• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Spielemarkt: Erkenntnis des Tages: "Anti-Piraterie-Zukunft liegt in kostenlosen Spielen"

AW:

LuckyKojote am 10.12.2008 17:45 schrieb:
Aber nein, ich bin ja nur PC-Besitzer und finaziere mit meinem hart verdienten Geld die technologische Weiterentwicklung, auf der die nächste Konsolengeneration wieder fusst


Genau. Du Armer.

Auf welchr PC-Technologie fußt nochmal der Cell, der Xenos, Bluray? Mindesens in der Häfte der Fälle/technologischen Weiterentwicklung kannst Du diese Aussage nämlich auch in die andere Richtun drehen

Halbwissen auf pcBLÖD. Immer wieder gut.
 
AW: News - Spielemarkt: Erkenntnis des Tages:

System am 10.12.2008 14:57 schrieb:
Es geht darum, das eigene Geschäftsmodell an die Gegebenheiten anzupassen, den Fakt zu akzeptieren, dass ohnehin jeder online spielt.
Ich kann mich eigentlich nicht daran erinnern, Bioshock, Sam & Max Episoden, Tomb Raider Anniversary irgendwie besonders "online" gespielt zu haben ...
 
AW:

LuckyKojote am 10.12.2008 18:37 schrieb:
Das mit dem Raubkopieren kann ich ja noch nachvollziehen, aber soll ich als ehrlicher Käufer deshalb jetzt abgestraft werden, in dem mir Content vorenthalten wird?
Das hat mit Bestrafen nix zu tun. Die Entwickler wollen nur Anreize zum Umstieg auf eine andere Plattform schaffen. Und schlißelich ist es ja nicht so, als ob Du ein Anrecht auf kostenlosen Zusatz-Content hättest :-)

LuckyKojote am 10.12.2008 18:37 schrieb:
Und das Problem ist : Ich WILL bei so einem Geschäftsmodell gerne aussen vorgelassen werden will, da ich wie einige meiner Vorredner fürchte das der beste im Spiel nicht mehr der sein wird, der können mitbringt und/oder viel Zeit investiert (um das Game zu erlernen/sich die Ausrüstung zu erzocken), siehe zB. diverse MMORPGs (Zeit und/oder Können)oder auch Spiele wie zB Trackmania (pures antrainiertes Können), sondern derjenige welcher, der die meiste Kohle in der Tasche hat :ugly: Und ich weiß nicht wirklich, ob das im Sinne von fairem Gaming sein sollte.
Das trifft nur auf kompetitive Spiele (Online-Shooter, Sportspiele, MMOGs) zu, bei denen Du konkret Über-Items erwerben kannst. Wenn es keine Item-MT gibt oder die kompetitive Komponente nicht so erstrangig ist, trifft das Argument eben ins Leere.

Randy Stude hat nie behauptet, daß es für alle Spiele gedacht ist (und ich auch nicht). Abeer für manche Spiele wäre es durchaus eine Alternative. Ich weiß ja nicht, ob dir die Rüstung bei Dead Space auch spielerische Vorteile bringt. Aber schließt du komplett aus, daß du bei angemessenem Preis nicht das ein oder andere Zusatz-Item auch dann kaufen würdest, wenn es dir nix als Prestige bringt, oder für Content, der einfach nur den Spielspaß verlängert, wenn dafür das Spiel selbst nix kostet?
 
AW:

"Nicht-Imba" Zusatzinhalte, und "Gut positionierte" Werbung und der Spaß kann beginnen...
Tja was soll man sagen:
Software is like sex, it's better when its free!
Aber man könnte so u.U. wirklich viel Kohle machen und.
Geiles Spiel -> massig Spieler -> Mehr Geld für Werbung.
Die Webseiten machen es vor:
Geile Webseite -> massig Besucher -> Mehr Geld für Werbung.

@Worrel:
Wenn man ein Offline Spiel sucht das "neu" und kostenlos ist und was besonders wichtig ist, qualitativ hochwertig, dann kannst du das vergessen :haeh:
Unter den gegebenen Umständen bei einem Online Spiel kann man selbst wenn das Spiel an sich kostenlos ist, noch hohen Profit bekommen.
 
AW: News - Spielemarkt: Erkenntnis des Tages:

Bonkic am 10.12.2008 15:54 schrieb:
wird man abwarten müssen, ob ein solches geschäftsmodell auch im westen (schon?) funktionieren wird.
ich persönlich glaubs nicht und hoffe es vor allem auch nicht.

es funktioniert doch schon, sieh z.b. silkroad oder andere free mmorpgs...


ich weiss gar nicht was ihr alle dagegen habt? freut euch doch wenn ihr spiele wie battlefield heros umsonst bekommt...
ihr müsst euch ja keine zusatzinhalte kaufen, dann muss man aber halt damit leben einige sachen nicht zu haben... hauptsache man hat spass bei dem spiel... und wenn leute geld dafür ausgeben wollen um im spiel irgendein besseres item zu bekommen oder irgend etwas besonderes zu haben/nutzen warum nicht? warum auch nicht, für rl hobbys gibt man ja in den meisten fällen auch geld aus, und muss dinge dazu oder neu kaufen...

und ich denke mal hier geht es auch hauptsächlich um multiplayerspiele, die singelplayer spiele wird es sicher noch ne ganze weile im laden geben...
 
