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News - Ubisoft: Raubkopierer: Ubisoft will mit neuem Programm gegen PC-Piraterie vorgehen

AW:

Rabowke am 28.07.2009 12:22 schrieb:
Zsinj am 28.07.2009 12:13 schrieb:
Sollen sie doch lieber mal
-bessere Produkte und
-fertige Produkte
anbieten,
Dann beleg deine Argumente doch mal an den Spielen Prince of Persia und Anno 1404. :-o
Das neue pop ist nun wirklich das schlechteste pop überhaupt.
Story? Die ist nicht tiefgängiger als eine Pfütze.
Grafik? Geschmackssache - mir hats gefallen.
Steuerung? Besser als bei den Vorgängern
Motivation? Das Spiel war nach einer Stunde fast so langweilig wie AC, einzig die Grafik hats etwas aufgewertet.
Unterstützung bzw. DLC für PC? Wo denn?
Wenn du ein Spiel kaufst und nach einem Monat bekommst du als PC-Spieler von Ubisoft einen Arschtritt, weil sie nur Konsolen mit in diesem Fall DLCs supporten, überlegst du es dir beim nächsten Ubititel 2x.

Anno ist für Ubisoft halt sowas wie Sims für EA.

Für mich ist äusserst fragwürdig, dass man den Umsatzeinbruch auf die Raubkopierer schieben kann.
Bei Raubkopien gibt es nie konkrete Zahlen, es könnten sich Mio. Leute illegal ein Spiel gezogen haben, oder eben niemand.
Wie bitte rechnet man da? Den Durchschnitt von 0 und 100 Mio.?
Oder einfach wie Crytek mal schnell 20 Mio. Raubkopien geschätzt. :rolleyes:

Selbst wenn man konkrete Zahlen hat (z.B. 1.493.376 illegale Downloads) ist es wohl mehr als unsinnig diese Zahl auch nur ansatzweise mit dem Erlös eines Spieles zu multiplizieren und dann zu sagen: uns sind z.B. 12 Mio € durch Raubkopien entgangen.

(Als ob jeder Chinese der Windows nutzt ein komplettes Monatsgehalt berappen würde um sich eine legale Lizenz zu kaufen)

Aber sollen sie wieder Mio. von € ausgeben um den nächsten unsinnigen Kopierschutz in die Welt zu setzen, der vermutlich wieder 2 Tage vor Release gecracked ist.

PS: Dass der Kopierschutz auf Streaming basiert kann man 2010 sicher noch vergessen.
 
AW:

Rabowke am 28.07.2009 12:57 schrieb:
Es ist bei keinem die Rede das die Verkäufe um 100% oder mehr steigen WENN man den besten & unknackbaren Kopierschutz hat.
[...]
Dann ist das Ansinnen von UbiSoft gerechtfertigt. Schlussendlich reicht es, wenn man ~10% der Kopier zu potentiellen Käufern 'umpolen' kann.

Wenn man sich ansieht wie oft manche Spiele kopiert werden, würde es schon reichen 10% der Kopierer zum Kauf zu bewegen und die Verkäufe würden tatsächlich um 100% steigen.
Manche Spiele werden halt bis zu 10 mal so oft gezogen wie sie gekauft werden.


Odin333 am 28.07.2009 12:59 schrieb:
Für mich ist äusserst fragwürdig, dass man den Umsatzeinbruch auf die Raubkopierer schieben kann.
Bei Raubkopien gibt es nie konkrete Zahlen, es könnten sich Mio. Leute illegal ein Spiel gezogen haben, oder eben niemand.
Wie bitte rechnet man da? Den Durchschnitt von 0 und 100 Mio.?
Oder einfach wie Crytek mal schnell 20 Mio. Raubkopien geschätzt. :rolleyes:
Das währe nen Verhältnis von ca 1:15 Original vs Kopien....
So abwegig ist das nicht, weil total viele Leute die sich nen neuen Rechner gekauft haben als aller erstes testen wollen ob und wie Crysis läuft....
Ist also durchaus ne realistische Zahl.

