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News - Webfundstück: Diskussion: Tragen die Entwickler selbst die Schuld an Software-Piraterie?

AW: News - Webfundstück: Diskussion: Tragen die Entwickler selbst die Schuld an Software-Piraterie?

Shadow_Man am 11.11.2008 21:33 schrieb:
Es gibt in der Spielebranche einfach zu viele Fehlplanungen:

1. übertriebene Hardwareanforderungen: Zum damaligen Zeitpunkt als Crysis erschien, war es doch voraussichtlich, dass das Spiel kein Millionenhit wird, weil einfach zu wenige die entsprechende Hardware dafür hatten. Ich kann doch kein Spiel entwickeln, das vielleicht nur 10% spielen können.

2. Terminplanung: Zwischen Januar und September erscheinen fast gar keine Spiele und in den letzten 3 Monaten alle auf einem Haufen. Sicher, warten heißt da die Devise. Aber wie ihr wisst können das viele Spieler nicht und so kaufen sich diese Leute 2-3 Spiele und saugen sich den Rest. Da wäre es besser die Spiele über das Jahr zu verteilen.

3. Bugs und unfertige Spiele: Bei vielen Spielen gibt man heute 40 Euro aus und muss manchmal monatelang warten bis alles richtig gepatcht ist und anständig läuft.

4. Spiele werden immer mehr zu Ramschware und Wegwerfprodukten: Auf der einen Seite will man ja, dass Spiele als Kunst angesehen werden, aber auf der anderen Seite werden sie immer mehr wie Wegwerfprodukte entwickelt. 5 Stunden Spielzeit, keine Langzeitmotivation und dafür bis zu 60 Euro verlangen (Bsp. neue James Bond Spiel).
Wo man sich früher mit einem Spiel wochen- oder monatelang beschäftigen konnte, werden heute solch Spiele auf den Markt geworfen - mit meist einem offen Ende - so dass man ja schnell einen Nachfolger hinterher werfen kann. Da wäre es imo z.B. sinnvoller nur alle 3 Jahre ein COD rausbringen, dafür mit dem 3fachen Umfang, als ein Spiel, dass man an einem Nachmittag durchhat.

5. Mehr auf Qualität achten: Es erscheinen jedes Jahr immer mehr Spiele von bestimmten Publishern, aber wieviele sind da wirklich gut? Da wäre es aus meiner Sicht besser, lieber pro Jahr nur sehr wenige Titel veröffentlichen und dafür mit sehr guter Qualität.
Qualität statt Quantität sollte da das Ziel sein.

6. Kopierschutz und DRM: Wäre das mit den Raubkopierern nicht schon ein großes Problem, so verringert sich die Branche durch DRM die Zielgruppe noch weiter. Menschen, die kein Internet am Computer haben, fallen da schon mal zusätzlich als Käufer weg und dann kommen noch viele Kritiker hinzu, die sich nicht vorkriminalisieren lassen.

Es muss da meiner Meinung nach ein völliges Umdenken stattfinden. Vor allem muss sich der ehrliche Käufer wieder wie ein Kunde fühlen der ernst genommen wird und nicht wie einer, der als potentieller Krimineller angesehen wird.

Gebe dir vollkommen Recht!

Nur befürchte ich, dass in den oberen Etagen der Publisher ähnlich gedacht und geplant wird, wie in anderen Branchen. An der Finanzbranche kann man ja aktuell wunderbar studieren, wozu Mißmanagement und Gier führen. In der Industrie müsste man vor allem festlegen, dass die Manager mit ihrem persönlichen Vermögen dafür haften, wenn es bergab geht, damit sie "freiwillig" auf Qualität achten und langfristig denken.

Aktuell hat EA zwar steigende Umsätze aber trotzdem unterm Strich Verluste gemachte. Der Vorstand streicht (das vermute ich jetzt mal) wahrscheinlich einen Bonus ein für die Umsatzsteigerung und wegen der Verluste nach Abzug der Kosten werden Mitarbeiter entlassen. Das ist das Denken der Neoliberalen, und deshalb wird die Spieleindustrie auf Dauer ebenso den Bach runtergehen wie zur Zeit die Finanzbranche oder (GM steht knapp vor der Pleite) die Autoindustrie. Mach dir also keine Hoffnung.

