PC Games 06/20 mit Titelstory zu Assassin's Creed Valhalla und Gears Tactics im Test!

McDrake

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Merke: Chef bekommt keinen großen Dank, dafür Geld. Mitarbeiter bekommt Dank, dafür kein großes Geld. :-D
Gibt aber auch da Unterschiede.

Mein Bruder hat selber ein Geschäft und sie zahlen dem ganzen Büro (ca 8 Mitarbeiter) alle zwei Jahre einen 3-Tage-Ausflug in eine Europäische Stadt. Reise + Verpflegung, All Inklusive.
Das wird inzwischen als Selbstverständlich angesehen und es kommt auch kein Dankeschön zurück.
Sowas ist dann natürlich auch ein wenig unschön.

Man darf auch gerne mal beide Seiten betrachten, bei solchen Dingen.
 

Zybba

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Warum gibt es im Spielejournalismus eigentlich ständig den Anspruch von außen, dass Abschiede öffentlich zelebriert werden müssen?
Wahrscheinlich weil man die Personen als Leser über Jahre begleitet.
Man mag sie und ihre Werke, identifiziert sich mit ihnen.
Entsprechend des persönlichen Stellenwertes wünscht man sich dann wohl auch ihre Verabschiedung.
 

fud1974

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hmmmmmmmm.....

Da musst du mich aufklären, irgendwie erkenne ich bei dem Screenshot nix ausser dem "RR hat Gefällt Mir" geklickt.
 

Zybba

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Da musst du mich aufklären, irgendwie erkenne ich bei dem Screenshot nix ausser dem "RR hat Gefällt Mir" geklickt.
Der Like ist unter dem ersten Post auf dieser Seite.
Rossi scheint der Aussage darin zuzustimmen.
 

docdent

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Warum gibt es im Spielejournalismus eigentlich ständig den Anspruch von außen, dass Abschiede öffentlich zelebriert werden müssen?
Rein sachlich gesehen ist das richtig.

Aber: Ich denke niemand erwartet ein Youtube-Video der internen Abschiedsfeier, sofern es eine solche gab.

Wenigstens bei so langjährigen Mitarbeitern würde man aber doch etwas mehr erwarten, als ein paar nichtssagende Zeilen und scheinbar schnell zusammengesuchten "Best-Of"-Textschnippsel.

Eine Bindung der Leser an die Zeitschrift umfasst immer auch eine menschliche Komponenten - allein wegen des Informationsgehalts bin zumindest ich kein Abonnent. Daher ist es wohl auch gerechtfertigt, dass Leser Fragen stellen, wenn es um so ein Urgestein wie RR geht. Natürlich hält man sich in bestimmten Fällen der Personalveränderung offiziell bedeckt, aber erwartet die Redaktionsleitung ernsthaft, dass dieser Vorgang am Publikum spurlos vorübergeht?
 

MrFob

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Ich denke auch, Gerade im Spielejournalismus ist das ein bisschen was besonderes, vor allem weil Tests oft sehr subjektiv ausfallen koennen oder auch muessen. Da hilft es den Redakteur ein bisschen zu "kennen".
Wenn Matti schreibt, dass er irgendwo grinden musste, dann weiss ich, dass er normalerweise nur die Hauptquest spielt und schon ein paar Nebenquests nerven koennen. Wenn Felix Schuetz ein Spiel gut findet, dann weiss ich, dass das normalerweise wahrscheinlich auch meinen Geschmack trifft zumindest wenn es ein groesseres Spiel ist. Bei Christian Doerre ist eher das Gegeneil der Fall. :B Bei Matthias Dammes kennt man auch seine Vorliebe fuer Charakterorientierte Stories und so weiter und so weiter.
Wenn Andreas Bertits eine News geschrieben hat, dann weiss ich, dass es Clickbait ohne Inhalt ist. :-D

Ich wuerde auch eigentlich davon ausgehen, dass so eine Leser-Redaktaeurs-"Beziehung" im Sinne der Redaktion ist. Sowas staerkt ja auch die Produktbindung zur Seite und zum Heft. Mich wundert haeufiger, dass das nicht noch mehr in den Vordergrund gerueckt wird.

