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News - Spielsucht: Eltern vernachlässigen Kinder für Online-Rollenspiel

AW: News - Spielsucht: Eltern vernachlässigen Kinder für Online-Rollenspiel

Sir_John007 am 15.07.2007 18:17 schrieb:
Bei so etwas müsste man mal wieder über eine totes Strafe nachdenken.

[ironie]Stimmt, denn wie jeder weiß, schreckt eine Todesstrafe ab und verringert die Anzahl der Verbrechen merklich.[/ironie]

MfG Jimini
 
AW: News - Spielsucht: Eltern vernachlässigen Kinder für Online-Rollenspiel

Kevin1965 am 15.07.2007 19:33 schrieb:
eX2tremiousU am 15.07.2007 19:26 schrieb:
Wobei ich mich frage, ob junge Menschen im Alter von 23 bzw. 25 überhaupt Kinder in die Welt setzen sollten...

Ob da das Verantwortungsgefühl schon tatsächlich so gefestigt ist?

Regards, eX!

Das kann man so genau nicht sagen. Meine Schwester hat ihr erstes Kind mit 18 bekommen. Ihr zweites Kind mit 20 und ein drittes Kind hat sie mit 22 adoptiert.

Und obwohl ihr Mann sie nach der Geburt ihres zweiten Kindes im Stich gelassen hat, hat sie es geschafft und die Kinder liebevoll aufgezogen. Nun ja, manchmal sind sie schon rotzfrech :-)

Aber solch eine Glanzleistung schaffen eben nicht alle in diesem jungen Alter. Deshalb ziehe ich hier mal meinen Hut vor meiner Schwester.
Es gibt solche Menschen, und es gibt solche. Einige sind mit 15 Jahren geistig reif, verantwortungsbewußt, selbstständig, engagiert, flexibel und zielstrebig. Andere sind mit 25 nicht in der Lage ein Hemd zu bügeln oder ein Mittagessen zu kochen. Hier muss der Staat irgendwie eine Möglichkeit finden, um besser Kinder vor Eltern und Rahmenumständen zu schützen. Eine Problematik die ja gerade auch in Deutschland sehr verbreitet ist (auch wenn der Fall jetzt in den USA spielt). Da sollte man dann wohl wirklich einen "Elternschein" einführen, oder so strikt und "gewissenhaft" die Eltern kontrollieren, wie es z.B. im kommunistischen China getan wird. Sicherlich kein Musterbeispiel oder gar sonderlich erstrebenswert, aber wenn Eltern nicht in der Lage sind der Verantwortung gerecht zu werden, dann muss eben eingegriffen werden.

Was ich ja generell sehr amüsant in Deutschland finde: Da bestreitet Mr. Paranoia-Schäuble wieder schnellen Schrittes (*hust**hust*) den Antiterrorkampf, doch insgesamt hält sich die Politik bei anderen relevanten Themen des Inneren vornehm zurück. Wie man z.B. die Präventionsmaßnahmen der Jugendämter optimieren will, oder das soziale Fangnetz für Kinder verbessern will weiß keiner. Hauptsache der Terrorkampf ist in aller Munde, und andere Probleme werden vornehm ignoriert.

Ganz besonders interessant in den USA: Da gibt der Staat Milliarden aus um Kinder zu keuschen Christen zu erziehen, doch soziale Strukturen sind am zusammenstürzen bzw. sind schlicht nicht existent. Politik mit Fun-Faktor – allerdings nur für die Beobachter, und nicht für die Opfer der jeweiligen Systeme.

Regards, eX!
 
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Jimini_Grillwurst am 15.07.2007 19:43 schrieb:
Sir_John007 am 15.07.2007 18:17 schrieb:
Bei so etwas müsste man mal wieder über eine totes Strafe nachdenken.

[ironie]Stimmt, denn wie jeder weiß, schreckt eine Todesstrafe ab und verringert die Anzahl der Verbrechen merklich.[/ironie]

MfG Jimini

LOL Leute ich meine nur das die Strafe dafür viel zu wenig ist. Wer kleine Kinder vernachlässigt hat seine freies Leben verwirkt. Für immer. Und ich weiß wovon ich rede habe selber zwei Kinder bin selbst auch nue 23. Aber deswegen stellen ich nichts über die Kinder erst recht kein Spiel.
 