AW:

es ist noch NIE! eine firma durch raubkopien pleite gegangen, sondern weil die einfach schrott produziert haben, zumindestens konnte mir bisher noch keiner eine nennen

und denkt irgendwer diesen onlinekrempel könnte man nicht kopieren? falsch gedacht

und warum sollte ich für ne datei auf meiner HDD geld ausgeben wollen? ich will nen datenträger, mit packung, mit handbuch, ansonsten können die ihren schrott auch behalten.. die Firmen müssen das produzieren was die Kunden wollen, nicht umgekehrt..
 
AW:

Das wäre dann wohl das Ende komplexer oder storyhaltiger Spiele. Sowas wie Fallout 3 oder The Witcher würden wir dann wohl nicht mehr bekommen, sondern es würden vor allem solche Mittagspausenspielchen wie eben Battlefield Heroes erscheinen.

Und wie kommt er bitte dazu anzunehmen, dass jeder nur noch online spielen will? Ich spiele zwar auch gerne COD4, ArmA oder WoW online, aber wenn ich so überlege, hab ich bestimmt von 95% meiner Spiele die ich besitze, den Online-Modus nie angerührt.
Nicht immer hat man die Lust mit anderen zu spielen, sondern möchte einfach alleine ein schönes Spiel mit Story genießen, sowas wie The Witcher z.B., sowas würde ich einem Online Spiel immer vorziehen.
 
AW: News - Spielemarkt: Erkenntnis des Tages:

Rage1988 am 10.12.2008 16:35 schrieb:
PitNixTreff am 10.12.2008 16:24 schrieb:
Ihr seid alle Banane im Kopf.

Anstatt cool zubleiben motzt ihr dummbeutel gleich rum ... wieso versuchen was zuändern bzw. was zuerschaffen oder zu hinterfragen ?
Ich kann doch kritisieren ohne ende.
Etwas zu kritisieren ist einfach aber etwas zuerschaffen so schwer.....

Sicherlich ist es nicht verkehrt diese Entwicklung mit skepsis zubetrachten, dennoch sollte man die andere Geschichte nicht vergessen ... umzuverstehen warum Publisher und Developer neue wege einschlagen um Gewinn zu machen und den Piraten entgegen zutreten.

Beleuchtet beide seiten und denkt nach bevor ihr urteilt ......... sonst nimmt das Menschliche elend seine Fehler zuwiederholen....

MfG Pit :-/


Die Beiträge sind da , um zu kommentieren und um seine Meinung zu schreiben.

Ach ja , wenn ich deinen Beitrag so durchlese , kann ich dir nur das hier empfehlen

----------------> http://www.duden.de/ :ugly:

Bin gleiche Meinung.

Die Idee an sich ist nicht schlecht, ABER:

- Können die Spiele auch offline gespielt werden? Wenn ich ein Laptop habe und es gern in der Ferien mitnehme, sollte es möglich sein.

- Wie sieht aus wenn ich PC ersetze?

- Bekomme ich tonnenweise Berwung und Müll (GTA 4: Securom, Windows Live, usw und so fort)

Und ausserdem, bin ich 100% sicher, dass trotz CD/DVD-Lose Inhalt, keine Hülle, Handbuch, usw. werden die Spiele genau so teuer sein wie jetzt.
 
AW:

Huskyboy am 10.12.2008 20:28 schrieb:
es ist noch NIE! eine firma durch raubkopien pleite gegangen, sondern weil die einfach schrott produziert haben, zumindestens konnte mir bisher noch keiner eine nennen
Laß mich nochmal nachfragen, ob ich das richtig verstanden habe: weil dir noch keiner eine Firma nennen konnte, die wegen Raubkopien pleite gegangen ist, muß der Grund bei allen, die pleite gegangen sind, schlechte Qualität der Spiele sein? Auf keinen Fall eine Kombination von beidem; oder vielleicht doch Piraterie?

Was hätte den ein bankrottes Unternehmen wie Iron Lore (die Entwickler von Titan Quest) davon diesen Beweis noch anzutreten, nachdem sie pleite sind? Wie sollte das sonst jemand können? Somit kann man allerdings wilde Spekulationen in die Welt setzen, ohne Angst haben zu müssen, daß man jemals widerlegt wird.

Du solltest Politiker werden, da ist diese Art von Polemik an der Tagesordnung!!!

Und selbst wenn dem so wäre, muß also eine Firma erst vor der Pleite stehen, bevor sie das Recht erwirbt, ihr geistiges Eigentum nicht verschenken zu müssen, sondern es vermarkten zu können, also Geld damit zu verdienen?

Du kommst aber schon vom Planeten Erde?
Huskyboy am 10.12.2008 20:28 schrieb:
und denkt irgendwer diesen onlinekrempel könnte man nicht kopieren? falsch gedacht.
Nein. Ist aber auch nicht relevant. Natürlich gibt es genügend Möglichkeiten, auch das zu umgehen, aber der Anreiz ist erheblich geringer, wenn das Spiel nix kostet. Und die Hürden werden höher. Also wird insgesamt mehr Geld verdient, weil weniger kopiert.

