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News - Webfundstück: TV-Tipp: ZDF-Doku - Gefährliches Flimmern - Wenn virtuelle Gewalt real wird

AW: ...ganz nett.

Moleny am 09.10.2008 11:04 schrieb:
Da wurde davon gesprochen das virtuelle Gewalt für 25% der tatsächlichen Gewaltaten verandwortlich ist erlebte häusliche Gewalt für dagegen nur für 20% (wers glaubt).
Ich glaube, ganz so wurde das mit den Prozenten nicht dargestellt. Es ging eher darum, wieviel Einfluss auf das Verhalten welcher Faktor (Gewaltspiele, häusliche Gewalt) bei denen hatte, die tatsächlich zur Gewalt neigten, nicht, welcher Prozentsatz der Gewalttaten wodurch ausgelöst wurde.
Wenn ich es richtig verstanden habe (das ist bei solchen Prozent-Angaben immer so eine Sache und hier besonders, da die Ergebnisse nicht richtig erklärt wurden), war die Aussage die, dass bei denjenigen, die in der durchgeführten Studie ein gewalttätiges Verhalten entwickelten, der Konsum von Gewaltspielen einen stärkeren Einfluss hätte als z.B. häusliche Gewalt. Diese Betrachtung ist meiner Meinung nach Unsinn, da man die einzelnen Einflussfaktoren nicht voneinander trennen und mit Prozentzahlen quantifizieren kann, auch, wenn manche Wissenschaftler und bestimmt auch manche Politiker das sicher gerne so hätten.
Das Problem ist, dass bei Leuten, die sich oberflächlich damit beschäftigen, nur die Prozentzahlen hängenbleiben und zu einer undifferenzierten Vorverurteilung von Computerspielen führen. Diese ist aber, ungeachtet dieser Studien, falsch. Jemand, der nicht gewalttätig ist, wird auch durch Computerspiele nicht gewalttätig. Ist aber ein Grund-Gewaltpotential dar, kann dieses durch Frust und soziale Isolation gesteigert werden, wobei sich als Symptom für die Außenstehenden wahrscheinlich nur das exzessive Computerspielen zeigt - dieses wird aber mit der Ursache verwechselt.
Abgesehen von dieser tendenziösen Darstellung der Ergebnisse der Studie fand ich aber die Sendung erfreulich wenig subjektiv. Ich hatte den Eindruck, die Leute, die zu Wort kamen, waren authentisch und die Aussagen wurden nicht irgendwie verdreht, um ein falsches Bild zu erzeugen. Auch wurden einige befragt, die einen absolut vernünftigen Umgang mit dem Medium beherrschen (sich selbst Grenzen setzen usw.), was zeigte, dass nicht alle Gamer durchgeknallte Psychopathen sind.
Man konnte sich also einen relativ ungefärbten Eindruck von den verschiedenen Personen verschaffen, wenn man wollte. Mit viel Wohlwollen kann ich aus dieser Dokumentation ableiten, dass es wirklich eine ernstgemeinte Absicht gibt, sich beim Fernsehen sachlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ich hoffe, der Trend geht weiter in diese Richtung und aus der nächsten Sendung dieser Art werden dann noch die Sequenzen herausgelassen, die aus indizierten oder verbotenen Spielversionen stammen ;-)
 
AW: ...ganz nett.

ich fand die doku eig ok gut war a bissl komisch mit den satanisten der bei mortal kombat auf den gedanken gekommen ist kleintiere aufzuslitzen oder dem anderen deeep von trottel der nich ma weis was ne minigun ist aber sie gerne benutzte (würde sagen er nahm waffen cheat weil zu doof so es durchzuspielen(so sah er auch aus^^)) man hat aber mehr die gestörten spieler vorm bild gehabt als die normalen aber wenigstens haben sie gesagt das das ne kleine mindeerheit ist und das der rest normal ist uns was ich gut finde das diese gestörten private probleme haben und nicht einfach durch drehen
 
AW: ...ganz nett.

dasspiel777 am 09.10.2008 15:14 schrieb:
ich fand die doku eig ok gut war a bissl komisch mit den satanisten der bei mortal kombat auf den gedanken gekommen ist kleintiere aufzuslitzen oder dem anderen deeep von trottel der nich ma weis was ne minigun ist aber sie gerne benutzte (würde sagen er nahm waffen cheat weil zu doof so es durchzuspielen(so sah er auch aus^^)) man hat aber mehr die gestörten spieler vorm bild gehabt als die normalen aber wenigstens haben sie gesagt das das ne kleine mindeerheit ist und das der rest normal ist uns was ich gut finde das diese gestörten private probleme haben und nicht einfach durch drehen
Jetzt mach aber mal einen "." ! ;-)
 
AW: Ich bin es leid !

HanFred am 09.10.2008 01:17 schrieb:
Bonkic am 09.10.2008 01:12 schrieb:
vor jahren war mal von einem angepassten doom bspw die rede.
genau.
schiessreflex-drill. scheint zu funktionieren, sonst würde es nicht mehr gedrillt.
Diese ganzen Spiele sind eher eine Art "militärisches Edutainement". Man hat festgestellt, das sich die Leute mehr für das Lehrmaterial interessieren wenn man es mit ihrer Neigung zu Computerspielen verknüpft, ausserdem ist es wesentlich billiger und man kann mehr Leute gleichzeitig trainieren.

Für einen Schiessreflex und das Ablegen der Tötungshemmung sowie Zielübungen werden noch immer echte Waffen benutzt. Und das würden die bestimmt nicht machen wenns mit Computerspielen schneller und billiger ginge.
 
AW: Ich bin es leid !

CAPTAIN-CAPSLOCK am 09.10.2008 22:01 schrieb:
HanFred am 09.10.2008 01:17 schrieb:
Bonkic am 09.10.2008 01:12 schrieb:
vor jahren war mal von einem angepassten doom bspw die rede.
genau.
schiessreflex-drill. scheint zu funktionieren, sonst würde es nicht mehr gedrillt.
Diese ganzen Spiele sind eher eine Art "militärisches Edutainement". Man hat festgestellt, das sich die Leute mehr für das Lehrmaterial interessieren wenn man es mit ihrer Neigung zu Computerspielen verknüpft, ausserdem ist es wesentlich billiger und man kann mehr Leute gleichzeitig trainieren.

Für einen Schiessreflex und das Ablegen der Tötungshemmung sowie Zielübungen werden noch immer echte Waffen benutzt. Und das würden die bestimmt nicht machen wenns mit Computerspielen schneller und billiger ginge.

Genau. Es ist halt nur eine zusätzliche bzw. unterstützende Maßnahme.
 
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