Spec Ops: The Line - "Schwere Kost" findet kaum Käufer - Sequel unwahrscheinlich

MaxFalkenstern

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Sturm-ins-Sperrfeuer

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Ich fand die Story großartig, aber wenn man eine gute Story erzählen will, sollte man einen Film machen, kein Spiel.
Das Gameplay war nämlich sehr mau.

Lets play/ all cutscenes bait.... :(
 

sauerlandboy79

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Schade. War einer der besten Deckungsshooter den ich gespielt hab, wenn nicht gar DER Beste.
 
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Hellboy2342

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... "Wenn man sich überlegt, was man sich für so ein Spiel an Referenzbildern ansehen muss, das ist nicht schön. Danach ist man froh, wenn man etwas anderes machen kann"...

Jetzt machen sie Dead Island 2 :-D
 

golani79

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Habs die Tage erst durchgespielt und fand es sehr gut gelungen - teilweise ziemlich starker Tobak dabei, aber das hat bei dem Spiel schon gepasst so.

Soviel ich weiß, war aber eh von Anfang an kein Sequel geplant.
Habe bzgl. der Story noch ein wenig recherchiert und habe mehrere Interviews mit den Devs gefunden, die ein Sequel eigentlich vorab schon ausgeschlossen haben.

Meiner Meinung nach könnte es aber ruhig mehr Spiele solcher Art geben - nur scheinen die wohl generell nicht so gut anzukommen.
 
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Celerex

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Eines der wenigen "AAA" Spiele, die ich zwar angefangen, aber vor dem Abspann wieder beendet habe. In der Regel schließe ich immer ab, was ich begonnen habe, aber das Gameplay von Spec Ops war mMn eine absolute Katastrophe. Da kann die Story und das Setting noch so gut sein, aber wenn sich ein Spiel beim spielen unangenehm anfühlt, dann brauch ich das wirklich nicht. Von dem her kann ich absolut nachvollziehen, warum das Spiel in den Regalen bleibt.
 

doomkeeper

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Sorry aber der drölfsten 3rd-Person-Shooter juckt mich leider nicht mehr die Bohne... da kann die Handlung noch so kontrovers sein.
Genau so wie ich keine Mobas, MMOs und Modern Military Shooter mehr ernst nehmen kann.

3rd Person Military Deckungsshooter gehört fast zum langweiligsten mMn.
 
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Gast20180705

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Das "langweilige" Gameplay geht Hand in Hand mti der Geschichte und soll die ganzen Thematiken und die Kritik an modernen Military-Shootern unterstreichen.

Mit der Unreal Engine 3, das 3rd Person Gameplay so langweilig zu gestalten, kann nur gewollt sein.
 

Shadow_Man

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Von der Geschichte und vom Szenario her war das echt gut. Das Gameplay war aber ziemlich durchwachsen.
 

sauerlandboy79

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Habs die Tage erst durchgespielt und fand es sehr gut gelungen - teilweise ziemlich starker Tobak dabei, aber das hat bei dem Spiel schon gepasst so.

Soviel ich weiß, war aber eh von Anfang an kein Sequel geplant.
Habe bzgl. der Story noch ein wenig recherchiert und habe mehrere Interviews mit den Devs gefunden, die ein Sequel eigentlich vorab schon ausgeschlossen haben.
Stimmt, ein direktes Sequel wäre für sich genommen gar nicht möglich,
 

Triplezer0

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Ich fands game sehr unterdurschnittlich, die geschichte hat mich nicht berührt und ich fand es sehr aufgesetzt "wie schrecklich das doch alles ist"

Und dann hat der charakter wahnvorstellungen und redet mit sich selbst aber die 2 kumpels stehen daneben und finden das vollkommen normal anstatt dem charakter mal links und rechts eine zu knallen damit er aufwacht.

Viel schlimmer finde ich das gameplay das so 0815 ist es könnte nicht schlimmer sein, call of duty hat das gleiche niveau aber inszeniert das ganze wenigstens schön mit vernünftigem gunplay und die waffen hören sich nicht wie wasserpistolen an.

Anspruchsvolle Story gerne aber nicht auf kosten des gameplays.
 

MaxPaing

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ich hab das spiel bis jetzt nur ein paar stunden gespielt und finde es echt hammer obwohl ich 3rd person spiele eigentlich nicht mag
 

Sturm-ins-Sperrfeuer

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Das "langweilige" Gameplay geht Hand in Hand mti der Geschichte und soll die ganzen Thematiken und die Kritik an modernen Military-Shootern unterstreichen.

