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    Forenregeln


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News - Spielemarkt: Europäische Union: "2-Jahres-Garantie für Videospiele"

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Freakless08 am 16.05.2009 09:31 schrieb:
Bei Spiele wird dann eben ein Patch vom Hersteller verlangt der die Fehler beseitigen sollte. Wenn das Spiel zwei Mal "eingeschickt" wurde und danach immer noch nicht funktioniert DANN kann man das Geld zurück verlangen, ABER NICHT VORHER
in der schweiz ist das eine frage des preises. bei dingen unter CHF100.- muss man keinen umtausch oder eine reparatur akzeptieren, kann sofort das geld zurück verlangen.
 
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HanFred am 16.05.2009 09:36 schrieb:
Freakless08 am 16.05.2009 09:31 schrieb:
Bei Spiele wird dann eben ein Patch vom Hersteller verlangt der die Fehler beseitigen sollte. Wenn das Spiel zwei Mal "eingeschickt" wurde und danach immer noch nicht funktioniert DANN kann man das Geld zurück verlangen, ABER NICHT VORHER
in der schweiz ist das eine frage des preises. bei dingen unter CHF100.- muss man keinen umtausch oder eine reparatur akzeptieren, kann sofort das geld zurück verlangen.
Ich schreib auch von Deutschland und da ist es eben so geregelt wie in meinem Anderen Post steht.
 
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"Wenn man Entwickler und Publisher dazu zwingen würde, ein nahezu perfektes Produkt abzuliefern, würde man frische Spielideen im Keim ersticken", prophezeit Dr. Richard Wilson, Chef der Tiga"

Wenn ich sowas schon höhre wird mir schlecht. Statt mal mehr Leute einzustellen die dann dafür sorgen das Bugs gar nicht erst beim Release dabei sind oder gar spiele erst später zu veröffentlichen ist in der Gedankenwelt solcher Leute anscheinend keine Option. Wann werden endlich diese Erbsenzähler aus dem Biz gekickt. Und nebenbei EA schafft es Spiele in einem jahr herzustellen. Und dementsprechend verbuggt sind die Teile dann auch. Und statt die mit Patches bugfrei zu kriegen wird einfach nach nem Jahr das nächste Kostenpflichtige Update veröffentlicht. Und schon deshalb bin ich voll dafür das man Spiele umtauschen kann. Mal gucken wie lang EA dann noch solchen Mist verzapft.
 
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Freakless08 am 16.05.2009 09:39 schrieb:
HanFred am 16.05.2009 09:36 schrieb:
Freakless08 am 16.05.2009 09:31 schrieb:
Bei Spiele wird dann eben ein Patch vom Hersteller verlangt der die Fehler beseitigen sollte. Wenn das Spiel zwei Mal "eingeschickt" wurde und danach immer noch nicht funktioniert DANN kann man das Geld zurück verlangen, ABER NICHT VORHER
in der schweiz ist das eine frage des preises. bei dingen unter CHF100.- muss man keinen umtausch oder eine reparatur akzeptieren, kann sofort das geld zurück verlangen.
Ich schreib auch von Deutschland und da ist es eben so geregelt wie in meinem Anderen Post steht.
wobei man einen patch durchaus als reparaturversuch werten könnte. software "einzuschicken" wäre ja blödsinn.
 
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HanFred am 16.05.2009 11:11 schrieb:
Freakless08 am 16.05.2009 09:39 schrieb:
HanFred am 16.05.2009 09:36 schrieb:
Freakless08 am 16.05.2009 09:31 schrieb:
@ PCGames.
Anscheinend habt ihr keine Ahnung was Garantie bedeutet.

Garantie ist KEIN Rückgaberecht.
Der Kunde/Händler muss das Produkt zur Reparatur zurücksenden und ein fehlerfreies Produkt bzw. repariertes Produkt anschließend zurücksenden.
Rückgabe ist NUR AUF KULANZ des Verkäufers möglich und ist komplett freiwillig. Der Kunde hat kein Anspruch darauf das Geld zurück zu bekommen bzw. Rückgabe und ein Rückgaberecht gibt es schon lange nicht (außer bei Fernabsatz aber auch hier muss die Software Originalverpackt unausgepackt sein).