Quellen:
EA: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/electronic-arts-macht-verlust-und-streicht-stellen;2076561
GM-Niedergang: http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/MONEY-boerse/money-boerse-gm-desaster-bedroht-us-wirtschaft_aid_347865.html
 
AW: News - Webfundstück: Diskussion: Tragen die Entwickler selbst die Schuld an Software-Piraterie?

Ein enormes Problem ist meiner Meinung nach die in letzter Zeut eingerissene Unsitte, Spiele in einem jeder Beschreibung Spottenden Zustand hinauszuschießen um das Quartalsziel zu erreichen.

Beispielsweise Neverwinter Nights 2, dass jetzt nach sicher 10 Patches eines der besten Rollenspiele ist, das ähnlich gute Oblivion, das erst durch Fanhilfe wirklich Spielbar wurde, Gothic 3 das immer noch ein Zustand ist, Far Cry 2 von dem man auch eher wenig gutes hört, das völlig unspielbare Stalker (der Nachfolger setzt die Linie "würdig" fort), Age of Conan und als absoluter Höhepunkt Vampire 2.

Da wird es in gewisser Weise mehr als Verständlich wenn Spieler nicht für teuer Geld den Betatester spielen machen...

Wenn man ohnehin damit rechnen muss, dass ein Spiel erst wirklich Spaß machen wird, wenn es am Wühltisch liegt, weil dann erst sämtliche Kinderkrankheiten ausgetrieben wurden fragen sich sicher genug Spieler warum sie für diese Gegenleistung 40 - 50€ ausgeben sollen.

So schwer ist es dann nun wirklich nicht ein Spiel, wie es beispielsweise Blizzard macht notfalls um ein paar Monate zu verschieben, damit man dann nicht 20 - 30 Threadseiten hat in denen sich aufgebrachte Spieler über die Qualität des eben erstandenen Machwerks beschweren.

MFG Florian
 
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Bei Vampire 2 war die Sache aber die, dass White Wolf, der Herausgeber der Pen & Paper-Vorlage damals das System während der Entwicklung des Spiels eingestampft haben. Der Publisher, ich glaube es war Activision, wollte daraufhin ebenfalls die Entwicklung abbrechen und bei Troika entschied man sich dann, das Spiel dann trotzdem durchzuboxen.
Tja, das Ende vom Lied: das Spiel befindet sich trotz Fanpatches noch in einem bemitleidenswertem Zustand und Troika Games (unter anderem: Arcanum, Temple Of Elemental Evil) gibt´s nicht mehr.

So viel Zeit muss sein. :-|
 
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CyclopGraz am 12.11.2008 00:17 schrieb:
So schwer ist es dann nun wirklich nicht ein Spiel, wie es beispielsweise Blizzard macht notfalls um ein paar Monate zu verschieben, damit man dann nicht 20 - 30 Threadseiten hat in denen sich aufgebrachte Spieler über die Qualität des eben erstandenen Machwerks beschweren.
Nun ja bei Blizzard mag das zutreffen aber für kleinere Studios ist das nicht so einfach. Es ist vermutlich abhängig vom Vertrag aber AFAIK kommen für eine Verschiebung um ein paar Monate saftige Geldstrafen (wegen Vertragsbruch oder so) vom Publisher auf das Entwicklerstudio zu. Bei anderen Firmen ist es einfach so wie es schon jemand hier gesagt hat die wollen einfach die Quartalszahlen schönen und schießen deshalb das Spiel auf Teufel komm raus in den Markt.
Die Entwickler selber haben eigentlich nicht Mitschuld and der Software-Piraterie ich sehe da die Mitschuld eher bei den Publishern. Aber genausowenig wie man alles auf die Raubkopierer schieben kann, kann man jetzt die ganze Schuld auf die Entwickler/Publisher schieben.
 
