AW:
patsche am 08.11.2008 20:37 schrieb:
ich würde auch für das thema; 'innovative spiele zu attraktiven preisen' tendieren.
vor allem wenn ich sehe das spiele wie 'street fighter' oder 'little big planet' als vollpreisspiele (zwischen 60-70€) angeboten werden, interessant auf jeden fall innovativ vor 10 jahren vielleicht, wenn's hochkommt würde ICH für diese spiele gegebenfalls die hälfte auf den tisch kloppen!
Schon verrückt, die Konsolen, wo das Raubkopieren fast kein Problem darstellt, und der Support ebenfalls eine geringe Rolle spielt mehr Geld für die Spiele nehmen.
Könnte man meinen, das 40-50 Euro für ein PC-Spiel schon der oft geforderte Kampfpreis sind.
Ich könnte mir vorstellen, das die Publisher die Spiele online für weniger Geld zum Download anbieten, dafür mit Verfallsdatum, bei dem nachgezahlt werden muss. Der Raubkopierer an sich hat ja wahrscheinlich Internet, und zieht dort Raubkopien kostenlos.
Vielleicht ist der Wechsel zu Steam einfacher, wenn es ein Spiel mit Wochenaccount für 9,99 € gibt, und die endgültige Freischaltung dann nochmal 29,99 kostet.
Oder 7 Tage nach dem Kauf nochmal 9,99€ zahlen um weitere 7 Tage spielen zu können. Das einmalige Durchspielen und dann zum nächsten Spiel überzugehn kostet dann eben nur 9,99.
Zusätzlich steht eine Version für 50 Euro im Laden, mit Karton, Handbuch, Artwork, Goodies für 50€ für die Leute, die einen PC ohne Internet haben (und dennoch keine Konsole?)
Schon der Zwang die DVD einzulegen ist zu viel für mich... das führt auf meinem Schreibtisch zu heillosem Durcheinander und zu ewiger Suche, wenn ich ein Spiel nach Monaten wieder spielen will.
Ist nicht jeder so diszipliniert vor,zwischen und nach dem Spielen seine Datenträgersammlung wieder zu ordnen.
Mehr Qualität ist ebenfalls wichtig, wer ein verbuggtes Jahresupdate von EA gekauft hat wird ja quasi gezwungen vom Kauf des nächstjährigen abzusehn.
Wenn ein Nachfolger ein paar Jahre braucht kauf ich den ohne mit der Wimper zu zucken, Fallout3, Diablo3, World of Starcraft - wenn die Qualität stimmt muss der Kunde so überzeugt sein, das er auch als freiwillige Spende bezahlen würde.
Onlinespiele wie WoW oder Addon-Monster wie die Sims funktionieren ja heute schon nach dem Prinzip "zahle soviel wie du meinst dass das Spiel wert ist". Und wer das ein paar Jahre begeistert spielt hat am Ende eine deutlich dreistellige Summe gezahlt.
Wenn irgendwann jeder Internet und paypal (o.ä.) hat würde mich mal interessieren wieviel Geld ein Gratisspiel einspielt, das in regelmäßigen Abständen fragt "war die Quest gut? Ja- 1€ an EA, Nein - 0€ an EA"