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News - Spielemarkt: Der PC - Ein Auslaufmodell der Spielebranche?

Mothman am 21.11.2007 11:30 schrieb:
Also seid ihr hier die Wirtschaftsexperten mit dem allumfassenden Überblick und der Weisheit letzem Schluss? Achso, dann ist's ja klar.
Würde ja auch zugehen wie im Hühnerstall, wenn ihr nicht ab und zu die Leine etwas kürzer ziehen würdet. ;-)
Ist das nicht langsam etwas Übermut? (das ist jetzt mal mein voller Ernst und nicht nur semi^^)

man muss kein genie sein, um behaupten zu können, dass der pc- markt deutlich (!) kleiner ist als der konsolenmarkt.
dafür muss man sich ua nur mal die verkaufszahlen diverser plattformübergreifender titel anschauen.

auf dem pc gibts pro jahr vielleicht einen millionenseller- auf konsole unzählige.
was natürlich nicht zuletzt daran liegt, dass konsolen weltweit gefragt sind- der pc nicht.

das solls jetzt aber gewesen sein damit und als allwissend will ich mich ganz gewiss nicht hinstellen. ;-)
 
Bonkic am 21.11.2007 11:37 schrieb:
...
auf dem pc gibts pro jahr vielleicht einen millionenseller- auf konsole unzählige.
was natürlich nicht zuletzt daran liegt, dass konsolen weltweit gefragt sind- der pc nicht.
..

Bezogen auf die USA mag das stimmen, aber in Europa bin ich mir da nicht so sicher. Es könnte ja auch an der mangelnen Auswahl der Konsolenspiele liegen?!
Aber egal, ich muss jetzt kacken*. :ugly:


*toll, jetzt hast du's geschafft.^^
 
Mothman am 21.11.2007 11:30 schrieb:
Also seid ihr hier die Wirtschaftsexperten mit dem allumfassenden Überblick und der Weisheit letzem Schluss? Achso, dann ist's ja klar. Würde ja auch zugehen wie im Hühnerstall, wenn ihr nicht ab und zu die Leine etwas kürzer ziehen würdet. ;-)
Ist das nicht langsam etwas Übermut? (das ist jetzt mal mein voller Ernst und nicht nur semi^^)
Durch das regelmäßige Konsumieren der Quartalsberichte, Hardwareverkaufszahlen, Softwareverkaufszahlen, Finanzberichte und anderer Quellen kann man eben extrem leicht erkennen, dass PC-Spiele einfach keinen Stich setzen, und bezogen auf den finanziellen Faktor fast schon unbedeutend wirken. Dazu muss man kein Wirtschaftsexperte sein, sondern einfach nur jemand, der die entsprechenden News auf den Branchenseiten liest und befähigt ist, 4 mit 2 zu addieren. Was wir hier erzählen ist kein Sci-Fi, es ist die Realität, die jeder Publisher in den entsprechenden Berichten konstruiert. Und dies ist nicht erst seit der "Next-Gen" so, das Phänomen startete bereits damals mit dem Launch der PS1, vergrößerte sich aber natürlich mit dem Launch der PS2, und ist nun ein fester Faktor in der Branche. Multiplattformspiele mit dem Fokus auf Leadplattformen (heute eben die XB360) sind die Zukunft, vielleicht wird der PC mal wieder eine Leadplattform (die er aber niemals war), nur halte ich dies für extrem unwahrscheinlich.

Mal einige Beispiele der letzten Monate: Bioshock war auf der XB360 ein sehr erfolgreiches Spiel, auf dem PC hingegen eher durchschnittlich unterwegs. Dank der Box-Version konnten Irrational + Take 2 einen großen Erfolg verzeichnen, ohne Box-Version wäre Bioshock - in bester System Shock 2-Tradition - wohl ein finanzieller Reinfall geworden. Weil sich andere Marken auf dem PC schlicht nicht verkaufen, werden gewisse Spiele auch nicht mehr für die Plattform konzipiert: Lego Star Wars: Die komplette Saga, Lego Indiana Jones, Manhunt 2, Star Wars: The Force Unleashed, The Simpsons und Co.
Erstaunlich auch, dass PC-Studios wie Epic oder Valve nun zeitgleich ihre Titel für Konsole bringen, ein UT3 gar nach einem Konsolenspiel aussieht (bezogen auf das Menü). Es ist eben ein Fakt, dass der PC-Markt nebensächlich ist, und man das große Glück (finanziell und oftmals auch spielerisch wegen der größeren Abwechslung) auf der Konsole findet - laut Auffassung der Hersteller, und eben auch der Kunden.

