmal die richtige Würze zu bringen, das kann man nur in Ausnahmefällen aus dem Ärmel schütteln. Und dann ist da ja noch der Termindruck.

Das Drumherum, beispielsweise Screenshots, nimmt nebenbei ganz heftig viel Zeit in Anspruch. Gute Bilder zu machen ist etwas, das man lernen muss. Es dauert locker seine zehn Stunden, um für einen großen Test alles Bildmaterial zusammenzukriegen.

Was ich sagen will: Spieleredakteure sind keine Atomwissenschaftler, aber jeder kann den Beruf nicht ausüben. Eine Leidenschaft für Computerspiele aufzubringen und sich schriftlich gut auszudrücken - solche Leute findet man nicht an der Straßenecke.
 
AW: Special - Onlinestory des Tages: Das war die PC Powerplay - Ein Rückblick von Florian Stangl

Florian Stangl schrieb:
Ohne wirklich zugkräftige exklusive Inhalte und durch die schwächer gewordenen Vollversionen zeichnet sich ein Problem ab: Die etablierte Konkurrenz, durch Kampfpreis und anfangs starke DVDs wachgerüttelt, schlägt mit einer wahren Ausstattungsoffensive zurück. Extended, XXL, Gold - für diesen Fall hat der Verlag keine Reserven vorgesehen. Das Magazin befindet sich in der Investitionsphase, sprich: Noch sind die Verluste einkalkuliert. Doch das muss sich ändern. Ein Aufwärtstrend ist aber nicht in Sicht.

Ich störe ja nur ungerne, aber....

Du befindest dich in deiner History gerade in der Mitte des Jahres 2005 oder kurz danach. GameStar XL kam Ende Februar 2006 an den Kiosk. PC Games Extended erschien Ende April 2006 und Computer Bild Spiele Gold erschien Anfang Juni, ebenfalls 2006.

Nichts für ungut ;)
 
AW:

Achzo am 30.10.2007 10:57 schrieb:
Was hat das damit zu tun? Also echt, lasst mal die Kirche im Dorf. Zeig mir mal ein Beispiel wo eine Firma in einer solchen Situation das dem Kunden ohne Aufforderung mitgeteilt hat. Oder anders gesprochen: Du kaufst für teures Geld den Kundenstamm ab um dem Kundenstamm dann mitzuteilen, dass er schön kündigen kann. Also bitte...
Das hast du glaub ich falsch verstanden, die Kunden der pcpp hatten einen Vertrag, auch Abo genannt, für die PCPP, und genau die PCPP, nix mit 'wenn die nicht lieferbar ist nehm ich die pcg'.
Ich will hier nicht ins Fachjuristische abgleiten, aber an sich nennt man die Umstellung von der pcpp auf die pcg eine gravierende Änderung des Vertragsgegenstands (pcpp<>pcg). Daraus resultiert ein ausserordentliches (Sofortiges, also nix mit Kohle für die 'Test-pcg/pca') Kündigungsrecht des Vertragspartners, worauf ein seriöses Unternehmen von sich aus in einer Rechtsbehelfsbelehrung hinweist und alle anderen rechtlich unsauber agieren. Verbraucherschutz ist was tolles ;-)
Den 'Kundenstamm' zu kaufen ist übrigens auch nicht so einfach, weil die weitergabe der Abo-Adressen eine Datenschutzverletzung darstellt, kenne aber den genauen Text der pcpp-Abobedingungen nicht in denne sie sich das evtl zusichern lassen. :)
Trotzdem schade, wieder ein bisschen Auswahl weniger am Kiosk.
 
AW:

deadlyeye am 31.10.2007 19:34 schrieb:
Achzo am 30.10.2007 10:57 schrieb:
Was hat das damit zu tun? Also echt, lasst mal die Kirche im Dorf. Zeig mir mal ein Beispiel wo eine Firma in einer solchen Situation das dem Kunden ohne Aufforderung mitgeteilt hat. Oder anders gesprochen: Du kaufst für teures Geld den Kundenstamm ab um dem Kundenstamm dann mitzuteilen, dass er schön kündigen kann. Also bitte...
Das hast du glaub ich falsch verstanden, die Kunden der pcpp hatten einen Vertrag, auch Abo genannt, für die PCPP, und genau die PCPP, nix mit 'wenn die nicht lieferbar ist nehm ich die pcg'.
Ich will hier nicht ins Fachjuristische abgleiten, aber an sich nennt man die Umstellung von der pcpp auf die pcg eine gravierende Änderung des Vertragsgegenstands (pcpp<>pcg). Daraus resultiert ein ausserordentliches (Sofortiges, also nix mit Kohle für die 'Test-pcg/pca') Kündigungsrecht des Vertragspartners, worauf ein seriöses Unternehmen von sich aus in einer Rechtsbehelfsbelehrung hinweist und alle anderen rechtlich unsauber agieren. Verbraucherschutz ist was tolles ;-)
Den 'Kundenstamm' zu kaufen ist übrigens auch nicht so einfach, weil die weitergabe der Abo-Adressen eine Datenschutzverletzung darstellt, kenne aber den genauen Text der pcpp-Abobedingungen nicht in denne sie sich das evtl zusichern lassen. :)
Trotzdem schade, wieder ein bisschen Auswahl weniger am Kiosk.

ich hatte die pcpp im abo und war überrascht das doppelpack in der post zu finden. dachte auch zuerst an eine werbeaktion, da ich die pcg jahrelang im abo hatte. dann auch die begrüssung gelesen und das info-blatt gefunden.
mir ist auch NEGATIV aufgefallen, dass man bewusst die möglichkeit der abo-kündigung, weggelassen hat!!
für mich stellte sich die frage nach dem "was jetzt". grundsätzlich finde ich die pcg gut, also warum nicht das abo weiterlaufen lassen? passt schon.
ABER! ich werde das abo NICHT verlängern, weil mir die pcg einfach zu teuer ist....ich schaue eh jeden monat im kiosk vorbei und werde dann entscheiden, welche zeitschrift ich diesmal kaufe, weil so grosse unterschiede gibts nicht.
ausschlaggebend für mich wird sein, welches spiel als beilage dabei ist. 08/15 lückenfühler sind kein kaufgrund. gute spiele, wo ich weiss das ich sie spielen werde, sind es aber!

frage an die redaktion: MUSS ICH DAS ABO, welches ich NICHT bei der pcg abgeschlossen habe, fristgerecht kündigen um nach ablauf des pcpp abos ohne probleme da rauszukommen?

schon mal danke für die kommende konkrete antwort, auf die ich mich später berufen werde ;)
 
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