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RFID in der Schule

ananas45

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Guten Abend liebe leute :-)

Ich fange demnächst eine Facharbeit (12. Klasse) an. Als Thema hab ich mir eine Szenario ausgewählt, die ich sehr spannend finde. Ich entwerfe sozusagen ein Projekt, die Schule mit einem RFID-System auszustatten. Für alle die es nicht wissen was RFID ist, das sind sozusagen kontaktlose Chipkarten. Auf RFID-Chips sind INformationen gespeichert, die ohne Berührung auf eine feste Station übertragen werden können.
Die Idee ist: man könnte durch so einen System organisatorische Sachen und die Verwaltung vereinfachen.
Man könnte an Raumeingänge "Scanner" einbringen, sobald eni Lehrer einen Raum betritt wird das Registriert, damit erspart man sich z.B. Raumpläne (die sowieso nie richtig sind bei uns). Eventuell kann man SChüler mit Chips ausstatten (die chips kosten so gut wie nix) und die Anwesenheitskontrolle entfällt auch.
Videogeräte und Räume brauchen keine SChlüsseln mehr, sonder erfordern nur eine CHipkarte. So bleibt mehr Zeit für den Unterricht.

Das ganze hat übrigens auch einen kommerziellen Aspekt, wir sollen mit unserer Arbeit Sponsoren anziehen. Solch ein System in einer Schule wäre Einmalig und sicherlich gute Werbung für Sponsoren.

Hättet ihr Anregungen oder Kritik oder einfach Kommentare?
Ich weiß nich inwieweit sowas wirklich verwirklichen lässt in einer SChule... aber ich bin schon fleißig an Recherchieren. Schlimmstenfalls ist so eine Arbeit als virtuelles Szenario doch auch ganz nett =)

mfg
Ice
 
ananas45 am 13.02.2008 21:16 schrieb:
Guten Abend liebe leute :-)

Ich fange demnächst eine Facharbeit (12. Klasse) an. Als Thema hab ich mir eine Szenario ausgewählt, die ich sehr spannend finde. Ich entwerfe sozusagen ein Projekt, die Schule mit einem RFID-System auszustatten. Für alle die es nicht wissen was RFID ist, das sind sozusagen kontaktlose Chipkarten. Auf RFID-Chips sind INformationen gespeichert, die ohne Berührung auf eine feste Station übertragen werden können.
Die Idee ist: man könnte durch so einen System organisatorische Sachen und die Verwaltung vereinfachen.
Man könnte an Raumeingänge "Scanner" einbringen, sobald eni Lehrer einen Raum betritt wird das Registriert, damit erspart man sich z.B. Raumpläne (die sowieso nie richtig sind bei uns). Eventuell kann man SChüler mit Chips ausstatten (die chips kosten so gut wie nix) und die Anwesenheitskontrolle entfällt auch.
Videogeräte und Räume brauchen keine SChlüsseln mehr, sonder erfordern nur eine CHipkarte. So bleibt mehr Zeit für den Unterricht.

Das ganze hat übrigens auch einen kommerziellen Aspekt, wir sollen mit unserer Arbeit Sponsoren anziehen. Solch ein System in einer Schule wäre Einmalig und sicherlich gute Werbung für Sponsoren.

Hättet ihr Anregungen oder Kritik oder einfach Kommentare?
Ich weiß nich inwieweit sowas wirklich verwirklichen lässt in einer SChule... aber ich bin schon fleißig an Recherchieren. Schlimmstenfalls ist so eine Arbeit als virtuelles Szenario doch auch ganz nett =)

mfg
Ice
BB is watching you kann ich dazu nur sagen....

ich kann dabei leider auch keinen wirkliche Nutzen finden bei den Sachen die du so vorschlägst. Da fehlt einfach der deutliche Vorteil und in der Regel hilft das eher zum Mißbrauch........
Wie das dann mit Sponsoren gehen soll ka ;) ^^
 
ananas45 am 13.02.2008 21:16 schrieb:
Man könnte an Raumeingänge "Scanner" einbringen, sobald eni Lehrer einen Raum betritt wird das Registriert, damit erspart man sich z.B. Raumpläne (die sowieso nie richtig sind bei uns).
wieso erspart man sich die raumpläne dann? das verstehe ich nicht... es wird doch nur registriert, in welchen raum der lehrer geht - dem schüler bringt das aber nix... auch für eine planung im voraus bringt das nix. :o