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Loosa am 15.07.2007 17:52 schrieb:
Ich kann mich Spaßbremse nur anschließen, der Führerschein für Eltern wäre die beste, wenn auch eine undurchführbare, Lösung. Kindermachen wird einem einfach zu leicht gemacht. Hmm, vielleicht sollte einem "Kinder behalten" schwerer gemacht werden, aber das könnte auch eine zweischneidige Waffe werden.

Doch, ist in meinen Augen durchführbar, und zwar "so":

Jeder Arzt wird per Gesetz verpflichtet, eine Schwangerschaft umgehend bei einer entsprechenden Behörde (kann z.B. eine Abteilung des Jugendamts sein) zu melden. Die Behörde nimmt dann Kontakt zu den werdenden Eltern/Mutter auf und lässt sie an einem verpflichtenden Grundkurs für "Kinderaufzucht/-pflege" teilnehmen. Wer sich weigert, diesen Kurs zu machen bzw. während des Kurses (natürlich von Psychologen kontrolliert) stark negativ auffällt, bekommt ab Geburt das Sorgerecht entzogen - fertig.

Gruss,
Bremse
 
AW: News - Spielsucht: Eltern vernachlässigen Kinder für Online-Rollenspiel

Spassbremse am 15.07.2007 21:38 schrieb:
Loosa am 15.07.2007 17:52 schrieb:
Ich kann mich Spaßbremse nur anschließen, der Führerschein für Eltern wäre die beste, wenn auch eine undurchführbare, Lösung. Kindermachen wird einem einfach zu leicht gemacht. Hmm, vielleicht sollte einem "Kinder behalten" schwerer gemacht werden, aber das könnte auch eine zweischneidige Waffe werden.

Doch, ist in meinen Augen durchführbar, und zwar "so":

Jeder Arzt wird per Gesetz verpflichtet, eine Schwangerschaft umgehend bei einer entsprechenden Behörde (kann z.B. eine Abteilung des Jugendamts sein) zu melden. Die Behörde nimmt dann Kontakt zu den werdenden Eltern/Mutter auf und lässt sie an einem verpflichtenden Grundkurs für "Kinderaufzucht/-pflege" teilnehmen. Wer sich weigert, diesen Kurs zu machen bzw. während des Kurses (natürlich von Psychologen kontrolliert) stark negativ auffällt, bekommt ab Geburt das Sorgerecht entzogen - fertig.

Gruss,
Bremse

Kauf die mal ne Buch. Darauf steht Geundgesetz. Lese bite die ersten paar Seiten und dann schreiben wir uns wieder.
 
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Spassbremse am 15.07.2007 21:38 schrieb:
Loosa am 15.07.2007 17:52 schrieb:
Ich kann mich Spaßbremse nur anschließen, der Führerschein für Eltern wäre die beste, wenn auch eine undurchführbare, Lösung. Kindermachen wird einem einfach zu leicht gemacht. Hmm, vielleicht sollte einem "Kinder behalten" schwerer gemacht werden, aber das könnte auch eine zweischneidige Waffe werden.

Doch, ist in meinen Augen durchführbar, und zwar "so":

Jeder Arzt wird per Gesetz verpflichtet, eine Schwangerschaft umgehend bei einer entsprechenden Behörde (kann z.B. eine Abteilung des Jugendamts sein) zu melden. Die Behörde nimmt dann Kontakt zu den werdenden Eltern/Mutter auf und lässt sie an einem verpflichtenden Grundkurs für "Kinderaufzucht/-pflege" teilnehmen. Wer sich weigert, diesen Kurs zu machen bzw. während des Kurses (natürlich von Psychologen kontrolliert) stark negativ auffällt, bekommt ab Geburt das Sorgerecht entzogen - fertig.

Gruss,
Bremse

Da gibs zum einen das Problem, dass sich Leute verstellen können und zum anderen dass, dass es mir persöhnlichzu viel Kontrolle über mein
Privatleben ist. Aber am gefährlichsten wäre es doch, dass der Stadt dadurch entscheiden könnte, wer ein Kind bekommt bzw. wer nicht.Oder die psychologen lassen sich bestechen damit sie diesen Schein ausstellen.
Zudem wäre es ein zu großer Aufwand für die verhältnissmäßig gesehene Zahl an misserablen Eltern.

