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News - Spielemarkt: Warren Specter: "Wirklich lange Spiele haben keine Zukunft!"

AW: News - Spielemarkt: Warren Specter:

kaishakunin am 18.06.2008 20:48 schrieb:
knackig kurze spiele wie die CoD serien sind derart vollgepackt mit action, scripts und das nonstop, da kann man wirklich sagen
"in der kürze liegt die würze", solche spiele sind oft besser kurz und vollgepackt mit action vom feinsten als künstlich auf länge gestreckte shooter die aber langweiliges leveldesign und "füllmissionen" haben.

gerade bei cod könnte man leicht argumentieren, daß durch das episodenformat sehr leicht die gesamtspielzeit hätte erhöht werden können ohne daß es an irgend ner stelle wie "künstlich in die länge gezogen" gewirkt hätte, einfach indem man ne weitere kurze episode zu den anderen drei dazu gepackt hätte... daher finde ich bei cod diesen "in der kürze liegt die würze" unsinnig

ein althergebrachter shooter, der im gegensatz zu cod mit storyentwicklung, wachsender mächtigkeit und gefährlichkeit der gegner, dem finden immer besserer waffen etc daher kommt, sollte schon bei mindestens 8 stunden liegen sonst hat das ganze konzept gar keine zeit sich zu entfalten, so funktioniert ein unreal, ein half life, ein rctw also titel die wirklich die chreme de la chreme des shootergenres darstellen

daß heute shooter mit weniger spielzeit "aus-" oder besser daher-kommen zeigt nur, daß manch spieledesigner gar nicht mehr sein handwerkszeug beherrscht und von spannungsbogen, motivations- und lernkurven keine ahnung mehr hat
 
AW: News - Spielemarkt: Warren Specter:

JohnTampon am 18.06.2008 20:30 schrieb:
Würd mich allerdings ma interessieren welches Spiel denn annähernd 100 mio Dollar an Produktionskosten gekostet hat - und vor allem wenn ein Spiel welches 45mio kostet nur von 100.000 Kunden gekauft wird ist ja eigentlich alles wieder drin mit dem 100.001 verdienen sie eh schon.

GTA4 mit Werbung soll es 100 Millionen dollar gekostet haben, spielte aber wie in den Nachrichten gemeldet, schon in der ersten Woche 500 Millionen ein, wobei hierbei nur der verkaufte Einheitenpreis addiert wurde, was wie ja schon gesagt wurde, so nicht stimmt, von einem Vollpreistitel bekommt der Hersteller letztendlich so 5 bis 8 €/Dollar, der Rest geht für Händlermargen, Herstellung und Vertrieb des Produktes, Publishervorleistung aka Werbung und bei Konsolen auch für Nutzungsrecht drauf (was ja bei allen um die 10 €/Dollar liegen dürfte).

Das zweitteurste war Shenmue mit 70 Millionen Dollar, wen man sich den Zeitpunkt des Erscheinens mal vor Augen führt, war es kein Wunder, dass das Spiel Sega das Genick gebrochen hat.


Wie dem auch sei, bei mir gibt es eine Korrelation zwischen Erstdurchspielzeit, Preis und der Bereitschaft zu WARTEN. Ich würde nie auf die Idee kommen, ein CoD4, Max Payne o.ä. mit so kurzer SP Spielzeit zu dem normalen Vollpreis zu kaufen (mal von den technischen Problemen bei heutigen PC Releases ganz abgesehen, die mich gelehrt haben, niemals wieder ein Spiel bei Release zu kaufen). Mögen die Spiele kürzer werden, wen er den meint, aber er sollte im gleichen Schritt auch daran denken, dann den Preis zu senken, andernfalls kann er sich das alles auch klemmen - ich bezahle weder 10 € für eine Spielstunde, noch 5 €, bei mir liegt der Preis zwischen 1 und 1,50 €, mehr nicht, bei einem Maximum von 65 € (das bedeutet, ja, im Umkehrschluss, das ich durchaus bereit wäre für sowas wie ein BG2 in schön auch mehr zu zahlen als üblich, ganz einfach weil der Umfang stimmt).
 
