Panorama: Echtzeitstrategie in der Krise

WeberSebastian

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
21.09.2006
Beiträge
435
Reaktionspunkte
0
Jetzt ist Deine Meinung zu Panorama: Echtzeitstrategie in der Krise gefragt.


Bitte beachtet: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert.


Zum Artikel: Panorama: Echtzeitstrategie in der Krise
 

Kratos333

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
26.01.2011
Beiträge
1.732
Reaktionspunkte
58
RTS sind weiterhin neben mmorpgs mein Favorit Genre. Nur kommt eben nur noch crap raus. Dota oder towerdefence sind für mich keine RTS! Nur weil es bin der isosicht gespielt wird bedeutet das nichts.

Ein richtig gutes c&c würde ich sofort nehmen. Nur hat blizzard mit sc2 die Messlatte so hoch gesetzt das das kein anderer Entwickler riskieren will. Titel wie Wargame sind Schund. Da fehlt einfach alles.
 

Orzhov

Gesperrt
Mitglied seit
06.08.2014
Beiträge
4.687
Reaktionspunkte
1.975
Ich denke Stillstand und unterirdische Fortsetzungen haben so einige Serien beendet. Moba, TD und Co sind willkommene Spielvarianten, nur was mich nicht richtig ansprechen will sind diese Mikromanagementorgien, wie sie z.B. Starcraft II zelebriert.
 

OutsiderXE

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
05.09.2002
Beiträge
1.182
Reaktionspunkte
102
Für mich sind DOTA und co keine Echtzeitstrategiespiele. Das sind Top-Down-Shooter mit alternativer Steuerung und Zielmechanik. Statt MOBA (wat fürn blöder Name; da könnte auch Quake dazuzählen) würd ich einfach Point and Click Shooter sagen.

Wie dem auch sei. Im Prinzip wartet die klassische Echtzeitstrategie nur darauf komplett zu sterben um dann von einem Indie-Studio mit einem Superspiel wiedererweckt zu werden und dann 1000-fach kopiert zu werden.
 

WarStorm

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
04.03.2007
Beiträge
451
Reaktionspunkte
1
Vor allem das Aussterben der C&C Community finde ich schade. Die offiziellen Server von Generäle, Stunde Null, Alarmstufe Rot, Tiberium Wars und Kanes Rache wurden ja mitte letzten Jahres abgeschalten.

Dennoch kann man noch online spielen, nämlich über ein kleines Programm (CNC Online) von Revora. Einfach Acccount anlegen, programm installieren und wie gewohnt weiter spielen.

http://cnc-online.net/

Durch die Steam Sales wurden viele Command and Conquer Teile in den letzten Wochen erneut zahlreich verkauft und es kommen neue Spiele online (und auch mehr). Die meissten wissen allerdings nichts von der möglichkeit mittels "CnC Online" den Multiplayer zu spielen.

Ich hoffe nur das die vorhandene Community erhalten bleibt oder mal ein neuer Vernünftiger ableger herauskommt.
 
B

Blacksun84

Guest
Für mich hat WC3 gezeigt, was mir ein Echtzeitstrategiespiel bieten muss. Eine tolle Kampagne mit Basisbau, Helden und zur Abwechslung Missionen mit begrenzten Einheiten. Ob sich das Genre nun weiterentwickeln muss, sehe ich fraglich, denn heutige Moorhuhnshooter sind im Kern keinen Deut besser als die Vorgänger aus den mittleren 90ern, die einen mit einer generischen Story irgendwo hineinwarfen und man Unmengen von Gegnern tötet. Gerade Unreal und Half Life zeigten später aber, dass auch Shooter mehr bieten können. Nicht umsonst ist für mich HL 2 der Höhepunkt der Shooter, genau wie WC3 für die Echtzeitstrategie. Ich finde es daher auch sehr schade, dass heutzutage alles auf Multiplayer gemünzt wird und kaum noch Titel mit guter Story in dem Bereich herauskommen, Perlen wie Bioshock Infinite ausgenommen. Gegen ein neues und tolles AoE hätte ich trotzdem nichts, sowas wie StarCraft 2 packe ich im Multiplayer mit der Kneifzange nicht an, die Kinder von heute mit ihren hundert Klicks in der Sekunde zerstampfen mich mit Anfang 30 in ein paar Minuten. Dann doch lieber Rundenstrategie, so ganz gemütlich alleine und ohne Stress.
 