Und die berechnen das net, die überwachen einfach die Einschlägigen Mirrors und Torrents und zählen die Downloads.

Rabowke am 28.07.2009 12:57 schrieb:
Selbst wenn man konkrete Zahlen hat (z.B. 1.493.376 illegale Downloads) ist es wohl mehr als unsinnig diese Zahl auch nur ansatzweise mit dem Erlös eines Spieles zu multiplizieren und dann zu sagen: uns sind z.B. 12 Mio € durch Raubkopien entgangen.
Hat ja hier auch keiner gemacht.
Aber Verschiebungen im einstelligen Prozentbereich können schon zu Umsatzsteigerungen im Millionenbereich führen.

.
 
AW:

Ich gratuliere, du hast mit Prince of Persia eine Ausnahme gefunden (die meisten Spielen haben sehr wohl Kopierschutzfunktionen) und versucht anhand einer Ausnahme mein Argument zu widerlegen, merkst schon wie doof das von dir war oder? :D

Desweiteren war mein 2. Argument bezüglich der Spiele völlig logisch... ich erklärs dir aber nochmal zum genauen Verständnis. Die meisten Spiele sind jenseits von Gut und Böse was ihr Preis/Leistungsverhältnis angeht von daher würde ich für kein mittelmäßiges Spiel 50€ zahlen, das heißt aber nicht das ichs net trotzdem mal gern spielen würde, nur eben für 50€ nicht... und was den Absatz angeht, naja... das sei mal dahingestellt, hier kann man eh nur spekulieren weil hier keiner weiß wieviel Geld für die Entwicklung dieses Superkopierschutzes rausgehauen wurde und wie groß der Absatzzuwachs am ende ist...


Rabowke am 28.07.2009 12:30 schrieb:
trym am 28.07.2009 12:22 schrieb:
1. die Leute knacken es aus Spaß, weil sie wissen das sie etwas schwieriges können und es leute gibt die es ihnen danken
Prince of Persia hatte kein Kopierschutz ... d.h. "knacken aus Spass" kann hier nicht greifen.
Selbst wenn, Knacken tut es einer, vllt. zwei ... kopieren tuen es aber tausende und mehr.

D.h. dein Argument greift hier absolut nicht.

2. werden sie deshalb kopiert ,weil man zum preis von 0€ auch ein eher mittelmäßiges oder kurzweiliges/langweiliges Spiel mal eben durchzocken kann wenn man grad nix besseres zu tun hat, was man zum preis von 50€ im leben nich tun würde -> ergo werden auch die mittelmäßigen und langweiligen games kopiert
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Das Spiel ist es in den Augen der Leute nicht wert gekauft zu werden, aber sie wollen es trotzdem Spielen weil es eben 'nur mittelmäßig' ist.

Da bleibt einem nur so ein Gesichtsausdruck: :ugly:

;-)

Wenn ich ein Spiel nicht kaufen mag weil es mich nicht anspricht, dann lass ich es im Laden verrotten bzw. warte auf eine Preissenkung, die ja nun gerade im PC Segment nach ~zwei, drei Monaten Eintritt.

Das sind mMn nur ausreden die das Kopieren rechtfertigen ... aber bei weitem keine wirklich plausiblen Gründe.

Fazit: selbst wenn sie die raubkopien drastisch senken brauchen sie nich davon ausgehen das auf einma der absatz ungemein steigt, weil sie dann merken das die ganzen leute sich plötzlich trotzdem weigern den ewig gleichen, inspirationslosen einheitsbrei der spieleindustrie für den wahnwitzigen preis von 50€ zu kaufen und sich endlich mal gedanken darüber machen müssen innovative spiele zu entwickeln
Der Absatz muss nicht mal 'drastisch' steigen, es reicht vllt. schon den Absatz um 10-20% zu steigern. Solche Zahlen finde ich z.B. mehr als realistisch und könnte mir vorstellen, dass bei einem wirklich unknackbaren Kopierschutz die Absatzzahlen von Spielen in dem Ausmaß steigen.

