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News - Steam: Digitaler Vertrieb trotzt der Krise: Steam mit 97% Wachstum

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McDrake am 01.08.2009 14:22 schrieb:
Darum war ich der Meinung, dass Steam zu so einem Model durchringen könnte. Eine Art Vorreiterrolle, die sie ja eh schon haben.
Das Argument, dass es eben so besser für sie ist, ist ja logisch.
Besser für den Kunden ists nicht.
Selbst wenn Valve das möchte, müsste dem jeder Publisher auch noch zustimmen. Und wieso sollten EA, Activision, Ubisoft & Co das wollen?
 
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HLP-Andy am 01.08.2009 14:44 schrieb:
Das Argument, dass es eben so besser für sie ist, ist ja logisch.
Besser für den Kunden ists nicht.
Selbst wenn Valve das möchte, müsste dem jeder Publisher auch noch zustimmen. Und wieso sollten EA, Activision, Ubisoft & Co das wollen?
Die grossen Musiklabels haben sich ja solange gegen einen vernünftigen online Vertrieb gewehrt, bis sie sich in einer Situation befanden, in der sie Apple den Markteintritt ermöglichten. Fünf Jahre später war Apple der grösste Musikhändler in den USA. Apples wachsende Marktmacht freut die Labels überhaupt nicht, Apple soll kein allzu angenehmer Verhandlungspartner sein.
Die grossen Publisher haben selbst das grösste Interesse daran, die Kunden zufrieden zu stellen. Damit sie sich nicht plötzlich in einer Situation vorfinden, in der andere plötzlich andere den Ton angeben.
HLP-Andy am 01.08.2009 14:15 schrieb:
Und wieso sollten die Publisher ihre Spiele dort verkaufen, wo sie weniger Gewinn machen?
Du glaubst, dass so Gewinn gemacht wird, das ist genau das was ich in Frage stelle. Es wird zwar pro Spieler weniger Umsatz erzielt, dafür kann man eine grössere Anzahl von Kunden ansprechen.
 
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aeghistos am 01.08.2009 16:02 schrieb:
Du glaubst, dass so Gewinn gemacht wird, das ist genau das was ich in Frage stelle. Es wird zwar pro Spieler weniger Umsatz erzielt, dafür kann man eine grössere Anzahl von Kunden ansprechen.
Kunden, die sich gegenseitig Spiele verkaufen...
 
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Also wenn ich bei Steam die Möglichkeit hätte die gleichen Daten entweder für 50 Euro von Steam zu kaufen oder für 20 Euro von einem anderen User, dann würde ich doch den Teufel tun und mir die "Neuware" kaufen. ;-)
Da schneidet man sich doch ins eigene Fleisch ... wirtschaftlich. Würde sozusagen seine eigene Plattform untergraben.

Ich finde es auch scheiße, dass es KEINE Möglichkeit gibt die Spiele weiterzuverkaufen. Aber dass das nicht so einfach über Steam umsetzbar ist, sollte doch klar sein.
Ich habe auch schon 2-3 Spiele via Steam gekauft, die ich nur 5 Minuten gespielt habe und GERNE weiterverkaufen würde.

Aber sollte das dann irgendwann dazu führen, dass die Leute sich sagen "ach, ich warte noch ein paar Wochen mit dem Kauf, dann gibt es das hier bestimmt auch 'gebraucht'!"? Das kann es wohl kaum sein, was Steam braucht/will.

Ich meine: Mit welchem Gefühl, würde man ein Spiel bei Steam für 50 Euro kaufen, wenn man sich nicht sicher sein kann, dass es EXAKT die gleichen Daten/Leistung morgen für 30 Euro weniger gibt? Macht das dann noch wer?
 
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Mothman am 01.08.2009 16:55 schrieb:
Also wenn ich bei Steam die Möglichkeit hätte die gleichen Daten entweder für 50 Euro von Steam zu kaufen oder für 20 Euro von einem anderen User, dann würde ich doch den Teufel tun und mir die "Neuware" kaufen. ;-)
Zeitlich beschränken wäre doch kein Problem?
Dann sperrt man Weiterverkauf eben 2-3 Monate und erst dann kann der Markt mit etwas günstigeren "gebrauchten" Titeln überschwemmt werden. Dann ist der Neupreis ja eh schon oft niedriger und zusammen mit einer Transaktionsgebühr ist es dann kaum billiger, aber es schmiert immer noch den Geldfluss der Kunden.