Regards, eX!
 
Mothman am 21.11.2007 11:47 schrieb:
Bezogen auf die USA mag das stimmen, aber in Europa bin ich mir da nicht so sicher. Es könnte ja auch an der mangelnen Auswahl der Konsolenspiele liegen?!
Was interessiert z.b. Microsoft das Europa ein starker PC Markt ist, wenn Halo 3 in den USA, in einer Woche 300Mio $ Umsatz macht und ca. 2,7 Mio Xboxler es Online spielten (und jetzt wegen den Online Zahlen nicht mit WoW kommen :-D ) . Das sind Zahlen von denen der reine PC Markt träumt und da macht man sich als Entwickler sicherlich seine Gedanken, wo man zukünftig den Schwerpunkt setzt. Und das ist bei den Verkaufszahlen sicherlich eher die Konsole ;-)
 
Mothman am 21.11.2007 11:47 schrieb:
Bezogen auf die USA mag das stimmen, aber in Europa bin ich mir da nicht so sicher. Es könnte ja auch an der mangelnen Auswahl der Konsolenspiele liegen?!
Mangelnde Auswahl der Spiele? Die Konsolen (gerade die XB360) haben vielschichtigere und alternativere Genres, als der PC. Sogar der Strategie-Sektor wird gerade auf Konsole bevölkert (obwohl sicherlich noch keine Alternative zum PC), und diverse Online-Rollenspiele sind auch schon in der Mache. Faktisch ist es doch so, dass heute wahrscheinlich 70% der PC-Spiele von der Konsole kommen.

Hier die bekanntesten Titel aus dem Jahre 2007, und ihre wahre Herkunft, bzw. vornehmliche Ausrichtung ("Leadplattform"):
- Call of Duty 4 -> X-Box 360 & PS3
- Bioshock -> X-Box 360
- Stranglehold -> X-Box 360
- Blacksite -> X-Box 360
- Kane & Lynch -> X-Box 360
- Assassins Creed -> X-Box 360
- Unreal Tournament 3 -> X-Box 360 & PS3
- Haze -> PS3 (former X-Box 360)
- Episode 2 -> Fokus auf alle Plattformen
- Quake Wars -> Fokus auf alle Plattformen
- C&C3 -> Fokus auf X-Box 360 und PC

Was bleibt dann noch für den PC, wenn es die oben genannten Titel nicht gegeben hätte?

- Crysis

-World in Conflict (soll auch für die Box kommen, da die PC-Fassung mal wieder untergegangen ist)
-
Hellgate London (soll aber wohl auch für X-Box 360) kommen.

Ohne die verhassten Konsolen (die eben das finanzielle Zugpferd Nummer 1 für kritische Titel der Marke Bioshock sind), hätte der PC-Markt 2007 ja praktisch nichts zum Spielen gehabt. Fakt ist: Auch die Konsolen-Hater brauchen die Konsolen als konkurrierende Plattform, weil die sonst schlicht nichts im Regal hätten. Klingt komisch, ist aber so.

Von den exklusiven Titeln für X-Box 360 (Mass Effect, Halo4, Halo Wars), Wii (Mario, Zelda, Samus) und PS3 (Drakes Fortune, Resistance, MGS, FF) muss ich wohl nicht anfangen.

Dann natürlich noch die großen Leadplattform-Hoffnungen GTA4, Spore, The Force Unleashed und Resi5. Die wollen die PC'ler ja auch haben, onanieren bei jeder News von GTA4, meckern aber im Gegenzug über die scheiß Konsolen. Leute, wacht auf, ohne Konsolen gäbe es den PC-Spielemarkt vielleicht gar nicht mehr.

