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News - Spielsucht: Eltern vernachlässigen Kinder für Online-Rollenspiel

AW: News - Spielsucht: Eltern vernachlässigen Kinder für Online-Rollenspiel

Spassbremse am 16.07.2007 00:00 schrieb:
[...] In dem Fall müssen sich andere (= der Staat) darum kümmern, dass es a) dem Kind gut geht und b) der Mutter geholfen wird
Natürlich. Aber dennoch kann sowas nicht "präventiv" ( :$ ) erfolgen, sondern kann nur reaktiv kommen. Du erinnerst dich an VIKI aus "I, Robot"? Sowas ähnliches schlägst du hier auch vor: die Menschen "zu ihrem Glück zwingen".

Spassbremse am 16.07.2007 00:00 schrieb:
@Ra-Tiel: die Kosten für solche Kurse dürften im Promillebereich liegen, DAS ist kein Argument... ;-)
Du meinst, genauso wie Fitnesskurse auch im "Promillebereich" liegen sollten für die "schweren Fälle" ( :B ) und eigentlich auch von der Krankenkasse getragen werden sollten? Das erzähl mal der KKH... :rolleyes:

Ich denke du bist da etwas arg optimistisch. Die Gebühren für die Kurse, samt Betreuung, und inklusive der Beobachter, Gutachter, und Psychologen wird sich der Staat garantiert über "Teilnahmegebühren" wieder reinholen. Da kannst du doch Gift drauf nehmen. :B
 
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Ich habe zwar nicht alle Beiträge durchgelesen. Aber wie die Überschrift bereits sagt, handelt es sich um eine Sucht und deswegen kann man meiner Meinung nach nicht den Eltern die Schuld daran geben. Aber andererseits frage ich mich schon woher die Eltern von 2 Kindern die Zeit hernehmen um überhaupt so spielesüchtig zu werden. Eine Spielesucht ist ja nicht unbedingt ein Verhalten das von Heute auf Morgen entsteht, sondern sich langsam immer weiter verstärkt. Außer sie waren bereits vor ihren Kindern spielesüchtig. Naja, mir eigentlich egal was in anderen Familien abgeht :ugly:
 
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El_Cativo am 16.07.2007 00:13 schrieb:
Nur wo fängt das auffällige Verhalten an ?

Tja, das ist dann Definitionssache. Ich würde sagen, wenn mehrere unabhängige Experten zu dem Schluss kommen, nach eingehender Betrachtung, dass werdende Eltern durch ihre gesamten Lebensumstände nicht oder nur sehr schwer in der Lage sein werden, für ihren Nachwuchs zu sorgen.

Kriterien, wie z.B.:

-Lebenswandel (geregelt oder chaotisch?)
-Sauberkeit der Wohnung (total verdreckt? Messie?)
-Beruf (normaler Beruf, arbeitslos oder sogar kriminell?)

usw.

Gruss,
Bremse
 
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Spassbremse am 16.07.2007 00:18 schrieb:
[...] Kriterien, wie z.B.:

-Lebenswandel (geregelt oder chaotisch?)
-Sauberkeit der Wohnung (total verdreckt? Messie?)
-Beruf (normaler Beruf, arbeitslos oder sogar kriminell?)

usw.
Vor ein paar Minuten war die Einschätzung doch nur auf der Interaktion Eltern - Psychologen innerhalb der Kurse begrenzt, und jetzt wird schon deren ganzes Leben durchleuchtet? Interessant. ;) :B
 
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Spassbremse am 16.07.2007 00:18 schrieb:
-Beruf (normaler Beruf, arbeitslos ?)
und welches von den beiden ist besser? :-] da kann man sich nämlich auch sehr uneinig sein. viele kinder sind verwahrlost, gerade WEIL die alleinerziehende mutter den ganzen arbeiten muss und keine zeit für das kind hat... und die kinder von "karriergeilen" bürohengsten mit 50std-woche und mehr für beide elterntele tun mir ehrlich gesagt eher leid als die des lagerarbeiters der sich mit gelegenheitjobs überm wasser hält...
 
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Herbboy am 16.07.2007 00:27 schrieb:
Spassbremse am 16.07.2007 00:18 schrieb:
-Beruf (normaler Beruf, arbeitslos ?)
und welches von den beiden ist besser? :-] da kann man sich nämlich auch sehr uneinig sein. viele kinder sind verwahrlost, gerade WEIL die alleinerziehende mutter den ganzen arbeiten muss und keine zeit für das kind hat... und die kinder von "karriergeilen" bürohengsten mit 50std-woche und mehr für beide elterntele tun mir ehrlich gesagt eher leid als die des lagerarbeiters der sich mit gelegenheitjobs überm wasser hält...

