• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Spielemarkt: Umfrage: Das Kreuz mit der KI

Mothman

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
30.10.2004
Beiträge
14.992
Reaktionspunkte
1.681
Website
www.yours-media.de
Künstliche Dummheit:
Ich fand in STALKER immer lächerlich, dass man aus einer Gruppe von, sagen wir mal fünf, Leute um ein Lagerfeuer herum einfach mal einen abstechen konnte und die anderen haben einfach weiter rumgehockt oder Gitarre gespielt. Wenn man später wiederkam haben die sogar teilweise in dem Leichnahm gehockt und gegessen oder gespielt. Wenn man das Spiel wiederholt hat, stapelten sich die Leichen..und keine Sau hats gekümmert. Ich hatte in der eine Hütte am Lagerfeuer irgendwann einen Turm von Leichen (wie bei dem Film 300^^), aber immer wieder trafen dort andere Stalker oder Soldaten zum friedlichen Beisammensein ein. Es gibt einem ja auch nicht zu denken, wenn dort schon dutzende Leichen rumliegen...."ach was setzt ich mich mal hin, MIR wird schon nichts passieren".. :rolleyes:
STALKER an sich ist schon ein geiles Spiel, aber die KI fand ich manchmal eher unglaubwürdig.

Künstliche Intelligenz:
Die Thief-Reihe..ich fand, die Wachen waren dort immer sehr aufmerksam (aber nicht unfair) und es ergab sich (bei mir) nie eine unrealistische Situation.
 
G

gliderpilot

Gast
Auf positiver Seite muss ich Far Cry nennen: so oft, wie ich einen Gegner vor mir angegriffen habe, und dann auf einmal von links, rechts und hinten beschossen wurde - schon genial. Das ist auch das einzige Spiel, wo ich meistens nur mit Feuerschutz vorangehe. Zum Beispiel in der Mission, in der man die Satellitenschüssel zerstören muss ist oben auf dem Berg ja eine Festung, in der Gegner warten. Dort hinter der Mauer haben sich 3 Gegner verschanzt, und auf mich geschossen, als ich mich der Festung genähert habe. Ich habe dann von Einzelschuss auf Feuerstoß umgestellt, blind nach vorne die Mun rausgehauen, nur um zu einer besseren Deckung zu laufen. Mein Pech, dass die Gegner sich natürlich geduckt haben, und ich so die ganze Aktion wiederholen musste - herrlich... :X
Auf negativer Seite muss auch noch Mafia genannt werden: ein so geniales Spiel trotz einer so grottigen KI - wie viel genialer wäre es wohl mit einer besseren KI geworden. Aber als selbst beim 20. Versuch einer Mission, Pauli immer noch entweder mir oder dem Gegner direkt in die Schusslinie gelaufen ist und dadurch umkam, hätte ich das Spiel am liebsten gegen die Wand gefeuert. :hop:
 

tkdmatze

Neuer Benutzer
Mitglied seit
21.11.2006
Beiträge
5
Reaktionspunkte
0
Extrem lustig ist die KI von Diablo2 LOD, wo söldner im cs es wichtiger finden fenster anzugreifen , als gegner


Recht ordentlich gelungen dagegen die Helden von Guild wars, sogar lernfähig, was wenn man es nicht weiss, zu lustigen ergebnissen führen kann
 

CaptainArcher

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
01.09.2004
Beiträge
140
Reaktionspunkte
0
Richtig schlimm find ich die Fahrer KI von Niobe bei "Enter the Matrix". Man hatte kaum eine Chance irgendetwas also Ghost zu treffen, wenn Niobe meinte immer in Schlangenlinien der Größenordnung Leitplanke links, Leitplanke rechts zu fahren und alles mitzunehmen was nicht festbetoniert war...

Dafür war ich unglaublich überrascht von der KI aus F.E.A.R. . Das ein Gegner einen so klug versucht den gar aus zumachen hab ich nciht oft erlebt. Kaum eine KI weiß so gut Deckung zu suchen und einen fertig zu machen :) .
 