Regards, eX!
 
eX2tremiousU am 21.11.2007 11:52 schrieb:

Also war der PC also IMMER schon ein "Auslaufmodell der Spielebranche"? Warum führen wir dann überhaupt diese Diskussion und warum wurde dann überhaupt so ein Artikel veröffentlich? Deine Aussage führt das Ganze ab absurdum! Wenn doch schon seit der PS1 die Konsolen wirtschaftlich mehr Erfolg haben (bezweifel ich ja nicht), ist der PC also schon seit da an ein "Auslaufmodell". Und warum gibt es immer noch die PCGames, Spiele wie Crysis (um mal ein aktuelles Beispiel zu nennen), tausende von PC-Spiele-Webseiten, Regale voller PC-Spiele, ganze Firmen die sich nur mit PC-Spielen beschäftigen etc. ? Warum werden PC-Entwickler mittlerweile schon vom Staat gefördert, wenn das Ganze doch schon seit der PS1 ein Auslaufmodell ist? Ist das nicht wirr?
Also: Es mag ja sein, dass konsolen mehr Kohle abwerfen, aber das heißt noch lange nicht, dass PC-Spiele nur noch ein paar Freaks in heruntergekommenen Kellerwohnungen spielen. Auch nicht in naher oder ferne Zukunft.
Exakt das will ich euch doch klar machen: Die Diskussion ist bescheuert, weil es 3 Spielertypen gibt und IMMER GEBEN WIRD:
1. Der reine PC-Spieler, der (aus welchen Gründen auch immer...völlig belangslos) keine Konsole in sein Haus lässt
2. Der reine Konsolen-Spieler , der (aus welchen Gründen auch immer...völlig belangslos) keinen PC in sein Haus lässt
3. Der Hybrid, der es versteht für sich die Vorteile beider Plattformen auszunutzen und - je nach Bedarf und Spiel - beides nutzt

Ob Konsolen nun wirtschaftlich erfolgreicher sind oder nicht juckt die PC-Spieler einfach mal nicht die Bohne. Weil der Markt für PC-Spiele ist immer noch groß genug, dass jedes Jahr hunderte von PC-Spielen auf den Markt kommen. Oder ist dem etwa nicht so?

EDIT: Um das NOCHMAL EINDEUTIG klar zu stellen: Ich bin und war nie ein Konsolen-hasser, weil ich (wie schon mehrfach geschrieben) auch immer eine Playstation besessen habe.

EDIT: Auch wenn die Spiele (zumindest die "Hits") zum Teil wohl ursprünglich für die Konsolen gemacht wurden, so ist doch die Hardware ursprünglich für PCs gemacht. Also wenn ihr mir schon so kommt, dann würde es so gesehen ohne PCs überhaupt nicht sowas wie Konsolen geben. Denn was Konrad Zuse seinerzeit entwickelt hat, war mit Sicherheit keine riesengroße XboX. :-P
 
AW:

Kakaumonster am 20.11.2007 16:41 schrieb:
Für mich ist undbleibt der PC Spielemaschine Nummer 1!!!
Hab zwar auch ne PS3 (als Blurayspieler für mein Heimkino und für exlusive Titel) und die alte X-Box (wird bald verhökert) ... aber meinen PC seh ich nie bedroht ... der wird regelmäßig aktuell gehalten ...
Für mich ist die Steuerung mancher Spiele auf konsolen ein Graus ... besonders Shooter


Das sehe ich ganz genauso.
Sollte die Steuerung der Konsolen nicht endlich mal auf vordermann gebracht werden, werde ich mir auch keine zulegen. Ich kann keinen Shooter spielen an dem ich Automatisches zielen habe und nur den Hebele nach oben oder unten bewegen muss...das macht doch keinen Spass, fördert nicht das reaktionsvermögen und macht meiner Meinung nach mit der Zeit stupide.
Man sollte ein Mauspad und Maus mit den Konsolen liefern und steuern können, dann wäre es eine überlegung wert, zumal das dauernde Wettrüsten entfallen würde.
Aber es ist nunmal Fakt, das die Spilebranche keine gescheuten Spiele auf Konsole hat, deshalb werde ich meinem geliebten PC noch lange treu bleiben, auch wenn ich noch ettliche Euro in Ihn reinstecken muss, irgendie gehts immer und es macht Spass (Sofern man das Geld hat)
 
AW:

Donatell am 21.11.2007 12:27 schrieb:
Aber es ist nunmal Fakt, das die Spilebranche keine gescheuten Spiele auf Konsole hat,
Ersetze doch bitte "Fakt" durch "Meiner Meinung nach", den so ist eher Fakt das du anscheinend noch nie die ein oder andere Perle auf Konsole gespielt hast.
 
