• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - World of Warcraft: World of Warcraft-Spieler und auf Jobsuche? Keine guten Aussichten ...

AW:

das sind ganz klare diskriminierende vorurteile. da könnte man auch familienväter umgehen (verbringen und verausgaben sich wegen ihrer kinder, schlafen ggf. nachts schlecht), oder freizeitsportler (verausgaben sich in der freizeit, wo sie sich gefälligst für die arbeit ausruhen sollten) oder fußballfans (verbringen zu viel zeit mit fußballschauen und saufen sich am wochenende zu, fahren alle 2 wochen die halbe nacht durch zu auswärtsspielen...) usw usw usw


ich glaub eher es besteht nur die sorge, dass der neue angestellte später rauskriegt, dass der chef der legendäre "Pink Arse Lover", Schurke Level 67 mit spezialangriff von hinten ist, der in den regenbogenfarbenleggins und dem federhut :D
 
AW:

Durch übermäßigen Konsum von PC Spielen vergisst man gelerntes schneller. Wenn einer 4-8 Stunden pro Tag WoW zockt glaube ich nicht das er noch viele Arbeitsabläufe von der Arbeit überdenkt oder sich generell viele Gedanken dazu macht ,außer wenn er ein fleißiger Arbeiter ist. Dazu kommt wie gesagt das er langsamer lernt oder es zumindest nicht so gut berhält da sein Kopf mit WoW voll ist und er ständig nur daran denkt. Hinzukommt der angesprochene Schlafverlust und das Abdriften ins nicht-RL. Ich meine hiermit nicht die breite Masse sondern die wirklichen Junkys. Ich habe ein paar Freunde die früher aufgeweckte Typen waren und eher wenig Pc gezockt haben. Jedoch seitdem WoW draußen ist , haben sie Unmengen an Geld für Items, Zeit fürs raiden und was auch immer ausgeben. Dazu wird ihre Haut langsam bleich und sie meiden das Tageslicht wie Vampire :[
 
AW:

CorhaL am 17.12.2008 18:10 schrieb:
Durch übermäßigen Konsum von PC Spielen vergisst man gelerntes schneller. Wenn einer 4-8 Stunden pro Tag WoW zockt glaube ich nicht das er noch viele Arbeitsabläufe von der Arbeit überdenkt oder sich generell viele Gedanken dazu macht ,außer wenn er ein fleißiger Arbeiter ist. Dazu kommt wie gesagt das er langsamer lernt oder es zumindest nicht so gut berhält da sein Kopf mit WoW voll ist und er ständig nur daran denkt. Hinzukommt der angesprochene Schlafverlust und das Abdriften ins nicht-RL. Ich meine hiermit nicht die breite Masse sondern die wirklichen Junkys. Ich habe ein paar Freunde die früher aufgeweckte Typen waren und eher wenig Pc gezockt haben. Jedoch seitdem WoW draußen ist , haben sie Unmengen an Geld für Items, Zeit fürs raiden und was auch immer ausgeben. Dazu wird ihre Haut langsam bleich und sie meiden das Tageslicht wie Vampire :[


Du solltest weniger glauben und mehr wissen.
 
AW:

Graugon am 17.12.2008 17:22 schrieb:
rhcurly am 17.12.2008 16:17 schrieb:
Gegen Charackterschwäche kann man halt nichts machen. WOW transportiert diese Schwäche nur schneller an die Öffentlichkeit, nicht zuletzt auch durch den hohen Suchtfaktor. Fazit: Charackterschwache Menschen haben allgemein ein Problem ihren Hintern morgens aus dem Bett zu hiefen. Ob es nun wegen WOW ist, oder ob sie 24 Std. in der Nase bohren. Wer nicht arbeiten will, tut das auch nicht und sucht sich eine Esatzbeschäftigung. Für diese Menschen ist alles wichtiger, als Arbeiten!

Also soweit mir bekannt ist hat jeder Mensch auf irgend eine Art und Weise eine Charakterschwäche. Deiner Bullshit-Theorie zu folge arbeiten praktisch 100% der gesamten Erdbevölkerung keine einzige Sekunde in ihrem Leben!

In diesem Sinne, hier für dich zu Weihnachten :finger: !


