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News - Webfundstück: Schon wieder ein "Killerspiel"

AW: News - Webfundstück: Schon wieder ein "Killerspiel"

Ich hab den Artikel gestern gelesen und fand ihn interesant... Es wurde zwar die Phrase "Killerspiel" benutzt aber ich fande man hat gemerkt das es eher ein neutraler Artikel außerdem hat der Autor genau den Punkt erfasst, wir Zocker die mit dem PC aufgewachsen sind sehen da nur Pixel Polygone und wissen das im Hintergrund ne Menge Code abgearbeitet wird... Aber nehmen wir mal meine Vater als Beispiel (63 Jahre Computerkenntnisse gleich null) der sieht da einen Menschen mit ner Waffe in der Hand der andere abschießt. So geht es auch vielen Politikern die, wie der Artikel schon sagt Imigranten in der Computerwelt sind. WIR "Einheimischen" können diese Fiktion leicht von der Realität trennen aber die ältere Generation, die "Einwanderer", bekommt das kaum oder gar nicht hin.

das mit dem Erfurt Attentäter fand ich auch nicht ok da es falschen Tatsachen entsprach. Er hat das Schießen in einem Schützenverein gelernt. Aber diese Stück Deutsche Kultur kann man ja nicht so in den Dreck ziehen, da muss was anderes her... *Ironie*

Außerdem wird in dem Artikel erklärt dass das Spiel von der USK geprüft wird und wahrscheinlich keine Jugendfreigabe erhält. Genauso wird die Problematik angesprochen das sich Jugendliche die Spiele einfach im Internet ziehen.
Auch wird angesprochen das es nicht die Sache der Entwickler ist, was Jugendliche spielen...

Da der Artikel, meiner Meinung nach, Anhand eines Interviews verfasst wurde besteht er nun mal zum Teil aus Zitaten worauf der Autor auch nicht mehr groß eingehen braucht.
 
AW: News - Webfundstück: Schon wieder ein "Killerspiel"

Das stimmt leider;
das Bsp. ältere Generation trifft hier gut zu!
Wer von Kleinauf mit Pixeln zu tun hat, für den ist es eine andere Sichtweise!

Bevor man aber etwas angreift (hier die "Killerspiele"),
sollte man sich mal vor´n Computer setzen und sich die Pixel mal anschauen, aber dieses Reinversetzen machen eh die wenigsten!
Etwas für sonstwas abstempeln ist halt immer viel einfacher!
 
AW: News - Webfundstück: Schon wieder ein "Killerspiel"

JAJA, und bei uns in der Schweiz, kann es wohl jeder 7 jähribe übers Inet bestellen...

naja, wenn die Eltern nicht aufpassen, nützen alle Gesetze nichts...
 
AW: News - Webfundstück: Schon wieder ein "Killerspiel"

Und bei Horrorfilmen etc. haben die alle Angst noch was gegen zu sagen weil sich einfach noch nen paar Millionen mehr Menschen dafür interessieren. Dabei sind die Szenen dort noch viel brutaler und nicht zuletzt kommen die Mörder etc. in diesen Filmen öfters auch nochmal davon.

Schon erstaunlich wie Minderheiten niedergemacht werden. Damit sind natürlich die Spieler der Shooter gemeint. ;) Ich finds einfach nur traurig wie sich Leute einmischen die überhaupt keine Ahnung zu haben scheinen. Ich bin mit solchen Games groß geworden und würde nicht im geringsten daran denken das mit der Realität zu verbinden. Es ist ein Game und es soll Spass machen und solange da nicht irgendwelche Arme oder sowas wegfetzen finde ich es in Ordnung. Zu brutal braucht es nicht sein aber eine realistische Darstellung ist voll in Ordnung und darauf zielt das Game ja ab. :)

Naja. So oder so, daß es indiziert würde wäre sehr unwahrscheinlich. Denke mal es wird eher wie Far Cry gehandhabt, wobei ich garnicht weiss ab wieviel Jahren das ist :-D
 
AW: News - Webfundstück: Schon wieder ein "Killerspiel"

So ein Artikel ist zwar ärgerlich, aber mal ehrlich: Wer glaubt denn schon so einen Mist. Sowas glauben doch nur Leute, die auch die BILD lesen und am Arbeitsplatz zu viel Zeit zum "nachdenken" haben. Also solche will ich eh net kennenlernen ^^
Verallgemeinerung rulz!
 
AW: News - Webfundstück: Schon wieder ein "Killerspiel"

Killerspiele. "Killen". "Töten". "Umbringen". "Gezielt Töten". Ja. Es macht mir Spaß. Virtuell.