AW:

Kann es nicht vielleicht auch daran liegen, dass viele die Konsole bevorzugen, weil ihnen der PC zu kompliziert ist ???

Bei der Konsole bekomme ich ein komplett eingerichtetes System, in das ich nur noch mein Game einlegen muss und schon kann es losgehen.
Gibt es ein Update, so popt mir beim Einschalten der Konsole bzw. Starten des Spiels direkt eine Info hoch bzw. ich brauche nur eine Funktion "Nach updates suchen" auszuführen.

Beim PC jedoch, muss ich noch wer-weis-was für Einstellungen machen, mal ganz zu schweigen von der Zusammenstellung eines Systems. Klar, es gibt auch hier vorgefertigte Komplett-PCs, aber die haben meist kein gutes Preis/Leistungsverhältnis. Ich muss mich hier noch selbst um aktuelle Treiber kümmern, über deren Erscheinen ich nicht informiert werde.

Mit der Zeit werden PC und Konsole wohl immer weiter zusammenwachsen. Die heutigen Konsolen bestehen auch aus Prozessoren, Grafikeinheiten und Arbeitsspeicher, sind mit anderen Worten auch eine Art "PC".
Irgendwann könnte ich mir also vorstellen, dass es ein einheitliches System zum Spielen gibt. Wird sicher noch eine Weile dauern, aber darauf läuft es hinaus...

Wenn man id-Software (Doom Serie) glauben schenken darf, so soll deren neuen id-Tech 5 Engine sowohl auf PC, als auch auf Konsolen laufen, OHNE das größere Anpassungen nötig sind. Sollte dies funktionieren, so werden auch andere Entwickler einen solchen Schritt wagen (sofern sie es nicht schon längst im stillen Kämmerlein tun).
Der erste Schritt in Richtung einheitliches System wäre damit also getan...
 
Ich bin der Meinung, dass wir gerade einen regelrechten Trend erleben und zwar der der Hardwareanforderungen.... sicher ist, dass Spiele wie Crysis und ähnliche hohe Anforderungen haben, es war aber auch in der Vergangenheit nicht anders, dass die entwickler einen hohen standart ansetzen um damit langfristig arbeiten zu können, dieser hohe standart wird sich sicherlich über die nächsten Jahre strecken, und crysis war nun einer der 1. Spiele...

Konsolen hin oder her, ich würde mir auch gerne eine kaufen, würde die

1. nicht so viel Geld kosten
2. mehr auf Onlinespiele setzen
3. mehr auf Shooter wie BF2 setzen!