Ohje, ohje! Da zieht sich wohl einer den Schuh an was!
Anscheinend hast du nicht gemerlt, wie du dir gerade selber eine Grube budelst.
Danke für deine subjektive "Fehleinschätzung" meines Beitrages. Bist du arbeitslos oder bohrst du in der Nase oder bist du einfach nur kritikresistent oder ein kritikresistenter, arbeitsloser WOW Spieler??? :-D
Möchtest du vielleicht drüber reden?
Naja, aufjedenfall spielst du "exzessiv WOW". Danke für deine netten Weihnachtsgrüße. Sehr erwachsen. :top:
Mit diesem Beitrag bestärkst du genau meine Meinung! (Zumindest falls du WOW spielst) Alles andere währe natürlich eine Unterstellung. Es gibt durchaus "Gelegenheits WOW-Spieler, die das Spiel als normales Hobby sehen und Frau+Kinder+Job + Hund haben......glaube ich....
 
AW:

CorhaL am 17.12.2008 18:10 schrieb:
Durch übermäßigen Konsum von PC Spielen vergisst man gelerntes schneller. Wenn einer 4-8 Stunden pro Tag WoW zockt glaube ich nicht das er noch viele Arbeitsabläufe von der Arbeit überdenkt oder sich generell viele Gedanken dazu macht ,außer wenn er ein fleißiger Arbeiter ist. Dazu kommt wie gesagt das er langsamer lernt oder es zumindest nicht so gut berhält da sein Kopf mit WoW voll ist und er ständig nur daran denkt. Hinzukommt der angesprochene Schlafverlust und das Abdriften ins nicht-RL. Ich meine hiermit nicht die breite Masse sondern die wirklichen Junkys. :[

Intressant! Auf welchen wissenschaftlichen Untersuchungen gründen sich diese abstrusen Thesen?
 
AW:

Ich finde, dass diese "Aussortierung" pauschalisierend und diskriminierend ist. Allerdings muss ich auch sagen, dass meiner Erfahrung nach bei WoW-Spielern (bei anderen MMORPG-Spielern kann ich das nicht so beurteilen - habe nur WoW gespielt) das Risiko schon erhöht ist, tatsächlich z.B. in der Leistungsfähigkeit abzusinken. Trotzdem denke ich, dass der Prozentsatz, bei dem das zutrifft, nicht so hoch ist, um eine solche Abwertung der "Gattung WoW-Spieler" ;) zu rechtfertigen!
 
AW:

TheChicky am 17.12.2008 18:36 schrieb:
CorhaL am 17.12.2008 18:10 schrieb:
Durch übermäßigen Konsum von PC Spielen vergisst man gelerntes schneller. Wenn einer 4-8 Stunden pro Tag WoW zockt glaube ich nicht das er noch viele Arbeitsabläufe von der Arbeit überdenkt oder sich generell viele Gedanken dazu macht ,außer wenn er ein fleißiger Arbeiter ist. Dazu kommt wie gesagt das er langsamer lernt oder es zumindest nicht so gut berhält da sein Kopf mit WoW voll ist und er ständig nur daran denkt. Hinzukommt der angesprochene Schlafverlust und das Abdriften ins nicht-RL. Ich meine hiermit nicht die breite Masse sondern die wirklichen Junkys. :[

Intressant! Auf welchen wissenschaftlichen Untersuchungen gründen sich diese abstrusen Thesen?


Subjektive Thesen wurden nicht wissenschaftlich untersucht. Sonst währen es keine Thesen, sondern Tatsachen! Ich denke, dass man, weil das Spiel schon sehr lange, erfolgreich auf dem Markt ist, hier von "Erfahrungswerten" sprechen kann.

Diese These spricht die an, die nicht während der Autofahrt zur Arbeit (sofern sie denn noch eine haben) denken, dass sie auf einem Flugdrachen sitzen!
 
AW:

Durchaus nachvollziehbar als ich damals selbst noch als Arbeitsloser WoW gepielt habe kam es durchaus vor das man von seinen Mitspielern um 5 Uhr morgens Sätze wie:"Scheiße ich muss in 2 Stunden aufstehn und zur Arbeit gehen, jetzt lohnt sich das schlafen eh nicht mehr" gehört hat.

