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News - Spielemarkt: Europäische Union: "2-Jahres-Garantie für Videospiele"

AW:

sehr gut, man kann verbuggten schrott zurückgeben und geld zurück erhalten, hoffe aber es wird auch genau darauf beschränkt. andernfalls werden die händler zu einer art videothek.
 
AW:

Shadow_Man am 15.05.2009 18:26 schrieb:
Zusätzlich könnte man auch noch Online-Aktivierungen bzw. Plattformen dazu nehmen. Damit der Hersteller nicht einfach kurzfristig die Server herunterfahren könnte und man sitzt dann da mit seinem Spiel und kann es nicht mehr nutzen.

Ja, allerdings denke ich nicht, dass wir vor 2012 - 2015 damit rechnen könnten. Man muss Herstellern auch die Möglichkeit einräumen, diese 2 Jahre mit in die Budgetplanung einzubauen.
Support ist ja nicht billig.
 
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Shadow_Man am 15.05.2009 16:50 schrieb:
Ich finde es absolut richtig. Gegen kleine Bugs sagt niemand was, was aber in den letzten Jahren im PC Spielebereich los war, das geht einfach nicht mehr.
Spiele wie Gothic 3 Götterdämmerung oder GTA 4 wurden wissentlich mit riesengroßen Mängeln ausgeliefert und das nenne ich einfach Betrug am Kunden und genau vor solchen Machenschaften sollte der Kunde geschützt werden.

Vielleicht wird dann endlich auch mal diese saudumme Mentalität bei den Firmen aus den Köpfen verbannt: "Ach wenn's nicht läuft, dann patchen wir nachher eben einfach!"

Eine Idee von mir wäre es, vielleicht auch einfach eine Qualitätskontrolle einzuführen. Ähnlich wie die USK, die allerdings nicht nach der Gewalt, sondern nach den Bugs schaut und sollte ein Spiel total verbuggt sein, dem Spiel einfach die Zulassung verweigern könnte.

Sowas wie bei GTA 4, das zum Start auf keiner ATI Karte lief, darf auf jeden Fall nie wieder passieren.

Sehr guter Vorschlag! Eine unabhängige allgemeine Qualitätskontrolle außerhalb der, die schon bei den Publishern/Entwicklern besteht, ist eine sehr gute Idee! Dadurch wären größtenteils bugfreie Spiele endlich mal in einer gewissen Weise garantiert und der Kunde müsste nicht bei dem ein oder anderen Spiel doof aus der Wäsche gucken, wenns nicht stabil läuft bzw. die Performance unterst aller Sau ist, obwohl es laut Hardware Anforderungen auf der Verpackung eigentlich gut laufen sollte.

Sowas wäre mir ehrlich gesagt viel lieber, als diese 2 Jahre Garantie... denn diese wäre dank der Qualitätskontrolle eigentlich garnicht mehr nötig, da es groß verbuggte Spiele so (hoffentlich) nicht mehr geben würde, dass man sie zurückgeben muss.

greetz
 
AW:

AshLambert am 15.05.2009 17:44 schrieb:
PS: Damit will ich in keinster Weise implizieren das du ein DAU bist, es ist nur die logische Konsequenz den schwarzen Peter hin und her zu schieben und ich als Publisher bzw. Anwalt des Publishers würde dahin gehend argumentieren. ^^
Sollte einem durchaus bewusst sein wie du es gemeint hast, man braucht ja nur mal bissl in div. Foren in den "Helpthreads" stöbern... Was da manchmal Zutage kommt.. :-S

Eine evtl. einfache Lösung wäre kurz gesagt:

Publisher gibt Verkaufsversion an Prüfstelle.

Prüfstelle installiert auf mehreren Systemen, incl. PC's mit minimalen auf der Verpackung stehenden Anforderungen. Dann mal sehen wer da noch alles durch kommt.

Womit ich auch mal den DAU auspacken muss ;) Manche glauben echt wenn sie die minimalen Anforderungen lesen, können sie alles aufdrehen was die Grafik- und Effektregler hergeben.. Es wird einfach nicht deutlich genug gemacht, das man bei minimalen Anforderungen an Auflösung und Grafik nicht viel erwarten darf.
 
AW:

hm ja
also die "Aussage" bzw. eher Ausrede, das dadurch Spieleideen untergehn weil man seine Arbeit anständig machen sollte

Bugs kommen immer vor, irgendwo, lässt sich nicht vermeiden
aber wenn mir dadurch so ein Mangel entsteht wie jetzt beim Gothic 3 Addon wo mal eben einfach kein Text auftaucht weil eine QS nicht mal vorhanden war
Und war da irgendwo irgendeine Wahnsinnige Innovation drin?