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Bugs sind eine gute Ausrede für Raubkopierer und wenn sie sich expotential anhäufen, verärgern sie die Käufer und machen jeden Kauf zum Release zum Risiko. Manche Entwickler sind ja sogar so unverfroren zu behaupten ihr Spiel wäre spielbar, was dann wie bei The Fall in einem Bugdebakel und einer spieltechnischen Rundeerneuerung endete.

Das Beschweren im Forum, eine der wenigen Chancen seinen Frust Ausdruck zu verleihen und die Entwickler mal ein wenig seinen Unmut spüren zu lassen, endet schnell in wilden Diskussionen mit Fanboys oder einem schnellen Bann, weil die Emotionen überkochen, und der enttäuschte Käufer einfach nicht versteht, wieso der Publisher oder der Entwickler sich hinter Ausreden versteckt.

Sofern überhaupt noch Demos die Öffentlichkeit erreichen, repräsentieren die Demos selten das Spiel oder den Zustand des Spiels. Die Demo von Sacred fand ich super, also habe ich den Fehler begangen, es mir blind zu kaufen, was bestraft wurde. Während anderswo ist die Demo Mist (Windchaser), das Spiel aber dann doch gut.

Andererseits sorgt der Kopierschutz ja auch nicht selten für böse Fehler, X-3 war erst nach dem Starforcebefreiungspatch endlich einen Kauf wert.

Und dann ist da dieses "Unser Spiel hat Fehler und Macken, aber bringen wir es doch erstmal auf dem PC (Sacred 2) oder in Land XY raus (Loki, Silverfall), um uns gleich mal ein paar Euro zu hohlen, später machen wir dann mit der runderneuerten Version das große Geschäft, nach unserer Bezahlbeta."

Die hohen Systemanforderungen sind wohl auch mit Schuld, weil die Publisher ja gerne die Minimalvorraussetzungen viel zu niedrig angeben und man da kein anständiges Bild mehr bekommt.

Die Entwickler haben nicht die alleinige Schuld, aber sie machen es den Leuten leicht gute Gründe für Raubkopien zu finden und den Kunden zum Warten auf die Billigversion zu motivieren. Die Grafikmanie macht alles nur noch schlimmer.
 
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Das Problem Raubkopierer würde wahrscheinlich erheblich verkleinert, wenn sich der Kauf der Originalversion wieder richtig lohnen würde. Gedrucktes Handbuch, Karten, andere Beilagen...
und zwar nicht nur in der Special Edition für 15 Euro mehr, sondern als Standard bei allen Vollpreisspielen.
Also ich zumindest hasse diese PDF-Handbücher. Man kann nicht mal schnell nebenher was nachschauen ohne das Spiel zu unterbrechen (außer man druckt das Handbuch aus).
Und nein ich will die Raubkopierer nicht verteidigen und ich kaufe meine Spiele legal (wenn auch meist nur die Budget Version)
 
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Shadow_Man am 11.11.2008 21:33 schrieb:
Es gibt in der Spielebranche einfach zu viele Fehlplanungen:

1. übertriebene Hardwareanforderungen: Zum damaligen Zeitpunkt als Crysis erschien, war es doch voraussichtlich, dass das Spiel kein Millionenhit wird, weil einfach zu wenige die entsprechende Hardware dafür hatten. Ich kann doch kein Spiel entwickeln, das vielleicht nur 10% spielen können.

2. Terminplanung: Zwischen Januar und September erscheinen fast gar keine Spiele und in den letzten 3 Monaten alle auf einem Haufen. Sicher, warten heißt da die Devise. Aber wie ihr wisst können das viele Spieler nicht und so kaufen sich diese Leute 2-3 Spiele und saugen sich den Rest. Da wäre es besser die Spiele über das Jahr zu verteilen.

3. Bugs und unfertige Spiele: Bei vielen Spielen gibt man heute 40 Euro aus und muss manchmal monatelang warten bis alles richtig gepatcht ist und anständig läuft.