Die Leute hätte ich ja echt mal zu gern am ein par Stunden später arbeiten sehen. :-D
 
AW:

Wamboland am 17.12.2008 13:26 schrieb:
Ich hoffe Eisenbahner betrifft das auch ... habe gehört die hätten auch zu wenige schlaf, permanent verklebte oder wunde Finger und wären unkommunikativ und sozial gestört. :D

Stimmt =) Ich war selbst einer. Von daher darf ich wohl behaubten, dass wir gerne nächtelang vor der Bahn hocken, Kaffee en masse trinken und somit zittrige Finger bekommen, was widerum zu wunden FIngern führt und folglich auch zu Schlafstörungen. Versuch mal mit entzündeten und schmerzenden Fingern ruhig einzupennen :-D Keine Chance!! Sozial gestört sind wir auch, da wir nurnoch mit Bahnlern zusammenhängen und mit diesen kaum sprechen. Gib mal Klebe, hast ne Weiche? Wo isn das Haus? Und dann die verrückten Wortspiele, wie die Ferkeltaxe un so weiter.

Bahnler sind also wie WoWler. Nur mit ner anderen Sprache. =) :-D :-|
 
AW:

rhcurly am 17.12.2008 18:58 schrieb:
TheChicky am 17.12.2008 18:36 schrieb:
CorhaL am 17.12.2008 18:10 schrieb:
Durch übermäßigen Konsum von PC Spielen vergisst man gelerntes schneller. Wenn einer 4-8 Stunden pro Tag WoW zockt glaube ich nicht das er noch viele Arbeitsabläufe von der Arbeit überdenkt oder sich generell viele Gedanken dazu macht ,außer wenn er ein fleißiger Arbeiter ist. Dazu kommt wie gesagt das er langsamer lernt oder es zumindest nicht so gut berhält da sein Kopf mit WoW voll ist und er ständig nur daran denkt. Hinzukommt der angesprochene Schlafverlust und das Abdriften ins nicht-RL. Ich meine hiermit nicht die breite Masse sondern die wirklichen Junkys. :[

Intressant! Auf welchen wissenschaftlichen Untersuchungen gründen sich diese abstrusen Thesen?


Subjektive Thesen wurden nicht wissenschaftlich untersucht. Sonst währen es keine Thesen, sondern Tatsachen!
Du hast es erfasst! Und wenn ich von einem Ausländer bestohlen werden, schreibe ich aus genau diesem Grund nicht in irgendein Forum, dass Ausländer Diebe sind. Einleuchtend?

Ich denke, dass man, weil das Spiel schon sehr lange, erfolgreich auf dem Markt ist, hier von "Erfahrungswerten" sprechen kann.
Jeder hat andere Erfahrungen, wie du am heftigen Widerspruch hier erkennen kannst. Das heisst, persönliche Erfahrungen sind bedeutungslos. Einleuchtend?

Diese These spricht die an, die nicht während der Autofahrt zur Arbeit (sofern sie denn noch eine haben) denken, dass sie auf einem Flugdrachen sitzen!

Und meine These, dass Shooterspieler einen an der Klatsche haben, spricht alle diejenigen an, die morgens während der Autofahrt zur Arbeit denken, dass sie noch ein paar Zombies killen müssen.
 
AW:

Herbboy am 17.12.2008 17:37 schrieb:
das sind ganz klare diskriminierende vorurteile. da könnte man auch familienväter umgehen (verbringen und verausgaben sich wegen ihrer kinder, schlafen ggf. nachts schlecht), oder freizeitsportler (verausgaben sich in der freizeit, wo sie sich gefälligst für die arbeit ausruhen sollten) oder fußballfans (verbringen zu viel zeit mit fußballschauen und saufen sich am wochenende zu, fahren alle 2 wochen die halbe nacht durch zu auswärtsspielen...) usw usw usw


ich glaub eher es besteht nur die sorge, dass der neue angestellte später rauskriegt, dass der chef der legendäre "Pink Arse Lover", Schurke Level 67 mit spezialangriff von hinten ist, der in den regenbogenfarbenleggins und dem federhut :D

Was für ein scheiß!! :-$
Familienväter: Wenn sie mit ihren Kindern spielen stehen sie ganz normal im REALEN LEBEN (im gengesatz zu WOW Spielern) und zeigen Verantwortung. Und außerdem sind Kinder ja wohl auc wichtiger als ein MMORPG wie WoW.