Mit der Unreal Engine 3, das 3rd Person Gameplay so langweilig zu gestalten, kann nur gewollt sein.


Tut mir leid, aber das ist Schwachsinn.

Du kannst kein Spiel mit schlechtem gameplay machen und dann sagen, es war das Ziel es langweilig zu machen. Dann bist du einfach ein schlechter esigner oder wahrscheinlicher: Ein Lügner.

Und was hat UE3 mit gameplay zu tun? Jeder kann mit der Engine scheiße bauen :B ;)
 
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xNomAnorx

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Nicht jedes Spiel braucht ein Sequel. Im Falle von SpecOps finde ich es so besser.
Die Story war interessant und erfrischend anders, als andere Shooter heutzutage. Im Gameplay hat man ebenfalls versucht einen Art Antikriegs-Ansatz rüber zu bringen, dass hat leider nur zum Teil funktioniert. Trotzdem für mich klar einer der besseren Shooter der letzten Jahre.
Das kann man ruhig so stehen lassen, ein Sequel wäre unpassend in Bezug auf den Storyausgang.
 
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Gast20180705

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Tut mir leid, aber das ist Schwachsinn.

Du kannst kein Spiel mit schlechtem gameplay machen und dann sagen, es war das Ziel es langweilig zu machen. Dann bist du einfach ein schlechter esigner oder wahrscheinlicher: Ein Lügner.

Und was hat UE3 mit gameplay zu tun? Jeder kann mit der Engine scheiße bauen :B ;)

Wenn man einfach nur so die Presets der UE3 hernimmt, dann ist man auf GoW-Niveau, aber Spec Ops ist da weit drunter. Zusätzlich führt das ganze Spiel von vorn bis hinten die Spieler vor, verarscht sie, zwingt sie zu Selbstreflektion (naja wenn man überhaupt dazu fähig ist).

Als Entwickler würde ich damit auch nicht beim Gameplay halt machen und dort versuchen Abstumpfungserscheinungen, Kriegstraumata usw. zu verarbeiten.
 

Sturm-ins-Sperrfeuer

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Wenn man einfach nur so die Presets der UE3 hernimmt, dann ist man auf GoW-Niveau, aber Spec Ops ist da weit drunter. Zusätzlich führt das ganze Spiel von vorn bis hinten die Spieler vor, verarscht sie, zwingt sie zu Selbstreflektion (naja wenn man überhaupt dazu fähig ist).

Als Entwickler würde ich damit auch nicht beim Gameplay halt machen und dort versuchen Abstumpfungserscheinungen, Kriegstraumata usw. zu verarbeiten.

Ich will nicht wie ein Arschloch rüberkommmen, ich meins net böse, aber ich glaub du weißt nicht so recht, was eine Engine so macht. Die sorgt für Grafik, Physik etc. Waffenhandling, Kick der Waffen, Steuerung, ein vernünftiges Deckungssystem, Leveldesign, Sound, das ist alles auf dem Mist der Entwickler gewachsen, zumindest größtenteils, eine gute Engine macht da bei weitem kein gutes Spiel.

Und Abstumpfungserscheinungen etc. simuliert man nicht, indem man das Gameplay langweilig macht, man transportiert es über Charaktere. Und das haben sie in den Cutscenes gut hingekriegt, aber wie gesagt: Mieses gameplay ist NIEMALS eine Entschuldigung für IRGENDETWAS :) Da hat jemand nicht die Erfahrung/ Muße mitgebracht um dem Genre etwas neues zu geben und es versaut.

gz

PS. Wenn es Abnutzungserscheinungen, Kriegstraumata etc sind, sollte das gameplay VOR diesen Szenen ja großartig sein und dann nach und nach abbauen. Das Spiel ist aber von Anfang an mau :)
 
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golani79

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War halt Standardgameplay eines Deckungsshooters - nix außergewöhnliches, aber jetzt auch nicht wirklich so schlecht, wie hier einige sagen.
 
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Gast20180705

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UDK ist dirn Begriff? Einfacher zu bedienen als der Hammereditor, allerdings im Block-Mapping etwas anstrengender. Kann man ruckzuck paar nette Werte ändern, die das voreingestellte Gunplay katastrophal machen.

