• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Spielemarkt: Erkenntnis des Tages: "Anti-Piraterie-Zukunft liegt in kostenlosen Spielen"

AW:

aber hier hat wohl jeder erkannt das ein kopierschutz garnichts! bringt, die meisten spiele sind tage vorher verfügbar, spätestens aber zum release OHNE kopierschutz

wieso kommt das oben bei den Bossen nicht an? gut EA und Ubi versuchen damit den gebrauchtmarkt zu zerstören, aber die anderen firmen die auch Kopierschutz einsetzen? Bethesda und co? Sind die entweder völlig weltfremd oder einfach nur blöd?
 
AW:

Das Free to play ist so eine Sache. Wenn das Spiel aus der Balance gerät, weil zu mächtige Item gekauft werden können, die sich nicht jeder leisten kann, dann macht es keinen Spass. Wenn man keine mächtigen Dinge kaufen kann, dann gibt keiner Geld dafür aus.

Das hängt natürlich von der jeweiligen Umsetzung ab, aber da es sich bei EA & co nicht um gemeinnützige Vereine handelt fürchte ich, dass man nicht in Erwägung ziehen sollte ohne Investitionen in ein solches Spiel einzusteigen.
Online Spiele mit Client-Kopierschützen zu verlgeichen ist ohne hin schwierig, da hier völlig unterschiedliche Voraussetzungen herrschen.
 
AW:

GtaSanAndreas am 10.12.2008 19:10 schrieb:
@Worrel:
Wenn man ein Offline Spiel sucht das "neu" und kostenlos ist und was besonders wichtig ist, qualitativ hochwertig, dann kannst du das vergessen :haeh:
Unter den gegebenen Umständen bei einem Online Spiel kann man selbst wenn das Spiel an sich kostenlos ist, noch hohen Profit bekommen.
Ich hab mich eigentlich lediglich auf die Aussage "Es spielt doch eh jeder online" bezogen und anhand von drei Spielen, die ich dieses Jahr gespielt habe, für mein persönliches Spielverhalten widerlegt.
 
AW:

blubster am 11.12.2008 08:52 schrieb:
Viele der Toptitel sind öfters downgeloadet als verkauft worden.
Richtig. Genau das ist der Knackpunkt.

Und warum?
Weil alle RK denken: "Ich beklau ja keinen, sind ja nur Daten"/"Ich hätte das Spiel ja eh nicht gekauft"/"Ich will's ja nur mal testen".

Und genau DA sollte man auch ansetzen und statt "Ihr seid alle Raubkopierer" Spots auf gekaufte DVDs zu pressen, könnte man Hintergrundberichte aus der Spiele- und Filmherstellung veröffentlichen, die ua. das Mißverständnis "Ich hab das Spiel gekauft, also kann ich damit machen, was ich will" aufklären und endlich mal den Fakt, daß man bei Spielen, Büchern, Filmen und CDs immer schon lediglich das RECHT erworben hat, das entsprechende Kunstwerk passiv genießen zu dürfen (bei PC Spielen in gewissem Rahmen auch aktiv) einem Großteil der Bevölkerung klar macht.

Das schafft man mit "Manfred sitzt im Bau und hat endlich Ruhe vor den nervenden Blagen"-Raubkopiererspots nicht, denn der Bekannte Kalle hat ja immer noch jede neueste RK, ohne eingebuchtet worden zu sein ...


Wer heutzutage ein Spiel ohne Demoversion veröffentlicht, schneidet sich eh ins eigene Fleisch - ich versteh nicht wirklich, wie man den potentiellen Kunden/RK einen derartigen Freifahrtschein für das eigene schlechte Gewissen ausstellen kannn ...
 
AW:

MartinArbeiter am 11.12.2008 12:39 schrieb:
Selten so sein Blödsinn gelesen @Raptor.
Spielen ist eine Freizeitbeschäftigung, ein Hobby, Fun und soll Spaß machen. Spiele entwicklen und verkaufen ist ein knallhartes Business geworden. Im Rahmen meines Studiums hatte ich die Möglichkeit bei einem großen Entwickler bei der Kalkulation über die Schulter zu schauen.
Hier werden alle Parameter bestimmt.
Bei manchen Spielen (leider bei vielen) hat man wirklich den Eindruck, die Qualitätssicherung hat ein Schimpanse gemacht - per Knopfdruck bestätigt. Gut-Knopf und Geht-Noch-Knopf.
Doch die Entwickler wissen um die Qualität und haben keine andere Wahl als dem Publisher die Version abzusegnen.
Habe nie behauptet das die Publisher fertige Spiele auf den Markt bringen. Ich bin ja da der selben Meinung wie du, denn mir ist bewußt das die Publisher drauf drängen ein unfertiges Spiel auf den Markt zu werfen um z.B. noch in das Weihnachtsgeschäft reinzurutschen.