Skorpio-AAO

Benutzer
Mitglied seit
31.08.2005
Beiträge
66
Reaktionspunkte
2
Sehr Positiv überrascht war ich von Fear, ich hab des erstmal ganz schön doof aus der wäsche geguckt als der plötzlich von hinten kam und mir mit den Kolben eins drüber gezogen hat.

Absolut doof find ich die Teammitglieder von Ghost Recon: Advanced Warfighter. Der läuft mir hinterher, ich lauf direkt an der Wand entlang und bleib an der Ecke stehen. Der Honk läuft mitten auf die Straße raus und wird prompt beschossen, sein Komentar: "Sir wir stehen unter beschuss!". Ich "Feuer erwiedern" er "geht nicht!" Bums tot. Ich lehn mich raus um nachzusehen wo der Gegner hockt, und hatte absolut freies schussfeld es war überhaupt kein Problem den zu erschießen.
 

annon11

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
28.12.2004
Beiträge
906
Reaktionspunkte
15
Also bei den Typen aus Just Cause gibs wohl fast keine KI.Muss man nicht weiter beschreiben...
In Stalker is die auch nicht so dolle.

Far Cry is ok, HL2 auch.ABer nochlängst nicht perfekt.
DIe Entwickler sprechen immer davon,dass die Gegner von mehreren Seiten kommen oder Deckung suchen.Bei vielen Spielen wäre ich froh wenn die Gegner überhaupt schießen würden wenn sie mich sehen.Siehe STalker.
 

DingoRE

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
25.01.2005
Beiträge
276
Reaktionspunkte
0
Ich befürchte meine Gegner fallen zu schnell meinen Feuer zum Opfer als das ich hier so detailiert über KI-Schnitzer berichten könnte.

Aber Operation Flashpoint hat mich damals wirklich häufig von hinten ganz kalt erwischt!

Company of Heroes - Ganz fürchterliche Wegfindung, Gott sei dank gibt es hier die Möglichkeit der Manuellen Steuerung. Aber wenn einer meiner Soldaten mal durch eine Nahe Explosion in Ohnmacht fällt und dabei seine heiß geliebte Knarre fallen läßt - da ist es unmöglicht im Beizubringen (nachdem er das Bewußtsein wiedererlangte) auf eben diese Knarre mal eben zu verzichten und doch lieber erstmal in Deckung zu gehen. Da schickt man den zur nächsten sicheren Deckung, durchs Feindliche Feuer, klickt mehrfach den Button für "Stellung halten" und nichts des so trotz - Der rennt aus der neuen Deckung raus, zu seiner Stammknarre und sammelt die wieder ein. Da könnt ich anfangen zu heulen wenn sich der sich trotz mehrfachen rumgeklicke sich auf eine so blöde art und weise opfert!
Man steht an einem Hauseingang, sieht den Gegner und befielt den Angriff - was macht der? Der rennt ins Haus und guckt ganz überrascht in die Mündung des Gegners, kommt aber nicht auf die Idee mal evtl. das Feuer zu eröffnen - so nach dem Motto, "gucken wir doch mal was der Gegner macht?"

Aber trotzdem - Company of Heroes, ein ganz großes 2. WK Echtzeitstrategiespiel!!! Mikromanegment at it´s best!