P.S: und mit diesem Schein würden noch mehr Kidner geboren werden, da ja auch einige Familien keien Kinder zeugen mehr dürften.
 
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LOL Meine Schriftführung ist heute echt Sch.... .Was solls.
 
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Sir_John007 am 15.07.2007 21:43 schrieb:
Kauf die mal ne Buch. Darauf steht Geundgesetz. Lese bite die ersten paar Seiten und dann schreiben wir uns wieder.

Junge, komm mir nicht oberschlau mit dem GG. In Artikel 6 GG "Ehe und Familie" steht schwarz auf weiß, dass der Staat jederzeit PER GESETZ eingreifen darf, um Schaden vom Kind abzuwenden...ich bin ja kein Verfassungsrichter in Karlsruhe, aber ich denke, die Herren (und Damen) dort werden das ähnlich sehen.
;-)

Gruss,
Bremse

Edit: @fredfreak: es stimmt schon, es besteht wie überall Missbrauchsmöglichkeit. Ich bin aber der Meinung, dass der "Elternführerschein" auch für den Dümmsten machbar sein sollte - er soll lediglich dazu dienen, von vornherein zu erkennen, welche "Eltern" denkbar ungeeignet für Nachwuchs sind...der Kurs soll außerdem Grundwissen vermitteln, sodass selbst "unfähige", aber interessierte "Kandidaten die Chance auf Nachwuchs haben...
 
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Aber wollen wir, dass der Staat in alles eingreift? Die Pläne von Überwachungs-Schäuble haben ja nicht gerade zu einem kollektiven Freudentaumel geführt. Oder muss man einfach auch akzeptieren, dass man nicht alles kontrollieren kann und dass es eben auch Verlierer gibt?

Versteht mich nicht falsch, ich finde schlimm, was passiert ist. Aber wenn wir vom Grundsatz her niemandem zutrauen, dass er sein Kind zumindest ernährt und er sich bei Bedarf Hilfe holt, dann müßte doch konsequenterweiser so ziemlich alles beaufsichtigt werden.

Und dass jeder wählen gehen darf und damit die Leute bestimmt, die die Regeln festlegen, wäre dann der größte Treppenwitz von allem. Letztendlich läßt sich die Diskussion damit auf eine grundsätzliche Systemfrage erweitern.
 
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Yaso_Kuuhl am 15.07.2007 22:04 schrieb:
Aber wollen wir, dass der Staat in alles eingreift? Die Pläne von Überwachungs-Schäuble haben ja nicht gerade zu einem kollektiven Freudentaumel geführt. Oder muss man einfach auch akzeptieren, dass man nicht alles kontrollieren kann und dass es eben auch Verlierer gibt?

Versteht mich nicht falsch, ich finde schlimm, was passiert ist. Aber wenn wir vom Grundsatz her niemandem zutrauen, dass er sein Kind zumindest ernährt und er sich bei Bedarf Hilfe holt, dann müßte doch konsequenterweiser so ziemlich alles beaufsichtigt werden.

Und dass jeder wählen gehen darf und damit die Leute bestimmt, die die Regeln festlegen, wäre dann der größte Treppenwitz von allem. Letztendlich läßt sich die Diskussion damit auf eine grundsätzliche Systemfrage erweitern.

Klar und anfangen muss das System bei den Schulen. Damit nicht erst so etwas dummes aus der Schule kommt. Sein wir doch mal ehrlich fast alles was jetzt aus der Schule kommt ist Dumm, Faul, sozial unangepasst und lebt dann vom Staat. Nach dem Motto wir bekommen ja alles. Und das dann solchen Meldungen kommen ist ja Klar. Und das ist egal ob es die USA oder Good Old Germany ist.
 
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Spassbremse am 15.07.2007 16:46 schrieb:
An dieser Stelle möchte ich einmal wieder geschickt meine Forderung nach einem "Elternschein" ins Gespräch bringen; es kann doch nicht sein, dass man zwar für nahezu ALLES - mal mehr, mal weniger sinnvoll - einen Schein benötigt (Angelschein, Jagdschein, Führerschein, Segelschein, Tauchschein, usw.), aber sich ohne jede Eignungsprüfung ungestört fortpflanzen darf...