Ich weiß ziemlich genau was eine Engine ist. Allein von berufswegen habe ich genug damit zu tun http://www.pymol.org/sites/default/files/QuteMolLike.png .

Versuch dich mal in die Position zu setzen: Ich mache ein Antikriegsspiel. Ich sorge dafür, das es Spass macht Gegner zu töten. Bischen gegenläufig nicht?

Klar sollen Spiele Spass machen, aber bei einem Spiel das auf Misstände in der Branche, Hurra Patriotismus und der Wahrnehmung von Krieg in Spielen zeigt, soll dann doch in diesem Aspekt wieder Spass machen?
 

HolyYoGhurt

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ich hab das spiel bis jetzt nur ein paar stunden gespielt und finde es echt hammer obwohl ich 3rd person spiele eigentlich nicht mag

Dann spiele es unbedingt weiter, denn die Story ist vergleichbar zu vielem anderen im Shooter Bereich meiner Meinung nach schon fast herausragend!
 

Sturm-ins-Sperrfeuer

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Versuch dich mal in die Position zu setzen: Ich mache ein Antikriegsspiel. Ich sorge dafür, das es Spass macht Gegner zu töten. Bischen gegenläufig nicht?

Ok, hier steig ich aus, wir kommen nicht auf einen Nenner. Wie jemand allen ernstes behaupten kann, man macht gutes gameplay indem man es langweilig macht, will mir nicht in den Kopf gehen.
Max Payne 2 war auch deprimierend, es hat Härte und den konstanten Abstieg des Characters bebildert ohne mittelmäßiges Gameplay abzuliefern und hat sogar innoviert.

Wenn du meinst es ist eine gute Designentscheidung ein Spiel langweilig zu machen um eine negative Atmosphäre zu erzeugen, dann god bless you, aber da hab ich nichts mehr dazu zu sagen.

gz :)
 
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MisterBlonde

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Das wundert mich gar nicht. Genauso kann man eine Umfrage auf der Straße machen, wie viele "Apocalypse Now" gesehen haben und wie viele aber "Pearl Harbor" kennen. Manche Menschen sind halt mit bestimmten Stoffen überfordert und genau deswegen gibt es ja genug Material, das auch das andere Extrem bedient. "Call of Duty" ist eben massentauglicher, als ein Antikriegs-Actionspiel, das die Brutalität und den Wahnsinn des Krieges hinterfragt.

Klar, vom Gameplay her ist es der durchschnittliche 3rd-Person-Deckungsshooter, aber das ist nunmal das Genre. Beim Rennspiel gibt es schließlich auch Konventionen, die eingehalten werden müssen, weil es sonst nicht funktioniert. Wer aber "The Line" mit der Begründung ignoriert, weil die immer gleichen 3rd-Person-Shooter langweilen, dem entgeht was. Eine Perle ist immer zu finden.

Schade um das gute Spiel, aber manche Sachen sind nunmal nicht für jeden.
 
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Astorek

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Versuch dich mal in die Position zu setzen: Ich mache ein Antikriegsspiel. Ich sorge dafür, das es Spass macht Gegner zu töten. Bischen gegenläufig nicht?
Erinnert mich an ein Ending von "The Stanley Parable", da wurde ebenjene Ansicht ziemlich gut verballhornt: "Rette ein nervig-schreiendes Papp-Baby vor dem Feuer, indem du immer wieder denselben Knopf drückst - aber spiele dieses stupide Spiel bitte mindestens 4 Stunden, damit du den emotional tieferen Sinn dahinter verstehst..."

Gegen die These spricht auch, dass es ausgerechnet bei diesem Spiel Zusatzpunkte für Headshots und Zeitlupen-Finisher gibt...
Klar sollen Spiele Spass machen, aber bei einem Spiel das auf Misstände in der Branche, Hurra Patriotismus und der Wahrnehmung von Krieg in Spielen zeigt, soll dann doch in diesem Aspekt wieder Spass machen?
Ich würds etwas anders formulieren: Es kommt auf die Motivation an, die ein Spieler beim Spielen eines Spiels hat. Schlimmstenfalls sorgt ein Aspekt (z.B. das Gameplay) dafür, dass die Motivation des Spielers soweit sinkt, dass er keinen Blick mehr für die Stärken des Spiels hat. Wenn beim Spieler ein grundsätzliches Interesse bei Antikriegs-Thematiken existiert, kann schlechtes Gameplay dieses Interesse im Spiel wieder torpedieren, und das gesamte Spiel wird uninteressant - selbst, wenn die Antikriegs-Thematik sonst herausragend wäre.

