Ich habe englische Versionen von Spielen bei Freunden gesehen, ich kann aber nicht sagen, ob es reicht irgendwelche Spracheinstellungen zu ändern.Shadow_Man am 30.07.2009 19:03 schrieb:Großer Nachteil ist aber: Man kann per Online immer nur deutsche Versionen kaufen... oder wurde das mittlerweile geändert? Indizierte Spiele etc. bekommt man auf solchen Plattformen auch nicht.
Wer keine Breitbandanschluss hat, hat schlimmere Probleme. Es gibt Dinge, die meiner Meinung nach zu verbessern sind. Good Old Games z.B. bietet Spiel zum Herunterladen ohne Kopierschutz oder DRM an. Das ist zwar ein Spezialfall aber es zeigt die Richting, in die es gehen muss.Und: Wer kein schnelles Internet hat, der schaut bei reinem Downloadvertrieb total in die Röhre.
Desweiteren sind deine Spiele immer an Online-Accounts gebunden.
Also ich hoffe, dass der Retail Markt nie ganz aussterben wird. Für mich wäre das dann sogar ein Grund das Hobby ganz an den Nagel zu hängen.
Sicher nicht indem man das Grundprinzip der Plattform (Spiele an einem Account gebunden, immer und überall verfügbar, etc.) in Frage stellt. Im Gegenteil, ich hoffe man verstärkt es noch und schaut, dass mehr Entwickler Komfortfunktionen wie Steamcloud einsetzen. Bei Third Party DRM stimme ich dir aber zu, so etwas sollte es auf Steam nicht geben.aeghistos am 30.07.2009 19:38 schrieb:Wer keine Breitbandanschluss hat, hat schlimmere Probleme. Es gibt Dinge, die meiner Meinung nach zu verbessern sind. Good Old Games z.B. bietet Spiel zum Herunterladen ohne Kopierschutz oder DRM an. Das ist zwar ein Spezialfall aber es zeigt die Richting, in die es gehen muss.
Man wird sehen, wie Valve reagiert, um mehr Kunden anzusprechen, wenn das Wachstum sich verlangsamt.
Mich stört an dem System, dass man Lizenzen nicht von einem Account auf einen anderen verschoben werden können. Dadurch entstünde die Möglichkeit, Spielelizenzen weiterzuverkaufen oder auszuleihen. Ich glaube nicht, dass Valve dadurch weniger Spiele verkaufte. die Kosten, die durch den erhöhten Traffic entstehen könnte man durch eine Transaktionsgebühr decken.HLP-Andy am 30.07.2009 22:28 schrieb:Sicher nicht indem man das Grundprinzip der Plattform (Spiele an einem Account gebunden, immer und überall verfügbar, etc.) in Frage stellt. Im Gegenteil, ich hoffe man verstärkt es noch und schaut, dass mehr Entwickler Komfortfunktionen wie Steamcloud einsetzen. Bei Third Party DRM stimme ich dir aber zu, so etwas sollte es auf Steam nicht geben.
Jupp, es wäre so einfach.aeghistos am 31.07.2009 10:27 schrieb:Transaktionsgebühr
SirWinston am 31.07.2009 08:49 schrieb:Das ganze wird sogar noch weiter gehen. Es wird der Zeitpunkt kommen, da brauchen die Spiele nicht mal mehr herunter geladen werden. Die Spiele laufen dann auf Servern und werden nur noch als Stream auf den heimischen Rechnern gespielt.
Der User hat dann keine Downloadzeiten mehr und braucht sich um die Systemanforderungen kein Gedanken machen. Und die Entwickler brauchen ihre Software nicht mehr auf tausenden PC Konfigurationen lauffähig bekommen. Raubkopien sind dann auch kein Thema mehr.
Erste Entwicklungen in die Richtung gibt es bereits. http://www.heise.de/newsticker/GDC0...ele-per-Funk-oder-als-Stream--/meldung/135066
Ist es eben nicht. Tatsache ist, dass Software einfach nicht mit anderen Produkten vergeleichbar ist. Es gibt keinen Verschleiß, das Spiel verliert nach Nutzung nicht automatisch an Wert. Und wenn das ganze dann auch noch komplett digital abläuft, dann gibt es einfach überhaupt keinen Unterschied mehr zwischen einem neu gekauften und einem Second-Hand-Spiel. Man hat es im Account, klickt es an, es wird runtergeladen und man spielt.crackajack am 31.07.2009 10:47 schrieb:Jupp, es wäre so einfach.
1. Wieso kann das nicht sein?die darüber beziehbaren titel nicht weit billiger werden (verglichen mit dem retailhandel).
momentan zahlt man auf steam und co. (normalerweise) für weniger (weniger rechte am spiel, keine verpackung, kein datenträger [darüberhinaus spart der publisher die einzelhandelsmarge komplett ein]) das gleiche.
und das kann nicht sein.