MfG DingoRE
 
E

eX2tremiousU

Gast
Die mit Abstand schlimmste KI ist mir bei ArmA begegnet, da wurde mein überlegener Itellekt leider sekundenweiße von diesen verdammten Polygonidioten beleidigt. So ein unfähiges Sammelsurium an Waffenträgern ist nicht einmal bei der Bundeswehr zu finden. Im Spiel gibt es so viele Stellen, die mich einfach nur grausam aufgeregt haben. Es fängt mit totalen Banalitäten an: Man soll mit dem Jeep durch die Pampa fahren und irgendwo, irgendwie, irgendwann ein feindliches Squad aufspüren und neutralisieren. Hört sich auf dem Papier gut an, wurde aber bei der ungepatchten Verkaufsfassung eher zu einem Witz ohne erkennbare Pointe. Da man in dieser Mission nicht selbst fahren kann, muss man eben darauf hoffen, dass der werte Wheelman den Jeep samt Insassen heil ans Ziel bringt. Wären da nur nicht diese diabolischen Gebüsche und Bäume, die jeweils links und rechts von einer großen, breiten und schlaglochfreien Straße gedeihen. Scheinbar fühlte sich mein Fahrer von diesen Elementen sexuell angezogen, und musste ständig die Straße verlassen, um das Auto gegen einen Baum oder ein Gebüsch zu setzen. Wilde Knallorgie einmal anders. Erst der vorsätzliche Mord am Fahrer hat mich erlöst, und ich konnte die Karre samt Insassen zum Ziel fahren. So häufig und laut wie bei diesem Spiel habe wohl noch niemals geflucht. Doch auch die Gegner waren maximal Untergefreite a.D.. In einer Nachtmission sollte ich samt Team im Jeep (gnar) einen Punkt erreichen. Dieses Mal funktionierte zwar die KI des Fahrers, dafür patzen die Gegner. Mein Jeep kurvt also genüsslich an feindlichen Infanteristen und schweren Panzern vorbei, ohne dass sich auch nur ein Schuss löst, oder die werten Opponenten versucht haben, meine elitäre Erdnusshirntruppe aufzuhalten. Köstlich. Ein weiterer Ausfall ist mir später im Feld begegnet, als ich eine Kleinstadt vor anrückenden Gegnern schützen sollte. Die ersten Infanteriewellen kamen auch schnell, einige gepanzerte Fahrzeuge komplettierten dann die erste angreifende Welle, die aber recht einfach aufgerieben wurde. Nur kam dann nach der ersten Welle dummerweise keine zweite. Der Grund dafür zeigte sich mir erst, als ich mit einem erbeuteten Zivilistenauto durch die Pampa im Zeitraffer gefahren bin, und sah wie ein gegnerisches Kettenfahrzeug seine Baumfetischneigungen am lebenden, grünen Objekt auslebte. Das dumme Ding klebte am Baum, konnte sich nicht bewegen, und sorgte wieder nur für lautstarke Fluchaktionen, bei denen wohl dem Papst die Erdbeermarmelade aus dem Ohr gelaufen wäre, wenn er eben diese unflätigen und hysterischen Schreikrämpfe miterlebt hatte. Nur, wie macht man so ein Panzerteil kaputt? Mit der M4 wohl kaum. Also wieder zurück ins Auto und das Schlachtfeld abgefahren, um einem toten RPG-Trupp die Zigarre zu klauen. War dies erledigt, konnte auch das Baumsexfahrzeug vernichtet werden. Mission beendet. Ich dachte eigentlich, dass es hätte unmöglich schlimmer kommen können - leider ein fataler Trugschluss, wie sich nur einige Missionen später zeigte. "Die große Schlacht" spielte sich nicht nur auf dem Feld ab, sondern auch in meiner Magengegend, da mir vom lauten Fluchen schon die Innereien schmerzten. Eigentlich sollte man nur mit seiner Super-Cobra einige Black-Hawks mit Infanterie eskortieren, und anschließend per sauber geführtem Luftschlag eine feindliche Basis zerstören. Wie immer galt, auf dem Papier sieht es gut aus, in der Realität war es ein Grund zum Weinen. Während der Anfang noch problemlos funktionierte, litt die KI der befreundeten Piloten dann plötzlich mitten im Kampf an akuter geistiger Volltrunkenheit, was sich dadurch bemerkbar machte, dass meine Cobra-Wingmen ihre Fluggeräte gegen Bäume setzen, und die Blackhawk-Piloten nicht begriffen hatten, dass man Truppen nicht 50 Meter über dem Boden absetzen kann. Statt zu landen, kreisten die Dinger also in der Luft und ließen sich seelenruhig beschießen. Irgendwann hörte man nur noch "Oh no! Two is down!", "Oh no! Six is down!". Die Mission war unlösbar, obwohl der passende Hinweis fehlte. Dabei war es eigentlich egal, welchen Schwierigkeitsgrad man wählte, oder wie doof bzw. wie klug man die KI der jeweiligen Seite machte, das Resultat war immer identisch: Fehlschlag.