:-S

Man sollte, wenn man eine Familie gründet, schon ein paar Grundvoraussetzungen mitbringen, wie Verantwortungsbewusstsein z.B.

Gruss,
Bremse

Lächerliche Begründung. Weil man für Vieles einen (vielleicht unsinnigen?) Schein braucht sollte man also nach deiner Logik gleich für alles einen brauchen? Warum nicht stattdessen Online Spiele verbieten? Die waren doch mittelbar dran schuld! Außerdem wäre das der geringere Grundrechtseingriff. Außerdem kommt mir beim bloßen Gedanken, daran, dass sich der Staat in meine Familienplanung einmischen könnte, die Galle hoch. Wegen Einzellfällen forderst du sowas. Bei wievielen Millionen Familien passiert sowas nicht? Genau, scheiß auf Verhältnismäßigkeit und Freiheit, wegen einiger weniger Unfähiger. Prävention heißt das Zauberwort. Bist du Schäuble Fan?

schaeferhund am 15.07.2007 19:41 schrieb:
Die Behörden interessiert das nicht

Hast du ne Ahnung. Geh mal zum örtlichen Jugendamt und mach dir ein Bild wie die Realität aussieht. Immer dieses dumme "ich hab mal gehört, das Jugendamt soll eh scheiße sein" Gelaber.

Spassbremse am 15.07.2007 21:53 schrieb:
Junge, komm mir nicht oberschlau mit dem GG. In Artikel 6 GG "Ehe und Familie" steht schwarz auf weiß, dass der Staat jederzeit PER GESETZ eingreifen darf, um Schaden vom Kind abzuwenden...ich bin ja kein Verfassungsrichter in Karlsruhe, aber ich denke, die Herren (und Damen) dort werden das ähnlich sehen.
;-)

Gott sei Dank sehn die das nicht so. Es gibt nämlich einen nicht ganz unwesentlichen Punkt in der Verffassungsmäßigkeitsprüfung der nennt sich (s. oben) Verhältnismäßigkeit.
 
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Spassbremse am 15.07.2007 16:46 schrieb:
An dieser Stelle möchte ich einmal wieder geschickt meine Forderung nach einem "Elternschein" ins Gespräch bringen; es kann doch nicht sein, dass man zwar für nahezu ALLES - mal mehr, mal weniger sinnvoll - einen Schein benötigt (Angelschein, Jagdschein, Führerschein, Segelschein, Tauchschein, usw.), aber sich ohne jede Eignungsprüfung ungestört fortpflanzen darf...

:-S

Man sollte, wenn man eine Familie gründet, schon ein paar Grundvoraussetzungen mitbringen, wie Verantwortungsbewusstsein z.B.

Gruss,
Bremse

Sehr gute Idee mit dem "Elternschein"

Zu dem Thema fehlen mir die Worte.
 
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Doch, ist in meinen Augen durchführbar, und zwar "so":

Jeder Arzt wird per Gesetz verpflichtet, eine Schwangerschaft umgehend bei einer entsprechenden Behörde (kann z.B. eine Abteilung des Jugendamts sein) zu melden. Die Behörde nimmt dann Kontakt zu den werdenden Eltern/Mutter auf und lässt sie an einem verpflichtenden Grundkurs für "Kinderaufzucht/-pflege" teilnehmen. Wer sich weigert, diesen Kurs zu machen bzw. während des Kurses (natürlich von Psychologen kontrolliert) stark negativ auffällt, bekommt ab Geburt das Sorgerecht entzogen - fertig.

Gruss,
Bremse
Tolle Sache, lassen wir doch in Zukunft den Staat auch noch darüber entscheiden was ich morgens zum Frühstück esse :rolleyes:

@Topic: Schlimme Sache sowas, da muss das Gesetz in aller Härte durchgreifen, aber so hart das auch klingt, solche Geschichten passieren nunmal....
 