4. Spiele werden immer mehr zu Ramschware und Wegwerfprodukten: Auf der einen Seite will man ja, dass Spiele als Kunst angesehen werden, aber auf der anderen Seite werden sie immer mehr wie Wegwerfprodukte entwickelt. 5 Stunden Spielzeit, keine Langzeitmotivation und dafür bis zu 60 Euro verlangen (Bsp. neue James Bond Spiel).
Wo man sich früher mit einem Spiel wochen- oder monatelang beschäftigen konnte, werden heute solch Spiele auf den Markt geworfen - mit meist einem offen Ende - so dass man ja schnell einen Nachfolger hinterher werfen kann. Da wäre es imo z.B. sinnvoller nur alle 3 Jahre ein COD rausbringen, dafür mit dem 3fachen Umfang, als ein Spiel, dass man an einem Nachmittag durchhat.

5. Mehr auf Qualität achten: Es erscheinen jedes Jahr immer mehr Spiele von bestimmten Publishern, aber wieviele sind da wirklich gut? Da wäre es aus meiner Sicht besser, lieber pro Jahr nur sehr wenige Titel veröffentlichen und dafür mit sehr guter Qualität.
Qualität statt Quantität sollte da das Ziel sein.

6. Kopierschutz und DRM: Wäre das mit den Raubkopierern nicht schon ein großes Problem, so verringert sich die Branche durch DRM die Zielgruppe noch weiter. Menschen, die kein Internet am Computer haben, fallen da schon mal zusätzlich als Käufer weg und dann kommen noch viele Kritiker hinzu, die sich nicht vorkriminalisieren lassen.

Es muss da meiner Meinung nach ein völliges Umdenken stattfinden. Vor allem muss sich der ehrliche Käufer wieder wie ein Kunde fühlen der ernst genommen wird und nicht wie einer, der als potentieller Krimineller angesehen wird.
Da gebe Ich dir völlig recht. Doch die Sache mit der Qualität statt Quantität ist ein Problem - Qualität bringt weniger Geld, allgemein betrachtet.

Um mal etwas abzuschweifen: Als im Späten Mittelalter die Schmiede anfingen, Rüstungen in Massenproduktion zu fertigen, anstatt mehr Zeit für Qualitätsware aufzuwenden, geschah dies, weil es einfach ermöglichte, in kürzerer Zeit, mehr (Rüstungen und Co.), für weniger Geld zu produzieren. Und je mehr produziert wurde, desto mehr konnte in einem kurzen Zeitraum verkauft werden. Dieses Prinzip hat sich durch die Jahrhunderte durchgesetzt und bis heute nicht geändert.

Wenn also der Publisher mehr Titel für einen kurzen Zeitraum produziert, steigt damit die Wahrscheinlichkeit, auch viele Verkäufe zu machen - zumindest theoretisch :-) . Dummerweise haben die Erbsenzähler dabei nicht bedacht, dass das nicht Produkt gekauft wird, wenn es den Kundenwünschen nicht entspricht. Und je öfter dies passiert, um so mehr leidet der Ruf der Publishers, und sinkt das Vertrauen des Kunden, bis irgendwann gar kein Produkt mehr gekauft wird. (Die Absatzwahrscheinlichkeit sinkt.) Es macht sich ja jetzt schon bemerkbar - denn durch die immer höheren Kosten, die selbst ein 08/15-Produkt verursacht, ist selbst ein 'nur sehr geringer' Absatz für die meisten Produkte fatal.
 
AW:

Ich denke, das Problem ist nicht, dass die Hardware-Anforderungen heutiger Spiele zu hoch sind, sondern dass scheinbar die meisten Spieler erwarten, dass jedes neue Spiel auf ihrem Rechner mit den höchstmöglichen Einstellungen läuft.
Und das kann natürlich nicht klappen, weil eben die höheren bzw. höchsten Einstellungen für Konfigurationen vorbehalten sind, die zum Zeitpunkt des Release auf dem neusten Stand der Technik sind.
Abgesehen von Crysis hatte ich noch kein Spiel, bei dem mir die Anforderungen übertrieben hoch schienen.
Selbst auf meinem 2 Jahre alten System läuft FC2 noch auf sehr hoch, ebenso Red Alert 3.
Sacred 2 läuft noch auf hoch, auch wenn manchmal etwas zäh. ;-)

Natürlich lässt sich hier das Gegenargument anbringen, dass ein enues Spiel auf niedrigen Einstelluzngen kaum mehr spielenswert ist, da die Grafik oftmals das Beste an neuen Spielen ist. Aber dennoch wage ich zu behaupten, dass neue Titel i.d.R. auf den meisten rechner laufen würden, wenn man die Details eben etwas runterschraubt.