Schlimm ganz schlimm. :pissed:

Regards, eX!
 

Gyllenhaal

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
07.02.2007
Beiträge
336
Reaktionspunkte
0
Solidus_Dave am 23.05.2007 15:10 schrieb:
Metal Gear Solid Reihe.

In MGS2 war man immer wieder von der KI überrascht und zumindest ich hab stundenlang alles mögliche mit den Wachen ausprobiert.

Vom Schwierigkeitsgrad war es nicht sooo abhängig, aber die KI machte sich auf Normal/Hard viel mehr bemerkbar als auf Very Easy (da man nicht unbedingt darauf eingehen musste).

Bsp:
Das fängt schon damit an, dass sich Gegner ergeben, wenn man sie mit vorgehaltener Waffe überrascht "Freeze!". Aber wehe sie sehen, dass man die Waffen von ihnen abwendet/einsteckt: Dann duckten sie sich plötzlich und überrumpelten den Spieler. Zielte mal auf lebenswichtige Regionen wie dem Kopf (oder den Schritt :B ) reagierten sie entsprechend und gaben sogar Items heraus.
Witziges Detail: Bedrohte man mit einem leergeschossenen Magazin und drückte ab, sorgte das "Klick" für einen Angriff der Wache *g*
Dann gab es noch ein paar harte Jungs ("Erschieß mich doch"), denen musste man dann z.B. eine Kugel ins Bein verpassen (Wunde sichtbar und er humpelt danach, kann sich aber verarzten) oder gleich töten/betäuben.


Ach, da gibt es einfach unendlich viel zu erzählen.
Bei Alarm suchen herbeigerufene Truppe systematisch die Räume/den Dschungel ab und man muss sich ein gutes Versteck suchen und vor allem Ruhig bleiben.
Das ganze auch sehr cool inszeniert.

In MGS3 kam dann noch die Umgebung hinzu wie Bienenstöcke und man wirft mal schnell dem Gegner eine Schlange entgegen. Zerstört man das örtliche Nahrungslager im Dschungel liefen alle Wachen des Gebietes hungrig durch die Gegend und verrieten sich dadurch von weitem. Vor allem machten sie dann auch nicht vor zuuufällig daliegender vergammelter Nahrung oder einem toten Giftfrosch halt ;)

Dann riefen Wachen erstmal über Funk Verstärkung, die Funktgeräte konnte man aber schon vorher heimlich zerstören und der Soldat schüttelt nun erst mal verwundert das Gerät ^^

Dann musste man noch darauf achten, dass die Gegner auch auf Leichen von anderen Wachen reagieren und Alarm schlagen. Betäubte Gegner wurden dagegen mit einem Tritt sanft aus dem vermeintlichen Mittagsschlaf geweckt.
Schaltete man außerdem die Wache eines Raumes aus, die der Zentrale regelmäßig die Lage durch gab, musste man sich auf den Besuch eines Aufklärungstruppes einstellen.

Im Kampf gehen die Gegner in Deckung und agieren auch sonst recht clever.

Ich weiß auch noch wie blöd ich geschaut habe, als ich mich in einem Lüftungsschacht vor alarmierten Wachen verkriechen wollte und auf einmal eine Granate in den Schacht vor mein Gesicht flog "das hat der jetzt nicht wirklich gemacht oder?!".

Wie gesagt, da gibt es unendlich viele Aktionen zu beschreiben.