Aber vllt. ist es ja auch die Furcht vor zuviele Rückläufen, beim verbuggtem Spiel läßt sich ja immer gut feststellen ob der Fehler auch schon vorher vorhanden war
 
AW:

Das Problem ist bei Spielen wohl, daß Bugdebakel oft auch wegen Geld- und Zeit-
problemen entstehen, weil die Entwickler den Aufwand unterschätzt haben oder der Publisher ganz einfach einen Releasezeitpunkt vorgibt, egal ob das Spiel nun fertig ist oder nicht. Die Konsolenvarianten von Sacred 2 sind ja immer noch nicht fehlerfrei und Probleme gibt es trotz langer Entwicklungszeit immer noch mehr als genung und Ascaron ist dank des unterschätzten Aufwands ja mittlererweile Insolvent.

Der Schritt wäre sicher nicht unproblematisch
, es wüden wohl wirklich einige Publisher oder Entwickler untergehen, wenn sie auf einmal zu Release Qualität liefern müßten.

Den Zwang jeden Patch kostenlos auf einen Datenträger an den Endkunden geben zu müssen, fände ich eine gute Ergänzung.

Die Rückgabe von Spielen klappt aber nicht immer, kein Spiel mit Steamzwang kann man
zurückgeben und Valve verweigert auch deutschen Kunden jedes Rückgaberecht.
 
AW:

Ganz ehrlich Leute, wenn ich mich nur an Stalker, die letzten Star Wars Spiele, usw. erinnere, dann find ich das gut, so enorm fehlerhafte Games haben, wenn sie nicht wenigstens entsprechend gepatcht werden keine Existenzberechtigung.
Und wenn es Lucasarts und Co. nur dazu antreibt besseren Technishen Support zu betreiben, wärr ich ja schon zufrieden.
Außerdem sind manche Games, wie das letzte NFS, Battlefront 2, HdR Conquest usw. ganz übler qualitativ schlechter Komerz. Die haben es nicht anders verdient.
Battlefront 2, mit ganz gravierenden Fehlern, wurde bist Heute noch nicht hinreichend gepatcht, da sollte die EU mal hart durchgreifen.
 
AW:

LouisLoiselle am 15.05.2009 17:08 schrieb:
stell ich mir n bischen schwierig vor, da viele Spieler unterschiedliche Auffassungen darüber haben, was nun als bug gilt oder einfach nur n kleiner Fehler ist.
Zudem gibt es Spieletests, wenn ein Spiel also gravierende Mängel hat kauft man es halt nicht oder halt erst dann, wenn diese behoben wurden.
Genau, und selbst wenn ein System gegründet werden würde, was die Qualität eines Spiels auf technischer Ebene prüft, müsste man dafür hunderte unterschiedliche Konfigurationen von PCs durchtesten. Das ist ein enormer finanzieller Aufwand, so viel Hardware bereitzustellen, welcher sich einfach nich rentieren würde / unbezahlber ist.
 
AW:

nikiburstr8x am 15.05.2009 19:19 schrieb:
LouisLoiselle am 15.05.2009 17:08 schrieb:
stell ich mir n bischen schwierig vor, da viele Spieler unterschiedliche Auffassungen darüber haben, was nun als bug gilt oder einfach nur n kleiner Fehler ist.
Zudem gibt es Spieletests, wenn ein Spiel also gravierende Mängel hat kauft man es halt nicht oder halt erst dann, wenn diese behoben wurden.
Genau, und selbst wenn ein System gegründet werden würde, was die Qualität eines Spiels auf technischer Ebene prüft, müsste man dafür hunderte unterschiedliche Konfigurationen von PCs durchtesten. Das ist ein enormer finanzieller Aufwand, so viel Hardware bereitzustellen, welcher sich einfach nich rentieren würde / unbezahlber ist.

Was heute lange nicht mehr so schlimm ist, wie noch in den 90ern. Alleine wie viele unterschiedliche Grafikkartenhersteller es damals gab und heute hast du ja nur noch AMD/ATI und Nvidia. Als Beispiel.
 
