Review Bombing: Wenn Spiele-Blockbuster in den roten Zahlen stecken

DavidBenke

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StarFox86

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Einige Schritte sollte man machen, andere nicht. Review Bombing sollte erlaubt bleiben sonst wäre es ja Zensur von Kritik, Schwamintelligenz hin oder her. Epic geht da den falschen Weg. Nur das die Review dann halt auch irgendwann geändert wurde. Metro Exodus hat durch ihren Deal sicher viel Geld gemacht, trotzdem ein guter Start ist nicht gut genug. Metro 2033 war der 1 Teil und ist mit THQ untergegangen, bekam dann aber weils kurz Kostenlos wurde Berühmtheit, wovor es ziemlich unsichtbar war, dann kam Last Light, das es schon leichter hatte, aber gerade erst durch 2033 & Last Light in letzten Jahren mit 75 % Rabatt teils für 5-10 Euro wurde es einer größeren Szene bekannt und natürlich durch die Epic Exklusiv Aufmerksamkeit, man hat aber auch viele Steam Spieler verprellt, die es statt Vollpreis nun zum Super Rabatt kaufen werden. Das ist ein Zweischneidiges Schwert & nur weil man am Anfang viel Geld einnimmt, heisst es nicht, das es wirklich gut läuft. Auf Epic hat Metro Exodus lächerliche 162 Rezessionen nach 1,5 Jahren bei Steam fast 22.000 nach nach 6 Monaten, eine Sache die zu berücksichtigen ist das zwischen Last Light & Exodus 5 Jahre (Epic) 6 Jahre (Steam) sind. Eine ganz schöne lange Zeit, die natürlich dann die Begehrlichkeit sehr hoch steigert. Kennt man von Legend of Zelda Spiele wo man generell fast 5 oder mehr Jahre zum nächsten Spiel wartet in letzten Jahren.
 

Herbboy

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Einige Schritte sollte man machen, andere nicht. Review Bombing sollte erlaubt bleiben sonst wäre es ja Zensur von Kritik
Das sehe ich völlig anders. Review Bombing ist eine völlig unsachliche, übertriebene und oft auch quasi organsierte Form der Kritik, die das Bild komplett verzerrt. Erst recht dann, wenn auch Leute eine Wertung abgeben, die das Game nicht mal haben oder wenn schon vor Release "Wertungen" abgegeben werden. Wären es Journalisten, die das tun, könnte man die sogar wegen Verleumdung anklagen. Denn beim Review Bombing wird ja naturgemäß ein Feature oder ein Details des Spiels missbraucht, um das Game WEIT übertrieben negativ zu bewerten. Das ist dann keine sachliche Kritik mehr, sondern dummes, beleidigtes "Ich will das Spiel so schlecht aussehen lassen, wie es nur geht"-Attitüde.

Wenn von 100 Spielern wirklich 70 das Spiel nach einer gewissen Spielzeit nicht gut finden, dann sind 70% schlechte Meinungen okay und kein "Review Bombing". Aber zB miese Wertungen, NUR weil es im Spiel zB einen Transgender-NPC gibt und man als Hinterwäldler damit ein Problem hat, oder miese Wertungen NUR weil ein Schwarzer auf dem Cover eines WK1-Spiels ist usw. sollte man an sich kommentarlos einfach löschen. Kein Game verdient nur 1/10 Punkten wegen EINER Sache, die einem nicht passt.

Das ist genauso bescheuert wie die 1-Sterne-Rezensionen bei Amazon a la "Super Handy, aber nicht in Weiß zu haben" oder "Der Wasserkocher aus Aluminium wird außen total heiß - Lebensgefahr!" oder "Auf der Disc ist nicht das komplette Game, man muss noch 20GB herunterladen!" usw.
 

Monco

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Ich finde z.B. bei Steam diese "30 Minuten Spielzeit und ich schreib ein Ein-Satz-Review"-Beiträge vollkommen sinnlos. Und auch wenn ihr wütend seid: Dann schreibt doch wenigstens in zwei, drei Sätzen, warum ihr wütend seid!

Rezensions-Funktionen sollte es aber schon geben (Hallo Epic!). Einfach die Reviews lesen, die es wert sind: Von Menschen, die das Spiel eine ausreichende Zeit gespielt haben (die Dauer hängt natürlich von der Art des Spiels ab) und sagen, was sie an dem Spiel gut oder schlecht finden und warum - bei Steam, bei Youtube etc. Schön fände ich etwa bei Steam eine zusätzliche Filterfunktion, bei der mir erst Reviews ab einer gewissen Textlänge angezeigt werden. So Konzepte wie "Nur ein Review pro IP-Adresse" halte ich für leicht zu umgehen bzw. schwer durchsetzbar.