Und noch etwas zum Thema Entwicklungszyklus:

Natürlich wäre es besser, wenn z.B. nur alle 3 jahre ein neues CoD käme, weil es dann eben umfangreicher wäre.
Aber hier ist zu Bedenken, dass eine längere Entwicklungszeit eben auch zu höhren Entwicklungskosten führt, die man dann durch höhere Preise oder höhere Verkaufszahlen eben wieder reinbringen müsste.
Und ganz nüchtern betrachtet ist es für einen Entwickler eben lukrativer jedes Jahr 50,-€ für ein 5Stunden-Spiel zu verdienen, als alle 3 Jahre 50,-€ für ein 15Stunden-Spiel.
Ich denke kaum, dass die Verkaufszahlen bei einem 3-Jahreszyklus so ansteigen würden, dass es lukrativer wäre, wie der 1-Jahreszyklus.

Man sollte eben auch immer im Hinterkopf behalten, dass Entscheidungen bei Entwicklern und Publishern eben hauptsächlich aufgrund wirtschaftlicher Abwägungen getätigt werden, sprich man das Vorgehen wählt, dass das meiste Geld bringt.
Zumal heutzutage viele Entwickler auf Gedeih und Verderb auf den Erfolg ihrer Großprojekte angewiesen sind.
Spiele sind eben Multimillionen-Dollar-Projekte, bei denen sich Entwickler und Publisher keinen Patzer erlauben können.
Daher werden Entscheidungen im Zweifelsfall eben von der Buchhaltung diktiert und nicht von der Qualitätssicherung.

Das Spiele verbuggt rauskommen ist allerdings wirklich unverständlich. Hatte mit Sacred 2 eben diese Situation. Nach dem 3ten Hotfix läuft es jetzt rund, aber beim ersten Durchspielen war ich oftmals kurz davor in die Tischplate zu beissen.
Ich kann mir da kaum vorstellen, dass der frühere Release-Termin eines verbuggten Spiel Vorteile bringt gegenüber einem späteren Release einer fehlerfreien Version.
 
AW:

Wenn 99% Datenmüll verkauft wird, wundert es da noch jemanden das alle es erstmal testen wollen? Kann ja nicht 100 Spiele kaufen und nur eins Spielen.

Eines der wenigen Games das sich echt für mich gelohnt hat war BF2.
Spiel ich heute noch fast Täglich. Die "Booster-Packs" waren wieder Datenmüll.
Nicht weil ich sie nicht gerne gespielt hätte, sondern weil sie nicht vernünftig integriert wurden.
Alleine die Installation mit dem Douwnloadmanager... was managed der eigentlich?
Hey ich hab doch studiert... wieso brauch ich 3 Std. um zu schnallen wie das läuft...?

FarCry war auch noch extrem gut... keine Onlinemodus aber genial. Und was bekomme ich hier? Ne geschnittene Version. Oooops, auch nicht mehr kaufbar.

Crysis halbe Stunde angespielt... Frei bewegen, wie in FarCry? Nee, schon beim Absprung aus dem Flugzeug mit Fallschirm lande ich immer in den selben 10 Quadratmetern... omg wofür?
Lass mich landen wo ich will und gib mir ne Mission zur "Base"... und gut ist.
Ohh, über Funk höre ich das ein Kollege Probleme hat, nix wie hin... komme an bevor er mit seinem Geschrei fertig ist... Videosequenz startet... aha... Datenmüll mit cooler Grafik...

