Ja gut, was soll ich dazu sagen? Kam da mit Morrowind dazu, fand ich irgendwie geil, oft angeschmißen, hab es aber nie gerafft, im Gegensatz zu Gothic, das war zudem viel immersiver, weil nicht so generisch.
Oblivion nur kurz angezockt, bis zur ersten Stadt, das hat mich garnicht abgeholt. Skyrim dann durchgezockt, das fand ich, gerade am Anfang und Mitte, schon sehr geil bis geil. Gegen Ende hin verliert es einen aber auch.
Bei Elder Scrolls nerven zwei Dinge immens, das muß geändert werden. 1) Irgendwie skalieren die Gegner mit, das bedeutet ich merke zwar gegen später schon, daß da bei mir mehr geht, aber irgendwie ist das nicht so geil wie in Spielen, wo man den Fortschritt richtig merkt. Nur ein Idiot baut sowas in ein Rollenspiel ein. Da mußt echt dumm sein oder anderwertig geil auffahren.
2) Das Levelsystem. Das ist eigentlich geil mit dem Steigern durch das Benutzen, aber gegen Ende, wenn man seine Lieblingscombo ausgesteigert hat, solltest dann die Waffen wechseln oder irgendwelche Fähigkeiten nutzen, welche einen nicht so interessieren, damit es dann einen Stufenanstieg gibt, damit eine Progression/Immersion, das geht so nicht. Cyberpunk 2077 macht das z.B. sehr geil, da kann ich bei meinen Charakter Punkte verteilen und im Hintergrund gibt es noch ein Progressionssystem, was durch Benutzung auflevelt. (Ja ich weiß, leider gibts bei CP2077 auch ein Skalierungssystem, was ungeil ist, aber meiner Meinung nach das Progressionsgefühl nicht so stört wie bei Skyrim etc. und der Rest halt abgefahren geil ist (da geht dann dieses Designunglück voll unter).
Generell kann man rückblickend sagen, daß die Elder Scrolls Reihe schon etwas überschätzt wird. Das liegt wahrscheinlich dran, daß man hierzulande sofort in den Arsch einen Konzerns aus Übersee kriechen muß, sobald da die Konzern PR angeht, das ist ankonditioniert. Konditionierungen kann man brechen lernen, anbei. Ich mag die Reihe trotzdem.