Bei Spiele wird dann eben ein Patch vom Hersteller verlangt der die Fehler beseitigen sollte. Wenn das Spiel zwei Mal "eingeschickt" wurde und danach immer noch nicht funktioniert DANN kann man das Geld zurück verlangen, ABER NICHT VORHER
in der schweiz ist das eine frage des preises. bei dingen unter CHF100.- muss man keinen umtausch oder eine reparatur akzeptieren, kann sofort das geld zurück verlangen.
Ich schreib auch von Deutschland und da ist es eben so geregelt wie in meinem Anderen Post steht.
wobei man einen patch durchaus als reparaturversuch werten könnte. software "einzuschicken" wäre ja blödsinn.
Deswegen stehts in Anführungszeichen ;) - und Patch im gleichen Absatz (nur etwas vorher)
 
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Nicht nur, dass der Inhalt einer Garantie völlig verkannt ist, auch wird die Garantie mit der Gewährleistung verwechselt. Zudem scheint mir die Auswirkung dieser eventuellen EU-Rechtsetzung, sollte sie beschlossen werden, auf das deutsche Recht auch noch unklar zu sein. Der BBC-Artikel hört sich für mich zumindest vorläufig so an, als würde sich für Deutschland nichts ändern. In anderen EU-Mitgliedsstaaten (Groß-Britannien?) ist die Lage bei der Gewährleistung offenbar eine andere als hier. Dass man in Deutschland bei schweren Bugs evtl. Rückerstattung erreichen kann, ist ja bereits der Fall. Das Resultat hier im Forum ist verständlicherweise komplette Verwirrung.

Am besten ihr vergesst den Artikel, Leute...
 
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LouisLoiselle am 15.05.2009 17:08 schrieb:
stell ich mir n bischen schwierig vor, da viele Spieler unterschiedliche Auffassungen darüber haben, was nun als bug gilt oder einfach nur n kleiner Fehler ist.
Zudem gibt es Spieletests, wenn ein Spiel also gravierende Mängel hat kauft man es halt nicht oder halt erst dann, wenn diese behoben wurden.

achja? im PCGames test zu GTA 4 wird quasi nur nebenbei erwaehnt das das spiel ein paar bugs hat, das ding war in der verkaufsversion unspielbar..

wenn man als Haendler ein mangelhaftes produkt verkauft, beispiel GTA 4, und der kunde traegt es zurueck hat man 2 reperaturversuche bevor man es in ein neues umtauschen darf, problem ist, ein computerspiel ist kein toaster wo das naechste dann geht, folglich kann man es quasi nur gegen geld zurueck oder ein anderes produkt umtauschen

laeuft ein spiel bei einem kunden, nicht oder nur total verbuggt trotz erfuellung der mindestanforderungen nehm ich das zurueck, das nennt man service..

Die ComputerBildSpiele hat euer vorgeschlagenes "testcenter" und laufen spiele da nicht wird abgewertet, beispiel GTA 4 von Gut aus Ausreichen, Goetterdaemmerung von befriedigend auf mangelhaft..
 
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Inf1N1t am 16.05.2009 11:49 schrieb:
Nicht nur, dass der Inhalt einer Garantie völlig verkannt ist, auch wird die Garantie mit der Gewährleistung verwechselt. Zudem scheint mir die Auswirkung dieser eventuellen EU-Rechtsetzung, sollte sie beschlossen werden, auf das deutsche Recht auch noch unklar zu sein. Der BBC-Artikel hört sich für mich zumindest vorläufig so an, als würde sich für Deutschland nichts ändern. In anderen EU-Mitgliedsstaaten (Groß-Britannien?) ist die Lage bei der Gewährleistung offenbar eine andere als hier. Dass man in Deutschland bei schweren Bugs evtl. Rückerstattung erreichen kann, ist ja bereits der Fall. Das Resultat hier im Forum ist verständlicherweise komplette Verwirrung.

Am besten ihr vergesst den Artikel, Leute...