Aber an sich wäre es imo sowieso viel sinnvoller wenn Valve selber als Vermieter antreten würde. Spiel kaufen und nach Beendigung weiterverkaufen ist ja sowas wie Miete. Das macht bei physischen Medien ja noch Sinn, bei digitalen aber eig. kaum.
Das könnte Valve doch selber erledigen. Quasi genauso wie die Video on Demand Dienste. Man bezahlt sagen wir 30€ für 1 Woche Freischaltung mit optionalem Komplettkauf zum fehlenden Differenzpreis, falls man es sich dann anders überlegt. Bei längeren Rollenspielen würde man dann wohl min. eine Zeitverlängerung (10€?) nachkaufen müssen, oft hinterher alles, meist von Haus aus eben schon Vollpreis. Dann würden endlich auch die zu kurzen Spiele benachteiligt werden.
Natürlich gefällt das Shooterherstellern auf den ersten Blick nicht, aber die Leute sind ja eher nicht bereit für unter 10 Stunden 40-50€ hinzulegen. Denen würde es imo sogar helfen mehr Leuten für dann einzeln weniger insgesamt mehr Geld ihr Spiel zu vermieten. Ich glaube Fear2 ging es ja nicht so dufte als es auf Steam gebunden wurde und man eben kaufen musste oder verzichten. Und? Der Neupreis krachte auf 20€ runter, weil den Leuten das Spiel nicht Vollpreis wert war. Wären da nicht ein niedriger Mietpreis von 30€ besser gewesen?
 
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HLP-Andy am 01.08.2009 13:01 schrieb:
Und versetz dich doch mal in die Lage der Entwickler. Du programmierst ein Spiel, verkaufst es an eine Person und dann wird es noch zehn mal weiter verkauft. Zehn Leute spielen dein Spiel aber du kriegst nur einmal Geld dafür. Du bietest zehn Leuten eine gute Unterhaltung, wirst dafür aber von neun Leuten nicht bezahlt. Was hat das mit Raffgier zu tun?
da das auf andere produkte ebenso zutrifft, wüsste ich nicht, warum für software eine ausnahme gemacht werden sollte.
deine zahlen halte ich für übertrieben. spiele werden sicherlich nicht durchschnittlich zehn mal weiterverkauft.
 
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HLP-Andy am 31.07.2009 11:10 schrieb:
1. Wieso kann das nicht sein?
2. Steam kostet nichts?


1.das kann, ganz simpel, deswegen nicht sein, weil ich für weniger (vor allem rechtlich, aber auch materiell) - das gleiche oder gar mehr bezahlen "soll".
was ist daran so schwer zu verstehen? :-o

ich verurteile steam deswegen ja nicht - wem das egal ist, der kann das gerne tun.

2. die steam-infrastruktur kostet natürlich, das stimmt. nur wiegt das alleine wohl kaum die genannten einsparungen auf.
 
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crackajack am 03.08.2009 09:52 schrieb:
Zeitlich beschränken wäre doch kein Problem?
Dann sperrt man Weiterverkauf eben 2-3 Monate und erst dann kann der Markt mit etwas günstigeren "gebrauchten" Titeln überschwemmt werden. Dann ist der Neupreis ja eh schon oft niedriger und zusammen mit einer Transaktionsgebühr ist es dann kaum billiger, aber es schmiert immer noch den Geldfluss der Kunden.
Alles sinnvolle Vorschläge, aber wenn man es so umsetzt, dass es auch für den Betreiber und die Hersteller interessant ist, also alles was du genannt hast, Transaktionsgebühr, zeitliche Verzögerung, usw. dann werden sich wieder genug finden die sich aufregen, wieso das nicht ohne Gebühren und ohne Beschränkungen funktioniert.


Aber an sich wäre es imo sowieso viel sinnvoller wenn Valve selber als Vermieter antreten würde. Spiel kaufen und nach Beendigung weiterverkaufen ist ja sowas wie Miete. Das macht bei physischen Medien ja noch Sinn, bei digitalen aber eig. kaum.
Das könnte Valve doch selber erledigen. Quasi genauso wie die Video on Demand Dienste. Man bezahlt sagen wir 30€ für 1 Woche Freischaltung mit optionalem Komplettkauf zum fehlenden Differenzpreis, falls man es sich dann anders überlegt. Bei längeren Rollenspielen würde man dann wohl min. eine Zeitverlängerung (10€?) nachkaufen müssen, oft hinterher alles, meist von Haus aus eben schon Vollpreis.
So etwas ähnliches war ja ganz zu Beginn von Steam mal in Planung, man zahlt einen gewissen Betrag im Monat und kann dann Spiel XY für einen Monat lang spielen. Soll ich dir mitteilen wie die Community und Presse darauf reagiert hat oder kannst du es dir in etwa selbst ausmalen?


Dann würden endlich auch die zu kurzen Spiele benachteiligt werden.
Wieso willst du kurze Spiele benachteiligen? Das sagt ja nichts über die Qualität des Spiels aus. Ich hab lieber acht Stunden tolle Unterhaltung als ein Spiel dass sich ständig wiederholt und sich endlos in die Länge zieht, nur damit es 20 Stunden dauert.


Natürlich gefällt das Shooterherstellern auf den ersten Blick nicht, aber die Leute sind ja eher nicht bereit für unter 10 Stunden 40-50€ hinzulegen. Denen würde es imo sogar helfen mehr Leuten für dann einzeln weniger insgesamt mehr Geld ihr Spiel zu vermieten. Ich glaube Fear2 ging es ja nicht so dufte als es auf Steam gebunden wurde und man eben kaufen musste oder verzichten.
Was hat das mit Steam zu tun? Empire: Total War kam zur gleichen Zeit raus, war ebenfalls an Steam gebunden und verkaufte sich fantastisch.


