Wenn sich also heute jemand über den Preis eines Notebooks aufregt kommst du vermutlich mit dem Argument, dass er wohl nicht mehr weiss, dass die Teile früher gerne mal 15 - 20.000 Mark gekostet haben. Wir sprechen hier nicht von einer Retail-Fassung die selbst bei teuren Anbietern wie MM kaum über die 59.99 hinaus geht, sondern von einem Downloadtitel der in einem Store angeboten wird, dessen Anbieter die 30%-Beteiligung auch noch an sich selbst abdrückt.
Wie bereits die letzen Kommentare über mir haben Spiele damals schon 100-140 DM gekostet. Wenn ich die Inflation einberechne sowie die gestiegenen Kosten für Entwicklung und Marketing sind 70 Euro geschenkt. Das wirst du vielleicht anders sehen, und ist auch dein gutes Recht, aber zur heutigen Zeit müsste ne Retail Fassung bereits um die 100-120 Euro kosten. Damit das nicht passiert, weil den Entwicklern bewusst ist das es dann keiner mehr kauft, lassen sie halt alle extras usw. weg die sonst, bzw. damals, in den Verpackungen waren.
70 Euro für ein Game sind in der heutigen Zeit nicht viel und die Preise werden über die nächsten Jahre weiter steigen, weil die Spiele immer größer und die Kosten immer höher werden. In anderen Ländern sind sie zwar billiger, das liegt aber an der Inflation der Länder sowie Einfuhrkosten in die EU, Steuern usw. In Amerika bekommste die Spiele zwar 20 Euro günstiger darfst aber noch Steuern draufrechen.
Und dein Beispiel mit dem Laptop ist schwachsinn. Die Preise fallen aufgrund dessen das die hardware immer günstiger hergestellt werden kann. Neue Produkte kosten am Anfang immer mehr. Mit weiterer Entwicklung werden sie günstiger. Man nehme hier mal VR und AR als Beispiel. In ein paar Jahren werden die Preise auf 200 bis 300 Euro fallen weil die Technik einfacher herzustellen ist und die produktionskosten sinken. Bei Spielen ist dies nicht so, hier steigen die Kosten bei den produktionen Jahr für Jahr, daher zieht dein Vergleich nicht.
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