solange die Tatsachen sich nicht ändern bleib ich beim PC
 
Mothman am 21.11.2007 12:12 schrieb:
Also war der PC also IMMER schon ein "Auslaufmodell der Spielebranche"?
Eher ein Hoffnungsträger, der sich niemals wirklich gegen die Konsolen durchsetzen konnte (zumindest laut Absatzzahlen der Spiele). Die goldene Zeit hatte der PC wohl von 1995 - 2005, in dem Zeitraum kamen recht viele Spiele primär und exklusiv für den PC, oder wurden erst später konvertiert (Doom 3, Max Payne, HL2, Flashpoint, Counter-Strike). Damals war der Markt noch in euphorischer Laune, der PC galt als interessantes und vielfältigeres Medium - was ja eigentlich auch richtig ist -, nur kam die Ernüchterung für die Publisher (die eben bestimmen, welche Plattform siegt und welche nicht) recht schnell. Man steckte viel Geld in Spiele wie Thief, Outcast, Deus Ex, System-Shock, XIII, Beyond Good & Evil und was kam am Ende raus? Eine derbe Enttäuschung für die Publisher, einige Studios wurden gar aufgelöst (Looking Glass), Serien wurden stark für den Markt vereinfacht (Deus Ex 2) und Fortsetzungen wurden eingestampft (Outcast 2). Der PC-Markt hatte es damals in der Hand, doch er wollte keine kreativen Titel, ergo begann hier der Verfall und der starke Kurzwechsel. Spiele mit abgedrehten Ideen ähnlich wie in BG&E zu sehen verkauften sich auf der Konsole gut, und entsprechend änderte sich der Kurs vieler Publisher und Entwickler. Die Auswirkungen des Wechsels sieht man gerade im PC-Segment überdeutlich: Mainstreamware, quasi keine abgedrehten Konzepte mehr, angepasste Spiele für den Massenmarkt, ohne aber damit Einnahmen erzielen zu können, die mit denen von den Konsolen vergleichbar wären.
Warum führen wir dann überhaupt diese Diskussion und warum wurde dann überhaupt so ein Artikel veröffentlich?
Frag den Redi. Aber ich sehe die Sache so, dass der PC seine Chancen verspielt hat, und dies nun auch die Zeitschriften mitbekommen. PC-Games kann man problemlos auch in Multiplattform-Games umbenennen, da quasi fast alle Titel über die berichtet wird, auch für anderen Plattformen kommen. Deutlich wird dann auch die Intention beim Hype für den letzten echten PC-Shooter Crysis deutlich, dann siehe Klassiker-Tests, die dann doch wieder belegen, dass der PC-Markt vor einigen Jahren anders war, dann die regelmäßigen Artikel der Marke "PC geht vor die Hunde", und natürlich noch die sinkenden Auflagen der PC-Magazine mit purem PC-Schwerpunkt.

