AW:
HLP-Andy am 05.07.2009 10:50 schrieb:
Es gibt keine 1:1-Umstellung, wann hört denn endlich dieses bewusste Verbreiten von Unwahrheiten auf? Keiner bestreitet, dass einige Spiele durch die Umstellung auf Euro teurer wurden. (Einige aber auch billiger!) Aber es wurde nicht 1:1 umgestellt, da die Dollar-Preise immer Netto waren, die Euro-Preise aber Brutto und die Umsatzsteuer inkludiert haben. Außerdem gab es schon vor der Euro-Umstellung Maßnahmen, dass es hier teurer wurde. Da kostete Call of Duty 4 eben 70 US-Dollar ohne Steuer, was sich dann irgendwie auf ca. 53 Euro mit Steuer umrechnen lies. Wenn die Publisher das so wollen, kann Valve da wenig dagegen auswirken.
Mein lieber Herr Gesangsverein,
mit deiner Erbsenschälerei könntest du im Zirkus auftreten.
Ein Spiel 50€ in Deutschland über Steam (Steuer inkl.)
50€*1,4=70$
(Wenn du mir jetzt damit kommst, dass der tatsächliche Wechselkurs etwas geringer, bei 1,3968 im Moment ist, gehörst du tatsächlich in den Zirkus)
50$*1,19=59,50$ (Preis vor den (von den Kunden angeblich
gewollten regionalen Währungen)
Jetzt teilen wir nochmal 70 durch 59,5 und kommen auf eine Preiserhöhung von satten 17,5%, was die Steamkunden natürlich auch wollten.
Komischerweise wurde in der Steam-Beta zu dieser Zeit, wo dieses "Feature" ja getestet werden konnte, noch mit korrekter Umrechnung mit anschließendem Aufschlag von 19% gerechnet, was ich dir auch beweisen könnte, weil ich in der Zeit dort ein Spiel (mein letztes Spiel seitdem) gekauft habe.
Dass Menschen, die in harten Euros zahlen, eh die bevorzugten Melkkühe von Valve sind, ist seitdem mehr als sichtbar. Oder wie erklärst du dir, dass Mass Effect immer noch 45€ via Steam kostet, in den USA 15$ zzgl. Steuer und Retail bei Amazon 19,45€? Das kommt ganz sicher nicht vom Publisher der Retail-Version (EA Classics ist ne Budget-Serie, oder?), sondern vom Publisher der Downloadversion. Ach wer war das denn noch gleich?