Wut-Gamer

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
30.09.2013
Beiträge
3.043
Reaktionspunkte
749
Also ich mache mir um die Echtzeitstrategie keine Sorgen. Man überlege nur, welche Genres alle schon für tot erklärt wurden: Adventures, Rollenspiele, Rundenstrategie, Weltraum-Simulationen...
 

OField

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
01.08.2011
Beiträge
514
Reaktionspunkte
104
Finds trollig, dass SC und WC3 die beliebtesten RTS Spiele sind. Habe damals WC3 gespielt, konnte mich mit dem Spiel allerdings einfach nicht anfreunden. Habe wohl das Anti-Blizzard Gen, ich mag so zu sagen kein einziges Spiel dieses Entwicklers. Ich bin ein großer Strategiespielfan, aber es scheint so also würde es die Branche schwieriger haben als andere Genres, Da komplexere RTS Games wohl weniger was für Gelegenheitsspieler sind.
 

belakor602

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
11.09.2012
Beiträge
2.464
Reaktionspunkte
442
Ich glaube das Problem bei RTS sind einfach die Einstiegshürden. Immer wenn ich ein RTS sah stelte ich mir unglaublichen Stress vor. Mehr Arbeit als Spaß. Wurde auch unterstrichen durch eine schlechte Erfahrung aus der Kindheit mit RTS (Cossacks 2) wo ich das Tutorial beim besten Willen nicht schaffen konnte weil es verbuggt war, und für die normalen MIssionen zu blöd war. Seit dem hatte ich kein RTS mehr angefasst bis ich dank SC2 Wettbewerbe einfach mal entschieden habe SC2 + Heart of the Swarm zu kaufen. Was soll ich sagen man kann trotzdem darin Spaß haben. Spiele auf normal, und bis jetzt nur zweimal eine Mission neu starten müssen. Mein Clicks per Minute sind miserabel aber irgendwie gehts schon. Die tolle Story hilft bestimmt auch sehr. Also ein bisschen traurig bin ich schon dass das Genre angeblich genau dann stirbt wenn ich es "wiedergefunden" habe.
 

Imba-Noob

Benutzer
Mitglied seit
17.12.2010
Beiträge
34
Reaktionspunkte
1
Das größte Problrém von Echtzeitstrategiespielen ist eben die Echtzeit. Manchmal ist es unpassend einige Minuten afk zu sein weil die Zeit im Spiel weiter vergeht und möglicherweise wichtige Ereignisse in der Zeit eintreten. Umgekehrt kann man wenn man grad nicht weiter kommt und erst mal Ressourcen braucht oder auf Aktionen des Gegners wartet getrost gezielt afk gehen.

Das ist glücklicherweise beim noch lebenden und älterem Hauptgenre, den Rundenstrategiespielen, nicht so. Diese empfinde ich als viel reizvoller und angenehmer.

Allerdings wird sich auch jedes noch so beliebte Genre irgendwann in der Krise befinden - und auch irgendwann wieder herauskommen und zumindest als Nische weiterleben, denn neu erfinden können sich Spaten in der Regel nicht. Den Adventures ist dies passiert, danach kamen de Rollenspiele, zurzeit stecken MMO(RPGs) in der Krise, die nächsten werden in 1 - 3 Jahren die Sandboxspiele sein.
 

Rollora

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
18.01.2002
Beiträge
232
Reaktionspunkte
7
Ich möchte nur mal anmerken, dass Legacy of the void das 2. Addon, nicht das 3. Addon ist.
Der 3. Starcraft 2 Teil wenn man so will, nicht aber das 3. Addon.
Übrigens kann man Hots jederzeit ausprobieren (Registrierung nötig)
 

ElReloaded

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
06.07.2009
Beiträge
245
Reaktionspunkte
46
Also ich sehe das so:
pure Echtzeitstrategie, alles prima -> Gewinnsucht der Publisher -> Ausweitung Spielerbasis -> hinzu Action-Echtzeitstrategie -> Basisbau doof -> komplexe Techtrees doof -> Spiele die länger als 30 Minuten laufen doof -> überhaupt: Spieler für anspruchsvolles Gameplay zu doof -> funktioniert, die Actionfans entdecken das Action-Echtzeitstrategie-Genre -> aber: die Echtzeitstrategie-Fans verlieren zuerst ihre Spielmechaniken (Basisbau, Wirtschaft, Planung, raffinierte Angriffspläne) -> dann die Lust -> dann den Glauben an gute Echtzeitstrategiespiele -> die Actionsfans spielen Echtzeitstrategie -> raus kommt zuerst Starcraft -> und dann die MOBAs.