Das natürlich die absoluten Gurkenspiele weiterhin wie Blei im Regal stehen bleiben ist natürlich klar. ;-)
 
AW:

Da es diese Leute aber schon immer gibt, ist die Ursache für die sinkenden Verkaufszahlen tatsächlich woanders zu suchen.

"Tatsächlich"? Wie wäre es diese Leute als Käufer zu gewinnen weil man ihnen einen Mehrwert in Form von XYZ gibt? Wie wärs mit den Leuten, die Aufgrund der niedrigen Hemmschwelle bzw. Beschaffung dann doch überlegen, ob sie es kaufen weil sie das Spiel XYZ sonst nicht bekommen würden?

Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß, potentielle Kunden sind vielfältig. %-)

Ich hatte doch den mangelnden Mehrwert schon angesprochen. Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten, als beispielsweise die US-Version von Baldurs Gate 2 ein telefonbuchartiges Manual mitbrachte. Auch die Goodies aus der seligen Infocom-Ära sind mir ein Begriff. Die gab es dazu, ohne einen Titel gleich als Collectors Edition vermarkten zu müssen, um dennoch weniger zu erhalten.
 
Man habe bei Ubisoft einen rund fünfzigprozentigen Rückgang der Absatzzahlen feststellen müssen, der vor allem auf die große Zahl der Raubkopien zurückzuführen sei. Es sei jedoch ein probates Mittel gefunden worden: "Auf Konsolen ist die Piraterie-Rate sehr niedrig. Auf dem PC hingegen hoch.
Ich kapier das nicht. 50% Rückgang der Gesamtzahlen, weil auf dem PC viel kopiert wird (Konsolen ja anscheinend vernachlässigbar).

Erstens:
Dafür müssten die Verkaufszahlen auf dem PC früher höher gewesen sein, obwohl die Kopierschutzsysteme noch nie so einschneidend wie heute waren. Widerspruch? Oder brechen die Umsätze auf dem PC ein gerade WEIL die Kopierschutzsysteme so einschneidend sind? Oder wird auf den Konsolen vielleicht doch mehr kopiert als der Herr annimmt?

Zweitens:
Seit wann ist der PC Markt so groß, dass er für derartige Umsatzverluste sorgen kann? Ich denke im Hauptmarkt USA spielt keiner mehr PC?

(alles Rhetorische Fragen btw.)
 
AW:

Rabowke am 28.07.2009 12:19 schrieb:
RonTaboga am 28.07.2009 12:10 schrieb:
Das bewusstsein jedoch, das mein Spiel nach dem Kauf weder auf der DVD, noch auf meiner Festplatte in seiner vollständigen Form vorhanden ist, ist jedoch ein weitaus größeres und heikleres Kaliber als Steam. Das ist in meinen Augen schon eine ganz andere Dimension der Gängelung.
Findest du? Normalerweise hast du auch keinen Zugriff auf die Daten von Steam, d.h. du bist dem gesamten System auch 'ausgeliefert', denn Steam könnte die Gängelungsschraube auch anziehen und fordern, dass sich Spiele bei jedem Start 'authentifizieren' müssen, d.h. du musst Online sein.

Der Schritt von Steam zu Stream ist ein verdammt kleiner ... ich glaub du unterschätzt hier die Tragweite bzw. Möglichkeiten von Steam massiv. ;-)

Wenn man sich natürlich illegaler Methoden bedient ist Steam genauso ungefährlich wie SecuROM oder ähnliche Dinge, aber Valve hat mit Steam mehr Möglichkeiten ... z.B. das sich immer nur ~60-70% der Daten auf dem Rechner des Users befinden, die restlichen immer bei Valve auf den Steamservern ... 'rebuilden' dürfte hier nicht in Frage kommen, denn die Teile die fehlen variieren immer etc.pp.