Auf Durchschnittswertungen kann man nix mehr geben. Vor allem nicht bei Metacritic, für die es wirtschaftlich von Vorteil ist, wenn möglichst viele Menschen auf ihren Seiten aktiv sind und ihren (halt teilweise undifferenzierten) Senf zu Themen abgeben. Das ist letztendlich genau so viel wert wie viele Bewertungen im Online-Handel, bei denen die Stiftung Warentest vor Kurzem noch einmal nachgewiesen hat, dass etwa ein Drittel der Bewertungen bei Agenturen eingekauft werden.

Und wenn ich mich als Käufer eines Spiel über den Hersteller oder den Publisher ärgere (aus welchen Gründen auch immer), gibt es immer noch die Option, diese in Zukunft zu meiden (ja, auch wenn die dann ein supertolles Spiel rausbringen, das man megacool findet - das nennt man Konsequenz).
 

OldMCJimBob

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Einige Schritte sollte man machen, andere nicht. Review Bombing sollte erlaubt bleiben sonst wäre es ja Zensur von Kritik

Seh ich kritischer. Review Bombing zeichnet sich doch dadurch aus, dass es eben keine Kritik ist, sondern nur toxisches Verhalten? Das Problem ist aber, dass es natürlich schwer ist, dass eine sauber vom anderen abzugrenzen...
 

LesterPG

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Review Bombing sollte erlaubt bleiben sonst wäre es ja Zensur von Kritik, Schwamintelligenz hin oder her.
Ich finde das völlig deplatziert !
Es werden die Spiele bewertet und nicht Vertriebswege, soziale Kompetenz der Entwickler oder Entscheidung der Releaseplatform!

Wenn was nicht passt, dann schreibt den Entwickler/Publisher und/oder trefft ihn dort wo es weg tut, sein Produkt links liegen lassen und den Geldhahn abdrehen.
 

Enisra

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Seh ich kritischer. Review Bombing zeichnet sich doch dadurch aus, dass es eben keine Kritik ist, sondern nur toxisches Verhalten? Das Problem ist aber, dass es natürlich schwer ist, dass eine sauber vom anderen abzugrenzen...

Vorallem, wenn man etwas schlecht findet aufgrund eines angeblichen Leaks das halt ne Lüge ist
dass ist dann ja keine Kritik mehr und vorallem noch nichtmal eine Meinung
 

EvilReFlex

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Auf die Reviews gucke ich gar nicht mehr, erst vor kurzem ein Spiel durchgespielt bei dem das Stand: "ALLE REVIEWS: Ausgeglichen (546)" und ich fand es extrem gut und hatte viel Spaß damit.
 

Neawoulf

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Die Shitstorm-Mentalität und die generelle Toxizität in der Gaming-Community stößt mir auch immer häufiger sauer auf. Es ist ja okay etwas nicht gut zu finden, und wenn es das Spiel direkt betrifft (z. B. weil einem Designentscheidungen nicht gefallen, das Gameplay nicht passt oder das Spiel schlicht verbuggt ist), dann ist es auch absolut legitim dafür ein negatives Reviews zu schreiben. Aber dann sollte man auch begründen können warum einem das Spiel nicht gefallen hat. Reviews sind schließlich dafür da andere zu informieren. Die sollen nicht einfach nur als Ventil für die eigene Unzufriedenheit über Dinge dienen, die oft nicht einmal direkt etwas mit dem Spiel zutun haben.

Review-Bombing ist auch ne Sache wo ich absolut dagegen bin, vor allem wenn die Sache nichts mit dem Spiel direkt zutun hat und man einfach nur sauer auf Entscheidungen des Publishers ist. Das muss auch für die Entwickler unfassbar frustrierend sein, wenn z. B. der Publisher irgendwas ausgefressen hat was manchen Leuten nicht schmeckt, und die Entwickler irgendwelcher Spiele dafür wahllos den Zorn abbekommen, die rein gar nichts mit den Entscheidungen des Publishers zutun haben.