AW:

naja
da könnte man ja sowas machen wie den VWL-Warenkorb
eine Reihe von z.B. 10 verschiedenen, durchschnittlichen, aber unterschiedlichen Rechnerkonfigurationen auf denen dann das Spiel laufen muss
 
AW:

IgorM am 15.05.2009 18:01 schrieb:
Und die Aussage von diesem Dr. das dadurch neue Ideen im Keim erstickt werden ist auch ein Blödsinn. Den es geht hier nicht um neue Ideen. DIe Idee soll danach nur Bugfrei sein.
Bei der Verwendung von innovativen neuen Ideen bezüglich Gameplay oder Grafik treten aber die meisten Probleme auf, sie sind noch nicht ausgereift genug und können eigentlich gar nicht bugfrei sein. Sicherlich kann man so lange an einer Innovation werkeln, bis sie annähernd bugfrei ist, das dauert aber. Zudem hat der Entwickler einen Zeitplan der eingehalten werden muss. Also sieht es um neue Ideen schlecht aus. :-|
Da bleibt man lieber beim Altbewährten, damit kennt man sich schliesslich aus und scheut jedes Risiko.
Mit diesem Gesetz dürfte sich also die Innovationsarmut verstärken, denn es dürfen ja nur noch "perfekte" Spiele abgeliefert werden.
 
AW:

Shadow_Man am 15.05.2009 19:25 schrieb:
nikiburstr8x am 15.05.2009 19:19 schrieb:
LouisLoiselle am 15.05.2009 17:08 schrieb:
stell ich mir n bischen schwierig vor, da viele Spieler unterschiedliche Auffassungen darüber haben, was nun als bug gilt oder einfach nur n kleiner Fehler ist.
Zudem gibt es Spieletests, wenn ein Spiel also gravierende Mängel hat kauft man es halt nicht oder halt erst dann, wenn diese behoben wurden.
Genau, und selbst wenn ein System gegründet werden würde, was die Qualität eines Spiels auf technischer Ebene prüft, müsste man dafür hunderte unterschiedliche Konfigurationen von PCs durchtesten. Das ist ein enormer finanzieller Aufwand, so viel Hardware bereitzustellen, welcher sich einfach nich rentieren würde / unbezahlber ist.

Was heute lange nicht mehr so schlimm ist, wie noch in den 90ern. Alleine wie viele unterschiedliche Grafikkartenhersteller es damals gab und heute hast du ja nur noch AMD/ATI und Nvidia. Als Beispiel.
Troztdem dürfte es ein schwierriges Unterfangen werden, so eine Prüfstelle aufzubauen und wie soll die sich finanzieren? Imho unmöglich.
 
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Shadow_Man am 15.05.2009 19:25 schrieb:
Was heute lange nicht mehr so schlimm ist, wie noch in den 90ern. Alleine wie viele unterschiedliche Grafikkartenhersteller es damals gab und heute hast du ja nur noch AMD/ATI und Nvidia. Als Beispiel.
10/10 :)

Das ist auch immer mein (bisher unausgesprochener) Gedanke.. Man könnte z.B. 4 - 6 PC's mit den minimalen und ebenso viele mit den maximalen Anforderungen hernehmen. Dann bleibt zumindestens sowas wie "ATI User bleiben bei GTA 4/ teils The Fall damals" draussen erspart.
 
AW:

nikiburstr8x am 15.05.2009 19:33 schrieb:
IgorM am 15.05.2009 18:01 schrieb:
Und die Aussage von diesem Dr. das dadurch neue Ideen im Keim erstickt werden ist auch ein Blödsinn. Den es geht hier nicht um neue Ideen. DIe Idee soll danach nur Bugfrei sein.
Bei der Verwendung von innovativen neuen Ideen bezüglich Gameplay oder Grafik treten aber die meisten Probleme auf, sie sind noch nicht ausgereift genug und können eigentlich gar nicht bugfrei sein. Sicherlich kann man so lange an einer Innovation werkeln, bis sie annähernd bugfrei ist, das dauert aber. Zudem hat der Entwickler einen Zeitplan der eingehalten werden muss. Also sieht es um neue Ideen schlecht aus. :-|
Da bleibt man lieber beim Altbewährten, damit kennt man sich schliesslich aus und scheut jedes Risiko.
Mit diesem Gesetz dürfte sich also die Innovationsarmut verstärken, denn es dürfen ja nur noch "perfekte" Spiele abgeliefert werden.
Wievele (aktuellere) Spiele aus dem Kreise total verbuggter Spiele konnten sich denn als innovativ bezeichnen? Antwort: Keines. Innovation und Bugs sind zwei verschiedene Dinge. Du vermischt da Äpfel mit Birnen. ;-)
 