Da hast Du natürlich recht. Und ich möchte, ehrlich gesagt, auch nicht derjenige sein, der solche Kriterien festlegt. Es gibt garantiert Experten, die von dem Thema mehr verstehen als ich.
;-)

Gruss,
bremse
 
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-Lebenswandel (geregelt oder chaotisch?)
Was heiß chaotisch ? Und wie wollen die meinen Lebensstil beurteilen ? Weil ich ein Partygänger bin bin ich dann nicht geeignet, obwohl noch niemand gesehen hat, ob ich meinen Lebenswandel dem Kind anpasse, sobald es soweit ist ?
-Sauberkeit der Wohnung (total verdreckt? Messie?)
Darf ich das dann so verstehen, dass nachdem ich meine Freundin/Frau und ich beim Arzt waren und die Schwangerschaft festgestellt wurde, wenig später bei mir jemand an die Haustür klopft und, überspitzt formuliert, meine Wohnung auseinadnernimmt ? Was ist wenn sie hypthetisch gesprochen bei mir ein Päckle Gras finden würden ? Und jetzt sag ja nicht, dass jemand der ab und zu einmal kifft automatisch nicht dazu geeignet ist, Kinder groß zu ziehen
-Beruf (normaler Beruf, arbeitslos oder sogar kriminell?)
Heißt das dann in letzter Konsequenz, dass jemand aufgrund seiner Arbeitslosigkeit schonmal auf der Liste der potentiellen "Kandidaten" steht ? Hmm....
 
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El_Cativo am 16.07.2007 00:45 schrieb:
Was ist wenn sie hypthetisch gesprochen bei mir ein Päckle Gras finden würden ? Und jetzt sag ja nicht, dass jemand der ab und zu einmal kifft automatisch nicht dazu geeignet ist, Kinder groß zu ziehen

*pfeif* *hüstel*

Als totaler Abstinenzler, der nicht raucht und sogar Alkohol weitestgehend meidet, habe ich natürlich gegenüber Drogen eine Nulltoleranzschwelle, wobei ich keine Wut gegenüber den Konsumenten habe, sondern gegenüber Produzenten und Disponenten (siehe meine Bekannte weiter oben).

Für mich wäre aktives Kiffen schon ein Grund, jemand als ungeeignet einzustufen. Mir ist klar, dass ich mich mit dieser Haltung nicht beliebt mache, aber ich stehe dazu.

Gruss,
Bremse

EDIT: ich bin grundsätzlich sehr liberal, und bin der Meinung, jeder erwachsene Mensch muss selbst für sich entscheiden, wie er sein Leben führen möchte. Dazu gehört auch die freie Entscheidung, Drogen zu konsumieren. Jedoch sollte man dann auch so konsequent sein, und akzeptieren, dass man für ein Kind nicht mehr unbedingt in Frage kommt...

EDIT2: Die Aufnahmekriterien für Adoptionen sind z.B. brutalst. Man muss jung sein, erfolgreich, muss eine blütenweiße Weste haben - da finde ich es nur fair gegenüber "normalen" Kindern, wenn diese zumindest ein paar Schutzmechanismen schon VOR der Geburt in Anspruch nehmen dürfen...
 
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Für mich wäre aktives Kiffen schon ein Grund, jemand als ungeeignet einzustufen. Mir ist klar, dass ich mich mit dieser Haltung nicht beliebt mache, aber ich stehe dazu.
Und da ist schon der Punkt, wo es definitionsprobleme gibt. denn für mich wäre das ein unfassbarer Eingriff des Staates, jemanden das Kind wegzunehmen, weil er vielleicht hin und wieder mal einen kifft (Achtung: Ich rede jetzt nicht von Leuten die jeden Tag von früh bis spät mit nem riesen Grinsen in der Fresse auffem Sofa sitzen und sich nicht rühren weil sie dauerstoned sind)
Der nächste sagt dann vielleicht: "Hey sie trinken jeden Abend Wein, sie sind nicht geeignet" und so gehts dann weiter....
Es ist im Übrigen auch ein nicht zu verachtender Eingriff in das Kindesrecht, dem die leiblichen Eltern sozusagen geraubt werden, nur weil diese vielleicht ab und zu einen Joint rauchen
Ich weiß das du das Kindeswohl als ziel hast, aber betrachte es mal von der Seite....
 