Wenn die Führungsebene meiner Bank in irgendwelche Skandale verwickelt ist, dann gehe ich ja auch nicht vor Ort zu meinen Bankberater und fange an den zu beschimpfen oder gar Lügen über ihn zu verbreiten. Der hat schließlich nichts damit zutun und tut einfach nur seine Arbeit. Und genauso ist es eben auch mit den Spieleentwicklern. Was auch immer der Publisher macht: Die Entwickler haben mit den Entscheidungen in der Regel nichts zutun und leiden häufig selbst darunter wenn es solche Review-Bombings und andere Shitstorms gibt.
 

azraelb

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Das sehe ich völlig anders. Review Bombing ist eine völlig unsachliche, übertriebene und oft auch quasi organsierte Form der Kritik, die das Bild komplett verzerrt. Erst recht dann, wenn auch Leute eine Wertung abgeben, die das Game nicht mal haben oder wenn schon vor Release "Wertungen" abgegeben werden.
Jedes Review ist rein subjektiv und du kannst nicht auf Grund deiner subjektiven Meinung darüber, was unsachlich oder übertieben ist, andere Meinungen diskreditieren. In den Fällen, in denen eine Person das angebotene System missbraucht um das Ergebnis zu verfälschen (z.B. spam) sollte man natürlich dagegen vorgehen, aber ist selten der Fall. Der Begriff "Review Bombing" ist reine Propaganda und bezieht sich in den meißten Fällen auf völlig regelkonformes Verhalten bzw. Nutzung eines Features. Nirgends in den AGBs von Steam oder sonst wo ist reglementiert oder definiert was eine "gültige" Meinung ist und ab wann oder warum diese "gültig" wird. Es ist völlig unerheblich, ob ein Produkt gekauft wurde, wie lange ein Produkt genutzt wurde oder ob es überhaupt jemals genutzt wurde oder was einem nicht gefällt. Die einzige Reglementierung seitens Steam ist, dass man EIN Review zu jedem Produkt im Steam Account abgeben kann und dass es keinen "anstößigen" Inhalt enthalten darf (wobei es zumindest mir nicht klar ist, was sich juristisch genau dahinter verbirgt).
Wären es Journalisten, die das tun, könnte man die sogar wegen Verleumdung anklagen.
1. Spielt in dem Fall sicher das Wettbewerbsrecht eine Rolle und unterscheidet sich deshalb von Aussagen eines users 2. Wird es bei den meißten "Review-Bombings" wohl sehr schwer fallen die Verbreitung von unwahren Tatsachen zu beweisen.
Denn beim Review Bombing wird ja naturgemäß ein Feature oder ein Details des Spiels missbraucht, um das Game WEIT übertrieben negativ zu bewerten.
Wie bereits gesagt, in der Regel bezieht sich das auf ganz und gar regelkonformes Verhalten und wenn du da wiedersprichst, dann zeige doch mal einen Auszug aus den AGBs oder den Review FAQ, die das verbieten bzw. reglementieren.
Das ist dann keine sachliche Kritik mehr, sondern dummes, beleidigtes...-Attitüde. Das ist genauso bescheuert wie die 1-Sterne-Rezensionen bei Amazon a la "Super Handy, aber nicht in Weiß zu haben" oder "Der Wasserkocher aus Aluminium wird außen total heiß - Lebensgefahr!" oder "Auf der Disc ist nicht das komplette Game, man muss noch 20GB herunterladen!" usw.
Das diese Features (Farbe, Material, Inhalt) nicht wichtig sind ist allein deine subjektive Meinung
 

LOX-TT

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Hab weder für Shitstorms noch Review-Bomber irgendwie Verständnis. Beides überflüssig wie ein Kropf
 

Enisra

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Jedes Review ist rein subjektiv

nein
das sind keine Reviews, keine Kritk, noch nichtmal irgendwelche Meinungen
wenn man eine 0/10 vergibt, am besten das Spiel noch nichtmal gespielt hat und dass in Hunderter Menge macht, dann will man nur jemandem Schaden
Und wenn einer noch irgendwas Rassistisches, Homophobes etc. postet erst recht nicht. Bonuspunkte wenn das betreffende Spiel selbst "Kritik" übt an etwas, jemanden Kritisiert oder etwas nicht Geschichtsrevisionistisch darstellt und das bestimmen Gruppen nicht passt. Dann ist das weder Subjektiv noch Kritik, damit will man die Kritik von anderen Unterdrücken
 

MrFob

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Review Bombing wird uns noch eine ganze Weile erhalten bleiben. Abschaffen kann man es ja eh nicht. Also bleibt eigentlich nur die Frage: Was tun mit den Bombing Reviews? Einfach loeschen und aus der Errechnung einer Schnittwertung oder was auch immer das System macht herausnehmen?

Ich waere dafuer eine eigene Sparte fuer Bombing Reviews einzurichten, die dann nicht geloescht wird sondern extra verwaltet wird. Man kann dann sogar highlighten, falls es bei einem Spiel besonders viele davon gibt, so dass der geneigte Interessierte auch weiss "oh, um dieses Spiel gab es anscheinend eine Kontroverse" und dann kann er ja gucken worum es ging.