AW: News - Spielemarkt: Warren Specter:

Lange Spiele haben keine Zukunft. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum HL2, FarCry, The Elder Scrolls, Jagged Alliance oder Diablo so erfolgreich sind, während Monkey Island4 oder Moorhuhn-Kart in der Versenkung verschwanden. Sry, aber ein Spiel wird nie nach seiner Länge beurteilt. Ist wie im "wahren" Leben :-D
 
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man muss immer unterscheiden. und es kommt da nicht mal unbedingt auf die story an. auch HdRinge könnte man auf 1:30Std kürzen... aber spiele, bei denen man als spieler was entwickeln muss, können gar nicht kurz sein, um ihr potential zu entfalten. in abfallender "mindestdauer" laut meiner meinung:

=> rollenspiele
=> action-rollenspiele a la diablo mit nicht nur 10 charakter-levels
=> wirtschafts/aufbau-sims mit techtrees usw.
=> realtime-strategiespiele

usw.

ein rollenspiel, das man in 10 std. durchhat, ist kein rollenspiel, sondern ein interaktives actionspiel mit ner alibi-charakterentwicklung, die im grunde einfach nur "neue waffen verfügbar" bei nem shooter ersetzt...

dann gibt es spiele, deren spielprinzip ein "immer wieder neu spielen" ist, wie zB sportspiele oder auch so was wie Civilization. oder auch endlosspiele, wo man immer wieder mal spielt, wie man lust hat, zB SIMs


für alle anderen games würd ich aber schon zustimmen, dass leider viele käufer, die nur geleenheitsspieler sind, an sich nur ne kurze unterhaltung wollen. aber was ist dann mit den echten gamern? selbst wer nur ne stunde am tag spielt: man kann sich doch nicht 2-3 mal im monat ein neues kaufen, nur weil man das letzte schon wieder durchhat...
:ugly:
 
AW: News - Spielemarkt: Warren Specter:

Herbboy am 18.06.2008 23:16 schrieb:
für alle anderen games würd ich aber schon zustimmen, dass leider viele käufer, die nur geleenheitsspieler sind, an sich nur ne kurze unterhaltung wollen. aber was ist dann mit den echten gamern? selbst wer nur ne stunde am tag spielt: man kann sich doch nicht 2-3 mal im monat ein neues kaufen, nur weil man das letzte schon wieder durchhat...
:ugly:
Das ist der springende Punkt. Ich bin Gelegenheitsleser. Aber deswegen besorge ich mir doch keine hundertseitigen Bücher. Wenn ich ein Buch lese, will ich auch lange genug damit beschäftigt sein.
Gleiches gilt für Spiele. Wenn ich 50€uro ausgebe, dann will ich auch ein längerfristiges Spielvergnügen geboten bekommen. Selbst wenn ich nur am WE mal für ein Stündchen zogge, so will ich doch längere Zeit mit einem Spiel verbringen können. Grade Gelegenheitsspielern dürfte ein langes Spiel gelegen sein, da sie dann lange kein anderes brauchen. Wahrscheinlich ist aber genau das der Punkt, der Spektor sauer aufstößt. Deswegen kurze Spiele. Dann brauchen auch weniger begeisterte Gamer hin und wieder ein neues Game.
 
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Der Typ hat keine Ahnung!

Wirklich langen Spielen gehört die Zukunft. Bestes Beispiel World of Warcraft.
 
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Zubunapy am 19.06.2008 00:05 schrieb:
Gleiches gilt für Spiele. Wenn ich 50€uro ausgebe, dann will ich auch ein längerfristiges Spielvergnügen geboten bekommen. Selbst wenn ich nur am WE mal für ein Stündchen zogge, so will ich doch längere Zeit mit einem Spiel verbringen können. Grade Gelegenheitsspielern dürfte ein langes Spiel gelegen sein, da sie dann lange kein anderes brauchen.
kommt aufs spiel an. nen shooter kannst du auch mal über wochen "strecken" mit nur 2-3 sunden am wochenende. aber zB bei nem echten rollenspiel wird es schon schwer, da wird einer, der nur am wochende 2 std spielt, mit baldurs gate zB nicht glücklich. man braucht ne weile für das spielsystem, kommt aus der story raus usw.

die frage ist, WIE kurz lang ist, oder wie lang kurz... :-o natürlich sollte auch für gelegenheitsspieler ein spiel 20-30 stunden dauern, dann hat derjenige durchaus 2-3 monate was davon. aber diese spiele sind dann wiederum für "profis" in 6 stunden durchgespielt... spiele, die aber selbst für normales in 2 abenden durch sind, werden sich IMHO nicht durchsetzen, außer vielleicht es sind episoden auf einem hauptspiel basierend, zB 10€ für das basisspiel und 5€ pro mini-story. und auch das geht natürlich nur bei bestimmten wenigen genres


andererseits kann man eh unmöglich so was wie nen shooter mit 40-50 stunden selbst für erfahrene gamer machen, außer man streckt das spiel dauern künstlich durch dinge wie zB 5min ohne feind nur rumlaufen bis zum nächsten gebäude usw., und das ist wiederum sinnlos, da kann man auch direkt ehrlicherweise ein "nur" 20std-spiel auf den markt bringen.
 