Das Gameplay bei Spec Ops: The Line hätte idealerweise einfach nur nicht repetitiv sein müssen. Damit ist NICHT gemeint, dem Spieler z.B. ständig neue Items und Belohnungen vorzusetzen oder alle 15 Minuten Teile des Gameplays komplett auszutauschen, um interessanter zu wirken (wie es bei vielen Causual-Titeln der Fall ist - aber gerade Spec Ops sollte von der Thematik her wohl auch eher Leute ansprechen, die dazu bereit sind, das Gameplay zu erkunden). Es reicht, im Gameplay etwas mehr Möglichkeiten zu bieten, damit der Spieler sich nicht eingeschränkt fühlt. Und das hat SO:TL mMn. nicht gut geschafft: Das Gameplay ist innerhalb von einer Minute bereits komplett(!) durchschaubar, ohne Finesse, ohne Experimentiermöglichkeit. Zugegeben, man hätte es noch deutlich schlechter umsetzen können - aber eben auch deutlich besser...

(Immerhin ist das Gameplay kein kompletter Totalausfall - wenn man sich damit arrangieren kann, kann man auch die Stärken des Titels genießen...)

Spiele sind nunmal Spiele, weil man mit ihnen SPIELEN kann. Wer Spiele macht, muss nunmal auch zwangsläufig etwas "spielbares" zeigen...
 

golani79

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Gegen die These spricht auch, dass es ausgerechnet bei diesem Spiel Zusatzpunkte für Headshots und Zeitlupen-Finisher gibt...

Zusatzpunkte? Hab ich was verpasst?
In der Kampagne gibts definitv keine Punkte - oder sprichst du vom Multiplayer?

Falls ja, ist das eh ein eigenes Thema, weil den wollte Yager gar nicht machen - die wurden halt vom Publisher mehr oder weniger dazu verdonnert.
 

Bonkic

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ehrlich gesagt, wage ich zu bezweifeln, dass in erster linie die angeblich so kontroverse story bzw deren präsentation am scheitern von the line schuld ist.
 
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Celerex

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Versuch dich mal in die Position zu setzen: Ich mache ein Antikriegsspiel. Ich sorge dafür, das es Spass macht Gegner zu töten. Bischen gegenläufig nicht?

Klar sollen Spiele Spass machen, aber bei einem Spiel das auf Misstände in der Branche, Hurra Patriotismus und der Wahrnehmung von Krieg in Spielen zeigt, soll dann doch in diesem Aspekt wieder Spass machen?

Das kann doch unmöglich dein Ernst sein. Du bist also wirklich der Ansicht, das furchtbare Waffenfeedback mitsamt der unrealistischen Waffendsounds, die haarsträubende Physik oder das langweilige Leveldesign wurden von den Entwicklern absichtlich „kreiert“, um der betrübten Stimmung von Spec Ops mehr Ausdruck zu verleihen? Stell dir mal vor, die Entwickler werden wirklich mal so wahnsinnig… Ist das dann die neue Universalausrede und Spieletester dürfen ein schlechtes Gameplay dann nicht mehr als ein solches bewerten? Denkst du schon immer so und die Totalflops der letzten Jahre waren für dich wahre Meisterwerke? Fragen über Fragen. Sorry, dass ich das ganze nicht so ernst nehmen kann, aber ja... schön langsam kann ich sogar darüber lachen. :)

Und du arbeitest in dieser Branche? :-D
 
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Gast20180705

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Gegen die These spricht auch, dass es ausgerechnet bei diesem Spiel Zusatzpunkte für Headshots und Zeitlupen-Finisher gibt

Nein. Das ist genau so eine Hyperbel, die sich bei anderen Vertretern moderner Shooter bedient. In dem Zuge hätte man dann noch Singleplayer-Ränge einbinden können, die dann in großem Getöse angekündigt werden, wenn man einen neuen Highscore im Kopfschüsse machen erreicht hat, oder 20 Gegner in 4 Sekunden umgelegt.

Duty Calls macht das gleiche, nur verwendet man hier einen gewissen Holzhammer Humor. Spec Ops hingegen kennt da nur Zynismus und moderner Krieg ist eine verdammt zynische Angelegenheit.