Und ständig Probleme mit meinem CD/DVD Brenner... SecuRom? Evtl... mal testen...
Format C: Saugen, Cracks rauf... alles läuft... Hab ja alle im original... Bittorent löschen Spiele löschen... alle Original rauf. Drakensang (Datenmüll) oops, Exploirer läuft nicht...
Sims... ooops CD-Laufwerk muckt wieder rum... usw... BF2 CD wird nicht mehr erkannt...

Thema verfehlt? egal...






:finger2:
 
AW:

NoCheats am 12.11.2008 10:39 schrieb:
Wenn 99% Datenmüll verkauft wird, wundert es da noch jemanden das alle es erstmal testen wollen? Kann ja nicht 100 Spiele kaufen und nur eins Spielen.

Eines der wenigen Games das sich echt für mich gelohnt hat war BF2.
Spiel ich heute noch fast Täglich. Die "Booster-Packs" waren wieder Datenmüll.
Nicht weil ich sie nicht gerne gespielt hätte, sondern weil sie nicht vernünftig integriert wurden.
Alleine die Installation mit dem Douwnloadmanager... was managed der eigentlich?
Hey ich hab doch studiert... wieso brauch ich 3 Std. um zu schnallen wie das läuft...?

FarCry war auch noch extrem gut... keine Onlinemodus aber genial. Und was bekomme ich hier? Ne geschnittene Version. Oooops, auch nicht mehr kaufbar.

Crysis halbe Stunde angespielt... Frei bewegen, wie in FarCry? Nee, schon beim Absprung aus dem Flugzeug mit Fallschirm lande ich immer in den selben 10 Quadratmetern... omg wofür?
Lass mich landen wo ich will und gib mir ne Mission zur "Base"... und gut ist.
Ohh, über Funk höre ich das ein Kollege Probleme hat, nix wie hin... komme an bevor er mit seinem Geschrei fertig ist... Videosequenz startet... aha... Datenmüll mit cooler Grafik...

Und ständig Probleme mit meinem CD/DVD Brenner... SecuRom? Evtl... mal testen...
Format C: Saugen, Cracks rauf... alles läuft... Hab ja alle im original... Bittorent löschen Spiele löschen... alle Original rauf. Drakensang (Datenmüll) oops, Exploirer läuft nicht...
Sims... ooops CD-Laufwerk muckt wieder rum... usw... BF2 CD wird nicht mehr erkannt...

Thema verfehlt? egal..

Hast du gesoffen? Ich versteh kein Wort von dem was du in den letzten 2 Absätzen von dir gegeben hast. Was sollte das?
Und warum immer der Ausdruck "Datenmüll". Ich denke nich, dass Drakensang Datenmüll ist. Vor allem weils eines der wenigen komplexen Rollenspiele ist, welches weitgehend bugfrei läuft. Aber vielleicht hast das Spiel ja auch nicht verstanden wie den Downloadmanager ;)
Ich schließe mich der Meinung an, dass die Entwickler von den Publishern eher in die Pflicht genommen werden sollten, bugfreie Spiele abzuliefern statt auf Termine zu pochen um Vertragsstrafen zu kassieren. Dieses ganze Releasegedöns im Vorab geht mir eh auf den Senkel. Wenn ein Spiel fertig ist, und zwar richtig fertig, wird es angekündigt und veröffentlicht. So einfach ...
Sicher wird mit steigender Qualität das Raubkopieren nicht aufhören, aber sicher weniger werden. (Es gibt schließlich immernoch Menschen mit wenig Geld) Ich möchte mir Spiele kaufen, wenn ich sicher sein kann es vernünftig spielen zu können. ICH BIN KEIN BETATESTER und schon garnicht wenn ich dafür zweifach bezahlen muss.

Achso: Ich kaufe mir dann lieber die Spiele wenn sie fertig sind. Also komplett fertig gepatcht etc. Vor allem kosten sie dann oft nur halb soviel ;)
Ich denke dieses Vorgehen ist aus wirtschaftlicher Sicht für ein Softwareunternehmen tödlich. Weil sie ja weiterhin Arbeit in das Spiel investiert haben.
 
