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News - Spieleherstellung: Standort Deutschland: Ein Entwicklungsland der Spieleindustrie

...

[q=system]"Was die Computerspielproduktion betrifft, ist Deutschland noch immer ein Entwicklungsland.[/quote]

also quasi ein entwicklungs- entwicklungsland? :ugly:

ok, der war schlecht
 
AW: ...

"Was die Computerspielproduktion betrifft, ist Deutschland noch immer ein Entwicklungsland."
Naja, ob man das nun als "schlimm" betrachtet ist Ansichtssache. Ich finde wir sind auf anderen Gebieten der Forschung und Entwicklung schon weit genug vorne. Man kann eben nich alles haben.
Vor allem die politischen Bedingungen hierzulande seien nicht förderlich. Er spielt damit auf die Pläne der Politiker an, Action-Spiele in Deutschland zu verbieten.
Wäre nicht das erste Mal das, teilweise doch schon recht haltlose, Gesetzesvorlagen dem Fortschritt hinderlich sind. Is ja in Dtl. eh n' riesiges Problem.
Ein weiteres Problem sei laut Masuch die Nichtanerkennung des Spiels als Kulturgut. Das Ansehen von Computerspielen und deren Entwicklern sei hierzulande geringer als zum Beispiel in den USA. "Die gesamte kulturelle Einstellung gegenüber Entertainment-Angeboten ist in den USA eine andere."
So sollte es bitte auch erstmal bleiben. Wir nähern uns den USA schon gefährlich an, wenn es um die "Einstellung gegenüber Entertainment-Angeboten" geht. Junge Menschen gucken doch lieber nen Action-Film, spielen ein gutes Ballerspiel oder surfen auf diversen Websites anstatt ein Buch zu lesen oder die Tagesthemen zu sehen (Ist natürlich differenziert zu betrachten. Will hier niemanden pauschal einschätzen)

Ich denke nicht, das uns durch mangelhafte Entwicklung von PC-Games irgendetwas verloren geht, ausßer vielleicht einiges an Geld...
 
AW: ...

ja, der prof erzählt uns ja mit seinen weisheiten ganz neue sachen, hut ab vor so viel insider-wissen... ^^
 
AW: ...

RichardLancelot am 21.01.2008 11:52 schrieb:
"Was die Computerspielproduktion betrifft, ist Deutschland noch immer ein Entwicklungsland."
Naja, ob man das nun als "schlimm" betrachtet ist Ansichtssache. Ich finde wir sind auf anderen Gebieten der Forschung und Entwicklung schon weit genug vorne. Man kann eben nich alles haben.
Vor allem die politischen Bedingungen hierzulande seien nicht förderlich. Er spielt damit auf die Pläne der Politiker an, Action-Spiele in Deutschland zu verbieten.
Wäre nicht das erste Mal das, teilweise doch schon recht haltlose, Gesetzesvorlagen dem Fortschritt hinderlich sind. Is ja in Dtl. eh n' riesiges Problem.
Ein weiteres Problem sei laut Masuch die Nichtanerkennung des Spiels als Kulturgut. Das Ansehen von Computerspielen und deren Entwicklern sei hierzulande geringer als zum Beispiel in den USA. "Die gesamte kulturelle Einstellung gegenüber Entertainment-Angeboten ist in den USA eine andere."
So sollte es bitte auch erstmal bleiben. Wir nähern uns den USA schon gefährlich an, wenn es um die "Einstellung gegenüber Entertainment-Angeboten" geht. Junge Menschen gucken doch lieber nen Action-Film, spielen ein gutes Ballerspiel oder surfen auf diversen Websites anstatt ein Buch zu lesen oder die Tagesthemen zu sehen (Ist natürlich differenziert zu betrachten. Will hier niemanden pauschal einschätzen)

Ich denke nicht, das uns durch mangelhafte Entwicklung von PC-Games irgendetwas verloren geht, ausßer vielleicht einiges an Geld...

Das sehe ich grundsätzlich genauso. Man muss aber auch bedenken, was für Spiele in den USA angesagt sind. So weit ich weiß liegen die Interessen nicht so sehr weit auseinander, aber z. B. Aufbau-Strategie wird in Deutschland immer gut angenommen, und in den USA mehr oder weniger verschmäht. Genau andersrum sieht es bei einigen "peinlichen" Spielen aus (Man denke sich mal ein Jump 'N' Run mit Transformers :ugly: )

Außerdem muss man auch bedenken, dass der Markt in den USA wesentlich größer als der in Deutschland ist. D. h. wenn es nicht gerade solche Megablockbuster wie Crysis sind, müssten sich Nischenspiele in Deutschland erst einmal den Ritterschlag in Sachen Verkaufszahlen besorgen, damit sie es überhaupt über den Teich schaffen. In den USA hingegen gibt es viel mehr Nischenspieler, d. h. dort werden Spieler schon sehr viel schneller erfolgreich und damit rentabler als hier.

Aber ich glaube, in Deutschland kann man ganz positiv in die Zukunft sehen. Einige Hochschulen bieten ja meines Wissens schon Abschlüsse in Spieleentwicklung an und so weit ich weiß, haben es sogar schon einige Spieleideen zu großen Herstellern geschafft.

Und darüber hinaus sehe ich die Sache mit dem Entertainment genauso wie mein Vorredner. Man kann sicherlich darüber streiten, aber Sport treiben und Bücher lesen können auch Teil einer spaßigen Freizeitgestaltung sein. Seine ganze Freizeit über am Bildschirm zu kleben kann auch nicht wirklich gut sein.
 
AW: ...

"Vor allem die politischen Bedingungen hierzulande seien nicht förderlich. Er spielt damit auf die Pläne der Politiker an, Action-Spiele in Deutschland zu verbieten."

Das ist aber eine arg undifferenzierte Aussage. Es gibt noch andere Action-Spiele außer Egoshooter ... die ganze Problematik wurde ja schon in anderen Threads ausführlich diskutiert. Aber ein Verbot für Actionspiele an sich wird es sicher nicht geben (zumindest wäre mir neu, daß Spiele wie Mechwarrior, Crimson Skies, Wing Commander etc. verboten werden sollen). Ja, das sind auch alles Actionspiele.

"Ein weiteres Problem sei laut Masuch die Nichtanerkennung des Spiels als Kulturgut."

Von Menschen, die Computerspiele nicht kennen / interessieren, ist es halt viel verlangt, sie als Teil ihrer Kultur zu betrachten und nicht als Geigel. Und diese Menschen sind leider (noch) in der Mehrheit. Dies ändert sich in der Zukunft sicher, allerdings hat es kaum Sinn, sich darüber zu beschweren. Wird sich von ganz alleine ändern.

"Am 8. Februar startet dazu eine Seminarreihe zur Entwicklung von Computerspielen. Dort erhalten Interessierte die Möglichkeit, kostenlos einen Einblick in den Entwicklungsprozess zu wagen."

Das ist an sich lobenswert, doch fürchte ich, die Interessierten müssen nicht vom Wert der Spiele überzeugt werden. Eher die Desinteressierten (s.o.) und die gehen da sowieso nicht hin.
 
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