Aber all das ist eh nochmal unabhaengig von Rossi, der sowieso einen Abschied mit Pauken, Trompeten und Konfetti verdient haette, egal was is (selbst wenn er zur Gamestar wechselt :B).
 
Zuletzt bearbeitet:

fud1974

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Rein sachlich gesehen ist das richtig.

Aber: Ich denke niemand erwartet ein Youtube-Video der internen Abschiedsfeier, sofern es eine solche gab.

Wenigstens bei so langjährigen Mitarbeitern würde man aber doch etwas mehr erwarten, als ein paar nichtssagende Zeilen und scheinbar schnell zusammengesuchten "Best-Of"-Textschnippsel.

Eine Bindung der Leser an die Zeitschrift umfasst immer auch eine menschliche Komponenten - allein wegen des Informationsgehalts bin zumindest ich kein Abonnent. Daher ist es wohl auch gerechtfertigt, dass Leser Fragen stellen, wenn es um so ein Urgestein wie RR geht. Natürlich hält man sich in bestimmten Fällen der Personalveränderung offiziell bedeckt, aber erwartet die Redaktionsleitung ernsthaft, dass dieser Vorgang am Publikum spurlos vorübergeht?

Vielleicht kommt noch was, vielleicht auch nicht.

Unabhängig davon und allgemeiner gehalten:
Ich befürchte leider, die Ära wie "wir" (nun ja, zumindest einige von uns) sie kennenlernten, mit Spielezeitschriften wo Redakteure Dreh- und Angelpunkt waren, was ja zumindest in der deutschsprachigen frühen Ära (und der Hochzeit) der Spielezeitschriften so war, ist schon länger vorbei. Und das geht vielleicht einher mit einem gewissen Kulturverlust.

Bzw. es bedingt sich auch gegenseitig.. der Niedergang vom Print ist ja ein stetiger gewesen. Und damit wird der Teufelskreis befeuert dass man die Maschine am laufen halten muss mit günstigsten Mitteln. Und - ganz unabhängig jetzt von der konkreten Sache hier - langjährige Identifikationsfiguren mit entsprechenden Gehältern gehören wohl nicht mehr
dazu.. wie gesagt, ein Teufelskreis.

Alleine wenn ich schon lese in Interviews der "Altvorderen" dass sie "damals" für ihre jungen Jahre und für das was sie taten "ziemlich gut" verdient haben, da dürfte es heute so manchen Redakteur in den heutigen Zeiten ein Tränchen aus dem Auge drücken.
 

Herbboy

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Also, ich bin erstaunt, dass manche wegen einer Nicht-Riesenabschieds-Special direkt den Umkehrschluss von "nicht einvernehmlich" und ähnliches ziehen. Ganz allgemein ist ein großes TamTam IMHO bei Zeitschriften&co nicht üblich. Auch im TV sagt ein Moderator einfach nur kurz Tschüss bei seiner letzten Moderation, das war's, und das obwohl er oft jahrelang DAS Gesicht der Sendung war und nicht "nur" einer von mehreren Reportern, die bei manchen Stammzuschauern besonders beliebt sind. Nur selten gibt es dann ein kleines "best-of", aber auch nur, wenn derjenige wirklich viele Jahre quasi der Haupt-Moderator der Sendung war.