MartinArbeiter am 11.12.2008 12:39 schrieb:
Alles ist hier kalkuliert. Zum Thema der Verbrecher, äh tschuldigung Downloader. Hier wird noch mit einem (ur)alten Faktor kalkuliert. Aus einer Zeit als die Raubkopierer noch in den Kinderschuhen waren. Glaubst du wirklich alle Downloader hätten das Spiel auch gekauft wenn es keine Möglichkeit zum Download geben würde? Ist das wirklich entgangener Gewinn?
Habe ich so nicht geschrieben und auch nicht behauptet, deshalb habe ich gesagt habe das der reale Schaden nicht gemessen werden kann. Klar ist das illegale Kopien einen Schaden verursachen. Klar ist auch das nicht jede illegale Kopie als entgangener Verkauf gezählt werden kann.

MartinArbeiter am 11.12.2008 12:39 schrieb:
Ich stimme Dir in einem Punkt zu. Es ist geistiges Eigentum das geschützt werden muss - nur eben sinnvoll und nicht wie derzeit sinnlos.
Bei einer Kalkulation wird im voraus festgelegt wie viele Kunden dieses Spiel auch kaufen sollen. Also eine Art MIndestkäufer. Darüber hinaus will man gar nicht, da mehr Entwicklung, mehr Umpfang... und somit mehr Kosten. Ziel eins ist Gewinnmaximierung. Und diese erreicht man mit der großen Masse die ein Spiel kaufen.
Die (paar) wenigen unter uns die ein Spiel nicht mehr am Releasetag kaufen bzw. erst mal abwarten ob ein Kauf sich lohnt... die paar interessieren nicht.
Die Frage ist wie lange das noch so viele mit machen. Nach GTA IV scheint es eine Reihe von Leuten zu geben die nicht mehr am Releasetag das Spiel kaufen, aber wer weiß ob sie wirklich daraus gelernt haben. Das in Moment durch DRM etc. das geistige Eigentum nicht sinnvoll geschützt sehe ich genauso so. Hast du dir den Post eigentlich richtig durchgelesen? Ich bin kein Freund von DRM oder ähnlichen Kopierschutzsystemen die den Käufer beeinträchtigen.
Kalkulation und Softwareentwicklungen passen leider selten zusammen. Es ist heute leider immer noch selten das Softwareprojekte wirklich On Time & On Budget fertig werden. Natürlich will jeder Publisher Gewinnmaximierung etwas anderes habe ich auch nicht behauptet nur der aktuelle Weg dahin ist zweifelhaft. Ob man über Jahre Gewinnmaximierung erreicht indem man den Kunden gängelt bezweifle ich.

MartinArbeiter am 11.12.2008 12:39 schrieb:
Meine Meinung zu dem ganzen Thema ist, dass zukünftig gute Spiele seltener werden. Der neue Trend zur Trilogie.. (kino hats vorgemacht) ist auch in meinen Augen ein absolut nervender Faktor. Hier wird ein Spiel in drei Kapitel verpackt - aber eben auch als 3 vollwertige Titel verkauft. Und was steckt drin? Nun ich will lieber an dieser Stelle die Kontenance wahren.
Nun was drin steckt wissen wir noch nicht, weil es noch nicht auf den Markt ist. Ich bin bei Blizzard aber guter Hoffnung, weil sie selten etwas vergeigt haben. Wenn mir die Trilogie auch den Spaß von drei Spielen bringt habe ich kein Problem damit, sondern begrüße es sogar, aber das gilt es noch abzuwarten. Ich bin aber mit dir einer Meinung bezüglich guter Spiele, ich denke auch das gute Spiele seltener werden.
 