Freizeitsportler. Das ist doch wohl ein schlechter Witz?! Du willst ja wohl nicht ernsthaft behaupten dass Sport schlecht ist. Wenn ein Freizeitsportler zu kaputt von der Arbeit ist, ruht er sich aus, aber ansonsten macht er noch ein bisschen Sport, was übrigens gut ist. Setzt Glückshormone frei, baut Stress ab, hält fit, macht den Kopf frei usw.

Fußballfans: Selbst diese sind noch mehr im realen Leben als WoW Spieler und schlafen normalerweise auch genug!

gruß timo

P.S. wenn ich von "WoW Spielern" rede meine ich die Freaks unter diesen und nicht diejenigen die auch noch andere Hobbies haben und ihre Sucht kontrollieren können.
 
AW:

rhcurly am 17.12.2008 18:28 schrieb:
Graugon am 17.12.2008 17:22 schrieb:
rhcurly am 17.12.2008 16:17 schrieb:
Gegen Charackterschwäche kann man halt nichts machen. WOW transportiert diese Schwäche nur schneller an die Öffentlichkeit, nicht zuletzt auch durch den hohen Suchtfaktor. Fazit: Charackterschwache Menschen haben allgemein ein Problem ihren Hintern morgens aus dem Bett zu hiefen. Ob es nun wegen WOW ist, oder ob sie 24 Std. in der Nase bohren. Wer nicht arbeiten will, tut das auch nicht und sucht sich eine Esatzbeschäftigung. Für diese Menschen ist alles wichtiger, als Arbeiten!

Also soweit mir bekannt ist hat jeder Mensch auf irgend eine Art und Weise eine Charakterschwäche. Deiner Bullshit-Theorie zu folge arbeiten praktisch 100% der gesamten Erdbevölkerung keine einzige Sekunde in ihrem Leben!

In diesem Sinne, hier für dich zu Weihnachten :finger: !


Ohje, ohje! Da zieht sich wohl einer den Schuh an was!
Anscheinend hast du nicht gemerlt, wie du dir gerade selber eine Grube budelst.
Danke für deine subjektive "Fehleinschätzung" meines Beitrages. Bist du arbeitslos oder bohrst du in der Nase oder bist du einfach nur kritikresistent oder ein kritikresistenter, arbeitsloser WOW Spieler??? :-D
Möchtest du vielleicht drüber reden?
Naja, aufjedenfall spielst du "exzessiv WOW". Danke für deine netten Weihnachtsgrüße. Sehr erwachsen. :top:
Mit diesem Beitrag bestärkst du genau meine Meinung! (Zumindest falls du WOW spielst) Alles andere währe natürlich eine Unterstellung. Es gibt durchaus "Gelegenheits WOW-Spieler, die das Spiel als normales Hobby sehen und Frau+Kinder+Job + Hund haben......glaube ich....

Stimme dir absolut zu rhcurly!!! So sieht das halt aus wenn Menschen einen Beitrag partout missverstehen wollen und alles aus dem Kontext reißen!
 
AW:

Wer braucht schon Gilden-Führungsqualitäten in einer Firma, wenn er zuverlässig integrierende Mitarbeiter sucht?

Durch übermüdete Dummschwätzer ist jedenfalls noch kein Projekt zuende gelangt ;)
 
AW:

IXS am 18.12.2008 08:20 schrieb:
Wer braucht schon Gilden-Führungsqualitäten in einer Firma, wenn er zuverlässig integrierende Mitarbeiter sucht?

Durch übermüdete Dummschwätzer ist jedenfalls noch kein Projekt zuende gelangt ;)

recht geb...^^
 
AW:

IXS am 18.12.2008 08:20 schrieb:
Wer braucht schon Gilden-Führungsqualitäten in einer Firma, wenn er zuverlässig integrierende Mitarbeiter sucht?

Durch übermüdete Dummschwätzer ist jedenfalls noch kein Projekt zuende gelangt ;)

Ganz genau!! Und der ganze scheiß dass man doch soziale Kontakte in WoW aufbaut, Führungsqualitäten braucht und besonders teamfähig sein muss usw. ... das ist sowas von irrelevant im realen Leben :-D
 
AW:

Habe lang genung WoW gespielt und andere MMOs auch (als letztes AoC :D ).