Wie gesagt, Onlinekauf bei Steam hab ich auch kein Medium zur Hand und meine Daten liegen verschlüsselt auf der Festplatte. ;-)

Alles Spekulation. Im Moment ist es so, dass du Steam spiele auch Offline starten kannst. Das heißt im Gegensatz zu gestreamter Software, kannst du alle spiele zu 100% im Lan nutzen, ohne Internetzugang. Du hast deine Daten zu 100% auf der Festplatte, und kannst diese sogar sichern, damit man sich das erneute herunterladen sparen kann.
Ein Modem reicht auch zur aktivierung aus, während dieses beim streamen leicht überfordert sein sollte. Steam könnte sicherlich das leben eines Users sehr schwer machen, aber das ist reine Spekulation. Bis jetzt sehe ich keine Anzeichen dafür.
 
AW:

trym am 28.07.2009 13:10 schrieb:
Ich gratuliere, du hast mit Prince of Persia eine Ausnahme gefunden (die meisten Spielen haben sehr wohl Kopierschutzfunktionen) und versucht anhand einer Ausnahme mein Argument zu widerlegen, merkst schon wie doof das von dir war oder? :D
Nein merk ich nicht, weil ich auf den Umstand des Knacken, was ja ein Kopierschutz voraussetzt, auch drauf eingegangen bin.

Merkste selber das du meinen Beitrag nicht richtig gelesen hast, hmm? :D

Desweiteren war mein 2. Argument bezüglich der Spiele völlig logisch...
... es war eben nicht logisch, ich hab es dir probiert zu erklären.

ich erklärs dir aber nochmal zum genauen Verständnis.
:ugly:

Die meisten Spiele sind jenseits von Gut und Böse was ihr Preis/Leistungsverhältnis angeht von daher würde ich für kein mittelmäßiges Spiel 50€ zahlen, das heißt aber nicht das ichs net trotzdem mal gern spielen würde, nur eben für 50€ nicht... und was den Absatz angeht, naja... das sei mal dahingestellt, hier kann man eh nur spekulieren weil hier keiner weiß wieviel Geld für die Entwicklung dieses Superkopierschutzes rausgehauen wurde und wie groß der Absatzzuwachs am ende ist...
Großartig viel hast du jetzt nicht erklärt, hmm? Ein bissle Mutmaßen hier, ein bissle Preiskritik da und schon ist dein Text geschrieben.

Aber auch hier hast du dich nicht mit meinem Beitrag auseinandergesetzt. %-)
 
AW:

moskitoo am 28.07.2009 13:14 schrieb:
Alles Spekulation.
[...]
Bis jetzt sehe ich keine Anzeichen dafür.
Hab ich jemals das Gegenteil behauptet? :-o :confused:
Natürlich ist es Spekulation, aber mit dem Grundgerüst von Steam eben leicht umsetzbar. Nichts anderes wollte ich damit ausdrücken ... oder hab ich irgendwo behauptet Valve wird meinen theoretischen Weg in zwei Wochen umsetzen?

Nö.
 
AW:

Die Umsatzzahlen gehen wohl nur deshalb so stark zurück, weil Ubisoft in letzter Zeit nur noch Spiele mit strunzdoofem langweiligem Gameplay rausgebracht hat, siehe AssCreed und Far Cry 2 *schnarch* Ein wirklich gutes Spiel, das sein Geld wert ist, ist immernoch der beste Kopierschutz!
 
N-o-x am 28.07.2009 13:12 schrieb:
Erstens:
Dafür müssten die Verkaufszahlen auf dem PC früher höher gewesen sein, obwohl die Kopierschutzsysteme noch nie so einschneidend wie heute waren. Widerspruch? Oder brechen die Umsätze auf dem PC ein gerade WEIL die Kopierschutzsysteme so einschneidend sind? Oder wird auf den Konsolen vielleicht doch mehr kopiert als der Herr annimmt?

Zweitens:
Seit wann ist der PC Markt so groß, dass er für derartige Umsatzverluste sorgen kann? Ich denke im Hauptmarkt USA spielt keiner mehr PC?