Schlussfolge: Hersteller gaben dem PC damals eine gute Chance, brachten viele qualitativ hochwertige Titel raus, die größtenteils keinen Erfolg hatten, und somit die Luft aus der Plattform nahmen. Auf Konsolen findet man noch immer komische Comic-Games und schlicht groteske Titel mit kreativen Inhalten, auf dem PC ist so etwas seit Jahren nicht mehr zu finden, weil es sich dort eben nicht verkauft.
Deine Aussage führt das Ganze ab absurdum! Wenn doch schon seit der PS1 die Konsolen wirtschaftlich mehr Erfolg haben (bezweifel ich ja nicht), ist der PC also schon seit da an ein "Auslaufmodell".
Siehe Erklärung oben. Chancen wurden nicht genutzt. Ergo machte sich der PC selbst irgendwie zum Auslaufmodell, obwohl der Markt mehr als genug getan hat, um dies zu verhindern...nur braucht es auch Kunden, die solche Inhalte wollen.
Und warum gibt es immer noch die PCGames, Spiele wie Crysis (um mal ein aktuelles Beispiel zu nennen), tausende von PC-Spiele-Webseiten, Regale voller PC-Spiele, ganze Firmen die sich nur mit PC-Spielen beschäftigen etc. ?
Paper-Mags verlieren immer mehr Kunden, Crysis ist eine deutlich gepushte Ausnahme, die wahrscheinlich auch irgendwann auf Konsole landen wird, die Regale sind voll, nur womit? Spiele für 15 Euro aus Polen und Russland, Konsolenports wie Gears of War oder Rainbow Six. Mehrplattformware wie Bioshock oder Raving Rabbids. Echte exklusive Qualität nur für den PC findest du kaum noch. Da ist dann wirklich Crysis der letzte Titel, der die Fahne für den PC hält. Und welche Firma bitte beschäftigt sich nur noch mit PC-Spielen? Nicht einmal Crytek tut dies, da die damals beim ersten Far Cry-Titel für Konsole kreativen und technischen Beistand geleistet haben. Die "großen" PC-Studios sind entweder weg (Looking Glass), aufgekauft (Westwood) oder entwickeln Titel für alle / andere Plattformen (Valve, Epic, Remedy (!!!), BioWare (!!!), Irrational). Du siehst die Sache etwas zu rosig, oder du hast verpasst, wie die Studios langsam ihre Prioritäten verschoben haben.
Also: Es mag ja sein, dass konsolen mehr Kohle abwerfen, aber das heißt noch lange nicht, dass PC-Spiele nur noch ein paar Freaks in heruntergekommenen Kellerwohnungen spielen. Auch nicht in naher oder ferne Zukunft.
Sagt auch keiner, nur sprechen die Zahlen eben eine deutliche Sprache: Konsolen-Markt > PC-Markt. Und die aktuelle Generation hat den Trend eben zusätzlich betont, weil erstmalig eine Konsole zum Launch deutlich schneller war (XB360 Ende 2005) als ein PC zum damaligen Zeitpunkt). Heute ist der Geschwindigkeitsbonus nicht mehr da, aber das Gerät ist etabliert, und hat eine feste Hardwarebasis mit einer sehr großen Programmbibliothek.
Exakt das will ich euch doch klar machen: Die Diskussion ist bescheuert, weil es 3 Spielertypen gibt und IMMER GEBEN WIRD:
1. Der reine PC-Spieler, der (aus welchen Gründen auch immer...völlig belangslos) keine Konsole in sein Haus lässt
2. Der reine Konsolen-Spieler , der (aus welchen Gründen auch immer...völlig belangslos) keinen PC in sein Haus lässt
3. Der Hybrid, der es versteht für sich die Vorteile beider Plattformen auszunutzen und - je nach Bedarf und Spiel - beides nutzt
Nur geht es nicht darum, es geht darum, wer die meisten Kunden hat. Denn viele Kunden bedeuten automatisch viele Spiele, viele Genres und viele Bereiche die man abdecken kann. Außerdem ist da die Bereitschaft der Hersteller größer, auch mal komische Spiele zu entwickeln. Aufgrund der fehlenden starken Basis im PC-Segment, ist eben auch diese Bereitschaft der Hersteller hier kaum noch vorhanden. Bestimmt wird es auch in vielen Jahren noch PC-Spieler geben, nur wird das Angebot der Titel bezogen auf die Qualität einfach geringer werden, außer es kommt eine große Trendwende, die ich atm aber nicht sehe.
Ob Konsolen nun wirtschaftlich erfolgreicher sind oder nicht juckt die PC-Spieler einfach mal nicht die Bohne. Weil der Markt für PC-Spiele ist immer noch groß genug, dass jedes Jahr hunderte von PC-Spielen auf den Markt kommen. Oder ist dem etwa nicht so?
Wie oben geschrieben, welche von den Hunderten Spielen sind noch "echte" PC-Spiele, welche Ports und welche einfach nur Billigwahre? Wenn du stark runterrechnest, dann sieht du, was wirklich noch für den PC kommt, und das ist pro Jahr nicht viel.

Regards, eX!

Edit: Scheinbar hat auch der PC-Markt keinen echten Bock auf Crysis. "Nur" ein öder Platz 4 für DAS PC-Spiel mit höchsten Wertungen seit HL2. Die schlechte Platzierung dürfte wohl auch die Erklärung dafür sein, dass PCGames.de keine News zu den aktuellen Saturncharts gemacht hat...bei Bioshock gab es damals direkt eine, okay, das Spiel war auch direkt am ersten Verkaufstag auf Platz 1...

-> http://saturn.computec.de/saturn/entertainment/games/index.cfm?menu=1500
 
AW:

LordMclane am 21.11.2007 11:21 schrieb:
Nali_WarCow am 21.11.2007 10:53 schrieb:
Es geht nicht darum, dass man auf einer Konsole Videoschnitt betreibt, sondern möglichst einfach und stressfrei zocken kann. Jede Plattform hat da Vor- und Nachteile, aber der PC als Arbeitstier kann vieles, aber wenig richtig gut.