Die guten alten Echtzeitstrategen sind noch da, es gibt für sie nur keine Spiele mehr. Man kann etwas ausweichen auf Rundenstrategiespiele a la Civ. Echten Strategiespielen a la Europa Universalis fehlt der Basisbau. Heute glauben die Publisher die Spielerbasis sei zu klein für ein reinrassiges Echtzeitstrategiespiel. Zeit für die unabhängigen Entwickler.
 

Malifurion

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
06.03.2009
Beiträge
1.521
Reaktionspunkte
181
Das RTS kommt bestimmt wieder irgendwann zurück, so wie es grad mit Space Simulationen und Pixel Adventures vorangeht. Da würd ich mir keine Sorgen machen. Ich versteh eigentlich nicht, warum das Spielprinzip so stressig sein soll. Im Multiplayer vielleicht, da muss man schnell sein aber im Singleplayer? Wenn ich mich an Cossacks oder WC3 zurückerinnere, waren die KI usw. auch net so pralle, dass ich jetzt Schweißperlen auf der Stirn gehabt hätte. Ich seh RTS als Echtzeit Knobelspiel mit bissl Action drinn. Nen Horrorshooter bewirkt mehr Stress als ein RTS.
 

Batze

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.09.2001
Beiträge
14.902
Reaktionspunkte
3.973
Ort
Braunschweig
Sobald die Big Publisher rausgefunden haben wie man in einem RTS Game Microtransaktionen, Shop und Pflicht Online für Solo Game einbauen kann um den Spieler zu schröpfen, dann kommt auch da wieder was.
Daran liegt es und an nichts anderen.
 

phildon

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
11.09.2011
Beiträge
113
Reaktionspunkte
13
Ich muß sagen das beste RTS der neueren Generation, ist CoH (Company Of Heroes), da wurde das RTS Genre auch ein bisschen verändert.

Erstens wegen der Taktik und zweitens da dort die Einheiten nicht nur als Kanonenfutter dienen, sondern viel mehr wert sind, man muß nur wissen wie man sie einsetzt, da kann sogar ein kleiner Infantrietrupp nen Königstiger killen.

Dazu kommt dann noch das Deckungssystem und die Physikengine, sowas hat bisher noch kein richtiges RTS geboten.

Und wenn man das ganze dann noch mit Mods wie z.b. Decade Mod Extended aufpäppelt ist stundenlanges süchteln garantiert.

Meine längste CoH Partie liegt bei ca. 14h, und es war in keinem Moment langweilig.
 

IceGamer

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
01.04.2007
Beiträge
245
Reaktionspunkte
13
Erstaunlich, was hier alles als Echtzeitstrategie angepriesen wird... DOTA?? Das hat mal gar nichts mit nem RTS gemeinsam, außer den Ursprung in WC3, da gehts doch nur um Action (nicht falsch verstehen, Ich fand dota damals auch ziemlich geil, aber mit nem klassischen rts hat das nichts am hut).

Für mich ist ein wahres RTS-Spiel ein Spiel mit Basenbau. Ich konnte mich nie mit Company of Heroes anfreunden und Civilisation etc. ist auch was ganz anderes.
C&C und AoE waren einfach das Non plus Ultra (in den 90ern) und wurden dann später durch etwas komplexere Spiele wie Stronghold erweitert. Warum der Einstieg in solche Spiele allerdings recht schwer sein soll, ist mir ein Rätsel. Sind die Kinder von Heute einfach nur dümmer oder?? Schwer war damals der Einstieg in eine Helikoptersimulation, ohne Handbuch ging gar nichts, aber ein RTS war doch immer recht simpel erklärt: Bau Bauhof, mehr Grbäude werden freigeschaltet, bau Gebäude X und Gebäude Y wird frei. Einheit A braucht Technologie B etc. Und zumindest bei den modernen Vertretern wurde das doch direkt ingame angezeigt.
Komplizierter wurde es dann später, als eben nicht nur Erz und Stein/Gold gab, sondern komplette Produktionszyklen erstellt werden mussten (bsp. Anno). Zudem bestand ja auch immer die Möglichkeit, ein Spiel mal auf "einfach" zu spielen, teilweise sogar auf "sehr leicht" bei AoE. Wenn ich absolut keine Ahnung von einem Genre habe, sollte man das ja mal ausprobieren. Da konnte man ja praktisch nicht verlieren...

