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Quick Time Events nicht das Problem: The-Walking Dead-Entwickler kritisiert falschen Einsatz

Bei Spielen wie Heavy Rain, Beyond: Two Souls und The Walking Dead finde ich QTEs auf jedenfall sehr passend (da mehr ein interaktiver Film präsentiert wird und somit die QTEs mit zum Spielprinzip gehören!)

In anderen Spielen sollten sie lediglich vereinzelt, selten gesetzt und genutzt werden!
 
Ich sehe TWD von telltale ebenfalls nicht als spiel! Ich finde das ist ein interaktiver comic(film). in solchen fällen finde ich das sehr passend
 
Ich fände es besser, wenn in QTEs nicht angezeigte Tasten nachgedrückt werden müßten, sondern Tasten, die aus dem Kontext heraus klar werden (oder sogar mehrere Möglichkeiten zulassen).

Beispiel:
Während des Spielverlaufes verwendet man Q für Aktionen mit der Hand und E für Aktionen mit dem Fuß.

Nun hat man einen QTE, bei jemand ausholt, um einen mit der Axt zu erschlagen.
Ein Druck auf Q wehrt den Angriff ab, indem man den geschwungenen Arm ergreift und damit abblockt. Als nächstes ringt man mit dem Angreifer um die Waffe (Q spammen).

Alternativ könnte man auch E drücken und dem Angreifer so mit einem gezielten Fußkick gegen die Beine zu Boden befördern und befördert mit einem weiteren E die Axt mit dem Fuß außerhalb seiner Reichweite.


Natürlich erfordert das konzeptionell erstmal mehr Aufwand als eine stupide Sequenz der Art "Wenn der Spieler nicht A, Q, E, E, A, A, A drückt, ist die Spielfigur tot."
 
Das wäre mal was logisches. Nicht wie bei AC3 wo man wild und schnell irgendeine quer über die Tastatur verstreute Tastenfolge drücken muß um einen Bären oder Leoparden zu töten.
 
Gutes Beispiel Infamous Endgegnerkampf (keine Spoiler). Man will ihm die Hand ins Gesicht drücken, während er dagegen hält. Dazu bewegt man den Stick in Richtung eines Punktes, während man x hämmert. Man kommt sich wirklich so vor, als würde man die Bewegung ausführen und es wird nicht alt, weil es so gut wie nie im Spiel vorkommt :-D
 
Bei einem Spiel wie The Walking Dead hat es mich nicht gestört, aber ich muss sagen, bei den meisten Spielen nervt es einfach nur. :-|
 
Ich fände es besser, wenn in QTEs nicht angezeigte Tasten nachgedrückt werden müßten, sondern Tasten, die aus dem Kontext heraus klar werden (oder sogar mehrere Möglichkeiten zulassen).

wobei ich da das Konzept von Ryse ganz gut fand, wo da halt bei QTE die Gegner aufleuchten in der passenden Farbe

Ansonsten ja, QTEs per se sind nicht schlecht, aber so wie das oft eingesetzt wird :-S
 
Bei "epischen" Momenten in Bosskämpfen und als visuelle Hilfe für Finishing-Move-Combos für spezielle Gegnertypen stören sie mich grundsätzlich nicht, so lange sie nicht ununterbrochen und/oder überraschend auftauchen, also beispielsweise wie bei Kingdom Hearts und God of War (etwaige Probleme der beiden Serien sind anderweitig beheimatet).

"Interaktive Zwischensequenzen" wie beim aktuellen (= 2.) "Tomb Raider"-Reboot verachte ich hingegen zutiefst. Ausnahme sind hierbei eben Telltales jüngere Spiele, die ja fast nur aus Zwischensequenzen mit QTEs bestehen, da stören sie deshalb auch nicht den Spielfluss, selbst wenn sie de facto nur eine Alibimaßnahme sind, damit man sie überhaupt noch "Spiel" nennen kann.

Und auf Gamepads sind QTEs ja grundsätzlich unproblematisch auszuführen, aber wenn sie nicht für Tastaturen optimiert sind, sind sie die reinste Qual - ich kann da nur immer wieder mit Grauen an die deshalb geradezu endlosen Bosskämpfe beim gefloppten (= 2.) "Prince of Persia"-Reboot denken.
 
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