AW:

Grundsätzlich stimme ich zu. Allerdings ist diese Begründung sicherlich noch zu erweitern. Wer behauptet "zum testen reicht doch die Demo": das stimmt nicht immer. Ich habe z.B. derbe Performanceprobleme bei der Sacred 2 Demo gehabt. Habe mir - als Fan des Vorgängers - das Original trotzdem gekauft (vielleicht kann ich ja meinen Rechner bald aufrüsten; hauptsache, ich hab' das Spiel) und siehe da: das Original lief wesentlich föüssiger als die Demo. Da ich aber nicht Fan jeder Spielreihe bin, geschweige denn neuer Spiele, ist es eher die Seltenheit, dass ich mir ein Spiel kaufe, obwohl die Demo eher mäßig bis schlecht lief - oder einfach nicht ausreichte, um ein vernünftiges Urteil zu bilden. In sofern kann ich also auch all jene verstehen, die sich dann ein Spiel "zum Testen" illegal downloaden. Ob ich das billige ist natürlich ein anderes Thema, auf das ich in diesem Fall nicht weiter eingehe. Gibt genug Geschrei darum... ;)
 
AW:

micromachine73 am 12.11.2008 11:32 schrieb:
Hast du gesoffen? Ich versteh kein Wort von dem was du in den letzten 2 Absätzen von dir gegeben hast. Was sollte das?

Zu fragen ob ich gesoffen habe weil du nix verstehst finde ich etwas daneben.

micromachine73 am 12.11.2008 11:32 schrieb:
Und warum immer der Ausdruck "Datenmüll". Ich denke nich, dass Drakensang Datenmüll ist. Vor allem weils eines der wenigen komplexen Rollenspiele ist, welches weitgehend bugfrei läuft. Aber vielleicht hast das Spiel ja auch nicht verstanden wie den Downloadmanager ;)

Nicht Datenmüll, weil bugfrei. rofl...
Komplex weil DSA Regeln übernommen? rofl...
Charakterlose Charaktere, keine Reaktion oder Konsequenzen bei Diebstahl...
Einfach peinlich. Evtl. aber auch nicht meine Altersklasse gewesen.
Was war denn so toll an Drakensang? Etwa die Story?
Downloadmanager nicht verstanden? Wie kommst du darauf? Ich lade eine exe runter, mehr nicht. Es war ganz einfach: BF2 deinstallieren, da die vorhandene Version zu fortgeschritten war. BF2 installieren, Patch xxx Installieren, die exe ausführen die der Downloadmager gedownloadet hatte, noch einen Patch installieren, die nächste exe ausführen vom nächsten Bosssterpack, dann final Patch. Aber nur bitte in dieser Reihenfolge. Lösung in einem Forum... nicht bei EA vom Support...
Und? Was managed der eigentlich? Zu Zeiten der Booster-Packs zumindest gar nix.
Eine exe Datei hätte ich auch ohne den downloaden können.

Dem Rest kann ich dir zustimmen.
 
AW:

Spore ist das meist raubkopierte spiel überhaupt.
Warum?Weil die "Piraten" erst mal schauen wollten ob ihr PC die horrenden Grafikanforderugnen packt? Sicher nicht, es liegt ganz einach daran dass das Spiel selbst getestet werden musste.
" es sieht ja lustig aus für zwischendurch aber 50 eurro ist das nicht wert."

Ich denke der Kopiergrund ist bei jedem Spiel anders, und wenn man das einmal gemacht hat macht man es auch häufiger,
 
AW:

cleverar am 12.11.2008 13:38 schrieb:
Spore ist das meist raubkopierte spiel überhaupt.
(..)" es sieht ja lustig aus für zwischendurch aber 50 eurro ist das nicht wert."

bei spore lag das vermutlich eher an der enormen erwartungshaltung (andere würden sagen "hype").
heiss erwartete spiele werden nunmal logischerweise auch öfter kopiert, wobei sich spore natürlich auch sehr gut verkauft.

relativ simpel eigentlich.

damit, dass viele das spiel angeblich erst mal antesten wollten, hat das wohl eher wenig zu tun. ;-)
 
AW:

Um die Verträglichkeit des Spiels mit der eigenen Hardware zu testen, braucht man keine Vollversion. Dazu gibt es (sollte es geben) Demos, bestes Beispiel Crysis. Wenn ein Entwickler auf eine Demo seines Spiels verzichtet, schaufelt er meiner Meinung damit seinen Verkaufszahlen ein Grab, Erklärung siehe Holman.