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Spassbremse am 15.07.2007 21:38 schrieb:
Doch, ist in meinen Augen durchführbar, und zwar "so":

Jeder Arzt wird per Gesetz verpflichtet, eine Schwangerschaft umgehend bei einer entsprechenden Behörde (kann z.B. eine Abteilung des Jugendamts sein) zu melden. Die Behörde nimmt dann Kontakt zu den werdenden Eltern/Mutter auf und lässt sie an einem verpflichtenden Grundkurs für "Kinderaufzucht/-pflege" teilnehmen. Wer sich weigert, diesen Kurs zu machen bzw. während des Kurses (natürlich von Psychologen kontrolliert) stark negativ auffällt, bekommt ab Geburt das Sorgerecht entzogen - fertig.

Gruss,
Bremse
Uhhh.... zuviel "Starship Troopers" geschaut? :confused:
 
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Spassbremse am 15.07.2007 16:46 schrieb:
An dieser Stelle möchte ich einmal wieder geschickt meine Forderung nach einem "Elternschein" ins Gespräch bringen; es kann doch nicht sein, dass man zwar für nahezu ALLES - mal mehr, mal weniger sinnvoll - einen Schein benötigt (Angelschein, Jagdschein, Führerschein, Segelschein, Tauchschein, usw.), aber sich ohne jede Eignungsprüfung ungestört fortpflanzen darf...

:-S

Man sollte, wenn man eine Familie gründet, schon ein paar Grundvoraussetzungen mitbringen, wie Verantwortungsbewusstsein z.B.

Gruss,
Bremse


Sorry es ist sehr sehr schlimm, was da passiert ist, aber das was du vorgeschlagen hast ist für meine Begriffe fast noch schlimmer.
Wer auf diesem Planeten soll den bitte schön entscheiden, ob ich Kinder bekommen darf oder nicht? Niemand, absolut niemand hat das Recht, soetwas über mich zu entscheiden. Und wenn es sowas tatsächlich geben würde, würde ich schon aus Trotz Kinder zeugen, alleine weil ich mir soetwas sicherlich von niemandem vorschreiben lasse. Und da bin ich sicherlich nicht der einzige.
Ich finde es erschrecken, dass Menschen wie Du die Freiheit für die viele Menschen in der Vergangehit gestorben sind, einfach mit den Füßen treten.

Sry aber so eine Aussage, zeigt mir, dass du scheinbar genauso unreif wie diese beiden Eltern bist.
Es ist nunmal eine Sucht, der die Eltern verfallen sind. Genauso wie zwei Kokain abhängige ihre Kinder vernachlässigen würden, weil sie ständig drauf sind. Genauso wie Alkoholiker Ihre Kinder schlagen etc. Man kann nur versuchen diesen Leuten und den Opfern zu helfen, sie machen es ja nicht freiwillig, denn dass ist ja ein Kriterium eine Sucht.
Es passiert halt viel Leid auf der Welt, aber durch solche Aussagen, wird die Welt noch ein stück schlechter und schlimmer.

Wünsche noch einen guten Abend
 
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Anscheinend haben einige nicht verstanden, was ich ausdrücken wollte:

Ich fordere doch kein Fortpflanzungsverbot! Ich möchte lediglich, dass der Staat VERPFLICHTENDE KURSE für werdende Eltern einführt, wie es in einigen Staaten schon längst Usus ist - und, im seltenen Falle VÖLLIG ungeeigneter Eltern - schon bei Geburt präventiv einschreitet und das Kind, um es vor Schaden zu bewahren, solchen Eltern entzieht, BEVOR das Kind leiden muss.

Es geht NICHT darum, irgendwelchen Menschen irgendwelche Freiheiten zu nehmen, sondern die Situation für Kinder zu verbessern.

Ein Kind, das von seinen Eltern vernachlässigt wird, wird diesen entzogen, sobald das Jugendamt darauf aufmerksam wird. Mit "meiner" Forderung wird sowas aber schon im Ansatz erkannt bzw. besteht zumindest die Möglichkeit dazu.