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Zubunapy am 19.06.2008 00:05 schrieb:
Ich bin Gelegenheitsleser. Aber deswegen besorge ich mir doch keine hundertseitigen Bücher. Wenn ich ein Buch lese, will ich auch lange genug damit beschäftigt sein.
Mache lesen aber lieber Zeitschriften. Ansammlungen von kurzen, informativen Artikeln mit einer grossen Themenvielfalt oder aus einem bestimmten Fachgebiet. Das sind auch Gelegenheitsleser, aber mit ganz anderen Ansprüchen. Deshalb ist mir der Buch-Vergleich ein wenig zu einseitig.

Selbst wenn ich nur am WE mal für ein Stündchen zogge, so will ich doch längere Zeit mit einem Spiel verbringen können. Grade Gelegenheitsspielern dürfte ein langes Spiel gelegen sein, da sie dann lange kein anderes brauchen.
Ein interessanter Ansatz, aber wieder nur die halbe Wahrheit. Das trifft vielleicht auf kurzweilige, Missions-basierte oder Endlosspiele zu, aber Spiele wie zB Gothic, die auf eine stringete Geschichte und Spieltiefe setzen, sind doch absolut ungeeignet um jedes WE mal ein Stündchen zu zocken. Wie soll man da richtig eintauchen können? Liest du deine Romane etwa auch so - jedes WE mal eine Seite? Glaub ich kaum. ;)

Herbboy am 19.06.2008 00:33 schrieb:
andererseits kann man eh unmöglich so was wie nen shooter mit 40-50 stunden selbst für erfahrene gamer machen, außer man streckt das spiel dauern künstlich durch dinge wie zB 5min ohne feind nur rumlaufen bis zum nächsten gebäude usw., und das ist wiederum sinnlos, da kann man auch direkt ehrlicherweise ein "nur" 20std-spiel auf den markt bringen.
Bei einem klassischen Schlauchshooter ist das natürlich nicht oder nur schwer umzusetzen. Nicht mal Infinity Ward schafft es 50 Stunden lang Highlight nach Highlight zu scripten. Und nur auf Instant-Gameplay oder Atmo zu setzten wird mit der Zeit auch langweilig (siehe Doom3 oder FEAR). Aber zB bei OFP hat das doch ganz gut funktioniert. Mit dem Open-World-Prinzip und ein paar RPG-Elementen könnte man als Entwickler schon so einiges anstellen und den Spieler auch längerfristig motivieren. Mal schaun wie das in Far Cry 2 umgesetzt wird. Vielleicht wird es ja das Spiel, was STALKER eigentlich werden sollte. Unmöglich ist das jedenfalls nicht.

SSA
 
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Bei Singleplayerspiele (Ausnahme RPGs) seh ich das ähnlich.

Oft macht ein Spiel wirklich viel Spaß, aber allein die Tatsache, dass es nach 15h noch nicht zu Ende ist, verdirbt mir manchmal den Spielspaß (ich komme nicht so oft zum Spielen). Und wenn sich das Ganze dann über mehrere Wochenenden hinzieht bis man das Ende sieht, zehrt dass schon am Spielspaß.

Max Payne II war kurz, ich habs aber ungefähr 5 Mal durchgespielt. Half Life 2 würde ich kein 2. Mal mehr durchspielen, weil ich von vornherein weiß, dass sich einige Passagen wieder endlos hinziehen werden.
Kurz und knackig kommt dem casual gamer sicherlich entgegen.
 