Ich wünsche mir wieder gute RTS, mit Basenbau und dem Fokus auf Krieg. Wirtschaft aufbauen, wie in Anno, macht zwar spaß, aber den Gegner zu plätten ist einfach besser :D


Das Genre ging aber auch etwas unter, weil z.B. C&C zu Klamauk verwurstet wurde und Stronghold auch nur elendige Fortsetzungen bekommen hat. Man sieht es doch an Starcraft 2. Das Spiel läuft, es ist klasse umgesetzt und ist für mich ein klassisches RTS. Man kann nur nicht vom Kunden erwarten, dass man ihm nur Müll im RTS-Bereich anbietet und dann auf einmal keiner mehr spielen will :P
 

belakor602

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
11.09.2012
Beiträge
2.464
Reaktionspunkte
442
Das RTS kommt bestimmt wieder irgendwann zurück, so wie es grad mit Space Simulationen und Pixel Adventures vorangeht. Da würd ich mir keine Sorgen machen. Ich versteh eigentlich nicht, warum das Spielprinzip so stressig sein soll. Im Multiplayer vielleicht, da muss man schnell sein aber im Singleplayer? Wenn ich mich an Cossacks oder WC3 zurückerinnere, waren die KI usw. auch net so pralle, dass ich jetzt Schweißperlen auf der Stirn gehabt hätte. Ich seh RTS als Echtzeit Knobelspiel mit bissl Action drinn. Nen Horrorshooter bewirkt mehr Stress als ein RTS.

Ist es auch nicht, wenn man es mal probiert hat. Gut Cossacks war mir damals schon stressig und ich war auch schlichtweg zu dumm dafür, war aber auch 8 oder so.
Aber die Sache ist, es schaut stressig aus, vom zuschauen. Ich kannte RTS meist von SC2 Tournaments, da die echt spannend zum zuschauen sind. Allerdings was da abgeht, auweia. Erst als ich es selbst probiert hab bin ich drauf gekommen dass es geht. Ist zwar nicht das gemütlichste Genre, aber so stressig ist es nicht.
 

BladeWND

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
23.03.2001
Beiträge
911
Reaktionspunkte
104
Ort
Tholey
Vielleicht liegt es auch einfach daran das die Titel teilweise einfach nur noch auf Hardcore Gamer ausgelegt sind. Ein C&C oder Warcraft konnte man einfach spielen ohne viel zu wissen und es machte Spaß. Jedes Gebäude konnte man direkt erkennen für was es da war.
Heute muss man sich in die Spiele schon rein denken, klar es gibt viele die möchten das aber mich schreckt das einfach ab.
Ein C&C mit tollen Filmen und toller Story fände ich jedenfalls gut.
Ich zocke im Moment Alarmstufe Rot 3 und es macht einfach Spaß!
 

phildon

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
11.09.2011
Beiträge
113
Reaktionspunkte
13
@IceGamer
Bei CoH kann man sehr wohl Basen bauen, vor allem wenn man einen der großen Mods installiert hat.

Man baut zwar nicht wie z.b. bei C&C Kraftwerke, Raffinerien, Silos usw. und muß sich auch nicht direkt mit Rohstoffen versorgen.

Aber man hat ein Hauptquartier, baut unterschiedliche Gebäude für verschiedene Einheiten oder Erweiterungen, baut Stützpunkte um die Gebiete auf der Karte zu erobern und hat dann noch ne Menge Verteidigungsgebäude z.b. Bunker, Panzertürme, Feste Haubitzen, Schützengräben, Artillerie, Mienenfelder, Zäune usw...

Es ist also noch ein echtes RTS.
 

MichaelG

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
04.06.2001
Beiträge
26.242
Reaktionspunkte
6.695
Ort
Glauchau
Aber Echtzeitstrategie ist bis auf wenige Ausnahmen (u.a. Company of Heroes 2, Anno) wirklich zu einem Nischengenre verkommen.

Mir fehlt ein C&C-Nachfolger, ein neues Earth 2140/2150, ein Nachfolger von Ruse u.s.w. Mir kommts so vor als erleidet die Echtzeitstrategie so eine Phase wie früher mal die RPG. Fast vergessen bis zu einer (hoffentlichen Reaktivierung.
 