Aber doch, genau darum geht es.
Ein PC zuhause gehört mittlerweile fast zum Standard. [...]
Also wenn schon jeder Haushalt einen PC hat, warum dann nochmal extra Geld für eine Konsole ausgeben? Warum nicht einfach die Spiele auf dem PC installieren, der schon da ist? [...]Jeder, auch wenn er sich für Technik überhaupt nicht interessiert, wird's dem Verkäufer sagen, ob er oder seine Kinder mit dem Gerät evtl. auch mal wird spielen wollen. Und dann kriegt er irgendeinen Medion Hastenichjesehn für 899 € angedreht und so eine Mühle reicht doch für die Konsolenportierungen völlig aus. Also wenn der PC schonmal da ist, warum nicht nutzen? Warum zweimal Geld ausgeben?
Du hast es nicht verstanden. Für die ganz alltäglichen Arbeiten reicht ein wirklich alter PC. Ein Rechner, der die ganzen aktuellen AAA-Games der letzten 12 Monate nicht einmal starten könnte. Von "gut spielbar" ganz zu schweigen. Mit einer 899€-Medion-Hardware kommt man dann auch nicht so sonderlich weit und gerade wenn man sich die Portierungen / Umsetzungen aktueller Next-Gen-Konsolenspieler, dann lassen sich viele davon nicht so gut auf einem 08/15-mittelklassen-PC zocken. Für "auch mal zocken" ist so ein PC sogar ganz und gar nicht geeignet. Von typischen PC-Problemen wie Treiberchaos, Aktivierungen, massiven Bugs und zahlreichen Hürden, die gerade den Gelegenheitsspielern ordentlich die Suppe versalzen können, noch gar nicht gesprochen. Gerade wer da auf den PC setzt, der gibt das Geld doch doppelt und dreifach aus, da ständig nachgerüstet werden muss. Und zwar nicht alle 5-6 Jahre, wie bei den Konsolen, sondern alle 12 bis 24 Monate.



Mothman am 21.11.2007 12:12 schrieb:
Ob Konsolen nun wirtschaftlich erfolgreicher sind oder nicht juckt die PC-Spieler einfach mal nicht die Bohne.
So blauäugig und verschlossen kann man nun doch wirklich nicht argumentieren. Der wirtschaftliche Erfolg ist DAS Argument für eine Plattform / Umsetzung. Wenn sich Game X auf Plattform Y merklich besser verkauft, als auf Plattform Z, dann wird dadurch maßgeblich bestimmt, welche Plattform beim nächsten Spiel Vorrang hat.


Mothman am 21.11.2007 12:12 schrieb:
Weil der Markt für PC-Spiele ist immer noch groß genug, dass jedes Jahr hunderte von PC-Spielen auf den Markt kommen. Oder ist dem etwa nicht so?
Nicht die Masse ist ausschlaggeben (auf den Konsolen gibt es auch einige Hundert Titel im Jahr), sondern ob am Ende Gewinn bei rauskommt oder eben nicht. Was man nur auf jeden Fall bedenken sollt ist die Markgröße. Es gibt PC im dreistelligen Millionenbereich. Trotzdem werden darauf deutlich weniger Games verkauft / von einem Game merklich weniger Exemplare an den Mann/Frau gebracht, als auf einer deutlich kleineren Konsolenbasis.


Mothman am 21.11.2007 11:47 schrieb:
Bonkic am 21.11.2007 11:37 schrieb:
...
auf dem pc gibts pro jahr vielleicht einen millionenseller- auf konsole unzählige.
was natürlich nicht zuletzt daran liegt, dass konsolen weltweit gefragt sind- der pc nicht.
..

Bezogen auf die USA mag das stimmen, aber in Europa bin ich mir da nicht so sicher. Es könnte ja auch an der mangelnen Auswahl der Konsolenspiele liegen?!
Dann wage doch mal einen Blick über den Tellerrand und schau, was etwa in England in den Top 40 der Gamingcharts steht. klick
Wenn man genau hinschaut, dann findet man dort sogar Crysis. (Tipp: Nicht bei Top 10 suchen)



Jay-Py am 21.11.2007 12:53 schrieb:
Kann es nicht vielleicht auch daran liegen, dass viele die Konsole bevorzugen, weil ihnen der PC zu kompliziert ist ???
Das ist auf jeden Fall ein ganz wichtiger Punkt.
 