Eventuell kann man SChüler mit Chips ausstatten (die chips kosten so gut wie nix) und die Anwesenheitskontrolle entfällt auch.
ja klar, dann geht der kevin halt mit den chips von 4 kumpels in die schule, die machen in ruhe blau, und die nächsten 4 tage tag darf kevin blau machen und die anderen 4 sind der reihe nach dran mit chipkarten mitnehmen... ;)


Videogeräte und Räume brauchen keine SChlüsseln mehr, sonder erfordern nur eine CHipkarte. So bleibt mehr Zeit für den Unterricht.
hmm, ob nun chip oder schlüssel.. also, das spart doch nicht wirklich zeit, und es wäre aber sehr teuer, da alle räume auf chip-schlösser umzustellen.



Das ganze hat übrigens auch einen kommerziellen Aspekt, wir sollen mit unserer Arbeit Sponsoren anziehen. Solch ein System in einer Schule wäre Einmalig und sicherlich gute Werbung für Sponsoren.
wie meinst du das? das man die schule dann bekannt macht und sponsoren da plakate aufhängen in der hoffung, dass man sie mal auf fotos oder im TV bei berichten über die schule kurz sehen kann? also, das bringt kaum geld, und zudem ist es immer sehr sehr kristisch was sponsoring und öffentliche räume angeht...


also, alles in allem sehe ich da bisher keine nennenswerte vorteile, außer dass man bei lehrern ggf. etwas genauer nachweisen kann, wann sie wo wie lange waren.

nützlicher wären solche chips für bücher, karten, sportgeräte usw., so dass man bei einem diebstahl dies sofort registrieren kann bzw. bei einer suche nach einem bestimmten zB buch es schnell im regal findet, selbst wenn es nicht korrekt eingeordnet wurde.

und wirklich funktionieren würde das mit der "überwschung" von schülern nur, wenn du die chips unter die haut implantierst.
 
Herbboy am 13.02.2008 21:35 schrieb:
und wirklich funktionieren würde das mit der "überwschung" von schülern nur, wenn du die chips unter die haut implantierst.

Selbst das wäre bei einigen meiner Mitschüler nicht wirklich sicher... :ugly:
 
Freaky22 am 13.02.2008 21:23 schrieb:
BB is watching you kann ich dazu nur sagen....

ich kann dabei leider auch keinen wirkliche Nutzen finden bei den Sachen die du so vorschlägst. Da fehlt einfach der deutliche Vorteil und in der Regel hilft das eher zum Mißbrauch........

Dieser Aspekt wird ein wichter Teil in der Arbeit sein, inwieweit ich das Ausbaue, dass dieses System nur Nutzen bringt und KEIN Überwachungssystem darstellen soll.

Herbboy am 13.02.2008 21:35 schrieb:
ananas45 am 13.02.2008 21:16 schrieb:
Man könnte an Raumeingänge "Scanner" einbringen, sobald eni Lehrer einen Raum betritt wird das Registriert, damit erspart man sich z.B. Raumpläne (die sowieso nie richtig sind bei uns).
wieso erspart man sich die raumpläne dann? das verstehe ich nicht... es wird doch nur registriert, in welchen raum der lehrer geht - dem schüler bringt das aber nix... auch für eine planung im voraus bringt das nix. :o
hm.. da bin ich auch noch am überlegen. Ich kann mir es vorstellen, einen elektronischen Raumplan (z.B. auf einem TFT) anzeigen zu lassen. Dann weiß man, wer wo ist, welche Räume frei sind etc. Das ist halt optional, wenn man an Türen sowieso Zugangskontrolle anbringt.

Eventuell kann man SChüler mit Chips ausstatten (die chips kosten so gut wie nix) und die Anwesenheitskontrolle entfällt auch.
ja klar, dann geht der kevin halt mit den chips von 4 kumpels in die schule, die machen in ruhe blau, und die nächsten 4 tage tag darf kevin blau machen und die anderen 4 sind der reihe nach dran mit chipkarten mitnehmen... ;)
ok, hier bin ich bin brave Gymnasialschüler ausgegangen. Da hast du natürlich Recht, da muss ich mir noch was überlegen.