Huskyboy am 10.12.2008 20:28 schrieb:
und warum sollte ich für ne datei auf meiner HDD geld ausgeben wollen? ich will nen datenträger, mit packung, mit handbuch, ansonsten können die ihren schrott auch behalten.. die Firmen müssen das produzieren was die Kunden wollen, nicht umgekehrt.
Das tun die meisten doch schon heute. Hast du Dir mal die EULA von Steam angeschaut?
Was macht denn DRM bei vielen neueren Spielen, als den faktischen Erwerb von Spielen zu verhindern.
 
AW:

Titan Quest war schrott, ergo, kaum verkäufe = firmenpleite

ja es gab auch Firmen die haben gute spiele gemacht die aber keiner gekauft hat, da war aber auch die kopierquote im keller.. Looking Glas zb. Ich kenn nicht einen der ne kopie von System Shock 2 hat, oder von Ultima underworld

wenn man am markt vorbei entwickelt verkauft man eben auch nix, ist auch bei Autos nicht anders, oder bei Filmen..

Spiele wo man alles zukaufen muss, sowas würd sich in Europa und USA keiner kaufen, der asiatische markt funktioniert völlig anders als der Westliche, das versteht der Herr wohl nicht wirklich, zumal die raubkopie quote in china bei 99,9% liegen dürfte.. wobei dort der 0,1% sicher das ganze noch refinanziert

und dieses "raubkopier" problem gabs schon vor dem C64.. und auch damals wurd rumgeheult das es in ein paar jahren keine spiele mehr gibt, jetzt haben wir 25 jahre später, Spiele gibts immer noch..
 
AW:

Huskyboy am 10.12.2008 21:58 schrieb:
Titan Quest war schrott, ergo, kaum verkäufe = firmenpleite

ja es gab auch Firmen die haben gute spiele gemacht die aber keiner gekauft hat, da war aber auch die kopierquote im keller.. Looking Glas zb. Ich kenn nicht einen der ne kopie von System Shock 2 hat, oder von Ultima underworld

wenn man am markt vorbei entwickelt verkauft man eben auch nix, ist auch bei Autos nicht anders, oder bei Filmen..

Spiele wo man alles zukaufen muss, sowas würd sich in Europa und USA keiner kaufen, der asiatische markt funktioniert völlig anders als der Westliche, das versteht der Herr wohl nicht wirklich, zumal die raubkopie quote in china bei 99,9% liegen dürfte.. wobei dort der 0,1% sicher das ganze noch refinanziert

und dieses "raubkopier" problem gabs schon vor dem C64.. und auch damals wurd rumgeheult das es in ein paar jahren keine spiele mehr gibt, jetzt haben wir 25 jahre später, Spiele gibts immer noch..

Das mit den Raubkopierern wird doch nur noch als Vorwand genommen, um Sachen wie DRM, Online-Distribution und neue Geschäftsmodelle durchzusetzen. Es geht nicht mehr um die Raubkopierer, sondern darum den ehrlichen Käufer noch mehr zu melken, bei geringerem Aufwand.
DRM z.B. dient nicht dazu dem Raubkopierer das Spielen zu verhindern, sondern den Gebrauchtmarkt immer mehr einzudämmen.
 
AW: News - Spielemarkt: Erkenntnis des Tages:

Das Ganze kann für uns Konsumenten auch n Schuss nach hinten sein. Vorallem dann, wenn die kostenpflichtigen Inhalte mehr kosten als ne Vollversion. Da ist dann natürlich die Frage, was alles kostenpflichtig ist. Man kann natürlich argumentieren, dass man nichts zu kaufen braucht. Aber dann werden die Spiele einfach angepasst, weil Geld verdienen müssen sie ja und da ist dann der Preis einer Verpackung schnell überschritten.
 
AW:

Shadow_Man am 10.12.2008 22:07 schrieb:
Huskyboy am 10.12.2008 21:58 schrieb:
Titan Quest war schrott, ergo, kaum verkäufe = firmenpleite

ja es gab auch Firmen die haben gute spiele gemacht die aber keiner gekauft hat, da war aber auch die kopierquote im keller.. Looking Glas zb. Ich kenn nicht einen der ne kopie von System Shock 2 hat, oder von Ultima underworld

wenn man am markt vorbei entwickelt verkauft man eben auch nix, ist auch bei Autos nicht anders, oder bei Filmen..

Spiele wo man alles zukaufen muss, sowas würd sich in Europa und USA keiner kaufen, der asiatische markt funktioniert völlig anders als der Westliche, das versteht der Herr wohl nicht wirklich, zumal die raubkopie quote in china bei 99,9% liegen dürfte.. wobei dort der 0,1% sicher das ganze noch refinanziert

und dieses "raubkopier" problem gabs schon vor dem C64.. und auch damals wurd rumgeheult das es in ein paar jahren keine spiele mehr gibt, jetzt haben wir 25 jahre später, Spiele gibts immer noch..