AW:

Spiele wurden auch vor 10 jahren selten OnTime und OnBudget fertig..

vor 15 jahren auch nicht.. Stonekeep *hust*
 
AW:

Huskyboy am 11.12.2008 12:45 schrieb:
aber hier hat wohl jeder erkannt das ein kopierschutz garnichts! bringt, die meisten spiele sind tage vorher verfügbar, spätestens aber zum release OHNE kopierschutz

wieso kommt das oben bei den Bossen nicht an? gut EA und Ubi versuchen damit den gebrauchtmarkt zu zerstören, aber die anderen firmen die auch Kopierschutz einsetzen? Bethesda und co? Sind die entweder völlig weltfremd oder einfach nur blöd?
Gut, da hab ich weniger Sorgen. Die Free2Play MMOs zeigen ja, dass es sich die wenigsten leisten können, in ihren Itemshops Items und Dienstleistungen zu verkaufen, die man als "normaler" Spieler nicht kauft und unfaire Vorteile bringen (selbst XP Steine gehen an die Grenze dessen, was Spieler akzeptieren). Wenn es da übertrieben wird, floppt das Game. So einfach ist das.
Das Problem das ich sehe ist, dass es keine (halbwegs) verbindlichen Kosten mehr für ein Spiel gibt. Ein Spiel wie es im Moment noch meistens auf den Mark kommt, kostet x Euro + ev. noch 1-2 Addons. That's it. Dann gibts je nachdem noch ein bisschen Support und gratis Content dazu (oder eben nicht). Mit Micropayment gibts diese Schwelle nicht mehr. Klar kann es theoretisch auch sein, dass keiner was bezahlt und die Firma am Ende weniger verdient als beim jetzigen System. Aber wer das glaubt, glaubt auch an den Osterhasen und immer noch an die Gerüchte, dass durch den Euro die Preise nicht gestiegen sind.
Ich muss mich bei dem Thema immer wieder schaudernd an Hellgate London zurück erinnern. Ein Paradebeispiel dafür, wie man ohne wirklich etwas zu bieten, versucht den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich fürchte imo, dass es im Endeffekt darauf hinaus laufen wird. Eine Spieleschmide wird halt von der positiven Seite argumentieren. Ändern tut es an der Tatsache nichts.
 
AW:

Huskyboy am 11.12.2008 11:58 schrieb:
die DRM titel wurden zusammen öfter geladen als die restlichen 6, DRM ist auch garnicht gedacht kopien zu verhindern, sondern um den gebraucht und verleihmarkt zu töten
Ich habe die Liste gelesen und auch verstanden. Hab mir auch schon gedacht, daß es nicht unbeachtet bleibt, daß viele DRM-Titel darunter sind. Ist ja auch kein Kunststück, nachdem praktisch jeder neuere Blockbuster damit auffährt. Es ist nur die Frage, welche Schlüße man daraus zieht. Ich glaube, Deine sind da nicht so zwigend.

DRM (und dazu gehört auch Steam, nicht nur das nervige Zeug von Securom) verfolgt zweierlei Ansätze. Neben Raubkopien zu verhindern bzw. zu erschweren (was wie bei jedem Verfahren mehr schlecht als recht funktioniert), soll es natürlich auch den Second Hand Markt austrocknen. Über beide Punkte muß man nicht streiten.

Aber letzten Endes wäre es den Publishern (wie bei den Konsolen auch) eingermaßen egal, wie oft ein Spiel über den Second Hand Markt verkauft wird, wenn sie auf dem ersten Markt genügend hohe Erträge erzielen würden. Das Vergleich der Käufe von Bioshock auf PC bzw. Konsole betrug 1 : 5 !!!! Da hat der Publisher natürlich kein Interesse mehr dran, auch noch Mindereinnahmen durch den Second Hand Markt hinzunehmen.