Ich kenne immer noch keine andere Serie, in denen die Gegner so detailreich und realistisch/intelligent (re)agieren wie in MGS. Gleichzeitig wirkten schon in MGS2 die Wachen sehr plastisch und nicht wie leblose Zielscheiben.
In MGS4 wird das nun konsequent fortgeführt, z.B. mit Dingen wie Kampfmoral und neutralen (oder dann eben nicht mehr neutralen) Charakteren.
Zu spät...mist :-D
Bei mir haben die mal gegen die Wand geschossen,so dass die kugel bei mir Landete...
Doofe KI gibts vor allem bei Swat 3(Granaten fliegen gegen Wände,Geiseln werden ermordet und Wenn jemand vom eigenen Team was schlimes tut,wird er gleich niedergemäht)
 
N

nintendo-maniac

Gast
Dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben

+FarCry: Ich war sehr überrascht wie gut die Gegner aufgepasst haben

-Breed: Wie oft sind die Gegner irgendwo hängen geblieben, wie oft sind sie in den tot gestürzt
-Team Factor: Hatte ich zwar nie selber, aber die Vorstellung bei GIGA Games hat mir damals gereicht ;)
 
M

mjp

Gast
Um nicht nur negative Beispiele zu bringen, will ich mal Metal Gear Solid 3: Snake Eater als gutes Beispiel bringen.
Ich erkläre anhand einer Situation, wie es sich häufig abspielt:
Ich verstecke mich im Gras. Die Tarnfarbe ist gut gewählt, der Tarnindex dementsprechend hoch und doch höre ich plötzlich „Huh? Wat is that?“. Habe ich doch die weißen Socken angezogen? Oder war es ein zu lautes Geräusch? Egal, der Wachmann geht vorsichtig in meine Richtung und versucht mich im Dunkel aufzuspüren – auch wenn er (noch) nicht weiß, dass ich da bin. Da ich in mich in einer ungünstigen Position zum weglaufen befinde, ziehe ich schnell meine Betäubungspistole und versuche ihn zum schlafen zu überreden, bevor er mich entdeckt. Doch so schnell zielgenau den Kopf zu treffen, erweist sich als ungeheuer schwierig, was dem Wachmann einen Betäubungspfeil im Arm und die Erkenntnis einbringt: ein Gegner! Mist...
Noch bevor mir klar ist, dass ich schnellstens handeln sollte, läuft der Getroffene zur nächsten Deckungsmöglichkeit und ruft über das Funkgerät Verstärkung. Dass diese auch ankommt, merkt er nicht mehr – die Betäubung wirkt endlich. Doch zu meinem Pech naht auch schon ein Trupp Soldaten, bewaffnet bis an die Zähne. Dummerweise konnte der friedlich schlafende Wachmann nicht rechtzeitig die Position durchgeben, also durchkämmen sie das Gebiet. Oftmals zu zweit, man weiß ja nie!
In einer ruhigen Sekunde fliehe ich in einen kleinen Bunker mit der Hoffnung, dass man dort nicht suchen würde. Tap, tap, tap... Plötzlich sehe ich eine Gewehrmündung im Eingang, dicht gefolgt von einem Soldaten. Der Raum ist klein, geschätzte drei Quadratmeter. Es wundert mich also nicht, dass ich entdeckt werde. Auch dieser Soldat war nicht alleine unterwegs. Soldat #1 trägt eine Art Schild, auf das ich nicht schießen kann (von schlagen und treten ganz zu schweigen), #2 wirft abwechselnd Blend- und Rauchgranaten zur Tür herein. Natürlich gesellt sich keiner einfach so dazu, also komme ich raus und versuche zu fliehen. Noch schnell eine Granate fallen lassen, was den Gegner dazu bewegt, einen kleinen Umweg zu nehmen. Die Dinger tun schließlich weh!
Nachdem ich zwischendurch zwei Soldaten betäuben musste, kann ich mich nun endlich verstecken. Unter ein Auto zu kriechen klingt zwar nicht besonders sicher, allerdings schauen die Soldaten dort nicht immer nach.
Ab und zu höre ich noch die Soldaten und ihre Funkgeräte, doch irgendwann wird die Meldung durchgegeben, dass die gesuchte Person (das bin ich) verschwunden ist. Erst jetzt wird der Soldatentrupp zurück gerufen und ich kann mich aus der Deckung wagen und mein Ziel wieder wieder in Angriff nehmen. Doch plötzlich höre ich an genau derselben Stelle wie beim ersten mal: „Huh? Wat is that?“.
Und da fällt mir plötzlich wieder ein: mist, die Soldaten wecken betäubte Einheiten ja wieder auf...!
 