Das mit den Raubkopierern wird doch nur noch als Vorwand genommen, um Sachen wie DRM, Online-Distribution und neue Geschäftsmodelle durchzusetzen. Es geht nicht mehr um die Raubkopierer, sondern darum den ehrlichen Käufer noch mehr zu melken, bei geringerem Aufwand.
DRM z.B. dient nicht dazu dem Raubkopierer das Spielen zu verhindern, sondern den Gebrauchtmarkt immer mehr einzudämmen.

sag das nicht mir, sondern denen die die heulerei glauben..
 
AW:

Huskyboy am 10.12.2008 21:58 schrieb:
Titan Quest war schrott, ergo, kaum verkäufe = firmenpleite
Ich habe das Beispiel von Iron Lore mit Titan Quest (Metacritic:7,7; User:8,7: also wenn Schrott, dann zumindest auf hohem Niveau) genommen, da deren Publisher THQ damals bei der Schließung explizit Raubkopierer als Hauptursache für die Pleite genannt hat.
http://www.quartertothree.com/game-talk/showthread.php?t=42663 (engl).
Fakt ist, daß das Spiel schon Tage vor dem Release wie so oft illegal downloadbar war. Und auch massig downgeloadet wurde (und immer noch wird, schau mal auf torrent-finder). Der anfangs erhältliche Crack war aber sehr minderwertig (haben nicht alle Subroutinen erkannt), wodurch das Spiel sehr instabil wurde. Die Folge war, daß das Spiel schon vor dem Release den Ruf weg hatte, total buggy zu sein (oder wie du es ausdrücken würdest, Schrott ...). Neben dem Ausfall durch die Raubkopierer kamen also auch noch die Ausfälle durch die schlechte Mundpropaganda hinzu. Und Iron Lore als Newcomer hatte einfach nicht die finanziellen Rücklagen um beides zu verkraften ...

Es läßt sich natürlich nicht zweifelsfrei belegen, daß Iron Lore ohne Raubkopierer heute noch existieren würde. Aber die Indizien, daß Raubkopierer was damit zu tun gehabt haben könnten, sind schon stark.

Die ganze Sache aber einfach umzudrehen, und es auf eine Beweislast-Umkehr zu Ungunsten des Entwicklers/Publisher hinauslaufen zu lassen, ist schlicht und einfach unfair und unlauter, und grenzt meines Erachtens schon an komplette Realitätsverweigerung.

Shadow_Man am 10.12.2008 22:07 schrieb:
Das mit den Raubkopierern wird doch nur noch als Vorwand genommen, um Sachen wie DRM, Online-Distribution und neue Geschäftsmodelle durchzusetzen. Es geht nicht mehr um die Raubkopierer, sondern darum den ehrlichen Käufer noch mehr zu melken, bei geringerem Aufwand.
DRM z.B. dient nicht dazu dem Raubkopierer das Spielen zu verhindern, sondern den Gebrauchtmarkt immer mehr einzudämmen.
Auch du, sei herzlich willkommen in der Riege der Realitätsverweigerer. Bittorrent hat vor kurzem wieder ihre "Top 10 der illegal heruntergeladenen Spiele" veröffentlicht.
http://www.computerbase.de/news/internet/webdienste/2008/dezember/top_10_spiele/
Viele der Toptitel sind öfters downgeloadet als verkauft worden. Daß sich das die Entwickler/Publisher nicht ohne Gegenwehr (vor allem wohl DRM) gefallen lassen, sollte jedem vernünftig denkenden Menschen wohl klar sein. Und daß sie sich Gedanken über neue Vertriebswege machen, wohl auch.

Aber um es ganz klar zu machen: alle diese Maßnahmen kosten den Publisher erst einmal eine Stange Geld. Angefangen von den Mehrausgaben in der QS, über die Lizensierung von bsw. Securom (du glaubst doch nicht, das gibt es umsonst), bis hin zur Entwicklung der technischen Plattformen für neue Vertriebswege. Alles das kann bei einem einzigen Titel schon mehrere Millionen Euro Mehrausgaben/Mindereinnahmen bedeuten. Wenn es keine Notwendigkeit hierfür gäbe, glaubst Du dann ernsthaft, daß das ein Publisher machen würde?

Natürlich sind alle diese Maßnahmen mit teilweise erheblichen Nachteilen verbunden (Nachteile, auf die ich im Falle von DRM bsw. auch keinen Bock habe). Und keine dieser Maßnahmen wird dazu geeignet sein, Raubkopien zu 100% zu verhindern.

Worum es aber derzeit einzig und alleine geht, ist, ob der PC-Spielemarkt jenseits von MMORPGs überhaupt noch eine Zukunft hat, die sich für Publisher lohnt. Es müßten doch mittlerweile bei jedem die Alarmglocken losgehen, wenn bsw. EPIC Games GoW 2 alleine deshalb nicht mehr für den PC rausbringt, weil sie keinen Bock auf Raubkopierer haben.

Sich auf den Standpunkt zu stellen, daß sich die Publisher gefälligst an den Wünschen der "ehrlichen" Kunden (die paar Kunden, die tatsächlich noch nie ein Spiel downgeloadet haben, kann man überspitzt ausgedrückt an einer Hand abzählen) zu orientieren haben, bringt nichts mehr ein, außer, daß wir uns am Schluß alle noch eine Konsole kaufen müssen (wäre bei mir das erste Mal seit Atari VCS) :-$
 
AW:

Der erste Absatz is ma geil^^ Würde ich sofort zustimmen!