Was Holbein sonst aussagt ist sinnlos hoch zehn. Crysis zum Beispiel benötigt zum Spielen nicht einmal eine SM3-Karte. Und die Spiele, die harwarefressende High-Konfigurationen haben, sind für jene Einstellungen eher auf zukünftige Rechner ausgelegt (bei der breiten Masse). Der 6000-Dollar-PC ist eine unnötige Übertreibung von Holbein.

Blizzard? Blizzard hat seit einer Ewigkeit keinen Toptitel mit neuer Grafikengine veröffentlicht. Natürlich wird jemand, der seit Release nur WC3 spielt, mit einem entsprechend alten Rechner, für Diablo 3 "aufrüsten" müssen, wohl eher neuer Rechner, auch wenn Blizzard i.d.R. eher auf Wirtschaftlichkeit eines Spiels in der Gegenwart (Releasetermin) als in der Zukunft setzt.
 
AW:

Ein Spiel illegal "antesten", um zu schauen, ob es auf dem eigenen PC läuft? Ich persönlich kaufe mir alle Spiele legal im Laden oder auf ebay, kenne aber Leute, die raubkopieren. Und die tun das ganz sicher nicht um Spiele "anzutesten", sie sehen bloß keinen Grund, Geld für etwas auszugeben, das man auch kostenlos haben kann.

Sorry, da schiesst Tim Holman am Punkt vorbei. Aus meiner Sicht ist ausschließlich der Kostenfaktor der Grund zum Raubkopieren, nicht irgendwelche hohen Hardwareanforderungen, die man erst überprüfen will. Und selbst wenn: wer das tut, der hat doch schon das illegal gezogene Spiel, soll er da tatsächlich noch das Original kaufen? Das tun nur wenige.
 
AW: News - Webfundstück: Diskussion: Tragen die Entwickler selbst die Schuld an Software-Piraterie?

Fresh-Dumbledore am 11.11.2008 20:48 schrieb:
ich höre immer 6.000 Dollar pc, ein 1000 Euro pc reicht doch völlig für alles hoch

Ja das wurde auch mit Absicht übertrieben ausgedrückt.
Man will nur damit sagen das es ziemlich teuer ist einen guten Rechner zu kaufen.
und 1000 € ist ja wohl nicht wenig Geld.

Ich habe mir meinen Rechner vor einen Jahr geholt Preis (selbst zusammengestellt) 900 € und dann kommt auch noch dazu das ich mir neue Speicherriegel gekauft habe 2 GB und trotzdem reicht mein Rechner nicht aus Spiele wie Crysis Warhead oder auch Fallout 3 in einer vernünftigen Grafik zu zocken.

Da bin ich mit Assassins Creed, Mass Effect, Far Cry 2 oder auch Gears of War besser bedient.
Diese Spiele kann ich nämlich auf max Grafik stellen ohne jegliche Ruckler und die Grafik ist dabei besser als wenn ich jetzt Crysis Warhead ruckelfrei spielen will.

Fazit: Spiele wie Crysis Warhead und sogar Fallout 3 sind nur für absolute high Rechner optimiert nicht aber für schwächere Rechner.
Und wenn man sich mal Fallout 3 anguckt, die Grafik hängt ja den heutigen Spielen eine Generation hinterher.

Also müssen die Entwickler sich nicht wundern warum, A) die Konsolen Verkäufe 4 mal so hoch sind und B) es viele Raubkopierer gibt.
Denn auf den Konsolen kann man sich sicher sein das Spiele Bugfrei auf den Markt kommen und die Spiele auf den Konsolen mit einer ordentlichen Grafik flüssig laufen und das zu einen Bruchteil was ein vergleichbar starker Rechner kostet.

Da kann ich nur sagen selber schuld.
 
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