stockduck

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
11.08.2005
Beiträge
1.332
Reaktionspunkte
18
eX2tremiousU am 23.05.2007 17:03 schrieb:
Die mit Abstand schlimmste KI ist mir bei ArmA begegnet, da wurde mein überlegener Itellekt leider sekundenweiße von diesen verdammten Polygonidioten beleidigt. So ein unfähiges Sammelsurium an Waffenträgern ist nicht einmal bei der Bundeswehr zu finden. Im Spiel gibt es so viele Stellen, die mich einfach nur grausam aufgeregt haben. Es fängt mit totalen Banalitäten an: Man soll mit dem Jeep durch die Pampa fahren und irgendwo, irgendwie, irgendwann ein feindliches Squad aufspüren und neutralisieren. Hört sich auf dem Papier gut an, wurde aber bei der ungepatchten Verkaufsfassung eher zu einem Witz ohne erkennbare Pointe. Da man in dieser Mission nicht selbst fahren kann, muss man eben darauf hoffen, dass der werte Wheelman den Jeep samt Insassen heil ans Ziel bringt. Wären da nur nicht diese diabolischen Gebüsche und Bäume, die jeweils links und rechts von einer großen, breiten und schlaglochfreien Straße gedeihen. Scheinbar fühlte sich mein Fahrer von diesen Elementen sexuell angezogen, und musste ständig die Straße verlassen, um das Auto gegen einen Baum oder ein Gebüsch zu setzen. Wilde Knallorgie einmal anders. Erst der vorsätzliche Mord am Fahrer hat mich erlöst, und ich konnte die Karre samt Insassen zum Ziel fahren. So häufig und laut wie bei diesem Spiel habe wohl noch niemals geflucht. Doch auch die Gegner waren maximal Untergefreite a.D.. In einer Nachtmission sollte ich samt Team im Jeep (gnar) einen Punkt erreichen. Dieses Mal funktionierte zwar die KI des Fahrers, dafür patzen die Gegner. Mein Jeep kurvt also genüsslich an feindlichen Infanteristen und schweren Panzern vorbei, ohne dass sich auch nur ein Schuss löst, oder die werten Opponenten versucht haben, meine elitäre Erdnusshirntruppe aufzuhalten. Köstlich. Ein weiterer Ausfall ist mir später im Feld begegnet, als ich eine Kleinstadt vor anrückenden Gegnern schützen sollte. Die ersten Infanteriewellen kamen auch schnell, einige gepanzerte Fahrzeuge komplettierten dann die erste angreifende Welle, die aber recht einfach aufgerieben wurde. Nur kam dann nach der ersten Welle dummerweise keine zweite. Der Grund dafür zeigte sich mir erst, als ich mit einem erbeuteten Zivilistenauto durch die Pampa im Zeitraffer gefahren bin, und sah wie ein gegnerisches Kettenfahrzeug seine Baumfetischneigungen am lebenden, grünen Objekt auslebte. Das dumme Ding klebte am Baum, konnte sich nicht bewegen, und sorgte wieder nur für lautstarke Fluchaktionen, bei denen wohl dem Papst die Erdbeermarmelade aus dem Ohr gelaufen wäre, wenn er eben diese unflätigen und hysterischen Schreikrämpfe miterlebt hatte. Nur, wie macht man so ein Panzerteil kaputt? Mit der M4 wohl kaum. Also wieder zurück ins Auto und das Schlachtfeld abgefahren, um einem toten RPG-Trupp die Zigarre zu klauen. War dies erledigt, konnte auch das Baumsexfahrzeug vernichtet werden. Mission beendet. Ich dachte eigentlich, dass es hätte unmöglich schlimmer kommen können - leider ein fataler Trugschluss, wie sich nur einige Missionen später zeigte. "Die große Schlacht" spielte sich nicht nur auf dem Feld ab, sondern auch in meiner Magengegend, da mir vom lauten Fluchen schon die Innereien schmerzten. Eigentlich sollte man nur mit seiner Super-Cobra einige Black-Hawks mit Infanterie eskortieren, und anschließend per sauber geführtem Luftschlag eine feindliche Basis zerstören. Wie immer galt, auf dem Papier sieht es gut aus, in der Realität war es ein Grund zum Weinen. Während der Anfang noch problemlos funktionierte, litt die KI der befreundeten Piloten dann plötzlich mitten im Kampf an akuter geistiger Volltrunkenheit, was sich dadurch bemerkbar machte, dass meine Cobra-Wingmen ihre Fluggeräte gegen Bäume setzen, und die Blackhawk-Piloten nicht begriffen hatten, dass man Truppen nicht 50 Meter über dem Boden absetzen kann. Statt zu landen, kreisten die Dinger also in der Luft und ließen sich seelenruhig beschießen. Irgendwann hörte man nur noch "Oh no! Two is down!", "Oh no! Six is down!". Die Mission war unlösbar, obwohl der passende Hinweis fehlte. Dabei war es eigentlich egal, welchen Schwierigkeitsgrad man wählte, oder wie doof bzw. wie klug man die KI der jeweiligen Seite machte, das Resultat war immer identisch: Fehlschlag.