Aber: ich bezahle lieber 60 eus fürn Spiel und hab dann auch alles drin, als für jedes gammelige Item oder Update oder sonst was nochmal Kohle hinzulegen.
Gerade bei Onlinespielen könnte ich mir vorstellen, dass es für einige WOW-Kiddies den finanziellen Ruin bedeutet (sorry für den Ausdruck, aber der hat sich halt so eingebürgert :P ).
Dann heißts: Der reichste gewinnt oder wie?! Dafür brauch ich nicht zu zocken, sondern kann auch vor die Tür gehen.
 
AW:

blubster am 11.12.2008 08:52 schrieb:
Shadow_Man am 10.12.2008 22:07 schrieb:
Das mit den Raubkopierern wird doch nur noch als Vorwand genommen, um Sachen wie DRM, Online-Distribution und neue Geschäftsmodelle durchzusetzen. Es geht nicht mehr um die Raubkopierer, sondern darum den ehrlichen Käufer noch mehr zu melken, bei geringerem Aufwand.
DRM z.B. dient nicht dazu dem Raubkopierer das Spielen zu verhindern, sondern den Gebrauchtmarkt immer mehr einzudämmen.
Auch du, sei herzlich willkommen in der Riege der Realitätsverweigerer. Bittorrent hat vor kurzem wieder ihre "Top 10 der illegal heruntergeladenen Spiele" veröffentlicht.
http://www.computerbase.de/news/internet/webdienste/2008/dezember/top_10_spiele/
Viele der Toptitel sind öfters downgeloadet als verkauft worden. Daß sich das die Entwickler/Publisher nicht ohne Gegenwehr (vor allem wohl DRM) gefallen lassen, sollte jedem vernünftig denkenden Menschen wohl klar sein. Und daß sie sich Gedanken über neue Vertriebswege machen, wohl auch.


hättest du die liste gelesen und verstanden hättest du gesehen dort 4! spiele drinstehen die DRM nutzen

Spore, AC, RA3, FC2

bei Die Sims 2 sind alle erweiterungspakete mit eingerechnet, für CoD4 und Fallout 3 gabs keine Demo, für Crysis auch nicht

wenn man die liste ein wenig auseinander nimmt erkennt man schon warum da einige oft geladen wurden

die DRM titel wurden zusammen öfter geladen als die restlichen 6, DRM ist auch garnicht gedacht kopien zu verhindern, sondern um den gebraucht und verleihmarkt zu töten, da es zusätzlich entweder keine Demos, oder nur mit größerer verzögerung gibt kann man entweder die katze im sack kaufen, das will und kann heute einfach keiner mehr also kann man schon verstehen das leute zu solchen methoden greifen um eben nicht die katze im sack zu kaufen, ich hab das glück das ich die teile legal anspielen kann, aber wer hat das schon und auf testberichte kann man sich absolut nicht mehr verlassen

und das dann zufälligerweise noch viele Spore, RA3 und FC2 so scheisse finden das sie das nicht kaufen ist auch gut verständlich, denn alle drei sind mist..

und wieso beweislastumkehr? Die können keinen schaden nachweisen, die werfen mit fiktiven zahlen durch die gegend die sich nicht beweisen lassen.. tolle argumentation

TitanQuest kam einfach zur falschen zeit, das spiel WAR! verbuggt und instabil.. ich habs nämlich Original hier, und das war besonders nach ein paar stunden absturzanfällig, zudem wurds einfach langweilig

Der Markt ist einfach Voll, da bleiben eben Produkte auf der strecke, zumal es viel mehr firmen als noch vor 10 jahren gibt die alle viel mehr spiele raushauen als noch vor 10 jahren, das davon nur ein bruchteil erfolgreich ist ist völlig normal, und das sind dann vorallem die spiele die eben keinen Hype von PCGames abbekommen sondern eher die Underdogs..

Mir wärs auch lieber hypemüll wie Spore würde richtig floppen und dafür sich ein World of Goo richtig gut verkaufen, aber das ist utopie

die liste zeigt vorallem das user sich keine restriktiven kopierschutzmaßnahmen gefallen lassen, und auch nicht das geld mit dem 3453 Sims 2 Addon aus der tausche ziehen lassen
 
AW:

blubster am 11.12.2008 08:52 schrieb:
Shadow_Man am 10.12.2008 22:07 schrieb:
Das mit den Raubkopierern wird doch nur noch als Vorwand genommen, um Sachen wie DRM, Online-Distribution und neue Geschäftsmodelle durchzusetzen. Es geht nicht mehr um die Raubkopierer, sondern darum den ehrlichen Käufer noch mehr zu melken, bei geringerem Aufwand.
DRM z.B. dient nicht dazu dem Raubkopierer das Spielen zu verhindern, sondern den Gebrauchtmarkt immer mehr einzudämmen.
Auch du, sei herzlich willkommen in der Riege der Realitätsverweigerer. Bittorrent hat vor kurzem wieder ihre "Top 10 der illegal heruntergeladenen Spiele" veröffentlicht.
http://www.computerbase.de/news/internet/webdienste/2008/dezember/top_10_spiele/
Viele der Toptitel sind öfters downgeloadet als verkauft worden. Daß sich das die Entwickler/Publisher nicht ohne Gegenwehr (vor allem wohl DRM) gefallen lassen, sollte jedem vernünftig denkenden Menschen wohl klar sein. Und daß sie sich Gedanken über neue Vertriebswege machen, wohl auch.