HLP-Andy am 31.07.2009 11:10 schrieb:Ist es eben nicht. Tatsache ist, dass Software einfach nicht mit anderen Produkten vergeleichbar ist. Es gibt keinen Verschleiß, das Spiel verliert nach Nutzung nicht automatisch an Wert. Und wenn das ganze dann auch noch komplett digital abläuft, dann gibt es einfach überhaupt keinen Unterschied mehr zwischen einem neu gekauften und einem Second-Hand-Spiel. Man hat es im Account, klickt es an, es wird runtergeladen und man spielt.crackajack am 31.07.2009 10:47 schrieb:Jupp, es wäre so einfach.
Natürlich würde sich das negativ auf die Verkäufe auswirken, warum soll ich für ein Spiel 30 Euro ausgeben, wenn ich für 10 Euro exakt das selbe kriege, ohne auch nur ein Promille-Abwertung? Ohne dass ich sonst irgendwas machen muss? Keinen Versand bezahlen muss, nichts. Gerade Singleplayer-Spiele würden dann ständig weiterverkauft werden, einer kaufts und zehn Leute spielen es hintereinander. Und genau aus diesem Grund wird es auch niemals kommen.Bis auf den letzten Satz trifft alles auch auf Software auf Datenträgern zu. Wenn man nur ein bisschen auf seine DVDs aufpasst, dann halten die sich lange. Und bei Handbuch und Verpackung sind wir beide uns ja einig, dass das eigentlichen Wert hat.
mit welcher rechtfertigung?aeghistos am 31.07.2009 19:24 schrieb:Eine Transaktionsgebühr habe ich ja vorgeschlagen, meiner Meinung nach ein Mittel das die allzu häufige Weitergabe eines Spiels durchaus verhindern kann.
Weil für Valve zusätzliche Kosten anfallen durch den Download? Oder werden die Daten alle auf DVD gebrannt, zum Käufer geschickt und der kopiert sie auf die Festplatte, so dass für den Distributor keine weiteren Kosten entstehen? Aber es wird ohnehin weder mit noch ohne Transaktionsgebühr kommen, im Gegenteil, die Publisher von Konsolenspielen blicken neidisch auf Steam und fragen sich, wie sie das auch bei den Konsolen umsetzen können, denn der Used-Market macht ihnen dort zunehmend zu schaffen. Trotz ständig größerer Hardware-Basis stagnieren oder sinken die Spiele-Verkäufe bei Xbox 360, Wii und Playstation 3 zur Zeit.HanFred am 01.08.2009 11:20 schrieb:mit welcher rechtfertigung?aeghistos am 31.07.2009 19:24 schrieb:Eine Transaktionsgebühr habe ich ja vorgeschlagen, meiner Meinung nach ein Mittel das die allzu häufige Weitergabe eines Spiels durchaus verhindern kann.
Bandbreite ist nicht kostenlos, die Schaffung und Instandhaltung eines sicheren Systems für die Übertragung bringt Kosten mit sich und es entstehen Kosten, weil sich der Support um zusätzliche Probleme kümmern muss. Das sind für mich die drei offensichtlichsten Punkte.HanFred am 01.08.2009 11:20 schrieb:mit welcher rechtfertigung?aeghistos am 31.07.2009 19:24 schrieb:Eine Transaktionsgebühr habe ich ja vorgeschlagen, meiner Meinung nach ein Mittel das die allzu häufige Weitergabe eines Spiels durchaus verhindern kann.
ich hattze die frage eher darauf bezogen, mit welcher rechtfertigung gegen den gebrauchtmarkt vorgegangen wird. denn dafür gibt's keine plausible rechtfertigung ausser der raffgier.HLP-Andy am 01.08.2009 12:22 schrieb:denn der Used-Market macht ihnen dort zunehmend zu schaffen.
Nochmal: Weil es so etwas wie gebrauchte Spiele gar nicht gibt, schon gar nicht bei der Digitalen Distribution. Bei Hardcopies kann es wenigstens sein, dass die DVD etwas zerkratzt ist, dass die Hülle verschmiert, das Handbuch etwas zerknittert ist, dass man einfach etwas frisches, neues haben möchte und nicht etwas, was schon eine Weile von jemanden benutzt wurde.HanFred am 01.08.2009 12:51 schrieb:ich hattze die frage eher darauf bezogen, mit welcher rechtfertigung gegen den gebrauchtmarkt vorgegangen wird. denn dafür gibt's keine plausible rechtfertigung ausser der raffgier.
1. Etwas erfolgreiches kann durchaus noch Kundenfreundlicher werden.HLP-Andy am 01.08.2009 13:01 schrieb:Du siehst doch wie erfolgreich Steam ist, auch wenn der Weiterverkauf nicht möglich ist. Wieso soll sich das jetzt plötzlich ändern?