Sanador

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
26.09.2010
Beiträge
1.648
Reaktionspunkte
495
Heutzutage werden nun mal Spiele für den dümmsten anzunehmenden User entwickelt!
Und nein, das soll keine elitäre Aussage eines PC-Spielers sein, aber schauen wir uns doch mal an, was aus komplexeren Genre geworden ist.
Taktikshooter à la Rainbow Six: Ravenshield...weg, Rollenspiele mit umfassenden Regelwerk weg, Simulationen aller Art weg, Manager-Spiele weg und RTS siehe Artikel ebenso weg.
Klar kann man nun mit Kickstarter oder von Spielen, welche von einer Handvoll Leuten entwickelt wird, anfangen. Aber ich meine Rede ist von Spielen mit hohem Bugdet wie beispielsweise Microsoft Flight Simulator X.
 

Lurelein

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.10.2008
Beiträge
732
Reaktionspunkte
10
Heutzutage werden nun mal Spiele für den dümmsten anzunehmenden User entwickelt!
Und nein, das soll keine elitäre Aussage eines PC-Spielers sein, aber schauen wir uns doch mal an, was aus komplexeren Genre geworden ist.
Taktikshooter à la Rainbow Six: Ravenshield...weg, Rollenspiele mit umfassenden Regelwerk weg, Simulationen aller Art weg, Manager-Spiele weg und RTS siehe Artikel ebenso weg.
Klar kann man nun mit Kickstarter oder von Spielen, welche von einer Handvoll Leuten entwickelt wird, anfangen. Aber ich meine Rede ist von Spielen mit hohem Bugdet wie beispielsweise Microsoft Flight Simulator X.

Das ist grundsätzlich falsch. Anscheinend weißt du nicht was es alles für Perlen in den Genres da draußen gibt. Und Ravenshield war auch schon easy im Vergleich zu den Vorgängern ;) Das Genre scheint aber wirklich nicht mehr zu existieren. Flight ist nicht mal im Ansatz eine gute Simulation gewesen, da gab es weitaus bessere und komplexere.

Dann zu den anderen Punkten, die Zielgruppe von damals ist auch älter geworden. Ich möchte mich nicht mehr durch ein Planescape Torment oder ähnliches durcharbeiten. Auch will ich gar keine mega komplexen RPGs mehr. Ich möchte gut Unterhalten werden und meinen Spaß haben. Ich habe keine Zeit mehr dafür mich Stundenlang einzuarbeiten und Regelwerke zu studieren. Das ging noch als ich Schüler und Student war, aber die Zeiten sind nun auch schon lange vorbei.

Manager Spiele Weg? Schau mal auf Steam ...
RTS hat man SCII und ein paar indie Titel, genauso die HD Versionen von AoE2 und Mythology.

Triple A Titel wird es da nicht mehr viele geben (RTS), dafür ist die Käuferschicht einfach zu gering. Das Genre ist festgefahren und Innovationen kann man da auch nicht mehr bringen. EA hat C&C gekillt, obwohl sie mit Tiberium Konflikt und dem Addon sowie Red Alert 3 2 geile Spiele abgeliefert haben. Danach haben sie dann verkackt.
 

Sanador

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
26.09.2010
Beiträge
1.648
Reaktionspunkte
495
Ravenshield wurde weiterentwickelt und ja, es wurde somit auch leichter, dennoch ist es seinen Wurzeln treu geblieben.

"RTS hat man SCII": Ist das nicht traurig, dass ein einst so populäres Genre nur noch ein großes Spiel aus dem Jahre 2010 zu bieten hat? Und wie in meinem vorigen Post erwähnt, beziehe ich mich aus dem Mangel an AAA-Titeln und nicht von Indis oder lieblosen HD-Remakes.

Hier geb ich dir recht, die Käuferschicht ist in diesem Bereich merklich geringer als in den Action-Spielen.
Ich will ja auch keine 100 Millionen Produktionen, aber wenn man ab und an sieht, wie weit oben in den Verkaufscharts Age of Empires 3 noch ist, dann kann man davon ausgehen, dass ein einstelliges Millionen-Projekt durchaus profitabel sein kann.
 

Bonkic

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
06.09.2002
Beiträge
34.968
Reaktionspunkte
6.760
man kann die sache auch anders betrachten:
wirklich populär war das genre eigentlich nur gegen mitte/ende der 1990er bis anfang der 2000er jahre.
und losgetreten hat den boom damals c&c.
nach dessen release meinte ja wirklich jeder, einen klon auf den markt schmeißen zu müssen.
 