Was die Sache mit Stanley Parabel angeht: das ist eine sehr doppelbödige Aussage, die so nur auf Spiele angewendet werden kann. In der Realität sind solch stumpfsinnige Angelegenheiten sehr wichtig. Fast alle Lernprozesse bestehen aus stundenlanger, langweiliger Wiederholung. Kartoffeln schälen macht keinen Spass. Mundzumundbeatmung und Herzdruckmassage bis der Notarzt kommt - auch eine stumpfe und anstrengende Angelegenheit (was der Sache mit dem Baby am nächsten kommt). Aber das Ergebnis von alldem ist umso besser.

Viele Menschen lernen nur, wenn Dinge von vornherein positiv oder negativ belegt werden. Es ist einfach falsch jmd. was Schlechtes machen zu lassen, derjenige dabei aber jede Menge Spass hat, nur um ihn danach mit erhobenem Zeigefinger zu belehren. Man sollte Menschen in ihren Gefühlen bestätigen und nicht derart vor eine Wand laufen lassen, da sie sich immer wieder erinnern, wie toll im Fall Spec Ops, die Kriegshandlung (töten von Gegnern) war. Wie toll das funktioniert sieht man bei der Kirche für die Kondome und Sex Sünde sind. Das mag jetzt vlt. Widersprüchlich zum vorherigen Absatz sein, aber der Mensch nimmt nunmal für einen positives Endresultat langwierige Prozesse in Kauf, aber wenn etwas Schlechtes viel Freude bereitet, ist man geneigt es immer wieder zu tun.

Was das Balancing des Stumpfsinns angeht, hätte man noch etwas schrauben können. Wenn man den Weg weitergegangen wäre, hätte man es so gestaltet, das es eine absolute Qual wäre, bis zum Ende durchzuhalten, aber solch einen künstlerischen Ansatz stehen nötige Verkaufszahlen im Weg.

Platoon, The Road, Requiem for a Dream uvm. sind unbequeme, deprimierende Beispiele für Filme wo irgendetwas falsch läuft, wenn man "Spass" beim Schauen hat. Hier mal noch was aus der Musikecke: Merzbow-Requiem - YouTube
 
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Gast20180705

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Das kann doch unmöglich dein Ernst sein. Du bist also wirklich der Ansicht, das furchtbare Waffenfeedback mitsamt der unrealistischen Waffendsounds, die haarsträubende Physik oder das langweilige Leveldesign wurden von den Entwicklern absichtlich „kreiert“, um der betrübten Stimmung von Spec Ops mehr Ausdruck zu verleihen? Stell dir mal vor, die Entwickler werden wirklich mal so wahnsinnig… Ist das dann die neue Universalausrede und Spieletester dürfen ein schlechtes Gameplay dann nicht mehr als ein solches bewerten? Denkst du schon immer so und die Totalflops der letzten Jahre waren für dich wahre Meisterwerke? Fragen über Fragen. Sorry, dass ich das ganze nicht so ernst nehmen kann, aber ja... schön langsam kann ich sogar darüber lachen. :)

Und du arbeitest in dieser Branche? :-D

Hier gibts wohl auch nur das eine oder andere Extrem? -.-

Ein neues Quake, F.E.A.R. oder DooM das sich Scheiße schießt brauch ich auch nicht, da hier ja wirklich diese Mechaniken erfüllen sollen.

Warum sollte man denn aus künstlerischer Sicht nicht bewusst "schlechte" Elemente einbauen um den gewünschten Effekt zu erzielen. Warum hat JJ Abrams Cloverfield mit Handkamera gedreht? Warum spielt man Musik mit verstimmten Gitarren, 8-Spurband und einem kaputten Headsetmikrophon ein, obwohl man eine Plattenfirma hat die einem alle Wünscher erfüllen würde?

Das ich in der Branche arbeite habe ich nicht gesagt, aber in der Bioinformatik und Medizintechnik arbeitet man genauso mit Engines wie in Spielen. In meiner Freizeit beschäftige ich mich dann noch mit Modding. Die idtech2 war ein permanenter Begleiter im Studium.
 
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Celerex

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Hier gibts wohl auch nur das eine oder andere Extrem? -.-

Ein neues Quake, F.E.A.R. oder DooM das sich Scheiße schießt brauch ich auch nicht, da hier ja wirklich diese Mechaniken erfüllen sollen.