Videogeräte und Räume brauchen keine Schlüsseln mehr, sonder erfordern nur eine CHipkarte. So bleibt mehr Zeit für den Unterricht.
hmm, ob nun chip oder schlüssel.. also, das spart doch nicht wirklich zeit
oh doch, bei uns schon :B
und es wäre aber sehr teuer, da alle räume auf chip-schlösser umzustellen.
da könntest du Recht haben. Da dieses Projekt aber sowieso sehr theoretisch ist habe ich das erstmal außer Acht gelassen.

Das ganze hat übrigens auch einen kommerziellen Aspekt, wir sollen mit unserer Arbeit Sponsoren anziehen. Solch ein System in einer Schule wäre Einmalig und sicherlich gute Werbung für Sponsoren.
wie meinst du das? das man die schule dann bekannt macht und sponsoren da plakate aufhängen in der hoffung, dass man sie mal auf fotos oder im TV bei berichten über die schule kurz sehen kann? also, das bringt kaum geld, und zudem ist es immer sehr sehr kristisch was sponsoring und öffentliche räume angeht...
Genau so. Die Schule wird mit sicherheit bekannter, da dies nur durch die Sponsoren möglich ware werden die auch mit einbezogen. Das ist auf jeden Fall die Idee... ob ich dies in irgendeiner Form erwähnen soll müsst ich mal nachfragen.

also, alles in allem sehe ich da bisher keine nennenswerte vorteile, außer dass man bei lehrern ggf. etwas genauer nachweisen kann, wann sie wo wie lange waren.

vllt kann ich in meiner arbeit ja einfach erarbeiten ob das überhaupt sinnvoll ist das in der schule einzusetzen *g*

nützlicher wären solche chips für bücher, karten, sportgeräte usw., so dass man bei einem diebstahl dies sofort registrieren kann bzw. bei einer suche nach einem bestimmten zB buch es schnell im regal findet, selbst wenn es nicht korrekt eingeordnet wurde.
ja. gute idee

erstmal danke für die antworten, hat viele gedanken ins rollen gebracht...
mehr posts sind aber natürlich noch erbeten :-)
 
ananas45 am 13.02.2008 21:16 schrieb:
Die Idee ist: man könnte durch so einen System organisatorische Sachen und die Verwaltung vereinfachen.
Man könnte an Raumeingänge "Scanner" einbringen, sobald eni Lehrer einen Raum betritt wird das Registriert, damit erspart man sich z.B. Raumpläne (die sowieso nie richtig sind bei uns).

Ja sowas hat zukunft.

Eventuell kann man SChüler mit Chips ausstatten (die chips kosten so gut wie nix) und die Anwesenheitskontrolle entfällt auch.
Ja und Neugeborenen kann man einen GPS Sender in den Arsch einpflanzen :ugly:
Das ist einer dieser Punkte wo ich den Technologischen Fortschritt Verfluche.

Videogeräte und Räume brauchen keine SChlüsseln mehr, sonder erfordern nur eine CHipkarte. So bleibt mehr Zeit für den Unterricht.
Na ja die 3sek. Schlüßel drehen, werden sich bei der Unterrichtszeit nicht großartig bemerkbar machen.
 
ananas45 am 14.02.2008 16:03 schrieb:
hm.. da bin ich auch noch am überlegen. Ich kann mir es vorstellen, einen elektronischen Raumplan (z.B. auf einem TFT) anzeigen zu lassen. Dann weiß man, wer wo ist, welche Räume frei sind etc. Das ist halt optional, wenn man an Türen sowieso Zugangskontrolle anbringt.
das ist doch humbug. :D dann müßte der lehrer also pünktlich sich einen raum ausschen, reingehen, erst dann könnten die schüler an dem von ihrem standpunkt aus nächsten TFT-terminal (vor denen am ende von größeren pausen sicher massen an schülern rumstehen) nachsehen, wo der lehrer ist, dann erst hingehen - das dauert sicher 5-10min... d.h. vom ende der vorigen stunde aus gesehen sogar 15-20min, denn der lehrer muss ja erstmal aus dem raum, in dem er grad unterricht hatte, in den nächsten raum, hat dabei auch das das recht, mal aufs klo zugehen und auch fragen von schülern zu beantowrten.