Aber wie entscheidet man, wo man die Grenze zieht, zwischen einem sachlichen und einem Bombing Review? Das ist glaube ich die eigentliche Krux denn es gibt ja Grenzfaelle und zwar nicht wenige. Naja, ich wuerde auch hier glaube ich wieder auf die Schwarmintelligenz setzen. Es gibt ja schon oft einen "was this review helpful" button (z.B. auch bei Steam), genauso koennte es einen "Is this Review bombing" button geben, wenn der dann oft gedrueckt wird, dann wird der Review eben irgendwann als solcher klassifiziert.

Man kann natuerlich dem Schreiber auch schon die Moeglichkeit geben, seinen Review als ... hm, sagen wir mal "spezifisch" zu klassifizierne. Ich glaube naemlich im ernst, dass viele, die diese Bombing Reviews schreiben das nicht unbedingt mal machen, um eine Gesamtwertung zu beeinflussen sondern weil sie sich einfach ihren Frust mal von der Seele schreiben wollen und das eben so, dass es andere auch sehen. Ich sage: Lasst sie, vielleicht sind sich ja einige durchaus bewusst, dass sie da keine vollends rationale Aufschluesselung der Pros und Contras eines Spiels schreieben.

Waere so ein System perfekt? Natuerlich nicht, ich kann jetzt schon 2-3 Punkte sehen, wo man auch so etwas wieder aushebeln koennte aber es waere schonmal ein Anfang.

Fuer mich persoenlich ist Review Bombing eh kein grosses problem, weil ich nocrmalerweise nicht unbedingt nach Schnittwertungen gehe sondern mir lieber gezielt ein paar Reviews durchlese, die schon von vielen als hilfreich eingestuft wurden und beim elsen sieht man ja sofort, wie man einen Review einzustufen hat. Insofern, wer dieses bisschen extra Interesse reinsteckt, dem koennen diese ganzen Probleme eigentlich eh relativ wurscht sein.
 

Herbboy

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Jedes Review ist rein subjektiv und du kannst nicht auf Grund deiner subjektiven Meinung darüber, was unsachlich oder übertieben ist, andere Meinungen diskreditieren.
Bei Review-Bombing sehr wohl, weil die Leute nicht einfach nur die Wertung ein wenig nach unten anpassen, sondern ein Game völlig unsachlich mies bewerten - das ist ja eben das Wesen von Review Bombing, dass es VÖLLIG übertriebene Wertungen sind und nicht nur zB 4 statt 5 Sterne oder 6 von 10 statt 8 von 10 Punkten. Und wenn sie noch nicht einmal gespielt haben, dann ist das Review per se außerhalb jeder Sachlichkeit.

Die Leute, die so was machen, wissen ganz genau, dass das Spiel keinesfalls zB nur 1, 2 oder 3 von 10 Punkten verdient. KEIN SPiel verdient nur 1-2 von 10 Punkten, sofern es nicht in ALLEN Belangen totaler Mist ist. Wenn einem irgendeine inhaltliche Entscheidung nicht passt, dann bewertet man es halt ENTSPRCHEND schlechter, und wenn einem die Sache so GAR nicht passt, weil sie komplett dem eigenen Weltbild oder dem, woran man Spaß hat, widerspricht, dann kauft man hergottnochmal das Spiel eben nicht und bewertet es auch nicht. Man gibt ja auch keine 1/10 für ein Renngame mit der Begründung "ich hasse Rennspiele"....

Ich rede nicht von Games, die wirklich nicht gut sind - das hatte ich oben ja auch ausgeführt.


Der Begriff "Review Bombing" ist reine Propaganda und bezieht sich in den meißten Fällen auf völlig regelkonformes Verhalten bzw. Nutzung eines Features.
Nein, er bezieht sich auf Pseudo-Reviews, die massenhaft ein Game durch den Kakao ziehen NUR wegen irgendeiner (oft nur bei einem kleinen Teil der Gamer, der aber aus Vollidioten besteht) umstrittenen Sache im Game. Nicht der Begriff ist Propaganda, sondern Review Bombing ist Propaganda, nämlich ein über die Maßen Schlechtreden eines Spiels, das eigentlich ganz neutral gesehen kein schlechtes Spiel ist. Ansonsten, wenn es einfach nur eine berechtigte Kritik wäre, wäre es kein "Review Bombing". Der Begriff wurde ja eben für so ein Phänomen erschaffen, bei dem Leute massenhaft eine Sache in einer beinah schon irrwitzigen Art überwerten, um dem Spiel eine miese Note zu verpassen.


