flight19 am 02.11.2007 11:41 schrieb:
[Also ich finde sie machen es so wie Gearbox bei Borderlands. Also das man es online und offline spielen kann und das alles was man offline erreicht ( waffen, geld usw.) auch online eingesetzt werden kann und natürlich umgekehrt. So kann jeder selber entscheiden was er spielt.
Ne schlechte Idee ist es nicht. Wenn man von der Tatsache absieht, dass deine Idee schwer umzusetzen ist, würd ich deine Idee annehmen^^
Durch sowas tauchen aber mit Sicherheit einige Probleme auf.
Wie schon von jemand anderes hier erwähnt: Das Kampfsystem. In handelsüblichen MMORPGs werden Treffer etc. im Hintergrund ausgewürfelt. In The Elder Scrolls, sowie in vielen anderen Rollenspielen auch, geschehen die Kämpfe in Echtzeit.
Ich stell mir grad das Rumgemache vor, wenn die Leute versuchen einen Kampf zu führen und sich dabei tausende von anderen Spielern auf dem Server tummeln. Das wäre nicht umzusetzen, ohne dass es Probleme gibt.
Es sei denn, man "instanziert" die Welt, sodass nur eine begrenzte Anzahl von Spielern in ein Gebiet darf. (max. 100 Spieler, oder so). Diese Methode soll ja auch, soweit ich weiß, in Chronicels (richtig geschrieben?

) of Spellborn ihre Verwendung finden. (Ich hoffe, ich liege mit CoS jetzt net falsch^^)
Ein so dynamisches Kampfsystem, wie in Oblivion, würde in einem MMORPG keinen Platz finden, nach meiner Meinung-
Dann wären ja noch, neben den Latenzen und dem Kampfsystem, die Technik (Grafik-Engine etc.) zu berücksichtigen. Die Engine, die in Oblivion zum Einsatz kam, konnte kaum mehr als 10-12 Figuren auf einmal darstellen, ohne dass es zu Rucklern kam. Das kann man am deutlichsten sehen, wenn man mit den Soldaten aus den jeweiligen Städten gegen Ende der Story-Quest das große Oblivion-Tor zerstört. Da wurden, zum Leidwesen meines Rechners, ja noch andere Objekte wie die Daedra und so berechnet.
Tja, das Ende vom Lied war, dass ich mich dann die nächsten 30 Minuten durch den Kampf ruckelte.

(Mein PC ist im oberen Mittelklasse-Bereich angesiedelt)
Und bei der Vorstellung, dass eben diese Engine (auf den Pixel genau) in einem Elder Scrolls-Online zum Einsatz kommt, stellen sich bei mir nicht nur die Nackenhaare auf, sondern noch andere Haare, deren Aufenthaltsort ich nicht nennen will.
Für ein Elder Scrolls-Online muss ein völlig neues Kampfsystem her und auch eine völlig neue Technik.