Ich würde auch keine MMOler (besonders WoW) in meinem Team haben wollen.
1. die Schlafen nicht genung (ich auch nicht)
2. wenn Raid ist, dann sind die überpünktlich weg, müssen teilweise Heim rasen um pünktlich da zu sein, damit der Raidplatz nicht verloren geht. Am nächsten Morgen ist das Hemd nicht gebügelt; man ist unrasiert und hat auch nicht geduscht. Außerdem kommt man zu spät zur Arbeit, weil der Körper sich den Schlaf holt. Kenne ich alles aus eigener Erfahrung.
 
AW:

Schließe mich dem an!

Kenne leider keine WoW Spieler, die gutes Zeitmanagement haben, die das Spielen der Arbeit vorziehen und einfach alles vergessen, weil das Spiel zu sehr fesselt.

Liegt vielleicht daran, dass ich noch keine anderen gesehen habe.
 
AW:

Online-Rollenspieler als Untermenschen?

Ziemlich abstoßend was man hier so lesen muss.
 
AW:

Anthile am 18.12.2008 12:35 schrieb:
Online-Rollenspieler als Untermenschen?

Ziemlich abstoßend was man hier so lesen muss.
Es ist ja immer so: Ein kleiner Teil von Menschen, der bei gewissen Dingen übertreibt, wird dann direkt repräsentativ für 11 Millionen Spieler als Referenzbeispiel rangezogen. Ist sicherlich sehr fahrlässig und pauschalisierend, ABER im Bezug auf die Arbeitswelt und konservative Ansichten sind diese Vorurteile für mich nachvollziehbar, und sogar praktikabel anwendbar, weil sie Selektionsvorgänge beschleunigen.

Wenn ich mich bewerben müsste, dann würde ich prinzipiell niemals unter Interessen „Videospiele“ oder die verschärfte Form „Onlinerollenspiele“ angeben (oder Musikrichtungen / Gruppen die im öffentlichen Fokus eher anstößig sind, wie z.B. Böse Onkels). Wenn man als Personaler 50 - 500 Bewerbungen für bestimmte Ausbildungs- oder Arbeitsplätze vor sich liegen hat, dann wird logischerweise eine gewisse pauschale Sichtung und Selektion durchgeführt. Rechtschreibfehler? Raus! Im Anschreiben falsche Informationen über den Betrieb genutzt? Raus! Interessiert sich scheinbar nur für „komische“ oder zwangsläufig zeitintensive Freizeitbeschäftigungen? Raus! Da wird wohl niemand intensiv fragen und sieben, um schlussendlich in Erfahrung zu bringen, dass der Bewerber am Ende doch nur 1x pro Woche für 3 Stunden WoW spielt, und das Klischee des Süchtigen NICHT erfüllt. Bei kleinen Firmen mögen Verantwortliche das vielleicht lockerer sehen, aber ob man bei Henkel, Vodafone, HP, NTN, BASF, Bayer, Microsoft, SAP und Co auch so „einfühlsam“ und bemüht objektiv ist? Zumal gerade komplexe Ausbildungsplätze (duale Form) dort teuer für das Unternehmen sind, und man einfach zuverlässige und kompetente (fachlich und sozial) junge Leute sucht.

Interessant ist zudem, dass man uns als Schüler der Oberstufe schon im Fach Kommunikationstechnologien „eingebläut“ hat, dass man gewisse Interessen einfach in Bewerbungen verschweigt, weil man immer damit rechnen muss, dass Personaler eher konservativ sind und gewisse persönliche Interessen das Arbeitsleben zu stark tangieren könnten - und der Tipp galt sogar primär für den IT-Bereich / Kaufmann.

Wäre ich in der Situation eines Personalers, dann würde ich WoW’ies, BF2’ler, Quake Wars’ler und andere Spieler wohl auch gezielt rausfiltern, weil ich eben nicht weiß, ob die pro Tag im normalen Rahmen spielen, oder maßlos übertreiben und deshalb vll. auch schon soziale Verwaisungszustände zeigen, und schlicht nicht mehr sozialkompetent sind.
Dass Rollenspiele bei einigen Konsumenten die Sozialkompetenz zerstören ist leider mehr oder weniger erwiesen. Wenn man sich nur gezwungen in der echten Welt emotional und gesellschaftlich bewegen kann, dann fehlt eben schon eine wichtige Vorraussetzung für eine Großzahl der Berufsbilder.