OptikRec0rds

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
29.08.2012
Beiträge
121
Reaktionspunkte
7
ich will doch nur ein c&c haben was an tw3 und red alert anschließen kan :(

MIT BASEBAU ohne fucking dlc transaktionsscheiß

neues empire earth wäre auch was

oder NEN GESCHEITES NEUES STRONGHOLD

ich bin mit rts games aufgewachsen und habe sie direkt geliebt

ich könnt echt heulen wen ich sehe was ea aus cnc gemacht hat (cnc4,red alert 3)
 

DarthPanda

Benutzer
Mitglied seit
16.05.2013
Beiträge
78
Reaktionspunkte
3
Ort
Karlsruhe
blizzard soll doch einfach mal ein wc4 raushauen, dass würde ich dann wieder so totsuchten :)

aber bis das passiert, bin ich 50 und wohl nicht mehr daran interessiert xD
 

Shadow_Man

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
10.11.2002
Beiträge
35.752
Reaktionspunkte
6.167
Ort
Im Schattenreich ;)
Es lag auch einfach an der Qualität, egal ob man bei C&C oder Stronghold schaut, um mal 2 zu nennen. Die Reihen wurden von Spiel zu Spiel immer schlechter. Oftmals Probleme mit Bugs oder die Spiele wurden komplett an den Zielgruppen vorbei entwickelt, sodass am Ende gar niemand zugegriffen hat. So hat man dem ganzen Genre großen Schaden zugefügt. Es fehlt einfach mal wieder ein richtiges Knallerspiel, dann würde sich das meiner Meinung nach wieder ändern. Rundenstrategie war auch mal nahezu tot und läuft mittlerweile wieder richtig gut, durch Spiele wie XCom zum Beispiel.
 

lead341

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
20.05.2006
Beiträge
109
Reaktionspunkte
10
Im RTS-Bereich - Starcraft 2 eingeschlossen - sehe ich (ganz subjektiv beurteilt) keine Weiterentwicklung seit den Neunzigern, sondern eher eine Casualisierung - für mich gleichbedeutend mit Devolution. Klar, eine gute Story, gute Grafik, ausgetüfteltes und intelligentes gameplay sind wichtige Grundvoraussetzungen - das liefert bspw. ein Starcraft 2 alles. Aber die wichtiges Zutat bei einem RTS ist für mich ein episches Spielgefühl. Und episch heißt hier eben auch, dass Missionen noch nicht nach 20 oder 30 min vorbei sind (ganz zu schweigen von den ganzen stressigen- und Zeitmissionen), sondern auch mal mehrere Stunden dauern können. Ich fand es in den Neunzigern unglaublich motivierend, "klein" anzufangen, eine Basis hochzuziehen, sich (in den höheren Schwierigkeitsgraden) zu überlegen, wie man die ersten Gegner abwehrt. Dann: die Phase der schrittweisen Konsolidierung, langsames Expandieren, die ersten kleinen Scharmützel - bis hin zur finalen epischen Schlacht. Und das ganze über 2 Stunden (oder länger) - das hat unglaublich motiviert und Spaß gemacht. Mit den heutigen extrem stressigen (Zeitkomponente) Kurzmissionen (< 30 min) kommt bei mir einfach keine rechte Freude auf.
"Baue eine Basis auf und vernichte den Gegner" - auf den ersten Blick mag diese "klassische Neunziger Jahre" Missionsbeschreibung langweilig, eintönig klingen. Aber genau das war es m.E. nie. Dieses Spielprinzip ist zeitlos und mir viele Male lieber als die "innovativen" Kurzzeit-Missionen, die zwar gut und einfallsreich inszeniert sind, man aber vor lauter Stress und Kürze das Spiel als solches, die kleinen Details etc. nicht genießen kann.
 

Batze

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.09.2001
Beiträge
14.902
Reaktionspunkte
3.973
Ort
Braunschweig
@lead341
Das stimmt soweit was du da schreibst.

Allerdings solltest du dann SC streichen. Denn SC hat eventuell einiges von dem, aber vor allem eines, Stress Stress und nochmal Stress und im Multiplayer noch stressiger.
Ich selbst bin auch totaler Fan von RTS Spielen, vor allem natürlich C&C.
SC und SC2 habe ich auch.
SC2 habe ich die Story ca. bis zur Hälfte gespielt, dann war schluss, den Mist konnte ich mir nicht mehr länger antuen.
Von den C&C Teilen habe ich alle gespielt, alle beide Parteien, alles durch.
Genauso die Earth 21xx Serie, genauso toll.
Von dem überragendem AoE wollen wir mal gar nicht reden.
Damit will ich sagen, SC konnte mich nie fesseln, eben wegen dem Stress Faktor.
 
Oben Unten