Aber um es ganz klar zu machen: alle diese Maßnahmen kosten den Publisher erst einmal eine Stange Geld. Angefangen von den Mehrausgaben in der QS, über die Lizensierung von bsw. Securom (du glaubst doch nicht, das gibt es umsonst), bis hin zur Entwicklung der technischen Plattformen für neue Vertriebswege. Alles das kann bei einem einzigen Titel schon mehrere Millionen Euro Mehrausgaben/Mindereinnahmen bedeuten. Wenn es keine Notwendigkeit hierfür gäbe, glaubst Du dann ernsthaft, daß das ein Publisher machen würde?
Aber eben genau diese Ausgaben haben rein gar nichts gebracht. Das zeigt am besten Spore. In dem Fall hat der Kopierschutz nur den ehrlichen Kunden gegängelt und das Spiel nicht davor bewahrt kopiert zu werden. Außerdem sind solche Statistiken einfach nur Zahlen die jeder anders bewerten kann. Diese Zahlen sagen nichts über den entgangenen Verlust bzw. den verursachten Schaden durch illegale Kopien aus. Interessant wäre ein geschätzter realistischer Schaden (leider kenne ich keine unabhängige Möglichkeit um diesen zu errechnen) den man gegenüber den Kosten für den Kopierschutz aufwägen kann. Dann kommt noch hinzu das DRM einige vom Kauf abschreckt, auch hierzu wären Zahlen interessant, sind aber schwer zu ermitteln.
Das sich Firmen illegale Kopien nicht gefallen lassen ist klar, nur geht DRM am Kunden vorbei und beruhigt nur die Aktionäre.

blubster am 11.12.2008 08:52 schrieb:
Natürlich sind alle diese Maßnahmen mit teilweise erheblichen Nachteilen verbunden (Nachteile, auf die ich im Falle von DRM bsw. auch keinen Bock habe). Und keine dieser Maßnahmen wird dazu geeignet sein, Raubkopien zu 100% zu verhindern.

Worum es aber derzeit einzig und alleine geht, ist, ob der PC-Spielemarkt jenseits von MMORPGs überhaupt noch eine Zukunft hat, die sich für Publisher lohnt. Es müßten doch mittlerweile bei jedem die Alarmglocken losgehen, wenn bsw. EPIC Games GoW 2 alleine deshalb nicht mehr für den PC rausbringt, weil sie keinen Bock auf Raubkopierer haben.
Ich glaube nicht das der PC-Spielemarkt komplett aussterben wird. Im Worst Case Szenario würden sich bis auf MMORPGs alle Publisher/Entwickler vom PC - Markt verabschieden. Genau dies würde aber schnell wieder für Chancen auf dem Markt führen. Natürlich kann es sein das in Zukunft immer weniger Spiele für den PC kommen. Die Frage ist aber im Moment auch, ob es zur Zeit nicht ein Überangebot hier gibt.

blubster am 11.12.2008 08:52 schrieb:
Sich auf den Standpunkt zu stellen, daß sich die Publisher gefälligst an den Wünschen der "ehrlichen" Kunden (die paar Kunden, die tatsächlich noch nie ein Spiel downgeloadet haben, kann man überspitzt ausgedrückt an einer Hand abzählen) zu orientieren haben, bringt nichts mehr ein, außer, daß wir uns am Schluß alle noch eine Konsole kaufen müssen (wäre bei mir das erste Mal seit Atari VCS) :-$
Aber genau das ist doch ein großes Problem, denn im Endeffekt ist es der Kunde der zählt, nicht der Aktionär etc. . Wenn man den Kunden vergrault bzw. an ihm vorbei entwickelt darf man sich über Fehlschläge nicht wundern.

Klar ist doch dass die illegalen Kopien nicht unschuldig an der aktuellen Lage auf dem PC Markt sind, aber eben nicht der alleinige Grund. MMn haben die Publisher auch eine große Mitschuld, ebenso wie mMn ein Überangebot an Spielen. Darüber hinaus muss man sagen dass die Konsolen im Vergleich zu damals (vor z.B. 10 Jahren) enorm aufgeholt haben zum PC. Entwicklungen für den PC sind im Moment mit mehr Risiken als für die Konsole behaftet, was aber mMn nicht nur an den illegalen Kopien liegt. Die Publisher verbessern die Lage aber nicht indem sie DRM etc. einführen und dem Kunden das leben schwerer machen als jemanden der eine illegale Kopie runterlädt.
Natürlich kann man es nie jedem Recht machen, aber ich persönlich finde den Weg den Blizzard fährt sehr gut. Auch die Version die Stardock über Impulse versucht ist für mich noch akzeptabel. Aber auch hier wird gemeckert. Die Wege die EA und Rockstar gehen gehen eindeutig zu weit, zu mal sie keinen nennenswerten Mehrwert für die Publisher und den Kunden haben.
 