Schlimm ganz schlimm. :pissed:

Regards, eX!

patch 1.07 und gut ist :]
 

Schnipp

Neuer Benutzer
Mitglied seit
21.02.2007
Beiträge
1
Reaktionspunkte
0
Also ich war positiv überrascht von F.E.A.R., da die KI meist eine gute Deckung gesucht hat und auch oft genug die Position variiert hat. Außerdem fand ich gut das die Gegner nicht einzeln vorgegangen sind, sondern diese meist in Gruppen waren und an verschiedenen Stellen standen und somit von mehreren Seiten aus angreifen konnten.
 

Shadow_Man

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
10.11.2002
Beiträge
36.606
Reaktionspunkte
6.662
Negativ war mir damals die KI bei Mafia aufgefallen, vor allem die der eigenen Kameraden. Wie oft musste ich da so manche Mission wiederholen, weil die eigenen Kameraden ohne Not mal wieder mitten in den Kugelhagel rannten und starben. Ansonsten war das Spiel allerdings top.

Positiv war die KI bei Spielen wie Operation Flashpoint (sehr clever imo, besser als bei vielen neueren Spielen), bei Far Cry und bei FEAR.
 

Sinan2792

Neuer Benutzer
Mitglied seit
20.05.2006
Beiträge
19
Reaktionspunkte
2
Ich finde, dass Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy eine recht gute KI hat, vorallem wenn man überlegt, dass das Spiel vor ungefähr 4 Jahren entwickelt wurde. Die Gegner nutzen die Umgebung, z. B. Abgründe, um einen hinunterzustoßen. Ganz das Gegenteil ist Star Wars Battlefront 2, das zwei Jahre später erschienen ist. Sogar beim Schwierigkeitsgrad "schwer" stehen die Gegner manchmal direkt vor dir, müssten dich eigentlich sehen, greifen aber nicht an. Und sogar wenn man auf sie schießt, stehen sie nur rum. Enttäuschend!

Und noch was:
Bei Two Worlds hat mich die KI wirklich sehr überrascht:
Ich sehe ein Lager der Groms und laufe näher. Der Weg dorthin führt unter einem Felsenbogen hindurch.
Als ich am Eingang stehe, entdecken die Groms und Orks mich und alle stürmen auf mich zu. Deshalb renne ich wieder weg. Die Nahkämpfer folgen mir noch ein Bisschen, geben aber auch bald auf. Nur die Bogenschützen lassen einen beständigen Regen von Pfeilen auf mich nieder. Ich sterbe und werde bei einem Schrein in der Nähe wiederbelebt.
Als ich mich dem Lager wieder näherte und unter dem Felsenbogen stehe, werde ich plötzlich von hinten mit Pfeilen beschossen. Ich drehe mich um und sehe, dass am Rand des Weges sechs Bogenschützen der Groms stehen. Sie müssen sich im Gebüsch verteckt haben, beim vorbeilaufen hatte ich sie nicht gesehen. Ich sterbe wieder. :|
So eine gute KI habe ich noch nie erlebt. Respekt! :top: :top: :top:
 