Nirgends in den AGBs von Steam oder sonst wo ist reglementiert oder definiert was eine "gültige" Meinung ist und ab wann oder warum diese "gültig" wird. Es ist völlig unerheblich, ob ein Produkt gekauft wurde, wie lange ein Produkt genutzt wurde oder ob es überhaupt jemals genutzt wurde oder was einem nicht gefällt.
Steam muss doch nicht in den AGB regeln, was an sich selbstverständlich ist, nämlich dass man eine faire und der Wahrheit entsprechende Meinung schreibt.

Speziell bei Steam gibt es das Problem, dass du ja nur "zu empfehlen: ja/nein" wählen kannst. Aber selbst da ist ein großer Teil der Review-Bomber einfach nur dreiste Lügner, wenn sie behaupten, das Game sei nicht zu empfehlen, nur weil irgendeine Kleinigkeit nicht in DEREN Weltbild passt. Wenn zB in einem Game Sexismus vorkommt und man das nicht gut findet, das Game aber ansonsten gut ist, würde man nen Daumen nach oben geben und dann im Review halt schreiben, dass das Game für Leute, die ein Problem mit Sexismus haben, evlt. nicht so gut geeignet ist. Da ist es aber unangebracht, wenn massenhaft Leute den "Daumen runter" geben, nur weil es im Game etwas Sexismus gibt - erst Recht wenn dazu dann auch noch irgendwelche "Aktivisten" ne Wertung abgeben, die das Spiel gar nicht gespielt haben.

Bei einem Spiel, das unerklärlicherweise massiv viele schlechte Wertungen bekommt, könnte man sich dann die Reviews anschauen. Typisch bei Review Bombing sind dann eben völlig unsachliche "Meinungen", gerne auch nur kurze Sätze ohne viel Inhalt. SO was kann man dann löschen. Das gilt übrigens auch umgekehrt für ungewöhnlich positive Meinungen.
 

LostViking

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Gut dann soll man aber bitte beide Seiten verbieten. Die vielen 100 Punkte Reviews ein paar Stunden vor Release sind schließlich auch Review Bombing.
 

azraelb

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nein das sind keine Reviews, keine Kritk, noch nichtmal irgendwelche Meinungen wenn man eine 0/10 vergibt, am besten das Spiel noch nichtmal gespielt hat
Und wieder so eine unbegründete Meinung... Wo bitte steht dieser "Fakt" denn? Per Definition ist eine Rezension immer subjektiv. Objektiv sind einzig und allein mess und belegbare Fakten. Die Definition besagt nicht einmal, dass man das zu rezensierende Objekt wirklich gelesen, gesehen... haben muss. Ob man in dem Fall eine qualitativ hochwertige Rezension schreiben kann ist eine ganz andere Frage, dazu habe ich keinerlei Aussage getroffen und ist in dem Fall völlig irrelevant weil z.B. auf Steam NIRGENDS definiert wurde, dass ein Review irgend welchen Qualitätsmerkmalen entsprechen muss!!! https://store.steampowered.com/reviews/ WO steht, dass man das Spiel gespielt haben muss? ffs... Es ist sogar EXPLIZIT spezifiziert, dass man ein negatives Review verfassen darf, "Wenn Sie mit dem Produkt unzufrieden sind oder GLAUBEN, dass es nicht hält, was es verspricht"
und dass in Hunderter Menge macht, dann will man nur jemandem Schaden
Wenn eine Person das in Hunderter Menge macht, dann würde das zumindest in Steam gegen AGBs verstoßen, wird deshalb vom System unterbunden bzw. geahndet. Einen solchen Manipulationsversuch könnte man durchaus als "Review Bombing" bezeichnen, wenn man denn auf Neologismen steht... Aber nicht wenn jemand das System wie SPEZIFIZIERT benutzt.
Und wenn einer noch irgendwas Rassistisches, Homophobes etc. postet erst recht nicht.
Und wieder: das verstößt gegen bestehende Regeln und wird dann i.d.R geahndet und hat nichts mit "Review Bombing" zu tun.
 

azraelb

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Steam muss doch nicht in den AGB regeln, was an sich selbstverständlich ist, nämlich dass man eine faire und der Wahrheit entsprechende Meinung schreibt.
Doch, weil es eben nicht sebstverständlich ist. Was fair ist liegt alleine in der Sichtweise des Betrachters. Und Steam hat sehr wohl geregelt wie das Feature verwendet werden darf und in welchen Fällen man ein negatives Review schreiben darf. "Frage: Darf ich eine negative Rezension verfassen? Antwort: Ja. Wenn Sie mit dem Produkt unzufrieden sind oder glauben, dass es nicht hält, was es verspricht, können Sie eine Rezension verfassen und anderen Kunden mitteilen, warum Sie es nicht empfehlen." => Man kann nicht von "Missbrauch" sprechen, wenn das Feature genau so benutzt wird wie spezifiziert. Ob das jetzt deinem oder meinem persönlichen Empfinden eines qualitativ hochwertigen Reviews bzw unserer persönlichen Meinung entspricht oder nicht ist irrelevant.
 