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El_Cativo am 16.07.2007 01:05 schrieb:
Ich weiß das du das Kindeswohl als ziel hast, aber betrachte es mal von der Seite....

Ja, Du hast schon recht, eventuell würde man mit *zu* scharfen Maßnahmen weit über das Ziel hinausschießen. Ich bin auch kein Pädagoge, daher bin ich wirklich kein Experte auf diesem Gebiet.

Dennoch denke ich, dass es besser ist, Kinder vor Schaden zu schützen, als erst zu reagieren, wenn die Katastrophe schon angerichtet ist.

Vielleicht stimmst Du mir ja dahingehend zu, dass zumindest verpflichtende Schulungen für werdende Eltern sinnvoll sind; über etwaige Sanktionen sollen sich andere Leute den Kopf zerbrechen... :-)

Gruss,
Bremse
 
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Spassbremse am 16.07.2007 00:51 schrieb:
EDIT: ich bin grundsätzlich sehr liberal, und bin der Meinung, jeder erwachsene Mensch muss selbst für sich entscheiden, wie er sein Leben führen möchte. Dazu gehört auch die freie Entscheidung, Drogen zu konsumieren. Jedoch sollte man dann auch so konsequent sein, und akzeptieren, dass man für ein Kind nicht mehr unbedingt in Frage kommt...

Ein Wiederspruch in sich. ;-)

Einerseits bezeichnest du dich als liberal, andererseits versuchst du deine Moralvorstellungen für alle anderen als Grundlage für deren Kindererziehung durchzubringen.

Die Punkte die du weiter oben angesprochen hast, lesen sich zwar sehr löblich, dennoch sind sie kein Garant und keine Voraussetzung, für eine vernünftige Erziehung. Bestenfalls ein Indikator (aber kein besonders guter). Der Spruch im Zweifel für den Angeklagten passt hier ganz gut. Und der führt deine Idee ad absurdum, denn Zweifel sind aufgrund der geringen Aussagekraft deiner Kriterien in jedem Fall berechtigt.

Außerdem hast du grade wieder ein Beispiel gebracht, was mir aufstößt. Thema Adoption und strenge Voraussetzungen. Es ist ungünstig mit einem Punkt dessen Sinn oder Unsinn man seinerseits erstmal ausdiskutieren müsste, eine neue Idee zu begründen. Man driftet so schnell ins Haltlose ab. ;-)
 
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N-o-x am 16.07.2007 01:14 schrieb:
Ein Wiederspruch in sich. ;-)

Einerseits bezeichnest du dich als liberal, andererseits versuchst du deine Moralvorstellungen für alle anderen als Grundlage für deren Kindererziehung durchzubringen.

Widerspruch. ;-)

Natürlich versuche ich, anhand meiner Moralvorstellung zu argumentieren. Das ist ja Sinn und Zweck einer Argumentation. Es würde wenig Sinn machen, eine Position zu vertreten, mit der ich nicht konform bin.

Die Punkte die du weiter oben angesprochen hast, lesen sich zwar sehr löblich, dennoch sind sie kein Garant und keine Voraussetzung, für eine vernünftige Erziehung. Bestenfalls ein Indikator (aber kein besonders guter). Der Spruch im Zweifel für den Angeklagten passt hier ganz gut. Und der führt deine Idee ad absurdum, denn Zweifel sind aufgrund der geringen Aussagekraft deiner Kriterien in jedem Fall berechtigt.

Vielen Dank, dass Du meine Aussagen als "löblich" befindest.
Ich behaupte nicht, dass sie ein "Garant" für eine vernünftige Erziehung sind. Sie sind aber zumindest ein zusätzlicher Schutzfaktor für den Schutz von Kindern, oder siehst Du das anders. Prävention, nicht Reaktion.

Außerdem hast du grade wieder ein Beispiel gebracht, was mir aufstößt. Thema Adoption und strenge Voraussetzungen. Es ist ungünstig mit einem Punkt dessen Sinn oder Unsinn man seinerseits erstmal ausdiskutieren müsste, eine neue Idee zu begründen. Man driftet so schnell ins Haltlose ab. ;-)

Ich habe das Thema "Adoption" nur angeschnitten, um zu verdeutlichen, wie schwierig die Voraussetzungen sind, ein Kind zu adoptieren, im Gegensatz zur "Eigenproduktion". Ich finde, dass beide Themen durchaus gemeinsame Schnittpunkte an; einen völligen "Äpfel-Birnen-Vergleich" kannst Du mir ja wohl schlecht unterstellen...
:rolleyes:

Gruss,
Bremse
 
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woah, wenn man sich mal durchliest wie extrem die Tochter fertig war, dann ist das nicht mal mehr lustig >.< solche spaten gehören doch... naja, das könnt ihr euch denken was ich meine :-S

@spassbremse: eigentlich echt ne gute Idee sowas >.<
 
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Vielleicht stimmst Du mir ja dahingehend zu, dass zumindest verpflichtende Schulungen für werdende Eltern sinnvoll sind; über etwaige Sanktionen sollen sich andere Leute den Kopf zerbrechen... :-)
Mal abgesehen davon, dass es absolut erstrebenswert ist, wenn werdende Eltern sich auf das Kind, evtl auch in form eines Kurses, vorbereiten und sich ein biserl fit machen in Sachen Umgang etc sehe ich es dennoch als problematisch an wenn diese vom Staat zwangsverordnet werden. Aber das ist sicherlich etwas worüber man nachdenken könnte, aber eventuelle Sanktionen dürfen imo nicht allein auf diesen Kursen beruhen.
 
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El_Cativo am 16.07.2007 02:36 schrieb:
Vielleicht stimmst Du mir ja dahingehend zu, dass zumindest verpflichtende Schulungen für werdende Eltern sinnvoll sind; über etwaige Sanktionen sollen sich andere Leute den Kopf zerbrechen... :-)
Mal abgesehen davon, dass es absolut erstrebenswert ist, wenn werdende Eltern sich auf das Kind, evtl auch in form eines Kurses, vorbereiten und sich ein biserl fit machen in Sachen Umgang etc sehe ich es dennoch als problematisch an wenn diese vom Staat zwangsverordnet werden. Aber das ist sicherlich etwas worüber man nachdenken könnte, aber eventuelle Sanktionen dürfen imo nicht allein auf diesen Kursen beruhen.


eine furchtbare simple methode, aber wahrscheinlich ZU simpel, wären verpflichtende arztbesuche vor dem kindergartenalter, und zwar zB alle 6 monate. und ab dem kindergartenalter dann eine art "vorschulpflicht", so dass immer einer außerhalb der familie auch das kind sieht. man weiß dann zwar nicht, wie gut die eltern ihr kind erziehen, aber eine für das kind sogar gesundheitlich gefärhliche verwahrlosung kann man so erkennen.

aber das ist auch wieder typisch deutsch, da darf der staat ja nicht mal erwiesenermaßen sinnvolle impfungen vorschreiben... wie soll man dann arztbesuche zur pflicht machen...? :rolleyes:
 
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Tja, das ist dann Definitionssache. Ich würde sagen, wenn mehrere unabhängige Experten zu dem Schluss kommen, nach eingehender Betrachtung, dass werdende Eltern durch ihre gesamten Lebensumstände nicht oder nur sehr schwer in der Lage sein werden, für ihren Nachwuchs zu sorgen.

Kriterien, wie z.B.:

-Lebenswandel (geregelt oder chaotisch?)
-Sauberkeit der Wohnung (total verdreckt? Messie?)
-Beruf (normaler Beruf, arbeitslos oder sogar kriminell?)

Wer soll diese Bewertungsgrundlagen festlegen ? Fakt ist, dass nicht mal der Begriff der Vernachlässigung definiert ist, da dieses Thema einfach zu komplex ist.

Es gibt nur gewisse Risikofaktoren, die darauf hinweisen dass eine Vernachlässigung auftreten könnte. Darunter sind so harmlose Dinge wie Kinderreichtum, oder dass man auf auf dem Land lebt. Ich denke es werden sich aber eine Reihe von Menschen finden, die trotz dieser Risikofaktoren nicht vernachlässigt wurden. Ich selbst bin einer davon, denn ich stamme aus einer kinderreichen Familie. Ob ein Kind vernachlässigt wurde, ist nur am Kind festzustellen, und wie will man das machen wenn die Kinder schon gleich nach der Geburt entzogen werden ?

Es kann niemals die erste Wahl sein den Eltern die Kinder zu entziehen. Und schon gar nicht präventiv. Ich weiss nicht ob du bei deinen leiblichen Eltern aufgewachsen bist, allerdings kann ich dir sagen, dass einem Kind etwas Wesentliches fehlt wenn es nicht die Bezugspersonen einer Familie hat. Heimerziehung kann das nur ansatzweise ersetzen.
Selbst in schweren Fällen wird man immer versuchen die Familie als Ganzes zu reparieren. Kinder entziehen ist immer die allerletzte Wahl.

