AW: News - Webfundstück: Am Rande des Wahnsinns - Chinesen sammeln Gold und setzen die Gesundheit auf's Spiel
das erste was mir aufgefallen sit, als ich mit wow aufhörte war wieviel zeit ich doch habe....ich wusste erst garnicht wohin mit mir...ich weiss erst heute wieviel gedult meine verlobte mit mir hatte...und ich bin nichtmal ein hardcore zocker....so 3-4 stunden am tag hab ich gezockt...wenn man das 2 mal die woche macht ok, aber nicht jeden tag...., ich bin auf die seite www.onlinesucht.de gestoßen...ab da fing ihc mir an gedanken über mein spielverhalten zu machen. ich zocke heute immer noch, aber irgendwie hab ihc nur bei wow so excessiv gezockt...in keinem anderem game ist das so. wenn man mal nicht ans telefon geht, aus angst es könnte n kumpel sein, der vorbeikommen will, sollte man sich gedanken mache...und ich berhaupte das mindestens 50% aller wow spieler probleme haben...warum sonst geht asien so rigeros mit den 3 stunden plänen vor?
eX2tremiousU am 09.10.2006 14:42 schrieb:Sicherlich. Zu sagen diese Spiele wirken sich im Allgemeinen nicht auf die Psyche oder den persönlichen Tagesablauf aus, ist absolut vermessen. Jeder Mensch reagiert anders auf Einflüsse, die einen Kiffen nur 1x im Leben und haben dann keinen Bock mehr, die anderen hingegen verfallen bestimmten Drogen / Subtanzen oder dem Alkohohl komplett nach dem ersten "Antesten". Ich sehe diese Spiele unter dem selben Licht wie auch Alkohol. Die einen trinken vielleicht pro Tag 1 Bier und sind vollends glücklich, die anderen hingegen brauchen 5 - 10 Flaschen um sich "glücklich" zu fühlen.Appache am 09.10.2006 14:31 schrieb:cooler beitrag.. respekt
ich sehe das ziemlich ähnlich
vor 4 monaten hättest du sicher reagiert wie die ersten beiden strategen auf meinen beitrag
Was mir damals bei Guild Wars auch sehr stark aufgefallen ist, ist dass ich praktisch nicht merkte wie schnell die Zeit eigentlich vergangen ist. Man startet das Spiel, und stellt dann erschreckt nach 5 Stunden fest wie viele Stunden man wieder verloren / investiert hat. Besonders schlimm war dann aber der Folgegedanke: "Ach, komm, noch 2 Stunden sind drin!".
Auch der gewisse Drang das Spiel spielen zu müssen, wenn man ein freies Zeitfenster hat, oder zu sagen "nein, ich komme nicht mit ins Kino, ich hab schon was anderes vor (Guild Wars)" sind eigentlich typische Suchtanzeichen. Jeder der ein ähnliches Verhaltensmuster an den Tag legt, sollte sich vielleicht mal fragen ob er ohne das jeweilige Spiel nicht vielleicht besser dran wäre...
Eine funktionierende "virtuelle" Gemeinschaft in einem simulierten Dorf bevölkert mit Phantasiekreaturen kann niemals den echten Tagesablauf, oder echte zwischenmenschliche Kontakte ersetzen.
Regards, eX!
das erste was mir aufgefallen sit, als ich mit wow aufhörte war wieviel zeit ich doch habe....ich wusste erst garnicht wohin mit mir...ich weiss erst heute wieviel gedult meine verlobte mit mir hatte...und ich bin nichtmal ein hardcore zocker....so 3-4 stunden am tag hab ich gezockt...wenn man das 2 mal die woche macht ok, aber nicht jeden tag...., ich bin auf die seite www.onlinesucht.de gestoßen...ab da fing ihc mir an gedanken über mein spielverhalten zu machen. ich zocke heute immer noch, aber irgendwie hab ihc nur bei wow so excessiv gezockt...in keinem anderem game ist das so. wenn man mal nicht ans telefon geht, aus angst es könnte n kumpel sein, der vorbeikommen will, sollte man sich gedanken mache...und ich berhaupte das mindestens 50% aller wow spieler probleme haben...warum sonst geht asien so rigeros mit den 3 stunden plänen vor?
man(n) will ja die Freundin behalten und leider ist sie kein Gamer...außerdem lässt es mein Job nicht zu mich in ein halbwegs funktionierendes Raidsystem (was man sicher bei jedem MMORPG braucht) zu integrieren (da Schichtarbeit).gif)




Darüber hinaus werden wohl alle bereits erspielten Items (meiner Meinung nach) nach dem Addon um mindestens einen Rang nach unten fallen (aus Grün wird Grau, aus Blau wird Grün, Aus Lila wird Blau und aus Orange wird Lila). Das bedeutet, wer nicht mindestens jetzt schon T2 hat, kann im Prinzip gleich einen neuen Char anfangen weil das Equip nicht ausreichen wird um noch vernünftig gegen die neuen Items des Addons antreten zu können. Den Gesamtcontent hat man im Prinzip mit Level 60 gesehen, auch in den Instanzen und im PvP gehts nur um Items sammeln und den anschließenden "Schwanzvergleich".
Die Ausbeutung der "Chinafarmer" führt einem doch eigentlich erst zu Recht vor Augen, welcher Schwachsinn sich hinter den drei Buchstaben WoW verbirgt. 