(alles Rhetorische Fragen btw.)

Hm, rethorische antwort, vieleicht werden die gerippten konsolentietel auch zu den PC Kopien gezählt weil die ja schließlich an einem Rechner Kopiert werden. :-D

Die müssten nur mal wieder spiele ausschließlich für PC entwickeln. Sich nicht einfach von entwicklern Trennen wenn das Game läuft und den Titel irgendeinem Studio aufdrücken das keine Ahnung hat. PC Freundliche Versionen zur verfügung stellen die auch Steuerungstechnisch auf den PC zugeschnitten sind. Inovationen einbauen, aber sowas kommt bei Games eh nur noch von den Russen(wo ich auch froh bin das wenigstens einer in die richtung geht. ).
 
Also wo es jetzt hier steht: In der Tat habe ich schon viele Monate lang kein Spiel von Ubisoft mehr gekauft - muss wohl an meinem System liegen, welches des öfteren eine gewisse Unverträglichkeit mit Ubisoftschen Kopierschutzmaßnahmen an den Tag legte.

Tjoa - passiert, ne?
 
Trancemaster am 28.07.2009 13:28 schrieb:
Also wo es jetzt hier steht: In der Tat habe ich schon viele Monate lang kein Spiel von Ubisoft mehr gekauft - muss wohl an meinem System liegen, welches des öfteren eine gewisse Unverträglichkeit mit Ubisoftschen Kopierschutzmaßnahmen an den Tag legte.

Tjoa - passiert, ne?
Welchen Kopierschutz meinst du? SecuROM, Tagés, keinen Kopierschutz? :-o :confused:
 
AW:

shedao am 28.07.2009 13:07 schrieb:
Rabowke am 28.07.2009 12:57 schrieb:
Es ist bei keinem die Rede das die Verkäufe um 100% oder mehr steigen WENN man den besten & unknackbaren Kopierschutz hat.
[...]
Dann ist das Ansinnen von UbiSoft gerechtfertigt. Schlussendlich reicht es, wenn man ~10% der Kopier zu potentiellen Käufern 'umpolen' kann.

Wenn man sich ansieht wie oft manche Spiele kopiert werden, würde es schon reichen 10% der Kopierer zum Kauf zu bewegen und die Verkäufe würden tatsächlich um 100% steigen.
Manche Spiele werden halt bis zu 10 mal so oft gezogen wie sie gekauft werden.


Odin333 am 28.07.2009 12:59 schrieb:
Für mich ist äusserst fragwürdig, dass man den Umsatzeinbruch auf die Raubkopierer schieben kann.
Bei Raubkopien gibt es nie konkrete Zahlen, es könnten sich Mio. Leute illegal ein Spiel gezogen haben, oder eben niemand.
Wie bitte rechnet man da? Den Durchschnitt von 0 und 100 Mio.?
Oder einfach wie Crytek mal schnell 20 Mio. Raubkopien geschätzt. :rolleyes:
Das währe nen Verhältnis von ca 1:15 Original vs Kopien....
So abwegig ist das nicht, weil total viele Leute die sich nen neuen Rechner gekauft haben als aller erstes testen wollen ob und wie Crysis läuft....
Ist also durchaus ne realistische Zahl.

Und die berechnen das net, die überwachen einfach die Einschlägigen Mirrors und Torrents und zählen die Downloads.

Rabowke am 28.07.2009 12:57 schrieb:
Selbst wenn man konkrete Zahlen hat (z.B. 1.493.376 illegale Downloads) ist es wohl mehr als unsinnig diese Zahl auch nur ansatzweise mit dem Erlös eines Spieles zu multiplizieren und dann zu sagen: uns sind z.B. 12 Mio € durch Raubkopien entgangen.
Hat ja hier auch keiner gemacht.
Aber Verschiebungen im einstelligen Prozentbereich können schon zu Umsatzsteigerungen im Millionenbereich führen.

.

