News - Sun liefert Technologie für Online-Spiele-Entwickler

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SilentService2

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AW: News - Sun liefert Technologie für Online-Spiele-Entwickler

"Sun Microsystems will seine Programmiersprachen Java und Solaris ..."

Also, dass es sich bei Solaris um eine Programmiersprache handeln soll ist mir neu ;)
 
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SYSTEM

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Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid,179780
 

mithrandir

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AW: News - Sun liefert Technologie für Online-Spiele-Entwickler

Nun, ein PC-Kenner sollte schon wissen, dass es abseits von Microsoft auch noch eine ganze Welt von Betriebssystemen gibt, wozu auch Solaris von Sun gehört.

Auch dass man mit Java Spiele programmieren kann ist nichts neues. Schon seit Jahren gibt es Java-APIs für DirectX und OpenGL. Was sich jetzt ändern wird? Vielleicht werden auch grössere Firmen die Vorzüge von Java entdecken (wie Bethesda mit dem Elder Scrolls-Handyspiel).

Naja, egal
 

vinc

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AW: News - Sun liefert Technologie für Online-Spiele-Entwickler

[l]am 05.06.03 um 13:47 schrieb mithrandir:[/l]
Nun, ein PC-Kenner sollte schon wissen, dass es abseits von Microsoft auch noch eine ganze Welt von Betriebssystemen gibt, wozu auch Solaris von Sun gehört.

Auch dass man mit Java Spiele programmieren kann ist nichts neues. Schon seit Jahren gibt es Java-APIs für DirectX und OpenGL. Was sich jetzt ändern wird? Vielleicht werden auch grössere Firmen die Vorzüge von Java entdecken (wie Bethesda mit dem Elder Scrolls-Handyspiel).

Naja, egal

Vielleicht kann man dann auch endlich spiele ohne einschränkungen auf Linux spielen. *hoff*
java läuft ja ohne Probs unter linux, da es von sun kommt. ( und sun mag Microsoft bekanntlich ja nicht so gern)

cu

vinc
 
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weasel

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AW: News - Sun liefert Technologie für Online-Spiele-Entwickler

auch sehr interessant sind die Prozessorarchitekturen von Sun(''Sparc''). Sparc gehört in die RISC-Familie und ist wie andere Verteter dieser Familie (z. B. Octane ) hervoragend zum Rendern geeignet. Aber Solaris finde ich nicht so toll ein modernes Bstriebsystem muss mehr können....
 

mithrandir

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AW: News - Sun liefert Technologie für Online-Spiele-Entwickler

[l]am 05.06.03 um 13:58 schrieb weasel:[/l]
[..] Aber Solaris finde ich nicht so toll ein modernes Bstriebsystem muss mehr können....
Es gibt kein Betriebssystem, das mehr kann als irgendein UNIX-Derivat. Gegen die Funktionalität von Solaris ist alles, was Windows bisher standardmässig bietet ein "feuchter Lärcherlschas" (wie ein bekannter Landsmann sagen würde).

Nur von der bunten Windows-Klickserei darauf zu schliessen, dass das OS auch etwas "kann", ist eigentlich Unsinn, oder?

bye, mith
 
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Hellek

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AW: News - Sun liefert Technologie für Online-Spiele-Entwickler

Wozu braucht man eigentlich Solaris? Genauer: Was kann Solaris was Linux nicht kann? Das interessiert mich schon seit einiger Zeit.

Und haben Alphas eigentlich auch einen RISC-Prozessor? (sind sie auch gut zum rendern geeignet?)
 
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ylai

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AW: News - Sun liefert Technologie für Online-Spiele-Entwickler

[l]am 05.06.03 um 20:11 schrieb Hellek:[/l]
Wozu braucht man eigentlich Solaris? Genauer: Was kann Solaris was Linux nicht kann? Das interessiert mich schon seit einiger Zeit.

Solaris hat einen besseren Scheduler und eine bessere Netzwerk-Architektur. Das Scheduling-Verhalten erlaubt Solaris, auch unter absoluten Volllast in ziemlich kurzer Zeit auf Interaktion zu reagieren (z. B. Mausbewegung), sogar wärend die Festplatte ununterbrochen am Swappen ist. Die Netzwerk-Architektur von Solaris basiert auf ein hochoptimiertes STREAMS und nicht wie bei Linux (und Windows) auf dem BSD-Stack, was eingentlich gerade im Telekommunikationsmarkt Sun so erfolgreich macht.

Reinen CPU-Leistung ist bei Sun-Hardware schon etwas schwieriger. Auch wenn Sun ständig versucht, mit der Erhöhung der Taktfrequenz von UltraSPARC-III mitzuhalten, sind Prozessoren wie IBM POWER4 oder Intel Itanium 2 einfach deutlich schneller.

Und haben Alphas eigentlich auch einen RISC-Prozessor? (sind sie auch gut zum rendern geeignet?)

Ja, HP Alphas (ursprünglich von DEC, dann Compaq und jetzt HP) haben einen relativ "reinen" RISC-Design, d. h. sowohl vom CPU-Kern wie auch vom Befehlssatz her.

Zunächst muss man allerdings sagen, dass es heute praktisch keine reinen RISC oder CISC-Prozessor mehr gibt. Intels Pentium-Reihe hat seit einiger Generationsn ein RISC-Kern, wobei die CISC-Befehle bei der Ausführung erstmal in RISC-Microcodes übersetzt wird. Von daher macht es eher Sinn, den spezifischen Benchmark (z. B. Povray im SPEC CPU) anzuschauen, als ob die CPU-Linie historisch RISC- oder CISC-dominiert war. Insbesondere profitiert das Rendern enorm von einem CISC-typischen Gleitkomma-Vektorprozessor-Einheit, wie z. B. das SSE/SSE2, was den Vorsprung der RISC-Architektur relativiert.

Die neuen 1,15 und 1,25 GHz Alphas sind mit einem SPEC_fp von 1124 zum Rendern gut geeignet (das ist mehr als 3,06 GHz Xeon, aber weniger als 1 GHz Itanium 2). Allerdings hat dein Vorgänger etwas verwechselt. Die MIPS R14000A ist nicht sonderlich schnell, wenn man sie mit Alphas vergleicht (leider gibt es keine unabhängige Benchmark zum neuen R16000). Was SGI besonders auszeichnet, ist ihre Grafik-Subsystem (z. B. VPro V12), das sie gerade so geeignet für 3D-Design macht. Zum Rendern verwendet die Film-Industrie auch zunehmend Linux mit ganz normaler Intel Pentium 4 oder Xeon, weil man das Rendern gut parallelisieren kann und diese Architektur für die Leistung billig ist.
 
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