Warum sollte man denn aus künstlerischer Sicht nicht bewusst "schlechte" Elemente einbauen um den gewünschten Effekt zu erzielen. Warum hat JJ Abrams Cloverfield mit Handkamera gedreht? Warum spielt man Musik mit verstimmten Gitarren, 8-Spurband und einem kaputten Headsetmikrophon ein, obwohl man eine Plattenfirma hat die einem alle Wünscher erfüllen würde?

Ich weiß schon, was du mit deiner „Mutmaßung“ sagen wolltest und die Idee dahinter ist auch absolut in Ordnung, aber Spec Ops ist eben ein „extrem“ schlechtes Beispiel dafür gewesen. Das schlechte Gameplay in diesem Spiel kann unmöglich als Stilmittel gewollt gewesen sein. Wer das glaubt, hat das Spiel nicht gespielt oder ein schlechtes Gespür für gutes Gameplay. Nehmen wir GTA V als Gegenbeispiel. Das Gameplay von GTA V ist zumindest meiner Meinung nach ziemlich gut gelungen. Trotzdem hat es Rockstar geschafft, dass ich mich in diversen Missionen beim Spielen unwohl gefühlt habe, allen voran die berüchtigte Mission, in der ich eine Person foltern musste. Es ist eben alles immer eine Frage der Präsentation. Das hat Yager eben verbockt.
 
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Gast20180705

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Ich weiß schon, was du mit deiner „Mutmaßung“ sagen wolltest und die Idee dahinter ist auch absolut in Ordnung, aber Spec Ops ist eben ein „extrem“ schlechtes Beispiel dafür gewesen. Das schlechte Gameplay in diesem Spiel kann unmöglich als Stilmittel gewollt gewesen sein. Wer das glaubt, hat das Spiel nicht gespielt oder ein schlechtes Gespür für gutes Gameplay. Nehmen wir GTA V als Gegenbeispiel. Das Gameplay von GTA V ist zumindest meiner Meinung nach ziemlich gut gelungen. Trotzdem hat es Rockstar geschafft, dass ich mich in diversen Missionen beim Spielen unwohl gefühlt habe, allen voran die berüchtigte Mission, in der ich eine Person foltern musste. Es ist eben alles immer eine Frage der Präsentation. Das hat Yager eben verbockt.

Das ist gut möglich, mir stehen da aber irgendwie zwei Punkte im Weg:

1. Wenn man die Unreal Engine 3 jetzt so her nimmt wie im UDK, an Waffenmechaniken oder der Havok Physik nicht rumdoktort, dann ist man auf einer Ebene mit GoW, Rainbow Six Vegas, Borderlands usw. Ich hätte da jetzt nicht dran rumgebastelt, sondern nur den Rest des Spieles neu entworfen.

2. Yager von 2003, mit Ausnahme der Geschützabschnitte, zeigt was die Jungs in Sachen Gameplay können, was irgendwie verquer zu Spec Ops steht. Das kommende Dreadnought schlägt da wieder in selbe Kerbe.


Gut möglich das ich da zu viel reininterpretiere, aber die beiden Punkte und das übertrieben stumpfe Spielprinzip, passen aus meiner Sicht zu gut zu Abstumpfungserscheinungen im Kriegseinsatz und der Antikriegsthematik.
 

doomkeeper

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Ich muss selber zugeben dass ich es nicht gespielt habe aber mich juckt das Gameplay kein bisschen. Da kann das Spiel noch so oft für 2,50 € im Sale angeboten werden.
Ich finde es langweilig per Knopfdruck von Deckung zur Deckung zu huschen und die schlechte KI ala Moorhuhn abzuschießen.

Da kann die Story/Handlung noch so ultramegageil sein wenn die Grundmechanik einfach nur stupide langweilig ist.

So ziemlich alle 3rd Person Shooter sind vollkommen austauschbar. Überall die selben Animation, Steuerung und Schießmechanik.... *schnaaaaaaaaaarch*
Am besten noch die immer wieder doofe KI die viel zu viel aus der Deckung hervorschauen um ein leichtes Ziel abzugeben. :B

Jedes Spiel kann versuchen einen neuen Trend zu setzen aber seit Jahren machen fast alle Entwickler quasi das immer gleiche Spiel nur mit anderen Farben und einem anderem Namen.
 
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