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hawkytonk am 15.05.2009 19:51 schrieb:
Innovation und Bugs sind zwei verschiedene Dinge.
Hab ich irgendwo behauptet, dass Innovationen mit Bugs gleichzusetzen sind? Nein. Ich sagte, das Innovationen die Entstehung von Bugs verstärken. ;-)

hawkytonk am 15.05.2009 19:51 schrieb:
Du vermischt da Äpfel mit Birnen. ;-)
Nö . Du hast mich nur falsch verstanden. ;-)
 
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nikiburstr8x am 15.05.2009 19:19 schrieb:
Genau, und selbst wenn ein System gegründet werden würde, was die Qualität eines Spiels auf technischer Ebene prüft, müsste man dafür hunderte unterschiedliche Konfigurationen von PCs durchtesten. Das ist ein enormer finanzieller Aufwand, so viel Hardware bereitzustellen, welcher sich einfach nich rentieren würde / unbezahlber ist.
Wenn man sich mal aktuelle Bugschleudern ansieht, fällt auf, dass 98% aller Mängel unabhängig von der verwendeteten Hardware auftreten. Bei wem stürzt Stalker (inkl. CS) 1.0 denn nicht ab? Dürften die restlichen 2% aller Spieler sein. :ugly: Den Spruch von den 1000 möglichen Konfigurationen kann ich nichtmehr hören.

Bei den meisten Publishern heißt "ready to release", dass man das Spiel irgendwie von Anfang bis Ende durchspielen können muss. Die setzen sich dann nicht hin und versuchen noch maximale Qualität rauszuholen. Da wird eine Marktbeobachtung eingeholt, die besagt, dass der größte Teil der Gamer auch Bug-Releases kauft und im Zeifel auf einen Patch wartet und das war's. Das System ist also wirtschaftlich sinnvoll, so kaputt das für den Konsumenten auch klingt.

Würde keiner solche Spiele kaufen gäb's auch mehr Qualitätskontrolle.

Und überhaupt:
Rückgaben aufgrund technischer Probleme (keine spielerischen Bugs) kann ganz einfach entgegen gewirkt werden, indem man auf der Verpackung 5 Systeme auflistet mit denen das Game getestet wurde und läuft und für alles andere wird keine Gewähr übernommen. Fertig.
 
AW:

Solon25 am 15.05.2009 19:37 schrieb:
Shadow_Man am 15.05.2009 19:25 schrieb:
Was heute lange nicht mehr so schlimm ist, wie noch in den 90ern. Alleine wie viele unterschiedliche Grafikkartenhersteller es damals gab und heute hast du ja nur noch AMD/ATI und Nvidia. Als Beispiel.
10/10 :)

Das ist auch immer mein (bisher unausgesprochener) Gedanke.. Man könnte z.B. 4 - 6 PC's mit den minimalen und ebenso viele mit den maximalen Anforderungen hernehmen. Dann bleibt zumindestens sowas wie "ATI User bleiben bei GTA 4/ teils The Fall damals" draussen erspart.
Euer Vorschlag die Spiele zu testen, ist so etwas wie ein Gütesiegel bei anderen Produkten. An sich nicht schlecht der Gedanke, nur aufgrund der schier endlos verschiedenen Systemkonfigurationen, wird ein aussagekräftiger Test extrem aufwändig. Grade bei lang andauernden Rollenspielen wäre der Aufwand zu groß.

Mal angenommen, diese 2 Jahre Garantie setzt sich durch. Würde sich dann der Markt nicht selbst regulieren? Schließlich würden dann fehlerhafte Spiele öfter wieder zurückgegeben werden. Dadurch würden dann die Publisher merken, dass sie so nicht weiter kommen. Es ist ja auch nichts unmögliches "saubere" Spiele abzuliefern. Tausende Spiele der alten Konsolengeneration zeigen dies, aber auch vereinzelt aktuelle Spiele wie Metal Gear Solid 4.
 
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Aithir am 15.05.2009 19:10 schrieb:
Das Problem ist bei Spielen wohl, daß Bugdebakel oft auch wegen Geld- und Zeit-
problemen entstehen, weil die Entwickler den Aufwand unterschätzt haben oder der Publisher ganz einfach einen Releasezeitpunkt vorgibt, egal ob das Spiel nun fertig ist oder nicht. Die Konsolenvarianten von Sacred 2 sind ja immer noch nicht fehlerfrei und Probleme gibt es trotz langer Entwicklungszeit immer noch mehr als genung und Ascaron ist dank des unterschätzten Aufwands ja mittlererweile Insolvent.