Wie gesagt, selbst wenn du besagte Mirrors und Torrents überwachst, ist es einfach mehr als ein Ratespiel, wie oft etwas von dort kopiert wird.
Es kontrolliert auch niemand unabhängiges, du bekommst immer nur die Angaben der Herrsteller zu sehen, und da glaube ich vorher jemandem der mir sagt dass überhaupt nicht kopiert wird, als dass ich auf die Hersteller vertraue.

Hier geht es um einen Umsatzeinbruch von knapp 40Mio. €, d.h es müssten mind. 2 Mio. Raubkopien mehr als im ersten Quartal des vergangenen Jahres durch die Leitungen gegangen sein (alleine Ubisofttitel). Das ist schon etwas unglaubwürdig.
 
AW:

Rabowke am 28.07.2009 12:24 schrieb:
Tut_Ench am 28.07.2009 12:20 schrieb:
Die sollten sich mal ein Beispiel an Blizzard nehmen, deren Spiele haben immer eine geile Verpackung, ein fettes Handbuch mit Hintergrundmaterial und dann natürlich ein Spiel, dass für etliche Tage an den Monitor fesselt, da ist man sofort bereit 45€ hinzulegen.
Denn nenn mir doch mal mehr als ein Spiel ( keine AddOns ), die Blizzard in den letzten vier Jahren veröffentlicht hat.

Ich verweis mal ganz dezent auf das kommende Starcraft II, welches nur die Teranerkampagne enthält und kein LAN Modus. Soviel zum ' mal ein Beispiel nehmen'. :rolleyes:

Übrigens ... welche UbiSoft Spiele hast du in 4h durchgespielt? :-o

Blizzard hat es nunmal nicht nötig am laufenden Band irgendwelche Fortsetzungen auf den Markt zu schmeißen, wie einige andere Hersteller, die wissen wie man gute und spaßige Spiele entwickelt, welche die Leute lange fesseln und damit verdienen sie soviel Geld, dass sie es wiederum nicht nötig haben jedes Jahr eine Fortsetzung/Episode/whatever auf den Markt werfen müssen. Davon abgesehen haben die Verpackungen von Blizzard-ADDONS mehr Umfang als so manches Vollpreisspiel.

Zum Umfang von StarCraft2 lasse ich mich hier nicht aus, denn bisher weiß niemand wie umfangreich die Terranerkampagne eigentlich sein wird. Davon abgesehen wird StarCraft2 sein Hauptaugenmerk wieder in den Multiplayerbereich legen und der wird die Leute dauerhaft an das Spiel binden.

Der fehlende LAN-Modus ist lediglich ein geschickter Schachzug von Blizzard, um die Raubkopiererzahlen gering zu halten, wer im Multiplayer spielen will muss sich halt im Battle.net anmelden und das ist kostenlos. Dort gibt es direkte Updatefunktionen, Freundeslisten, Serververwaltung und Cheatschutz.

Meine 4h Aussage ist nicht auf Ubisoft beschränkt, sondern gilt allgemein für alle Hersteller, gerade Egoshooter und Actionspiele, wie Temrinator Salvation leiden unter viel zu kurzen Spielzeiten. Als Rollen- oder Strategiespieler hat man solche Probleme eher selten.
 
AW:

bei 50% umsatz einbussen ist bestimmt auch der konsolen markt betroffen, oder setzt ubi so massiv auf das pc segment?!
mit diesem hintergedanken, sind 50% einbussen wohl doch nicht ganz den piraten zu zu schieben
hmmmmmmmm
vielleicht
sollten die herren und damen bei ubi ein bissel mehr selbstkritisch sein

hmm
aber nur vielleicht
 
AW:

Brauchen sich nicht wundern, dass die Verkaufszahlen nicht stimmen:

1. Unmögliche Kopierschutzvarianten die die ehrlichen Käufer eh abschrecken oder sich dann 3 Tage frustriert vor dem Rechner setzen um das Game ordnungsgemäß zu registrieren...wie meine Person :(

2. Den schlechttesten Support den ich je erleben durfte...

3. Mich dadurch davor abschrcken nochmal ein Game von diesem Unternehmen zu kaufen...

Schade finde ich es das man Versagen eines bei geringen Verkaufszahlen immer auf Raubkopierer schiebt.....Wer den ehrlichen Verkäufer bestraft und nicht den an den es gerichtet ist handelt falsch und schaut nicht in die Zukunft!