Herbboy

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Doch, weil es eben nicht sebstverständlich ist. Was fair ist liegt alleine in der Sichtweise des Betrachters.
Es gibt etliche Verhaltensregeln, die selbstverständlich sind und für die man nicht wegen jedes Deppen, der die juristisch herleitbaren Regeln ausreizen will, AGBs verfassen muss.

Aber wenn du drauf bestehst, soll Steam es halt dann eben in den AGB festlegen, wenn zu viele Vollidioten ein Wertungssystem durch quasi-organisierte Aktionen ad absurdum führen und es dazu missbrauchen, ein Spiel schlechtzumachen, weil ihnen rein Ideologisch etwas nicht passt, oder weil sie aus irgendeinem Grund sauer auf den Publisher sind oder so was. Denn darum geht es ja: Review-Bombing. Es geht nicht um einzelne Meinungen, bei denen einfach nur ein Idiot der Verfasser ist. Und erst Recht nicht um völlig berechtigte Abwertungen, weil das Spiel eben wirklich nicht gut ist. Das, worum es geht, ist ganz klar missbräuchlich.

Man sollte so einen Schwachsinn IMHO nicht durch juristische Korinthenkackerei verteidigen. Wenn jemand ein Spiel schlecht bewertet, weil etwas drin ist, was er nicht gut findet, und er es am Ende sogar noch nicht mal gekauft hat, dann ist das einfach nur bescheuert. Wo kämen wir dann bitte hin? Dann würde ja kein Spiel mehr eine gute Wertung bekommen, weil es bei jedem Spiel haufenweise Leute gibt, denen das Spiel schon allein wegen des Genres nicht zusagt. Stell Dir mal vor, die würden das dann immer als "Review" dazuschreiben... :B Das macht keinen Sinn, wenn alle meckern und miese Noten für jedes Spiel vergeben, das NICHT genau ihren Wünschen entspricht.
 

Javata

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Die Shitstorm-Mentalität und die generelle Toxizität in der Gaming-Community stößt mir auch immer häufiger sauer auf.

Bin da ganz bei dir, diese Mentalität gibts im Internet allgemein leider viel zu oft bei vielen Dingen. Besucht man mal ein Reddit-Forum zu einem Spiel (und es ist fast egal welches) gewinnt man immer den Eindruck, dass jenes Spiel zweifelsohne der Flopp des Jahres ist, was natürlich nicht stimmt, dnnn von den ersten 20 Posts sind 15+ negativ.
 

bettenlager

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Das ist eine relativ kleine Gruppe von Social Media Spinnern die ihre Allmachtsphantasien in der Twitter Blase, bei Steam oder anderswo ausleben.

Auch diese "Shitstorms" werden duch die Presse leider völlig überhöht. Ein Shitstorm von 5000 Twitter # Hashtag-Aktivisten Leuten bei einer Bevölkerung in D von 81 Mio. Okay 5000 sind dagegen und was ist mit den übrigen 81 Mio? Wie sieht deren Meinung aus?
 

LarryMcFly

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Das ist eine relativ kleine Gruppe von Social Media Spinnern die ihre Allmachtsphantasien in der Twitter Blase, bei Steam oder anderswo ausleben.

Auch diese "Shitstorms" werden duch die Presse leider völlig überhöht. Ein Shitstorm von 5000 Twitter # Hashtag-Aktivisten Leuten bei einer Bevölkerung in D von 81 Mio. Okay 5000 sind dagegen und was ist mit den übrigen 81 Mio? Wie sieht deren Meinung aus?

Hmm zweischneidig...die paar tausend Demonstranten, ja selbst wenn sie an der 100.000er Marke kratzen - was ist das schon bei 81 Millionen?
Gerade mal 0,125%.
Auf die Art kann man wirklich alles kleinreden.
 