Es geht darum, dass sich endlich was bewegt. Und das KANN nur GUT sein für J E D E N Konsumenten hier.
Ganz wichtig dabei ist sich endlich mal auch auf politischer Ebene mit der Problematik auseinander zu setzten und völlig unabhängig auf "Mängel" zu prüfen, denn nur die Politik ist hier tatsächlich als einzige in der Lage hier etwas Positives zu bewirken.

Wie das in den jeweiligen Ländern ausgelegt wird oder nicht, kann zum jetzigen Zeitpunkt wohl kaum jemand sagen.

Eine Zurückerstattungen wegen Bugs habe ich noch nie gelesen/gehört (halte ich eher für Kulanz und bestimmt nicht als die Regel (Bitte um Quelle dieser Behauptung)), ganz im Gegenteil meistens beruft sich der Fachhandel hierzulande sogar GEGEN einen Umtausch da der Aktivierungscode ja meist bereits verwendet wurde und das Softwareprodukt somit nicht mehr so ohne weiteres verkäuflich ist.

Somit bleibt zu hoffen, dass sich bald ein gesetzliches Instrumentarium findet, wodurch sich der durch fehlerhafte/unvollständige Software entstehende, unbestrittene und vor allem finanzielle Nachteil des Kunden so rasch wie möglich und unkompliziert beheben lässt...
 
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nikiburstr8x am 16.05.2009 08:44 schrieb:
Hast du für diese Zahlen auch ne glaubwürdige Quelle?
Ich habe offizielle Support-Foren, seriöse Tests, Patches und deren Fix-Listen und mein Spieleregal als verlässliche Quelle.

Weiterer Beleg:
Releasepatches (die bräucht's ja wohl nicht, wenn alles sauber laufen würde) gehören auf dem PC inzwischen zur Standardvermarktung und das ist kein hinnehmbarer Zustand.

[Also gilt Stalker: CS als Maßstab, denn alle anderen Games sind ähnlich verbuggt? :rolleyes:

Du pauschalisierst da zu sehr.
Wo hab ich pauschalisiert? Mehr lesen, weniger interpretieren bitte! ;-) Ich habe ein typisches Beispiel gebracht. Ich hätte (Games die in den letzten 3 Jahren erschienen sind) auch Gears of War, Timeshift, Gothic 3, Armed Aussault, The Witcher, Hellgate London, Oblivion, UT3, CMR Dirt, Sacred 2, GTA4 und zig andere nennen können, die bei Release massive technische Probleme (und darunter fällt bei mir auch, dass z.B. die Optionen beim Spiel beenden nicht gespeichert werden) auf Durchschnittsrechnern hatten. Das sind auch nicht alles ultrakomplexe Rollenspiele.

Freakless08 am 16.05.2009 09:31 schrieb:
@ PCGames.
Anscheinend habt ihr keine Ahnung was Garantie bedeutet.

[...]
Also die Erklärung ist genauso falsch wie das Zusammengewürfel von Garantie und Gewährleistung im Artikel. :ugly:

Inf1N1t am 16.05.2009 11:49 schrieb:
Am besten ihr vergesst den Artikel, Leute...
Ich fände eine explizite gesetzliche Regelung schon aus Verbraucherschutzgründen
sinnvoll, einfach weil sich viel zuviele Kunden mit dem "Software vom Umtausch ausgeschlossen" Geschwafel abspeisen lassen (müssen). Nicht jeder kennt die Rechtsprechung zu dem Thema.

Siehe swordfish2000's Posting. Das ist repräsentativ für den Durchschnittskonsumenten.
 