Ich verstehe gar nicht, was manche für einen Wirbel darum machen. Anscheinend haltet ihr euch selbst schon für unfähige Eltern... :finger:

Gruss,
Bremse
 
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Spassbremse am 15.07.2007 23:44 schrieb:
Anscheinend haben einige nicht verstanden, was ich ausdrücken wollte:

Ich fordere doch kein Fortpflanzungsverbot! Ich möchte lediglich, dass der Staat VERPFLICHTENDE KURSE für werdende Eltern einführt, wie es in einigen Staaten schon längst Usus ist - und, im seltenen Falle VÖLLIG ungeeigneter Eltern - schon bei Geburt präventiv einschreitet und das Kind, um es vor Schaden zu bewahren, solchen Eltern entzieht, BEVOR das Kind leiden muss.

Es geht NICHT darum, irgendwelchen Menschen irgendwelche Freiheiten zu nehmen, sondern die Situation für Kinder zu verbessern.

Ein Kind, das von seinen Eltern vernachlässigt wird, wird diesen entzogen, sobald das Jugendamt darauf aufmerksam wird. Mit "meiner" Forderung wird sowas aber schon im Ansatz erkannt bzw. besteht zumindest die Möglichkeit dazu.

Ich verstehe gar nicht, was manche für einen Wirbel darum machen. Anscheinend haltet ihr euch selbst schon für unfähige Eltern... :finger:

Gruss,
Bremse
Ich habe das schon verstanden und halte es dennoch für falsch. Denn meines Erachtens kann kein Mensch im voraus wirklich entscheiden, ob jemand in der Lage ist ein Kind großzuziehen oder nicht. Im Zweifelsfall wird hier den Eltern ganrnicht mehr die Chance gegebn, zu beweisen, dass sie es können. Und dann wird Eltern aufgrund der Beurteilung eines Psychologen/Fachmannes oder wie auch immer, der die entsprechenden Eltern noch nie im Umgang mit ihren Kindern gesehen hat (wie denn auch), das Kind weggenommen, basierend auf einer Vermutung. Das kann es nicht sein.
Und ja, das ist ein gewaltiger Eingriff in die persönliche Freiheit....

Edit: Hey ich bin mit Ra-Tiel einer Meinung, kommt verdammt selten vor :ugly:
 
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Spassbremse am 15.07.2007 23:44 schrieb:
[...] Ich fordere doch kein Fortpflanzungsverbot! Ich möchte lediglich, dass der Staat VERPFLICHTENDE KURSE für werdende Eltern einführt, wie es in einigen Staaten schon längst Usus ist - und, im seltenen Falle VÖLLIG ungeeigneter Eltern - schon bei Geburt präventiv einschreitet und das Kind, um es vor Schaden zu bewahren, solchen Eltern entzieht, BEVOR das Kind leiden muss.
Es kommt aber gefährlich nahe an eine ähnliche Situation hin. Dein Vorschlag legt die Entscheidung wer sein Kind behalten darf "präventiv" (warum hasse ich dieses Wort in letzter Zeit bloß so sehr? :B ) in die Hände des Staates. Und wenn ich mir so anschaue was manche Behörden so anstellen würde ich dem lieber soweit es geht aus dem Weg gehen. :S

Spassbremse am 15.07.2007 23:44 schrieb:
Es geht NICHT darum, irgendwelchen Menschen irgendwelche Freiheiten zu nehmen, sondern die Situation für Kinder zu verbessern.
Was natürlich auch ein ehernes Ziel ist. Doch die von dir vorgeschlagene Maßnahme halte ich für nicht geeignet dieses Ziel zu erreichen.

Genau wie bei der "Terrorbekämpfung" stellt sich auch hier die Frage, wie weit präventive (schon wieder :S :B ) Befugnisse reichen dürfen um noch in der freiheitlichen Grundordnung zu liegen.

Und so ein "dem Psychiater gefällt dein Gesicht nicht also nimmt dir der Staat die Kinder weg" nur auf Grund eines Anfangsverdachtes ist in meinen Augen ausgeschlossen.

Ja, ich hab es etwas überspitzt ausgedrückt. :P

Spassbremse am 15.07.2007 23:44 schrieb:
Ein Kind, das von seinen Eltern vernachlässigt wird, wird diesen entzogen, sobald das Jugendamt darauf aufmerksam wird. Mit "meiner" Forderung wird sowas aber schon im Ansatz erkannt bzw. besteht zumindest die Möglichkeit dazu.
Zum Thema Befugnisse: siehe oben. Wo ist aber die Grenze? Wie willst du Missbrauch ausschließen? Wer soll die Kosten für diese Kurse tragen?