Wie immer eine Frage von Ursache und Wirkung, oder für einfachere Gemüter von Henne und Ei ....
Huskyboy am 11.12.2008 11:58 schrieb:
TitanQuest kam einfach zur falschen zeit, das spiel WAR! verbuggt und instabil.. ich habs nämlich Original hier, und das war besonders nach ein paar stunden absturzanfällig, zudem wurds einfach langweilig
Bei mir liefs im Original, ist nie abgestürzt und mir hats gefallen. Und jetzt? Unsere persönlichen Meinungen zu dem Spiel sind irrelevant. Einzig relevant war, ob Iron Lore nicht durch rufschädigende Raubkopien derart in Mitleidenschaft gezogen worden sein könnte, daß sie pleite gegangen sind. Natürlich kann man immer die schlechte Qualität, den falschen Zeitpunkt oder auch die Lotto-Zahlen vom letzten Wochenende verantwortlich machen. Die Indizien, daß dem nicht so war bleiben. Und die kannst du mit Deinem Geschwafel auch nicht entkräften ....
Huskyboy am 11.12.2008 11:58 schrieb:
und wieso beweislastumkehr? Die können keinen schaden nachweisen, die werfen mit fiktiven zahlen durch die gegend die sich nicht beweisen lassen.. tolle argumentation
Diese Art von Argumentation ist eben eine Beweislast-Umkehr ...
Huskyboy am 11.12.2008 11:58 schrieb:
Mir wärs auch lieber hypemüll wie Spore würde richtig floppen und dafür sich ein World of Goo richtig gut verkaufen, aber das ist utopie
Du wirst lachen, aber die Entwickler von World of Goo gehen davon aus, daß sie trotz Demo (gar nicht mal so kurz) und fairem Preis nur ca. 20% der Spiele tatsächlich verkauft haben, der ganze Rest sind Raubkopien !!!! Hab leider den Link gerade nicht parat, such ihn dir aber gerne raus.
Raptor am 11.12.2008 12:04 schrieb:
Aber eben genau diese Ausgaben haben rein gar nichts gebracht. Das zeigt am besten Spore. In dem Fall hat der Kopierschutz nur den ehrlichen Kunden gegängelt und das Spiel nicht davor bewahrt kopiert zu werden. Außerdem sind solche Statistiken einfach nur Zahlen die jeder anders bewerten kann. Diese Zahlen sagen nichts über den entgangenen Verlust bzw. den verursachten Schaden durch illegale Kopien aus. Interessant wäre ein geschätzter realistischer Schaden (leider kenne ich keine unabhängige Möglichkeit um diesen zu errechnen) den man gegenüber den Kosten für den Kopierschutz aufwägen kann. Dann kommt noch hinzu das DRM einige vom Kauf abschreckt, auch hierzu wären Zahlen interessant, sind aber schwer zu ermitteln.
Das sich Firmen illegale Kopien nicht gefallen lassen ist klar, nur geht DRM am Kunden vorbei und beruhigt nur die Aktionäre.
Die Zahlen sind eindeutig genug, um zuindest eine Tendenz zu erkennen. Wie gesagt bei einem Vekaufsverhältnis von 1 : 5 (PC : Konsole) bei Bioshock und den Zahlen an downgeloadeten Spielen müssen wir uns über die Ursachen der schlechten Abverkäufe eigentlich nicht mehr unterhalten. Am Spiel jedenfalls kann es nicht gelegen haben, sonst hätte es sich auf der Konsole auch nicht verkauft.

Raptor am 11.12.2008 12:04 schrieb:
Aber genau das ist doch ein großes Problem, denn im Endeffekt ist es der Kunde der zählt, nicht der Aktionär etc. . Wenn man den Kunden vergrault bzw. an ihm vorbei entwickelt darf man sich über Fehlschläge nicht wundern.
Stimmt. Das ist sogar das größte Problem von allen. Und genau darum geht die News. Und genau deshalb muß man sich Gedanken machen, wie Vertriebswege aussehen können, die weder den Kunden verkraulen noch den Publisher dumm darstehen lassen :-)
 
AW:

Huskyboy am 11.12.2008 12:45 schrieb:
wieso kommt das oben bei den Bossen nicht an? gut EA und Ubi versuchen damit den gebrauchtmarkt zu zerstören, aber die anderen firmen die auch Kopierschutz einsetzen? Bethesda und co? Sind die entweder völlig weltfremd oder einfach nur blöd?
Da muss ich mich mal kurz einschalten. Mal wieder ein klasse Beispiel von selektiver Wahrnehmung. EA und Ubi sind die großen bösen Konzerne die irgendwelche fiesen hintergedanken haben um die Spieler zu gängel und sich in ihrem Geld zu wälzen. aber Bethesda und co. sind natürlich ganz anders, die wollen nur unser bestes und es ist unverständlich, warum diese Heiligen zu solchen Mitteln greifen.

Ich hab das jetzt bewusst überspitzt formuliert. Es geht mir auch nicht darum, mich darüber zu streiten, ob DRM den zweck verfolgt den Gebrauchtmarkt einzudämmen. Es geht mir nur darum, dass konsequent argumentiert wird, und nicht EA auf der einen Seite was vorgeworfen wird, auf der anderen Seite andere Hersteller/Publisher davon wieder auszunehmen
 
AW:

wie der weg aussehen muss?