Der Schritt wäre sicher nicht unproblematisch
, es wüden wohl wirklich einige Publisher oder Entwickler untergehen, wenn sie auf einmal zu Release Qualität liefern müßten.

Den Zwang jeden Patch kostenlos auf einen Datenträger an den Endkunden geben zu müssen, fände ich eine gute Ergänzung.

Die Rückgabe von Spielen klappt aber nicht immer, kein Spiel mit Steamzwang kann man
zurückgeben und Valve verweigert auch deutschen Kunden jedes Rückgaberecht.


Das ist "leider" nicht richtig.

Diese systematischen, reproduzierbaren Fehler oder das Fehlen ganzer Features bzw. falsche Produktangaben treten auch bei Herstellern und Anbietern auf, bei denen monatliche Entgelte für das Spielvergnügen zu entrichten sind.

Da frage ich mich ernsthaft wie kann das sein, daß z.B. bei einem Hersteller mit der höchsten monatlichen Gebühr die Fertigstellung nach über einem Jahr am Markt nicht mehr entsprechend vorangetreiben wird - und jetzt kommts: NICHT im Sinne von individuellen Spielervorstellungen und Wünschen sondern: im Sinne der selbst angepriesenen Features, die auf der Verpackung angegeben werden?
Und als Antwort bekommt man auf Nachfrage dann in den Foren: "Wenn es einem nicht gefällt hätte man ja jederzeit kündigen können..."

(der selbe Hersteller hat bei einer Vorstellung seines Produktes vor Release übrigens auch mal einen jüngeren Jounalisten öffentlich blossgestellt und in Frage gestellt, weil er es sich damals es sich erlaubt hat (vor release) den fehlenden content zu bemängeln (der bis heute nicht ins Spiel gefunden hat).
Da waren Dinge zu lesen wie "Ach das weiss doch jeder erfahrene Journalist, dass ne Beta nicht unbedingt das fertige Produkt repräsentierten kann, etc" oder es wurden sogar: "...die teuren Reisen für die Journalisten.." thematisiert.)


Nein, also die Dinge und Dreistigkeiten der Hersteller haben bereits Dimensionen angenommen, die mehr als eindeutig jenseits der Verträglichkeitsgrenze der Konsumenten liegen.


Ausserdem: Im Unterschied zum unvorhergesehenen mechanischen Verschleiss bei Toasten sind Produkte wie Software doch gerade zu prädestiniert um optimiert zu werden, da sie einzig auf strikten mathematische Gesetzten beruht.
Fehler und Bugs sind somit also wesentlich einfacher feststellbar, reproduzierbar und vor allem: vorhersehbar.


Je früher der Beschluss kommt desto besser, dort wo Geld fliesst muss es auch entsprechende Regelungen geben, es kann nicht sein, dass man Vollpreis für halbfertige Produkte bezahlen muss und dann nicht mal Anspruch auf Reklamation oder sofortigen Umtausch hat.
 
AW:

N-o-x am 15.05.2009 20:20 schrieb:
Wenn man sich mal aktuelle Bugschleudern ansieht, fällt auf, dass 98% aller Mängel unabhängig von der verwendeteten Hardware auftreten.
Hast du für diese Zahlen auch ne glaubwürdige Quelle?

N-o-x am 15.05.2009 20:20 schrieb:
Bei wem stürzt Stalker (inkl. CS) 1.0 denn nicht ab? Dürften die restlichen 2% aller Spieler sein. :ugly:
Also gilt Stalker: CS als Maßstab, denn alle anderen Games sind ähnlich verbuggt? :rolleyes:

Du pauschalisierst da zu sehr.
 
AW:

@ PCGames.
Anscheinend habt ihr keine Ahnung was Garantie bedeutet.

Garantie ist KEIN Rückgaberecht.
Der Kunde/Händler muss das Produkt zur Reparatur zurücksenden und ein fehlerfreies Produkt bzw. repariertes Produkt anschließend zurücksenden.
Rückgabe ist NUR AUF KULANZ des Verkäufers möglich und ist komplett freiwillig. Der Kunde hat kein Anspruch darauf das Geld zurück zu bekommen bzw. Rückgabe und ein Rückgaberecht gibt es schon lange nicht (außer bei Fernabsatz aber auch hier muss die Software Originalverpackt unausgepackt sein).

Bei Spiele wird dann eben ein Patch vom Hersteller verlangt der die Fehler beseitigen sollte. Wenn das Spiel zwei Mal "eingeschickt" wurde und danach immer noch nicht funktioniert DANN kann man das Geld zurück verlangen, ABER NICHT VORHER
 
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