und was, wenn der lehrer nur kurz in einem raum ist, zB weil er jemand sucht, die schüler ihn dann am terminal lokalisiert haben und dann da hinrennen, aber inzwischen ist der lehrer in einem völlig anderen raum?

nee, also da ist ein vorher feststehender plan 1000 mal besser. und wenn eure schule das nicht hinkriegt, dann hat das nix mit der technik zu tun ;)

was funktionierenen würde, aber sauteuer wäre: jeder schüler hat irgendein mini-notebook und kann auf dem weg per wlan schauen, wo der lehrer ist. aber auch da das prob: der lehrer muss pünktlkich im raum sein, erst dann könen die schüler überhaupt erst beginnen, sich auf den weg zu machen, kostet also auch wieder 5-10min.



ok, hier bin ich bin brave Gymnasialschüler ausgegangen.
also, von ca. 3% der gymnasiasten...? :D ;)



muss es denn schule seion? denn zB in nem krankenhaus macht das viel mehr sinn: lokalisierung von ärzten und pflegern, von wichtigem teurem geräten, von patienten (die teilsweise ja verwirrt sei können oder "gerne" auch mal auf der toilette zusammenbrechen...) - und bei alle dem würden sicher nie mehr als 3-4 leute gleichzeitig an nem terminal was suchen wollen.
 
ananas45 am 14.02.2008 16:03 schrieb:
Dieser Aspekt wird ein wichter Teil in der Arbeit sein, inwieweit ich das Ausbaue, dass dieses System nur Nutzen bringt und KEIN Überwachungssystem darstellen soll.

also bislang ist die einzige funktion deines systems, dass der aufenthaltsort jeden einzelnen erfasst wird...
überwachung pur.
aus der überwachung können dann vielleicht auch vorteile enstehen (ich seh hier bislang keinen einzigen), aber direkten nutzen abseits davon gibts bislang keinen.

auch sonst fallen mir keine schulspezifischen vorteile von rfid ein, alle potentiellen anwendungen abseits der überwachung ließen sich z.b. auch per chip-karte realisieren.


p.s.:
afaik lassen sich auf heutigen rfid modellen (zumindest den günstigen) nur sehr wenig daten speichern, die dinger müssen einfach zu klein und sparsam sein.
die meisten rfid systeme -z.b. in schwimmbädern- nutzen die chips afaik nur zur identifizierung, die eigentlichen daten laufen aber über einen server.
installationsaufwand für jeden raum: imens.

p.p.s.:
die 3% nicht faule gymnasisaten machen sich n bissl schlau und haben schon nach 2 tagen die anwesenheit fürs restliche semester eingetragen ;)
 
ruyven_macaran am 14.02.2008 17:58 schrieb:
die meisten rfid systeme -z.b. in schwimmbädern- nutzen die chips afaik nur zur identifizierung, die eigentlichen daten laufen aber über einen server.
installationsaufwand für jeden raum: imens.
zB bei AFAIK karstadt wird es gestestet, und zwar in bekleidungsabteilungen zur warenerfassung. man geht mit nem scanner am regal entlang und sieht, wieviele artikel in welcher größe es noch dort gibt, und ob dann ggf. nachbestellbedarf nötig ist bzw. neu auffüllen aus dem lager. von einer art kundprofilerstellung anhand der waren, die er in seinen tüten hat, ist man noch weit entfernt. erst recht von einem szenario ala "wir sehen dann sogar, wohin er mit den waren fährt und wo und wann er sie dann in den nächsten 2 jahren benutzt..." :ugly:
 
Herbboy am 14.02.2008 17:35 schrieb:
ananas45 am 14.02.2008 16:03 schrieb:
hm.. da bin ich auch noch am überlegen. Ich kann mir es vorstellen, einen elektronischen Raumplan (z.B. auf einem TFT) anzeigen zu lassen. Dann weiß man, wer wo ist, welche Räume frei sind etc. Das ist halt optional, wenn man an Türen sowieso Zugangskontrolle anbringt.
das ist doch humbug.