Große Euroboxen, mit viel inhalt, Soundtracks, Stoffkarten, Zinnfiguren, zeug das man eben nicht kopieren kann und den spielen einen vorteil gegenüber einem Image auf der HDD gibt

Spiele die nicht einfach nen Klon eines anderen sind, gute storys, langes spielvergnügen nicht so 08/15 kram wie Crysis oder FarCry 2 was nach 2 stunden langweilt. dazu angemessene preise, nicht 55€ für ne einfache DVD in ner Dose nehmen, den weg hat natürlich noch keiner probiert, dazu muss der Kopierschutz weg

da nimmt man lieber 50€ für nen Steamdownload.. und wundert sich gleichzeitig das sich viele einfach nur runterladen, kein wunder wenn die illegale kopie besser läuft als das Original..

man sieht doch das sich Special Editions gut verkaufen, die sind alle immer recht flott ausverkauft, sieht man mal von dem Rohrkrepierer Alone in the Dark 5 ab..

es bringt nichts einen käufer mit kopierschutz, freischaltung etc zu nerven, sobalt sich ein Kunde genervt fühlt ist der für das nächste produkt verloren, ich würd auch keinen VW mehr kaufen wenn der letzte beim anlassen explodiert wär..

Dazu muss es Demos geben, möglichst Bugfreie software, guten Support nicht einfach "Deal with it"..

das ist der weg, nicht noch kunden mehr zu beschneiden, zeug nurnoch online zu verkaufen

und da du gerade Bioshock ansprichst, das teil erschien lange vorher für Konsolen, gleiches war bei GTA 4, trotzdem haben sowohl Bioshock und auch GTA 4 ihre kosten reingeholt, mit gewinn, was wollen die bitte noch?.. Vielleicht sollte man weniger Flops und mehr Tops produzieren, dann klappt das auch mit den gewinnen, das Xte miese NFS braucht kein mensch und da ist es nur natürlich das die verkaufszahlen zurück gehen

EA, Ubi und auch Take 2 sind eben die schlechten beispiele, oder fällt dir ne andere firma ein die Kunden mit kopierschutz und schlechtem service nervt? Aber gut ich hätte JoWood dazu zählen können

Der Bethesda service ist nämlich toll und Hilfreich, selbst Ascaron hat sich bemüht schadensbegrenzung zu betreiben bei verbuggter software, und kleineren firmen scheint sowas garnicht zu passieren, vermutlich weil die wenig geld in sowas wie kopierschutz der eh nicht wirkt investieren können
 
AW:

Huskyboy am 11.12.2008 14:40 schrieb:
EA, Ubi und auch Take 2 sind eben die schlechten beispiele, oder fällt dir ne andere firma ein die Kunden mit kopierschutz und schlechtem service nervt? Aber gut ich hätte JoWood dazu zählen können

Der Bethesda service ist nämlich toll und Hilfreich, selbst Ascaron hat sich bemüht schadensbegrenzung zu betreiben bei verbuggter software, und kleineren firmen scheint sowas garnicht zu passieren, vermutlich weil die wenig geld in sowas wie kopierschutz der eh nicht wirkt investieren können
Service ist eine andere Sache. Mir ging es speziell darum, dass du EA und Ubi unterstellt hast (vielleicht ja sogar zu recht, wie gesagt darum gehts mir garnicht), sie würden mit dem Kopierschutz den Second Hand Markt in die Knie zwingen wollen. Wenn das deine Meinung ist, dann sei doch bitte konsequent genug zu sagen, dass das bei anderen firmen auch der Grund ist. Oder kannst du Gegenteiliges Beweisen ?
Weil so klingt das wieder wie der klassische "EA ist böse" Kanon der bei jeder Gelegenheit angestimmt wird und mir echt zum Hals raushängt....
 