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Wenn jemand eine Seite eines Buches am WE liesst und am nächsten WE diese eine Seite wieder vergessen hat, hat er das Buch nicht richtig gelesen sondern eher überflogen und den Text runtergespielt. :p
 
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SoSchautsAus am 19.06.2008 00:56 schrieb:
Herbboy am 19.06.2008 00:33 schrieb:
andererseits kann man eh unmöglich so was wie nen shooter mit 40-50 stunden selbst für erfahrene gamer machen, außer man streckt das spiel dauern künstlich durch dinge wie zB 5min ohne feind nur rumlaufen bis zum nächsten gebäude usw., und das ist wiederum sinnlos, da kann man auch direkt ehrlicherweise ein "nur" 20std-spiel auf den markt bringen.
Bei einem klassischen Schlauchshooter ist das natürlich nicht oder nur schwer umzusetzen. Nicht mal Infinity Ward schafft es 50 Stunden lang Highlight nach Highlight zu scripten. Und nur auf Instant-Gameplay oder Atmo zu setzten wird mit der Zeit auch langweilig (siehe Doom3 oder FEAR). Aber zB bei OFP hat das doch ganz gut funktioniert. Mit dem Open-World-Prinzip und ein paar RPG-Elementen könnte man als Entwickler schon so einiges anstellen und den Spieler auch längerfristig motivieren. Mal schaun wie das in Far Cry 2 umgesetzt wird. Vielleicht wird es ja das Spiel, was STALKER eigentlich werden sollte. Unmöglich ist das jedenfalls nicht.

SSA

nun bei shootern geht es ja um 6-8 h...
da schlagen 2 h mehr erheblich zu gewicht
daher könnte man zb von infinity ward zumindest 8-10 stunden erwarten können und es ist doch bestimmt keine hexerei einen durchweg unterhaltsamen shooter mit ner spiellänge von 10 zu machen...

zb ein far cry hatte etwa 16 h, alles mit einem (insel)setting, na wenn man indoor noch dazu zählt, dann halt zwei settings
oder unreal, ebenfalls eigentlich nur ein setting, aber auch da ne spielzeit von rund 16 h und dabei keine langweiligen passagen

die 6-8 h shooter sind im grunde ein armutszeugnis und sollte von potenziellen käufern abgestraft werden
 
Ich hasse es bereits nach 6-8 h in Schlauchleveln, fehlenden Features und Freiheiten den Abspann zu sehen. So cineaistisch und stellenweise atemberaubend ein COD auch herüberkommt, keine Frage. Da fühle ich mich als Kunde verarscht.

Spiele mit ordentlicher Spieldauer, Freiheiten, Open World und Features gefallen mir hingegen (FC 1-3, Assassins Creed, Just Cause 2 und ähnliches). Wobei mir bei Just Cause 2 diverse Möglichkeiten fehlen. Es gibt bis auf die Basen wegräumen und den Missionsaufgaben nebenher keinerlei Aufgaben in der riesigen Open World.
 
Wie schafft man es eigentlich immer diese uraltthreads auszugraben ??:-B


Liegt vielleicht daran, dass die zugehörige News wieder auf der Hauptseite ist.

Tja lieber Warren.... Skyrim hat dich Lügen gestraft. Finds immer wieder witzig, wie dämlich manche aus dieser Industrie sind ^^
 
Je länger ein Spiel dauert, desto besser kann man in eine Spielwelt abtauchen und sich mit dieser identifizieren. Wenn ein Spiel nach 4 Stunden vorbei ist, wie soll sich da zum Beispiel richtig Atmosphäre aufbauen? So kurz ein Spiel ist, so schnell hat man dies auch wieder vergessen.
 
Je länger ein Spiel dauert, desto besser kann man in eine Spielwelt abtauchen und sich mit dieser identifizieren. Wenn ein Spiel nach 4 Stunden vorbei ist, wie soll sich da zum Beispiel richtig Atmosphäre aufbauen? So kurz ein Spiel ist, so schnell hat man dies auch wieder vergessen.

ich würde nicht mal so pauschal die besser ausgebaute Spielwelt sagen, sondern eher die Figuren füe die man sich erwärmt
Wen interesiert sich für die Drohnen in den Shootern schon großartig? Aber wir reden heute noch über den tragischen Tod von Aries aus FF7 und das kam 1997! Da waren viele ruhiggestellten CoD-Kiddys nicht mal geboren
Mal abgesehen das die auch nicht gut geschrieben sind und *Portal2-Spoiler*
mehr Emotionen geweckt werden wenn am Ende der dreckige und angekockelte Companioncube aus der Tür geflogen kommt und das ist nur ein Würfel mit Herzchen
 
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