Nur frage ich mich insgeheim immer: Wie soll man etwas "killen" was niemals gelebt hat? Wenn ich eine kleine Krabbelspinne zerquetsche, dann habe ich absichtlich ein eigenständig lebendes, atmendes und nach Instinkten handelndes Geschöpf getötet. 3 Kriterien die der klassischen Definition nach das "Leben" bzw. die "Existenz" einer Lebensform definieren. Töte ich pro Tag 20 Spinnen bin ich tatsächlich ein Killer, zwar einer der nach unseren gesellschaftlichen Vorstellungen keine Straftat begangen hat, aber jemand der absichtlich das Leben von anderen Geschöpfen beendet hat. Gut, das Beispiel mag etwas blöd klingen, doch kann man es prima anwenden um die Abstrusität der Killerspiel-Debatte zu demonstrieren. Man kritisiert Spieler und Entwickler, weil man in Spielen nicht existente Figuren "töten" kann und muss. Nur ist ein Polygonding keine Lebensform. Es ist ein simuliertes Etwas, das nicht eigenständig denken, handeln, oder sich sonst irgendwie lebendig verhalten kann. Die Bewegungen und stupiden Verhaltensweisen basieren auf Scripts, es wurde dafür konzipiert den Spieler anzugreifen, wenn dieser einen Trigger in der Umgebung auslöst. Die KI-Routinen des "Dings" können an die jeweiligen Fertigkeiten des Spielers angepasst werden. Sprich man jagt nichts was man killen kann, man jagt nur etwas was man deaktivieren, oder eben "fraggen" kann. Gut, die Polygonfiguren sehen menschlich aus, nur macht menschliches Aussehen diese Wesen direkt zu eigenen Personen? Es sind einfach nur "Dinger", ähnlich wie die Schießscheiben am Schießstand oder Legofiguren die man als kleines Kind immer freudig zerlegt hat. Wer den "Dingern" menschliche Züge im Bezug auf das "wahre Leben" andeutet, der hat tatsächlich mit starken geistigen Problemen zu kämpfen, wie wohl einige Autoren und Politiker. Ich kann nichts "killen" was niemals gelebt hat, und auch keine "gelebte" Vergangenheit hat. Oder kann sich etwa Polygonfigur ACx-01 daran erinnern wie sie "geboren" wurde, und wie sie das erste Mal ins Kino gegangen ist? Wohl kaum.

Mein Gedanke zur Killerspielthematik, und den armen Polygonfiguren die täglich "gekillt" werden. Habt ein Herz mit den Dingern. Sie tun auch nur ihren Job. Und stellt euch bitte, rein moralisch betrachtet, vor jedem Frag die Frage, ob man es wirklich vertreten kann, nun einfach so dieses leblose Ding in mundgerechte Teile zu zerschießen...

Regards, eX!
 
AW: News - Webfundstück: Schon wieder ein "Killerspiel"

Also ich fand der Artikel überhaupt nicht auf der "Killerspiel"-Schiene fahrend; er stellt das ganze recht distanziert dar und urteilt wenig. Da haben sich andere Akteure schon wesentlich polemischer mit dem Thema auseinandergesetzt.

Thumbs up 4 spiegel.de :top:

P.S.: Viele hier sollten sich vielleicht die Mühe machen den Artikel erstmal zu lesen anstatt ihre einstudierten Texte bezüglich der "Killerspiel"-Debatte hervorzuholen...
 
AW: News - Webfundstück: Schon wieder ein "Killerspiel"

Also ich fand den Artikel auch nicht so schlimm.
Wobei ich es auch seltsam fand, dass immer auf die Nationalität der Entwickler verwiesen wurde.
Diese Sache mit dem Fellprogrammieren, wofür sie kein Geld bekommen haben ist doch wirklich typisch deutsch.
Was ich gut fand, war diese Anspielung auf digital immigrants. Ich denke das trifft das Problem ganz gut, dass viele Menschen eben nicht richtig wissen, wie sie mit Computern und Spielen umgehen sollen und deshalb erstmal eine Abwehrhaltung einnehmen.
Dazu gab es schonmal einen Artikel, indem beschrieben wurde, wie einigen Jugendschützern und solchen Politikern Counter Strike spielen beigebracht wurde, damit sie einmal verstehen, dass hinter diesem Spiel wirklich Teamwork steckt: Das Resultat: Ausflüchte und wage Aussagen.
Was mich aufregt ist, dass immer wieder darauf rumgepocht wird, dass der Erfurt Amokläufer Steinhäuser CS gespielt haben soll. Laut dem endgültigen Polizeibericht (auf www.counterstrike.de) war dies nämlich gar nicht der Fall.
Im Gegenzug würde ja wohl niemand, der bei einem Abiturienten mit 1,0 Schnitt eine Hausdurchsuchung macht und herausfindet, dass er CS zockt, behaupten, die guten Noten seien darauf zurückzuführen. Oder wenn der nächste Amokläufer Briefmarken sammelt und Amok läuft, weil er eine ganz besondere Marke nicht finden kann, werden in Zukunft auch keine Briefmarken von der USK als ab 18 eingestuft.