Spassbremse am 15.07.2007 23:44 schrieb:
Ich verstehe gar nicht, was manche für einen Wirbel darum machen. Anscheinend haltet ihr euch selbst schon für unfähige Eltern... :finger:
Es ist keine Schande sein eigenen Schwächen zu erkennen und sie zu akzeptieren. Schande entsteht, wenn man sich seinen Schwächen verschließt und von Arroganz besessen scheitert. :|
 
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El_Cativo am 15.07.2007 23:51 schrieb:
Ich habe das schon verstanden und halte es dennoch für falsch. Denn meines Erachtens kann kein Mensch im voraus wirklich entscheiden, ob jemand in der Lage ist ein Kind großzuziehen oder nicht. Im Zweifelsfall wird hier den Eltern ganrnicht mehr die Chance gegebn, zu beweisen, dass sie es können. Und dann wird Eltern aufgrund der Beurteilung eines Psychologen/Fachmannes oder wie auch immer, der die entsprechenden Eltern noch nie im Umgang mit ihren Kindern gesehen hat (wie denn auch), das Kind weggenommen, basierend auf einer Vermutung. Das kann es nicht sein.
Und ja, das ist ein gewaltiger Eingriff in die persönliche Freiheit....

Kinder werden jetzt schon ab Geburt ihren Eltern entzogen, wenn begründete Zweifel bestehen, dass sie in der Lage sind, ihr Kind ordentlich aufzuziehen.

Leider passiert dies nur in Fällen, wo dies offensichtlich ist. Eine Bekannte von mir, ein 18jähriger Junkie, hat letztes Jahr ihr Kind im November zur Welt gebracht - das Kind wurde sofort vom Jugendamt einer Pflegefamilie zugeteilt.

Im vorliegenden Fall des "computersüchtigen" Pärchens, ist das Ganze jedoch nicht so einfach. Deshalb ein verpflichtender Kurs während der Schwangerschaft und bei AUFFÄLLIGEM Verhalten Entzug des Kindes.

Es ist in meinen Augen ein notwendiger Eingriff in die Persönlichkeit und ich halte es ehrlich gesagt für besser, als erst zu warten, ob überforderte Eltern mit der Situation klar kommen, Schaden anrichten - und dann sogar, wie einige hier, für diese überforderten Menschen schwerste Strafen, bis zum Tod
:rolleyes: fordern...

Meine Bekannte z. B. tut mir total leid. Sie hat wahnsinnig viel Mist gebaut und sich mit Drogen ruiniert. Trotzdem gebe ich ihr keine Schuld, wenn sie ihr Kind nicht versorgen kann. In dem Fall müssen sich andere (= der Staat) darum kümmern, dass es a) dem Kind gut geht und b) der Mutter geholfen wird

Gruss,
Bremse

@Ra-Tiel: die Kosten für solche Kurse dürften im Promillebereich liegen, DAS ist kein Argument... ;-)
 
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Deshalb ein verpflichtender Kurs während der Schwangerschaft und bei AUFFÄLLIGEM Verhalten Entzug des Kindes.
Nur wo fängt das auffällige Verhalten an ?
Du sagst es ja selber, einem Junkie, der kaum in der Lage ist selber klar zu kommen, wird jetzt schon das Kind direkt entzogen.
Ich sehe einfach a)die Gefahr, dass es werdende Eltern trifft, die sehr gut für ihr Kind sorgen könnten und auch würden als zu groß an und b)einen derartigen Eingriff in mit das persönlichste was es gibt, aufgrund einer Beurteilung die nicht auf Erfahrung basiert für falsch
Meine Bekannte z. B. tut mir total leid. Sie hat wahnsinnig viel Mist gebaut und sich mit Drogen ruiniert. Trotzdem gebe ich ihr keine Schuld, wenn sie ihr Kind nicht versorgen kann. In dem Fall müssen sich andere (= der Staat) darum kümmern, dass es a) dem Kind gut geht und b) der Mutter geholfen wird
*sign*
 
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