AW:

das PC Spiele nichts mehr wert sind sieht man doch auch immer mehr

wie oft ist in der DVD Dose gerade mal noch die DVD und vielleicht noch ein einlegeblatt, Handbuch ist ja als PDF auf der DVD..

während in der 360Version nen dickes handbuch beiliegt, Referenzkarte etc, weil man da ja die kosten nicht wegsparen kann..

und was ist, Konsolenspiele kosten gerade noch 5€ mehr, dazu erscheinen sie auch meist vorher und sind Bugfrei

auf dem PC darfste dir dann erstmal nen Releasepatch ziehen, und obs dann funktioniert ist auch noch fraglich, viele Spieler haben wohl auch keine lust mehr ständig aufzurüsten, verständlich wenn man dann so eine luftblase wie Crysis bekommt, sieht toll aus aber das wars auch..

dann konnt noch dazu das viele Konsole -> PC umsetzungen rohrkrepierer sind, bestes beispiel Halo 2 und GTA 4, ersteres läuft zwar, sieht aber schlechter aus als die alte Xbox version UND schlechter aus als Halo 1, GTA 4 läuft nur sogar nur bei ca 6-7% der spieler, und da wohl auch noch bei einigen nur mit nicht legalen methoden obwohl sie das spiel gekauft haben..

Dazu behandeln EA, Ubi und mittlerweile auch Take 2 zahlende Kunden wie den letzten dreck, kein wunder das da mehr geladen als gekauft wird, verarschen lassen sich Kunden entgegen der landläufigen meinung nämlich nicht

übrigens, die Software mit der früher "raubkopiert" wurde nannte sich Schulhof, die erste P2P version nannte sich noch Deutsche Bundespost, ich glaube kaum das sich das verhältniss zu original -> kopie verschoben hat, aber klar EA und co behaupten was anderes ohne beweise zu liefern

ich liefer ja auch keine, warum? weil man es nicht kann..
 
AW:

Raptor am 11.12.2008 12:04 schrieb:
blubster am 11.12.2008 08:52 schrieb:
Shadow_Man am 10.12.2008 22:07 schrieb:
Das mit den Raubkopierern wird doch nur noch als Vorwand genommen, um Sachen wie DRM, Online-Distribution und neue Geschäftsmodelle durchzusetzen. Es geht nicht mehr um die Raubkopierer, sondern darum den ehrlichen Käufer noch mehr zu melken, bei geringerem Aufwand.
DRM z.B. dient nicht dazu dem Raubkopierer das Spielen zu verhindern, sondern den Gebrauchtmarkt immer mehr einzudämmen.
Auch du, sei herzlich willkommen in der Riege der Realitätsverweigerer. Bittorrent hat vor kurzem wieder ihre "Top 10 der illegal heruntergeladenen Spiele" veröffentlicht.
http://www.computerbase.de/news/internet/webdienste/2008/dezember/top_10_spiele/
Viele der Toptitel sind öfters downgeloadet als verkauft worden. Daß sich das die Entwickler/Publisher nicht ohne Gegenwehr (vor allem wohl DRM) gefallen lassen, sollte jedem vernünftig denkenden Menschen wohl klar sein. Und daß sie sich Gedanken über neue Vertriebswege machen, wohl auch.

Aber um es ganz klar zu machen: alle diese Maßnahmen kosten den Publisher erst einmal eine Stange Geld. Angefangen von den Mehrausgaben in der QS, über die Lizensierung von bsw. Securom (du glaubst doch nicht, das gibt es umsonst), bis hin zur Entwicklung der technischen Plattformen für neue Vertriebswege. Alles das kann bei einem einzigen Titel schon mehrere Millionen Euro Mehrausgaben/Mindereinnahmen bedeuten. Wenn es keine Notwendigkeit hierfür gäbe, glaubst Du dann ernsthaft, daß das ein Publisher machen würde?
Aber eben genau diese Ausgaben haben rein gar nichts gebracht. Das zeigt am besten Spore. In dem Fall hat der Kopierschutz nur den ehrlichen Kunden gegängelt und das Spiel nicht davor bewahrt kopiert zu werden. Außerdem sind solche Statistiken einfach nur Zahlen die jeder anders bewerten kann. Diese Zahlen sagen nichts über den entgangenen Verlust bzw. den verursachten Schaden durch illegale Kopien aus. Interessant wäre ein geschätzter realistischer Schaden (leider kenne ich keine unabhängige Möglichkeit um diesen zu errechnen) den man gegenüber den Kosten für den Kopierschutz aufwägen kann. Dann kommt noch hinzu das DRM einige vom Kauf abschreckt, auch hierzu wären Zahlen interessant, sind aber schwer zu ermitteln.
Das sich Firmen illegale Kopien nicht gefallen lassen ist klar, nur geht DRM am Kunden vorbei und beruhigt nur die Aktionäre.

blubster am 11.12.2008 08:52 schrieb:
Natürlich sind alle diese Maßnahmen mit teilweise erheblichen Nachteilen verbunden (Nachteile, auf die ich im Falle von DRM bsw. auch keinen Bock habe). Und keine dieser Maßnahmen wird dazu geeignet sein, Raubkopien zu 100% zu verhindern.