Sry wegen des langen Textes, aber das musste raus. Im Übrigen find ich auch, dass z.B. PC Games mal einen Kontraartikel bringen sollte.

Atomwuermchen
 
AW: News - Webfundstück: Schon wieder ein "Killerspiel"

Ich muss ehrlich sagen, dass ich bei solchen Diskussionen immer wieder den Eindruck habe, dass sich viele (wenn auch nicht alle) nicht allzu kritisch mit ihrem Hobby auseinandersetzen. Man geht lieber sofort in die Abwehrhaltung,als sich damit auseinanderzusetzen, ob vielleicht auch was dran sein könnte. Ich selbst spiele gerne mal Shooter und im Moment auch WOW. Ich merke an mir selbst und auch bei vielen anderen, dass sich ein Mensch durch solche Spiele ändern kann - in welchem Masse sei jetzt mal ausser Acht gelassen. Das kann sich in Motorik, Gesundheit, Verhalten und vielem anderen äußern. Mit ausschlaggebend ist hier sicher die Intensität des Konsums. Es ist wie bei den meißten anderen Konsumartikeln halt.
Und warum sollte sich ein solches Spiel nicht auch auf die perönliche Moral auswirken. Die Moral in der Bevölkerung hat sich in den letzten 20 Jahren deutlich verändert und das parallel zur Moraldarstellung in Konsummedien. Das könnte Zufall sein. Muss es aber nicht...
 
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" MEHR AUS DEM NEUEN SPIEGEL
TITEL
Der Deutschen Reich "
^^ und dann steht in den abschnitten daneben die ganze zeit deutschtürke etc.
:rolleyes:

der text is "leicht" rassistisch angehaucht :-$
 
AW: News - Webfundstück: Schon wieder ein "Killerspiel"

Ich habe dem Verfasser einen Leserbrief zukommen lassen und Ihn auf einige Dinge angesprochen (er nennt viele Studien und was Wissenschaftler herausgefunden haben, nennt aber nirgends Quellen, keine Namen, nix).

Weiterhin habe ich Ihm geschrieben, dass ich es seltsam finde, dass es kein Journalist schafft mal Objektiv über Ego Shooter zu berichten und gleichzeitig den Namen Steinhäuser in der Schublade zu lassen.

Du bist Deutschland ? Nein, Du bist Türke, Du bist Steinhäuser !

Nun ratet mal was als Antwort kam ?

Kam ne Autoresponder Mail. Er wäre seit 07.08. im Urlaub...

Ohne Worte
 
AW: News - Webfundstück: Schon wieder ein "Killerspiel"

HKeks am 10.08.2006 15:46 schrieb:
Die Moral in der Bevölkerung hat sich in den letzten 20 Jahren deutlich verändert und das parallel zur Moraldarstellung in Konsummedien. Das könnte Zufall sein. Muss es aber nicht...

[klugscheiß] Das Argument ist ziemlich zirkulär. Dass Medien und Gesellschaft in einem Zusammenhang stehen, liegt in der Natur der Sache, das Verhältnis ist aber keine Einbahnstraße. Normen und Werte unterliegen und unterlagen auch schon vor dem Medienzeitalter einem gesellschaftlichen Wandel, der nicht notwendig als eine Verfallsgeschichte gedeutet werden muss. [/klugscheiß]

Drastisch formuliert: Von Auschwitz zu "Killerspielen" ist kein moralischer Verfall, sondern ein Fortschritt.

Ich stimme allerdings zu, dass bestimmte Spiele wie MMORPGs oder Shooter sich stark auf die Lebensgewohnheiten eines Spielers auswirken können und darum von Minderjährigen entweder gar nicht oder nur unter Aufsicht gespielt werden sollten.
Die Verantwortung, das zu gewährleisten, liegt jedoch nicht beim Gesetzgeber, sondern bei den Eltern. Das Bewusstsein für diese Verantwortung wird sicherlich auch wachsen. Es leuchtet heute jedem Elternteil ein, dass ein Auto eine potenziell gefährliche Waffe ist und niemand lässt ein Kind unbeaufsichtigt autofahren. Deshalb ist trotzdem noch keiner auf die Idee gekommen, Autos mit über 100 PS zu indizieren. (ich gebe zu der Vergleich hinkt etwas, aber ich denke es wird klar, worum es mir geht) :ugly:
 
AW: News - Webfundstück: Schon wieder ein "Killerspiel"

Wenn sie Crysis jetzt auch noch indizieren, krieg ich aber die Vollkrise...
Dann ruf ich bei denen persönlich an >:-|
 
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