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N-o-x am 16.05.2009 16:55 schrieb:
nikiburstr8x am 16.05.2009 08:44 schrieb:
Hast du für diese Zahlen auch ne glaubwürdige Quelle?
Ich habe offizielle Support-Foren, seriöse Tests, Patches und deren Fix-Listen und mein Spieleregal als verlässliche Quelle.
Und da hast du diese Zahlen herausgerechnet, oder wie soll ich das verstehen?
Sorry, absolut unglaubwürdig. :rolleyes:

N-o-x am 16.05.2009 16:55 schrieb:
Wo hab ich pauschalisiert? Mehr lesen, weniger interpretieren bitte! ;-) Ich habe ein typisches Beispiel gebracht. Ich hätte (Games die in den letzten 3 Jahren erschienen sind) auch Gears of War, Timeshift, Gothic 3, Armed Aussault, The Witcher, Hellgate London, Oblivion, UT3, CMR Dirt, Sacred 2, GTA4 und zig andere nennen können, die bei Release massive technische Probleme (und darunter fällt bei mir auch, dass z.B. die Optionen beim Spiel beenden nicht gespeichert werden) auf Durchschnittsrechnern hatten. Das sind auch nicht alles ultrakomplexe Rollenspiele.
Ich kann dir ebenso einige Kandidaten nennen, die reibungslos ab Release liefen.
Aber diese Vergleiche führen zu nichts. Zumindest bietet das keine vernünftige Grundlage für eine Diskussion. ;-)
 
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ist ja schoen das du welche nennen kannst die problemlos liefen, die betrifft der gesetzesvorschlag nur nicht

die anderen aber, und da muss sich dringens was tun
 
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Huskyboy am 16.05.2009 18:53 schrieb:
ist ja schoen das du welche nennen kannst die problemlos liefen, die betrifft der gesetzesvorschlag nur nicht

die anderen aber, und da muss sich dringens was tun
Das sehe ich doch auch ein, wie soll sich das aber finanzieren?

Wenn es wirklich eine Prüfstelle geben sollte, dann haben die mächtig viel zu tun:
Zig Mainboards, Netzteile, Grafikkarten, Soundkarten und andere Peripherie muss da getestet werden, mit jedem Spiel.

Das ist nicht machbar, zumindest was ne 100%-Garantie angeht. :-|
 
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bei den meisten bugschleudern, GTA4 z.b. muss man garnicht soweit gehen auf 5 von 6 rechnern laeuft das nicht richtig, von dingen wie Gothic 3 ganz abgesehen

da reicht ein Labor in der groesse des computerbildspiele labors fuer
 
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Huskyboy am 16.05.2009 19:29 schrieb:
bei den meisten bugschleudern, GTA4 z.b. muss man garnicht soweit gehen auf 5 von 6 rechnern laeuft das nicht richtig, von dingen wie Gothic 3 ganz abgesehen

da reicht ein Labor in der groesse des computerbildspiele labors fuer
Wenn's so einfach wär, hätten wir schon längst so eine Prüfstelle, imo. :-D
 
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bei den letzten 10 spielen die als bugschleuder gelten haette das gereicht
 
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swordfish2000 am 16.05.2009 16:04 schrieb:
Es geht darum, dass sich endlich was bewegt. Und das KANN nur GUT sein für J E D E N Konsumenten hier.
Ganz wichtig dabei ist sich endlich mal auch auf politischer Ebene mit der Problematik auseinander zu setzten und völlig unabhängig auf "Mängel" zu prüfen, denn nur die Politik ist hier tatsächlich als einzige in der Lage hier etwas Positives zu bewirken.
Es sieht nur nicht so aus, als ob sich in Deutschland was bewegte. Für andere Mitgliedsstaaten der EU mag das ja anders sein. Eine unabhängige Prüfung von Software-Mängeln auf politischer Ebene ist aus dem BBC-Artikel jedenfalls nicht absehbar und scheint mir hier aus der Luft gegriffen zu sein. Die Mängelrechte beim Kauf sind in Deutschland bereits auf diesem Niveau (zwei Jahre Gewährleistung).
swordfish2000 am 16.05.2009 16:04 schrieb:
Eine Zurückerstattungen wegen Bugs habe ich noch nie gelesen/gehört (halte ich eher für Kulanz und bestimmt nicht als die Regel (Bitte um Quelle dieser Behauptung)), ganz im Gegenteil meistens beruft sich der Fachhandel hierzulande sogar GEGEN einen Umtausch da der Aktivierungscode ja meist bereits verwendet wurde und das Softwareprodukt somit nicht mehr so ohne weiteres verkäuflich ist.
Die Quelle dieser Behauptung sind die §§ 437 Nr. 2, 440, 323 I, 346 BGB (Rücktrittsrecht). Natürlich muss u.a. die Fehlerhaftigkeit der Software dafür entsprechend gewichtig sein. Sicherlich ist klar, dass auf Grund der Voraussetzungen das Rücktrittsrecht alles andere als die Regel ist. Deshalb schrieb ich auch "eventuell".