Frullo

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Reviewer sollten einen "Bewertung" erhalten:

  1. Wer zum ersten mal eine Review verfasst, sollte die niedrigste Bewertung erhalten. Pro verfasste Review steigt diese.
  2. Der Durchschnitt aller von einem Benutzer verfassten Reviews sollte beachtet werden: Verfasst jemand nur ausserordentlich negative Reviews, erhält er oder sie z.B. die Kategorie "Miesepeter". Im umgekehrten Fall (nur ausserordentlich positive Reviews) z.B. die Kategorie "Rosarote Brille".
  3. Die länge der Review sollte beachtet werden.
  4. Wer oft das Prädikat "Hilfreich" für seine Reviews kriegt, sollte in der Bewertung steigen - vielleicht in Abhängigkeit davon, von wem er oder sie diese kriegt.
  5. Allgemeine Forenaktivität sollte beachtet werden: Wer viel in der Community unterwegs ist, sollte eine höhere Bewertung kriegen. Handkehrum sollte er oder sie einen Abzug für Postings kriegen, die die Moderation entfernen musste.
  6. Investierte Spielzeit sollte ebenfalls bei einer Review ein Faktor sein.
  7. ...

Das sind einfach mal ein paar Vorschläge, was man ev. verbessern könnte...
 

Neawoulf

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Reviewer sollten einen "Bewertung" erhalten:

  1. Wer zum ersten mal eine Review verfasst, sollte die niedrigste Bewertung erhalten. Pro verfasste Review steigt diese.
  2. Der Durchschnitt aller von einem Benutzer verfassten Reviews sollte beachtet werden: Verfasst jemand nur ausserordentlich negative Reviews, erhält er oder sie z.B. die Kategorie "Miesepeter". Im umgekehrten Fall (nur ausserordentlich positive Reviews) z.B. die Kategorie "Rosarote Brille".
  3. Die länge der Review sollte beachtet werden.
  4. Wer oft das Prädikat "Hilfreich" für seine Reviews kriegt, sollte in der Bewertung steigen - vielleicht in Abhängigkeit davon, von wem er oder sie diese kriegt.
  5. Allgemeine Forenaktivität sollte beachtet werden: Wer viel in der Community unterwegs ist, sollte eine höhere Bewertung kriegen. Handkehrum sollte er oder sie einen Abzug für Postings kriegen, die die Moderation entfernen musste.
  6. Investierte Spielzeit sollte ebenfalls bei einer Review ein Faktor sein.
  7. ...

Das sind einfach mal ein paar Vorschläge, was man ev. verbessern könnte...

Die Idee finde ich an sich gut, dass durch positive Wertungen für Reviews auch die Bewertung des Reviewers gesteigert wird und somit diese Reviews auch mehr Aufmerksamkeit bekommen bzw. auf den ersten Blick ersichtlich ist, ob der Reviewer einen guten Ruf hat oder eher nicht. Allerdings kann sowas auch ausgenutzt werden, z.. B. durch Fake- und Botaccounts, die Reviewer hoch- oder runtervoten. Aber letztendlich lässt sich wohl leider jedes System irgendwie manipulieren. Grundsätzlich halte ich so ein System aber für interessant. Vor allem im Bereich weniger gehypter Spiele könnte sowas durchaus funktionieren.

Zu Punkt 5 (Forenaktivität) stimme ich allerdings nicht zu. Häufig sind die Trolle am aktivsten in Foren und das sollte dann nicht auch noch belohnt werden. Und Punkt 6 (Spielzeit) ist auch so eine Sache: Manche Spiele sind eben kurz und nach 3 bis 4 Stunden durchgespielt und bieten wenig Wiederspielwert. Daher sollte das nicht unbedingt in die Reviews bzw. die Bewertung mit einfließen.

*edit* Übrigens hat Steam seit kurzem ein ähnliches System, wo zwar nicht der Reviewer, aber zumindest die Reviews bewertet werden können.
 

linktheminstrel

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Review-Bombing hat ja den Ursprung in der vollkommen infantilen Vorstellung eines "Konsolenkriegs". Jetzt wird es aber zunehmend so, dass neben diesen Schwachköpfen das Medium metacritic auch für politische Ansichten genutzt wird. Kommen homosexuelle Charaktere vor, 0 Punkte! Spielt man ne Frau, die nicht nach dem männlichen Ideal designt ist, 0 Punkte!
Es ist OK, wenn man mit manchen Entscheidungen nicht einverstanden ist, aber man kann halt alles auch übertreiben und sich wie ein Kleinkind verhalten, dem man das Lieblingsspielzeug für nen Moment aus der Hand nimmt.

Ich glaube nicht, dass irgendjemand, der bei klarem Verstand ist, sich nen Dreck um die Negativbewertungen bei metacritic schert, wenn es um die Kaufentscheidung für ein Spiel geht.
 