Ein großer Abschied kommt nämlich bei vielen, die keine Stammleser sind, ggf. wie eine Selbstbeweihräucherung an und interessiert nicht jeden. ;) Im Falle von RR wäre etwas "Besonderes" zwar durchaus angemessen, da er ein absolutes Urgestein und besonders lange dabei ist. Aber wer weiß, vlt wollte er das auch gar nicht und sich nicht "wichtiger" nehmen als andere, die vlt "nur" 10 Jahre dabei waren.
 

fud1974

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ch im TV sagt ein Moderator einfach nur kurz Tschüss bei seiner letzten Moderation, das war's, und das obwohl er oft jahrelang DAS Gesicht der Sendung war und nicht "nur" einer von mehreren Reportern, die bei manchen Stammzuschauern besonders beliebt sind. Nur selten gibt es dann ein kleines "best-of", aber auch nur, wenn derjenige wirklich viele Jahre quasi der Haupt-Moderator der Sendung war.

Na ja, kommt auf den Moderator drauf an. Bei manchen Moderatoren ist es schon ein Thema, wenn auch nur der VERDACHT besteht er würde aufhören und es wird ähnlich emotional behandelt. Zumindest bei den altgedienten Tagesschau Moderatoren und Moderatorinnen war das so.
 

Burtchen

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Den Danksagungen hier schließe ich mich an. Auch wenn ich glaube, dass es auch jenseits der drei Jahre der Best-of-Auswahl gutes Material gegeben hätte: das war meine PCG-Anfangszeit und wirklich prägend. Den Dialog zum In-den-Keller-hoppeln für alte Komplettlösungen hatte ich noch gut in Erinnerung.

Alles Gute! Hofknicksgeräusch
 

Bonkic

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Ich wuerde auch eigentlich davon ausgehen, dass so eine Leser-Redaktaeurs-"Beziehung" im Sinne der Redaktion ist. Sowas staerkt ja auch die Produktbindung zur Seite und zum Heft. Mich wundert haeufiger, dass das nicht noch mehr in den Vordergrund gerueckt wird.

this!
es dient der markenbindung. und die ist bekanntlich nicht ganz unwichtig, auch und gerade wenn man geld einsammeln will übrigens. ;)

eine hohe personalfluktuation ist der sache ganz bestimmt nicht förderlich. das ist bei 'nem fußballclub nicht anders als bei 'nem magazin. ich mein das ganz generell, nicht speziell auf herrn rosshirt bezogen.
 

Falconer75

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Ich kann euch alle verstehen. Die Bindung zwischen Redakteuren und Lesern ist im Gamesbereich etwas besonderes. Und die Qualität bzw. der Nutzen der Berichterstattung steigt deutlich, je besser man den Kopf hinter den Zeilen Videos/Podcasts kennt. Aber in seiner Berufung, nicht in seinen privaten, evtl. sogar rechtlichen, Angelegenheiten. Spekulationen verbieten sich da aus meiner Sicht.

Eine Meinung kann jeder haben. Davon lebt ja auch so ein Forum hier. Aber daraus eine Anspruchshaltung abzuleiten, wie ein Unternehmen Personalien in der Öffentlichkeit zu kommunizieren hat, finde ich ganz schwierig. Mal angenommen, ein äußerst beliebter Redi macht sich firmenintern eines schweres Vergehens schuldig. Was denn dann? Soll das hier angedeutet oder gar ausgebreitet werden? Und das ist jetzt nur ein extremer Fall (völlig ohne Bezug auf die hier diskutierte Person!!!). Es fängt schon bei leichten Meinungsverschiedenheiten über Trennungsmodalitäten an.

Redakteure sind keine Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, nur weil große Teile ihrer Arbeit öffentlich sind. Eine Grundvoraussetzung für eine "würdige" Verabschiedung wäre daher zumindest schon einmal, dass der Betroffene das auch will.
 

PeterBathge

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Es gab bisher meines Wissens noch nie einen angemessenen Abschied von wohlverdienten Redakteuren/Mitarbeitern in der ersten Reihe. Sollte ich mich Irren, nennt mir ein Beispiel mit Heftnummer.