Regards, eX!
 
AW:

eX2tremiousU am 18.12.2008 12:53 schrieb:
Anthile am 18.12.2008 12:35 schrieb:
Online-Rollenspieler als Untermenschen?

Ziemlich abstoßend was man hier so lesen muss.
Es ist ja immer so: Ein kleiner Teil von Menschen, der bei gewissen Dingen übertreibt, wird dann direkt repräsentativ für 11 Millionen Spieler als Referenzbeispiel rangezogen. Ist sicherlich sehr fahrlässig und pauschalisierend, ABER im Bezug auf die Arbeitswelt und konservative Ansichten sind diese Vorurteile für mich nachvollziehbar, und sogar praktikabel anwendbar, weil sie Selektionsvorgänge beschleunigen.

Wenn ich mich bewerben müsste, dann würde ich prinzipiell niemals unter Interessen „Videospiele“ oder die verschärfte Form „Onlinerollenspiele“ angeben (oder Musikrichtungen / Gruppen die im öffentlichen Fokus eher anstößig sind, wie z.B. Böse Onkels). Wenn man als Personaler 50 - 500 Bewerbungen für bestimmte Ausbildungs- oder Arbeitsplätze vor sich liegen hat, dann wird logischerweise eine gewisse pauschale Sichtung und Selektion durchgeführt. Rechtschreibfehler? Raus! Im Anschreiben falsche Informationen über den Betrieb genutzt? Raus! Interessiert sich scheinbar nur für „komische“ oder zwangsläufig zeitintensive Freizeitbeschäftigungen? Raus! Da wird wohl niemand intensiv fragen und sieben, um schlussendlich in Erfahrung zu bringen, dass der Bewerber am Ende doch nur 1x pro Woche für 3 Stunden WoW spielt, und das Klischee des Süchtigen NICHT erfüllt. Bei kleinen Firmen mögen Verantwortliche das vielleicht lockerer sehen, aber ob man bei Henkel, Vodafone, HP, NTN, BASF, Bayer, Microsoft, SAP und Co auch so „einfühlsam“ und bemüht objektiv ist? Zumal gerade komplexe Ausbildungsplätze (duale Form) dort teuer für das Unternehmen sind, und man einfach zuverlässige und kompetente (fachlich und sozial) junge Leute sucht.

Interessant ist zudem, dass man uns als Schüler der Oberstufe schon im Fach Kommunikationstechnologien „eingebläut“ hat, dass man gewisse Interessen einfach in Bewerbungen verschweigt, weil man immer damit rechnen muss, dass Personaler eher konservativ sind und gewisse persönliche Interessen das Arbeitsleben zu stark tangieren könnten - und der Tipp galt sogar primär für den IT-Bereich / Kaufmann.

Wäre ich in der Situation eines Personalers, dann würde ich WoW’ies, BF2’ler, Quake Wars’ler und andere Spieler wohl auch gezielt rausfiltern, weil ich eben nicht weiß, ob die pro Tag im normalen Rahmen spielen, oder maßlos übertreiben und deshalb vll. auch schon soziale Verwaisungszustände zeigen, und schlicht nicht mehr sozialkompetent sind.
Dass Rollenspiele bei einigen Konsumenten die Sozialkompetenz zerstören ist leider mehr oder weniger erwiesen. Wenn man sich nur gezwungen in der echten Welt emotional und gesellschaftlich bewegen kann, dann fehlt eben schon eine wichtige Vorraussetzung für eine Großzahl der Berufsbilder.

Regards, eX!


Ich denke, dem ist mal garnichts hinzuzufügen. Außer vielleicht von sich jetzt mal wieder angegriffenen WOWler! Ich wette, dass irgendeiner wieder einen Satz aus deinem Text kopiert, es aus dem Zusammenhang reißt und dichan den Pranger stellt. Ich bin gespannt. Ich tippe auf den Satz:

"Dass Rollenspiele bei einigen Konsumenten die Sozialkompetenz zerstören ist leider mehr oder weniger erwiesen. Wenn man sich nur gezwungen in der echten Welt emotional und gesellschaftlich bewegen kann, dann fehlt eben schon eine wichtige Vorraussetzung für eine Großzahl der Berufsbilder".
 
Zurück