Frullo

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Die Idee finde ich an sich gut, dass durch positive Wertungen für Reviews auch die Bewertung des Reviewers gesteigert wird und somit diese Reviews auch mehr Aufmerksamkeit bekommen bzw. auf den ersten Blick ersichtlich ist, ob der Reviewer einen guten Ruf hat oder eher nicht.

Es soll eher einer "Kategorisierung" als einer "Bewertung des Reviewers" dienen: Auch jemand der ausschliesslich positive Reviews erfasst und jedes Game in den Himmel lobt ist eventuell auch nicht wirklich... objektiv. Es soll eher eine optionale Ansicht des "Score" eines Spieles liefern, indem Filter gesetzt werden können, wie z.B.: "Reviews von Miesepetern und Rosaroten Sonnenbrillen nicht in die Wertung mit einbeziehen."

Allerdings kann sowas auch ausgenutzt werden, z.. B. durch Fake- und Botaccounts, die Reviewer hoch- oder runtervoten. Aber letztendlich lässt sich wohl leider jedes System irgendwie manipulieren. Grundsätzlich halte ich so ein System aber für interessant. Vor allem im Bereich weniger gehypter Spiele könnte sowas durchaus funktionieren.

:top:

Zu Punkt 5 (Forenaktivität) stimme ich allerdings nicht zu. Häufig sind die Trolle am aktivsten in Foren und das sollte dann nicht auch noch belohnt werden.

Die Forenaktivität sollte natürlich nicht lediglich nach Menge sondern eben auch nach Qualität bewertet werden: Upvotes = +, Downvotes = -, Löschung von Postings = Doppel-Minus, Ban = Vierfach-Minus, Perma-Ban = 10-fach-Minus...

Und Punkt 6 (Spielzeit) ist auch so eine Sache: Manche Spiele sind eben kurz und nach 3 bis 4 Stunden durchgespielt und bieten wenig Wiederspielwert. Daher sollte das nicht unbedingt in die Reviews bzw. die Bewertung mit einfließen.

Das könnte dadurch gelöst werden, dass die Durchschnittliche Spielzeit aller Spieler mit einbezogen wird.
 

Neawoulf

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Es soll eher einer "Kategorisierung" als einer "Bewertung des Reviewers" dienen: Auch jemand der ausschliesslich positive Reviews erfasst und jedes Game in den Himmel lobt ist eventuell auch nicht wirklich... objektiv. Es soll eher eine optionale Ansicht des "Score" eines Spieles liefern, indem Filter gesetzt werden können, wie z.B.: "Reviews von Miesepetern und Rosaroten Sonnenbrillen nicht in die Wertung mit einbeziehen."

Ich meinte auch nicht positive Wertungen für's Spiel, sondern positive Wertungen für's Review bzw. den jeweiligen Reviewer. Wenn ein Spiel tatsächlich nicht gut ist oder dem Reviewer nicht gefällt und er kann dafür nachvollziehbare Gründe nennen, dann sollte er natürlich auch das Spiel negativ bewerten dürfen. Als Reviewer kann er dafür ja trotzdem eine positive Wertung bekommen, eben wenn es ein gut geschriebenes, nachvollziehbares Review ist.
 

tendenziell

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Sollte kein Problem sein wenn die nutzer mal das ein oder andere review lesen würden aber das tun sie wohl nicht :$
 

Haehnchen81

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Also ich glaube sowieso nicht das diese Reviews all zu großen einfluss auf die Käufe haben. 99% der Reviews sind sowieso nicht ernst zu nehmen, meistens steht da nicht ein zusammenhängender Satz drin, davon lässt sich niemand beinflussen... und die Rekordzahlen von Last of Us 2 belegen doch wohl das diese Reviews niemanden jucken.

Im übrigen gilt das auch für spiele die fast nur positive Reviews haben, auch das ist kaum ernst zu nehmen und auch dort besteht kaum ein "Review" aus mehr als 10 Buchstaben.

Das ist übrigens Plattformunabhängig... und auch Medienunabhängig, egal ob topflappen bei amazon, oder Filme, oder videospiele... selten sind die Reviews brauchbar. Erst wenn man sich die Reviews genauer ansieht und mehrere unabhängige Berichte von gleichen schwächen sprechen und sich dabei vernünftig ausdrücken kann man davon sprechen das es wohl ein Problem gibt... das wird dann auch sicher ernst genommen von vielen... Aber Reviews ala "ey digga voll kagge" nimmt doch wirklich niemand ernst.
 
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