ist auch reichlich unüberlegt. eine ähnliche idee hatte einen freund, ich habs auch nicht ganz verstanden. Ich frag da wohl nochmal nach :-D


ok, hier bin ich bin brave Gymnasialschüler ausgegangen.
also, von ca. 3% der gymnasiasten...? :D ;)

muss es denn schule seion?

leider ja. Wenn es generell um RFID gehen würde würde ich auch nicht unbedingt die Schule als Standort nehmen.
Leider wurde uns dieses Thema im Rahmen der Sponsorensuche zugeteilt, was ich völlig bescheuert find, weil wir mit unsere Arbeiten Geld anziehen soll :ugly: da dieses thema (die zukunft unserer schule) völli bescheurt ist mache ich dies wirklich nur ungerne. :-|
 
ruyven_macaran am 14.02.2008 17:58 schrieb:
ananas45 am 14.02.2008 16:03 schrieb:
Dieser Aspekt wird ein wichter Teil in der Arbeit sein, inwieweit ich das Ausbaue, dass dieses System nur Nutzen bringt und KEIN Überwachungssystem darstellen soll.

also bislang ist die einzige funktion deines systems, dass der aufenthaltsort jeden einzelnen erfasst wird...
überwachung pur.
aus der überwachung können dann vielleicht auch vorteile enstehen (ich seh hier bislang keinen einzigen), aber direkten nutzen abseits davon gibts bislang keinen.

auch sonst fallen mir keine schulspezifischen vorteile von rfid ein, alle potentiellen anwendungen abseits der überwachung ließen sich z.b. auch per chip-karte realisieren.

Im Moment wird auch anwesenheitskontrolle durchgeführt. Wo ist da der Unterschied ob das durch ein System erfasst wird oder ob der Lehrer selber nachguckt?

p.p.s.:
die 3% nicht faule gymnasisaten machen sich n bissl schlau und haben schon nach 2 tagen die anwesenheit fürs restliche semester eingetragen ;)
einer an unserer schule der eben mal ne 64bit verschlüsselung knackt? das will ich sehen :-)


bitte nicht lachen falls ich noch sehr unsicher klinge, ich hatte noch nicht die zeit wirklich drüber nachzudenken und die argumente zu formulieren. Daher bin ich ja auf eure Anregungen angewiesen^^
ich finde diese technik halt sehr spannend und stelle mir vor ob sowas wirklich in einer schule machen lässt :-D
 
Herbboy am 14.02.2008 18:07 schrieb:
ruyven_macaran am 14.02.2008 17:58 schrieb:
die meisten rfid systeme -z.b. in schwimmbädern- nutzen die chips afaik nur zur identifizierung, die eigentlichen daten laufen aber über einen server.
installationsaufwand für jeden raum: imens.
zB bei AFAIK karstadt wird es gestestet, und zwar in bekleidungsabteilungen zur warenerfassung. man geht mit nem scanner am regal entlang und sieht, wieviele artikel in welcher größe es noch dort gibt, und ob dann ggf. nachbestellbedarf nötig ist bzw. neu auffüllen aus dem lager. von einer art kundprofilerstellung anhand der waren, die er in seinen tüten hat, ist man noch weit entfernt. erst recht von einem szenario ala "wir sehen dann sogar, wohin er mit den waren fährt und wo und wann er sie dann in den nächsten 2 jahren benutzt..." :ugly:

jup - das sind die erwähnten kleinen datenmengen: eigentlich nicht mehr, als auch im barcode drin steckt.
aber z.b. die anwenheit des letzten halbes jahres, klausurergebnisse, die entschuldigung von letzter woche, die liste mit ausgeliehenen büchern und das guthaben für die cafeteria würden nicht so ohne weiteres gehen.
 