Insgesamt sehe ich nicht, dass der BBC-Artikel irgendeine Erweiterung des Verbraucherschutzes in Deutschland beim Software-Kauf in Aussicht stellt.
 
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Inf1N1t am 16.05.2009 21:51 schrieb:
Insgesamt sehe ich nicht, dass der BBC-Artikel irgendeine Erweiterung des Verbraucherschutzes in Deutschland beim Software-Kauf in Aussicht stellt.


das hab ich eigentlich schon auf seite 1 geschrieben. :-D


aber was anderes:
die entwickler wären ruck-zuck aus dem schneider, was die vermaledeite komponentenvielfalt angeht (die allerdings auch meiner meinung nach nicht das grundübel ist), wenn sie einfach eine fixe konfiguration angeben würden, auf denen das spiel sicher läuft.
wer dieses konfiguration nicht besitzt (also vermutlich 100% aller käufer :ugly: ), hat dann eben pech gehabt.

müsste man abwarten, ob das die gerichte mitmachen, ausschliessen würde ich es aber nicht.
 
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Bonkic am 17.05.2009 08:46 schrieb:
die entwickler wären ruck-zuck aus dem schneider, was die vermaledeite komponentenvielfalt angeht (die allerdings auch meiner meinung nach nicht das grundübel ist), wenn sie einfach eine fixe konfiguration angeben würden, auf denen das spiel sicher läuft.
wer dieses konfiguration nicht besitzt (also vermutlich 100% aller käufer :ugly: ), hat dann eben pech gehabt.

müsste man abwarten, ob das die gerichte mitmachen, ausschliessen würde ich es aber nicht.
Gehen wir mal davon aus: Jeder Käufer des Spiels hat exakt die Konfiguration, die von den Entwicklern als 100% kompatibel getestet wurde.

Nicht jeder Nutzer dieses Systems hat aber die selbe Software installiert, fährt den Rechner immer ordnungsgemäß herunter, besitzt womöglich gar keine Kenntnisse, seinen Rechner "flott zu machen" oder "auszumisten". Selbst individuelle Einstellungen im Windows, von denen es Unzählige gibt, können den Aussschlag geben, das ein Spiel nicht läuft.
Wenn also die Hardware zu 100% kompatibel ist, muss sich noch um die Software gekümmert werden. Sisyphos-Arbeit. :-(
 
AW:

Komisch nur, dass das früher auch ganz ohne Patches ging, auch auf dem PC.
Das mit der Patcherei hat doch erst angefangen als Spielemagazine mit Datenträger daher kamen. Da hat man plötzlich einen Weg gesehen, solche Sachen an die Kunden zu bringen. Das Internet kam dann auch noch dazu, je beliebter es wurde und je mehr es nutzten, desto unfertiger kamen die Spiele auf den Markt, weil sich bei den Publishern eine Mentalität gebildet hatte a la: "Wir bringen das Spiel einfach mal raus und wenn's nicht anständig läuft, dann patchen wir eben einfach nach." So wurden die Spiele mit der Zeit immer unfertiger und unfertiger.