U

upadLord

Gast
Gute KI: UT Reihe, Quake 3 (mit abstrichen bei der Wegfindung, bots laufen zu oft dieselben Strecken/nur bestimmte Strecken)
Grottig: Command & Conquer, die ganze Reihe.. einfach nur grausig, sei es wegfindung oder die sammler, die (angeblich) absichtlich dumm sind.. kennt ja jeder, einfach ätzend.
 

mandelforce

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
05.09.2005
Beiträge
146
Reaktionspunkte
0
Ich fand die KI bei GTA: San Andreas (und Vorgängern) eigentlich immer sehr schlecht. Aber Rockstar hat es geschafft, dass es gar nicht so stark auffällt. Bleibt man auf der Straße, heftet sich die Polizei CJ doch ganz gut an die Fersen, da sie ab einem gewissen Abstand einfach neu spawnen. Versteckt man sich aber irgendwo abseits der Straße, so kriegt die KI arge Probleme. Nicht selten verhakt sich auch mal ein Hubschrauber in Hindernissen wie Häusern, aber auch Werbetafeln, Laternen und Bäumen. Tja, ohne diese Gegenstände wäre die Welt in GTA zwar etwas leer, aber die KI hätte ein Problem weniger.
Schön mitzuerleben sind auch die Polizisten, die unschuldige Passanten überfahren oder anschießen, einen Abgrund herunterrasseln und sich auf weitere vielfältige Arten dumm anstellen.

Aber genau das macht an GTA manchmal sehr viel Spaß. Man weiß nie, was die verrückte KI als nächstes anstellt.

Bei GTA IV darf Rocktstar all dies trotz allem gerne besser programmieren! Vielfältige Reaktionen der NPCs sind doch ein wichtiger Bestandteil des GTA-Universums und anderer Spiele. Je glaubwürdiger dies umgesetzt wird, desto besser.
 

Custer

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
13.04.2004
Beiträge
425
Reaktionspunkte
0
SYSTEM am 23.05.2007 14:32 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.

das jüngste spiel was mich SEHR positiv überrascht hat: FEAR.
das spiel, was mich jüngst durch die dümmste KI geärgert hat: C&C3 (allein schon die sammler verdienen einen eigenen preis und haben soviel hirn wie ne tote amöbe -.-)
 

Freeze24

Neuer Benutzer
Mitglied seit
27.03.2004
Beiträge
4
Reaktionspunkte
0
:top: die ki die mich zuletzt am meisten beeindruckt hat war die von S.T.A.L.K.E.R. :-D
ganz am Anfang, eine der ersten Missionen muss man ein banditenlager ausheben. ich habe mindestens 10 versuche gebraucht aber jedes mal reagierte die KI anders. die Banditen schlichen sich an mich ran, nutzen Umwege um mich von hinten zu überraschen oder warteten fies hinter einer mauer, bis ich vor lauter Ungeduld vorstürme und schnell danach ins gras beiße :B


:hop: die dümmste ki die mir momentan einfällt ist die von age of empires I oder II. oft hatten die cpu-mitstreiter einen aussetzter wenn man sie nur früh genug Angriff und entwickelten sich nicht mehr weiter ODER die ki gab einfach auf...sehr ärgerlich wenn man gerade eine mega-armee hochgezüchtet hat :(

tja das wars, was mir spontan einfällt ;)

lg Freeze
 

Spassbremse

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
31.07.2001
Beiträge
15.380
Reaktionspunkte
5.806
Auch wenn die eigenen Einheiten sich manchmal zum Heulen doof verhalten, finde ich die K.I. von Company of Heroes ziemlich gelungen.

Der Computer versucht in den höheren Schwierigkeitsgraden ständig, einen zu flankieren und kontert stets mit sinnvollen Einheiten. Ich habe selten im Skirmish eine dermaßen herausfordernde K.I. gesehen!

Gruss,
Bremse
 
Oben Unten