Kann ich nicht bestätigen. In meiner Zeit bei PC Games haben wir die Redakteure immer im Tagebuch mit ein paar Zeilen und Fotos aus dem Archiv verabschiedet, etwa bei Robert Horn. Und hinter den Kulissen gab es immer sehr gesellige Abschiedsfeiern ;)

OnTopic: Alles Gute, Rainer, die Zusammenarbeit hat immer Spaß gemacht, etwa bei Rossis Welt (oh Gott, Jurossie's Park war schlimm). Unser Jubiläums-Podcast damals war cool :)
 

Herbboy

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Na ja, kommt auf den Moderator drauf an. Bei manchen Moderatoren ist es schon ein Thema, wenn auch nur der VERDACHT besteht er würde aufhören und es wird ähnlich emotional behandelt. Zumindest bei den altgedienten Tagesschau Moderatoren und Moderatorinnen war das so.
Aber da kam dann doch nicht ein großes öffentliches Tamtam von der eigenen Redaktion zwischen den normalen redaktionellen Inhalten. Beim Abschied von altgedienten Sprechern gibt es in der allerletzten Sendung dann kurz nen Applaus der Anwesenden anderen im Studio und Blumen, vlt. auch 20-30 Sekunden "best of", das war's dann aber auch.
 
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Machs gut RR! War toll dich auf dem Usertreffen 2003 mal persönlich gesehen zu haben. Das Wort Urgestein trifft es nicht mal Ansatzweise.
 

Holyangel

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Merke: Chef bekommt keinen großen Dank, dafür Geld. Mitarbeiter bekommt Dank, dafür kein großes Geld. :-D

Im Ernst: Mitarbeiter erhalten bei mir durchaus Wertschätzung und Abschiede sind mindestens freundlich, manchmal sogar emotional.

Es kann immer Ausnahmen geben. Wenn das beim Handwerksbetrieb um die Ecke passiert, bekommt das keiner mit. Aber wenn man mit einem Printmedium im Blickpunkt steht, fällt es schon auf, wenn bei den Abschiedsworten die Empathie fehlt.

Wie bei uns. Ich arbeite in einer überregionalen Großbäckerei. Wäre ich da nicht schon recht lange (und würde somit überdurchschnittlich gut verdienen) wäre ich schon längst weg. Sogar der neue Vorstand der Gewerkschaft hat erkannt, dass unsere Firm mittlerweile so schlecht geworden ist. Sinngemäß: Vor 10 Jahren galten wir noch als einer der besten AG in Deutschland, heute sind wird ziemlich weit unten. Aber ist auch anderes Thema und gehört hier nicht hin.

Dass RR jetzt nicht mehr da ist, ist für mich ganz schlimm. Es gab Ausgaben in den letzten Jahren, da habe ich nicht einmal die Hälfte des Heftes als interessant empfunden und teilweise auch nicht gelesen... RR aber bis jetzt immer und ich denke, dass jetzt wirklich der Zeitpunkt ist, die Zeit der Spielemagazine hinter mich zu lassen. Hatte bis jetzt seit die Powerplay in der Happy Computer dabei war, immer irgendwas im Haushalt (meistens auch im Abo) gehabt, aber mittlerweile gibt es nur noch 2 PC Magazine und deren Inhalte haben sich über die Jahre auch immer mehr von meinen Leserwünschen entfernt (zu viel Previews, zu wenig Tests, gerne auch Kurztests.... immerhin wieder etwas mehr Retro, wie der Sid Meier Artikel usw...).
 

fud1974

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Dass RR jetzt nicht mehr da ist, ist für mich ganz schlimm. Es gab Ausgaben in den letzten Jahren, da habe ich nicht einmal die Hälfte des Heftes als interessant empfunden und teilweise auch nicht gelesen... RR aber bis jetzt immer

Klingt seltsam, ist aber auch bei mir so. Die Leserbriefseite von RR war das erste, was ich gelesen habe. Weil es auch so einen schönen Charme von "früher" hatte. Und das konnte man sich immer mal geben, wenn man auf die Artikel gerade keine Lust hatte...
 
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