Insolvenzprofi am 21.11.2007 13:01 schrieb:
ach so noch zum Abschluss, ich wäre nämlich froh, müsste ich nicht immer aufrüsten...

Aber warum rüstet man denn auf ???Doch um neuen Techniken zu nutzen.
Ich kaufe mir eine neue Grafikkarte ja nicht auf Jux und Dollerei, sondern weil ich aktuelle Spiele damit in der höchsten Pracht erleben will.

Die Games entwickeln sich ja auch weiter. Würden die Spiele-Engines auf dem Stand vor 4 Jahre stehen geblieben sein, müsste man auch keine neuen PC-Hardware kaufen...
 
AW:

Nali_WarCow am 21.11.2007 13:07 schrieb:
Mothman am 21.11.2007 12:12 schrieb:
Ob Konsolen nun wirtschaftlich erfolgreicher sind oder nicht juckt die PC-Spieler einfach mal nicht die Bohne.
So blauäugig und verschlossen kann man nun doch wirklich nicht argumentieren. Der wirtschaftliche Erfolg ist DAS Argument für eine Plattform / Umsetzung. Wenn sich Game X auf Plattform Y merklich besser verkauft, als auf Plattform Z, dann wird dadurch maßgeblich bestimmt, welche Plattform beim nächsten Spiel Vorrang hat.

Da hst du natürlich recht. Die Aussage war etwas "sinnlos" von mir. Denn ohne wirtschaftliche Erfolg wird auch nicht mehr investiert.
Aber ich finde trotzdem, dass es immer Spiele in guter Qualität und ausreichender Quantität für den PC geben wird. Ich sehe das eventuell etwas zu rosig (wie ihr es formuliert habt), aber ihr seht das auch gleichzeitig zu schwarz.

Klar, wer sich nicht auch mal mit Konfiguration und Treiberaktualisierung beschäftigen will und der Technik, die eigentlich das Ganze erst ermöglicht, weil er nicht mehr genug Grips dafür hat (siehe die ganzen Konsolen-Kiddies - und NEIN, ihr seit jetzt nicht gemeint^^), der greift zu den Konsolen. Das war früher auch schon so und ist kein neues Phänomen.
Unterm Strich ist es doch so, dass die Leute in Wirklichkeit aus Bequemlichkeit zu Konsolen greifen. Klar, das ist ihnen nicht vorzuwerfen. Warum schwer, wenn es auch einfach geht. Aber - wie geschrieben - ich bin mit (Spiele-)PCs groß geworden und verdamme die jetzt nicht gleich, nur weil der Großteil der Bevölkerung lieber an Konsolen spielt. Der Großteil der Bevölkerung liest auch die BILD-Zeitung (oder noch schlimmer im Osten: Der Kurier), aber ist die BILD-Zeitung dadurch gleich besser, als z.B. Der Tagesspiegel?
 
AW:

also ich hab kein bock später meine lieblingstitel mit nem controller vor der klotze zocken zu müssen
 
Alle Jahre wieder pünklich zum Weihnachtsgeschäft wird der PC totgesagt und totgeschrieben.
Das der Pc in den letzten jahren abgebaut hat ist logisch. Aber die Konsolenschlacht zwischen PS, WII und X-Box wird auch ein ende haben und dann lebt der Pc immer noch weiter.
 
cbw249 am 21.11.2007 14:45 schrieb:
Alle Jahre wieder pünklich zum Weihnachtsgeschäft wird der PC totgesagt und totgeschrieben.
Das der Pc in den letzten jahren abgebaut hat ist logisch. Aber die Konsolenschlacht zwischen PS, WII und X-Box wird auch ein ende haben und dann lebt der Pc immer noch weiter.

Vorsicht, du riskierst gerade deine Karos. :-D :ugly:

Bitte nicht ernst nehmen, ich konnte mir den nicht verkneifen.
 
ich weis nicht wie oft der pc schon als spieleplattform für tot erklärt wurde - es ist noch nie eingetreten. ich denke auch nicht dass der pc verschwinden wird. für strategiespiele und ego-shooter ist der pc nunmal das gerät schlechthin und so beschissene portierungen von strategiespielen wie z.b. cnc3 bestätigen da meine ansicht.
 
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