Erstens gibt es den Umstand leider das es Raubkopierer gibt. Ferner müsste nun langsam ja klar sei, das es keinen sicheren Schutz gibt(oder benötigen wir dafür noch eine,,amerikanische,,Studie=D)
Trotzdem sind die Schutzbemühungen ,unbeabsichtigt mehr gegen den ehrlichen Nutzer gerichtet, der sich nicht unbedingt mit cracks, Programmierung etc. auskennt und dadurch durch einige Kopierschutzverfahren wie TA.... und co. ab und an frustriert vor dem Rechner sitzt und in die ,,Röhre,, schaut.....Und in der Zukunft die Verkaufszahlen drückt da das nächste Game nicht mehr erworben wird.....
 
AW:

man sollte aber nicht vergessen das viele Spiele mitlerweile auf eine Demo verzichten, oder die erst nach monaten raus bringen. Kein Test einer Zeitschrift (oder ähnlichem) kann das eigene antesten ersetzten. Gerade bei den in Werbung und foren gehypten Spielen sollte man sehr vorsichtig sein ob man dem Mainstream Produkt überhaupt etwas abgewinnen kann. Legal geht da ein Test meist nur in dem man sich den Title bei Freunden die es gekauft haben anschaut, aber wie häufig kommt das vor. Ich schätze mal (gut die schätzung ist vermutlich genauso gut wie die schätzung von 20 Mio Raubkopien) das gut 90% der Leute die Spiele illegal im Netz saugen diese Spiele nach dem Anspielen in den müll werfen, weil sie entweder auf ihrem PC nicht laufen (nicht weil der crack probleme macht sondern das Program an sich), oder und das ist meiner Meinung nach der häufigere Fall, weil das Produkt ihnen keinen spass macht oder nicht das bringt was sie erwartet haben. Von den 10% die dann noch bleiben die das Spiel behalten sind dann wahrscheinlich nochmal 10% denen das Spiel wirklich gefällt, und die wenn das spiel wirklich gut ist das spiel wahrscheinlich kaufen werden wenn es im inet nur per key spielbar ist (also außerhalb von LAN oder VLAN). Ist doch das selbe wie bei Filmen, die Studios haben doch nur so viel angst davor das es cam Versionen im Netz gibt, weil sie nicht wollen das man erfährt was fürn schrott sie produziert haben bevor man nicht geld dafür ausgegeben hat. Gerade bei Actionblockbustern wo es darauf ankommt das man gutes bild hat, wäre es vermutlich für den absatz besser wenn schlechte Cam versionen im Inet kursieren, denn dann würden (so der Film gut ist) mehr leute in die Kinos gelockt werden.

Die Entwickler müssen endlich lernen gute Sachen zu entwickeln und verstehen das man mit Schrott nur die ehrlichen Käufer verprellt (irgendwie bezeichnend das parallel zu den großen abzock games (ala Sims, Gothic3, uvm.) die Raubkopierer Scene immer größer geworden ist (sollte man mal ne statistik drüber machen)). Und die Pupblischer sollten mal lernen das man mit der richtigen release Politik deutlich mehr erreichen würde. Und das wichtigste was sie lernen sollten, ist dass man Vertrauen nicht über Nacht zurückgewinnt, zwar sind ja einige Publischer im letzten Jahr (Jahren) auf der Schiene no DRM gefahren, mit folge dass sie nun einen Grund haben zu schreinen "Schaut doch her mit Vertrauen gehts doch nicht", würden die das ganze mal 1-2 Jahre durchhalten bei gleichzeitiger höherer Qualitätssicherung würde sich einiges auf dem Raubkopierermarkt ändern bin ich mir ganz sicher.
 
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