Und? Der Neupreis krachte auf 20€ runter, weil den Leuten das Spiel nicht Vollpreis wert war. Wären da nicht ein niedriger Mietpreis von 30€ besser gewesen?
Du gehst davon aus, dass derartige Konzepte auch im breiten Ausmaß von den Käufern akzeptiert werden würden. Glaubst du das wirklich, wenn du dir die Diskussionen so durchliest? Derartige Angebote würden vielleicht 0,1 oder 0,2% der Spieler nutzen...
 
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Bonkic am 03.08.2009 11:00 schrieb:
das kann, ganz simpel, deswegen nicht sein, weil ich für weniger (vor allem rechtlich, aber auch materiell) - das gleiche oder gar mehr bezahlen "soll".
was ist daran so schwer zu verstehen? :-o

ich verurteile steam deswegen ja nicht - wem das egal ist, der kann das gerne tun.
Ich spreche von den Kosten für die Verkäufer. Es gibt einfach viele die glauben, dass Spiele online viel billiger sein müssten. Aber siehe mein Beispiel, die Einsparungen sind minimal, die großen Budgetposten bleiben alle erhalten, zumindest wenn Publisher ihre Spiele über Steam verkaufen. Der Online-Preis könnte, wie gesagt, um die Kosten der physischen Ware (Verpackung, DVD, etc.) kleiner sein, aber das sind eben nur 2-3 Euro. (Und das auch nur, wenn man die Kosten für die Bandbreite komplett ignoriert.)

Es gibt hier also kaum Spielraum, wie man ein Spiel online viel billiger machen könnte.
 
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HLP-Andy am 03.08.2009 11:01 schrieb:
Soll ich dir mitteilen wie die Community und Presse darauf reagiert hat oder kannst du es dir in etwa selbst ausmalen?
"Steam ist doof!"?
kA, hab ich damals nicht verfolgt.
Ich glaube wenn man es heute ordentlich als Alternative vorstellt dann gewinnt man ein paar der jetzigen Nörgler. Nicht alle würden bekehrt werden aber es würden halt wieder weniger werden.

Ich hab lieber acht Stunden tolle Unterhaltung als ein Spiel dass sich ständig wiederholt und sich endlos in die Länge zieht, nur damit es 20 Stunden dauert.
10 Stunden Max Payne, obgleich es mein Lieblingsspiel ist, sind mir dennoch keine 50€ wert. Ich habe lieber 20 Stunden guter Unterhaltung. ;-)

Was hat das mit Steam zu tun?
Steam als Mietplatform würde es schön zeigen was die Leute für Vollpreis kaufen würden und was ihnen weniger Geld wert ist- eben Miete. Kurze Spiele würde ich mal annehmen werden öfter weiterverkauft, weil nicht alle Vollpreis hinlegen wollen und das dann einfach im Account belassen oder im Regal verstauben lassen.
Empire: Total War kam zur gleichen Zeit raus, war ebenfalls an Steam gebunden und verkaufte sich fantastisch.
Spielt man ja auch kaum in 6 Stunden durch und will es dann weiterverkaufen?
Ich behaupte halt einfach das FEAR 2 ohne Steam etwas besser gelaufen wäre, weil ein dann möglicher Weiterverkauf die Sache interessanter gemacht hätte. So haben dann halt doch einige einfach verzichtet.

Du gehst davon aus, dass derartige Konzepte auch im breiten Ausmaß von den Käufern akzeptiert werden würden. Glaubst du das wirklich, wenn du dir die Diskussionen so durchliest? Derartige Angebote würden vielleicht 0,1 oder 0,2% der Spieler nutzen...
Oder 10-20%, oder noch mehr. Wer weiß....
Vielleicht läuft Konsole ja auch darum gut, weil man dort für gebrauchte Spiele immer noch einen anständigen Preis erhält. Ein vom Händler selber organisierter Markt könnte vielleicht dem PC als Plattform insgesamt einen Schub verpassen.
Wer weiß...
 
AW: News - Digitaler Vertrieb trotzt der Krise: Steam mit 97% Wachstum

Das einzige was nervt ist doch, dass es inzwischen mehrere Programme gibt neben Steam.

Am besten wäre ein Programm wie Steam aber mit dem unterschied das man die spiele dort digital kaufen kann wo man will und sie dann auf seinem account einbettet.
Was soll ich denn mit mehrern dieser Plattformen aber eine alleine geht auch nicht, da diese Plattform sonst den Preis bestimmen würde.

Am besten wäre also Steam gibt händlern gegen kleine Gebür die chance auf Steam ihr Angebot zu machen.

Naja dieser ganze hick hack mit Steam und anderen Plattformen dazu die ätzenden anmeldungen, regestrieungen und dann noch Kopierschutz kein wunder das immer mehr Spieler zur konsole greifen.

PS. Bald kommt Battle.net2 und somit noch eine Plattform jukuhu
 
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