HLP-Andy am 01.08.2009 13:01 schrieb:Das alles gibt es bei beispielsweise Steam nicht. Ein gebrauchtes Spiel wäre zu 100 Prozent gleichwertig mit einem gerade neu gekauften. Man erhält die selben Serviceleistungen von Valve, gratis Download so oft man möchte, usw. Das heißt man zahlt nicht nur nichts für das Spiel an den Ersteller, nein, man kostet ihm auch noch zusätzliches Geld. Und aus diesem Grund wird es nicht passieren.
Du siehst doch wie erfolgreich Steam ist, auch wenn der Weiterverkauf nicht möglich ist. Wieso soll sich das jetzt plötzlich ändern?
Und versetz dich doch mal in die Lage der Entwickler. Du programmierst ein Spiel, verkaufst es an eine Person und dann wird es noch zehn mal weiter verkauft. Zehn Leute spielen dein Spiel aber du kriegst nur einmal Geld dafür. Du bietest zehn Leuten eine gute Unterhaltung, wirst dafür aber von neun Leuten nicht bezahlt. Was hat das mit Raffgier zu tun?
HLP-Andy am 01.08.2009 13:01 schrieb:Und versetz dich doch mal in die Lage der Entwickler. Du programmierst ein Spiel, verkaufst es an eine Person und dann wird es noch zehn mal weiter verkauft. Zehn Leute spielen dein Spiel aber du kriegst nur einmal Geld dafür. Du bietest zehn Leuten eine gute Unterhaltung, wirst dafür aber von neun Leuten nicht bezahlt. Was hat das mit Raffgier zu tun?
Nein. Diese Leistung bietet Steam Spieler A an, mit der Auflage, die Leistung nicht weiterzuverkaufen.aeghistos am 01.08.2009 13:55 schrieb:Diese Leistungen bietet Steam zu jeder verkauften Lizenz an, ob diese nun bei Spieler A oder Spieler B liegt.
Neue Konzepte sind schön und gut, aber zum Verkauf von Spielen gehören immer zwei. Nebem dem Käufer nämlich auch der Verkäufer. Und wieso sollten die Publisher ihre Spiele dort verkaufen, wo sie weniger Gewinn machen? Da bleiben sie doch lieber dort, wo der Gewinn höher ist. Und wenn dort keine (oder zumindest keine namhaften) Spiele angeboten werden, dann bleibt es ein Nischenprojekt, da kann das Konzept noch so toll sein.Steam hat einen ziemlich geringen Marktanteil. Die Frage ist wie gross dieser Anteil mit all den Einschränkungen werden kann. Im Moment funktioniert es noch aber irgendwann wird man grössere Kundenkreise ansprechen wollen, dazu muss das Angebot attraktiver werden. Wenn die Umsätze zu stagnieren beginnen, wird eine Situation geschaffen in der neuen Anbietern mit besseren Konzepten der Markteintritt ermöglicht wird. Die jetzigen Anbieter sollten auf der Hut sein und ihre Angebote ständig verbessern. In der Welt der online Distribution können sich die Marktkräfte in relativ kurzer Zeit völlig auf den Kopf stellen.
Du würdest es anders sehen, wenn du selbst das Spiel entwickelt hättest.Die Argumentation, weshalb Klingeltöne teurer sind als Musikstücke, ist, dass es sich dabei um eine Art öffentlicher Aufführung handelt, für die mehr Lizenzgebühren anfallen. Deine Ausführung finde ich nicht ganz so lächerlich - aber fast.
Also wenn ich die Wahl hab zwischen zehn Leuten die ein Produkt von mir kaufen oder einer Person, die ein Spiel von mir kauft und möglicherweise irgendwann mal einen Nachfolger kauft, dann würde ich mich für Möglichkeit Nummer Eins entscheiden.Shadow_Man am 01.08.2009 13:56 schrieb:Wenn eine Person ein Spiel allerdings weiterverkauft, bekommt sie Geld herein, welches sie in die Nachfolgeprodukte stecken kann. Aus der Sicht muss man es ja auch mal sehen.
Wieso wäre das besser? Nenn mir einen einzigen Vorteil den der Hersteller dadurch hätte. Ich sehe keinen Unterschied, in beiden Fällen kriegt er keinen Cent. (Außer bei den Raubkopien kümmern sich die Leute wenigstens noch selbst um die Bandbreite, beim Weiterverkauf über Steam müsste Valve sie bezahlen. So gesehen wäre es sogar noch ein Nachteil gegenüber Raubkopien.)Außerdem: Es ist doch besser, wenn Leuten die nicht so viel Geld haben, die Möglichkeit gegeben wird sich Spiele billig gebraucht zu kaufen, als wenn sie diese Möglichkeit nicht hätten und dann lieber zur Raubkopie greifen würden.