Ich bin auch kein Pädagoge, daher bin ich wirklich kein Experte auf diesem Gebiet.
Nun ich bin einer, und als solcher kann ich bei einem solchen Stammtischgerede nur mit den Ohren schlackern :-|
 
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Herbboy am 16.07.2007 02:53 schrieb:
aber das ist auch wieder typisch deutsch, da darf der staat ja nicht mal erwiesenermaßen sinnvolle impfungen vorschreiben... wie soll man dann arztbesuche zur pflicht machen...? :rolleyes:
typisch deutsch wäre es, wenn der staat das gesetzlich regeln würde... und da bin ich strikt gegen. ich finde es eh schon bedenklich das in deutschland alles mögliche per gesetz geregelt sein muss und das die bürger sich darauf verlassen, das der staat ihnen vorgibt, wie mein 'guter mensch' ist. eigenverantwortung und selbstbestimmung, selbst mal mitdenken, all das wird in deutschland noch seltener, wenn der staat sich weiter überall einmischt.
gegen online überwachung sind ja hier im forum viele, wenn es aber darum geht, alle eltern unter einen generalverdacht zu stellen, beschwert sich hier kaum einer......
 
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BitByter am 16.07.2007 09:13 schrieb:
[...] gegen online überwachung sind ja hier im forum viele, wenn es aber darum geht, alle eltern unter einen generalverdacht zu stellen, beschwert sich hier kaum einer......
Wir wettern doch schon gegen Spassbremse, was willst du noch? Dass wir seine Mailbox und Emails vollspammen? Oder sollen wir gleich das PCG-Forum DDoS-en damit er nicht mehr posten kann? :B ;) :finger:

Aber ansonsten stimme ich dir prinzipiell zu. :)
 
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Wie hat Beckstein reagiert?

Kennt jemand schon sein Steatment?
 
Spielsucht: Eltern vernachlässigen Kinder für Online-Rollenspiel

Typisch Deutsch...alles brüllt hier nach Papa Staat...

Fasst Ihr euch mal an eure eigene Nase, wann habt Ihr das letzte mal mit eurer Hausgemeinschaft das letzte mal was gemacht, oder einfach mal zum Nachbarn gegangen und nen Kaffee getrunken mit Ihm.

Wisst ihr wie viel Kinder bei euch im Haus wohnen und ob die Eltern vielleicht mal Hilfe brauchen. Das was ich meine nennt man soziale Verantwortung, nicht nur für mich und meine Familie. Wenn ich sowas vorlebe, übernehmen das meine Kinder. Wenn Ihr das vorlebt übernehmen das eure Kinder. Und so weiter und so weiter. Und dann haben wir das, was wir eigentlich alle wollen, wieder nen Staat, in dem es sich zu leben lohnt.

Menschen mit Zivilcourage !

Und wenn das wieder möglich ist das die Menschen ein bisschen auf einander aufpassen, dann wird sowas nicht mehr möglich sein, auch nicht das man nen verstorbenen Rentner nach nen halben Jahr tot in der Wohnung findet, oder das Kinder verwahrlosen oder aufgrund dessen sterben ..

Elternschein

Ja halte ich nicht für unsinnig, aber die Konsequenz daraus ist eine andere,
jeder der ein Knd bekommt muss einen machen. Sollte hier bei auffallen das die Eltern wahrscheinlich nicht in der Lage sein werden Ihr Kind vernünftig groß zu ziehen, Sorge dafür tragen das da regelmässig das Jugendamt, oder Kinderarzt vorbei guckt.
Problem hierbei ist jedoch, das man den Eltern klar machen sollte,das dies als Hilfe und Unterstützung gedacht ist, und nur in zweiter Linie als Überprüfung, Das heißt den Eltern auch da helfen wo sie Hilfe brauchen und das bitte so unbürokratisch wie möglich. Aber das ist dem Staat ja zu teuer, das Geld verschwindet ja in andern Löchern !!
Also kommen wir wieder zum Punkt Soziale Verantwortung und Zivilcourage.

Tja und nun ????

Mein Vorschlag

Es gibt in jedem Stadtteil nen Käseblättchen, wenn Papa Staat die Idee finanzieren würde, das dort jedes neues Baby begrüsst wird oder Eltern mit Kindern dort begrüsst würden, könnten sich Menschen mit sozialer Verantwortung sich ein bisschen um diese kinder und Eltern kümmern.

mfg
Alexia
 
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