Worum es aber derzeit einzig und alleine geht, ist, ob der PC-Spielemarkt jenseits von MMORPGs überhaupt noch eine Zukunft hat, die sich für Publisher lohnt. Es müßten doch mittlerweile bei jedem die Alarmglocken losgehen, wenn bsw. EPIC Games GoW 2 alleine deshalb nicht mehr für den PC rausbringt, weil sie keinen Bock auf Raubkopierer haben.
Ich glaube nicht das der PC-Spielemarkt komplett aussterben wird. Im Worst Case Szenario würden sich bis auf MMORPGs alle Publisher/Entwickler vom PC - Markt verabschieden. Genau dies würde aber schnell wieder für Chancen auf dem Markt führen. Natürlich kann es sein das in Zukunft immer weniger Spiele für den PC kommen. Die Frage ist aber im Moment auch, ob es zur Zeit nicht ein Überangebot hier gibt.

blubster am 11.12.2008 08:52 schrieb:
Sich auf den Standpunkt zu stellen, daß sich die Publisher gefälligst an den Wünschen der "ehrlichen" Kunden (die paar Kunden, die tatsächlich noch nie ein Spiel downgeloadet haben, kann man überspitzt ausgedrückt an einer Hand abzählen) zu orientieren haben, bringt nichts mehr ein, außer, daß wir uns am Schluß alle noch eine Konsole kaufen müssen (wäre bei mir das erste Mal seit Atari VCS) :-$
Aber genau das ist doch ein großes Problem, denn im Endeffekt ist es der Kunde der zählt, nicht der Aktionär etc. . Wenn man den Kunden vergrault bzw. an ihm vorbei entwickelt darf man sich über Fehlschläge nicht wundern.

Klar ist doch dass die illegalen Kopien nicht unschuldig an der aktuellen Lage auf dem PC Markt sind, aber eben nicht der alleinige Grund. MMn haben die Publisher auch eine große Mitschuld, ebenso wie mMn ein Überangebot an Spielen. Darüber hinaus muss man sagen dass die Konsolen im Vergleich zu damals (vor z.B. 10 Jahren) enorm aufgeholt haben zum PC. Entwicklungen für den PC sind im Moment mit mehr Risiken als für die Konsole behaftet, was aber mMn nicht nur an den illegalen Kopien liegt. Die Publisher verbessern die Lage aber nicht indem sie DRM etc. einführen und dem Kunden das leben schwerer machen als jemanden der eine illegale Kopie runterlädt.
Natürlich kann man es nie jedem Recht machen, aber ich persönlich finde den Weg den Blizzard fährt sehr gut. Auch die Version die Stardock über Impulse versucht ist für mich noch akzeptabel. Aber auch hier wird gemeckert. Die Wege die EA und Rockstar gehen gehen eindeutig zu weit, zu mal sie keinen nennenswerten Mehrwert für die Publisher und den Kunden haben.

Selten so sein Blödsinn gelesen @Raptor.
Spielen ist eine Freizeitbeschäftigung, ein Hobby, Fun und soll Spaß machen. Spiele entwicklen und verkaufen ist ein knallhartes Business geworden. Im Rahmen meines Studiums hatte ich die Möglichkeit bei einem großen Entwickler bei der Kalkulation über die Schulter zu schauen.
Hier werden alle Parameter bestimmt.
Bei manchen Spielen (leider bei vielen) hat man wirklich den Eindruck, die Qualitätssicherung hat ein Schimpanse gemacht - per Knopfdruck bestätigt. Gut-Knopf und Geht-Noch-Knopf.
Doch die Entwickler wissen um die Qualität und haben keine andere Wahl als dem Publisher die Version abzusegnen. Alles ist hier kalkuliert. Zum Thema der Verbrecher, äh tschuldigung Downloader. Hier wird noch mit einem (ur)alten Faktor kalkuliert. Aus einer Zeit als die Raubkopierer noch in den Kinderschuhen waren. Glaubst du wirklich alle Downloader hätten das Spiel auch gekauft wenn es keine Möglichkeit zum Download geben würde? Ist das wirklich entgangener Gewinn?
Ich stimme Dir in einem Punkt zu. Es ist geistiges Eigentum das geschützt werden muss - nur eben sinnvoll und nicht wie derzeit sinnlos.
Bei einer Kalkulation wird im voraus festgelegt wie viele Kunden dieses Spiel auch kaufen sollen. Also eine Art MIndestkäufer. Darüber hinaus will man gar nicht, da mehr Entwicklung, mehr Umpfang... und somit mehr Kosten. Ziel eins ist Gewinnmaximierung. Und diese erreicht man mit der großen Masse die ein Spiel kaufen.
Die (paar) wenigen unter uns die ein Spiel nicht mehr am Releasetag kaufen bzw. erst mal abwarten ob ein Kauf sich lohnt... die paar interessieren nicht.
Meine Meinung zu dem ganzen Thema ist, dass zukünftig gute Spiele seltener werden. Der neue Trend zur Trilogie.. (kino hats vorgemacht) ist auch in meinen Augen ein absolut nervender Faktor. Hier wird ein Spiel in drei Kapitel verpackt - aber eben auch als 3 vollwertige Titel verkauft. Und was steckt drin? Nun ich will lieber an dieser Stelle die Kontenance wahren.
 
Zurück