AW:

El_Cativo am 11.12.2008 14:57 schrieb:
Huskyboy am 11.12.2008 14:40 schrieb:
EA, Ubi und auch Take 2 sind eben die schlechten beispiele, oder fällt dir ne andere firma ein die Kunden mit kopierschutz und schlechtem service nervt? Aber gut ich hätte JoWood dazu zählen können

Der Bethesda service ist nämlich toll und Hilfreich, selbst Ascaron hat sich bemüht schadensbegrenzung zu betreiben bei verbuggter software, und kleineren firmen scheint sowas garnicht zu passieren, vermutlich weil die wenig geld in sowas wie kopierschutz der eh nicht wirkt investieren können
Service ist eine andere Sache. Mir ging es speziell darum, dass du EA und Ubi unterstellt hast (vielleicht ja sogar zu recht, wie gesagt darum gehts mir garnicht), sie würden mit dem Kopierschutz den Second Hand Markt in die Knie zwingen wollen. Wenn das deine Meinung ist, dann sei doch bitte konsequent genug zu sagen, dass das bei anderen firmen auch der Grund ist. Oder kannst du Gegenteiliges Beweisen ?
Weil so klingt das wieder wie der klassische "EA ist böse" Kanon der bei jeder Gelegenheit angestimmt wird und mir echt zum Hals raushängt....
Ich denke mal er bezieht sich da auf ein Interview, in dem EA gesagt hat, dass der Second Hand Markt ihnen ein Dorn im Auge ist (z.Bsp.: Electronic Arts Gebrauchte Spiele sind dem Publisher ein Dorn im Auge) Dazu passt eigentlich das DRM System von EA. Ich glaube andere Publisher wollten und wollen es ähnlich wie EA machen.
 
AW:

Huskyboy am 11.12.2008 14:40 schrieb:
Große Euroboxen, mit viel inhalt, Soundtracks, Stoffkarten, Zinnfiguren, zeug das man eben nicht kopieren kann und den spielen einen vorteil gegenüber einem Image auf der HDD gibt
Das gibt es auf der Konsole doch auch alles nicht. Und trotzdem verkauft sich da ein Spiel im Vergleich zum PC um den Faktor 5 besser. Ich habe den Verdacht, daß es vielleicht doch ein bisschen an den Raubkopien liegen könnte :-)

Oder um bei deinem Autobeispiel zu bleiben: wieso einen VW überhaupt kaufen, wenn ich ihn - vielleicht auch nicht in der Wunschfarbe und mit Wunsch-Ausstattung (das wäre dann deine Verpackungsbeilage) - auch umsonst bekomme?

Huskyboy am 11.12.2008 14:40 schrieb:
und da du gerade Bioshock ansprichst, das teil erschien lange vorher für Konsolen, gleiches war bei GTA 4, trotzdem haben sowohl Bioshock und auch GTA 4 ihre kosten reingeholt, mit gewinn, was wollen die bitte noch?
Das Problem ist, daß ein Publisher mit dem Erlös aus einem Spiel zum ersten das nächste finanzieren und zum anderen Rücklagen schaffen muß, für den Fall, daß dieses dann floppt.
Kostendeckend zu arbeiten reicht da nicht, da muß mehr hängen bleiben, sonst läßt man das finanzielle Risiko auf Dauer und trägt sein Geld lieber wo anders hin ...
 
AW:

genau auf das interview wollte ich hinaus, Epic schlägt in die selbe kerbe was mich dazu motiviert kein Epic spiel mehr zu kaufen.. höchstens gebraucht :-D

warum das verhältniss bei Kopien auf Konsolen kleiner ist?

Da gibts mehrere gründe

Die meisten Konsolenspieler sind die art "kiste auf, DVD rein, mehr weiss ich nicht", so einfach ist für ähm unerfahrene das "raubkopieren" garnicht, das wird gerne nur so getan als wenn man nur irgendwo klicken müsste und fertig, ich kenn genug Konsolenspieler die nicht wüssten wie man eine PC kopie zum laufen bekommt

Ein weiterer Teil sind die ehemaligen PC Original käufer die sich nicht mehr verkohlen lassen mit releasepatches, verbuggter software und kopierschutz, den aufrüstwahn nicht mehr mitmachen wollen oder die spiele einfach früher haben wollen

Dazu kommt das man mit einer Modkonsole nicht XBL benutzen kann, kann man schon, ist aber extremst aufwendig

Glaub mal, die meisten AAA spiele machen genug gewinn um schlechte AA und A titel durchzuziehen, sonst würd es die meisten Publisher seit den 80ern nicht mehr geben..

und was jetzt stattfindet ist marktbereinigung und gesundschrumpfen, Atari tat das z.b. sehr gut, und das wird EA, Activision und Ubi auch gut tun

und doch, so "specialeditions" gibts auf der Konsole auch, und selbst die normalen haben fast alle mehr inhalt als das PC Pendant, wobei das eigentlich nur X360 spiele betrifft
 
AW:

Huskyboy am 11.12.2008 15:58 schrieb:
genau auf das interview wollte ich hinaus, Epic schlägt in die selbe kerbe was mich dazu motiviert kein Epic spiel mehr zu kaufen.. höchstens gebraucht :-D

warum das verhältniss bei Kopien auf Konsolen kleiner ist?