Ich kann die Kritik seitens der Hersteller auch nicht verstehen. Das ist so, als würde ein Schriftsteller ein Buch veröffentlichen, das total voller Rechtschreibfehler ist und Seiten fehlen würden, er sich daraufhin hinstellt und sagt: "Aufgrund des Zeitmangels konnte ich das Buch nur fehlerhaft veröffentlichen und Inhalte mussten gestrichen werden. Wir werden in den nächsten Monaten noch eine 2. und 3. Version veröffentlichen, in denen wir diese Fehler beheben werden." So jemandem würde man doch den Vogel zeigen und fragen ob er noch ganz bei Trost ist. Aber genau so wird in der Spielebranche teilweise gearbeitet. Da würde man dann wahrscheinlich die fehlenden Inhalte noch als DLC verkaufen wollen :rolleyes:

Das sowas anders geht, zeigen auch immer wieder Firmen wie Valve oder Blizzard. Deren Spiele laufen eigentlich bei so gut wie jedem immer problemlos von Anfang an.
Auch ein komplexes Rollenspiel wie Drakensang kam nahezu ohne Fehler daher. Wie man sieht, es geht schon, man muss sich nur eben wieder mehr Mühe geben.
Die Spielebranche muss einfach wieder dahin kommen, dass man zur Veröffentlichung ein nahezu fehlerfreies Spiel abliefern möchte, ohne das quasi Patches nötig wären.
 
AW:

Shadow_Man am 18.05.2009 03:34 schrieb:
Komisch nur, dass das früher auch ganz ohne Patches ging, auch auf dem PC.
Das mit der Patcherei hat doch erst angefangen als Spielemagazine mit Datenträger daher kamen. Da hat man plötzlich einen Weg gesehen, solche Sachen an die Kunden zu bringen. Das Internet kam dann auch noch dazu, je beliebter es wurde und je mehr es nutzten, desto unfertiger kamen die Spiele auf den Markt, weil sich bei den Publishern eine Mentalität gebildet hatte a la: "Wir bringen das Spiel einfach mal raus und wenn's nicht anständig läuft, dann patchen wir eben einfach nach." So wurden die Spiele mit der Zeit immer unfertiger und unfertiger.

kann ich bestätigen, es gab in den 80ern und frühen 90ern garnicht die Methode nachzupatchen, Internet hieß noch Apranet und Mailboxen kannten auch nur die Nerds, für einen Hersteller wär das ein extrem finanzieller aufwand gewesen Spiele nachzupatchen, Disketten an jeden Registrierten Kunden verschicken war teuer, vom Material und arbeitsaufwand

als es dann mit den CDs als datenträgern los ging gabs auch immer mehr patches, erst kleine, die fast nur Bugs korrigierten die sowieso bei fast keinem auftauchten oder gar neue funktionen reinpatchten

der erste Höhepunkt der Bugs war wohl (nein nicht windows :ugly: ) sondern der Bug äh Bundesliga Manager 97, angeblich wurde da ne alpha oder betaversion ins presswerk geschicht, die ersten Bugfixes verschlimmterten das problem dann teilweise sogar noch, irgendwann gabs dann nen Patch, den man Bundesliga Manager 98 nannte und zum vollpreis verkaufte, BM97 funktioniert in der höchsten programmversion heute noch nicht richtig, die Gold ist fehlerfreier, die lag aber glaub ich nur bei Gold Games 3 bei

Ascaron ist da auch kein unbeschriebenes blatt, Anstoss 4 *hust*

Der höhepunkt ist natürlich immer wieder JoWood, denen passierte das nicht einmal, nicht zweimal sondern beinah mit jedem titel der letzten jahre, GTA4 und Total War sind da nur weitere bugschleudern, und das wird immer schlimmer, ZeroDay patches sind mittlerweile gang und gebe

Klar ist nen Betatest bei solchen produkten aufwendig, nur verdient man mit den produkten mittlerweile viel viel mehr als früher, da muss man dann entsprechend der komplexität mehr investieren und vorallem auch damit kalkulieren, und bei spielen der marke GTA 4 oder Gothic 3 sieht man das doch sogar schon nach wenigen sekunden, da braucht mir keiner kommen "aber das ist sooooooo ein riesen aufwand"

Das ist auch einer der gründe warum immer mehr leute zur konsole wechseln, da sind die Spiele bugfrei, naja so gut wie, aber da geht das mit der patcherei auch langsam los, mich nervt das einfach nurnoch, teilweise kauf ich mir spiele garnicht mehr in der erstauslieferung sondern warte lieber auf die Budget versionen, GTA 4 PC hab ich bis heute nicht weil das immer noch weit entfernt vom RC status ist..
 
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