ruyven_macaran am 14.02.2008 18:24 schrieb:
Herbboy am 14.02.2008 18:07 schrieb:
ruyven_macaran am 14.02.2008 17:58 schrieb:
die meisten rfid systeme -z.b. in schwimmbädern- nutzen die chips afaik nur zur identifizierung, die eigentlichen daten laufen aber über einen server.
installationsaufwand für jeden raum: imens.
zB bei AFAIK karstadt wird es gestestet, und zwar in bekleidungsabteilungen zur warenerfassung. man geht mit nem scanner am regal entlang und sieht, wieviele artikel in welcher größe es noch dort gibt, und ob dann ggf. nachbestellbedarf nötig ist bzw. neu auffüllen aus dem lager. von einer art kundprofilerstellung anhand der waren, die er in seinen tüten hat, ist man noch weit entfernt. erst recht von einem szenario ala "wir sehen dann sogar, wohin er mit den waren fährt und wo und wann er sie dann in den nächsten 2 jahren benutzt..." :ugly:

jup - das sind die erwähnten kleinen datenmengen: eigentlich nicht mehr, als auch im barcode drin steckt.
aber z.b. die anwenheit des letzten halbes jahres, klausurergebnisse, die entschuldigung von letzter woche, die liste mit ausgeliehenen büchern und das guthaben für die cafeteria würden nicht so ohne weiteres gehen.

die können ja auf einen server gespeichert werden und können, wenn benötig, aufgerufen.
Ich halte allerdings nicht viel von dieser Datensammlerei.
 
ananas45 am 14.02.2008 18:23 schrieb:
Im Moment wird auch anwesenheitskontrolle durchgeführt. Wo ist da der Unterschied ob das durch ein System erfasst wird oder ob der Lehrer selber nachguckt?

der automatismus und die zugriffsmöglichkeiten.
bislang weiß der lehrer, wer gerade bei ihm im raum ist. bei dem von dir vorgestellten system weiß jeder von jedem raum, wer drin sitzt.

einer an unserer schule der eben mal ne 64bit verschlüsselung knackt? das will ich sehen :-)

wo sollte das problem sein?
64bit ist nun wirklich nicht so extrem sicher und da man die daten bequem über mehrere tage beackern kann...
hat einmal einer nen schlüssel, hat ihn bald jeder.

ob sowas wirklich in einer schule machen lässt :-D

es kostet ne schweine kohle, bringt keine vorteile uind dafür datenschützer auf die palme - "machen lassen" tut es sich trotzdem.
 
Kritik: Wie soll man da als Schüler noch Schwänzen und beim nachfragend er Lehrer behaupten, man war da, da muss ein Fehler unterlaufen sein oder in den Absenzenzettel mit radierbarem Kuli eintragen, vorzeigen, ausradieren? :B
 
ananas45 am 14.02.2008 18:23 schrieb:
Im Moment wird auch anwesenheitskontrolle durchgeführt. Wo ist da der Unterschied ob das durch ein System erfasst wird oder ob der Lehrer selber nachguckt?
der unterschied ist, dass du das system bescheissen kannst, den lehrer idR nicht.


erinnert mich btw grad an nen lehrer, der kurz vor den zeugnissen (abitur-halbjahr) den schülern die gelegenheit gab, entschuldigungen nachzureichen - er ging sein notizbuch durch, wo bei anwesenheit halt ein kreuz an dem betreffenden tag war, so dass er die daten bekanntgeben konnte: "... meier: 4. und 9. januar... nolden: 12 bis 15. januar und 4. februar... ramirez: am 17 februar... :-o ZUM ERSTEN MAL ANWESEND???!!!??????? :confused: :ugly: "

kein scherz! :-D :-D der betreffende schüler war btw in dieser besagten schulstunde natürlich NICHT da... :ugly:
 
Herbboy am 14.02.2008 22:56 schrieb:
ananas45 am 14.02.2008 18:23 schrieb:
Im Moment wird auch anwesenheitskontrolle durchgeführt. Wo ist da der Unterschied ob das durch ein System erfasst wird oder ob der Lehrer selber nachguckt?
der unterschied ist, dass du das system bescheissen kannst, den lehrer idR nicht.