Da gibts mehrere gründe

Die meisten Konsolenspieler sind die art "kiste auf, DVD rein, mehr weiss ich nicht", so einfach ist für ähm unerfahrene das "raubkopieren" garnicht, das wird gerne nur so getan als wenn man nur irgendwo klicken müsste und fertig, ich kenn genug Konsolenspieler die nicht wüssten wie man eine PC kopie zum laufen bekommt

Ein weiterer Teil sind die ehemaligen PC Original käufer die sich nicht mehr verkohlen lassen mit releasepatches, verbuggter software und kopierschutz, den aufrüstwahn nicht mehr mitmachen wollen oder die spiele einfach früher haben wollen

Dazu kommt das man mit einer Modkonsole nicht XBL benutzen kann, kann man schon, ist aber extremst aufwendig
Langer Rede kurzer Sinn: die Spiele verkaufen sich auf der Konsole (viel, viel) besser, weil sie nicht so oft kopiert werden.

So. Und jetzt versuch Dir noch vorzustellen, was DU als Publisher machen würdest, wenn DU zu dieser Erkenntnis gelangt bist ...

Wenn DU auf der einen Plattform Deine Spiele verkaufen könntest und auf der anderen faktisch verschenken müsstest, welche würdest DU denn dann bevorzugen?

Würdest Du nicht alles unternehmen, um - drücken wir es einmal vorsichtig aus - "Anreize" zu schaffen, daß alle auf die Plattform wechseln, die dir gute Gewinne bringt? Spätere Releases, weniger Inhalt, schlechtere Portierungen? Ist das nicht normal?

Und würdest Du nicht alles unternehmen, um Deine Spiele in Zukunft auf der anderen Plattform nicht mehr faktisch in hohem Maße verschenken zu müssen? DRM, Kopierschutz, Online-Aktivierung?

Auch wenn das die Kunden der "benachteiligten" Plattform noch so sehr verärgert, ich glaube, auch DIR bliebe dann nicht sehr viel anderes übrig, wenn DU versuchen würdest, wirtschaftlich erfolgreich zu handeln.

Bist Du denn tatsächlich noch der Ansicht, daß Raubkopien kein Problem sind?
 
AW:

wenn ich leute zu konsolen drängen wollte würd ich Microsofts methode benutzen

Triple A titel auf die 360 sonst nirgendwo..

aber das wollen publisher scheinbar nicht, denn auch auf dem PC Markt gibts noch geld, und zwar viel geld, die Bugparade GTA 4 verkauft sich sowas von gut.. Fallout 3 war auch nen titel der sich gut verkauft, FIFA und NHL 06 äh 09 auch

da ist defintiv genug geld zu holen

Die aktuelle Konsolengeneration macht dem PC eben extremst konkurenz, das war zu zeiten von Xbox 1 und PS2 oder gar zu Saturn und PS1 zeit defintiv nicht so, da waren die Konsolen und PC märkte ganz anders ausgerichtet

früher gabs eben die aufteilung, Jump and Run, Action, Arcade spiele, Kampfsportspiele auf den Konsolen. Shooter, Strategie, Wirtschaftssimulationen auf dem PC

was hätten wir früher gerne richtig gute Kampfsportspiele oder Jump and Runs auf dem PC gehabt, die gabs aber einfach nicht, wir hatten so Flops wie Rise of the Robots.. dafür gabs keine Fußballmanager auf der Konsole, oder ernste strategiespiele, die PS1 version von C&C oder Warcraft 2 für den Saturn waren ja kaum spielbar dank pad

jetzt ist das ganze ein markt geworden und da konsolen schlicht einfacher sind wird dafür gekauft, oder schonmal ne Xbox aufgerüstet?..

wenn man sieht wieviele leute die früher PC Spiele gekauft haben jetzt Konsolenspiele kaufen, selbst ich gehör dazu, ich würd sagen es sind nicht mehr kopierer geworden sondern weniger käufer, im verhältniss halt, weil eben die käufer ins konsolenlager gewechselt sind
 
Zurück