"Was die Computerspielproduktion betrifft, ist Deutschland noch immer ein Entwicklungsland."
Naja, ob man das nun als "schlimm" betrachtet ist Ansichtssache. Ich finde wir sind auf anderen Gebieten der Forschung und Entwicklung schon weit genug vorne. Man kann eben nich alles haben.
Vor allem die politischen Bedingungen hierzulande seien nicht förderlich. Er spielt damit auf die Pläne der Politiker an, Action-Spiele in Deutschland zu verbieten.
Wäre nicht das erste Mal das, teilweise doch schon recht haltlose, Gesetzesvorlagen dem Fortschritt hinderlich sind. Is ja in Dtl. eh n' riesiges Problem.
Ein weiteres Problem sei laut Masuch die Nichtanerkennung des Spiels als Kulturgut. Das Ansehen von Computerspielen und deren Entwicklern sei hierzulande geringer als zum Beispiel in den USA. "Die gesamte kulturelle Einstellung gegenüber Entertainment-Angeboten ist in den USA eine andere."
So sollte es bitte auch erstmal bleiben. Wir nähern uns den USA schon gefährlich an, wenn es um die "Einstellung gegenüber Entertainment-Angeboten" geht. Junge Menschen gucken doch lieber nen Action-Film, spielen ein gutes Ballerspiel oder surfen auf diversen Websites anstatt ein Buch zu lesen oder die Tagesthemen zu sehen (Ist natürlich differenziert zu betrachten. Will hier niemanden pauschal einschätzen)
Ich denke nicht, das uns durch mangelhafte Entwicklung von PC-Games irgendetwas verloren geht, ausßer vielleicht einiges an Geld...