erinnert mich btw grad an nen lehrer, der kurz vor den zeugnissen (abitur-halbjahr) den schülern die gelegenheit gab, entschuldigungen nachzureichen - er ging sein notizbuch durch, wo bei anwesenheit halt ein kreuz an dem betreffenden tag war, so dass er die daten bekanntgeben konnte: "... meier: 4. und 9. januar... nolden: 12 bis 15. januar und 4. februar... ramirez: am 17 februar... :-o ZUM ERSTEN MAL ANWESEND???!!!??????? :confused: :ugly: "

kein scherz! :-D :-D der betreffende schüler war btw in dieser besagten schulstunde natürlich NICHT da... :ugly:

laut unserem biolehrer bekommen schüler, die ein fach bereits ein halbjahr vorher abgegeben haben i.d.r. eine 3 oder 4 in den zeugnisslisten.
abgesehen von der interessanten notenlage finde ich es besonders beachtenswert, dass es offensichtlich so oft fälle gab, in denen lehrer eine note für schüler vergegeben haben, die nicht einmal anwesend waren, dass man eine durchschnittswert erkennen kann...
 
RFID in der Schule zjm Überwachen der SChüler und Lehrer ist meiner Meinung nach ziemlich sinnfrei.
Klingt eher nach einem typischen Schülerprojekt.
In der Praxis wird sich das nicht durchführen lassen oder ist den Aufwand nicht wert.

Schüler sind übrigens niemals brav, vorallem nicht die Gymnasiasten.
Wenn ich mich noch an meine Schulzeit erinnere, waren wir Abiturienten immer die Schlimmsten. ;)

Ich habe da vllt einen anderen Ansatz / Ergänzung für dich wie du RFID einbinden könntest.

Zukünftig werden alle Kommunen eine Bilanz (samt Vermögensgegenstände) machen müssen (Gesetzliche Vorschrift).
Alle Vermögensgegenstände müssen dann inventarisiert werden (Stichwort: kommunale Doppik)

Da Schulen ebenfalls zum städtischen Vermögen zählen, müssen dort auch alle Gegenstände (Schränke, Computer, Stühle, etc) erfasst und inventarisiert werden.
Dort wäre ein RFID-System sinnvoller.

Diese Inventarisierung habe ich vor 1.5 Jahren mit Barcodeetiketten samt PDA-Barcodeleser entwickeln dürfen. RFID war damals leider zu teuer.

Ist eigentlich eine geniale Vorstellung:
Du gehst in einen Raum drückst einen Knopf auf dem Erfassungsgerät und schon werden alle Gegenstände des Raums überprüft bzw. aufgelistet.
 
Bart1983 am 15.02.2008 16:15 schrieb:
Ist eigentlich eine geniale Vorstellung:
Du gehst in einen Raum drückst einen Knopf auf dem Erfassungsgerät und schon werden alle Gegenstände des Raums überprüft bzw. aufgelistet.

das ist interessant und dem vorschlag von herb auch ähnlich... ist eine überlegung wert
 
ananas45 am 15.02.2008 23:12 schrieb:
Bart1983 am 15.02.2008 16:15 schrieb:
Ist eigentlich eine geniale Vorstellung:
Du gehst in einen Raum drückst einen Knopf auf dem Erfassungsgerät und schon werden alle Gegenstände des Raums überprüft bzw. aufgelistet.

das ist interessant und dem vorschlag von herb auch ähnlich... ist eine überlegung wert

jo, wobei aber die reichweite der geräte im moment gering ist bzw. hohe reichweite teuer - daher wird im moment in der praxis mit scannern gearbeitet, die man in die nähe der gegenstände mit chips führt oder die gegenstände halt zum scanner.

zB hier im stadion köln wird das so gemacht: dauerkarten haben diese chips drin, wenn man die kurz vor so ein teil hält, wo das scanfeld drin ist, geht das drehkreuz auf, man kann rein. bei leuten ohne dauerkarte wird halt ein barcode auf der tageskarte gescant, die scaneinheit hat beide scan-arten eingebaut.

und essen+trinken zahlt man auch per karte mit RFID, die man sich im stadion kauft (kostet 2€ pfand oder so): da wird dann guthaben gespeichert, und zum aufladen oder bezahlen legt man die einfach in so ne mulde, wo halt das scanfeld aktiv ist. aufladen kann man bei so typen, die im stadion rumlaufen, bezahlt wird an der imbißbude oder im handscanner des mobilen bier/brezel/eismannes.
 
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